Der nationale Trauertag in Gedenken an die Opfer von Crans-Montana war von tiefer Erschütterung geprägt, aber auch von grosser Solidarität.
Mitgefühl mit den Opfern, den Verletzten, den Trauernden, der verlorenen Zukunft so vieler jungen Menschen aus so vielen Ländern.
In Gedenken an die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana sind auch wir still geworden und haben den Hinterbliebenen und Angehörigen unser aufrichtigstes Beileid ausgedrückt.
Allen beteiligten Rettungskräften danken wir für ihren unermüdlichen Einsatz und die Leistung, die sie unter schwierigsten Bedingungen erbracht haben.
Am 1. Januar 2026 ereignete sich in Crans-Montana ein tragisches Brandunglück. Zur Erinnerung an die Opfer fand am 9. Januar 2026 in Martigny (VS) eine Gedenkfeier statt.
Bundespräsident Guy Parmelin hielt im Rahmen der Zeremonie eine Ansprache.
Der Regierungsrat des Kantons Bern ist tief betroffen vom Unglück, das sich in Crans-Montana am 1. Januar ereignet hat.
Seine Gedanken und sein Mitgefühl sind bei den Familien, den Angehörigen sowie den Freundinnen und Freunden der Opfer.
In der Nacht zum Freitag kollidierte in Hüttwilen ein Autofahrer mit einem Postauto.
Drei Männer mussten mit teils schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Döttingen: PW-Lenkerin gerät auf Gegenfahrbahn und kollidiert mit einem Auto
Am Donnerstagabend geriet eine Automobilistin mit ihrem Fahrzeug auf der Koblenzerstrasse in Döttingen auf die Gegenfahrbahn.
Mit vereinten Kräften setzen sich der Bund und die kantonalen Opferhilfestellen der Schweiz dafür ein, dass die Betroffenen jetzt und in Zukunft rasch und unbürokratisch die notwendige Hilfe erhalten.
Das EJPD prüft, ob zusätzliche Massnahmen notwendig sind, um die Opfer und ihre Angehörigen angemessen zu unterstützen.
Zwischen Donnerstag und Freitag (09.01.2026) wurden drei Verkehrsteilnehmer einer Kontrolle unterzogen und als alkoholisiert eingestuft.
Zudem verunfallte ein 35-jähriger Mann am Buchserberg mit seinem Auto und wurde dabei verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstag (8. Januar 2026, kurz vor 17:00 Uhr) war eine Autofahrerin auf der Autobahn A2 in Richtung Norden unterwegs, als sie bemerkte, dass mit ihrem Fahrzeug etwas nicht stimmte.
Sie fuhr daraufhin auf den Lastwagenparkplatz bei der Raststätte Neuenkirch.
Am Donnerstag, 8. Januar 2026, wurde um 11:23 Uhr in La Chaux-de-Fonds ein Gasleck gemeldet.
Die Einsatzkräfte rückten sofort aus und leiteten Sicherheitsmassnahmen ein.
Am Mittwoch, 8. Januar 2026, kurz vor 11.45 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern eine starke Rauchentwicklung an der Wasserstrasse in Brügg gemeldet.
Die unmittelbar ausgerückten Einsatzkräfte stellten vor Ort Flammen und dichten Rauch aus einer an ein Firmengebäude angrenzenden Garage fest.
Der Bund ruft gemeinsam mit den Schweizer Kirchen für Freitag, 9. Januar 2026, einen nationalen Trauertag im Gedenken an die Verstorbenen und Verletzten der Brandkatastrophe von Crans-Montana aus.
Der Kanton Glarus beteiligt sich.
Am Mittwochmittag ist es in Brügg zu einem Brand einer an ein Firmengebäude angrenzenden Garage gekommen.
Es kam zu einer starken Rauchentwicklung. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Die nationale Gedenkfeier für die Opfer wird vom Bund und vom Kanton Wallis organisiert und findet am Freitag, 9. Januar 2026, in Martigny statt.
Der Zugang zu dieser offiziellen Zeremonie ist ausschliesslich persönlich eingeladenen Personen vorbehalten. Die Feier wird live im Fernsehen sowie in Crans-Montana übertragen.
