In der Nacht von Freitag auf Samstag wurden mehrere Einbruchdiebstähle sowie diverse Diebstähle aus Fahrzeugen verübt.
Am frühen Samstagmorgen konnten zwei Tatverdächtige durch die Polizei angehalten und verhaftet werden. Die Jugend- sowie die zuständige Staatsanwaltschaft haben entsprechende Verfahren eröffnet.
Am Samstagnachmittag brannte auf einem Firmenareal in Frick ein parkierter Wohnwagen. Verletzt wurde niemand.
Am Wohnwagen entstand grosser Sachschaden. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Im Ausfahrtsbereich geriet ein PW-Lenker mit seinem Fahrzeug neben die Fahrbahn auf das Wiesland. Dort kam das Fahrzeug in Schräglage zum Stillstand.
Verletzt wurde niemand. Das Fahrzeug wurde erheblich beschädigt.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurden mehrere Briefkästen bei einer Wohnüberbauung in Brand gesetzt. Das Feuer griff nicht auf das Gebäude über. Eine Person wurde durch eine Ambulanz begutachtet.
Die Briefkästen wurden komplett zerstört. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Am Abend des 30.12.2023 kollidierten auf der A1 im Einfahrtsbereich Mägenwil in Fahrtrichtung Bern zwei Fahrzeuge miteinander.
Es wurde niemand verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Die Polizei sucht Augenzeugen, welche den Unfallhergang beobachten konnten.
Am Freitagmittag brannte in Menziken in einem Mehrfamilienhaus ein Kellerabteil. Der Brand konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden, sodass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte.
Verletzt wurde niemand. Es entstand mittlerer Sachschaden.
In der Hochsaison des Online-Shoppings, rund um die Jahreswende, warten zahlreiche Empfänger gespannt auf die Ankunft ihrer internationalen Pakete.
Genau zu dieser Zeit verschicken Cyberkriminelle raffiniert gestaltete E-Mails, die den Anschein erwecken von FedEx, einem namhaften Paketdienstleister, zu stammen. Die Betrüger haben es hierbei auf Kreditkartendaten abgesehen.
In der Nacht auf Donnerstag verlor ein Automobilist die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete anschliessend im angrenzenden Bachbett.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch beträchtlicher Sachschaden.
Bei der Kantonalen Notrufzentrale ging in der Nacht auf Mittwoch eine Meldung über einen Einbruchdiebstahl ein.
Zwei mutmassliche Täter wurden kurz danach angehalten und vorläufig festgenommen.
Die Feiertage zählen bei der Air Zermatt zu den intensivsten Tagen im Jahr. Teilweise standen bis zu vier Helikopter der Air Zermatt gleichzeitig in der Luft, sei es für Rettungen, Wintersport-Unfälle oder medizinische Notfälle.
Doch nicht nur die Feiertage waren intensiv, sondern das gesamte vergangene Jahr, wie ein Blick auf die Einsatzzahlen 2023 zeigt.
Mitten am Nachmittag verursachte ein Fahrzeuglenker einen Selbstunfall, weil er am Steuer einnickte.
Es entstand hoher Sachschaden, die Beifahrerin wurde leicht verletzt.
Nach intensiven Weihnachtstagen war die Rega auch über das verlängerte Neujahrs-Wochenende gefordert.
Vom 30. Dezember 2023 bis und mit 2. Januar 2024 standen die Rega-Crews über 220-mal für Menschen in Not im Einsatz. Auch die drei Ambulanzjets der Rega waren auf der ganzen Welt für Patientinnen und Patienten in der Luft.
In den letzten beiden Nächten wurden in Spreitenbach beim Schulhaus Scheiben, Wände und Einrichtungsgegenstände zerstört.
Es entstand massiver Sachschaden. Die Polizei sucht Zeugen.
In der Silvesternacht ist es der Kantonspolizei Solothurn dank guter Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei Aargau in Olten gelungen, einen mutmasslichen Einbrecher anzuhalten.
