Am Montagabend, 27.11.2023 ereignete sich kurz nach 17.15 Uhr auf der Herznacher Hauptstrasse, im Bereich des Fussgängerstreifens beim Volg, eine folgenschwere Kollision.
Eine 42-jährige Frau überquerte den dortigen Fussgängerstreifen und wurde von einem bislang unbekannten Fahrzeuglenker, der vermutlich aus Richtung Staffelegg gefahren kam, erfasst und mehrere Meter weitergeschleudert.
Mit uniformierter Präsenz in den Quartieren agiert die Regionalpolizei Zofingen gegen die sogenannten Dämmerungseinbrüche.
Zudem sensibilisiert sie die Bevölkerung.
In der Nacht von Montag auf Dienstag geriet ein PW-Lenker von der Strasse ab und kollidierte unter anderem mit einer Werbetafel. Dabei wurde eine Person leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Der Führerausweis auf Probe wurde dem Lenker entzogen.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat gegen einen heute 48-jährigen Schweizer Anklage wegen Mordes beim Bezirksgericht Baden erhoben.
Sie wirft ihm vor, im September des vergangenen Jahres seine Ehefrau unter Einsatz roher Gewalt getötet zu haben.
Am frühen Dienstagmorgen drang ein Einbrecher in ein Einfamilienhaus ein. Beim Betreten des Schlafzimmers wurde dieser durch den erwachten Bewohner angesprochen.
Der Einbrecher flüchtete in der Folge. Anlässlich der Fahndung konnte dieser festgenommen werden.
Am gestrigen Montagabend wurde in Herznach eine 42-jährige Frau auf einem Fussgängerstreifen angefahren und schwer verletzt.
Der bislang unbekannte Fahrzeuglenker machte sich vermutlich Richtung Frick davon. Nach ihm wird gefahndet.
Am Montagmorgen kam es ausserhalb von Rupperswil zu einer heftigen Kollision mit drei beteiligten Autos. Zwei Personen wurden verletzt.
Im dichten Berufsverkehr führte der Unfall zu Verkehrsbehinderungen.
Zwei Männer drangen in der Nacht in die Garage eines Einfamilienhauses in Niederlenz ein und durchsuchten das Auto.
Auf der Fahndung konnte die Polizei zwei Verdächtige festnehmen.
In der Nacht auf Sonntag brach in zwei Wohnhäusern in Boswil und Aarau Rohr sowie in einem Imbiss in Baden je ein Brand aus.
Zwei Personen wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Der Schaden ist beträchtlich.
Dass sogenannte Dämmerungseinbrecher im Spätherbst vermehrt aktiv sind, zeigen mehrere Einbrüche vom frühen Samstagabend.
Der Kantonspolizei gelang es, zwei mutmassliche Täter festzunehmen. Sie mahnt, wachsam zu sein und sich vor Einbrechern zu schützen.
In einem Hochhaus in Zofingen brach am Freitagabend ein Brand aus, der eine Wohnung verwüstete. Dichter Qualm breitete sich im Gebäude aus.
Neun Personen mussten ins Spital gebracht werden.
Mit Blick auf die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt suchen viele Personen händeringend nach einer Wohnung.
Betrüger machen sich diese Situation zunutze und locken mit falschen Inseraten für attraktive und günstige Immobilien.
Auf einer Ausserortsstrecke streiften sich zwei Autos, wobei die Aussenspiegel beschädigt wurden.
Die Kantonspolizei sucht einen der Beteiligten, der sich aus dem Staub machte.
Im Sommer 2022 hat die Staatsanwaltschaft das Vorgehen der Polizei bei einer Verhaftung in Hunzenschwil aus dem Jahr 2019 zum zweiten Mal als verhältnismässig und korrekt beurteilt.
Der Anzeiger hat beim Obergericht jedoch erneut Beschwerde gegen diese Entscheide erhoben. Die Beschwerde wurde teilweise gutgeheissen, weshalb die Staatsanwaltschaft nun gegen zwei Angehörige der Polizei entsprechend Anklage erhebt, um die Entscheidung so dem Gericht zu überlassen.
Zunächst unbekannte Diebe bestahlen am späten Abend im Zug einen Passagier.
Dank Ortung des Mobiltelefons konnte die Polizei in einem Wohnquartier in Seon drei Verdächtige festnehmen. Dort waren bereits Autos durchsucht worden.
