Am 26.02.2017, gegen 05.30 Uhr, kam es vor der Disco Fame am Claraplatz zu zwei gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen mehreren Personen.
Dabei wurden ein Polizistin und ein Polizist verletzt.
Samstag, 25.02.2017, 1640 Uhr, ereignete sich in Basel, an der Verzweigung Duggingerhof / Brüglingerstrasse eine Beinahekollision, mit einem Bus der Basler Verkehrsbetriebe.
Aufgrund dieser Beinahekollision musste der Busfahrer seinen Bus brüsk abbremsen (Notbremsung), so dass mehrere Passagiere im Bus stürzten und sich dabei verletzten.
Eine Lernfahrerin ist am Samstagmorgen mit dem Auto im Riehener Grenzacherweg in eine Busstation geprallt und hat dabei dort zwei wartende Passantinnen verletzt. Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste eine der beiden Frauen ins Spital bringen. Die mutmasslich zweite Verletzte hatte sich selbständig vom Unfallort entfernt, bevor die Rettungskräfte und die Polizei dort eintrafen.
Der Betrieb der Buslinie 34 war durch die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme zeitweise eingeschränkt.
Am Freitag, 23.02.2017, ca. 18.38 Uhr, kam es Höhe der Bushaltestelle "Kannenfeldplatz" in Richtung Flughafenstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen. Darauf entfernte sich einer der Beteiligten von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregelung zu kümmern.
Der Unfallhergang ist noch nicht geklärt.
Die Sportferien stehen vor der Tür, und viele Baslerinnen und Basler verreisen für einige Tage. Damit nach der Rückkehr aus verschneiten Bergen oder warmen Gefilden zuhause keine böse Überraschung wartet, rät die Kriminalprävention der Kantonspolizei Basel-Stadt, die Tipps zur Einbruchprävention zu befolgen.
Mit wenigen und einfachen Verhaltenstipps kann gegen Einbrüche vorgesorgt werden: Eine Zeitschaltuhr mit möglichst unregelmässigen Abständen sorgt für "Leben" in der Wohnung oder im Haus. Geschlossene Fenster und Türen erschweren einem Langfinger das Leben bereits stark, und eine Alarmanlage verdirbt ihm die "Freude" zusätzlich.
Basler Taxifahrer machten in der Nacht auf Samstag Jagd auf illegale Uber-Fahrer. Dabei bedankten sie sich bei der Polizei für die „gute Zusammenarbeit“. Die Polizei weist dies jedoch zurück und wehrt sich entschieden gegen die Vereinnahmung durch Taxifahrer.
Seit geraumer Zeit stehen die Basler Taxifahrer auf Kriegsfuss mit Uber. Sie werfen der Konkurrenz vor, sich nicht an das Gesetz zu halten und die Preise zu ruinieren.
Am 18.02.2017, um 21.00 Uhr, wurde auf der Bahnhof-Passerelle an der Centralbahnstrasse ein 31-jähriger Mann Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei nicht verletzt.
Stände der radikalen salafistischen Organisation „Lies!“ können aufgrund einer neuen Verordnung von der Stadt Basel auf öffentlichem Raum verboten werden, wenn Aktivisten zu Gewalt aufrufen.
In Deutschland ist „Lies!“ verboten. Denn laut dem deutschen Verfassungsschutz haben die Koran-Verteiler von „Lies!“ Verbindungen zu den Terroristen des Islamischen Staats (IS). Es besteht der Verdacht, dass die Aktivisten nicht nur missionieren, sondern auch Kämpfer für den Dschihad – etwa in Syrien – rekrutieren.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat während einer Verkehrskontrolle bei der Autobahnausfahrt Riehenring am Mittwochnachmittag 15 Autolenkerinnen und -lenker gebüsst.
Alle Bussen wurden ausgestellt, weil die Lenker ohne gültige Autobahn-Vignette auf der Nationalstrasse unterwegs waren.
Über Polizisten gibt es viele Vorurteile und Klischees. Der 27-jährige Polizist Bap räumt damit in der SRF-Webserie „True Talk“ gründlich auf.