Der 25-jährige Algerier wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In der Silvesternacht rückte die Polizei im Aargau diverse Male wegen Missbrauchs von Feuerwerk aus. Eine Person wurde verletzt.
An diversen Orten entstand Sachschaden.
Eine unbekannte Täterschaft hat am Samstag eine Briefkastenanlage in Niederrohrdorf gesprengt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitagabend, 29. Dezember 2023, kurz nach 22.30 Uhr, konnte durch die Polizei ein entwendeter Personenwagen nach kurzer Nacheile in Kaiseraugst AG gestoppt und der Lenker angehalten werden.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Nachdem es am Stephanstag am Bahnhof Aarau zu mehreren gewalttätigen Auseinandersetzungen gekommen war, konnte zwischenzeitlich ein weiterer Tatverdächtiger festgenommen werden.
Es besteht der dringende Verdacht, dass der Mann andere Personen mit einem Messer verletzt hat.
Unbekannte Jugendliche haben am Freitagnachmittag einen Zahlautomaten eines Parkplatzes gesprengt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Die winterlichen Verhältnisse haben dieses Jahr Automobilistinnen und Automobilisten im Strassenverkehr bereits gefordert.
Mit seinen Winterfahrtrainings bietet der TCS im Januar und Februar eine wertvolle Möglichkeit, Sicherheit auf Schnee und Eis zu gewinnen und damit Unfälle zu vermeiden.
In Oberlunkhofen fuhr am gestrigen Mittwochmittag ein 23-Jähriger so schnell, dass ihm die Kantonspolizei den Führerausweis auf der Stelle abnahm.
Zudem wird sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Am Bahnhof Aarau kam es am Abend des Stephanstags (26.12.2023) zu Gewaltvorfällen.
Dabei wurden mehrere Personen verletzt. Eingesetzt wurde unter anderem auch ein Messer. Die Jugendanwaltschaft, wie auch die Staatsanwaltschaft haben die Untersuchungen eröffnet.
Der diesjährige Winter hielt Einzug mit Pauken und Trompeten. Dann übernahm jedoch milde Atlantikluft das Zepter im Wettergeschehen. In der Folge zog sich der Winter weit in die Höhe zurück, wo zum Teil immer noch deutlich mehr Schnee als üblich liegt.
Wir ordnen die aktuelle Schneesituation ein.
Am Sonntag kam es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall eines Autolenkers. Die Unfallursache ist noch unbekannt.
Der Lenker sowie dessen Beifahrerin wurde verletzt ins Spital gebracht.
Stark alkoholisiert verunfallte ein Automobilist in der Nacht auf Sonntag in Sisseln. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Am Fahrzeug entstand beträchtlicher Sachschaden.
In der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember 2023 verstarb ein Gefangener in der Strafanstalt der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lenzburg.
Die genaue Todesursache ist noch Gegenstand der Untersuchungen und wird durch die Rechtsmedizin abgeklärt. Aufgrund der Umstände ist zurzeit von einem möglichen Suizid auszugehen.
Mit einem entwendeten Wagen, betrunken und ohne Führerausweis verursachte ein Automobilist in der Nacht in Strengelbach einen Selbstunfall.
Während er unverletzt blieb, richtete er grossen Sachschaden an.
Am Donnerstag wurde in Buchs ein fünfjähriger Knabe von einem Auto angefahren und leicht verletzt.
Da der Unfallhergang unklar ist, sucht die Kantonspolizei Augenzeugen.
Ein Neulenker verlor beim Einbiegen in eine Hauptstrasse die Kontrolle über seinen Wagen.
Dieser prallte gegen eine Stützmauer und wurde stark beschädigt. Immerhin wurde niemand verletzt.
Im November schoss jemand in Oberrohrdorf mit Schrot auf eine Katze. Sie wurde so schwer verletzt, dass sie auch im Tierspital nicht mehr gerettet werden konnte.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
In einem Mehrfamilienhaus in Birr brach am Mittwochabend ein Brand aus. Dieser erlosch zwar von selbst, zog die betroffene Wohnung allerdings stark in Mitleidenschaft.
