Bei einem Brand in der Nacht auf Mittwoch (20.9.2022) ist ein Mehrfamilienhaus zerstört worden und es sind rund zwei Dutzend Bewohner evakuiert worden.
Durch das Feuer entstand ein Sachschaden, der noch nicht abgeschätzt werden kann. Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag hat die Kantonspolizei Bern an mehreren Kontrollpunkten in Bern gezielte Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Insgesamt waren 42 Fahrzeuge zu schnell unterwegs.
Zwölf Lenkende werden aufgrund überhöhter Geschwindigkeit verzeigt.
Gestern wurde uns via Spital Uster mitgeteilt, dass sich ein junges Büsi immer wieder in die Notaufnahme des Spitals verlaufe.
Unsere Patrouille rückte aus und schaute, ob die Katze gechippt war.
Gestern Abend kam es auf der Bahnhofstrasse in Reiden zu einem Unfall. Ein alkoholisierter E-Scooter-Fahrer prallte gegen einen Fussgänger und kam zu Fall. Er verletzte sich beim Sturz und musste ins Spital gebracht werden.
Ein Atemlufttest ergab einen Wert von 0,99 mg/l.
In den nächsten Wochen steht der Umzug der Stadtpolizei Winterthur in das neue Polizeigebäude an der Obermühlestrasse an.
Sämtliche Schalter der Stadtpolizei stehen ab 20. Oktober 2022 an der neuen Adresse zur Verfügung.
In Vrin ist am Montag ein Maiensäss vollständig abgebrannt. Aufgrund der Erstmeldung stand die Rega im Einsatz und flog drei Personen vom Brandort ins Tal.
Um 22 Uhr meldete sich eine von drei Personen, die sich zuvor in dem als Jagdhütte benutzten Maiensäss aufgehalten hatten, bei der Kantonspolizei Graubünden.
Am Montag, 19. September 2022, ereignete sich kurz vor 18 Uhr auf der Zürcherstrasse in Altendorf ein Verkehrsunfall. Eine elfjährige Velofahrerin beabsichtigte links abzubiegen.
Gleichzeitig setzte ein PW-Lenker zum Überholen an und streifte die Fahrradfahrerin, welche dadurch zu Fall kam.
Am Dienstagmorgen, 20. September 2022, um kurz vor 06.00 Uhr, fuhren ein Gesellschaftswagen der Post, ein unbekannter Personenwagen, ein Lieferwagen mit Urner Kontrollschildern sowie ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern in dieser Reihenfolge auf der Klausenstrasse von Spiringen in Richtung Bürglen.
Der unbekannte Personenwagen überholte das Postauto. Der Lenker des Personenwagens mit den Urner Kontrollschildern wollte nun das Postauto ebenfalls überholen.
Vom 15. bis 25. September 2022 findet die Genusswoche der „Fondation pour la Promotion du Goût“ statt.
Das Ziel dieser kulinarischen Entdeckungsreise ist es, die Freude an gutem Essen zu entdecken, regionale Produkte genussvoll in Szene zu setzen und Traditionen aufleben zu lassen.
Am frühen Dienstagmorgen ist in einem Geschäftsgebäude in Kehrsatz ein Brand ausgebrochen.
Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden, die Löscharbeiten dauern an. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird untersucht.
Am Montag (19.09.2022), kurz nach 15:50 Uhr, ist es auf der Calfeisenstrasse zu einer Kollision mit einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Die 18-jährige Motorradfahrerin verletze sich dabei leicht. Es entstand Sachschaden von rund 1'000 Franken.
Am Montag (19.09.2022), kurz nach 17:15 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 Fahrtrichtung St.Gallen – Wil zu einer Auffahrtskollision mit sechs Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt. Es gab einen Sachschaden von mehreren 10'000 Franken.
Folglich kam es zu einer weiteren Auffahrtskollision mit vier Autos.
Angestellte einer Versicherungsgesellschaft in Sitten entdeckten am 20. September 2022 in Sitten beim Abholen der Post einen Umschlag, in welchem sich ein unbekanntes Pulver befand.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Auf der Autobahn A5 bei Derendingen waren am Montagabend drei Fahrzeuge in eine Auffahrkollision verwickelt.
Zwei Personen sind zur Kontrolle in ein Spital gebracht worden.
