Ein vermummter Täter betrat am frühen Montagmorgen eine Bäckerei in Reinach und entwendete Bargeld. Trotz Fahndung blieb der Unbekannte verschwunden.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Mit dem Abschluss der Bauarbeiten für den Abschnitt Mitte der Wiggertalstrasse (K204) hat das Departement Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) ein Monitoring in Aussicht gestellt.
Die Auswertung dieser Wirkungskontrolle liegt nun vor. Sie zeigt: Mit der K204 wurde eine leistungsfähige Strassenverbindung realisiert, die intensiv genutzt wird. Die neue Strasse erschliesst die Industriegebiete und sie entlastet das umliegende kommunale Strassennetz. Die neue Veloinfrastruktur ist gut akzeptiert.
Ende der letzten Woche und über das Wochenende wurden in der Region Rothrist-Murgenthal-Brittnau mehrere gerissene Schafe entdeckt.
Der Rissexperte der Abteilung Wald des Departements Bau, Verkehr und Umwelt hat die Risse vor Ort beurteilt, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ist auf einen Wolf als Verursacher zu schliessen. Um diese Einschätzung zu bestätigen, wurden DNA-Proben sichergestellt.
In einer Wohnung in Dättwil brach in der Nacht ein Brand aus. Beim Versuch, die Flammen zu löschen, zog sich ein Bewohner Verbrennungen zu.
Betroffen war ein Mehrfamilienhaus an der Pilgerstrasse in Dättwil.
Nach einer Pause während der Coronapandemie hat die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge neue Rekordhöhen erreicht.
2022 waren in der Schweiz 432 Unfälle zu beklagen – gegenüber 364 im Jahr 2021. 25 der Unfälle im Jahr 2022 waren tödlich, 2021 waren es 15. Im siebenten Jahr in Folge kam es in Genf zu den meisten schweren Unfällen wegen Alkohol am Steuer auf 10’000 Einwohner.
Über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel muss wegen des Ferienreiseverkehrs insbesondere auf den Routen in die Wintersportorte mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus gerechnet werden.
Grosses Verkehrsaufkommen erwartet das Bundesamt für Strassen (ASTRA) auch auf den Autobahnen in den Agglomerationen und im Mittelland.
Die Schalter der kantonalen Verwaltung und der aargauischen Gerichte sind zwischen Weihnachten und Neujahr grösstenteils geschlossen.
Spitäler, Polizei und weitere Amtsstellen leisten ihre Dienste auch über die Festtage.
Auf YouTube stossen Nutzer immer wieder auf Werbevideos für Trading-Plattformen, in denen häufig prominente Persönlichkeiten von kleinen Einsätzen und enormen Gewinnen berichten.
Diese Videos werden mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) hinsichtlich Bild und Ton manipuliert. Durch die hohe Bekanntheit der Person will sich die Trading-Plattform falsche Glaubwürdigkeit und Vertrauen erschleichen.
In Zeiten allgemein unsicherer Wirtschafts- und Börsenlage ist es schwierig geworden, erworbenes Vermögen zu sichern, geschweige denn zu vermehren.
Viele Anleger/innen suchen deshalb verstärkt nach stabilen (z. B. Gold, Immobilien) und neuartigen Anlageformen, die auch in Krisenzeiten hohe Rendite versprechen, wie z. B. Kryptowährungen. Diese Situation wird gerne von Betrüger(inne)n ausgenutzt, die sich als progressive Finanzdienstleister ausgeben und verunsicherte Kleinanleger zu Investitionen verleiten, bei denen sie nichts gewinnen, aber alles verlieren können. Das nennt man Online-Anlagebetrug (engl. „investment fraud“), und wie er typischerweise abläuft, erfahren Sie in den folgenden Abschnitten.
Weil sie am Steuer einnickte, kam eine Automobilistin am Dienstagabend von der Strasse ab und prallte gegen eine Bushaltestelle sowie gegen ein Treibhaus.
Verletzt wurde niemand.
In der Vorweihnachtszeit haben Taschendiebe Hochsaison. Deshalb informiert die Regionalpolizei Zofingen in den Einkaufscentern, wie Sie sich schützen können gegen Trick- und Taschendiebstähle.
Taschendiebe haben in Einkaufscentern und Innenstädten während der Vorweihnachtszeit häufig ein leichtes Spiel. In den letzten zwei Wochen vor den Festtagen drängen sich an vielen Orten Menschenmassen zum Weihnachtseinkauf.
