Leichte Verletzungen hat sich am Montagmorgen, 12. August 2024, ein Motorradlenker in Bühler bei einer Kollision mit einem Personenwagen zugezogen.
Ein 55-jähriger Lenker fuhr kurz nach 07.15 Uhr vom Herrenmoos kommend mit seinem Personenwagen über den Bahnübergang in Richtung Dorfstrasse.
Sachschaden ist am Sonntag, 11. August 2024, bei einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen auf der Durchgangsstrasse in Herisau entstanden.
Ein 26-jähriger Lenker fuhr um 13.15 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Durchgangsstrasse in Richtung St. Gallen und wollte im Bereich Kreuzweg nach links in Richtung Gossau abbiegen.
Zum Schulbeginn sensibilisiert der Touring Club Schweiz Kinder, Eltern und Verkehrsteilnehmer bezüglich des Schulwegs.
Um die Sicherheit der Kinder zu gewährleisten, kommen verschiedene Tools zum Einsatz: zum Beispiel das Verkehrserziehungsprogramm Mobeeez mit zahlreichen Tipps für sicheres Velofahren, oder der „Safe2School Alert“ auf WhatsApp für Verkehrsteilnehmende.
In den letzten Tagen sind zwei Ziegen auf der Schwägalp durch einen Wolf gerissen worden. Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert und zu Herdenschutzmassnahmen aufgefordert.
Am Mittwoch, 7. August 2024, und am Donnerstag, 8. August 2024, stellte die Wildhut von Appenzell Ausserrhoden je einen Wolfsriss auf der Schwägalp fest.
Am kommenden Montag, 12. August 2024, beginnt im Kanton Appenzell Ausserrhoden das neue Schuljahr.
Viele Kinder machen sich dann zum ersten Mal auf ihren Weg zum Kindergarten oder zur Schule. Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet Verkehrsteilnehmende und Eltern um ihre Mithilfe.
Im Jahr 2023 wurden auf den Schweizer Strassen 50 Motorradfahrerinnen und -fahrer getötet und 1’160 schwer verletzt.
Der TCS stellt angesichts der Sommerhitze fest, dass zu viele Motorrad- und Rollerfahrerinnen bzw. -fahrer grundlegende Sicherheitsregeln missachten und ihre Schutzausrüstung vernachlässigen. Im Fachhandel ist Schutzausrüstung für alle Jahreszeiten und Temperaturen erhältlich.
Anfangs dieser Woche, 5.-7. August 2024, sind beim Regionalpolizeiposten Herisau Anzeigen eingegangen, wonach im Appenzeller Hinterland Weidezaunapparate entwendet wurden.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden bittet um erhöhte Wachsamkeit.
Cyberkriminelle verschicken Schriftstücke im Namen der Zürcher Kantonalbank per Briefpost, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.
In diesen Schreiben werden die Empfänger darüber informiert, dass eine Änderung im Zusammenhang mit der PhotoTAN für das Online-Banking vorgenommen und hierfür der ersichtliche QR-Code eingescannt werden muss.
In der Nacht auf Sonntag, 4. August 2024, sind Meldungen eingegangen, dass in Waldstatt Einschleichediebstähle begangen wurden.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Fahndung konnten durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zwei Männer festgenommen werden.
Am Samstag, 3. August 2024, ist es im Alpstein im Gebiet Ellbogen zu einem tödlichen Bergunfall gekommen. Ein Berggänger rutschte im steilen Gelände aus und stürzte mehrere Meter ab.
Trotz rascher Hilfeleistungen konnte er nur noch tot geborgen werden.
Am Mittwochabend, 31. Juli 2024, hat Diensthund 'Jango' in Urnäsch eine vermisste Rentnerin aufgefunden. Die Frau wurde anschliessend ins Spital überführt.