In den vergangenen Tagen waren Telefonbetrüger aktiv. Eine Seniorin übergab ihnen Schmuck im Wert von über 30'000 Franken. Bei einer weiteren Dame konnte eine Geldübergabe von 400'000 Franken verhindert werden.
Die Polizei ruft zur Vorsicht auf.
Die Kantonspolizei Solothurn hat am Montagabend auf der Autobahn A2 bei Hägendorf einen Lieferwagen gestoppt, welcher massiv überladen und nicht betriebssicher war.
Die Polizei untersagte dem Fahrzeuglenker die Weiterfahrt.
Am Dienstagmorgen 20. September 2022, wurden zwei Personen bei Belagsarbeiten im Kreis 10 verletzt.
Sie mussten mit teilweise schweren Verbrennungen in Spitalpflege gebracht worden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat einen Autofahrer ermittelt, der am 18. Juni 2022 ausserorts bei Mettendorf mit 137 km/h und 175 km/h unterwegs war.
Der Führerausweis des 39-Jährigen wurde eingezogen.
Eine alkoholisierte Autofahrerin musste in der Nacht zum Dienstag nach einem Selbstunfall in Tägerwilen ihren Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde niemand.
Am Montag, 19. September 2022, ist es in Heiden zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen gekommen. Der Lieferwagen kippte zur Seite.
Es entstand Sachschaden.
In diesem Jahr stehen die vielseitigen Tätigkeiten der Polizei im Mittelpunkt des neu gestalteten Messestands.
Bei einem Quiz können Besucherinnen und Besucher exklusive Einblicke in die Polizeiarbeit gewinnen.
Polizei.news freut sich über eine Partnerschaft mit Zentral Thai Restaurant & Takeaway als „Gold Sponsor 2022/2023“.
Zentral Thai Restaurant & Takeaway im Herzen von Zürich unterstützt die Polizei gerne bei ihrer wichtigen Arbeit – sei es bei Vermisstensuchen und Fahndungen, der Präventionsarbeit, Verkehrssicherheit oder vielem mehr.
In Medel am Lukmanierpass ist am Montagabend ein Motorradfahrer gestürzt. Er zog sich eine schwere Beinverletzung zu.
Der 77-jährige Amerikaner fuhr am Montag um 20.50 Uhr auf der Lukmanierstrasse von Disentis kommend bergwärts in Richtung Passhöhe.
Am Montagnachmittag prallte der Fahrer eines Lieferwagens auf der Autobahn A2 in die Tunnelwand und in ein anderes Fahrzeug. Beim Unfall wurden drei Personen verletzt.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montagmorgen kam es auf der Autobahn A1 in Fahrtrichtung Zürich zu einer Streifkollision zwischen einem Car und einem Lastwagen mit Anhänger.
Der Lastwagen verliess die Autobahn in unbekannte Richtung.
Die Luzerner Polizei steht vor einer wichtigen Weichenstellung: Mit der Organisationsentwicklung 2030 sollen das Korps um total 118 Stellen aufgestockt und Strukturen sowie Prozesse vereinfacht werden.
Die Hauptziele der Reorganisation sind die effektivere Bekämpfung der Kriminalität, Effizienzsteigerungen mittels Überprüfung der Stationierung, hohe präventive Präsenz im öffentlichen Raum sowie der Ausbau der bevölkerungsnahen Polizeiarbeit. Der Regierungsrat legt dem Kantonsrat einen entsprechenden Planungsbericht zur Beratung vor.
Am Sonntagabend (18.09.2022) stürzte und verletzte sich eine Frau in einem Linienbus in der Stadt Schaffhausen aufgrund eines Ausweichmanövers des Buschauffeurs, der – nach eigenen Angaben - eine Kollision mit einem rückwärtsfahrenden Auto verhindern wollte.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Freitagabend (16.09.2022) ist bei einem Brand grosser Sachschaden entstanden.
Kurz vor 21:00 Uhr meldete ein Anwohner, dass am Trottenweg ein Schopf in Vollbrand stehe.
Am Montag, 19. September 2022, gegen 04:30 Uhr, wurde ein Brand im Restaurant Botta de Glacier 3000 in der Ortschaft Les Diablerets, Gemeinde Ormont-Dessus, gemeldet.
Die Staatsanwaltschaft wurde informiert und eine Untersuchung durch die diensthabende Staatsanwältin eingeleitet.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz vor 15:00 Uhr ein Unfall im Gebiet Monticello in Lumino.
