Am Dienstagnachmittag ist in Unterseen eine Frau mit einem E-Bike verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Sie wurde von einem Ambulanzteam erstbetreut und von der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Die Ermittlungen im Zusammenhang mit über 55 Einschleichdiebstählen im Kanton Bern zwischen November 2021 und September 2022 sind abgeschlossen.
Der mutmassliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft und wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Der Kantonspolizei Bern ist es in Zusammenarbeit mit den Kantonspolizeien Zürich und Aargau gelungen, ein Raserdelikt vom April 2021 in Wynau sowie weitere 45 Geschwindigkeitswiderhandlungen und zwei Benzindiebstähle von August 2018 bis März 2023 in sieben Kantonen zu klären.
Ein 40-jähriger Mann wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Sonntagnachmittag ist in Matten eine leblose Person aus der Simme geborgen worden.
Es handelt sich um einen 38-jährigen Schweizer, der zuvor als vermisst gemeldet worden war. Gemäss den bisher getätigten Abklärungen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Am Montagmorgen ist in Gümmenen ein Auto mit einem Brückenpfeiler kollidiert. Die Lenkerin wurde dabei schwer verletzt.
Der betreffende Strassenabschnitt musste für mehrere Stunden gesperrt werden.
Am Mittwoch findet in Bern ein Konzert von Guns n’Roses statt. Im Raum Wankdorf ist daher mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Die Kantonspolizei Bern empfiehlt den Besucherinnen und Besuchern, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
In der Nacht auf Sonntag ist in einer Zelle im Regionalgefängnis Thun ein Brand ausgebrochen. Beide Insassen wurden verletzt, einer von ihnen schwer. Bezüglich des Brandausbruchs steht eine vorsätzliche Handlung im Vordergrund.
Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Am Samstagmittag ist es in Signau zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Lenker eines Motorrads sowie dessen Sozia wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Zur Klärung des Unfalls werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Im Rahmen der Arbeiten zur Pannenstreifen-Umnutzung auf der A6 Wankdorf – Muri werden in den kommenden Wochen verschiedene Arbeiten durchgeführt, welche Sperrungen bedingen.
Bei der Erneuerung der Lärmschutzwand entlang der Einfahrt Ostring kommt es zu Verzögerungen. Die Nachtsperrungen dauern nun bis ca. Ende August.
Am Donnerstagabend hat sich in Alchenstorf ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Das Fahrzeug kam in einem Bach zum Stillstand.
Die schwer verletzte Fahrerin musste geborgen und in ein Spital gebracht werden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Im Zusammenhang mit einer Falschfahrt vom Montagabend auf der Autobahn A8 bei Matten bei Interlaken ist es der Kantonspolizei Bern gelungen, den Falschfahrer zu ermitteln.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Donnerstagnachmittag ist es in Englisberg zu einer Frontalkollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradlenker wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Auf einem Hornusserplatz in Neuenegg ist am Sonntag ein Mann aus noch zu klärenden Gründen von einem Nouss am Kopf getroffen und dabei schwer verletzt worden.
Er wurde mit einer Ambulanz ins Spital gebracht, wo er am Donnerstag seinen Verletzungen erlag. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Der Anschluss Bümpliz wird zurzeit umfassend saniert. Für Belagsarbeiten an der Weissensteinstrasse im Bereich der Abzweigung Richtung Autobahn wird die Weissensteinstrasse für zwei Nächte gesperrt werden.
Der Verkehr wird grossräumig umgeleitet.
Am Mittwochmorgen ist in Goldswil bei Interlaken eine E-Bike-Fahrerin gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Sie wurde in kritischem Zustand mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen, wo sie kurz darauf ihren Verletzungen erlag.
Der Unfall wird untersucht.
Im Zusammenhang mit der am Sonntag in Lengnau leblos aufgefundenen Frau ist am Montag ein Mann festgenommen worden. Er steht im Verdacht, in die Ereignisse involviert gewesen zu sein.
Gemäss den bisher getätigten Ermittlungen ist die Frau aufgrund schwerer innerer Verletzungen infolge eines Sturzes verstorben.
Im Rahmen einer gezielten Verkehrskontrolle in der Region Gurnigel hat die Kantonspolizei Bern am Dienstag knapp 150 Motorräder kontrolliert.
15 Personen wurden gebüsst und fünf Personen wurden zur Anzeige gebracht.
Am Montagmittag ist in Spiez ein lebloser Mann aus dem Thunersee geborgen worden. Es konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Klärung der Ereignisse aufgenommen.
