Am Donnerstagnachmittag ist auf der Nordspur der Autobahn A13 in Chur ein Automobilist auf eine rechtsseitige Leitplanke aufgefahren.
Aufgrund der festgestellten Fahrunfähigkeit wurde dem Mann der Führerausweis abgenommen.
Am Dienstagabend führte die Kantonspolizei Graubünden mit Partnerorganisationen in Pian San Giacomo eine Kontrolle durch.
In einem Personenwagen wurde beinahe ein Kilo Betäubungsmittel festgestellt.
Die Stadtpolizei Chur stellt im Juni 2023 den Schüler-Verkehrsgarten im Hallenstadion auch der Öffentlichkeit als Fahrradübungspark zur Verfügung.
Die jüngsten Verkehrsteilnehmer werden im Strassenverkehr stark gefordert, deshalb können Eltern unter der Anleitung der Verkehrsinstruktoren der Stadtpolizei mit ihren schulpflichtigen Kindern, ab der 1. Primarklasse, im Verkehrsgarten das korrekte Verhalten im Strassenverkehr mit Fahrrädern üben, wie z. B. richtiges Kreiselfahren und korrektes Linksabbiegen.
Die Präsenz von Grossraubtieren hat Auswirkungen auf die Bündner Land- und Alpwirtschaft.
Eine Onlineumfrage im Auftrag des Amts für Landwirtschaft und Geoinformation zeigt aber auch, dass Bäuerinnen und Bauern anpassungsfähig sind und sich den Herausforderungen stellen.
Die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega beschafft einen eigenen Flugzeugsimulator des Typs Bombardier Challenger 650, damit ihre Jetpilotinnen und -piloten ihre Simulatortrainings ab September 2023 in Opfikon (ZH) statt in Kanada absolvieren können.
Vom neuen Simulator profitieren werden auch Drittkunden sowie die Patientinnen und Patienten der Rega.
Die Cyberkriminellen verschicken E-Mails im Namen der PostFinance an eine Vielzahl von Empfängern und behaupten, dass dringende Aktualisierungen an den Kontoinformationen vorgenommen werden müssen.
Laut der betrügerischen Nachricht werden bestimmte Funktionen des Kontos eingeschränkt, falls die angeblichen Aktualisierungen nicht durchgeführt werden.
Am Montagabend (29.05.2023) um 21:25 Uhr ist es auf der Ringstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Die Stadtpolizei Chur sucht Zeugen.
Die Hilfe der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega war über das Pfingstwochenende rund 130 Mal gefragt. Die Rega-Crews standen nicht nur für Menschen mit akuten Erkrankungen, für verunfallte Freizeitsportler und nach Verkehrsunfällen im Einsatz. In Not geratene Berggänger erforderten Einsätze mit der Rettungswinde – dies auch nach Einbruch der Dunkelheit.
Rund 130 Einsätze organisierte die Helikopter-Einsatzzentrale der Rega vom Samstag bis Pfingstmontag schweizweit. Am häufigsten wurde die Rega für akut erkrankte Menschen alarmiert, welche auf die medizinische Hilfe aus der Luft und den raschen, schonenden Transport in ein Spital angewiesen waren. Das mehrheitlich schöne Wetter lockte die Menschen nach draussen – sowohl auf die Strasse wie auch in die Natur. Zum Einsatzspektrum über Pfingsten gehörten deshalb auch Verkehrsunfälle, verunfallte Freizeitsportler wie Mountainbiker und Gleitschirmpiloten, aber auch in Not geratene Berggängerinnen und Berggänger.
Am Sonntag (28.05.2023) ist ein Hund, ein Leonberger Weibchen, in den Baggersee bei Haldenstein geraten.
Der Hund konnte durch die Stadtpolizei aus seiner misslichen Lage befreit werden.
In Sta. Maria im Calanca ist es am frühen Sonntagmorgen zu einem Brand gekommen.
In der vergangenen Nacht ging um 03.21 bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung über einen Brandfall ein.
Am Samstagmittag wurden in Susch im Gebiet Chantsura, Föhren und Weideland durch ein Mottbrand zerstört.
Um 12.03 Uhr ging bei der Einsatzleitzentrale der Kantonspolizei Graubünden die Meldung ein, dass auf der Flüelapass Südseite Wiesland in Brand geraten sei.
Vom 2. Juni bis 12. Juni ist die Hauptstrasse H3 in Lenzerheide wegen dem 10. Motor Classics und dem UCI Bike World Cup gesperrt. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Vom 02.06.2023 bis und mit 04.06.2023 findet das 10. Motor Classics Lenzerheide und vom 09.06.2023 bis 11.06.2023 der UCI Bike Weltcup statt.