Sowohl der Einwohnerrat Zofingen als auch die Oftringer Gemeindeversammlung haben dem Gemeindevertrag für eine gemeinsame Feuerwehr der Einwohnergemeinden Oftringen und Zofingen einstimmig zugestimmt.
Somit kann der gemeinsame Start der Feuerwehr am 1. Januar 2024 wie geplant umgesetzt werden.
Zwei Unbekannte fielen in der Nacht in Sisseln dadurch auf, dass sie zwei Velos entwendeten und sich an parkierten Autos zu schaffen machten.
Auf der Fahndung wurde ein Jugendlicher unter dringendem Tatverdacht festgenommen.
In den Jahren 2020 und 2021 wurde im Rahmen des Projekts „Feuerwehr 2022“ ein Zusammenschluss der Feuerwehren Strengelbach, Aarburg, Oftringen und der Stützpunktfeuerwehr Zofingen geprüft.
Das von Oftringen und Zofingen befürwortete Projekt hat viele Synergien eines Zusammen- schlusses aufgezeigt, konnte jedoch nicht umgesetzt werden.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle mass die Kantonspolizei am Montagvormittag einen Automobilisten, der ausserorts mit 196 km/h unterwegs war.
Die Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Aus noch ungeklärten Gründen kam eine Automobilistin ausserhalb von Oberkulm von der Strasse ab und kam nach mehreren hundert Metern Irrfahrt in einem Feld zum Stillstand.
Es blieb bei Sachschaden.
Die Vignette 2024 ist ab dem 1. Dezember 2023 verfügbar. Die meisten Fahrzeugführenden wählen jetzt zum ersten Mal zwischen Klebevignette oder der neuen E-Vignette, die im August dieses Jahres eingeführt wurde.
Der Verkaufspreis von 40 Franken und die Gültigkeitsdauer vom Dezember des Vorjahres bis zum Januar des Folgejahres bleiben für beide Varianten unverändert.
Die Kantonspolizei führte gestern Nachmittag eine Geschwindigkeitskontrolle an der Furttalstrasse im Ausserortsbereich durch.
Dabei wurden acht Fahrzeuglenkende angehalten, welche deutlich zu schnell unterwegs waren. Vier durften nicht mehr weiterfahren.
Am Samstagabend verlor ein Junglenker die Kontrolle über einen gemieteten Sportwagen und kollidierte mehrfach mit der Autobahneinrichtung. Die Beifahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Der Sportwagen war nicht mehr fahrbar. Der Führerausweis auf Probe wurde dem Junglenker entzogen.
Am Sonntag, 19. November 2023, kurz vor halb eins Uhr in der Nacht, wurde dem Polizeinotruf ein quer stehendes Fahrzeug auf dem Überholstreifen der Autobahn A1, Fahrbahn Bern, im Bereich der Ein-/Ausfahrt Mägenwil gemeldet.
Das Fahrzeug sei bereits vorgängig Schlangenlinien gefahren und im Bereich des Rastplatzes mit der Mittelleitplanke kollidiert.
Am Samstagabend, 18. November 2023, um kurz nach 20:00 Uhr, fuhr eine 22-jährige PW-Lenkerin auf der Färberstrasse in Richtung Hauptstrasse.
Gleichzeitig fuhr ein 44-Jähriger auf der Breitestrasse in Richtung Pfeffikerstrasse. Im Kreuzungsbereich Breitestrasse-Färberstrasse kollidierten die beiden Fahrzeuge seitlich-frontal miteinander.
Am Freitagabend, um zirka 22:40 Uhr, ging via Polizeinotruf die Meldung ein, dass sich ein Fahrzeug im Gebiet Hardwald neben der Hauptstrasse in einem Graben befinden würde.
Zwecks Kontrolle der Örtlichkeit wurden mehrere Patrouillen der Regionalpolizei oberes Fricktal sowie der Kantonspolizei Aargau aufgeboten.
Am Freitagabend, kurz nach halb sechs Uhr, erhielt die Kantonale Notrufzentrale die Meldung, dass es auf der Kantonsstrasse zwischen Besenbüren und Bünzen zu einem Unfall gekommen sei.
Umgehend wurden mehrere Patrouillen der Regional- und Kantonspolizei sowie ein Rettungswagen vor Ort aufgeboten.
In Würenlos kam es im Kreisel an der Schulstrasse zu einer Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Auto.
Der Velofahrer wurde dabei leicht verletzt. Der Autolenker ist aktuell noch unbekannt. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Der Rohrleitungsbruch konnte repariert werden.