Ein medizinisches Geschehen steht aktuell im Vordergrund.
Ein Basejumper ist am frühen Montagnachmittag nach einem Sprung mit einem Wingsuit in Lütschental abgestürzt und verstorben.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Vor der Fahrt in die Sommerferien ist es wichtig, sich gemäss den in den verschiedenen europäischen Ländern geltenden rechtlichen Vorgaben auszurüsten.
Um die Reisevorbereitungen zu erleichtern, publiziert der TCS eine Karte mit der vorgeschriebenen Ausstattung für alle, die auf europäischen Strassen unterwegs sind, sei es im Auto oder im Wohnmobil.
Die Hilfe der Air Zermatt war in den letzten Tagen sehr gefragt. Das schöne Wetter reizte zahlreiche Alpinisten dazu, einen Ausflug in die Berge zu unternehmen. Entsprechend oft mussten die Retter der Air Zermatt Ausflügler und Bergsteiger aus deren misslichen Situationen retten.
Doch die Air Zermatt-Crews wurden auch zu einem Verkehrsunfall, zu Verlegungsflügen und zu Nachteinsätzen gerufen.
Am Dienstagvormittag hat sich in Niederbipp ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Traktor mit Anhängern ereignet.
Der Autolenker wurde in kritischem Zustand mit der Rega ins Spital geflogen, wo er in der Folge verstarb. Der Unfall wird untersucht.
Am Montagnachmittag hat sich in Niederbipp ein Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem Liegevelo ereignet.
Der Lenker des Liegevelos wurde dabei schwer verletzt und mit einem Helikopter ins Spital geflogen, wo er wenig später verstarb. Es werden Zeugen gesucht, die Angaben zum Unfallhergang machen können.
Am Dienstagmorgen ist in Renan ein Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgebrochen. Eine Person wurde leblos aus einer Wohnung geborgen. Trotz umgehender Rettungsmassnahmen konnte nur noch deren Tod festgestellt werden.
Zum Brand sind Ermittlungen im Gang.
Am Montagabend ist der Kantonspolizei Bern eine Falschfahrt auf der Autobahn A8 im Rugentunnel bei Matten bei Interlaken gemeldet worden. Das falschfahrende Fahrzeug konnte nicht mehr festgestellt werden.
Die Kantonspolizei Bern sucht Personen, die sachdienliche Hinweise geben können.
Nach mehreren Bränden und Sachbeschädigungen in Roggwil von Mitte Juni sind am Freitag zwei Männer angehalten worden, die verdächtigt werden, mit den Delikten in Zusammenhang zu stehen.
Sie werden sich vor der Justiz verantworten müssen. Weitere Abklärungen sind im Gange.
Fast drei von fünf Personen in der Schweiz wandern regelmässig. Die Kehrseite: Die Unfallzahlen steigen tendenziell. Fast 37 000 Personen verletzen sich beim Wandern im Schnitt jedes Jahr, 42 sterben.
Selbstüberschätzung ist eine der Hauptursachen für Unfälle. Die BFU sensibilisiert die Bevölkerung mit einer Kampagne und einem Selbsttest für die Gefahren beim Bergwandern.
Auf Buchungsplattformen wie Booking.com oder Expedia haben Sie die Möglichkeit, eine Vielzahl von Hotelangeboten auf einmal zu finden.
Allerdings machen sich Betrüger dies auch zu Nutze und gefälschte Inserate oder Phishing im Namen dieser Onlineplattformen sind an der Tagesordnung.
Am Montag kam es auf der A8 bei Krattigen zu einem schweren Selbstunfall. Der Autolenker verstarb noch vor Ort. Seine Beifahrerin blieb unverletzt. Kurz zuvor ist es - ebenfalls auf der A8 - zu einem Unfall zwischen einem Roller und einem Auto gekommen.
Die Rollerfahrerin musste schwer verletzt mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Es kam in der Folge zu massiven Verkehrsbehinderungen.
Bei einer gezielten Verkehrskontrolle im Haslital sind am Samstag rund 2'450 Fahrzeuge kontrolliert worden. Aus den Geschwindigkeitsmessungen an insgesamt drei Standorten auf dem Susten- und Grimselpass resultierten 131 Bussen und sieben Anzeigen.
Verkehrskontrollen werden weiterhin durchgeführt.