Mit den steigenden Temperaturen beginnt auch die Grillsaison in der Schweiz. Da der unsachgemässe Umgang mit dem Grill jedes Jahr zu Bränden führt, macht die Beratungsstelle für Brandverhütung (BFB) erneut auf die Gefahren aufmerksam.
Sie empfiehlt, Gasgrills vor dem ersten Grillieren zu prüfen. Defekte oder spröde Leitungen müssen ersetzt werden. Bei Holzkohlegrills rät sie dringend davon ab, flüssige Brandbeschleuniger einzusetzen.
Noch etwas "blutt" sieht es aus, das neue Ecureuil H125 (AS 350 B3e), als es zum ersten Mal auf den Heliport Zermatt zufliegt. Ganz in rot glitzert die niegelneue Maschine der Air Zermatt in der Sonne - die berühmten Walliser Sterne fehlen noch. Dürfen wir vorstellen: Die neue "Zulu-Uniform-Oscar".
Die Air Zermatt hat ein neues Pferd im Stall - oder eher einen neuen Vogel im Nest. Seit Kurzem schmückt ein weiteres Ecureuil H125 (AS 350 B3e) ihren Maschinenpark.
In Chur ist es am Dienstagabend (23.05.2023) an der Tittwiesenstrasse, in der Tiefgarage, zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Dabei entstand an zwei Fahrzeugen Sachschaden, der Lenker wurde dabei nicht verletzt.
Aktuell verzeichnen wir eine Zunahme betrügerischer E-Mails, die im angeblichen Namen von Viseca verbreitet werden.
Die gefälschten Support-Mails täuschen vermeintliche Probleme mit dem Konto oder der Kreditkarte des Empfängers vor und fordern dazu auf, vertrauliche Informationen preiszugeben, um scheinbare Probleme zu beheben.
Im Kreisel Julier/Albula ist es am Dienstagnachmittag auf der Julierstrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Lastwagen gekommen. Der Motorradfahrer wurde verletzt.
Der 76-jährige Motorradfahrer fuhr gegen 15 Uhr über die Albulastrasse von Surava kommend in Richtung Tiefencastel.
Nach der kühleren Wetterphase steigt das Thermometer in den nächsten Tagen wieder auf über 20 °C.
Die Stiftung TBB Schweiz ruft dazu auf, weder Tiere noch Menschen selbst bei milden Aussentemperaturen und Sonnenschein im Auto zu lassen – auch nicht für kurze Zeit.
Im aktuellen Kindersitztest wurden 20 verschiedene Kindersitze hinsichtlich der Kriterien Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt geprüft und bewertet.
19 der getesteten Sitze erreichen die Clubempfehlung „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“. Ein Sitzmodell wird im Vergleichstest aufgrund des Bezugsstoffs mit „nicht empfehlenswert“ bewertet.
In Churwalden ist es am Sonntagnachmittag zu einem Verkehrsunfall mit zwei Motorrädern gekommen. Ein Motorradfahrer wurde dabei schwer verletzt.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Sonntagvormittag ereignete sich auf der Albulastrasse in Bergün eine seitlich-frontale Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine Person wurde mittelschwer verletzt.
Am frühen Sonntagmorgen (21.05.2023) ist es am Ortseingang von Haldenstein, zu einem Selbstunfall gekommen.
Die beiden Insassen wurden dabei leicht verletzt.
Am Samstagmorgen (20.05.2023), um ca. 09.00 Uhr ist es im Kreisel Ring-/Scalettastrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike Lenker und einem Personenwagen gekommen.
Der E-Bike Fahrer verletzte sich dabei.
In Domat/Ems hat am frühen Donnerstagmorgen ein Automobilist einen Selbstunfall verursacht und die Unfallstelle verlassen.
Der Lenker, welcher zur Zeit keine gültige Fahrerlaubnis besitzt und fahrunfähig unterwegs war, konnte ausfindig gemacht werden.
Am Donnerstagabend (18.05.2023) ist es kurz vor 17:30 Uhr auf dem Bahnhofplatz zu einer Frontalkollision zwischen einem Skateboardfahrer und einem Postauto gekommen.
Der Skateboardfahrer verletzte sich dabei.
In Brail ist es am Donnerstagvormittag auf der Kantonsstrasse während eines Überholmanövers zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Personenwagen gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei mittelschwer verletzt.
