Im Rahmen von Hochwasserschutzmassnahmen im Riedtal wurde eine weitere Eindolung geöffnet und im Bereich der Riedtalstrasse durch eine Strassenbrücke ersetzt.
Damit konnte ein weiteres Nadelöhr mit Verklausungspotential behoben werden.
In Abstimmung mit der Kantonspolizei Aargau und der Gebietseinheit hat das Bundesamt für Strassen ASTRA entschieden, die Höchstgeschwindigkeit auf der A1 zwischen Oftringen und Suhr in beide Fahrtrichtungen aus Sicherheitsgründen bis auf Weiteres auf 100 km/h zu reduzieren.
Die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt ab Samstag, 11. November 2023.
Am Bahnhof Döttingen kam es im Laufe des Donnerstagabends zu einer Auseinandersetzung.
Zwei bislang noch unbekannte Männer haben nach ersten Erkenntnissen auf einen Dritten eingewirkt, welcher im Nachgang durch die Ambulanz verletzt ins Spital gebracht wurde.
Mit leerem Tank blieb eine Automobilistin auf der A1 stehen. Ein Wohnmobil prallte heftig gegen den stehenden Wagen.
Eine Beteiligte wurde leicht verletzt. Es entstand grosser Schaden.
Immer mehr dubiose Jobangebote kursieren auf Social-Media-Plattformen oder in Messenger-Chats wie WhatsApp und Co.
Hinter den Angeboten stehen jedoch keine lukrativen Jobs, sondern in vielen Fällen Betrüger, die es auf Geld oder persönliche Daten ihrer potenziellen Opfer abgesehen haben.
Innerorts sterben in der Schweiz auf Tempo-50-Strecken jedes Jahr 80 Menschen, 1900 werden schwer verletzt. Mindestens ein Drittel dieser Unfälle liesse sich verhindern, wenn Tempo 30 innerorts überall dort eingeführt würde, wo es die Verkehrssicherheit erfordert.
Die BFU setzt sich deshalb für einen Paradigmenwechsel in der Verkehrsplanung ein. Am BFU-Forum Strassenverkehr am Donnerstag hat sie anhand ihres Modell 30/50 aufgezeigt, wie die Umsetzung gelingen kann.
Auf einer Kreuzung prallte ein Senior gegen eine Ampel. Während er unverletzt blieb, entstand am Auto Totalschaden.
Der Automobilist fuhr am Mittwoch, 8. November 2023, um 22.45 Uhr auf der Landstrasse durch Untersiggenthal.
Der in der ersten Beratung abgelehnte regierungsrätliche Antrag auf Einführung einer Bewilligungspflicht für stationäre Geschwindigkeits- und Rotlichtüberwachung wird als Minderheitsantrag wieder aufgenommen.
Die Kommission für öffentliche Sicherheit (SIK) hat anlässlich ihrer Sitzung vom 6. November 2023 der Änderung des Polizeigesetzes grossmehrheitlich zugestimmt.
Beim Einbiegen in eine Hauptstrasse verlor eine Automobilistin die Kontrolle über ihren Wagen.
Dieser kam von der Fahrbahn ab und landete im Schotterbett der Bahnlinie. Verletzt wurde niemand. Am Auto entstand grosser Schaden.
Bern, 08.11.2023 - Ab dem 1. Januar 2024 werden Elektroautos der Automobilsteuer unterstellt. Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 8. November 2023 die Ergebnisse der Vernehmlassung zur Aufhebung der Steuerbefreiung auf Elektrofahrzeugen zur Kenntnis genommen und die Änderung der Automobilsteuerverordnung gutgeheissen. Damit will der Bundesrat den Steuerausfällen entgegenwirken und die Einlagen zugunsten des Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF) sichern.
Die Besteuerung von Elektroautos ist Teil des Bereinigungskonzepts für den Staatshaushalt, welches der Bundesrat an seiner Sitzung vom 25. Januar 2023 beschlossen hat.
Ein mit zwei Jugendlichen besetzter E-Scooter prallte vor einigen Tagen in Wettingen gegen einen Velofahrer.
Beim folgenden Sturz verletzte sich dieser. Die anderen beiden machten sich aus dem Staub und werden gesucht.
Unabhängig von einander waren in Zofingen und Rheinfelden nächtliche Diebe unterwegs.
Auf der Fahndung konnte nahm die Polizei je zwei Verdächtige fest.
