Die Staatsanwaltschaft Nidwalden hat im Zusammenhang mit dem Gondelunfall am Titlis vom 18. März 2026 eine Strafuntersuchung eröffnet. Das Verfahren richtet sich gegen zwei Mitarbeitende der Titlis-Bergbahnen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung sowie der Störung des öffentlichen Verkehrs.
Täglich passieren zahlreiche Fahrzeuge den Seelisbergtunnel. Im gleichmässigem Verkehrsfluss sind Spurwechsel dabei selbstverständlich. Doch gerade beim Wechsel der Fahrspur kann es zu gefährlichen Situationen kommen. Die Umgebung ist konstant, seitliche Orientierungspunkte fehlen und Abstände lassen sich schwerer einschätzen als auf offener Strecke. Der folgende Beitrag zeigt, warum Spurwechsel im Tunnel besonders riskant sind und worauf Sie achten sollten.
Bund und Kantone haben im Jahr 2025 insgesamt 124 877 Lastwagen, Busse und Lieferwagen kontrolliert. Damit blieb die Gesamtzahl der Kontrollen gegenüber dem Vorjahr nahezu stabil (- 2 %). Dies geht aus der Statistik der Schwerverkehrskontrollen der Bundesämter für Strassen (ASTRA) und für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) hervor.
Mit steigenden Temperaturen beginnt in der Zentralschweiz wieder die Zweiradsaison. Neben Velos und E-Bikes sind auch immer mehr E-Trottis im Strassenverkehr unterwegs. Die Polizei ruft dazu auf, Fahrzeuge vor der ersten Fahrt zu überprüfen, besonders aufmerksam zu fahren und die Regeln einzuhalten.
Ab dem Schuljahr 2026/27 werden Kinder, die im ersten HarmoS-Jahr in den Kindergarten eintreten, eine neue, vom TCS konzipierte Sicherheitsweste erhalten. Die Weste mit dem Namen LUMI wurde entwickelt, um die Sichtbarkeit von 4- bis 6-jährigen Kindern auf dem Schulweg bei Tag und Nacht zu verbessern.
Immer wieder kreuzen Kinder auf dem Schulweg Ein- und Ausfahrten von Wohnhäusern, Tiefgaragen oder Parkplätzen. Diese Stellen wirken auf den ersten Blick unauffällig. Tatsächlich entstehen hier häufig Situationen, die Kinder nur schwer einschätzen können. Fahrzeuge tauchen plötzlich auf, Sichtachsen sind eingeschränkt und Abläufe sind weniger klar als an einer Kreuzung oder Ampel. Der folgende Beitrag zeigt, warum Ein- und Ausfahrten für Kinder besonders riskant sind und wie Sie Ihr Kind gezielt darauf vorbereiten können.
Cyberkriminelle nutzen gezielt Verkaufsinserate auf Ricardo.ch, um Inserierende mit einer Kombination aus echten und gefälschten Nachrichten zu täuschen. Dabei versuchen sie, an die TWINT-Nummer und den TWINT-PIN der Betroffenen zu gelangen, um missbräuchliche Zahlungen vorzunehmen.
Der TCS hat sieben E-Roller von Schweizer Händlern getestet und das Resultat fiel durchzogen aus. Zwar überzeugten alle Modelle bei den grundlegenden Eigenschaften, doch zwei E-Roller mussten mit dem Prädikat „nicht empfehlenswert“ disqualifiziert werden.
Am Montagabend kam es in Wolfenschiessen auf dem Trottoir der Hauptstrasse im Bereich der Alpenstrasse zu einem Verkehrsunfall, bei dem ein Schulkind von einem Fahrzeug erfasst wurde. Der Lenker entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den leicht Verletzten zu kümmern. Die Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben.
Im Jahr 2025 entwickelte sich die Sicherheitslage im Kanton Nidwalden insgesamt stabil. Die Gesamtzahl der polizeilich registrierten Straftaten ist gegenüber dem Vorjahr um 10,4 Prozent zurückgegangen.