Kurz vor 20.00 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale in Herisau die Meldung ein, dass seit mehreren Stunden eine 99-jährige Frau aus einem Altersheim vermisst werde und die Suche durch Personal, Angehörige sowie Angehörige der Feuerwehr Urnäsch erfolglos geblieben sei.
Am Mittwoch, 31. Juli 2024, ist es in Stein zu einem Blitzeinschlag in einen Weidestall gekommen.
Durch das sofortige Eingreifen der Feuerwehr konnte der Mottbrand schnell gelöscht werden.
Nun ist der Sommer doch noch gekommen. Die aktuell hohen Temperaturen führen schnell zu Hitze im Auto, was für Mensch und Tier lebensgefährlich sein kann. In der prallen Sonne heizt sich ein Auto sehr schnell auf bis zu 80 Grad auf. Der TCS gibt Tipps rund um das Thema Hitze im Auto für Verbrenner und E-Fahrzeuge.
Die meisten Leute unterschätzen, dass es bei sengender Sonne im Auto schon nach wenigen Minuten extrem heiss und für Mensch und Tier kritisch werden kann. Lässt man ein Auto in der prallen Sonne stehen, kann es sich bereits nach wenigen Minuten auf bis zu 50 Grad erwärmen und nach einer Stunde können die Temperaturen sogar bis zu 80 Grad erreichen. Aussentemperaturschwankungen und ändernde Sonneneinstrahlung können ein Fahrzeug zusätzlich erwärmen. Der Aufenthalt im Auto wird ab 40 Grad Celsius gefährlich.
Am frühen Montagmorgen, 29. Juli 2024, wurde eine Polizeipatrouille in Waldstatt tätlich angegriffen.
Die Patrouille war im Begriff, einen Mann aus einer Wohnung zu begleiten, da dieser vorgängig mit der Wohnungsmieterin eine Auseinandersetzung hatte.
Ein tolles Angebot ist nur sehr kurzzeitig verfügbar? Es muss sofort gehandelt werden, um die Chance wahrzunehmen?
Vorsicht! Das ist zu dringend, nicht wahr?!
Für viele Kinder gehts nach den Sommerferien wieder los mit dem Kindergarten oder mit der Schule. Für einen sicheren Schulstart ist wichtig, den Schulweg bereits einige Wochen vorher zu üben. Die BFU hat die wichtigsten Tipps für Eltern und Betreuungspersonen parat.
Vorbereitung für einen sicheren Schulweg ist das A und O. Damit Kinder sicher unterwegs sind, sollten Eltern und Betreuungspersonen den Schulweg mit ihnen üben. Und zwar nicht erst am ersten Kindergarten- oder Schultag, sondern bereits einige Wochen vorher und mehrmals.
Am Samstag, 27. Juli 2024, ist es in Urnäsch zu einem Dachstockbrand gekommen. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Personen kamen keine zu Schaden.
Am Donnerstag, 25. Juli 2024, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Mountainbike gekommen. Der Velofahrer erlitt schwere unbestimmte Verletzungen.
Er wurde mit dem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Am Mittwochnachmittag, 24. Juli 2024, ist es auf der Umfahrungsstrasse in Teufen zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen. Der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Kurz vor 16.00 Uhr fuhr ein 69-jähriger Automobilist auf der Umfahrungsstrasse in Richtung Teufen.
Am Mittwochnachmittag, 24. Juli 2024, ist in Trogen ein Personenwagen auf einen Motorradroller aufgefahren.
Die Lenkerin musste leicht verletzt in ein Spital gebracht werden.
Mit dem Ende der Ferien für einen Teil der Urlauberinnen und Urlauber wird der Rückreiseverkehr in den nächsten Wochen vor allem in Richtung Norden stark ansteigen. In den letzten Julitagen und während des ganzen Augusts ist vorwiegend an den Wochenenden mit vermehrten Staus zu rechnen.