Aktuell sind wieder eine zunehmende Anzahl betrügerischer E-Mails im Umlauf, die im angeblichen Namen von SwissPass verbreitet werden.
In den Nachrichten steht, dass der Dienst abgeblich aufgrund von Kontosperrungen, unbezahlten Rechnungen oder fehlenden Kontodaten eingeschränkt wird.
Da an mehreren Alpenpässen in der Schweiz nach wie vor Wintersperren bestehen, ist über Auffahrt und Pfingsten an den Verladestationen mit Wartezeiten zu rechnen. Allerdings kann die Öffnung des Gotthardpasses sowie mehrerer Urner Pässe die Situation etwas entschärfen.
Das neu lancierte TCS Portal ermöglicht es, sich über die aktuellen Verkehrsbedingungen zu informieren.
Am Montagnachmittag (15.05.2023) ist es kurz vor 17:00 Uhr im Kreisel Sägen- /Rätusstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem E-Bike-Fahrer gekommen.
Verletzt wurde niemand.
Am Montagnachmittag (15.05.2023) ist es kurz nach 15:00 Uhr auf der Masanserstrasse im Bereich Weinbergstrasse, zu einem Unfall zwischen einem Fussgänger und einem Personenwagen gekommen.
Der Fussgänger verletzte sich dabei.
Ein seit Dienstagabend vermisstes Ehepaar ist am Donnerstagnachmittag tot aufgefunden worden. Sie stürzten mit ihrem Auto im Gebiet Ova Spin in ein Tobel.
Am 9. Mai 2023 ging um 17.15 Uhr die Meldung bei der Kantonspolizei Graubünden ein, wonach ein Ehepaar aus Zernez vermisst werde.
Aktuell versenden Betrüger wieder SMS-Nachrichten, in denen sie vorgeben, im Namen der Credit Suisse zu handeln.
In diesen SMS wird behauptet, dass die SecureSign-App erneut aktiviert werden muss, um das Onlinekonto zu schützen.
In der Nacht auf Mittwoch hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Deutschen Strasse in Trimmis einen Raser gemessen.
Er fuhr innerorts mehr als das Doppelte der erlaubten Geschwindigkeit.
Die Air Zermatt ist vom Walliser Himmel nicht mehr wegzudenken. Amkommenden Samstag, 13. Mai, feiert die Air Zermatt auf ihrer Basis in Raron ihr 55-Jahre-Jubiläum. Die Walliser Luftretter haben dazu ein einmaliges Programm auf die Beine gestellt.
Zum Swiss Helicopter Day ist die ganze Bevölkerung eingeladen.
Die Regierung genehmigt die Strassenkorrektion der Flüelapassstrasse auf dem ersten, rund zwei Kilometer langen Teilabschnitt unterhalb des Restaurants Tschuggen.
Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 14 Millionen Franken.
Am Malojapass hat sich am Mittwoch ein Bus festgefahren. Die Strasse war während rund zweieinhalb Stunden blockiert.
Der italienische 47-jährige Chauffeur fuhr am Mittwochmorgen gegen 5 Uhr von Maloja kommend talwärts in Richtung Bergell. In einer Rechtskehre setzte der Reisecar mit dem hinteren Überhang am Strassenkörper auf und blieb stecken.
Am Mittwochvormittag ist in Domat/Ems eine Fahrradfahrerin gestürzt, als ein Auto die Strasse querte.
Die Zweiradfahrerin wurde in ein Spital transportiert.
Am Dienstagnachmittag ist es auf einer Verzweigung in Bonaduz zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Fahrrad gekommen.
Der Fahrradfahrer wurde dabei verletzt.
560 Personen haben sich im letzten Jahr bei einem E-Bike-Unfall schwer verletzt, 23 starben.
Mit dem anhaltenden E-Bike-Boom steigen auch die Unfallzahlen weiter an. Dabei stellt die BFU fest, dass mit dem Alter auch das Risiko zunimmt, bei einem Unfall mit dem E-Bike zu sterben. Zwei von drei Getöteten sind 65-jährig und älter.
Auf der Rangsstrasse in Zizers ist am Montagnachmittag ein junger Fahrradfahrer gestürzt.
Er habe auf seiner Strassenseite einem weissen Personenwagen ausweichen müssen.
Die Polizei In Graubünden kümmert sich um die Sicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Feriengästen und anderen Besuchern des Kantons. Die Graubündener Polizei arbeitet besonders bürgernah und stellt den Menschen bei ihrer Tätigkeit stets in den Vordergrund.
