Am Freitagnachmittag (19.07.2024) hat ein Jugendlicher in einer Institution in Hausen am Albis eine Angestellte angegriffen und schwer verletzt.
Die Frau wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Gestern Nachmittag kam es in Sachseln, auf der alten Melchtalerstrasse zu einem Selbstunfall, wobei ein E-Bike Fahrer verstarb.
Am 18.07.2024, um zirka 17:40 Uhr wurde der Kantonspolizei Obwalden gemeldet, dass in Sachseln ein Fahrradfahrer in die Melchaa gestürzt sei.
Am Donnerstag (18.07.2024), kurz vor 13:50 Uhr, ist ein Velofahrer von der Calfeisenstrasse abgekommen und mehrere Meter einen Hang hinab gestürzt. Er wurde dabei unbestimmt verletzt.
Die Rega flog ihn ins Spital.
Manchmal kommt es vor, dass Tatbestandsaufnahmen aus der Luft gemacht werden, damit wir uns einen besseren Überblick von der Situation verschaffen oder alle Details auf einen Blick erfassen können.
Dies erfolgt mittels Drohnen, welche von Mitarbeitenden des Kriminaltechnischen Dienstes gesteuert werden.
Ein Traktor mit zwei Zirkusanhängern geriet am Donnerstag auf einer steil abfallenden Strasse ausser Kontrolle und kippte.
Während niemand verletzt wurde, gestaltete sich die Bergung als langwierig.
Am späten Mittwochabend ist in Kehrsatz der Dachstock eines Wohn- und Geschäftshauses in Brand geraten.
Die Bewohnerinnen und Bewohner konnten sich selbständig ins Freie begeben. Die Ermittlungen zur Brandursache und zur Höhe des Sachschadens sind im Gang.
Am Donnerstagmorgen, 18. Juli 2024, ist eine 79-jährige Frau bei einem Brand in einem Zweifamilienhaus in Lachen ums Leben gekommen.
Weshalb das Feuer ausgebrochen ist, steht noch nicht fest.
Am Donnerstagmorgen brach in einer Fabrikhalle in St. Margarethen ein Brand aus. Verletzt wurde niemand, die Brandursache ist noch unbekannt.
Kurz nach 5 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass in einer Industriehalle an der Fabrikwies ein Feuer ausgebrochen sei.
An der Jurastrasse in Dulliken kam es am Mittwochabend, 17. Juli 2024, in einer unbewohnten Liegenschaft zu einem Brand, welcher in der Folge zu einer starken Rauchentwicklung im Gebäude geführt hat.
Das Feuer konnte durch Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren rasch gelöscht werden, verletzt wurde niemand. Gemäss ersten Abklärungen dürfte der Brand durch derzeit unbekannte Drittpersonen verursacht worden sein, die sich unberechtigterweise im Brandobjekt aufgehalten haben.
Bei einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen sind am Mittwochnachmittag (17.07.2024) in Saland (Gemeinde Bauma) vier Personen zum Teil schwer verletzt worden.
Kurz vor 12.30 Uhr fuhr ein 84-jähriger Mann mit seinem Auto auf der Tösstalstrasse von Bauma in Richtung Saland.
Am Mittwoch, 17. Juli 2024, gegen 10:00 Uhr, brannte in der Rue de la Chaumont in Porrentruy ein Auto ab.
Die Flammen verursachten eine dichte Rauchwolke in der Altstadt und behinderten den Verkehr auf der Kantonsstrasse während rund 1.5 Stunden.
Heute Morgen ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Sempach-Station eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Eine Fahrzeuglenkerin verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Beim Brand eines Schopfes ist am Dienstagmorgen (16.7.2024) in Freienstein (Gemeinde Freienstein-Teufen) ein hoher Sachschaden entstanden.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Montagnachmittag, 15. Juli 2024, kurz nach 15.00 Uhr, kam es auf der Autostrasse A18 in Aesch BL zu einer Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Eine Person wurde tödlich verletzt.
