Aargau

Suhr AG: Polizeilicher Schusswaffeneinsatz – Untersuchungen abgeschlossen

Nach einer tödlichen Schussabgabe eines Aargauer Kantonspolizisten auf einen 68-Jährigen während eines gefährlichen Polizeieinsatzes in Suhr, hat die zuständige Staatsanwaltschaft das Ende der Untersuchung und die Einstellung des Verfahrens bekanntgegeben. Im November 2020 erhielt die Kantonspolizei einen Notruf, wonach in Suhr ein Mann mit Suizid drohe.

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Würenlos AG / A1: Gas- mit Bremspedal verwechselt und auf Fahrzeugdach gelandet

Auf dem Rastplatz Würenlos hat eine Autofahrerin beim Parkmanöver das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt. Ihr Auto durchbrach ein Geländer und kam auf einem darunter abgestellten Fahrzeug zum Stillstand. Herbei geeilte Passanten konnten die Frau aus ihrer misslichen Lage befreien. Verletzt wurde niemand.

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Gewerbebetriebe der Justizvollzugsanstalt Lenzburg sollen weiterentwickelt werden

In der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg sollen die Bäckerei und die Joghurterie erneuert und der 5*-Laden erweitert werden. Damit werden neue Arbeitsplätze für Gefangene geschaffen, was dem gesetzlichen Resozialisierungsauftrag entspricht. Gleichzeitig wird auch die Wirtschaftlichkeit verbessert sowie die Nachhaltigkeit der Produktionsketten gesteigert. Zur Umsetzung der Weiterentwicklung und Optimierung der Gewerbebetriebe in der JVA Lenzburg beantragt der Regierungsrat einen Verpflichtungskredit in der Höhe von 11,82 Millionen Franken. Die gesetzlich geforderte Gefangenenarbeit im Strafvollzug steht im Spannungsfeld von Sicherheit, Resozialisierung und Wirtschaftlichkeit. Bei Überlegungen zur Steigerung der Ertragskraft muss diesem Zielkonflikt immer Rechnung getragen werden.

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Betrugsmasche: Angebliches UPS-SMS führt zu Phishing-Website mit .ch-Domain

Derzeit werden betrügerische SMS-Nachrichten verschickt, in denen sich die Absender als Logistikunternehmen UPS ausgeben. In diesen Textnachrichten wird fälschlicherweise behauptet, dass die Lieferoptionen für ein versendetes Paket bestätigt werden müssen. Das Ziel der Täuschung besteht darin, die gutgläubigen Empfänger dazu zu verleiten, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.

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Birrhard AG / A1: Auto nach Auffahrkollision in Brand geraten

Am Mittwochabend kam es auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Bern auf der Höhe Birrhard zu einer Auffahrkollision. In der Folge geriet der auffahrende PW in Brand. Verletzt wurde dabei niemand. Am Mittwoch, 06. März 2024 herrschte kurz vor 18.30 Uhr auf der A1 stockender Kolonnenverkehr. Ein 23-jähriger Lenker befuhr die Autobahn in Fahrtrichtung Bern und konnte auf Höhe Birrhard nicht mehr rechtzeitig bremsen. Folglich kollidierte der VW-Lenker mit einem vorausfahrenden Audi.

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Kaisten AG: Motorradlenker (30) von Auto erfasst und schwer verletzt

Auf der Kaistenbergstrasse kollidierte ein VW Golf mit einem Motorrad. Der schwerverletzte Motorradlenker musste mit dem Rettungshelikopter in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Dienstagmorgen, dem 05. März 2024, um 06.45 Uhr, kam es in Kaisten zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein Motorradlenker war von Frick nach Kaisten unterwegs, als er von einem herannahenden VW Golf erfasst wurde, der in dieselbe Richtung fuhr.

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Vorsicht, TWINT-Betrug bei Kleinanzeigen! So gehen die Betrüger vor

Kleinanzeigenbetrug ist eines der am häufigsten bei der Polizei angezeigten Delikte. Dass es sich dabei um ein lukratives Geschäft für die Betrüger handelt, zeigt die Tatsache, dass es immer wieder neue Varianten der Betrugsversuche gibt. Bei drei neuen Varianten, die dem BACS in den letzten Wochen gemeldet wurden, werden gezielt Nutzende der Bezahl-App TWINT in eine Falle gelockt.