Angesichts des für Freitag, den 9. Januar, angesetzten nationalen Trauertages gibt die Staatskanzlei bekannt, dass um 14:00 Uhr auch alle Kirchenglocken im Tessin läuten werden, wenn die Trauerfeier in Martigny (Wallis) beginnt.
Die Suva-Kliniken sind tief betroffen von der Tragödie in Crans-Montana.
Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Verletzten, ihren Angehörigen sowie bei allen Menschen, die von diesem Ereignis betroffen sind. Nach diesem schweren Unglück steht zunächst die lebensrettende Akutbehandlung von Verbrennungspatienten im Vordergrund. Darauf folgt eine spezialisierte, oft langfristige Rehabilitation, die für die körperliche und psychische Genesung der Betroffenen von entscheidender Bedeutung ist.
Im Jahr 2025 sind im Kanton Luzern 68 Fälle von Gewässerverunreinigungen registriert worden.
Diese Zahl liegt deutlich unter dem Durchschnitt der Jahre 2016 bis 2025 (78 Fälle) und auf einem vergleichbaren Niveau zum Vorjahr. Es gab jedoch mehr Fälle von Fischsterben. Die Anzahl stieg von fünf auf sieben Fälle.
Nach der tragischen Brandkatastrophe in Crans-Montana ruft das Justiz- und Sicherheitsdepartement gemeinsam mit der Gebäudeversicherung Luzern alle Verantwortlichen zur strikten Einhaltung der Brandschutzmassnahmen auf.
Dies gilt insbesondere mit Blick auf die bevorstehenden Fasnachtsanlässe.
Am Mittwochabend (07.01.2026) ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Bahnhofstrasse zu einem Brand gekommen.
Eine Bewohnerin konnte den Brand vor dem Eintreffen der Feuerwehr löschen. Als Brandursache steht eine Kerze im Vordergrund.
Am Mittwochnachmittag (7.1.2026) entstand beim Brand einer Wohnung in Bachenbülach grosser Sachschaden.
Mehrere Personen wurden vorsichtshalber evakuiert; verletzt wurde niemand.
In der Nacht auf Donnerstag, 8. Januar 2026, rückte die Feuerwehr Stadt Luzern wegen eines Wohnungsbrandes in einem Mehrfamilienhaus an der Luzernerstrasse mit einem Grossaufgebot aus.
Beim Brand wurde eine Person verletzt, 28 Personen mussten vorübergehend evakuiert und betreut werden.
In Oberwil bei Zug ist es zu einer Kollision zwischen einem Zug und einem Fussgänger sowie dessen Hund gekommen.
Der Mann erlitt erhebliche Verletzungen und musste ins Spital gebracht werden. Der Hund wurde bei dem Vorfall tödlich verletzt.
Heute (8.1.2026) kam es an der Luzernerstrasse zu einem Wohnungsbrand.
Dank des schnellen Eingreifens der Einsatzkräfte der Feuerwehr Stadt Luzern konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Am Mittwochabend (07.01.2026) ist es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Unterstrasse zu einem Brand gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Mehrere Wohnungen sind nicht mehr bewohnbar.
Regierungsratsmitglieder, der Grossratspräsident und Mitglieder des Grossen Rates gedenken der Opfer der Brandkatastrophe von Crans-Montana. Dafür finden sie sich am Freitag im Rahmen der schweizweiten Schweigeminute um 14 Uhr vor dem Rathaus auf dem Marktplatz ein.
Die Bevölkerung ist herzlich dazu eingeladen, sich diesem gemeinsamen Akt der Trauer und der Solidarität mit dem Kanton Wallis anzuschliessen. Basel-Stadt ist erschüttert und zutiefst betroffen von den tragischen Ereignissen in Crans-Montana. Die Gedanken sind bei den Opfern dieser fürchterlichen Katastrophe, bei ihren Angehörigen und Freunden.
Um den Menschen zu gedenken, die beim Brand in Crans-Montana ums Leben gekommen sind, und um die Verletzten und ihre Angehörigen zu unterstützen, findet am 9. Januar 2026 im CERM in Martinach eine offizielle Gedenkfeier statt.
Der Bundespräsident, der Präsident des Walliser Staatsrats, mehrere europäische Präsidenten sowie hochrangige Vertreterinnen und Vertreter anderer von dieser Tragödie betroffener Staaten werden daran teilnehmen.