Aufgrund der aufwendigen Wiederinstandstellung der Strasse (Einbau von ca. 40 Tonnen Strassenbelag), wird die Strasse voraussichtlich heute ab 18 Uhr wieder für den Verkehr freigegeben.
Bei der Kontrolle eines im Ausland immatrikulierten Personenwagens hat die Kantonspolizei Aargau insgesamt 28 lebende Fasane gefunden.
Weil einige der Tiere unter Artenschutz stehen und sämtliche Tiere ohne Zollanmeldung und ohne Gesundheitszeugnis in die Schweiz eingeführt worden sind, hat das zuständige Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit die Ermittlungen übernommen und eine Strafuntersuchung eingeleitet.
In Rothrist kollidierte ein Auto mit einem stillstehenden Mofa. Dabei wurde der Mofa-Lenker leicht verletzt.
Der Autofahrer entfernte sich unbekümmert von der Unfallstelle.
Der A3-Anschluss Rheinfelden Ost wird zur Erhöhung seiner Leistungsfähigkeit umgebaut.
Die Inbetriebnahme der Lichtsignalanlagen beim neu erstellten Knoten an der Riburgerstrasse sowie bei der Dr. Max-Wüthrich-Strasse erfolgt voraussichtlich Ende November 2023.
In verschiedenen Orten im Kanton Aargau kam es in den letzten 24 Stunden zu Diebstählen und Einbrüchen.
Es konnten mehrere Tatverdächtige vorläufig festgenommen werden.
Mit einer scheinbar von der Eidgenössischen Steuerverwaltung versendeten E-Mail bezüglich einer angeblichen Steuerrückerstattung versuchen Betrüger an sensible Daten zu gelangen.
Unter Verwendung der bekannten Logos der Schweizerischen Eidgenossenschaft soll das Vertrauen der Empfänger erschlichen und sie dazu gebracht werden, auf die missbräuchliche E-Mail zu reagieren.
Am Dienstagabend stiessen in einem Kreisverkehr in Kaiseraugst ein Auto und ein Motorrad zusammen.
Während die Motorradfahrerin stürzte, fuhr das Auto weiter und wird nun gesucht.
Per 1. Januar 2023 haben sich die beiden Bevölkerungsschutzregionen Wartburg und Zofingen Region zur Bevölkerungsregion Zofingen zusammengeschlossen.
Im Juni 2022 unterzeichneten die Gemeinden Aarburg, Brittnau, Murgenthal, Oftringen, Rothrist, Strengelbach, Vordemwald und Zofingen den entsprechenden Gemeindevertrag. Nach der Vertragsunterzeichnung erfolgte die Detailkonzeption, so dass per Anfang 2023 die neue Organisation operativ starten konnte.
In der Nacht auf Dienstag kollidierte eine PW-Lenkerin mit einer Fussgängerin. Die Fussgängerin wurde dabei nach ersten Erkenntnissen schwer verletzt.
Der betroffene Strassenabschnitt war für mehrere Stunden gesperrt.
In der Nacht auf Montag brannte es auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Bergdietikon.
Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Die Liegenschaft musste kurzzeitig evakuiert werden. Es gab keine Verletzten.
Zwischen Kaisten und Frick musste ein Fahrzeuglenker, um eine Frontalkollision zu vermeiden, einem entgegenkommenden Auto ausweichen. Folglich geriet er rechts neben die Strasse und verunfallte.
Von den beiden entgegenkommenden Fahrzeugen fehlt jede Spur. Die Kantonspolizei sucht Zeugen.
Im Fokus der Fahndungsaktion stand die Suche nach mobilen Verdächtigen auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Hotspots wie Bahnhöfen.
Die Kantonspolizei Aargau führte zusammen mit mehreren Partnerorganisationen eine mehrstündige Fahndungsaktion auf dem ganzen Kantonsgebiet durch.
In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden drei Personen beobachtet, welche versuchten, parkierte Autos zu öffnen.
Am Samstag, 11.11.2023, kurz nach Mitternacht ging die Meldung ein, wonach drei Personen in Schinznach Dorf beobachtet werden, welche versuchten, parkierte Autos zu öffnen.
Zwei Unbekannte versuchten gestern Freitagabend in Ehrendingen in ein Einfamilienhaus einzubrechen.
Die Kantonspolizei nahm auf der Fahndung, bei welchem auch eine Nagelgurte eingesetzt wurde, zwei Chilenen fest.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.