Der Langsamverkehr in der Schweiz ist vielfältiger und schneller geworden – vor allem durch den Einsatz von Elektromotoren. Schwere Unfälle mit E-Bikes, E-Trottinetten und anderen E-Fahrzeugen machen einen bedeutenden Teil des Unfallgeschehens aus.
Der neueste Test von Kindervelohelmen zeigt, dass die Modelle ausreichend Schutz vor Verletzungen bieten. Bei der Handhabung und der weiteren Ausstattung macht sich jedoch fehlende Innovation bemerkbar.
Geklickt ist schnell – die Folgen können unerfreulich sein. Nicht alles, was in ausländischen Online-Shops angeboten wird, darf auch in die Schweiz eingeführt werden.
Arbeiten an der Achereggbrücke führen zu Einschränkungen für die Schifffahrt zwischen dem Vierwaldstättersee und dem Alpnachersee. Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) prüft im Rahmen der periodischen Bauwerkskontrollen die Brückenlager der Achereggbrücke in Stansstad.
Im Untersuchungs- und Strafgefängnis in Stans hat sich ein aussergewöhnlicher Todesfall ereignet. Um eine unabhängige Untersuchung sicherzustellen, wurde das Verfahren an die Staatsanwaltschaft des Kantons Aargau übertragen.
Im Jahr 2025 haben in der Schweiz 214 Menschen bei einem Verkehrsunfall ihr Leben verloren. 3935 Personen wurden schwer verletzt. Gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl der getöteten Menschen gesunken (- 36), während die Zahl der Schwerverletzten zugenommen hat (+ 143). Dies geht aus der Strassenverkehrsunfall-Statistik 2025 des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor.
Cyberkriminelle versenden E-Mails, die vorgeben, von Swissquote zu stammen. Ziel dieser Nachrichten ist es, Swissquote-Nutzende auf eine gefälschte Website zu führen, um dort Login-Daten sowie Angaben zur Mehrfaktorauthentifizierung abzugreifen.
Im Skigebiet Engelberg ist am Mittwochvormittag, 18. März 2026, zirka 11.00 Uhr, eine Gondel der Titlis-Bahnen zwischen Trübsee und Stand aus bislang ungeklärten Gründen abgestürzt. Dabei kam eine Person ums Leben. Weitere Personen wurden nicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft Nidwalden hat eine Untersuchung des Unglücks eingeleitet.
Über die Ostertage rechnet das Bundesamt für Strassen (ASTRA) aufgrund des Ferienreiseverkehrs ab Freitag, 27. März 2026, mit starkem Verkehrsaufkommen, langen Staus und erheblichen Verkehrsbehinderungen. Besonders betroffen sein werden erneut die Nord-Süd-Achsen A2 Gotthard und A13 San Bernardino. Ein erhöhtes Verkehrsaufkommen wird zudem auf den Zufahrtsachsen zu beliebten Ausflugsregionen sowie auf den Autobahnen im Mittelland erwartet.
Am Sonntag, 15. März 2026, kurz nach 01.15 Uhr, kam es durch die Kantonspolizei Uri unterstützt durch die Kantonspolizeien Schwyz, Nidwalden und Tessin zu Hausdurchsuchungen in Schattdorf und im Kanton Tessin sowie zu mehreren Fahrzeugdurchsuchungen. Dabei wurden mehrere Arten von Betäubungsmitteln sowie grössere Mengen Bargeld fest- und sichergestellt.
Eine Woche lang dreht sich in der Schweiz alles ums Gehirn: Die Brainweek findet diese Woche (16. - 19. März) statt. Sensibilisierung für dieses lebenswichtige Organ muss jedoch das ganze Jahr stattfinden – genau das tut die Präventionskampagne "Schütze dein Hirn – Schütze dein Leben!" von FRAGILE Suisse.
Auf dem Lehnenviadukt Beckenried müssen ab dem 16. März 2026 zusätzliche Belagsarbeiten ausgeführt werden. Nach dem Winter wurden auf der Fahrbahn Schäden festgestellt, die aus Gründen der Verkehrssicherheit vor Beginn der Hauptarbeiten behoben werden müssen.
