Am Dienstag, 02.11.2021, 14.55 Uhr, ereignete sich auf der Allmeindstrasse in Engi ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war von der Allmeind herkommend in Richtung Sernftalstrasse unterwegs. Vor der Einmündung kollidierte die 26-Jährige aus noch ungeklärten Gründen mit dem rechtsseitigen Zaun und der Gartenmauer.
Gestern zog pünktlich zu Beginn des neuen Monats eine aktive Kaltfront über uns hinweg und brachte auf den Bergen ab etwa 1500 bis 1700 Metern verbreitet Schnee.
Im Bündnerland sank die Schneefallgrenze teils noch deutlich tiefer, hier gab es lokal Flocken bis knapp unter 1000 Meter.
In der vergangen Nacht, 31. Oktober 2021 auf den 01. November 2021, fand die alljährliche Halloweennacht statt. Seitens der Kantonspolizei Glarus waren mehrere Mitarbeitende im Einsatz und überwachten das Geschehen im ganzen Kanton.
Erfreulicherweise wurde festgestellt, dass viele Jugendliche auch in diesem Jahr durch ihre Eltern begleitet wurden.
Am Freitag, 29.10.2021, 12.00 Uhr, ereignete auf der Klausenstrasse in Linthal ein Verkehrsunfall.
Ein 51-jähriger Motorradfahrer war bergwärts in Fahrtrichtung Klausenpass unterwegs. Bei einem Überholmanöver nach einer Kurve kam es zu einer seitlichen Kollision mit einem Personenwagen.
Am Donnerstag, 28.10.2021, 08.45 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Netstal ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war nach dem Kreisel in Fahrtrichtung Näfels unterwegs, als er aus medizinischen Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Bis Sonntag bleibt es in den Bergen für die Jahreszeit mild, in einigen Alpentälern liegen am Wochenende mit Föhn 20 Grad und knapp mehr drin.
Naturschnee ist auf den Bergen noch Mangelware, trotzdem wollen einige Skigebiete bereits am Wochenende öffnen. In der kommenden Woche wird es dann kühler, dazu gibt es vor allem am Montag und Mittwoch auf den Bergen einiges an Neuschnee, Good News für die Wintersportorte...
Am Mittwoch, 27.10.2021, 18.05 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Mollis ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs. Auf Höhe der Raststätte Glarnerland verlor der 59-Jährige wegen eines Sekundenschlafs die Kontrolle über sein Fahrzeug.
In der dunklen Jahreszeit ist es wichtig, dass alle Verkehrsteilnehmer im Strassenverkehr gut erkennbar sind. Dunkel gekleidete Personen oder Fahrzeuge ohne Licht werden von anderen Verkehrsteilnehmern häufig zu spät wahrgenommen. Es bleibt zu wenig Zeit um rechtzeitig zu reagieren und/oder zu bremsen. Dadurch steigt das Unfallrisiko.
Gerade bei schlechten Sichtverhältnissen, Nebel, Niederschlag, Dämmerung und in Tunnels genügt das Tagfahrlicht nicht. In diesen Fällen ist zwingend das Abblendlicht und damit verbunden die Heckbeleuchtung einzuschalten. Unfallverhütung und Verkehrssicherheit heisst hier: Sichtbarkeit im Dunkeln - Sehen und gesehen werden. Dies gilt für alle Verkehrsteilnehmer.
Am Samstag, 23.10.2021, 11.10 Uhr, ereignete sich auf der Landstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall.
Eine vorausfahrende Autolenkerin hielt vor einem Fussgängerstreifen an um einen wartenden, vortrittsberechtigen Fussgänger über die Strasse zu lassen.
Die letzten beiden Tage brachten ein windiges Intermezzo, nun aber stellt sich wieder zunehmend ruhiges herbstliches Hochdruckwetter ein.
In den vergangenen Stunden hat noch einmal eine schwache Störung die Alpennordseite erreicht, sie bringt heute Vormittag oft viele Wolken sowie da und dort ein paar Regenschauer.
Der erste Herbststurm hat vielerorts seinen Höhepunkt erreicht und im Flachland teilweise Sturmböen und örtlich sogar Orkanböen gebracht (Aesch BL 126 km/h, Cressier NE 125 km/h, St. Chrischona BS 119 km/h).