Dass ein langweiliger Bürojob nichts für ihn ist, war nur einer der Gründe, weshalb der Basler heute Kantonspolizist ist. „Ich wollte einen Beruf, der es mir ermöglicht, Menschen zu helfen“, sagt Bap.
Schweizer Grenzwächter konnten in der letzten Woche einen grösseren Fleischschmuggel aufdecken.
In einem Auto entdeckten sie über 100 Kilogramm Frischfleisch. Bei dem Lenker handelt es sich um einen Mongolen, der in Begleitung zweier Landsleute war.
Am 15.02.2017, gegen 21.00 Uhr, kam es an der Rufacherstrasse in einem Coiffeursalon zu einem Brandfall. Es wurden keine Personen verletzt.
Ein Passant stellte den Brand im Coiffeursalon fest und alarmierte die Rettungsdienste.
Mittwoch, 15.02.2017, 2009 Uhr, kam es an der Grosspeterstrasse / Münchensteinerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Verletzt wurde niemand.
Am Mittwoch, 15.02.2017, um 0802 Uhr ereignete sich an der Kreuzung Schwarzwaldallee / Riehenstrasse einen Vorfall zwischen einem dunklen Personenwagen und einem Lininebus der BVB.
Auf Grund des Vorfalls musste der Lenker des BVB Busses eine Notbremsung einleiten.
Der Serien-Sextäter Markus Wenger wird doch noch verwahrt. Das Bundesgericht bestätigte ein entsprechendes Urteil des kantonalen Appellationsgerichts.
Bereits zum zweiten Mal musste sich das Appellationsgericht mit dem Fall von Markus Wenger befassen.
Bei der Kollision eines Lastwagens mit einem Tram im Kreisel Lothringerplatz sind am späten Mittwochvormittag zwei Personen verletzt worden. Der Lenker übersah aus ungeklärten Gründen ein aus Richtung Bahnhof St. Johann kommendes Tram, worauf es zum Zusammenstoss der beiden Fahrzeuge kam.
Dabei wurden die Wagenführerin und ein Fahrgast verletzt.
In Basel wurde ein gesuchter Einbrecher von Schweizer Grenzwächtern erwischt. Gegenüber den Beamten wies sich der Türke mit gefälschten Papieren aus. Der Mann war von den Behörden des Kantons Jura zur Verhaftung ausgeschrieben.
Geschnappt wurde der 38-jährige Türke (38), als er vor wenigen Tagen auf einer Nebenstrasse von Frankreich in die Schweiz einreiste. Wie das Basler Grenzwachtkommando am Mittwoch mitteilte, war der Mann mit einem in Deutschland zugelassenen Fahrzeug unterwegs.
"Die Schweizer Polizei hat heute Morgen (14.2.; 06:20 Uhr) den dringend tatverdächtigen 27 jährigen Nigerianer am Bahnhof in Basel festgenommen", sagte heute Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt in Münster.
"Erst gestern hatte die Staatsanwaltschaft aufgrund des bestehenden nationalen Haftbefehls die europaweite Ausschreibung zur Festnahme veranlasst. Die heutige Festnahme des Verdächtigen in der Schweiz ist ein schneller Erfolg."
Am 11.02.2017, kurz nach 23.00 Uhr, kam es in der Gerbergasse zwischen zwei Gruppierungen von jüngeren Personen zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung.
Dabei wurden mindestens vier Beteiligte verletzt.
Am 11.02.2017, ca. 19.00 Uhr, erlitt ein 32-jähriger Mann bei einem Sturz aus einem Fenster einer Liegenschaft in der Feldbergstrasse diverse Verletzungen. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass aus noch unbekannten Gründen der 32-Jährige aus einem Fenster im 1. Stock des Hauses auf das Trottoir stürzte. Mehrere Passanten eilten zu Hilfe.
Plötzlich erschien ein Mann, der den am Boden Liegenden mit einem Reizgasspray attackierte.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat in der Nacht auf Dienstag im Horburgtunnel auf der A3 in Fahrtrichtung Frankreich eine grossangelegte Kontrolle durchgeführt.
Dabei ging es um die Bekämpfung des Kriminaltourismus und die Ahndung von Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz.