Die rechtskräftige Plangenehmigungsverfügung für die Realisierung der Doppelspur Staldifeld in Oberdorf im Kanton Nidwalden liegt vor. Damit kann das Projekt planmässig ausgeführt und der Halbstundentakt zwischen Luzern und Engelberg im Dezember 2026 eingeführt werden.
Als Symbol des Unglücks sorgt der Freitag, der 13., seit jeher für Angst und Unbehagen. Statt auf Aberglauben setzt der TCS auf Fakten. Eine Analyse der Verkehrsunfalldaten aus den letzten fünf Jahren zeigt, ob der Freitag, der 13., wirklich gefährlicher ist als andere Daten, oder ob es sich um einen Mythos handelt.
Beim Surfen im Internet erscheint plötzlich eine Sicherheitswarnung, die den Computer zu blockieren scheint. Die Meldung behauptet, das Gerät sei mit Viren infiziert, und fordert Sie auf, sofort die Nummer eines angeblichen technischen Supports anzurufen.
Jeder achte Nichtberufsunfall in der Schweiz ist ein Sturz zu Hause. Herumliegende Gegenstände, schlechte Beleuchtung oder rutschige Böden erhöhen das Sturzrisiko.
Müdigkeit wird im Strassenverkehr oft unterschätzt. Längere Fahrten, ein anstrengender Arbeitstag oder zu wenig Schlaf können dazu führen, dass die Konzentration langsam nachlässt. Dieser Prozess verläuft meist schleichend und bleibt zunächst kaum bemerkbar. Gerade bei längeren Fahrten kann die Aufmerksamkeit nachlassen. In Tunneln fällt dieser Effekt teilweise stärker ins Gewicht. Das gilt auch für längere Anlagen wie den Seelisbergtunnel, der eine wichtige Verbindung zwischen Uri und Nidwalden bildet. Die Umgebung verändert sich kaum, Lichtverhältnisse bleiben konstant und visuelle Orientierungspunkte fehlen weitgehend. Die Fahrt wirkt dadurch gleichförmig, obwohl weiterhin volle Aufmerksamkeit nötig ist. Besonders bei dichtem Verkehr oder Kolonnenfahrt kann eine kurze Unachtsamkeit rasch zu kritischen Situationen führen. Der folgende Beitrag zeigt, warum Müdigkeit beim Fahren durch Tunnel eine besondere Rolle spielt und welche Anzeichen auf nachlassende Konzentration hinweisen können.
Bei Bränden werden Treppenhäuser, Korridore und Hauseingänge zu Fluchtwegen für die Bewohner. Für die Feuerwehr, Sanität oder Polizei wiederum sind sie Rettungswege. Daher ist es wichtig, dass diese Orte sicher und frei von brennbaren Materialien sind. Die tragischen Ereignisse von Crans-Montana führen zu vielen Anfragen bei der Beratungsstelle für Brandverhütung BFB. Sie weist daher auf die geltenden Brandschutzvorschriften hin.
In vielen Familien gehen Geschwister gemeinsam zur Schule. Eltern sind beruhigt, wenn das ältere Kind auf das jüngere aufpasst. Beide sind nicht allein unterwegs und der Schulweg scheint automatisch sicherer. Gleichzeitig entstehen dabei Situationen, die im Alltag leicht übersehen werden. Rollen entwickeln sich stillschweigend, Erwartungen werden nicht immer ausgesprochen und Kinder bewegen sich gemeinsam durch Verkehrssituationen, die für sie noch neu sind. Besonders jüngere Kinder orientieren sich stark am Verhalten ihrer älteren Geschwister. Gleichzeitig sind ältere Kinder selbst noch dabei, den Strassenverkehr zu verstehen und richtig einzuschätzen. Der folgende Artikel zeigt, worauf Familien achten sollten, wenn Geschwister zusammen zur Schule gehen.
Im Rahmen einer gemeinsamen Aktion haben die Zentralschweizer Polizeikorps am Wochenende zahlreiche Personen- und Fahrzeugkontrollen durchgeführt. Rund 280 Personen und 180 Fahrzeuge wurden dabei kontrolliert.