Auch auf den Jurahöhen und den Bergen konnten stellenweise Orkanböen registriert werden, wobei die stärksten Böen mit 137 km/h auf dem Moleson (FR) und mit 134 km/h auf dem Chasseral (BE) verzeichnet wurden. Die Winde bleiben am Vormittag noch teilweise stark bis stürmisch und werden dann am Nachmittag langsam schwächer.
Am Mittwoch, 20.10.2021, 19.15 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein Motorradfahrer war in Fahrtrichtung Filzbach unterwegs. Beim Forenwald kollidierte der 18-Jährige in einer Rechtskurve seitlich mit einem korrekt entgegenkommenden Auto.
Die Kantonspolizei Glarus ermittelte seit Februar 2021 gegen mehrere junge Männer aus der Gemeinde Glarus Nord wegen Handel mit Cannabis und Kokain.
Anlässlich einer Personenkontrolle eines 25-jährigen deutschen Staatsangehörigen in Mollis konnten 100 Gramm Cannabis sichergestellt werden. Im Laufe des Ermittlungsverfahrens wurden fünf Hausdurchsuchungen durchgeführt und vier Personen vorläufig verhaftet. Bei den verhafteten Personen handelt es sich um Männer im Alter zwischen 23 und 27 Jahren aus Deutschland, der Türkei, Italien und der Schweiz. Nach Schätzungen bewegt sich die gesamthaft gehandelte Menge an Cannabis im zweistelligen Kilobereich, dazu Kokain im dreistelligen Grammbereich.
Über Skandinavien hat sich ein riesiges Sturmtief namens Ignatz installiert. Sein Windfeld tangiert grosse Teile Europas, vor allem in Frankreich, in den Benelux-Staaten, in Deutschland sowie später in Polen und im Baltikum gibt es einen veritablen Herbststurm.
Die Schweiz wird allerdings nur randlich davon betroffen, die stärksten Windböen erreichen dabei im Flachland zwischen etwa 60 und 80 km/h, auf den Jurahöhen und ausgesetzten Voralpengipfeln liegen auch lokal Orkanböen (Böen ≥ 118 km/h) drin!
Am Dienstag, 19.10.2021, ca. 18.20 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Kanalstrasse/Bahnhofstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall.
Ein 33-jähriger Lenker eines Lieferwagens war in Mollis auf der Kanalstrasse in Richtung der kreuzenden Bahnhofstrasse unterwegs. An der Kreuzung übersah er den Personenwagen einer 48-jährigen Lenkerin, die von Näfels in Richtung Mollis unterwegs war. In der Folge prallte der Lieferwagen in den Personenwagen, welcher sich durch die Kollision drehte und mit einer angrenzenden Mauer zusammenstiess.
Heute überqueren uns die Wolken einer Warmfront, mit ihr gelangt ein Schub markant milderer Luft zu uns in den Alpenraum. In Kombination mit im Flachland aufkommendem Südwestwind sowie Föhn in den Alpen wird morgen noch einmal verbreitet die 20-Grad-Marke geknackt.
Wie ungewöhnlich ist das für diese Jahreszeit?
Abgesehen vom Nebel im Flachland durften wir uns am Wochenende über goldenes Oktoberwetter freuen, auch heute ändert sich daran nur im Detail etwas. Im Laufe dieser Woche wird unser Wetter aber dann doch wieder dynamischer. Dabei zeigt die Temperaturkurze bis zur Wochenmitte nach oben, der Knick nach unten lässt aber nicht lange auf sich warten!
Heute Montag liegt im Flachland zunächst Nebel mit einer Obergrenze von 500 bis 600 Metern. Diese Schwaden lösen sich zwar auf, die meiste Geduld braucht es dabei aber wieder im Zürcher Unterland, im Thurgau und am Bodensee – hier kann sich das bis Mitte Nachmittag hinziehen.
Am Montag, 18.10.2021, 11.00 Uhr, kam es beim Bahnhof Niederurnen zu einem Arbeitsunfall.
Der Unfall ereignete sich beim Entladen eines Güterwagens. Aus noch ungeklärten Gründen löste sich eine Trennwand des Wagens und traf dabei einen Arbeiter. Um den Verunfallten zu bergen, wurde die Wand mit einem Gabelstapler angehoben.
Die medizinische Hilfe aus der Luft war an diesem sonnigen Herbstwochenende häufig gefragt. Die Helikopter-Einsatzzentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega organisierte am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Oktober, schweizweit rund 90 Helikopter-Einsätze für in Not geratene, schwer erkrankte oder verletzte Menschen.