Im Gotthard- und Mont-Blanc-Tunnel, auf dem Grossen St. Bernhard sowie auf der in Rekordzeit teilweise wiedereröffneten San-Bernardino-Route wird mit grossem Verkehrsaufkommen zu rechnen sein.
Die Kantonsstrasse Bühler–Gais weist im Abschnitt Bahnübergang Ost in Bühler bis Käsgaden in Gais Schäden an der Belagsoberfläche und den Belagsrändern auf.
Die Strecke ist 1.9 km lang. Sie wird jetzt mit einem Kaltmikrobelag ertüchtigt.
Vor 25 Jahren ist das heutige Care Team AR/AI gegründet worden. Das Team leistet sofortige Hilfe bei psychisch stark belastenden Ereignissen. Es wird von beiden Appenzell als Gemeinschaftsprojekt getragen. Die Nachfrage nach seinen Dienstleistungen ist in den letzten Jahren markant gestiegen.
Heute werden jährlich über 30 Einsätze bewältigt.
Am Sonntagnachmittag, 21. Juli 2024, ist es in Trogen zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Ein 60-jähriger Mann fuhr gegen 14.45 Uhr mit seinem Motorrad von Altstätten in Richtung Trogen.
Am Samstag, 20. Juli 2024, ist es in Heiden zu einem Unfall zwischen einem Fussgänger und einem Motorrad gekommen. Der Motorradlenker erlitt unbestimmte Kopfverletzungen und der Fussgänger wurde leicht verletzt.
Am Motorrad entstand Totalschaden.
Am Sonntag, 21. Juli 2024, ist es in Wald zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Der Autofahrer verletzte sich leicht. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag, 19. Juli 2024, ist es in Hundwil, Sonderau, zu einer Kollision zwischen zwei Motorrädern gekommen.
Dabei wurde eine Mitfahrerin schwer und beide Motorradlenker leicht verletzt. An beiden Motorrädern entstand Totalschaden.
Am Freitagabend wurde ein Verkehrsdienstmitarbeiter durch einen unbekannten PW-Lenker angefahren. Der verantwortliche Fahrzeuglenker entfernte sich nach der Kollision.
Der betroffene Mitarbeiter begab sich selbständig ins Spital. Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Das Departement Bau und Volkswirtschaft hat das Verzeichnis der öffentlichen Strassen in der Gemeinde Grub genehmigt.
Das Verzeichnis besteht aus einer Liste und einem Plan, auf dem zu jeder öffentlichen Strasse der Name, die Klassierung, die Eigentumsverhältnisse, die Länge und die Fläche erkennbar sind.
Am Mittwoch, 17. Juli 2024, ist es in Rehetobel zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Plötzlich meldet sich ein Bekannter per Telefon, Messenger oder E-Mail und macht eine Notlage geltend.
Achtung: Hinter der dringenden Anfrage könnten auch Betrüger stecken.
In der Nacht auf Dienstag ist eine Meldung eingegangen, wonach in Herisau ein Einschleichediebstahl begangen wurde.
Im Zuge der sofort eingeleiteten Abklärungen und Fahndungsmassnahmen konnte durch die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in derselben Nacht ein 21-Jähriger festgenommen werden.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA führt auf der A25 zwischen den Anschlüssen Sonderau und Appenzell vom 23. Juli bis 24. Juli 2024 Belagsinstandsetzungen durch.
Die Arbeiten erfordern eine zweitägige Sperrung.
In der Zeit zwischen Samstag, 6. Juli 2024 und Sonntag, 14. Juli 2024, führte die Kantonspolizei Appenzell Ausserroden vermehrt Geschwindigkeitsmessungen durch.
Es wurden zahlreiche Fahrzeuglenker zur Anzeige gebracht.
Am Sonntagvormittag, 14. Juli 2024, ist in Urnäsch ein Personenwagen rund 60 Meter einen Hang hinuntergerollt und im Bachbett des Fläschenbachs zum Stillstand gekommen.