Velo- und E-Bike-Unfälle haben im Alter besonders schwerwiegende Folgen. So verletzen sich Personen ab 75 Jahren zehnmal so oft tödlich wie Menschen unter 45.
Insgesamt haben Ältere pro gefahrene Kilometer ein stark erhöhtes Risiko für schwere Unfälle. Eine neue Analyse der BFU zeigt, dass es gezielte Präventionsmassnahmen braucht, um den Verkehr für Velos und E-Bikes sicherer zu machen. Davon profitieren letztlich alle Altersgruppen.
Aus unbekanntem Grund kam am Montagabend eine Automobilistin ausserhalb von Seon von der Strasse ab und prallte gegen einen Baum.
Sie blieb unverletzt.
Ausserhalb von Seon stiessen gestern zwei Autos zusammen. Eines davon kam unmittelbar neben dem angrenzenden Bahngleis zum Stillstand und blockierte die Strecke vorübergehend.
Es blieb bei grossem Blechschaden.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv. Ergänzung zum Zeugenaufruf.
Am Montag, 11.12.2023, hat eine Person an zwei verschiedenen Orten in der Stadt Sitten mehrere Schüsse auf Personen abgegeben.
Die Kantonspolizei errichtete umgehend ein grosses Dispositiv.
Am Samstagmorgen geriet eine PW-Lenkerin auf der Bremgarterstrasse in den Gegenverkehr und kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug. Dabei wurde eine Person leicht verletzt.
Der entsprechende Streckenabschnitt musste für gut zwei Stunden für den Verkehr gesperrt werden. Die Feuerwehr richtete eine entsprechende Umleitung ein.
Am Samstagabend kollidierte ein PW-Lenker mit einer Fussgängerin. Dabei wurde diese schwer verletzt und mit einem Rettungswagen in ein Spital transportiert.
Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen zur Klärung des genauen Unfallhergangs aufgenommen.
In den frühen Morgenstunden verunfallte ein PW-Lenker auf der Autobahn A1. Dabei kam er von der Fahrbahn ab und überschlug sich mit seinem Fahrzeug. Auf der Seite liegend kam das Fahrzeug zum Stillstand.
Der Lenker wurde dabei leicht bis mittelschwer verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
In der Nacht auf Freitag griffen drei unbekannte Männer einen Mann in Baden an. Trotz Fahndung blieben sie verschwunden.
Ein 62-jährige Mann war in der Nacht auf Freitag, 8. Dezember 2023, kurz nach halb zwei Uhr, auf der Siggenthaler Brücke von Baden in Richtung Siggenthal unterwegs, als er von drei unbekannten Männern von hinten angegriffen wurde. Das Opfer wurde verletzt.
Aktuell verbreiten Cyberkriminelle E-Mails, die angeblich von Viseca stammen.
Bei dieser Betrugsmasche fälschen (engl. spoofen) die Betrüger die legitimen E-Mail-Adressen von Viseca, um potenzielle Opfer in die Phishing-Falle zu locken.
Die Staatsanwaltschaft Baden hat ein Strafverfahren wegen vorsätzlicher Tötung eingestellt, in welchem ein 64-jähriger Mann unter dem dringenden Tatverdacht stand, einen 69-Jährigen getötet zu haben.
Im Verlauf der Untersuchung konnte festgestellt werden, dass der Mann aus Notwehr gehandelt – und sich daher nicht strafbar gemacht hat.
Nach Eingang einer Einbruchsmeldung in Mägenwil rückten in der Nacht auf Donnerstag mehrere Polizeipatrouillen nach Mägenwil aus.
Der Tatverdächtige konnte rasch angehalten werden. Er wurde vorläufig festgenommen.
E-Trottinetts sind praktisch, aber auch gefährlich. Das zeigt die neuste Statistik der Schweizer Unfallversicherer.
Die Unfallzahlen haben sich in kurzer Zeit verzwanzigfacht.
In der Nacht von Montag auf Dienstag kam es in Döttingen zu einem Verkehrsunfall, wobei ein unbekanntes Fahrzeug mit dem Wildschutzzaun sowie Randleitpfosten kollidierte.
Die lenkende Person verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Polizei sucht Auskunftspersonen.
Am Dienstagmorgen wurden die Bewohner eines Mehrfamilienhauses wegen eines lauten Knalls auf einen Brand aufmerksam.
Auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses entfachte aus bisher noch unbekannten Gründen ein Feuer. Personen wurden dabei keine verletzt.