Am Sonntag, 29. März, werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt – und damit steigt auch das Risiko für Wildunfälle auf Schweizer Strassen. Die Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz ruft Autofahrer deshalb zu erhöhter Vorsicht auf.
In dem Produkt „Dollar Gangster Rapper“ wurde Cadmium nachgewiesen. Da ein Gesundheitsrisiko nicht ausgeschlossen werden kann, rät das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (FSVO) vom Gebrauch des Produkts ab.
In der Zentralschweiz sind die Feinstaubwerte aktuell stark erhöht. Ursache ist ein Saharastaub-Ereignis in Kombination mit trockenem Wetter. Dadurch bleibt der Staub länger in der Luft und der gesetzliche Tagesgrenzwert wird derzeit überschritten.
Heute Vormittag, kurz vor 08:00 Uhr, ist es beim Kreisel Länderpark in Stans zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Fahrzeug überschlug sich und kam auf dem angrenzenden Trottoir zur Endstellung. Dabei wurde nebst dem Fahrzeuglenker ein Kind auf dem Trottoir schwer verletzt.
Die Feinstaub-Werte sind in der Zentralschweiz aktuell stark erhöht. Grund dafür ist das Saharastaub-Ereignis in Kombination mit trockenem Wetter. Bei Asthmatikern und Pollen-Allergikern können Beschwerden dadurch verstärkt werden.
Eine angeblich amtliche E-Mail im Namen der Kantonspolizei Zürich fordert dazu auf, ein zugestelltes Dokument zu prüfen. Dazu soll eine angehängte HTML-Datei geöffnet werden.
In einer E-Mail wird behauptet, dass der Verfasser der Nachricht im Besitz fremder persönlicher Daten ist und mit dem Verkauf im Darknet droht, falls nicht innert 24 Stunden ein Betrag in Bitcoin bezahlt wird. In einer E-Mail wird behauptet, dass der Verfasser der Nachricht im Besitz fremder persönlicher Daten ist und mit dem Verkauf im Darknet droht, falls nicht innert 24 Stunden ein Betrag in Bitcoin bezahlt wird.
Die Zahl der Führerausweisentzüge ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Hauptgründe für einen Entzug bleiben überhöhte Geschwindigkeit, Angetrunkenheit und Unaufmerksamkeit. Gleichzeitig nahm die Zahl der neu erworbenen Führerausweise für Personenwagen zu. Dies geht aus den Statistiken zu den Führerausweisen und Administrativmassnahmen hervor, die das ASTRA publiziert hat. Die Zahl der Führerausweisentzüge ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Hauptgründe für einen Entzug bleiben überhöhte Geschwindigkeit, Angetrunkenheit und Unaufmerksamkeit. Gleichzeitig nahm die Zahl der neu erworbenen Führerausweise für Personenwagen zu. Dies geht aus den Statistiken zu den Führerausweisen und Administrativmassnahmen hervor, die das ASTRA publiziert hat.
Die Regierungen der Kantone Obwalden und Nidwalden haben am 3. März 2026 die militärischen Kommandanten mit besonderen Beziehungen zu den beiden Kantonen empfangen und abtretende Offiziere verabschiedet und geehrt. Im Mittelpunkt stand dabei der direkte Austausch zwischen Politik und Armee.
Das Lehnenviadukt bei Beckenried muss aufgrund seines Alters instandgesetzt werden. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten finden zwischen März 2026 und Dezember 2027 statt.
Photo Dump vom Februar: Im Februar waren unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an allen Fronten im Einsatz. Von Kontrollen an der Grenze bis zu Paketsendungen in Sortierzentren – sie teilen mit euch einige Eindrücke aus ihrem Arbeitsalltag.
Im Seelisbergtunnel startet ab Montag, 2. März 2026, die nächste Etappe zur Erneuerung des Löschwassersystems. Dafür wird die Südröhre (Richtung Süden/Chiasso) während der Nacht gesperrt.
Die Kantonspolizei Nidwalden ist für die öffentliche Sicherheit innerhalb des Kantons zuständig. Zudem dient die Polizei als Anlaufstelle bei verschiedenen Anliegen und Problemen der Bevölkerung und steht für vielerlei Dienstleistungen bereit.