Die Feuerwehr stand vorsorglich mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Kerzen, Geschenke und Zeit für die Familie: Heiligabend verbringen viele Menschen zuhause mit ihren Familienangehörigen und feiern Weihnachten.
Ein gutes Essen darf dabei nicht fehlen. Doch bei den Vorbereitungen kommt es überdurchschnittlich häufig zu blutigen und schmerzhaften Zwischenfällen. Zahlen der Schweizer Unfallversicherer zeigen, dass sich am Heiligabend ausserordentliche viele Menschen beim Kochen verletzen.
Am Mittwochnachmittag verlor ein Automobilist auf der A1 die Kontrolle über seinen Sportwagen. Dieser prallte gegen ein anderes Auto.
Beide Lenker wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. An beiden Autos entstand grosser Schaden.
Eine Hausbewohnerin verscheuchte am frühen Mittwochabend in Seon einen Einbrecher.
Auf der Fahndung konnte die Kantonspolizei wenig später einen Verdächtigen festnehmen.
In der Nacht auf Dienstag brach eine unbekannte Täterschaft 20 Autos auf, die in einem Parkhaus in Rheinfelden abgestellt waren.
Bei geringer Beute ist der angerichtete Sachschaden immens.
Der ambulante ärztliche Notfalldienst wird im Rahmen eines Pilotprojekts per Freitag, 22. Dezember 2023, 18.00 Uhr, angepasst.
Für die Bevölkerung bleibt der Notfalldienst wie bisher rund um die Uhr an sieben Tage die Woche über die ärztliche Notrufnummer 0900 401 501 (Fr. 3.23 pro Minute) oder via medicalguide.ch erreichbar.
Im Visier von Telefonbetrügern hatte eine Seniorin das Geld bereits abgehoben, als die richtige Polizei eingeschaltet wurde.
Dieser gelang es, einen mutmasslichen Geldabholer festzunehmen.
Auch wenn brennende Kerzen auf Weihnachtsbäumen für eine festliche Stimmung sorgen, bergen sie stets die Gefahr eines Brandes.
Insbesondere auf Weihnachtsbäumen ist das Risiko besonders hoch. Die Beratungsstelle für Brandverhütung BFB zeigt auf, wie man das Risiko während der kommenden Weihnachtstage signifikant reduzieren kann.
Besonders in der Vorweihnachtszeit floriert der Online-Handel.
Im Handumdrehen kann man bei einem betrügerischen Online-Shop ein vermeintliches Sonderangebot erwerben, das dann aber nie geliefert wird.
Häusliche Gewalt und Stalking ist eine grosse Belastung für die davon betroffenen Personen und kann schwerwiegende Folgen haben.
Es gibt Beratungsstellen, die Unterstützung bieten und mit Ihnen zusammen Lösungen suchen.
Auf der Strecke von Bremgarten in Richtung Wohlen kollidierten am Montagabend zwei Autos frontal miteinander.
Der Unfallverursacher wies Anzeichen auf Betäubungsmittelkonsum auf.
2022 sind auf Schweizer Strassen 547 Personen bei alkoholbedingten Verkehrsunfällen schwer oder tödlich verletzt worden.
Obwohl die aktuellen Zahlen ungefähr auf dem Niveau von vor zehn Jahren liegen, ist die Zahl der alkoholbedingten Unfälle mit E-Bikes, Velos und E-Trottinetten in diesem Zeitraum gestiegen. Kurz vor den Feiertagen weist die BFU darauf hin, dass unabhängig vom Verkehrsmittel bereits geringe Mengen Alkohol das Unfallrisiko erhöhen.
Die Kantonspolizei Aargau sorgt für Sicherheit und Ordnung im öffentlichen Raum.