Freitag, 03.02.2017, 1115 Uhr, überfuhr ein unbekannter Personenwagenlenker die Sicherheitslinie an der Brüglingerstrasse in Richtung Walkenweg.
In der Folge touchierte der unbekannte Personenwagen einen korrekt entgegenkommenden Personenwagen an dessen linken Aussenspiegel.
Dienstag, 10.01.2017, 0840 Uhr, ereignete sich in Basel an der Neubadstrasse 147 einen Verkehrsunfall.
Eine Person auf dem E-Bike fuhr vom Neuweilerplatz durch die Neubadstrasse in Richtung Laupenring.
Am Freitag, 03.02.2017, um 0740 Uhr überquerte ein 12 jähriger Schüler den Fussgängerstreifen auf Höhe Riehenstrasse 22.
Dabei wurde der Schüler von einem Lieferwagen angefahren.
Donnerstag, 02.02.2017, 07.00 Uhr, kam es an der Güterstrasse 92 zu einer Beinahe-Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrradfahrer. In der Folge tätigte der Fahrradfahrer ein Ausweichmanöver, kam dabei zu Fall und wurde verletzt.
Der Fahrradfahrer musste sich in ärztlicher Behandlung begeben. Der unbekannte Personenwagenlenker ergriff die Flucht.
Donnerstag, 02.02.2017, 23.25 Uhr, ereignete sich in Basel, an der Riehenstrasse 60 (Höhe Turnerstrasse) ein Verkehrsunfall eines Fahrradlenkers.
Aus bisher unbekannten Gründen kam ein Fahrradlenker zu Fall und zog sich schwere Verletzungen zu.
Während einer Kontrolle auf der A2 hat die Verkehrspolizei am Dienstagnachmittag 588 Autolenkerinnen und Autolenker festgestellt, die das Fahrstreifenlichtsignal missachtet haben. Ihnen droht nun eine Ordnungsbusse in der Höhe von 250 Franken (analog zum Missachten einer roten Ampel beim Lichtsignal).
Die Verkehrspolizei kontrollierte den Verkehr von 16 Uhr an während knapp zweieinhalb Stunden in der Breiteüberdeckung, Fahrtrichtung Deutschland. Sie hatte schon seit längerem beobachtet, dass viele Autofahrerinnen und Autofahrer einem Rotlicht zur Sperrung der Fahrspur keine oder zu spät Beachtung schenken. Sie gefährden damit nicht nur sich selbst, sondern auch andere.
Ein ortsunkundiger Lenker hat am Mittwochabend bei der Haltestelle Lerchenstrasse seinen Personenwagen von der Strasse in den Schotter gesetzt.
Wegen der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten blieb die Tramlinie 15 für rund zwei Stunden gesperrt. Die Basler Verkehrs-Betriebe setzten Ersatzbusse ein. Verletzt wurde beim Unfall niemand.
Am 14.01.2017, kurz nach 02.30 Uhr, wurde in der Steinentorstrasse, bei der Tramstation Heuwaage, ein 27-jähriger Mann angegriffen und verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich der 27- Jährige mit einem Kollegen im Restaurant Steinengrill aufgehalten hatte.
Am Samstagmorgen, 28.01.2017, entwendeten zwei in Basel wohnhafte Personen einen an der Landskronstrasse abgestellten Personenwagen.
Der Lenker war nicht im Besitze eines Führerausweises und stand unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen.
Am 28.01.2017, kurz nach 06.00 Uhr, kam es in der "Prestige Dance Bar" in der Freie Strasse zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung, bei welcher ein 25-jähriger Mann schwer verletzt wurde.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass sich rund 30 Personen in dem Lokal aufhielten.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt hat am Freitagmittag die Grenzacherstrasse stadtauswärts vorübergehend sperren müssen. Grund ist ein Einsatz der Betriebsfeuerwehr Roche beim Bau 1 (Roche-Turm).
Dort hatten sich aufgrund des einsetzenden Tauwetters kleinere Eispartikel von der Fassade gelöst. Es wurde niemand verletzt.
Wer auf dem schweizerischen Nationalstrassennetz unterwegs ist, benötigt eine Autobahn-Vignette. Nach der einmonatigen Übergangsfrist ist ab dem kommenden Mittwoch, 1. Februar, nur noch die neue Vignette 2017 gültig.