Innerhalb der Dienstelle gibt es verschiedene Abteilungen.
Die Kommandodienste der Polizei im Kanton Nidwalden
Die Kommandodienste der Kantonspolizei teilen sich in zwei Bereiche auf:
die Einsatzzentrale
der Kommandodienst
Die Einsatzzentrale ist das Herz der Polizei, denn hier gehen alle Notrufe ein. Die Mitarbeitenden übernehmen zudem die Steuerung des Verkehrs auf den Autobahnen und den Tunnels des Kantons. Dabei sorgt eine moderne Technik für einen reibungslosen und sicheren Ablauf. Die Notrufe können so effizient bearbeitet und an die entsprechenden Einsatzkräfte weitergeleitet werden.
Der Kommandodienst übernimmt die Aus- und Weiterbildung innerhalb des Korps. Auch die Neueinstellung und Rekrutierung neuer Bediensteter liegt in den Händen dieser Abteilung. Die Arbeits- und Dienststelle für die Kantonspolizei erstellt der Kommandodienst. Wichtig ist, dass die Kantonspolizei rund um die Uhr jederzeit für die Bevölkerung im Einsatz sein kann.
Ebenfalls im Kommandodienst angesiedelt sind das Rechnungswesen und die Finanzplanung. Auch die Beschaffung des notwendigen Arbeitsmaterials übernimmt dieser Bereich.
Die Kriminalpolizei im Kanton Nidwalden
Für die Aufklärung und die Prävention von Verbrechen, ist die Kriminalpolizei zuständig. Zu den Aufgaben der Bediensteten gehören die Informationsbeschaffung, die Personenkontrollen bei Anlässen oder besonderen Orten. Auch Aufklärungsarbeit zur Prävention liegt bei den Mitarbeitenden der Kriminalpolizei. Bei Straftaten stellt die Kriminalpolizei den Sachverhalt fest, wertet Spuren aus und sichert Beweise. Die Ermittelnden klären den Tathergang und überführen den oder die Täter.
Die Verkehrs- und Sicherheitspolizei im Kanton Nidwalden
Die Mitarbeitenden der Verkehrs- und Sicherheitspolizei sorgen für die Sicherheit auf den Strassen des Kantons. Die Mitarbeitenden sind zuständig für die Aufnahme von Unfällen und die Verkehrskontrolle. Zu den Aufgaben gehört unter anderem die Prüfung der Arbeits- und Ruhezeiten gewerbsmässiger Chauffeure. Die Seepolizei ist Teil der Verkehrspolizei und für die Sicherheit auf den Gewässern des Kantons wie dem Vierwaldstättersee zuständig.
Die Verkehrs- und Sicherheitspolizei übernimmt die Unterstützung anderer Kantone, wenn bei bestimmten Ereignissen die Lage nicht allein zu bewältigen ist. Das gilt beispielsweise für Grossereignisse wie Demonstrationen. Auch grosse Schadenereignisse wie Explosionen fallen in die Verantwortung der Sicherheitspolizei. Gibt es einen Alarm bei einer Bank, in einem Postamt oder im privaten Bereich, sind ebenfalls die Bediensteten der Sicherheitspolizei zuständig.
Dienstleistungen der Polizei im Kanton Nidwalden
Die Kantonspolizei Nidwalden steht der Bevölkerung mit verschiedenen Dienstleistungen zur Verfügung. So sind die Mitarbeitenden zuständig für die Erteilung von Bewilligungen im Waffen- und Sprengstoffwesen. Die Arbeit basiert auf dem eidgenössischen Waffengesetz und der eidgenössischen Waffenverordnung. Das Waffengesetz regelt den Besitz von Feuer- und Schusswaffen sowie Dolchen, Messern und anderem.
Geht es um Pyrotechnik und Feuerwerk, ist ebenfalls die Polizei in Nidwalden zuständige. So stellen die Bediensteten einen Erwerbsschein für Sprengmittel aus und prüfen Gesuche um die Bewilligung eines Feuerwerks. Die Formulare erhalten Interessierte auf der Internetpräsenz der Polizei Nidwalden.