Die Einsätze über das Wochenende deckten das breite Einsatzspektrum der Rega ab: Die Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen, für Verlegungsflüge von peripheren Spitälern in Zentrumsspitäler sowie nach Berg-, Sport- und Verkehrsunfällen im Einsatz. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen der Helikopter-Crews die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.
Am Sonntag, 17.10.2021, 13.55 Uhr, ereignete sich im Dorf in Näfels ein Verkehrsunfall. Die 19-jährige Lenkerin eines Personenwagens beabsichtigte von der Rösslistrasse herkommend nach links auf die Hauptstrasse in Richtung Oberurnen einzubiegen.
Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Netstal unterwegs war.
Am Sonntagmorgen, 17.10.2021, ca. 03.00 Uhr, kam es in Näfels nach dem Kreisel auf der Schwärzistrasse Richtung Wesen zu einem Selbstunfall.
Ein Personenwagen kam von der Fahrbahn ab, kollidierte mit dem Strassenzaun und einer Notrufsäule, überschlug sich mehrfach und kam schlussendlich auf dem Dach liegend zum Stillstand.
In der Nacht auf Samstag, 16.10.2021, gegen 01.00 Uhr, wurde beim Bruggli in Netstal eine 30-jährige Frau in einem Auto tot aufgefunden.
Nach ersten Erkenntnissen befanden sich ein Mann und eine Frau auf einem Parkplatz. Aus noch ungeklärten Gründen kam es zu mehreren Schussabgaben. Dabei wurde das 30-jährige Opfer im Auto tödlich getroffen. Der mutmassliche 27-jährige Täter stellte sich nach seiner Tat der Polizei. Er konnte vor Ort widerstandslos verhaftet werden. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Opfer und Täter haben tibetische Wurzeln.
Am Donnerstag, 14.10.2021, 11.45 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse in Filzbach ein Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens beabsichtigte vom Kiesplatz unterhalb des Brämbodens nach links in Richtung Filzbach einzubiegen. Dabei übersah der 78-jährige links ein talwärts fahrendes, vortrittsberechtigtes Auto und es kam zu einer Kollision.
Am Donnerstag, 14.10.2021, 11.15 Uhr, ereignete sich auf der Flechsenstrasse in Oberurnen ein Verkehrsunfall.
Die Lenkerin eines Personenwagens verliess von der Autobahn herkommend den Zubringer via Ausfahrt Nieder-/Oberurnen und beabsichtigte nach links in Richtung Weesen abzubiegen.
Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat das Gesuch des Kantons Glarus um eine Abschussbewilligung von drei Jungwölfen aus dem Kärpf-Rudel abgelehnt. Die Schäden in geschützten Nutztierherden liegen unter der Schwelle, die für einen Eingriff erreicht sein muss.
Am 24. September 2021 hat der Kanton Glarus beim BAFU ein Gesuch eingereicht für eine Regulierung des Wolfrudels am Kärpf.
In der Nacht brachte eine Kaltfront teilweise kräftige Regengüsse und in den Bergen eine Portion Neuschnee. In Höhenlagen ab 1300 Metern ist die Landschaft heute Morgen angezuckert.
Bis zum Eindunkeln gab es gestern nur da und dort ein paar Schauer, dies am ehesten ganz im Osten. In der vergangenen Nacht erfasste uns dann allerdings von Norden her eine etwas aktivere Kaltfront, sie brachte vorübergehend kräftigere Regenschauer.
Am Mittwoch, 11.08.2021, 10.15 Uhr, wurden in Glarus zwei Männer einer Personenkontrolle unterzogen. Die beiden hatten zuvor mehrere Tage illegal in einem Werkzeugschuppen beim Bahnhof Glarus logiert.
Bei der Kontrolle des Schuppens konnten diverse Gegenstände verdächtiger Herkunft festgestellt werden. Die beiden 51- und 21-jährigen rumänischen Staatsbürger wurden daraufhin verhaftet und es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahl eingeleitet.
Der Montagmorgen war eine ziemlich frische Angelegenheit und fühlte sich schon fast nach Winter an, etliche Stationen verzeichneten den ersten Frost. Davon abgesehen erwartet uns aber noch einmal ein ruhiger Herbsttag. In den Bergen gibt es eine super Fernsicht sowie den Blick auf die sich lichtenden Nebelfelder.