Am Sonntagabend ist im Dachstock eines Einfamilienhauses in Eriswil ein Brand ausgebrochen. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
In Pieterlen sind am Montagvormittag ein Auto und ein Motorrad kollidiert. Die Motorradlenkerin wurde dabei schwer verletzt und musste mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen werden.
Der Unfall wird untersucht.
Am Sonntagabend ist ein Velofahrer in Wiedlisbach verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Eine Rega-Crew brachte ihn in kritischem Zustand ins Spital.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Air Zermatt durfte am Freitagnachmittag an ihrer 54. Generalversammlung auf der Riffelalp oberhalb Zermatt auf ein sehr gutes Jahr zurückblicken.
Den Aktionärinnen und Aktionären wurden wegweisende Entscheidungen präsentiert, die das Unternehmen getroffen hat. Mit Freude ist zur Kenntnis genommen worden, dass die Luftrettung im Wallis bei der Ausschreibung den beiden Walliser Gesellschaften zugeschlagen wurde.
Gewisse Arbeiten im Rahmen der Gesamterneuerung der A8 Interlaken-Ost –Brienz bedingen eine einspurige Verkehrsführung.
Diese werden während der fünf Wochen Sommerferien aufgehoben und der Verkehr kann tagsüber die A8 durchgehend zweispurig befahren.
In der Nacht auf Sonntag hat sich ein Autolenker einer Verkehrskontrolle entzogen, nachdem er in Zollikofen einen Unfall verursacht hatte. Er verursachte einen weiteren Selbstunfall in Bern, ehe er gestoppt und vorläufig festgenommen werden konnte.
Ihm werden diverse Delikte zur Last gelegt. Weitere Ermittlungen laufen.
Eine Frau ist am Sonntagmorgen leblos vor einem Wohnhaus in Lengnau aufgefunden worden. Nach derzeitigem Kenntnisstand kann eine Dritteinwirkung nicht ausgeschlossen werden. Es wurden umfassende Ermittlungen aufgenommen.
In diesem Zusammenhang werden Zeugen und Zeuginnen gesucht.
Am Sonntagmorgen ist ein Mann auf der Autobahn A1 in Bern leblos aufgefunden worden. Es konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Ersten Erkenntnissen zufolge war er aus einem Heissluftballon gestürzt.
Eine Selbsthandlung steht im Vordergrund. Ermittlungen wurden aufgenommen.
Am Freitagabend ist es in der Stadt Thun zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen. Ein Mann wurde dabei mit einer Stichwaffe schwer verletzt.
Ein mutmasslicher Täter wurde festgenommen. Ermittlungen wurden eingeleitet.
Am Donnerstagmorgen ist in Guttannen ein lebloser Geissenhirt aufgefunden worden. Gemäss aktuellen Erkenntnissen steht ein Unfallgeschehen im Vordergrund.
Am Donnerstag, 22. Juni 2023, kurz nach 8.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, dass in Guttannen ein lebloser Mann aufgefunden worden sei.
Die Cyberkriminellen nutzen bei Ihren Betrugsmaschen häufig optisch angepasste QR-Codes, welche den potenziellen Opfern eine angebliche Dienstleisterzugehörigkeit vorgaukeln und dadurch eine falsche Sicherheit vermitteln.
Die QR-Codes führen jedoch auf Imitations-Websites, mit welchen die Betrüger versuchen an die Kreditkartendaten und Zahlungen der Opfer zu gelangen.
In einem Wohnhaus in Münchenbuchsee ist in der Nacht auf Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Ein Mann wurde leicht verletzt und zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Das Gebäude ist nicht mehr bewohnbar. Ermittlungen zum Brand wurden eingeleitet.
Am Donnerstagmorgen ist in der Räucherkammer einer Metzgerei in Röthenbach im Emmental ein Brand ausgebrochen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des angrenzenden Wohnhauses konnten dieses selbständig verlassen.
Es wurde niemand verletzt.
Die TCS-Sektionen haben in der Schweiz eine Zählung von Velos, Elektrovelos, Elektrorollern und Elektrotrottinetts durchgeführt, um den Anteil zu ermitteln, der die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag einhält.
Während 91% der schnellen Elektrovelos und 76% der langsamen Elektrovelos die Beleuchtung tagsüber wie vorgeschrieben einschalten, ist die Lage bei den Elektrotrottinetts besorgniserregend: Nur 32% der Nutzer halten sich an die Pflicht zum Fahren mit Licht am Tag. Der TCS möchte diese Pflicht besser bekannt machen.
Eine Person, die beim Lawinenniedergang Ende März verschüttet und seither vermisst wurde, ist am Sonntagmorgen in Grindelwald leblos aufgefunden worden.