So ist die Polizei in Graubünden organisiert
Dem Kommandanten unterstehen die verschiedenen Abteilungen der Kantonspolizei Graubünden. Folgende Stabsabteilungen gibt es:
HR-Management
Dienste Polizeiführung
Kommunikation
Logistik
Darüber hinaus gliedern sich die Dienststellen des Korps wie folgt:
Regionalpolizei West
Regionalpolizei Ost
Verkehrspolizei
Kriminalpolizei
Sicherheitspolizei
Die Regionalpolizei im Kanton Graubünden
Die Bediensteten der Regionalpolizeidienststellen kümmern sich um die polizeiliche Grundversorgung der Bevölkerung im Kanton. Sich selbst bezeichnet die Regionalpolizei als „Feuerwehr“, da die Mitarbeitenden immer dort vor Ort sind, wo schneller Einsatz gefragt ist. Das ist beispielsweise bei Unfällen, Hilfeleistungen oder Verbrechen der Fall.
Die uniformierten Polizistinnen und Polizisten sind rund um die Uhr auf Patrouille und dienen als Ansprechpartner für die Bevölkerung. Damit jederzeit und überall für Sicherheit gesorgt ist, teilen sich die Dienststellen in insgesamt vier Regionen auf: Rhein-Moesa, Surselva, Engiadina und Mittelbünden. Der jeweilige Regionalchef ist für die Führung zuständig. Rhein-Moesa und Surselva bilden zusammen die Region West, die Region Ost setzt sich aus Mittelbünden und Engiadina zusammen.
Die Verkehrspolizei der Polizei in Graubünden
Der Kanton Graubünden zeichnet sich durch besondere topographische Verhältnisse aus. Das Strassennetz führt zum Teil als Nord-Süd-Verbindung durch die Alpen und stellt besondere Anforderungen an die Verkehrspolizei.
Das Verkehrsnetz des Kantons ist sehr gut ausgebaut. Auch wenn die Mobilität stetig zunimmt, verzeichnet die Polizei Graubünden tendenzielle rückläufige Unfallzahlen. Die meisten Unfälle resultieren nach Angaben der Polizei aus überhöhter Geschwindigkeit und einer Missachtung des Vorfahrtsrechts. Oft passieren Unfälle durch Unachtsamkeit. Etwa 30 Prozent aller Unfälle sind sogenannte Selbstunfälle durch zu schnelles Fahren oder Fahren unter Alkoholeinfluss.
Die Verkehrspolizei wertet zur ständigen Verbesserung der Sicherheit die Unfälle aus und erkennt dadurch unter anderem Unfallschwerpunkte. Diese werden durch bauliche Massnahmen oder Signalanlagen entschärft.
Mit Schwerpunktkontrollen soll die Sicherheit auf den Strassen Graubündens verbessert werden. Darum führt die Verkehrspolizei in Kooperation mit den jeweiligen Regionalpolizeien regelmässige Schwerpunktaktionen auf den Strassen des Kantons durch.
Die Schwerverkehrskontrollzentren des Kantons übernehmen verkehrspolizeiliche Sonderaufgaben. Unter anderem überprüfen die Bediensteten die Arbeits- und Lenkzeiten sowie die Ruhezeiten der Fahrzeugführer und kontrollieren auch den Zustand der Fahrzeuge. Besonders wichtig sind die Checks der Ladungssicherung.
Die Verkehrstechnik kümmert sich um die Planung von Signalanlagen. Die Mitarbeitenden setzen die eidgenössischen und kantonalen Verordnungen um und sorgen für eine optimale Durchsetzung der Regelungen. Darüber hinaus übernehmen die Bediensteten der Verkehrstechnik die Aufsicht bei der Planung von Tankstellen, Parkplätzen oder Bushaltestellen. Auch bei Strassenbauprojekten und Orts- und Regionalplanungen wird die Dienststelle hinzugezogen.
In der Gruppe Verkehrsregelung übernehmen die Bediensteten die Strassensignalisation und prüfen örtliche Verkehrsregelungen, die von den Gemeinden geplant werden. Auch bei Baustellen, Grosskontrollen oder Umleitungen und Grossveranstaltungen ist diese Gruppe, die eng mit dem kantonalen Tiefbauamt zusammenarbeitet, zuständig.
Die Verkehrsadministration ist für die Bewirtschaftung von Verkehrsunfall- und Verkehrssachenrapporten zuständig. Auch die Bearbeitung von Ordnunsbussen fällt in den Bereich dieser Gruppe. Eine enge Zusammenarbeit mit dem Dienst Finanzen sorgt für ein reibungsloses Controlling.