Morgen stellt sich die Wetterlage aber um, zwei Kaltfronten bringen bis Mittwoch eine Portion Neuschnee.
Bereits heute Freitag sorgt ein Hoch auf den Bergen für viel Sonnenschein, im Flachland gibt es dagegen zumindest teilweise hochnebelartige Wolken.
Am Wochenende ändert sich am sonnigen Wetter in den Bergen nichts, im Flachland liegt dagegen unverändert teilweise Hochnebel. Nach einem nach Nebelauflösung noch freundlichen Montag sorgt ein Höhentrog bis Mittwoch für unbeständiges Wetter und in den Bergen für eine deutliche Abkühlung, die Schneefallgrenze kann gegen 1000 Meter sinken!
Am Donnerstag, 07.10.2021, kurz vor Mitternacht, ereigneten sich auf der Autobahn A3 bei Benken SG zwei Verkehrsunfälle.
Ein 35-jähriger Lenker war mit seinem Maserati auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen kollidierte er auf Höhe Benken SG mehrfach mit den Leitplanken links und rechts und kam dann mit seinem total beschädigten Auto auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Der Oktober hat nicht nur farblich durch die Laubverfärbung viel zu bieten, er ist auch ein Monat, der wettermässig eine grosse Palette abdeckt. So sind zu Beginn im Flachland noch vereinzelt Sommertage möglich.
Gleichzeitig gibt es aber auch teilweise die ersten Fröste, vor allem in der zweiten Hälfte ist sehr selten auch schon der erste Schnee möglich. Ein Blick in die Statistik gibt einen Einblick.
Am Mittwoch, 06.10.2021, 13.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Filzbach ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Lieferwagens war in Fahrtrichtung Chur unterwegs. Der 31-Jährige bemerkte den stockenden Kolonnenverkehr beim Portal des Kerenzerbergtunnels zu spät und es kam zu einer Auffahrkollision mit dem Heck des vor ihm fahrenden Autos.
Der gestrige Sonntag stand auf der Alpennordseite im Zeichen des Föhns. Im Süden regnete es bereits seit Samstag – zunächst nur gelegentlich und leicht, zuletzt aber immer kräftiger.
In Robiei fielen in den letzten 48 Stunden bereits über 120 mm, und in den kommenden Stunden kommt entlang des Alpensüdhangs noch einiges dazu.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag, 02./03.10.2021 versuchte eine unbekannte Täterschaft an der Vorderdorfstrasse in Mollis, in einen Verkaufswagen eines Confiseurs der Kilbi Mollis einzudringen.
Die unbekannten Täter versuchten erfolglos einen Rollladen aufzudrücken um in den Verkaufswagen zu gelangen. Es entstand ein Sachschaden von mehreren tausend Franken.
Am Sonntag, 03.10.2021 ereignete sich um ca. 00.45 Uhr ein Verkehrsunfall in Elm auf der Strasse in Richtung Waffenplatz Wichlen.
Ein 19-jähriger Lenker verlor auf der Talfahrt aufgrund nichtangepasster Geschwindigkeit die Herrschaft über sein Fahrzeug und kollidierte mit der linksseitigen Stützmauer.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, 01. / 02.10.2021 verübte eine unbekannte Täterschaft beim Bahnhof Glarus mehrere Sachbeschädigungen.
Die unbekannten Personen entzündeten neben dem Güterschuppen einen Metallabfalleimer und beschädigten Parkplatzschilder. Der rauchende Abfalleimer konnte ohne die Hilfe der Feuerwehr gelöscht werden.
Am Freitag, 01.10.2021 um ca. 18.20 Uhr, ereignete sich an der Landstrasse 55 in Glarus im Eingangsbereich einer Wohnung, eine gewaltsame Auseinandersetzung zwischen drei Männern.
Das 24-jährige Opfer, öffnete auf ein Klingeln seine Wohnungstüre und wurde in der Folge von zwei männlichen Tätern körperlich angegriffen. Durch die körperliche Gegenwehr und Hilfeschreie des Opfers flüchteten die Täter in unbekannte Richtung aus dem Hochhaus.
Dank Hoch Merle gestalten sich der Donnerstag und der morgige Freitag ruhig und unspektakulär. Doch das ändert sich im Laufe des Wochenendes und zu Beginn der neuen Woche – eine spannende Wetterlage mit einer Kombination aus stürmischem Föhn, grossen Regenmengen und sinkender Schneefallgrenze bahnt sich an.