Sichere Strassen, Hilfe bei Unfällen und der Kampf gegen die Kriminalität gehören zu den Aufgaben der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Abteilungen der Polizei Aargau
Die Polizei Aargau gliedert sich in sechs Abteilungen, die einem Kommandanten unterstehen. Die Abteilungen im Überblick:
Kriminalpolizei
Mobile Polizei
Stationierte Polizei
Führung & Einsatz
Polizeitechnik
Kommandobereiche
Die Aufgaben der Kriminalpolizei Aargau
Geht es um die Aufklärung schwerer Straftaten wie Kapitalverbrechen oder schweren Raub, nimmt die Kriminalpolizei ihre Arbeit auf. Auch bei Wirtschaftskriminalität, Fälschungen oder bandenmässigen Einbrüchen ist diese Abteilung der Polizei Aargau zuständig. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fahnden gezielt nach Personen und arbeiten zudem in der Verbrechensprävention. Einen wesentlichen Anteil an der Ermittlungsarbeit hat die Kriminaltechnik. Bei der Polizei Aargau kümmern sich Spezialisten der Kriminalpolizei um die Analyse der Beweise.
Die Mobile Polizei im Kanton Aargau
Die Mobile Polizei ist Tag und Nacht auf den Strassen des Kantons unterwegs. Kommt es zu einem Unfall, sind die Polizisten schnell vor Ort und leiten ersten Massnahmen ein. Durch die Zusammenarbeit mit Partnerorganisationen und den engen Kontakt zu anderen Abteilungen sind die Patrouillen in der Lage, direkt einzugreifen. Geschwindigkeitskontrollen gehören ebenso wie die Aufnahme von Verkehrsunfällen zu den Aufgaben der Mobilen Polizei im Kanton Aargau.
Stützpunkte der Polizei Aargau
Aargauer Bürgerinnen und Bürger wenden sich mit ihren Anliegen an die Stationierte Polizei. Im Kanton gibt es insgesamt neun Stützpunktkreise, die für die Bevölkerung zuständig sind. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ermitteln bei Straftaten und sorgen für Sicherheit im Kanton Aargau. Dabei zeigt die Polizei Aargau Präsenz und dient als Anlaufstelle für Anzeigen.
Die Abteilung Führung & Einsatz
Die Abteilung Führung & Einsatz kümmert sich um die Unterstützung der Polizisten vor Ort. Mit spezieller Technik oder besonderen Dienstleistungen sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Kollegen da. Im Lage- und Analysezentrum werten die zuständigen Polizisten die aktuelle Situation aus und koordinieren und führen Einsätze. In der Notrufzentrale werden die Notrufe aus dem Kanton abgewickelt.
Abteilungsübergreifende Einsätze plant und koordiniert der Dienst Operationen, der auch für die Umsetzung der entsprechenden Richtlinien zuständig ist. Einsatztrainings und die Sondereinheit ARGUS gehören ebenfalls zur Abteilung Führung & Einsatz. Die Kompetenzstelle SIWAS ist für Waffen, Sprengstoff und Ähnliches zuständig.
Polizeitechnik für einen reibungslosen Betrieb
Eine funktionierende Technik ist die Voraussetzung für einen reibungslosen Ablauf bei der Polizei Aargau. Die Abteilung Polizeitechnik ist unter anderem für das digitale Funknetz, die Hausinstallationen und die Informatik zuständig. Die Einsatzfähigkeit der rund 220 Polizeifahrzeuge obliegt ebenfalls dieser Abteilung. Nach Angaben der Polizei Aargau sind die Fahrzeuge jährlich mehr als 4 Millionen Kilometer unterwegs – ein einwandfreier Zustand der Wagen ist daher Pflicht. In der Verantwortung der Abteilung liegt auch die Uniformierung der Polizisten.
Die Kommandobereiche der Polizei Aargau
Die betrieblichen Abläufe der Polizei Aargau obliegen den Kommandobereichen. Das Personalmanagement und die Ausbildung sowie die Weiterbildung der Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Kommandobereiche. Auch das Controlling und die Finanzen der Polizei Aargau werden aus dieser Abteilung verwaltet. Rechtliche Fragen des Korps werden ebenfalls im Kommandobereich bearbeitet.