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Schweiz: Zahl der Führerausweisentzüge leicht gestiegen

Die Zahl der Ausweisentzüge hat 2023 im Vorjahresvergleich um knapp ein Prozent zugenommen. Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, Angetrunkenheit sowie Gefährdung Dritter durch Unaufmerksamkeit gehörten erneut zu den häufigsten Gründen. Die Zahl neuerworbener Führerausweise nahm dagegen erneut deutlich ab. Dies zeigen jährliche Statistiken des Bundesamts für Strassen (ASTRA).

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Frick AG: Algerier (31) nach mutmasslichem Diebstahl aus Auto angehalten

Nachdem eine unbekannte Person mit einem Stein die Scheibe eines Fahrzeuges beschädigt hatte, flüchtete sie vom Tatort. Im Zuge der Fahndung konnte der mutmassliche Täter angehalten werden. In der Nacht auf Montag, den 04. März 2024, kurz vor 01.30 Uhr, meldete ein Anwohner aus Frick der Kantonspolizei Aargau, dass eine unbekannte Person einen Stein auf ein Auto geworfen habe. An diesem Fahrzeug entstand Sachschaden.

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Neue Verkehrsregeln ab März und April 2024

Um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu verbessern, ändern sich ab März und April 2024 mehrere Strassenverkehrsvorschriften, etwa bei schnellen Elektrovelos. In diesem Frühling 2024 treten mehrere neue Verkehrsregeln in Kraft. Zur entsprechenden Vorbereitung ruft der Touring Club Schweiz diese nochmals in Erinnerung.

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Lieferdienst-Vorschussbetrug: Und Sie? Hätten Sie ja gesagt? (Video)

Dieses Video zeigt, wie ein Lieferdienst-Vorschussbetrug abläuft: Die Betrüger sind interessiert an einem Artikel, den das Opfer auf einer Kleinanzeigen-Plattform oder auf sozialen Netzwerken zum Verkauf ausgeschrieben hat. Sobald man sich einig geworden ist, erklären die Betrüger, dass sie die Ware über ein Transportunternehmen abholen lassen wollen.

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Skiferien-Rückblick 2024 - lange Staus und grosse Verkehrsbehinderungen

Wer im Februar in die Skiferien fährt, braucht in der Regel viel Geduld und starke Nerven. Das war im Februar 2024 nicht anders als in den vorangehenden Jahren. Es kam zu langen Staus und Verkehrsbehinderungen, insbesondere auch auf dem längsten Autobahnabschnitt A1, der die Zentren Genf, Bern, Zürich und St. Gallen verbindet. Zudem kam es zu stundenlangen Wartezeiten an den Verladestationen.

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Kindersitze im Auto - jedes zweite Kind ist falsch gesichert

Ohne Kindersitz im Auto haben Kinder ein dreimal höheres Risiko, bei einem Unfall schwer oder tödlich verletzt zu werden. Ein Kindersitz kann seine volle Schutzwirkung nur entfalten, wenn er richtig verwendet wird. Eine neue Erhebung der BFU in Zusammenarbeit mit dem TCS zeigt: Bei jedem zweiten Kind wird der Kindersitz im Auto falsch genutzt. Die BFU und der TCS sensibilisieren deshalb für die häufigsten Fehler und zeigen auf, wie man sie vermeidet.

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Kaisten AG: Illegale Entsorgung

Am Samstag, 24. Februar 2024, ging kurz vor Mittag die Meldung bei der kantonalen Notrufzentrale ein, dass es in Kaisten zu einer illegalen Entsorgung gekommen sei. Die aufgebotene Patrouille der Polizei Oberes Fricktal konnte ausgangs Oberkaisten einen Kühl- und einen Tiefkühlschrank feststellen, welche dort deponiert wurden.