Im Fahrzeug befand sich ein dreijähriger Knabe. Dieser hat sich leicht verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am Samstagabend, 13. Juli 2024, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Der Lenker stand unter Einfluss von Alkohol und musste seinen Führerausweis abgeben.
Am Donnerstagabend, 11. Juli 2024, sowie in der darauffolgenden Nacht, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden zwei Automobilisten aus dem Verkehr gezogen.
Beide lenkten ihre Fahrzeuge in nicht fahrfähigem Zustand.
In diesen Wochen wird der Zustand der Ausserrhoder Kantonsstrassen neu erhoben. Mit speziellen Messfahrzeugen wird das ganze Strassennetz abgefahren.
Die Strassenoberfläche und die seitlichen Bauten und Anlagen werden dabei abfotografiert und mit Laserscannern ausgemessen.
Am Mittwoch, 10. Juli 2024, hat die Verkehrsgruppe der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden in Stein eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei konnte ein Personenwagenlenker angehalten werden, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit unterwegs war.
In der Nacht auf Mittwoch, 10. Juli 2024, sind Unbekannte in ein Ferienhaus in Speicher und in eine Institution in Herisau eingebrochen.
Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken.
Ein Drittel der schweren Kinderunfälle im Strassenverkehr passiert auf dem Schulweg.
Die BFU erinnert anlässlich des kommenden Schulanfangs daran, dass die Sicherheit der Kinder im Strassenverkehr uns alle betrifft. Obwohl die Eltern eine entscheidende Rolle bei der Sicherheit ihrer Kinder spielen, liegt die Verantwortung auch bei den Fahrzeuglenkenden. Denn 80 % der Unfälle von Kindern, die zu Fuss unterwegs sind, ereignen sich an Querungsstellen.
Verkäufer auf der Kleinanzeigeplattform "Ricardo.ch" sind Ziel von betrügerischen SMS-Nachrichten.
In diesen Textnachrichten wird vorgegaukelt, dass das inserierte Produkt verkauft worden sei und für den Erhalt der Zahlung der ersichtliche Link angeklickt werden soll.
Am Abend des 27. Juni 2024 haben Cyberkriminelle eine grosse „Malspam“-Kampagne gegen Einwohnerinnen und Einwohner in der Deutschschweiz gestartet.
Über eine E-Mail mit vermeintlichem Absender AGOV wird versucht, die Geräte von Nutzerinnen und Nutzern von macOS mit einer Schadsoftware (sogenannter „Malware“) namens „Poseidon Stealer“ zu infizieren.
Die Verbreitung von Wohnmobilen in der Schweiz hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Dazu kommen zahlreiche Touristen aus dem Ausland, die mit ihren Fahrzeugen auf der Durchreise sind oder in der Schweiz Camping-Ferien machen. Diese Entwicklung macht sich auch auf den Raststätten bemerkbar, die von immer mehr Wohnmobilen und Wohnwagen-Gespannen angesteuert werden. Doch was für eine Infrastruktur und welche Ausstattung finden Camper auf den 58 Schweizer Raststätten vor?
In Herisau haben Unbekannte am Sonntagabend, 7. Juli 2024, einen Mann in seiner Wohnung überfallen und ausgeraubt.
Nach den bisherigen Erkenntnissen verschaffte sich die unbekannte Täterschaft im oberen Teil der Gossauerstrasse in Herisau um 20.15 Uhr über die unverschlossene Wohnungstüre Zutritt zur Wohnung des Opfers.
Die Polizei in Appenzell Ausserrhoden ist zuständig für die Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung im Kantonsgebiet. Der Hauptsitz der Polizei befindet sich im Zeughaus in Herisau.