Auf Schweizer Pisten verletzen sich jedes Jahr rund 63 000 Personen beim Ski- und Snowboardfahren.
Diese Zahl ist in den letzten zehn Jahren gesunken; dennoch verursachen die Unfälle jährlich Kosten in der Höhe von 600 Millionen Franken. Zum Start der Wintersaison erinnert die BFU daran, wie wichtig es ist, auf den Pisten die FIS- und SKUS-Regeln einzuhalten.
Am Samstagabend überfiel ein unbekannter Mann die Dennerfiliale in Unterentfelden. Er erbeutete Bargeld (Zeugenaufruf).
Die Dennerfiliale an der Hauptstrasse in Unterentfelden wurde am 2. Dezember, 18:00 Uhr, Tatort eines Raubüberfalls.
In den letzten Tagen wurden mehrfach Fussgänger auf Fussgängerstreifen angefahren. Diese wurden dabei verletzt oder verstarben.
Teilweise wurde über die Unfälle bereits berichtet.
Kurz vor Mittag brannte es im Dachstock eines Mehrfamilienhauses in Wallbach. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden.
Die Liegenschaft musste kurzzeitig evakuiert werden. Es wurde niemand verletzt.
Die elektronische Vignette kann via www.e-vignette.ch über das "Via Portal" des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) bezogen werden.
Direkter Link zum Webshop: www.e-vignette.ch.
Im Fokus der Fahndungsaktion stand die Suche nach mobilen Verdächtigen auf der Strasse, in öffentlichen Verkehrsmitteln und an Hotspots wie Bahnhöfen.
Die Kantonspolizei Aargau führte zusammen mit mehreren Partnerorganisationen erneut eine mehrstündige Fahndungsaktion auf dem ganzen Kantonsgebiet durch.
Am Freitagabend kam es in Wohlen zu einer seitlichen Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Ein Fahrzeuglenker verliess die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Die Polizei sucht Auskunftspersonen.
Erneut kam es auf dem Kantonsgebiet zu rund zwei Dutzend Unfällen infolge Schneefalls. Es wurden zwei Personen verletzt.
Diverse umgefallene Bäume blockierten die Strassen.
Einen grossen Sachschaden hinterliessen Einbrecher, die in der Nacht in einem Seoner Industriegebiet wüteten und auch einen Tresor abtransportierten.
Tatort war das Industriegebiet Birren ausserhalb von Seon. Unbekannte Einbrecher verschafften sich dort in der Nacht auf Freitag, 1. Dezember 2023, Zugang zu zehn Betrieben.
Seit einigen Tagen kursieren gefälschte E-Mails, die angeblich von der Migrosbank stammen. Die Empfänger werden aufgefordert, ihre persönlichen Daten im E-Banking zu aktualisieren.
Hinter den E-Mails steckt jedoch nicht die Migrosbank, sondern dreiste Cyberkriminelle.
Information der von Datenschutzverletzungen betroffenen Personen abgeschlossen.
Ende Mai 2023 wurde bekannt, dass die Schweizer Firma Xplain AG Opfer eines Ransomware- Angriffs durch die Hackergruppe "Play" geworden ist.
Die Polizei hat nach gross angelegter Fahndung drei mutmassliche Einbrecher gefasst, welche Kopf und Kragen riskierten um zu fliehen.
Zuvor fielen diese in einem Wohnquartier auf, worauf sich eine Drittperson bei der Kantonalen Notrufzentrale meldet.
Ab 01.12.2023 kann die Autobahnvignette elektronisch gelöst und bezahlt werden.
Wir empfehlen Ihnen, um Vermittlungsgebühren zu sparen, die Vignette auf der offiziellen Homepage des Bundes: www.e-vignette.ch zu lösen.
In der Nacht auf Donnerstag machten sich zwei Männer an parkierten Autos zu schaffen. Auf der Fahndung konnten zwei Verdächtige festgenommen werden.
Bei ihnen fand sich Diebesgut.
Am kommenden Sonntag beginnt die Adventszeit. Kerzen sorgen in dieser Zeit für eine besinnliche Stimmung.
Eine sanft flackernde Kerze kann jedoch innert Kürze einen Wohnungs- oder Hausbrand verursachen.
In der Nacht wurde in Rheinfelden ein Wagen durchsucht. Danach tauchten bei einem Haus zwei Unbekannte auf, die zunächst flüchteten.
Auf der Fahndung konnten zwei Verdächtige mit Diebesgut festgenommen werden.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.