Am Montag, 15. Juli 2024, kam es in Reutlingen zu einer Kollision zwischen einer S-Bahn und einem Personenwagen.
Der Lenker des Personenwagens verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Stadtpolizei Winterthur sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am späten Sonntagnachmittag ist ein Motorradfahrer am Grimselpass in Guttannen mit einem Auto kollidiert.
Trotz sofortigen Rettungsmassnahmen erlag der Motorradfahrer noch auf der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen. Der Unfall wird untersucht.
Am Montag (15.07.2024), kurz nach 07:35 Uhr, ist es an der Riedenerstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Lieferwagen gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Am Lieferwagen entstand Totalschaden.
Nach dem Waldbrand vom 17. Juli vergangenen Jahres in Bitsch/Riederalp nahm die Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei die Ermittlungen zur Brandursache auf.
Ende Juni 2024 wurden diese abgeschlossen und die Ergebnisse dazu liegen vor.
Am Sonntagvormittag, 14. Juli 2024, ist in Urnäsch ein Personenwagen rund 60 Meter einen Hang hinuntergerollt und im Bachbett des Fläschenbachs zum Stillstand gekommen.
Im Fahrzeug befand sich ein dreijähriger Knabe. Dieser hat sich leicht verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Heute Morgen kam es in der Innenstadt von Freiburg zu einem Brand in einem Geschäfts- und Wohnhaus. Insgesamt zehn Anwohner mussten evakuiert werden.
Zwei Personen wurden zwecks einer Kontrolle in ein Spital gebracht. Zwei Geschäftsräume sowie eine Wohnung bleiben vorerst unbewohnbar. Die Polizei ermittelt.
Am Montag (15.07.2024), kurz vor 06:15 Uhr, ist es auf der Wattwilerstrasse zu einem Vollbrand eines Wohnwagens gekommen.
Durch den Brand wurde niemand verletzt. Es entstand Sachschaden von rund 60'000 Franken.
Am 14.07.2024, gegen 18.20 Uhr, kam es am Muttenzerweg bei den dortigen Parkplätzen zu einem Brandfall an mehreren Personenwagen.
Es wurde niemand verletzt.
Nach einem Schlauchbootunfall am Dienstagabend (09.07.2024) auf dem Rhein bei Rheinau wurde eine Person vermisst (Polizei.news berichtete).
Am Sonntagnachmittag (14.7.2024) wurde die Person tot gefunden.
Am Freitagnachmittag (12.07.2024) hat sich in Dörflingen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei wurden der Neulenker und seine Beifahrerin leicht verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Das Openair Frauenfeld verlief aus Sicht der Kantonspolizei Thurgau verhältnismässig ruhig und mehrheitlich friedlich.
Von Mittwoch bis Sonntagmittag ging keine Meldung wegen einer schweren Gewalttat ein. Ebenfalls sind keine schwerverletzten Personen zu verzeichnen.
Am Samstag, 13. Juli 2024, kurz nach 21.30 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 bei Zunzgen BL, in Fahrtrichtung Basel, im Baustellenbereich, zu einem Personenwagenbrand.
Personen wurden nicht verletzt.
Am Sonntagmorgen ist in Ipsach ein Auto bei einem Selbstunfall mit einer Mauer kollidiert und anschliessend in Brand geraten. Der Lenker wurde verletzt.
Ermittlungen zum Unfall sind im Gang.
Am Sonntag (14.07.2024), kurz nach 14:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung erhalten, dass eine männliche Person in der Linth untergegangen und nicht mehr auffindbar sei.
Im Einsatz steht ein Grossaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst, Rega, Fliesswasserrettung, Polizeitaucher und diverse Polizeipatrouillen.
Gestern Samstag, 13. Juli 2024, kurz vor 16:00 Uhr, fuhr ein Automobilist mit ausländischen Kontrollschildern auf dem rechten Fahrstreifen der A2, in Richtung Norden.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet er kurz vor Ende des Teiftaltunnels auf den linken Fahrstreifen.