Eine Überprüfung von Verkehrsrapporten der Kantons- und Stadtpolizei Chur findet in der Verkehrsregistratur statt. Die Rapporte werden nach Prüfung an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet.
Das Radarbüro übernimmt bei Geschwindigkeitsvorfällen. Die Bilder und Daten werden hier weiter verarbeitet und Betroffenen als Ordnungsbussen zugestellt. Grössere Übertretungen werden zur weiteren Bearbeitung an das Gericht weitergeleitet.
Unter dem Motto „From Hero to Zero! Runter vom Gas“ informiert die Polizei in Graubünden über sicheres und umsichtiges Fahren. Unter anderem rät die Polizei zum Fahren mit an die Situation und dem Können angepassten Geschwindigkeit. Ein aufmerksames und konzentriertes Fahren sorgt für Sicherheit und vermeidet Unfälle. Dazu gibt es eine Infobroschüre, die zeigt, welche Folgen das Verursachen eines Verkehrsunfalls haben kann.
Die Kriminalpolizei im Kanton Graubünden
Die Kriminalpolizei ermittelt Täter von Straftaten und überstellt diese der Justiz. Bei der Polizei Graubünden sind 80 Bedienstete mit der Aufklärung von Straftaten beschäftigt. Die Polizei betont, dass auch durch Hinweise der Bevölkerung viele Taten aufgeklärt werden können.
Innerhalb der Kriminalpolizei gibt es sechs verschiedene Spezialdienste:
Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung
Brandermittlung/Sprengstoff/Unfälle Waffen und Feuerwerk
Wirtschaftsdelikte
Betäubungsmitteldelikte/Milieu/Sexualdelikte
Observation
Cybercrime
Der Spezialdienst Kapitaldelikte/Fahrzeugfahndung ermittelt bei Tötungsdelikten, Verbrechen wie Geiselnahme oder Entführung und Serienstraftaten wie Raub oder Einbruchdiebstahl und Betrug. Die Fahrzeugfahndung kümmert sich um Fahrzeugdiebstähle oder Versicherungsbetrug. Auch die Rückführung gestohlener Fahrzeuge aus dem Ausland liegt in den Händen dieses Dienstes.
Geht es darum, die Ursache eines Brandes oder einer Explosion zu ermitteln, übernimmt der Spezialdienst Brandermittlung. Auch wenn es um die Bewilligung zur Beschaffung und Lagerung von Sprengstoff geht, sind die Bediensteten zuständig.
Straftaten mit wirtschaftlichem Hintergrund klärt der Spezialdienst Wirtschaftsdelikte auf. Geht es um Veruntreuung, Urkundenfälschung oder Geldwäsche und ähnliche Straftaten, ist dieser Dienst zuständig.
Mit der Bekämpfung des illegalen Drogenhandels beschäftigen sich die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Betäubungsmitteldelikte. Sie leisten zudem einen Beitrag zur Aufklärung und Verhinderung von Drogenkonsum.
Die Mitarbeitenden des Spezialdienstes Observation werden von allen anderen Polizeidienststellen im Kampf gegen die organisierte Kriminalität eingesetzt.
Straftaten im Internet klärt der Dienst Cybercrime auf. Auch die forensische Datensicherung und die Beweissicherung gehören zu den Aufgaben dieser Gruppe. Erfahrene Polizisten und Polizistinnen und Informatiker arbeiten in diesem Dienst eng zusammen.
Die Sicherheitspolizei der Polizei in Graubünden
Geht es um den Schutz von Personen, Sachen oder Veranstaltungen übernimmt die Sicherheitspolizei. Die Spezialeinheiten gehören ebenfalls zu dieser Abteilung des Korps:
Ordnungsdienst
Polizeigrenadiere
Hundeführer
Polizeiflugdienst
Alpinpolizei
Mobiles Einsatzelement
Verhandlungsgruppe
Bei einem Fussballspiel oder einer anderen Grossveranstaltung kümmert sich der Ordnungsdienst um die Sicherheit und sorgt für die Einhaltung der öffentlichen Ordnung. Der Dienst ist auch für das Weltwirtschaftsforum in Davos zuständig.
Die Polizeigrenadiere arbeiten zum Schutz gefährdeter Personen oder übernehmen bei Geiselnahmen oder Erpressungen. Die Mitarbeitenden verfügen über eine Spezialausbildung, die das Verhalten in den besonderen Situationen schult.