Die heute Morgen entlang der Alpen und im Osten zunächst noch vorhandenen Restwolken sind inzwischen meist schon verschwunden, nur in den Bündner Tälern gibt es noch hochnebelartige Wolkenreste. In der Romandie und in der Nordwestschweiz ist es seit der Früh sonnig. Heute Nachmittag dominiert die Sonne praktisch im ganzen Land.
In Göschenen und Airolo wurde heute der Spatenstich zum Bau des zweiten Gotthard-Strassentunnels gefeiert. Im Beisein der gesamten Tessiner Kantons-regierung, von Mitgliedern der Urner Regierung und Vertretern der anliegenden Gemeinden feierten über 150 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und am Bau beteiligten Planer und Unternehmen den Start der Arbeiten.
Es war ein symbolischer Spatenstich, denn ursprünglich war die Feier auf den Start der eigentlichen Arbeiten im Frühling 2021 angesetzt. Aufgrund der Massnahmen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie wurde die Feier aber auf den 29. September verschoben.
Am Dienstag, 28.09.2021, 07.40 Uhr, ereignete sich am Sustweg in Ziegelbrücke ein Raubüberfall auf eine 17-jährige Frau.
Nach ersten Aussagen war das Opfer auf dem Weg zum Bahnhof, als es zur Begegnung mit zwei Männern kam, die Schutzmasken trugen. Die 17-Jährige wurde mit einem Messer zur Herausgabe ihres Portemonnaies bedrängt. In der Folge entwendeten die Angreifer Bargeld und rannten in Richtung Niederurnen davon. Es wurde niemand verletzt.
Das Wetter in dieser Woche ist zunächst eine Coproduktion zwischen einer flachen Hochdruckzone sowie einem Tief zwischen den Britischen Inseln und Island. Davon ausgehend erreichen uns immer wieder schwache Störungsausläufer. Wirklich spannend wird unser Wettergeschehen dann wahrscheinlich erst wieder im Laufe des nächsten Wochenendes.
Aktuell liegt im Flachland gebietsweise Nebel, der sich nun aber mehr und mehr lichtet. Davon abgesehen ist es vorübergehend recht sonnig. Von Westen her ziehen in den kommenden Stunden aber wieder zunehmend hohe und mittelhohe Wolken über den Himmel – Vorboten einer schwachen sich nähernden Kaltfront.
Am Samstag, 25.09.21, ca. 13.30 Uhr, ereignete sich in Näfels, Brunnenberg, ein Arbeitsunfall mit einer landwirtschaftlichen Maschine.
Ein 56-jährige Landwirt geriet bei einem Wendemanöver im kupierten Gelände mit einem Ladewagen ins Rutschen.
Am Donnerstag, 23.09.2021, 15.40 Uhr, ereignete sich auf der Schäniserstrasse in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens verliess die Autobahn A3, Fahrtrichtung Zürich, und beabsichtigte nach rechts in Richtung Schänis abzubiegen.
Wie schon das vergangene Wochenende zeigt sich auch das nun anstehende in Sachen Wetter zweigeteilt, allerdings sind die Kontraste etwas weniger krass. Heute und morgen hat die Sonne das Sagen, am Sonntag ziehen Regenschauer durch.
Hier unser detaillierter Wochenend-Wetterfahrplan:
Beim Versuch, sich im Raiffeisen Konto einzuloggen, erscheint plötzlich die Meldung auf dem Bildschirm: "Aufgrund verdächtiger Aktivitäten wurde Ihr Konto gesperrt. Bitte wenden Sie sich umgehend an unseren Kundensupport. +41 33 533 xxxx Fehlercode - RF301".
Ruft man zurück, nimmt tatsächlich jemand das Telefon ab. Aber Achtung - es sind Betrüger - nicht Mitarbeiter von Raiffeisen.
Heute um exakt 21:21 Uhr ist astronomischer Herbstanfang. Dank Hochdruckgebiet Kerstin zeigt sich das Wetter in den nächsten Tagen von seiner ruhigen, oft sonnigen und am Nachmittag warmen Seite. In der Meteorologie ist eine solche Schönwetterphase im Herbst auch bekannt als Altweibersommer - eine sogenannte meteorologische Singularität.
Was hat es damit auf sich? Und woher stammt der Name?