Für bestimmte Strassen im Kanton ist eine Bewilligung zum Befahren erforderlich. Die Polizei Nidwalden stellt berechtigten Personen entsprechende Bescheinigungen aus. Für die Kehrsitenstrasse, die Wiesenbergstrasse und die Buochserhornstrasse sind vor dem Befahren Bewilligungen einzuholen. Weiter Informationen erteilt die zuständige Amtsstelle gern.
Bei einem Ausweisverlust sollten Betroffene eine Dienststelle der Polizei Nidwalden kontaktieren. Wer einen neuen Ausweis beantragen möchte, benötigt dazu die Verlustmeldung der Polizei.
Das Fundbüro der Polizei Nidwalden kümmert sich um verlorene Gegenstände. Die Dienststelle in Stans nimmt gefundene Gegenstände entgegen. Wer etwas verloren hat, sollte sich ebenfalls bei der Dienststelle melden.
Präventionsarbeit der Polizei Nidwalden
Mit Aufklärung und eigenen Aktionen verhindert die Polizei Nidwalden Straftaten. Besonders häufige Delikte sind Diebstähle. Schweizweit werden täglich Autos, Velos aber auch Smartphones, Laptops und sogar Haustiere gestohlen. Um einen Diebstahl handelt es sich nach der Definition des schweizerischen Strafgesetzbuchs, wenn jemand einem anderen eine bewegliche Sache wegnimmt, um sich diese anzueignen. Entscheidend ist, dass derjenige, der den Diebstahl begeht, eine Bereicherungsabsicht haben muss. Wer etwa jemandem eine Waffe wegnimmt, um ein Unglück zu verhindern, begeht keinen Diebstahl.
Schutz vor Auto- und Velodiebstahl
Die Polizei Nidwalden gibt Ratschläge zum Schutz vor Autodiebstahl. So empfehlen die Experten, das Fahrzeug nur auf gut beleuchteten und übersichtlichen Parkplätzen abzustellen. Wichtig ist, den Zündschlüssel immer abzuziehen und das Lenkradschloss zu verwenden, wenn der Wagen abgestellt wird. Langfinger greifen auch gern bei Zweirädern zu.
Nach Angaben der Polizei entwenden Kriminelle gezielt teure Velos und Motorräder, aber auch ältere Modelle sind vor den Langfingern nicht sicher. Wichtig ist, dass Rad gut mit einem soliden Schliesssystem anzuschliessen. Je länger der Diebstahl dauert, desto weniger Interesse hat ein Krimineller an einem Diebstahl. Bevorzugt werden Velos und Motorräder, bei denen die Schlösser schnell zu knacken sind. Oftmals werden die Räder von den Dieben auch direkt in einen bereitstehenden Transporter geladen. Ideal ist die Aufbewahrung des Velos in einem abgeschlossenen oder überwachten Raum. Zudem weist die Polizei darauf hin, dass auch bei einem Transport des Zweirades auf dem Auto eine Sicherung erfolgen sollte.
Die Masche der Betrüger
Neben Diebstahl zählt Betrug zu einem der häufigsten Delikte in der Schweiz. Die Polizei Nidwalden gibt Tipps, um typische Situationen zu erkennen und sich vor den Tätern zu schützen. So versuchten Betrüger häufig, die Opfer zu verunsichern oder zu isolieren. Sie nutzen gezielt menschliche Schwächen aus, darum raten Experten vor allem Menschen, die sich gerade in einer persönlichen Krise befinden sehr wachsam zu sein. Wer sich einsam fühlt und sich nach Anerkennung sehnt, ist leider ein geeignetes Opfer für die Kriminellen. Bei Angeboten sollte daher eine besondere Wachsamkeit gelten.
Vorschussbetrug ist eine gängige Masche, um an das Geld anderer zu gelangen. Die Betrüger versuchen in der Regel per Mail, eine Geldsumme für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu bekommen. Nachdem das Opfer einen Vorschuss gezahlt hat, lassen die Kriminellen nie wieder etwas von sich hören und erbringen keine Gegenleistung. In der Regel haben Geschädigte kaum Aussicht darauf, das Geld wiederzubekommen, eine erhöhte Vorsicht ist also dringend angeraten.