Hunde werden für verschiedene Aufgaben bei der Polizei Graubünden eingesetzt. Das Aufspüren von Drogen oder die Suche nach Personen sowie der Schutz obliegen den Hundeführern und den Diensthunden. Die Vierbeiner begleiten die Hundeführer bei ihrer alltäglichen Arbeit.
Der Polizeiflugdienst koordiniert Einsätze aus der Luft, beobachtet und klärt auf. Auch verkehrspolizeiliche Aktionen unterstützt der Flugdienst mit dem Helikopter.
Bei Unfällen im Bergsport, beim Gleitschirmfliegen oder anderen Vorfällen in den Alpen übernehmen die Mitarbeitenden der Alpinpolizei. Auch wenn es bei Skiliften oder Bergbahnen zu Unfällen kommt, ist die Alpinpolizei zur Stelle.
Das Mobile Einsatzelement MEP arbeitet als Miliz-Spezialeinheit im gesamten Kanton. Besondere Schwerpunktaktionen werden durch diese Spezialabteilung durchgeführt.
Bei Konflikten übernehmen die Mitarbeitenden der Verhandlungsgruppe. Speziell ausgebildete Polizistinnen und Polizistinnen greifen bei Bedarf ein.
HR-Management der Polizei Graubünden
Das wichtigste Potential der Polizei in Graubünden sind die Mitarbeitenden. Die Abteilung HR unterstützt bei der Weiterbildung und Weiterbildung und steuert die Karriere der Korpsangehörigen. HR steht als Ansprechpartner in allen Personalbelangen zur Verfügung.
Bürgernahe Polizeiarbeit in Graubünden
Die Sicherheit der Bevölkerung steht für die Polizei Graubünden an erster Stelle. Wer sich für eine Ausbildung bei der Kantonspolizei interessiert, meldet sich zunächst zu einem Eignungstest für die Polizeischule an. Bei entsprechender Eignung werden die weiteren Schritte individuell mit den Bewerberinnen und Bewerbern abgestimmt.
Möglich sind Tätigkeiten in verschiedenen Bereichen der Kantonspolizei. Der Dienst bei einer der Regionaldienststellen oder die Arbeit bei der Verkehrspolizei ist ebenso möglich, wie eine Tätigkeit in der Verbrechensaufklärung. Wo die Polizistinnen und Polizisten eingesetzt werden, hängt von der Kompetenz und den Fähigkeiten ab.
Für die Aufnahme in die Ausbildung sind verschiedene Voraussetzungen zu erfüllen. Unter anderem gehören ein guter Leumund, ein Alter zwischen 20 und 35 Jahren und eine gute psychische und physische Verfassung zu den Bedingungen für den Polizeidienst.
Eine Ausbildung bei der Polizei Graubünden dauert zwei Jahre, in denen praktische und theoretische Kenntnisse vermittelt werden. Die Lehrgänge finden in der Polizeischule Tessin und der Polizeischule Ostschweiz statt. Nach einer ersten Ausbildungsphase an einer der Polizeischulen erfolgt eine praktische Tätigkeit im Korps der Polizei Graubünden.
Das Polizeimuseum der Polizei Graubünden
Im Polizeimuseum blickt die Kantonspolizei Graubünden auf eine über 200-jährige Geschichte zurück. Zu sehen sind historische Dokumente, Uniformen, Waffen oder Zeugnisse über aufsehenerregende Kriminalfälle. Wer sich für die Geschichte interessiert, kann sich im Rahmen einer Führung die Ausstellungsstücke des Polizeimuseums anschauen und dabei Wissenswertes erfahren. Eine vorherige Anmeldung zu einer Führung ist erforderlich. Zudem ist jeden ersten Dienstag des Monats für einen Besuch ohne Voranmeldung geöffnet.
Die Standorte der Polizei Graubünden
Die Kantonspolizei hat ihren Sitz Chur, verteilt über den Kanton gibt es verschiedene Polizeistützpunkte. Zudem verfügen die einzelnen Regionen über Kriminalstützpunkte sowie Verkehrsstützpunkte. Dazu kommen zwei Schwerverkehrskontrollzentren in Unterrealta und Mescolcina.
Wissenswertes zum Kanton Graubünden
Im Kanton Graubünden leben rund 198’000 Menschen. Der Kanton teilt sich in elf Bezirke auf, Hauptstadt des Kantons ist Chur. Weitere bekannte Orte sind Davos, Klosters, Seewies oder Trins.