Die Polizei im Kanton Glarus stellt bei den Tätigkeiten rund um die Sicherheit der Bevölkerung den Menschen in den Mittelpunkt. Kurze Interventionszeiten und eine ständige Optimierung der eigenen Arbeitsleistung sorgen für Vertrauen.
In einem Leitbild definiert die Polizei Glarus die Ziele und Aufgaben der Kantonspolizei. Die Polizei im Glarnerland sieht sich als professionellen Dienstleistungserbringer um Dienste der Bevölkerung. Das Leben versteht sich bei der Arbeit als höchstes Gut. Während der Arbeit sind Anstand, Respekt und Toleranz selbstverständlich.
Die Polizei in Glarus sieht sich als Teil der Gesellschaft und stellt sich den wandelnden Herausforderungen und Ansprüchen. Die Mitarbeitenden unterstützen auf kommunaler, nationaler und internationaler Ebene. Ein verhältnismässiges Handeln ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Arbeit der Polizei.
Besonders wichtig sind die Mitarbeitenden der Polizei Glarus. Die Kantonspolizei betrachtet die Belegschaft als wichtigstes Kapital. Alle Bediensteten vertrauen einander als Team und unterstützen sich gegenseitig. Dazu wird eine offene und konstruktives Kommunikation gepflegt.
Im Jahr 2018 waren laut Polizeibericht 76 Bedienstete bei der Glarner Polizei tätig. Im Vergleich zu anderen Schweizer Kantonen liegt die Dichte über dem Durchschnitt- während schweizweit auf 581 Einwohner ein Polizeibediensteter kommt, liegt die Dichte in Glarus bei einem Bediensteten auf 483 Einwohner.
An der Spitze der Polizei Glarus steht der Polizeikommandant. Ihm sind die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei unterstellt.
Kriminalpolizei der Polizei in Glarus
Insgesamt waren im Jahr 2018 17 Polizeifunktionäre bei der Kriminalpolizei Glarus tätig.
Dem Chef der Kriminalpolizei unterstehen drei Bereiche:
Fahndungs- und Ermittlungsdienst
Kriminaltechnischer Dienst
Innenfahndungsdienst
Der Fahndungs- und Ermittlungsdienst übernimmt, wenn es um Betäubungsmittelkriminalität, Vermögensdelikte, Straftaten gegen Leib und Leben, Cybercrime und ähnliche Vorkommnisse geht. Auch in der Aussenfahndung, der Observation und der IT-Forensik sind die Mitarbeitenden dieses Bereichs tätig.
Der kriminaltechnische Dienst kümmert sich um die Spurensicherung, erkennungsdienstliche Behandlungen. Laborarbeiten und Präventionstätigkeiten zählen ebenfalls zu den Aufgaben des Dienstes.
Der Innenfahndungsdienst ist für verschiedene Auftragsarbeiten, die Rapport- und Geschäftskrontrolle sowie Milieudelikte und weitere Arbeiten verantwortlich.
Im Polizeibericht für 2018 sieht die Polizei Glarus besondern Handlungsbedarf vor allem in der IT-Kriminalität. Cyberdelikte wie die unbefugte Datenbeschaffung oder das unberechtigte Eindringen in Datensysteme nehmen ständig zu. Ansteigende Zahlen sind auch bei Mobbing, Persönlichkeitsverletzungen oder Diebstahl zu beobachten. Für die Bediensteten stellen diese Delikte eine Herausforderung dar, da sie auch aus grosser Distanz ausgeübt werden können. Auch der Aufwand, Smartphones und andere Geräte bei Ermittlungsverfahren zu untersuchen, bindet einen grossen Anteil der Ressourcen. Gerade vor diesem Hintergrund stattet die Polizei Glarus die zuständigen Bediensteten mit weiterem Fachwissen aus.
Nicht nur in der Cyberkriminalität, sondern auch in der Wirtschaftskriminalität ist Spezialwissen gefragt. Die Mitarbeitenden benötigen eine sehr gute Ausbildung für ihre Tätigkeit. Die Fälle, in denen dieses Wissen für die Fallaufklärung erforderlich ist, haben laut Polizeibericht in den letzten Jahren erheblich zugenommen.
Die Regionalpolizei im Glarnerland
Die Regionalpolizei kümmert sich um die polizeiliche Grundversorgung. Insgesamt sind 35 Mitarbeitende für die Belange der Bevölkerung zuständig. Von einem Einsatz bei Notrufen über die Tatbestandsaufnahme bei Verkehrsunfällen bis zur Klärung von Familienstreitigkeiten sind die Regionalpolizisten und -polizistinnen bei zahlreichen Ereignissen als erste vor Ort.