Die Abteilungen der Polizei Appenzell Ausserrhoden
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden setzt sich aus fünf Abteilungen zusammen, die dem Polizeikommandanten unterstehen. Die einzelnen Bereiche im Überblick:
Personelles und Support
Kommandodienste
Regional- und Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Polizei in Appenzell Ausserrhoden wurde im Jahr 1972 gegründet. Damals waren 45 Polizeibeamte tätig, inzwischen arbeiten rund 100 Polizistinnen und Polizisten im Dienst der Bevölkerung. Die Belegschaft setzt sich aus 80 Polizistinnen und Polizisten sowie 20 Zivilangestellten zusammen. Das Polizeikommando übernimmt die Führung des Korps sowie die Umsetzung der strategischen Ziele. Auch der Informationsaustausch und die Organisation liegen in den Händen des Kommandos. Die Strategieplanung der Polizei Appenzell Ausserrhoden erfolgt in enger Abstimmung zwischen dem Kommando und den einzelnen Abteilungen.
Die strategische Ausrichtung der Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden
In einer eigens formulierten Strategie hält die Polizei Appenzell Ausserrhoden die Aufgaben, Visionen und Leitsätze des Polizeibetriebs fest. Bevölkerung, Behörden und alle Mitarbeitenden sollen demnach stolz auf die Polizei in Appenzell Ausserrhoden sein. Die Sicherheit und die Aufrechterhaltung der Ordnung stehen bei der Polizeiarbeit im Vordergrund. Nach den Vorgaben des Leitbilds setzen sich die Kolleginnen und Kollegen der Polizei aktiv und mit Herzblut für ihre Arbeit ein und verfolgen eine hohe Aufklärungsquote. Augenmass und eine faire und flexible Handlungsweise sollten bei der Polizeiarbeit selbstverständlich sein. Eine lösungsorientierte und effiziente Zusammenarbeit mit Ämtern und anderen Polizeibehörden im Land gehört ebenso zu den Leitsätzen wie gegenseitiges Vertrauen und die Offenheit gegenüber Kritik.
Die strategischen Geschäftsfelder richtet die Polizei Appenzell Ausserrhoden so aus, dass eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung sichergestellt wird. Eine zeitgerechte Bewältigung der Ereignisse durch den Einsatz der Polizei sowie die Erhöhung der Sicherheit im öffentlichen Raum stehen dabei im Fokus. Auch die Anpassung der polizeilichen Arbeit an die gesellschaftliche Entwicklung hat die Polizei dabei im Blick.
Stabsabteilung Personelles und Support
Die Stabsabteilung Personelles und Support verantwortet das Personalmanagement der Polizei Appenzell Ausserrhoden. Auch die Aus-und Weiterbildung der Polizisten und Polizistinnen liegt in den Händen dieses Bereichs. Darüber hinaus übernimmt die Abteilung die Finanzen und das Controlling der Polizei Appenzell Ausserrhoden. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen den Polizeikommandanten mit Führungsaufgaben und sind für die Logistik verantwortlich. Zudem übernimmt die Stabsabteilung Projektleitungen und führt das Polizeikommando am Hauptsitz in Herisau.
Die Kommandodienste der Polizei Appenzell Ausserrhoden
Die kantonale Notrufzentrale gehört zu den Kommandodiensten. Hier gehen die Notrufe ein und werden entsprechend weitergeleitet. Die Einsätze werden von hier aus koordiniert und eingeleitet. Hilfesuchende werden von der Notrufzentrale aus beraten und unterstützt. Die Polizei Appenzell Ausserrhoden nutzt das informatikbasierte System der Kantons- und Stadtpolizei St. Gallen, dabei greifen drei Arbeitsplätze auf die Server in St. Gallen zurück. Die Notrufzentrale ist rund um die Uhr für die Entgegennahme polizeilicher Meldungen erreichbar. Auch eingehende Alarme von Brand- und Wertschutzanlagen sowie Feuernotrufe werden hier bearbeitet.