In Soazza ist es am Freitagnachmittag auf der Autostrasse A13 zu einem Brand eines Autotransporters gekommen.
Der Feuerwehreinsatz dauerte mehrere Stunden.
Am frühen Freitagabend ist es am Stadelhoferplatz zu einem Entstehungsbrand an einem Bahnwagen gekommen.
Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen. Verletzte Personen gab es keine.
Am Freitag (12.07.2024), um 19:15 Uhr, ist es auf der Autobahnbrücke Bad Ragaz Nord zu einem Autobrand gekommen.
Die Brandursache konnte nicht restlos geklärt werden. Am Auto entstand Totalschaden.
In einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses ist ein Feuer ausgebrochen. Die Bewohnerin musste ins Spital eingeliefert werden. Aus Sicherheitsgründen wurden 8 weitere Personen evakuiert.
Auf der Einsatzleitzentrale der Zuger Polizei ist kurz am Donnerstagabend (11. Juli 2024), kurz nach 19:45 Uhr, ein Notruf eingegangen, dass es in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses im Gebiet „Spielhof“ in Oberwil bei Zug brenne.
Am vergangenen Samstag ist in Altwis eine Jagdhütte durch einen Brand massiv beschädigt worden (Polizei.news berichtete).
Die Ursache konnte durch die Brandermittler der Luzerner Polizei geklärt werden und ist auf eine Fahrlässigkeit zurückzuführen.
Am Donnerstagnachmittag (11. Juli 2024) ist in den Räumlichkeiten eines Gewerbegebäudes ein Auto in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte die Flammen rasch löschen.
Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (11.07.2024), um 14:30 Uhr, ist es auf dem Seedamm zu einem Unfall zwischen zwei Autos und einem Lieferwagen gekommen.
Ein 45-jähriger Mann wurde leicht und eine 66-jährige Frau unbestimmt verletzt. Sie wurden vom Rettungsdienst ins Spital gebracht. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken. Es kam zu grösseren Verkehrsbehinderungen.
Am Donnerstagmittag (11.7.2024) ist es in Seuzach zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Das Kind wurde mit Verdacht auf schwere Verletzungen in ein Spital gebracht.
Am Donnerstag, 11. Juli 2024 um 12:08 Uhr, wurde der Polizei von einem aufmerksamen Anwohner ein Brand mit starker Rauchentwicklung in Obstalden, Obere Bitzi, gemeldet.
Der Dachstockbrand über der Autogarage des Wohnhauses konnte durch die Feuerwehren Glarus Nord und Weesen unter Kontrolle gebracht werden.
In einem Altersheim in Buchs kam es zu einer chemischen Reaktion. Dies löste ein Grossaufgebot der Feuerwehr aus.
Es musste niemand evakuiert werden und es gab keine Verletzten.
In einem Mehrfamilienhaus in Bettlach kam es am Samstag, 6. April 2024, zu einem Brand, bei welchem der Dachstock und die beiden Dachstockwohnungen weitgehend zerstört wurden.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagnachmittag (09.07.2024) hat sich in Neuhausen am Rheinfall eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde eine Autofahrerin leicht verletzt. An den beiden Unfallautos entstand Sachschaden.
In den Schweizer Kantonen sorgen die Kantonspolizeien für Ordnung. Zuständig für den Kanton Zürich ist die Kapo Zürich, die im Jahr 1804 als Landjäger-Corps gegründet wurde.
In grossen Städten sind darüber hinaus kommunale Dienststellen für die Bürger im Einsatz. Im Kanton Zürich übernehmen die Stadtpolizeien Zürich und Winterthur wichtige Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Polizeimitarbeiter im Dienst der Bevölkerung
Spektakuläre Fälle wie der Jahrhundert-Postraub im Jahr 1997, bei dem rund 53 Millionen Franken erbeutet wurden, oder das Verbrecherduo Ernst Deutelbeiss und Kurt Schürmann, das die Einwohner mit Überfällen in den 50er Jahren in Atem hielt, sind nur zwei der verschiedenen Kriminalfälle, die sich im Kanton Zürich ereignet haben.