Die Regionalpolizei der Polizei Glarus gliedert sich wie folgt:
Dem Chef der Regionalpolizei unterstehen die Sicherheitspolizei sowie vier Stützpunkte in Bläsche, Näfels, Glarus und Schwanden. Die Polizeistützpunkte nehmen die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung vor, intervenieren als Erste, wenn er um sicherheits-, kriminal- oder verkehrspolizeiliche Belange geht und kümmern sich zudem um Beratungen der Bevölkerung. Auch Patrouillen und Alarminterventionen gehören zum Tätigkeitsbereich der Regionalpolizei.
Die Regionalpolizei ist an allen Tagen des Jahres 24 Stunden im Einsatz. Rund die Hälfte der 35 Mitarbeiter ist täglich im Dienste der Bevölkerung unterwegs.
Die Mitarbeitenden der Stützpunkte arbeiten eng mit der örtlichen Bevölkerung zusammen und kennen die örtlichen Gegebenheiten genau. Sie dienen als wichtige Hinweisgeber, wenn es darum geht, sich ein Bild über die Situation im Kanton zu machen.
Die Sicherheitspolizei kümmert sich um die Aus- und Weiterbildung im Korps. Die Führung der Spezialeinheiten gehört ebenfalls zum Aufgabenbereich der Bediensteten. Folgende Spezialeinheiten gibt es bei der Polizei Glarus:
Interventionseinheit
Diensthundeführer
Ordnungsdienst
Verhandlungsführung
Fliegende Einsatzleiter
Auch das kantonale Bedrohungsmanagement sowie die Fachstelle Waffen und Sprengmittel obliegen der Sicherheitspolizei.
Sondergruppen der Polizei in Glarus
Innerhalb der Regionalpolizei gibt es für Spezialeinsätze verschiedene Sondergruppen. Dazu zählen Polizeigrenadiere, der Ordnungsdienst, Hundeführer, Verhandler sowie fliegende Einsatzleiter. Auch Seilspezialisten und Führungsassistenten zählen zu den Sondergruppen.
Jugendpolizei der Kantonspolizei in Glarus
Die Jugendpolizei Glarus übernimmt immer dann, wenn Jugendliche an einem Delikt beteiligt sind. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um ein Opfer oder einen Täter handelt. Die Bediensteten bauen ein Vertrauensverhältnis zwischen der Jugendpolizei und den Jugendlichen auf. Die Mitarbeitenden zeigen den Jugendlichen ihre Rechte und vermitteln ihnen die gesetzlichen Grenzen. Darüber hinaus ist die Jugendpolizei ein Ansprechpartner für die Belange der jungen Leute und vermittelt bei Bedarf an andere Fachstellen weiter.
Die Jugendpolizei arbeitet an der Aufklärung und der Verhinderung von Delikten. Die Mitarbeitenden bemühen sich, die Straftaten Jugendlicher zu reduzieren und sind auch präventiv tätig.
Die Spezialdienste der Polizei im Glarnerland
Die Spezialdienste arbeiten als eigene Abteilung unter dem Dach der Polizei in Glarus. Folgende Spezialdienste sind im Glarnerland tätig:
Fachdienst Verkehr
Kantonale Notrufzentrale
Fachdienst IT/Support
Der Fachdienst Verkehr legt die Vorgaben für verkehrspolizeiliche Massnahmen der Polizei in Glarus fest. Die Umsetzung der Strassenverkehrsgesetze gehört ebenso wie die Verkehrserziehung von Kindern zu den Aufgaben der Bediensteten Auch Geschwindigkeitskontrollen und die verkehrspolizeiliche Aufsicht bei Grossanlässen gehören zum Tätigkeitsbereich.
Dem Polizeibericht des Kantons zufolge ist die Anzahl der Verkehrsunfälle in den letzten Jahren weitgehend gleich geblieben, auch wenn jedes Jahr mehr Fahrzeuge zugelassen werden. Dennoch konnte die Verletztenzahl noch gesenkt werden.
Die kantonale Notrufzentrale ist für das Notrufmanagement im Kanton zuständig. Die eingehenden Notrufe werden hier bearbeitet und notwendige Massnahmen eingeleitet. Die Mitarbeitenden rufen bei Bedarf die Feuerwehr. Die Überwachung der Autobahn A§ sowie von Tunnelanlagen zählt zu den täglichen Aufgaben der Zentrale. Zudem fungiert die Zentrale als Vermittler zwischen Bundes- und Kantonspolizei.