Die Vignette muss aufgeklebt sein; lose mitgeführte Vignetten sind ungültig.
Am Mittwoch, 1. Februar 2017, findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Auch im Kanton Basel-Stadt beginnt dieser Probelauf um 13.30 Uhr mit einem regelmässig auf- und absteigenden Heulton, also dem Zeichen „Allgemeiner Alarm“.
Nach der ersten Alarmauslösung durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Basel-Stadt um 13.30 Uhr, erfolgen in Abständen von je 15 Minuten weitere Auslösungen durch die Einsatzzentrale der Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt und durch den Kantonalen Führungsstab. Um 14.15 Uhr wird die Einsatzzentrale der Roche schliesslich noch die beiden in ihrem Werk eingebauten Sirenen auslösen.
Wegen eines Selbstunfalls hat die Verkehrspolizei die Birsstrasse am Dienstagnachmittag zwischen Muttenzerweg und St. Jakob-Strasse vorübergehend sperren müssen.
Ein Autolenker hatte gegen 14 Uhr vermutlich aus medizinischen Gründen die Herrschaft über sein Fahrzeug verloren und war mit seinem Auto in eine Wellblechwand auf der linken Strassenseite geprallt.
Aufgrund von Erneuerungsarbeiten ist der Aeschengraben ab Henric Petri-Strasse in Richtung Bahnhof Basel SBB für den motorisierten Verkehr bis Mitte Juni 2017 gesperrt.
Aus der Breite kommende Motorfahrzeuge werden in Richtung Bahnhof SBB ab Aeschenplatz über das Brunngässlein und die Dufourstrasse in die St. Jakobs-Strasse und via Lindenhof- in die Nauenstrasse umgeleitet.
Am Abend des 31.12.2016 wurde am Barfüsserplatz ein 20-Jähriger von zwei Unbekannten angegriffen und geschlagen.
Als er sich zur Wehr setzte, zückte einer der Männer eine Waffe.
In letzter Zeit musste sich die Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft mit mehreren Fällen von Kreditbetrug befassen.
Geschädigte verloren bei vermeintlichen Kreditgeschäften mehrere tausend Franken.
Sonntag, 15.01.2017, ca. 03.30 Uhr fuhr ein Fahrradfahrer durch die Wanderstrasse in Richtung Morgartenring.
Um dem mitten in der Strasse fahrenden Fahrradfahrer auszuweichen, machte ein PW-Lenker ein Ausweichmanöver und kam dabei auf der verschneiten Strasse ins Rutschen. In der Folge kollidierte dieser mit einem korrekt parkierten Personenwagen.
Am 16.01.2017, kurz nach 08.00 Uhr, wurde ein 70-jähriger Mann im Leonhardsgraben Opfer eines Raubes. Er wurde nicht verletzt.
Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass der 70-Jährige den Briefkasten leeren wollte. Plötzlich wurde er von hinten gegen die Wand gestossen.
Am Morgen des Sonntags 15.01.2017 ereignete sich ein Verkehrsunfall im Erdbeergraben. In der leichten Linkskurve vor dem Kreisel fuhr ein silbergraues Fahrzeug aufwärts.
Dieses passte seine Fahrt nicht der Strassenführung an und kollidierte in der Folge mit dem Zoneneinfahrtstor und dem dazu gehörigen Zonengeschwindigkeits-Signal Tempo 30.
Rund 1’000 Bedienstete übernehmen im Kanton Basel-Stadt verschiedene Aufgaben rund um die Sicherheit der Bevölkerung.
Genaue Regelungen über die Tätigkeit der Polizei Basel-Stadt finden sich im Polizeigesetz des Kantons.
Die Aufgaben der Polizei Basel-Stadt
Unter anderem trifft die Polizei Massnahmen, um drohende und unmittelbare Gefährdungen abzuwenden und zu verhüten. Menschen, die an Leib und Leben bedroht sind, erhalten Hilfe von der Polizei. Darüber hinaus obliegt die Sicherheit im Strassenverkehr und bei öffentlichen Veranstaltungen den Polizistinnen und Polizisten. Die Polizei in Basel-Stadt verhütet und verfolgt Straftaten und leistet Verwaltungs- und Justizbehörden Amts- und Vollzugshilfe. Zudem sind die Bediensteten im Fall von Katastrophen und grossen Unglücksfällen für die Bevölkerung im Einsatz. Koordination und Krisenmanagement liegen in den Händen der Polizei im Kanton Basel-Stadt.