Im Rahmen einer regelmässigen Kontrolle eines Lawinenkegels unterhalb der Gstelliwang wurde am Sonntagmorgen, 18. Juni 2023, in Grindelwald eine leblose Person aufgefunden.
Am Dienstagnachmittag ist ein Velofahrer in Bern verunfallt und dabei schwer verletzt worden. Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital.
Der betroffene Strassenabschnitt war kurzzeitig gesperrt.
Die Polizei im Kanton Bern übernimmt vielfältige Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung im Kanton. Zudem unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit verschiedenen Dienstleistungen wie Schulungen und Referaten zu unterschiedlichen Themen.
Als Grundlage für die Polizeiarbeit dienen unter anderem das Polizeigesetz, die Polizeiverordnung und die kantonale Ordnungsbussenverordnung. Weitere Regelungen gibt es im Bundesrecht mit der Strafprozessordnung, dem Strassenverkehrsgesetz und dem Binnenschifffahrtsgesetz.
Die Organisation der Polizei in Bern
Die Führung der Polizei in Bern obliegt dem Kommandanten, der dem Korps und den rund 2.500 Mitarbeitenden vorsteht. Die Kantonspolizei gliedert sich in vier verschiedene Regionalpolizeigebiete sowie für Abteilungen.
Die Regionalpolizeidienststellen im Überblick:
Regionalpolizei Seenland-Berner Jura
Regionalpolizei Mittelland-Emmental-Oberaargau
Regionalpolizei Berner Oberland
Regionalpolizei Bern
Die Abteilungen der Polizei im Detail:
Abteilung Ressourcen und Dienstleistungen
Abteilung Planung und Einsatz
Abteilung Technik
Kriminalabteilung
Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Die Kriminalabteilung übernimmt bei schweren Straftaten
Die Kriminalabteilung der Berner Polizei ist zuständig bei schweren Straftaten wie Kapitalverbrechen, Wirtschaftskriminalität oder bandenmässigen Einbruchdiebstählen. Die Bereiche Spezialfahndungen und Forensik unterstützen die Arbeit innerhalb der Abteilung. Die Spezialfahndungen übernehmen bei schweren Delikten und stehen mit besonderen Fachkenntnissen in digitaler Forensik, Observation oder Kriminalanalyse zur Verfügung. Die Forensik übernimmt die Untersuchung an Tatorten und wertet diese mit modernsten Technologien aus. Die Mitarbeitenden unterstützen bei der Rekonstruktion eines Tathergangs.
Die Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention
Innerhalb der Polizei im Kanton Bern gibt es in der Abteilung Verkehr, Umwelt und Prävention einen eigenen Bereich, der sich um Tierdelikte kümmert. Die Bediensteten übernehmen Aufgaben ausserdem bei Umweltkriminalität und sind für Arbeitssicherheit, Lärmakustik und Lasertechnik zuständig. Auch wenn es um Straftaten gegen Tier oder verlorene und gefundene Tiere geht, übernehmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Die Fachstelle Umweltkriminalität spüren Umweltsünder auf und übernehmen bei illegal entsorgtem Abfall. Auch bei Gewässer-, Luft- oder Bodenverschmutzung sind die Kolleginnen und Kollegen dieser Abteilung vor Ort. Lärmbeschwerden oder Beschwerden über Laserquellen gehen die Mitarbeitenden ebenfalls auf den Grund.
Bei der Polizei im Kanton Bern arbeiten nicht nur Menschen, im Dienst sind zudem 60 Diensthunde, die verschiedene Aufgaben übernehmen. Dazu zählen die Suche nach gefährlichen Gegenständen, die Überwachung oder Sicherung und das Anhalten gefährlicher Personen. Die Vierbeiner sind auch bei der Suche nach Betäubungsmitteln, Sprengstoff oder Brandmitteln und Notengeld im Einsatz.
Neben Diensthunden verfügt die Polizei im Kanton Bern über einen Reiterzug, der aus 15 Reiterinnen und Reitern besteht, die gemeinsam mit ihren Pferden Sicherheitsaufgaben übernehmen. Nach Angaben der Polizei gibt es den Reiterzug bereits seit 1914. Die berittene Polizei ist vor allem in der Prävention, etwa bei der Verhinderung von Einbrüchen oder Diebstählen. Auch sicherheitspolizeiliche Aufgaben obliegen den Bediensteten ebenso wie die Suche nach Personen in unwegsamem Gelände.