Die Aufgaben der Regional- und Verkehrspolizei
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden bezeichnet die Regional- und Verkehrspolizei selbst als „Feuerwehr“, da die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überall dort zur Stelle sind, wo eine schnelle Unterstützung gefragt ist. Bei Unfällen, Verbrechen oder anderen Vorfällen sind die Polizistinnen und Polizisten schnell zur Stelle. Zudem patrouillieren die Bediensteten Tag und Nacht und schreiten ein, sofern das notwendig ist. Die Bürgerinnen und Bürger können sich jederzeit auf die Hilfe der Polizei Appenzell Ausserrhoden verlassen. Im Hinterland, Mittelland und Vorderland des Kantons gibt es verschiedene Polizeiposten, die für die jeweilige Wohngemeinde zuständig sind.
Für die polizeiliche Grundversorgung im Kanton ist die Regionalpolizei zuständig. Im Kanton gibt es sechs Polizeiposten, in denen die Polizistinnen und Polizisten tätig sind. Unter anderem dienen die Stationen als Ansprechpartner für die Belange der Bevölkerung. Die Bediensteten nehmen Anzeigen auf, beraten und unterstützen. Bei einem Einbruch, einem Brand oder einem Unfall ist die Regionalpolizei zur Stelle. Auch in Fällen von häuslicher Gewalt unterstützen die engagierten Polizistinnen und Polizisten. Einige der Bediensteten arbeiten in Spezialeinheiten und sind beispielsweise als Grenadiere oder Hundeführer/in tätig.
In der Verkehrsgruppe kümmern sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um den Strassenverkehr im Kanton. Sie sind zuständig bei schweren Verkehrsunfällen, nehmen Verkehrskontrollen vor und prüfen den technischen Zustand von Fahrzeugen. Auch die Bewilligung für Signale, Markierungen oder temporäre Parkbewilligungen übernimmt die Verkehrsgruppe. Die Verkehrserziehung von Schülerinnen und Schülern liegt in den Händen der Verkehrsinstruktion. Kinder und Jugendliche werden für die Gefahren im Strassenverkehr sensibilisiert und lernen, wie sie sich in bestimmten Situationen verhalten sollten. Auch die Überwachung von Schulwegen zählt zu den Aufgaben der Verkehrsinstruktion.
Die Arbeit der Kriminalpolizei im Kanton Appenzell Ausserrhoden
Die Kriminalpolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden ist für die Verhinderung, Bekämpfung und Aufklärung von Straftaten verantwortlich. Mit Fachwissen, einer guten Menschenkenntnis und taktischem Vorgehen klären die Kriminalbediensteten die Fälle auf. Die Abteilung gliedert sich in vier verschiedene Bereiche:
Fahndung und Ermittlung
Kripo-Support
Kriminaltechnischer Dienst
Sicherheitsberatung
Die Fachabteilung Fahndung und Ermittlung bearbeitet Kapitalverbrechen und übernimmt Delikte mit einer überregionalen Bedeutung. Zudem dient die Fahndung und Ermittlung als Anlaufstelle für nationale und internationale Dienststellen. Die Fahndung nach Personen oder Fahrzeugen obliegt der Verantwortung dieses Bereichs. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter teilen sich in drei verschiedene Gruppen auf. Die Gruppe Leib und Leben übernimmt bei Körperverletzungen und anderen strafbaren Handlungen wie Nötigung oder Vergewaltigung. Die Gruppe Vermögensdelikte ist bei Raub, Diebstahl oder Erpressung zuständig. Der Fachbereich Jugend kümmert sich um Jugendstrafsachen und die Prävention.
Der Kripo-Support unterstützt andere Abteilungen der Polizei Appenzell Ausserrhoden mit verschiedenen administrativen Leistungen. Die Bereitstellung elektronischer Geräte für die Polizeiarbeit wird über diesen Bereich abgewickelt. Die Kolleginnen und Kollegen übernehmen die Qualitätskontrolle der Polizeiberichte und sind für die Ausschreibung gestohlener Gegenstände zuständig. Eine spezielle Gruppe des Kripo-Supports übernimmt die Durchsuchung sichergestellter IT-Geräte nach Beweisen. Darüber hinaus leisten die Spezialistinnen und Spezialisten Unterstützung bei der Aufklärung von Delikten im Internet.