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Murgenthal AG: Mutmasslicher Täter (19) nach Raubüberfall festgenommen

Am Freitag ereignete sich im Coop Einkaufszentrum ein Diebstahl. Als der Täter, durch das Verkaufspersonal, auf den Diebstahl angesprochen wurde, zückte dieser ein Messer, drohte dem Mitarbeiter und flüchtete. Der mutmassliche Täter konnte durch die Kantonspolizei Aargau ermittelt und angehalten werden.

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Migros Phishing-Mail – Gefährdung der Datensicherheit

Unter dem Deckmantel der Migros versenden Betrüger E-Mails, in denen behauptet wird, dass die Sicherheit des Migros-Accounts gefährdet sei. Das Ziel der Täuschung besteht darin, die ahnungslosen Empfänger dazu zu bringen, ihre Kreditkartendaten preiszugeben.

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Oberentfelden AG: Nach Unfall geflüchtet - Zeugenaufruf

In der Nacht von Samstag auf Sonntag kam ein Fahrzeuglenker mit seinem Personenwagen von der Strasse ab. Das Fahrzeug kippte auf die Seite und blieb im Wiesland liegen. Die Insassen entfernten sich, vor dem Eintreffen der Polizei, von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.

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Unterlunkhofen AG: Waghalsiges Überholmanöver verläuft glimpflich

Zwischen Unterlunkhofen und Oberwil-Lieli überholte ein Automobilist trotz Gegenverkehr. Sowohl die PW-Lenkerin, welche überholt wurde, wie auch das entgegenkommende Fahrzeug mussten eine Vollbremsung einleiten, um eine Kollision zu verhindern. Der Fahrzeuglenker konnte in der Folge angehalten werden. Die Polizei sucht Augenzeugen.

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TWINT-Authentifizierung entpuppt sich als Phishing-Falle

Um den Zugang zum TWINT-Konto nicht zu verlieren, sollen die Kontoinformationen aktualisiert werden. Cyberkriminelle verschicken dafür E-Mails, welche angeblich von TWINT stammen, um potenzielle Opfer in die Phishing-Falle zu locken.

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37 Patienten pro Tag - Hilfe der Rega auch im 2023 häufig gefragt

Die Dienste der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega waren auch im Jahr 2023 sehr gefragt. Die Einsatzzentrale organisierte rund 21'000 Einsätze. Im Durchschnitt halfen die Rega-Crews 37 Patientinnen und Patienten pro Tag. Sowohl die Rettungshelikopter als auch die Ambulanzjets waren fast so häufig in der Luft wie im Rekordjahr 2022.

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Stadt Zofingen AG: Hellmühleeingang - vom 19. Februar bis 22. März 2024 gesperrt

Im Rahmen der Belagssanierung der Unteren Grabenstrasse werden auch die beiden Einmündungen aus der Altstadt – Bahnhofstrasse und Hellmühleeingang – erneuert. Nachdem die Bahnhofstrasse am Freitag, 16. Februar 2024 wieder geöffnet werden kann, wird der Hellmühleeingang für den motorisierten Verkehr vom 19. Februar bis 22. März 2024 gesperrt.

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Wappen des Kantons Aargau



Die Polizei im Kanton Aargau

Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.

Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum (Bildquelle: Kapo AG).

Die Abteilungen der Polizei Aargau

Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:

  • Kriminalpolizei
  • Mobile Polizei
  • Stationierte Polizei
  • Führung & Einsatz
  • Polizeitechnik
  • Kommandobereiche

Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau

Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.


Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs (Bildquelle: Kapo AG).

Die Mobile Polizei im Kanton Aargau

Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.

Stützpunkte der Polizei Aargau

Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.

Die Abteilung Führung & Einsatz

Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.

Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.

Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb

Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.

Die Kommandobereiche der Polizei Aargau

Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.

Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.

Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen

Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.

Ordnungsdienst für besondere Situationen

Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.

Gewässerpolizei im Kanton Aargau

Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.

Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau

Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.


Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit (Bildquelle: Kapo AG).

Sicherheit im Strassenverkehr

Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.

Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz

Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.

Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.

Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden

Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.

Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.

Die Betrugsmaschen Krimineller

Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.

Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!

Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten

Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.



Wissenswertes zum Kanton Aargau

Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.