So ist die Polizei Basel-Stadt organisiert
700 uniformierte Bedienstete arbeiten für die Baseler Polizei. Dazu kommen weitere 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich um verschiedene Tätigkeiten im Innenbetrieb kümmern. Oberster Chef der Kantonspolizei ist der Kommandant. Ihm unterstehen insgesamt sechs verschiedene Abteilungen:
Sicherheitspolizei
Spezialformationen
Verkehr
Operationen
Logistik
Kommando
Die Abteilung Spezialformationen gliedert sich in die Bereiche Fahndung, Interventionen, Unterstützungen und den Einsatzzug. Die Abteilung Operationen übernimmt die Planung für die gesamte Polizeibehörde. Auch die Führung der Einsatzzentrale und die kantonale Krisenorganisation liegen in den Händen dieser Abteilung. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Logistik und der Kommandoabteilung unterstützen die gesamte Polizei Basel-Stadt mit ihrer Tätigkeit.
In den Quartieren in Basel-Stadt sind verschiedene Polizeiwachen und Polizeiposten als Ansprechpartner und Unterstützung der Bevölkerung vor Ort. Es gibt die Polizeiwachen Kannenfeld, Clara und Roehen, sowie den Stützpunkt der Autobahnpolizei. Darüber hinaus sind Polizeiposten in Spiegelhof, Gundelfingen, Bettingen und am Bahnhof SBB für die Belange der Einwohner da. Die Polizei Basel-Stadt weist darauf hin, dass aufgrund von aussergewöhnlichen Ereignissen Schliessungen der Stellen möglich sind. Empfehlenswert ist daher, vor einem Besuch kurz telefonisch nachzufragen.
Bürgernahe Polizeiarbeit in den Quartieren
Die Polizeiwachen und -posten in den Quartieren bieten eine gemeinschaftsorientierte und bürgernahe Polizeiarbeit im Dienst der Bevölkerung. Die Quartierspolizistinnen und -polizisten dienen im Rahmen des sogenannten Community Policing als Ansprechpersonen für verschiedene Belange. Sinnvoll ist die Kontaktaufnahme beispielsweise bei allgemeinen Fragen zum Verkehr oder zur Sicherheit. Auch wenn es um die allgemeine Ordnung im Quartier geht oder Lärmbelästigungen und ähnliches, sind die Bediensteten die richtigen Kontaktpersonen. Bei Unstimmigkeiten zwischen Nachbarn übernimmt die Quartierspolizei die Vermittlung. In einem Notfall sollte jedoch stets die Notrufnummern 117 oder 112 gewählt werden.
Für die Meldung einfacher Diebstähle oder Sachbeschädigungen gibt es einen Online-Polizeiposten, bei dem Betroffene die Vorfälle einfach direkt online melden und sich so den Gang zum Polizeirevier sparen.
Die Präventionsarbeit der Polizei Basel-Stadt
Ein wichtiges Thema in der Polizeiarbeit ist die Prävention. Die Polizei Basel-Stadt hält verschiedene Angebote für die Bevölkerung bereit. Speziell für Schulen gibt es besondere Präventionsmassnahmen. Der Umgang mit digitalen Medien, das richtige Verhalten im Strassenverkehr oder faires Streiten sind nur einige der Bereiche, in denen die Polizei Basel-Stadt beratend zur Seite steht. Auch wenn es in Schulklassen zu Beleidigungen oder Mobbing sowie Konflikten mit physischer Gewalt kommt, sind die geschulten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizei Basel-Stadt zur Stelle. Darüber hinaus sind Bedienstete der Jugend- und Präventionspolizei täglich auf den Strassen des Kantons auf Patrouille. Mit verschiedenen Trainingsangeboten zur Konfliktlösung trägt die Kantonspolizei für unterschiedliche Altersgruppen zur Prävention gegen Gewalt bei.