Dazu kommen tagtäglich weitere grosse und kleine Delikte, um die sich die engagierten Bediensteten der Stadtpolizeien Zürich und Winterthur oder der Kantonspolizei Zürich kümmern. Seit vielen Jahren sind die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Sicherheit der Bevölkerung im Einsatz.
Die Geschichte der Kantonspolizei Zürich
Während des „Bockenkrieges“ lehnten sich Landbewohner gegen die Reformen des neu gegründeten Kantons Zürich auf. Als Folge wurde damals die Kantonspolizei nach dem Vorbild anderer Kantone etabliert. Die Kapo diente auch als Gegenwicht zu den bereits bestehenden städtischen Wachen.
Einblicke in die Geschichte der Polizeiarbeit
Einen interessanten Einblick in die Geschichte der Kantonspolizei bietet das im Jahr 1901 gegründete erste Schweizer Kriminalmuseum. Während es in den ersten Jahren vor allem der Ausbildung diente, entwickelten sich im Lauf die Zeit verschiedene Sammlungen, die seit 1958 für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Interessierte erhalten einen Eindruck von der Polizeiarbeit des Kantons und erfahren Wissenswertes über Verbrechen und Bestrafungen in der Region. Aussergewöhnliche Kriminalfälle, Aufschlüsse über die Spurensicherung und die Forensik bieten die verschiedenen Ausstellungen im Museum. Gezeigt werden unter anderem Fotos von Tatorten mit wesentlichen Details.
Die Hauptabteilungen der Kantonspolizei Zürich
Die Kantonspolizei Zürich ist heute für die Sicherheit im Kanton verantwortlich. Die konsequente Verfolgung von Straftaten bewältigen verschiedene Hauptabteilungen:
Kommandobereich 1
Kommandobereich 2
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Verkehrspolizei
Flughafenpolizei
Regionalpolizei
Kommunikationsabteilung
Präventionsabteilung
Die Kommandobereiche 1 und 2
Der Kommandobereich 1 übernimmt als Stabsabteilung alle Aufgaben rund um die Organisation der Polizeibehörde. Ausbildung, Personalwesen und Polizeipsychologie gehören ebenso wie administrative Aufgaben zum Bereich dieser Abteilung. Finanzen, das Controlling, Technik und andere innerbetriebliche Aufgaben obliegen dem Kommandobereich 2.
Die Aufgaben der Kriminalpolizei
Die Kriminalpolizei in Zürich ist mit einem breiten Umfang an Delikten konfrontiert. Schwerer Raub, Kapitalverbrechen oder Körperverletzung sind nur einige der Straftaten, um die die Mitarbeiter sich kümmern. Auch Cyberkriminalität oder Wirtschaftskriminalität gehören zum Tätigkeitsspektrum. Die Kripo klärt und verhindert Straftaten. Die genauen Aufgaben und Befugnisse regelt das Polizeigesetz.
Sicherheits- und Verkehrspolizei im Kanton Zürich
Geht es um die Gefahrenabwehr, wird die Sicherheitspolizei der Kantonspolizei tätig. Überwachungs- oder Sicherungsaufgaben und das Aufdecken von Umweltdelikten gehören zu den Aufgaben dieses Bereichs. Bei der Verkehrspolizei kümmern sich rund 200 Mitarbeiter um die Unterstützung der Regionalpolizei in Verkehrszügen. Dazu kommt die Verantwortung für Verkehrslenkung und Unfallaufnahme sowie die Verkehrsüberwachung.
Sicherheit auf dem Flughafen – die Flughafenpolizei
Im Flugverkehr gibt es besondere Sicherheitsanforderungen, die die Flughafenpolizei übernimmt. Die Mitarbeiter kümmern sich um die Sicherheit auf dem Züricher Flughafen und sind für alle Vorkommnisse auf dem Flughafen verantwortlich. Unter anderem verfolgt die Polizei hier strafbare Handlungen und schützt Menschen vor kriminellen Tätigkeiten. Kommt es zu strafbaren Delikten, übernimmt die Kantonspolizei die Ermittlungen. Auch Asylbefragungen und Grenzkontrollen gehören zu den Aufgaben der Polizei.