Mit der Sondereinheit „ARGUS“ gibt es eine spezielle Abteilung der Polizei Aargau, die für Einsätze mit erhöhten Risiken ausgebildet wurde. Die Spezialisten treten bei gefährlichen Einsätzen in Aktion.
Polizeihunde unterstützen Kolleginnen und Kollegen
Neben den Kolleginnen und Kollegen der Polizei Aargau sind auch Polizeihunde im Dienst. Bei der Mobilen Polizei oder den Stützpunkten und der Kriminalpolizei unterstützen die Vierbeiner die Polizisten bei ihrer Arbeit. Wer einen Polizeihund führen möchte, muss besondere Voraussetzungen erfüllen. Bei der Aargauer Polizei sind insgesamt 30 Hunde für verschiedene Aufgaben im Einsatz. Unter anderem arbeiten die Tiere als Such- und Schutzhunde und helfen beim Aufspüren von Betäubungsmitteln.
Ordnungsdienst für besondere Situationen
Mit dem Ordnungsdienst arbeitet die Polizei Aargau in Situationen zusammen, bei denen mit einer erhöhten Gewaltbereitschaft zu rechnen ist. Bei Kundgebungen, Fussballspielen oder ähnlichen Grossanlässen kommt der Ordnungsdienst zum Einsatz. Abhängig vom Event übernimmt der Dienst Aufgaben in anderen Kantonen und unterstützt nach Angaben der Polizei Aargau beim World Economics Forum in Davos.
Gewässerpolizei im Kanton Aargau
Die Gewässerpolizei übernimmt bei Unfällen auf Gewässern die Arbeit und unterstützt beispielsweise bei der Suche und Bergung vermisster Personen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kontrollieren Bootsführer auf den Gewässern des Kantons und überprüfen die Einhaltung der Schifffahrtsvorschriften. Durch die Präsenz auf den Gewässern erhöht die Gewässerpolizei die Sicherheit. Polizisten aus dem Bereich der Mobilen Polizei, die als Schiffsführer ausgebildet sind, übernehmen die Aufgaben der Gewässerpolizei.
Duales Sicherheitssystem des Kantons Aargau
Im Kanton Aargau gibt es ein duales Sicherheitssystem. Demnach besteht eine Aufgabenteilung zwischen der Kantonspolizei und den einzelnen Regionalpolizeien des Kantons. Für die Bevölkerung spielen die Zuständigkeiten keine Rolle, wenn Unterstützung der Polizei Aargau gefragt ist, sind Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort. Welche Polizeibehörde zuständig ist, entscheiden die Polizisten vor Ort.
Sicherheit im Strassenverkehr
Die Kantonspolizei Aargau steht im Dienste der Bevölkerung und sorgt in allen Bereichen für Sicherheit. Gerade im Verkehr können Fahrzeuglenker und Fahrzeuglenkerinnen einiges zur Unfallvermeidung beitragen. Die Polizei Aargau gibt dazu verschiedene Tipps. Wer sicher und unfallfrei unterwegs sein will, sollte auf jeden Fall auf Rasen verzichten. Jeder, der mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs ist, nimmt in Unfälle in Kauf. Die Polizei weist darauf hin, dass Raser mit Freiheitsstrafen von bis zu vier Jahren rechnen müssen und der Führerausweis im schlimmsten Fall für immer entzogen werden kann. Die Polizisten prüfen daher mit Kontrollen, ob die Lenkerinnen und Lenker mit überhöhter Geschwindigkeit fahren und dabei auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Dazu ist die Polizei Aargau Tag und Nacht mit mobilen Messgeräten auf den Autobahnen und Strassen im Kanton unterwegs.
Polizei Aargau berät zum Einbruchschutz
Im privaten Bereich spielt der Schutz vor Einbruch eine wesentliche Rolle. Die Polizei Aargau rät zur Wachsamkeit. Wer etwas Verdächtiges in der Nachbarschaft bemerkt, sollte aufmerksam sein und nicht wegschauen, sondern die Polizei rufen. Gerade ältere und kranke Nachbarn sind auf besondere Unterstützung angewiesen. Der Türöffner eines Mehrfamilienhauses sollte nicht unbedacht betätigt werden, idealerweise überzeugen die Bewohner sich vorher, wer da geläutet hat.