Bei Unfällen oder Bränden übernimmt der kriminaltechnische Dienst die Spurensicherung. Das Ressort der Polizei Appenzell Ausserrhoden ist für die Auswertung der Beweise zuständig und unterstützt so die Ermittlungen.
Geht es um die Beratung in Sicherheitsfragen, übernimmt die Abteilung Sicherheitsberatung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen die Bevölkerung bei Fragen zur Sicherheit und zeigen, wie der bestmögliche Schutz vor Einbrechern aussehen sollte. Nach Angaben der Polizei Appenzell Ausserrhoden gibt es in der Schweiz alle acht Minuten einen Einbruch, das Kanton Appenzell Ausserrhoden ist etwa alle zwei Tage von einem Delikt betroffen. Langfinger bevorzugen Häuser und Wohnungen, die nicht ausreichend gesichert sind. Die Sicherheitsberatung prüft bei einem Termin vor Ort die aktuelle Situation und erteilt entsprechende Verbesserungsvorschläge.
Die Sicherheitspolizei im Überblick
Zur Sicherheitspolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden gehören verschiedene Gruppen. Als Spezialeinheit ist die Interventionsgruppe „Säntis“ tätig. In besonderen Situationen kommen die Kolleginnen und Kollegen aus dieser Einheit zum Einsatz.
Die Polizeihundegruppe ist eine Gemeinschaft der Hundeführerinnen und -führer der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden. Die Diensthunde dienen nicht nur als Schutzhunde, sondern werden bei Eignung als zum Aufspüren von Drogen eingesetzt.
Die Sicherheitspolizei gibt wichtige Tipps zum Umfang mit Feuerwerk, Waffen und Munition. Zu unterscheiden sind bei den Feuerwerkskörpern verschiedene Kategorien. Wer ein Feuerwerk der Kategorie F4 abfeuern möchte, benötigt eine entsprechende Ausbildung und einen Ausweis, der nach Bestehen eines Kurses ausgestellt wird. Zudem muss für diese Art Feuerwerk eine Genehmigung bei der Sicherheitspolizei eingeholt werden. Geht es um Sprengmittel, ist die Sicherheitspolizei ebenfalls für Zulassung und Prüfung zuständig.
Für die Einhaltung des Waffengesetzes ist die Sicherheitspolizei der Polizei Appenzell Ausserrhoden verantwortlich.
Polizei Appenzell Ausserrhoden gibt wichtige Präventionstipps
Die Polizei Appenzell Ausserrhoden steht der Bevölkerung mit verschiedenen Tipps zu Prävention zur Seite. Geht es um häusliche Gewalt, leisten die Polizistinnen und Polizisten sofort Hilfe und ermitteln den Sachverhalt. Zudem prüfen die Bediensteten die Einleitung von Zwangsmassnahmen. Unter anderem kann ein Rückkehr-, Annäherungs- oder Kontaktverbot ausgesprochen werden.
Von Stalking betroffene Opfer sollten ebenfalls direkt mit der Polizei Appenzell Ausserrhoden Kontakt aufnehmen. Auch in diesen Fällen können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Massnahmen einleiten, die dem Schutz des Opfers dienen.
Wissenswertes zum Kanton Appenzell Ausserrhoden
Zum Kanton Appenzell Ausserrhoden gehören 20 politische Gemeinden mit rund 55’000 Einwohnern. Der Regierungssitz befindet sich im Hauptort Herisau. Das Kanton setzt sich aus den Bezirken Appenzeller Hinterland, Appenzeller Mittelland und Appenzeller Vorderland zusammen. Weitere bekannte Orte des Kantons sind Trogen, Teufen und Heiden.