Polizei in Bern sorgt für Sicherheit im Strassenverkehr
Die Polizei im Kanton Bern kümmert sich um einen reibungslosen Ablauf im Verkehr. Die Mitarbeitenden prüfen, ob Verkehrsregeln eingehalten werden und sind bei einem Verkehrsunfall zur Stelle. Zudem übernehmen die Kolleginnen und Kollegen die Verkehrsinstruktion von Schulklassen und zeigen den Kindern, wie sie sich korrekt im Strassenverkehr verhalten. Die Verkehrsinstruktorinnen und Instruktoren führen zudem die Veloprüfungen mit Schulklassen durch. Die Prüfung besteht aus einem praktischen und einem theoretischen Teil und findet in der Regel in der 5. Klasse statt. Darüber hinaus kümmern die Mitarbeitenden sich um die Sicherheit auf den Schulwegen der Kinder.
Wichtige Hinweise gibt die Polizei Bern zum richtigen Verhalten bei einem Verkehrsunfall. Wer einen Unfall beobachtet, sollte sich zunächst einen Überblick verschaffen und am eigenen Fahrzeug Warnblinker und Abblendlicht einschalten. Zum eigenen Schutz sollte eine Warnweste getragen werden. Zudem ist ein Pannendreieck mindestens 50 Meter, wenn schnell gefahren wird 100 Meter von der Unfallstelle entfernt aufzustellen. Gab es Verletzte, sollte Erste Hilfe geleistet werden. Wichtig ist, die Rettungsdienste umgehend zu alarmieren. Handelt es sich um einen Unfall mit einem Wildtier, ist ebenfalls die Polizei zu kontaktieren. Ein angefahrenes Tier ist unter Umständen gefährlich, so dass Vorsicht geboten ist.
Sicherheit für die Berner Gewässer
Die Seepolizei der Kantonspolizei Bern ist für die Sicherheit auf den Gewässern im Kantonsgebiet zuständig. Die Bediensteten sind an insgesamt vier Standorten tätig und sorgen mit Patrouillen und Kontrollen für Ordnung. Zudem überwacht die See Polizei den öffentlichen Verkehr sowie Veranstaltungen auf den Gewässern.
Medienstelle der Polizei in Bern
Informationen über die Einsätze der Polizei verbreitet die Medienstelle regelmässig auf Deutsch und Französisch. Die Abteilung dient als Ansprechpartner für alle Medienschaffenden und stellt bei Bedarf Kontakte innerhalb der Polizeibehörde her.
Auf repräsentative Aufgaben übernimmt die Polizei in Bern. Seit 1983 gibt es eine eigene Ehrenformation, die mit den historischen Uniformen der Berner Milizinfantrie auftritt. Bei Anlässen wie Staatsbesuchen oder Festen tritt die Ehrenformation an.
Rund um die Uhr im Einsatz – die Notfallzentrale
Im Notfall sind die Mitarbeitenden der Polizei in Bern sofort für die Bevölkerung im Einsatz. Wer sofort dringend Hilfe benötigt, erhält unter den Notfallnummern 112 oder 117 direkt Unterstützung. Spezielle Rufnummern gibt es für Eltern, Kinder und Jugendliche oder auch für einen psychiatrischen Notfall. Auf der Internetseite der Polizei Bern finden Sie zudem die Kontakte für das Frauenhaus Bern oder die Opferhilfe. Bei einem Unfall oder einer Notsituation auf der Autobahn werden Sie über die Notrufsäulen direkt mit der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Bern verbunden.
Nicht immer ist ein persönlicher oder telefonischer Kontakt notwendig. Die Polizei in Bern bietet mit der Online Polizeiwache die Möglichkeit bequem über das Internet eine Anzeige zu erstatten. Informationen zu verschiedenen Themen sind ebenfalls über die Online Wache zu finden.
Präventionsarbeit der Kantonspolizei Bern
Die Polizei Bern setzt sich für Prävention ein und sorgt dafür, dass es nicht zu Unfällen und Straftaten kommt. Die Bediensteten bieten daher Schulungen und Beratungen zu verschiedenen Themen an. So führen die Mitarbeitenden beispielsweise vor Ort eine Analyse zum Einbruchschutz durch. Für die Wohnbevölkerung und die Unternehmen des Kantons Bern stehen diese Termine zur Verfügung. Darüber hinaus gibt es zum Thema „Zielgerichtete Gewalt“ Sicherheitsberatungen und Analysen für Behörden und Bildungseinrichtungen.