Für Sie schnell vor Ort – die Regionalpolizei
Die Regionalpolizei ist im gesamten Kanton präsent. Ansprechpartner in fast 60 Polizeistationen sorgen überall für Ort für Sicherheit und sind Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger. 720 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der Bevölkerung und sind besonders schnell am Ereignisort. Zivile und uniformierte Patrouillen sind zudem auf den Strassen präsent.
Kommunikation und Prävention bei der Kantonspolizei Zürich
Wer sich für eine Führung durch das Kriminalmuseum interessiert, ist bei der Kommunikationsabteilung richtig. Die Mitarbeiter sind Ansprechpartner für wichtige Ereignisse und veröffentlichen Medieninformationen über die Polizeiarbeit. In der Präventionsabteilung kümmern sich 70 Mitarbeiter um die Abwendung von Gefahren und die Verhinderung von Verbrechen. Dazu arbeiten sie eng mit anderen Fachabteilungen zusammen.
Die Polizei im Zürcher Stadtgebiet
Die Kantonspolizei Zürich ist übergreifend für das gesamte Kantonsgebiet zuständig. Grundsätzlich haben die Kantone in der Schweiz die Polizeihoheit, können aber bestimmte Aufgaben und Kompetenzen an die Stadtpolizeien abgeben. Genauere Regelungen finden sich im Zürcher Polizeigesetz. Bezogen auf das Stadtgebiet Zürich übernimmt die Stadtpolizei Zürich Aufgaben rund um Kriminalität, Sicherheit und Verkehr. Handelt es sich um grössere Delikte oder Kriminalfälle, werden diese unter Umständen an die Kapo Zürich weitergeleitet. Beide Behörden arbeiten sehr gut zusammen und nutzen verschiedene Ressourcen gemeinsam.
Die Stadtpolizei Zürich
Im 18. Jahrhundert waren die Schweizer Kommunen für ihre Sicherheit selbst verantwortlich und der Staat griff nur in wenige Bereiche des öffentlichen Lebens ein. Seitdem gibt es die Stadtpolizei Zürich, die sich für die Belange der Bürger einsetzt. Im Jahr 1839 wurde in Zürich eine städtische Hilfspolizei gegründet, die verschiedene Aufgaben rund um die öffentliche Sicherheit übernahm. 1865 gab es sogenannte „Detektive in Zivil“, die Ermittlungen bei Kriminalfällen übernahmen. Das Datum gilt damit als Geburtsstunde der Kriminalpolizei der Stadt Zürich. Im Laufe der Zeit wurden den Stadtpolizeien weitere Kompetenzen übertragen und die Aufgaben zwischen Kantons- und Stadtpolizei wurden klar geregelt.
Die Stadtpolizei Zürich ist mit etwa 2’200 Mitarbeitern rund um die Uhr für die Züricher Bevölkerung da. Im gesamten Stadtgebiet gibt es zahlreiche Dienststellen und Wachen, die sich für die Bevölkerung einsetzen. Die Stadtpolizei teilt sich in verschiedene Abteilungen wie die Sicherheitsabteilung und die Kriminalabteilung auf.
Die Aufgaben der Stapo Zürich
Die Sicherheitsabteilung der Stadtpolizei Zürich ist für die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Zürich zuständig. Patrouillendienst, die Durchführung von Kontrollen und die Präsenz an bestimmten Hotspots zählen zu den Aufgaben der Abteilung. Dazu gliedert sich die Stapo in Regional- und Quartierwachen in den verschiedenen Stadtgebieten.