Der Fachdienst IT/Support bewirtschaftet die Fahrzeugflotte der Polizei Glarus. Die Mitarbeitenden kümmern sich um die Uniformen des Korps und unterhalten die Bauten der Polizei. Auch der IT-Support liegt im Verantwortungsbereich dieses Fachdienstes, ebenso wie die Planung des IT-Budgets und die Übernahme von IT-Projekten.
Der Kommando-Stab der Polizei Glarus
Dem Polizeikommandanten unterstehen verschiedene Stabsabteilungen:
Medien/Personelles
Kommandosekretariat
Stabsoffizier
Die Abteilung Medien übernimmt die Erstellung von Pressemeldungen und erstattet im Ernstfall Bericht. Zudem dienen die Mitarbeitenden den Medien als Ansprechpartner und sind auch für Medienanfragen, die nichts mit aktuellen Ereignissen zu tun haben, zuständig.
Der Personalbereich verantwortet alles, was mit dem Personal der Polizei Glarus zu tun hat. Von der Planung über die Personalgewinnung bis zur Beurteilung und Zeiterfassung übernehmen die Bediensteten vielfältige Aufgaben rund um die Mitarbeitenden im Korps.
Das Kommandosekretariat unterstützt die Arbeit des Personalwesens, übernimmt die Bearbeitung der Post und arbeitet bei der Organisation verschiedener Anlässe der Polizei. Auch die Ablagen und Archivierungen sowie die Qualitätskontrollen gehören zu den Aufgaben des Sekretariats.
Der Stabsoffizier übernimmt die Budgetplanung für die Kantonspolizei und kontrolliert die Rechnungen des Korps. Er fungiert als technischer Leiter bei Konferenzen und ist für die Einsatzplanung des Kommandopiketts zuständig.
Die Ausbildung bei der Polizei Glarus
Die Ausbildung im Kanton Glarus ist unter verschiedenen Voraussetzungen möglich. Unter anderem sind ein einwandfreier Leumund und eine Körpergrösse von mindestens 170 cm bei Männern und 160 cm bei Frauen erforderlich. Idealerweise haben die Bewerbenden ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und verfügen über einen Wohnsitz im Kanton Glarus. Spätestens nach dem Abschluss der Polizeischule ist der Wohnsitz im Glarnerland notwendig. Charakterliche Voraussetzungen wie Ehrlichkeit, Pflichtbewusstsein und Loyalität gehören ebenfalls zu den erforderlichen Eigenschaften für eine Mitarbeit im Korps.
Wer sich für die Arbeit bei der Polizei Glarus interessiert, absolviert zunächst einen Eignungstest. Die Anmeldung für den Test ist möglich, sofern die Grundvoraussetzungen für den Polizeidienst vorliegen. Nach dem erfolgreichen Bestehen des Tests können die Bewerbungsunterlagen bei der Polizei eingereicht werden. Bei Eignung folgt ein persönliches Gespräch.
Die Grundausbildung dauert zwei Jahre, wovon ein Jahr die Polizeischule besucht wird. Im folgenden Jahr leistet der Aspirant ein Praxisjahr, das mit der Berufsprüfung abgeschlossen wird. Die Korpsangehörigen arbeiten danach in aller Regel zunächst in einem Polizeistützpunkt. Unter Umständen werden sie auch einer Sondergruppe zugeteilt, hier entscheidet die Eignung.
Interessenten finden auf der Webseite der Polizei Glarus weitere Informationen zum Bewerbungsablauf.
Die Präventionsarbeit der Polizei Glarus
Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei unterstützt nationale Kampagnen in verschiedenen Bereichen und berät auf Wunsch auch zu Themen wie Einbruchsicherheit. Zudem fokussiert die Polizei Glarus insbesondere auf die Verkehrserziehung bei Kindern. Aufgrund von Personalknappheit kann laut Polizeibericht 2018 nicht in allen Bereichen die gewünschte Präventionsarbeit geleistet werden.
Wissenswertes zum Kanton Glarus
Im Kanton Glarus leben rund 40’000 Einwohner. Hauptort ist Glarus, dazu kommen weitere Orte wie Näfels, Niederurnen, Mollis und Netstal.