Das Brandunglück in Crans-Montana macht den Stadtrat tief betroffen.
Er ist in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen. Zur schweizweiten Schweigeminute treffen sich Mitglieder des Stadtrats am Freitag um 14 Uhr auf dem Münsterhof. Der Stadtrat lädt die Bevölkerung ein, sich dem stillen Gedenken anzuschliessen.
Am Freitag, 9. Januar 2026, findet in Stans ein Gedenkgottesdienst für die Opfer der Brandkatastrophe in Crans-Montana statt.
Die Bevölkerung ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Der Gottesdienst wird von der römisch-katholischen und der reformierten Kirche gemeinsam gestaltet und vom Kanton mitgetragen.
Kurz nach Neujahr ist in Berikon ein Container auf einem Parkplatz neben der Kreisschule Mutschellen vollständig ausgebrannt.
Die Polizei geht von Brandstiftung aus und sucht Augenzeugen.
Am Dienstagnachmittag ist es in Gasel zu einem Brand in einer Holzschnitzelhalle gekommen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer rasch unter Kontrolle bringen.
Die Lagerhalle wurde stark beschädigt. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen sind im Gang.
Heute Nachmittag kam es im Westen der Stadt zu einem Autobrand in einer Garage.
Gemäss aktuellen Erkenntnissen der Stadtpolizei brach das Feuer im Bereich eines Fahrzeuges aus.
Der Staatsrat hat in einer ausserordentlichen Sitzung in Sitten beschlossen, die vom Brand in Crans-Montana betroffenen Familien finanziell und administrativ zu unterstützen, insbesondere durch die Opferhilfe-Beratungsstellen nach dem Opferhilfegesetz (OHG).
Die Regierung beabsichtigt zudem, den verschiedenen Einsatzteams, die im Rahmen dieses Dramas tätig waren, Hilfe zu leisten.
Am Dienstag (06.01.2026) ist es in der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand jedoch hoher Sachschaden. Die Brandursache ist noch unklar und wird durch die Kantonspolizei St.Gallen abgeklärt.
Im Zusammenhang mit dem Brandereignis in Crans-Montana hatte die Kantonspolizei Wallis eine Helpline (0848 112 117) eingerichtet.
Insgesamt wurden über diese Anlaufstelle 1'300 Telefonanrufe und 280 E-Mails bearbeitet.
Am Montagabend ist es in Burgdorf zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Es wurden keine Personen verletzt. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Am Montagabend (5.01.2026) fuhr ein 20-jähriger Mann mit einem Kleinwagen auf der Rutlenstrasse von Oberegg in Richtung Heiden.
In einer Linkskurve kam das Fahrzeug ins Schleudern, rutschte über das Trottoir und kollidierte mit dem Eisenzaun.
Am Montagabend (05.01.2026) ist es in einer Garage eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Nach jetzigem Kenntnisstand ist der Akku eines E-Scooters in Brand geraten.
Am Montagabend (05. Januar 2026, gegen 22:00 Uhr) brach in einer Wohnung an der Mattstrasse in der Stadt Luzern ein Brand aus.
Die Feuerwehr Stadt Luzern evakuierte vorsorglich insgesamt 17 Personen aus dem betroffenen Gebäude.
Das Universitäts-Kinderspital Zürich hat nach der dramatischen Brandkatastrophe im Wallis seit den Morgenstunden des 1. Januars mehrere schwerstverletzte Patientinnen und Patienten aufgenommen und die Betroffenen in den letzten Tagen intensiv behandelt.
Dafür hat das Akutspital seine Ressourcen entsprechend hochgefahren und alle erforderlichen Massnahmen getroffen, um die notwendige Kapazität für die nächsten Tage sicherzustellen.
Nach dem tragischen Unglück in Crans-Montana (Wallis) hat die Staatskanzlei heute am Palazzo delle Ursoline, dem Sitz von Regierung und Parlament, die Flaggen auf Halbmast gesetzt.
Auch die Gemeinden im Tessin sind aufgerufen, diesem Zeichen der Trauer und Solidarität zu folgen.
Am Sonntag, 4. Januar 2026, circa 19.15 Uhr, ist die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt zu einem Brand in einer Liegenschaft an der Holbeinstrasse ausgerückt.
Sie konnte das Feuer rasch löschen. Verletzt wurde niemand.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.