Gerade bei jüngeren Kindern ist die Verkehrserziehung besonders wichtig. Darum besuchen Verkehrsinstruktoren und Verkehrsinstruktorinnen der Polizei Basel-Stadt die Kindergärten und Primarklassen im Kanton, um bereits den Kleinsten das richtige Verhalten nahezubringen.
Prävention spielt auch im eigenen Heim eine wesentliche Rolle. Das Risiko, Opfer eines Einbruchs zu werden, lässt sich durch einige Massnahmen reduzieren. Die Bediensteten nehmen gern eine kostenlose Beratung vor Ort vor und zeigen, wie sich Haus- und Wohnungseigentümer effektiv vor Langfingern schützen. Nach Angaben der Polizei Basel-Stadt gehören Einbrüche zu den häufigsten Delikten in der Schweiz. Wichtig ist daher, sich rechtzeitig mit dem Einbruchschutz vertraut zu machen. Bereits durch kleinere bauliche Massnahmen lässt sich das Risiko minimieren.
Neben Einbrüchen gehören Diebstähle leider zur alltäglichen Arbeit der Polizei Basel-Stadt. Ein gesundes Misstrauen und eine erhöhte Wachsamkeit sind daher sehr zu empfehlen. Trickdiebstähle im öffentlichen Raum sind leider keine Seltenheit. Die Betrüger versuchen, ihre Opfer abzulenken, meistens arbeiten diese Kriminellen im Team. Während einer das Opfer in ein Gespräch verwickelt, entwendet der andere die Wertsachen des Betroffenen. Wichtig ist, in solchen Situationen vorsichtig und misstrauisch zu reagieren.
Die Polizei Basel-Stadt ist für die Verkehrslenkung im Kanton zuständig. Nach Angaben der Polizeibehörde gehen 90 Prozent der Verkehrsunfälle im Kanton auf das Verhalten zurück. Das Missachten der Vorfahrtsregeln, zu nahes Auffahren und unvorsichtige Fahrspurwechsel sind nur einige Beispiele für ein Fehlverhalten. Die Polizei Basel-Stadt rät, stets umsichtig und rücksichtsvoll auf den Strassen unterwegs zu sein und sich an die Verkehrsregeln zu halten. Voraussetzung für die Teilnahme an Strassenverkehr ist ein fahrfähiges Fahrzeug. Wer mit dem Velo unterwegs ist, sollte selbstreflektierende Kleidung oder Leuchtreflektoren tragen.
Verkehrsunfälle werden von den Bediensteten der Polizei Basel-Stadt aufgenommen und im eidgenössischen Verkehrsunfallregister erfasst. Die Daten helfen, sich ein gezieltes Bild von der Gefahrensituation an verschiedenen Orten zu machen. Auf diese Weise lassen sich Unfallschwerpunkte erkennen. Die Angaben dienen als Entscheidungsgrundlage für weitere Massnahmen zur Verkehrssicherheit.
An Baustellen überprüfen die Polizistinnen und Polizisten die Verkehrsführung und die Signale, um die Sicherheit an diesen Orten zu gewährleisten. Auch für verkehrspolizeiliche Anordnungen sind die Bediensteten zuständig. Geht es um Veranstaltungen im öffentlichen Raum, übernimmt das ein Ressort der Verkehrspolizei die Prüfung der Auswirkungen auf die Verkehrssituation und erteilt die entsprechende Genehmigung.
Die Dienstleistungen der Polizei Basel-Stadt
Den Bürgerinnen und Bürgern steht die Polizei Basel-Stadt mit verschiedenen Dienstleistungen zur Verfügung:
Bewilligungen
Aufnahme von Anzeigen
Vermisstenmeldungen
psychosoziale Krisenintervention
Auskunftsersuchen
Beschwerden
Unterstützung bei Hausbesetzungen
Bei Auslandsreisen sind die Kolleginnen und Kollegen des Bundesamts für Migration für Fragen und Bewilligungen zuständig. Auch wenn es um die Einreise in die Schweiz geht, übernehmen die Bediensteten die Bearbeitung.