Einbruchsprävention für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden
Auch Einbrüche sind in der Schweiz leider an der Tagesordnung. Wichtig ist daher, sich mit einer geeigneten Prävention auseinanderzusetzen. Einbrecher sind in der Regel tagsüber unterwegs, wenn die Menschen bei der Arbeit sind. In Lagerhallen oder Geschäftsräume hingegen, steigen Langfinger gern nachts ein. Einbrecher wählen stets den einfachsten Weg, daher sollten Bewohnerinnen und Bewohner den Zugang in die Wohnung so schwer wie möglich machen und Fenster und Türen jederzeit gut sichern. Die Kriminellen wollen möglichst unauffällig und schnell in ein fremdes Haus gelangen. Gelingt das nicht, lassen sie häufig ab und geben ihr Vorhaben auf.
Ein sehr guter Schutz vor Einbrechern sind aufmerksame Nachbarn. Während einer längeren Abwesenheit empfiehlt sich, den Nachbarn Bescheid zu geben. Sinnvoll ist es auch, der eine Zeitschaltuhr an der Beleuchtung, Anwesenheit vorzutäuschen. Auch automatisch öffnende und schliessende Rollläden sind eine gute Idee. Die Polizei Nidwalden informiert im Rahmen einer Sicherheitsberatung gern zum Einbruchschutz. Wer die Expertise der Polizei in Anspruch nehmen will, bekommt eine kostenfreie Beratung und wichtige Tipps, wie die Sicherheit der Wohnung zu verbessern ist.
Unfälle vermeiden – wichtige Expertentipps
Die Polizei Nidwalden gibt nicht nur Ratschläge, wie bestimmte Delikte zu vermeiden sind. Auch wenn es um die Unfallverhütung geht, steht die Polizei als Ansprechpartner bereit. Um Unfälle mit dem Auto zu vermeiden, sollten Verkehrslenker stets aufmerksam unterwegs sein. Nach Anaben der Beratungsstelle für Unfallverhütung kommt es jedes Jahr zu etwa 3’800 schweren Verkehrsunfällen in der Schweiz. Jedes Jahr sterben rund 70 Menschen bei Unfällen. Vor allem überhöhte Geschwindigkeit ist oftmals Grund für die schweren Unfälle, die Mehrzahl der Vorfälle geht auf einen Verhaltensfehler der Verkehrslenker zurück. Auch Alkohol, Ablenkung oder eine Missachtung der Vorfahrtsregeln sind weitere Gründe für die Unfälle.
Vor allem Neulenkende sind besonders gefährdet, leider sind die Fahranfänger oftmals mit zu hoher Geschwindigkeit unterwegs und überschätzen die eigenen Fahrkünste. Die Beratungsstelle für Unfallverhütung teilt mit, dass vor allem 18- bis 24-Jährige häufig in Unfälle verwickelt sind. Auch das Risiko einer tödlichen Verletzung ist in dieser Gruppe sehr hoch. Wichtig ist daher Präventionsarbeit, die den jungen Leuten die Gefahren deutlich macht.
Durch Ablenkung, wie etwa dem Lesen einer Nachricht auf dem Smartphone gibt es täglich im Schnitt drei Schwerstverletzte in der Schweiz. Das gilt nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Velofahrer oder Fussgänger, die unaufmerksam unterwegs sind. Viele Fussgänger sind zudem gefährdet, weil Sie die Vorfahrt der Autolenker missachten.
Wissenswertes zum Kanton Nidwalden
Im Schweizer Kanton Nidwalden leben rund 43’000 Einwohnerinnen und Einwohner. Hauptort des Kantons ist Stans, weitere Ortschaften und Gemeinden sind Hergiswil, Buochs und Ennetbürgen. Eine Einteilung in einzelne Bezirke gibt es in Nidwalden nicht. Die Kantonspolizei Nidwalden hat ihren Sitz in der Kreuzsstrasse 1 in Stans.