Auch in Fahrzeuge wird häufig eingebrochen. Die Experten der Polizei Aargau raten daher, keine Wertsachen im Auto zu lassen. Von aussen sollte direkt sichtbar sein, dass sich nichts Wertvolles im Wagen befindet. Das Auto sollte auch in Tiefgaragen oder anderen vermeintlich sicheren Orten stets abgeschlossen werden.
Taschen- und Trickdiebstähle vermeiden
Taschen- oder Trickdiebstähle sind häufige Delikte im Kanton Aargau. Vorsicht ist an Orten wie Bahnhöfen oder auch Autobahnraststätten und Fussgängerzonen geboten. Im Gedränge schlagen Langfinger gern zu. Die Polizei Aargau empfiehlt, Wertsachen direkt am Körper zu tragen und keinesfalls in Rucksäcken oder Aussentaschen zu transportieren. Wer nachts ohne Begleitung in einem Zug unterwegs ist, sollte möglichst nicht schlafen.
Bei einem Trickdiebstahl gehen die Täter raffiniert vor und versuchen, das Opfer abzulenken. Wichtig ist, in ungewohnten Situationen wachsam zu bleiben und misstrauisch zu reagieren. Vor allem die Frage nach Kleingeld wird oftmals genutzt, um dem Opfer Bargeld zu entwenden.
Die Betrugsmaschen Krimineller
Leider sind nicht nur Diebstähle an der Tagesordnung, Betrüger versuchen, Opfer in die Falle zu locken. Eine häufige Masche ist der sogenannte Enkeltrick oder ein falscher Polizist, der am Telefon behauptet, die Wertsachen des Angerufenen seien nicht mehr sicher und ein Kollege der Kriminalpolizei würde gleich vorbeikommen, und die Dinge abholen. In diesen Fällen sollte sofort die Polizei Aargau eingeschaltet werden, um die Täter möglichst schnell dingfest zu machen.
Auch falsche Anrufe, die angeblich von Microsoft kommen, werden immer wieder gemeldet. Der Anrufer behauptet, der Computer des Opfers hätte ein Problem und er müsse aus der Ferne zugreifen. In Folge wird eine Mail mit einem Link zugesendet und eine Schadsoftware auf dem Rechner des Betroffenen installiert. Wichtig ist, nicht auf derartige Anrufe zu reagieren, sondern sofort aufzulegen. Wachsamkeit ist bei der Bestellung in Online-Shops gefragt. Die Seiten lassen sich sehr leicht fälschen und Betroffene, die eine Vorauszahlung geleistet haben, warten vergeblich auf die Ware. Vorsicht ist vor allem bei vermeintlichen Schnäppchen geboten!
Wichtiger Teil der Polizeiarbeit – die Vermeidung von Gewaltdelikten
Ein wichtiger Aufgabenbereich der Polizei Aargau ist die Aufklärung von Gewalttaten. Die Experten beschreiben zielgerichtete Gewalt als Teil einer Eskalation, in der Regel zeichnet sich eine Krise also schon länger ab. Verschiedene Warnsignale sollten unbedingt ernstgenommen werden und der polizeiliche Gewaltschutz rechtzeitig als Unterstützung angefordert werden. Im Notfall stehen die Polizisten unter der Rufnummer 117 jederzeit zur Verfügung.
Wissenswertes zum Kanton Aargau
Im Kanton Aargau leben etwa 630’000 Einwohner, damit handelt es sich um das viertgrösste Kanton der Schweiz. Insgesamt gliedert sich das Kanton in 11 Bezirke und mehr als 200 Gemeinden. Hauptstadt ist die Stadt Aarau. Wichtige Städte sind unter anderem Baden, Brugg, Wohlen und Rheinfelden.