Wer Fingerabdrücke für private Zwecke, etwa den Visaantrag für die Einreise in ein bestimmtes Land benötigt, ist ebenfalls bei der Polizei Basel-Stadt an der richtigen Adresse.
Geht es um das Flugwesen, etwa um die Erteilung einer Bewilligung für einen Helikopterflug oder einen Heissluftballon, erteilt das Bundesamt für Zivilluftfahrt Auskünfte.
Die Polizei Basel-Stadt ist zuständig für Kundgebungen und Demonstrationen. Entsprechende Veranstaltungen müssen mindestens drei Wochen vorher bei der Abteilung Verkehr der Behörde vorliegen. Auch wenn es um den Einsatz von Lautsprechern im öffentlichen Raum geht, ist die Kantonspolizei der richtige Ansprechpartner. Die Bewilligung wurd auf Grundlage des Gesetzes über öffentliche Ruhetage und Ladenöffnungen erteilt.
Wer umzieht und entsprechende Parkverbotsschilder zum Zügeln benötigt, wendet sich am bestens mindestens 48 Stunden vor dem geplanten Termin an die Polizei Basel-Stadt. Möglich ist die Beantragung zudem problemlos online über die eGovernment-Plattform der Polizei Basel-Stadt. Auch für Sonderbewilligungen für Ausnahme- oder Schwerkrafttarnsporte ist die Behörde zuständig.
Eine Anzeige erstatten Bürgerinnen und Bürger auf jeder Polizeiwache oder bei jedem Polizeiposten des Kantons Basel-Stadt. Möglich ist auch eine schriftliche Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Basel. Verdächtige Internet-Inhalte oder andere Beobachtungen können an die nationale Meldestelle zur Bekämpfung der Internet-Kriminalität gemeldet werden.
Vermisstenmeldungen zu vermissten Personen sollten möglichst rechtzeitig direkt bei der richtigen Stelle aufgegeben werden. Die Polizeiwachen und Dienststellen des Kantons nehmen die Meldungen auf. Alternativ nehmen die Bediensteten der Fahndung direkt unter den Notrufnummern 117 oder 112 entgegen.
Wer etwas findet, ist verpflichtet, seinen Fund beim nächsten Polizeiposten zu melden. Das gilt für alle Gegenstände, die einen Wert von 10 Franken übersteigen. Möglich ist auch eine direkte Abgabe beim zuständigen Fundbüro. Nach Angaben der Polizei Basel-Stadt haben Finder Anspruch auf einen angemessenen Finderlohn, der üblicherweise bei 10 % des Wertes des Fundgegenstandes liegt.
Die Polizei Basel-Stadt stoppt jede Form häuslicher Gewalt und schützt das Opfer. Die psychosoziale Krisenintervention schreitet bei häuslicher Gewalt, Stalking und ähnlichen Ereignissen ein. Der Sozialdienst gehört zur Sicherheitspolizei der Polizei Basel-Stadt. Unterstützung gibt es im Kindes- und Erwachsenenschutz, auch Schutzbegleitungen und fürsorgerische Unterbringungen gehören zu den Leistungen der Krisenintervention.
Eigene Smartphone-App der Polizei Basel-Stadt
Die Polizei Basel-Stadt informiert mit einer eigenen Polizei App über aktuelle Neuigkeiten. Auch Zeugenaufrufe und Medienmitteilungen lassen sich mit der App direkt über das Smartphone abrufen. Darüber hinaus finden Bürgerinnen und Bürger hier Informationen zu Karrieremöglichkeiten bei der Polizei Basel-Stadt. Auch Wasserstandsmeldungen, Standorte der Polizeiwachen und wichtige Tipps rund um das Thema „Prävention“ lassen sich über die App abfragen. Das Angebot wird ständig ausgebaut und geändert, so dass es sich lohnt, häufiger einmal vorbeizuschauen.
Wissenswertes zum Kanton Basel-Stadt
Das Kanton Basel-Stadt ist flächenmässig der kleinste Kanton der Schweiz. Der Kanton ist sehr dicht besiedelt, insgesamt leben rund 195’000 Einwohner hier. Die Stadt Basel sowie die Landgemeinden Riehen und Bettingen gehören zum Kantonsgebiet.