Geht es um Fragen der baulich-technischen Sicherheit, bietet die Polizei im Kanton Bern Informationsveranstaltungen an. Auch rund um den Schutz vor Diebstahl, Raub und Betrug gibt es entsprechende Veranstaltungen. Die Beratungen stellt die Polizei Bern nicht nur persönlich, sondern auch in elektronischer Form zur Verfügung. Zu verschiedenen Themen finden Interessierte Grundwissen auf der Webpräsenz der Polizei. Eltern haben Gelegenheit, sich über das sichere Velofahren und die Vorbereitung auf die Veloprüfung mit ihren Kindern vorzubereiten.
Kantonales Bedrohungsmanagement für die Sicherheit im Kanton
Unter der Führung der Polizei Bern arbeitet das Kantonale Bedrohungsmanagement. Verschiedene Institutionen haben sich zusammengeschlossen, um Bedrohungen frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen. Die Kooperation soll dazu dienen, mögliche Gewaltspiralen vorzeitig zu durchbrechen. Zuständig ist die Fachstelle Bedrohungsmanagement in der Polizeibehörde Bern.
Die Fachstelle Alarmierung der Kantonspolizei ist Ansprechpartner für Feuerwehren, Zivilschutzorganisationen oder zivile Führungsorgane. Hier laufen zudem automatische Gefahrenmeldungen auf, die direkt an die Polizei weitergeleitet werden.
Bewilligungen für private Sicherheitsunternehmen
Private Sicherheitsunternehmen, die im Kanton Bern ihre Dienste anbieten möchten, benötigen bestimmte Bewilligungen. Die genauen Vorgaben stimmen die Unternehmen direkt mit der Berner Polizeibehörde ab. Unter anderem geht es im die Bewilligung verschiedener Sicherheitsdienstleistungen wie Zutrittskontrollen oder Sicherheitstransporten. Nicht jede Dienstleistung ist bewilligungspflichtig, genaue Auskünfte dazu erteilt die Polizei Bern.
Einblicke in die Berner Polizeiarbeit
In einem eigenen Blog gibt die Polizei Bern einen Einblick in den Polizeialltag. Beiträge über die vielfältigen Berufe sind hier ebenso zu lesen, wie unterhaltsame Geschichte, aus der Arbeit der Polizei. Zudem lesen Interessierte Wissenswertes rund um verschiedene Themen wie Sicherheit. Ein wichtiges Thema des Blogs ist der Schutz des eigenen Zuhauses.
Für Privatpersonen sind der Einbruchschutz sowie der Schutz vor Betrug von entscheidender Bedeutung. Die Polizei Bern gibt wichtige Tipps zur erfolgreichen Umsetzung eines Einbruchschutzes. Nach einer Sicherheitsberatung durch einen Bediensteten der Polizei gilt es, die Ratschläge umzusetzen. Die Polizei weist darauf hin, dass idealerweise zunächst mehrere Angebote seriöser Firmen eingeholt werden sollten. Bei Rückfragen stehen die Mitarbeitenden der Polizei gern für Fragen und Ratschläger zur Verfügung.
Lesenswert sind auch die Beiträge, die sich mit einer Ausbildung bei der Polizei in Bern beschäftigen. Die Kantonspolizei bietet die Möglichkeit, verschiedene Ausbildungen zu absolvieren. Interessant sind Erfahrungsberichte von Bediensteten, wer sich für eine Arbeit bei der Polizei in Bern interessiert, bekommt hier Informationen aus erster Hand – es lohnt sich also, einmal in den Blog zu schauen und ein wenig zu stöbern!
Wissenswertes zum Kanton Bern
Im Kanton Bern leben mehr als 1’034’000 Menschen. Hauptort ist die schweizerische Hauptstadt Bern. Die Geschichte der Kantonspolizei geht zurück bis ins Jahr 1804, als der Landjägerkorps des Kantons Bern gegründet wurde. Die Landjäger waren zunächst vor allem für den Schutz der Grenzstationen zuständig und sollten Bettler und Landstreicher aus dem Stadtgebiet fernhalten. Wer sich für die Polizeiarbeit und die Geschichte und die Arbeit der Polizei im Kanton interessiert, schaut bei einer Führung hinter die Kulissen. Gruppen buchen auf Wunsch eine Führung durch das Kriminalmuseum der Stadt. Auch für Schulen, Heime oder Vereine und andere Gruppen gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Standorten eine Führung zu buchen.