Wahrscheinlich am Steuer eingenickt verlor ein Automobilist am Böhler die Kontrolle über seinen Wagen. Dieser fuhr gegen die Böschung und kippte.
Der Lenker blieb unverletzt.
Ein Neulenker verlor auf dem Autobahnzubringer die Kontrolle über einen leistungsstarken Wagen.
Dieser prallte heftig gegen die Leitplanke. Es blieb bei grossem Sachschaden.
Unabhängig von einander wurden eine Seniorin und ein Senior Opfer von falschen Polizisten. Die Kantonspolizei konnte einen mutmasslichen Geldkurier festnehmen.
Beide Fälle zeigen, wie aktiv Telefonbetrüger weiterhin sind.
Der Selbstunfall eines Automobilisten führte am Montagabend auf der A1 zu einem Folgeunfall. Es blieb bei grossem Sachschaden.
Am Anfang stand der Selbstunfall eines BMW auf der A1 bei Kölliken. In Richtung Zürich fahrend verlor ein 21-Jähriger am Montag, 6. November 2023, kurz nach 21.30 Uhr die Kontrolle über den Wagen.
Am Sonntagmorgen geriet ein Automobilist mit seinem Fahrzeug in den Grünstreifen neben der Fahrbahn. Dabei kollidierte er mit dem Wildschutzzaun.
Ein Beifahrer wurde verletzt. Am Fahrzeug entstand hoher Sachschaden. Beim Lenker wurde der Einfluss von Alkohol festgestellt.
Am Freitag verursachte ein Automobilist zwischen Birrwil und Beinwil am See eine Kollision mit einem anderen Wagen.
Eines der Autos wurde auf das angrenzende Bahngleis geschleudert. Eine Person musste leicht verletzt ins Spital gebracht werden.
Durch eine Kollision schlug am Donnerstag und am Freitag bei je einem Lastwagen der Tank leck.
Dies verschmutzte in beiden Fällen kilometerweit die Strassen und führte zu Folgeunfällen.
Ein Selbstunfall auf der A1 zog in den frühen Morgenstunden zwei weitere Kollisionen nach sich. Ein Beteiligter wurde leicht verletzt.
Im einsetzenden Berufsverkehr führten die Unfälle jedoch zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Nach zehn Jahren Kindes- und Erwachsenenschutz im Kanton Aargau ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz.
Für die Zukunft wagen Expertinnen und Experten an der Herbsttagung der Vereinigung Aargauischer Berufsbeiständinnen und -beistände (VABB) vom 2. November 2023 einen Blick in die Kristallkugel: Wie sieht der Kindes- und Erwachsenenschutz im Jahr 2053 aus?
Bei Dämmerung und in der Nacht ist das Unfallrisiko dreimal höher als am Tag.
Dunkel gekleidete Verkehrsteilnehmende erkennt man jedoch erst in 25 Meter Entfernung.
Die Präventionsarbeit der Regionalpolizei Zofingen im Vorfeld des Halloweens führt im regionalen Vergleich erneut zu einer erfreulichen Bilanz.
Die Aufklärungsarbeit in den Schulen im Zusammenhang mit den Sanktionen, wenn Unfug und Vandalismus begangen werden, hat sich zum wiederholten Mal gelohnt.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im vermeintlichen Namen von Swisscard verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen das angebliche Fehlen der Zwei-Faktor-Authentifizierung vor.
Auf der A1 bei Spreitenbach kam es am Mittwochmorgen zu einer Streifkollision zwischen einem Lastwagen und einem Auto.
Weil der genaue Hergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Eine Passantin wurde am Bahnhof Brugg Opfer von Taschendieben. Auf der Fahndung konnte die Polizei drei Tatverdächtige festnehmen.
Tatort am gestrigen Montag, 31. Oktober 2023, war der Bahnhof Brugg Von Windisch her ging die 38-jährige Frau kurz nach 17 Uhr durch die Unterführung und stieg die Treppe zum Perron hoch.
Laut einer Umfrage des Touring Club Schweiz sind 83 Prozent der Befragten der Meinung, dass gute Sichtbarkeit im Strassenverkehr wichtig oder sogar sehr wichtig ist. Dennoch geben nur 24 Prozent an, konsequent Ausrüstung zu verwenden, die ihre eigene Sichtbarkeit erhöht.
Anlässlich der 17. Durchführung des Tages des Lichts setzt der TCS seine Informationskampagne zur Sensibilisierung der Bevölkerung fort.