Nach einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, stürzte eine 85-jährige italienische Staatsangehörige mit Wohnsitz im Kanton Graubünden auf der Dro-Bass-Straße etwa acht Meter tief in einen Abhang.
Am Sonntag, 18. September, gegen 21:35 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 20-jährigen Einwohner von Brot-Dessous gelenkt wurde, auf der Tendentenstrasse von Brot-Dessus in Richtung Travers.
Am oberen Ende der Côte Rosière, in einer Rechtskurve, prallte sein Fahrzeug gegen die Leitplanke am linken Fahrbahnrand.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag ereignete sich in Willisau, Gebiet "Gruenike" ein Unfall. Beteiligt waren eine Radfahrerin und ein dunkler Personenwagen. Dieser fuhr nach dem Unfall weiter.
Die Radfahrerin wurde beim Unfall verletzt. Die Polizei sucht den Lenker eines unbekannten dunklen Personenwagens.
In Kappel auf der Boningerstrasse stürzte am Sonntagnachmittag eine Fahrradfahrerin und verletzte sich dabei schwer. Sie musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der A14 wurde in den Jahren 2021 und 2022 der Abschnitt zwischen Buchrain und Rütihof instandgesetzt.
Für die Abschlussarbeiten im Fahrbahnbereich und die Übergabe des sanierten Abschnitts an den Verkehr sind Nachtsperrungen der A14 zwischen Gisikon Root und Rotkreuz erforderlich.
Am Sonntagabend, 18. September 2022, um kurz vor 23.00 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri die Meldung ein, dass es in Altdorf zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und einer Frau gekommen sei.
Laut Angaben der 16-jährigen Frau wurde sie von einem 21-jährigen Mann getreten, geschlagen sowie mit einem Messer verletzt.
Zurzeit absolvieren angehende Militärpiloten die Navigations- und Tiefflugausbildung mit Helikoptern. Diese Flüge können in der Zentral- und Ostschweiz zu Lärmbelastungen für die Bevölkerung führen.
Diese Ausbildung ist für die Luftwaffe wichtig, damit die künftigen Helikopterpiloten in Ernstfällen situationsgerecht reagieren können.
In Stechelberg hat sich am Sonntagnachmittag ein schwerer Gleitschirmunfall ereignet. Der Pilot verstarb noch auf der Unfallstelle.
Ermittlungen zum Unfallhergang wurden aufgenommen.
Am Montag, 19. September 2022, ist es in Gais zu einem Brand eines Lastwagenanhängers gekommen. Es entstand Sachschaden.
Um 07.40 Uhr fuhr ein 35-jähriger Mann mit einem Lastwagen samt Tiefgänger auf der Stossstrasse von Altstätten kommend in Richtung Gais.
Nach dem Einbruch in einen Tankstellenshop in Tägerwilen konnte in der Nacht zum Montag ein Tatverdächtiger festgenommen werden.
Gegen 2.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale ein Einbruch-Alarm aus einem Tankstellenshop an der Konstanzerstrasse ein.
Am Freitagabend, 16. September 2022 führten die Stadt- und die Kantonspolizei Zürich im Kreis 5 in einer koordinierten Aktion Verkehrskontrollen durch.
Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Fahrfähigkeit der Autofahrer/innen gelegt. Es wurden knapp 250 Personenwagen und deren Insass/innen kontrolliert. Es gab mehrere Festnahmen, Ausweisentzüge, Strafanzeigen und Bussen.
Ob das Bergen von Personen und Gegenständen, die Unterwasserforensik oder die Suche nach Spuren in den Gewässern: Die Arbeit der Polizeitaucherinnen und -taucher ist abwechslungsreich und anspruchsvoll.
Hierbei handelt es sich um eine Sondereinheit der Polizei, die sogenannte Wasserpolizei.
Am Sonntagnachmittag kam bei einem Unfall auf einer Bergstrasse in Grandvillard eine Person ums Leben.
Die REGA, die Rettungskolonne und die örtliche Feuerwehr wurden für die Bergungsarbeiten eingesetzt. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am frühen Sonntagmorgen, 18. September 2022, wurde eine Frau im Kreis 6 ausgeraubt. Einige Stunden später entwendete ein Dieb Bargeld aus einem Restaurant.
In beiden Fällen erkannten die Uniformpolizist*innen die mutmasslichen Täter und nahmen diese fest.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.