Die Kriminalpolizei der Stadtpolizei Zürich
Kriminaldelikte verfolgt die Kriminalabteilung der Stadtpolizei Zürich. Die Mitarbeiter sind für die gesamte Stadt zuständig und führen Ermittlungen bei Straftaten durch. Die Abteilung gliedert sich in verschiedene Bereiche. So übernimmt das Kommissariat Ermittlungen 1 Tätigkeiten bei Gewaltdelikten. Häusliche Gewalt und Kinderschutz gehören wie Menschenhandel oder Sexualdelikte zum Aufgabengebiet dieses Kommissariats. Geht es um Vermögensdelikte oder Einbrüche, übernehmen die Mitarbeiter der Abteilung Kommissariat Ermittlungen 2. Bei einer Fahndung oder gezielten Personensuche ist das Kommissariat Fahndung zuständig.
Verkehr- und Wasserschutz in Zürich
Um den Bereich Verkehr und die Ordnung im Strassenverkehr kümmert sich die Verkehrspolizei, während die Wasserschutzpolizei diese Aufgaben auf dem Wasser, am Ufer und den Hafenanlagen übernimmt.
Die Stadtpolizei Winterthur
Genau wie in Zürich gibt es in Winterthur eine Stadtpolizei, die sich um die Sicherheit vor Ort kümmert. Winterthur verfügt mit der Stapo über eine eigene Sicherheitsorganisation.
Die Geschichte der Stapo Winterthur
Gegründet wurde die Stadtpolizei Winterthur im Jahr 1967. Einem Bericht der Zeitung „Zürcher Unterländer“ zufolge waren damals vor allem ehemalige Militärangehörige und Haudegen Mitarbeiter der Polizei. Von den 16 eingestellten Mitarbeitern für die erste Polizeiwache in Winterthur wurden einige bereits im ersten Jahr wegen verschiedener Dienstvergehen wieder entlassen. Im Jahr 2017 feierte die Stadtpolizei ihr 150-jähriges Bestehen. Mit dem Restrukturierungsprojekt „Roadmap 2020“ startete eine Neuausrichtung der Stapo. Das Reformprojekt diente dazu, die Aufbauorganisation zu stärken und die Polizei effektiv auf neue Herausforderungen vorzubereiten.
Neben dem Aufbau einer umfassenden Prävention und der Optimierung der internen Organisation stand die Aus- und Weiterbildung des Personals im Vordergrund. Im Jahr 2018 trat die neue Aufbauorganisation in Kraft. Die Stadtpolizei kann nun effizienter auf typische Anforderungen reagieren, zudem wurde der Kontakt zu Bürgerinnen und Bürgern auch die Möglichkeiten digitaler Kommunikation und Social Media gestärkt.
Die Aufgaben der Stapo Winterthur
In Winterthur sind rund 250 Mitarbeiter für die Bevölkerung im Einsatz. Tätigkeitsschwerpunkte sind unter anderem der Strassenverkehr und die Kleinkriminalität im Stadtgebiet. Die Stadtpolizei Winterthur gliedert sich in sechs Hauptabteilungen. Die Abteilung Operationen übernimmt Aufgaben bei Grossanlässen vor Ort, ist zuständig für das Lagezentrum und die Einsatzzentrale. Unterwegs ist auch eine Bike-Polizei. Geht es um Ermittlungen und Prävention übernimmt die gleichnamige Hauptabteilung. Die Mitarbeiter sind in zivil oder uniformiert unterwegs. Fahndungen, Gewaltschutz oder der Ermittlungsdienst gehören zu den Aufgaben der Bediensteten.
Die Verkehrssicherheit übernimmt die Hauptabteilung Sicherheits- und Verkehrspolizei. Die Abteilung überwacht und steuert den Verkehr in der Stadt und ist mit Funkstreifen unterwegs. In der Abteilung Sicherheit gibt es insgesamt sechs Einsatzgruppen, die sich um die verschiedenen Aufgaben kümmern.
Weitere Bereiche wie die Hauptabteilung Bewilligungen sowie die Kommandobereiche 1 und 2 rundden das Tätigkeitsfeld der Stadtpolizei Winterthur ab.