Jugendliche im ganzen Kanton betrachteten Halloween einmal mehr als vermeintlichen Freipass für Unfug und Vandalismus.
Die Polizei verzeichnet rund 80 Vorfälle mit teilweise erheblichem Sachschaden.
In der Nacht auf Mittwoch kam es zu zwei Selbstunfällen. Der Autofahrer vom Unfall in Villmergen wurde leicht verletzt.
Beide Lenker waren jedoch stark alkoholisiert und mussten den Führerausweis sofort abgeben.
Am Montagabend verunfallte in Niederlenz ein jugendlicher Velofahrer. Weil er sich nicht an den Hergang erinnern kann, sind die Umstände unklar.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Ein Unbekannter machte sich in der Nacht in Magden an einem parkierten Auto zu schaffen.
Auf der Fahndung nahm die Polizei einen Verdächtigen fest und fand bei ihm mutmassliches Diebesgut.
Nachts und in der Dämmerung ist jede vierte Person auf dem Velo ohne Licht unterwegs. Zum Vergleich: Auf schnellen E-Bikes fahren 2 % ohne Licht, auf langsamen E-Bikes 9 %.
Die eigene Sichtbarkeit ist ein entscheidender Faktor, um sein Unfallrisiko zu senken. Wer Velo oder E-Bike fährt, setzt deshalb neben der richtigen Beleuchtung am besten auf eine Leuchtweste. Darauf macht die BFU mit ihren Partnern am diesjährigen Tag des Lichts aufmerksam.
In der Nacht von Freitag auf Samstag konnte die Stadtpolizei Aarau zwei verdächtige Personen anhalten. In ihrem Lieferwagen befanden sich mehrere hundert Kilogramm Kupferkabel.
Die beiden Männer wurden vorläufig festgenommen.
Am Samstagabend geriet ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug ab der Strasse und fuhr eine Böschung hinunter. Der Lenker wurde dabei verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Der Führerausweis wurde ihm abgenommen.
Am frühen Samstagmorgen kam ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug von der Strasse ab. Verletzt wurde niemand. Es entstand lediglich Sachschaden.
Der durchgeführte Atemalkoholtest sowie der Drogenschnelltest verliefen jedoch positiv.
In den letzten Tagen häufen sich die Anfragen und Meldungen in puncto Cybercrime an die Kantonspolizei.
Grund sind versuchte Betrüge, die via Telefon oder WhatsApp eingehen.
Am Mittwochabend wurde eine 28-jährige Frau Opfer eines versuchten sexuellen Übergriffs. Der Täter ist unbekannt.
Die Kantonspolizei Aargau bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe.
Am Samstagnachmittag griff ein 25-jähriger Mann eine 36-jährige Frau an. Es besteht der Verdacht auf einen sexuellen Übergriff.
Die Polizei konnte den tatverdächtigen Mann am selben Tag festnehmen.
Betrüger verschicken E-Mails, die den Anschein erwecken, von Sunrise zu stammen.
In diesen Nachrichten versuchen sie potenzielle Opfer zu täuschen, indem sie behaupten, dass die Kreditkartendaten im My Sunrise-Account aktualisiert werden müssen.
Am Dienstag und Mittwoch (24./25. Oktober 2023) verhaftete die Kantonspolizei Zürich im Auftrag der Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich in den Kantonen Solothurn, Bern, Aargau und Zürich rund ein Dutzend Personen und führte diverse Hausdurchsuchungen durch.
Die Staatsanwaltschaft II des Kantons Zürich und die Kantonspolizei Zürich führen in Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien von Solothurn, Bern und Aargau ein umfangreiches Verfahren im Zusammenhang mit deliktischem Verhalten bei Motofahrzeugkontrollen (MFK).
Michael Stettler wird per 1. März 2024 neuer Direktor der Hirslanden Klinik Aarau. Er folgt auf Rolf Gilgen, der die Klinik seit 1. Oktober 2023 interimistisch leitet.
Michael Stettler verfügt über fundierte Managementerfahrung und einen breiten Leistungsausweis im Gesundheitswesen.
Auf dem 1996 eröffneten Autobahnabschnitt der A3 zwischen Effingen und Brugg werden die Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen erneuert.
Dies betrifft neben der offenen Strecke die drei Tunnel Bözberg, Schinznacherfeld und Habsburg.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.