Am 30. Juli 2015 kam es auf eine Bank in Aesch BL zu einem Raubüberfall.
Dank einem Hinweis aus der Bevölkerung und nachgelagerten Ermittlungen der Polizei Basel-Landschaft konnte nun der mutmassliche Täter identifiziert werden. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft hat gegen den Mann ein entsprechendes Strafverfahren eröffnet.
Im Leissigentunnel wird der Hauptserver der elektronischen Steuerung ersetzt.
Weil während dieser Zeit verschiedene Systeme ausser Betrieb sind, wird der Leissigentunnel für eine Nacht gesperrt.
Am Mittwoch ist es auf der Südspur der Autobahn A13 in Chur zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Die Kantonspolizei Graubünden sucht die Lenkerin eines der beteiligten Fahrzeuge.
Gestern Abend ereignete sich auf der Kantonsstrasse in Römerswil eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Beide Fahrzeuglenkenden wurden verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Mittwoch (23.11.2022), in der Zeit zwischen 9:20 Uhr und 20:45 Uhr, ist in eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung an der Rotackerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zur Wohnung.
Am Mittwoch (23.11.2022), kurz nach 17:05 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Auffahrunfall mit vier Autos gekommen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren zehntausend Franken.
Die Autobahn musste für kurze Zeit gesperrt werden.
Nach einem Verkehrsunfall und dem darauffolgenden Zeugenaufruf vom 23. November 2022, ist der beteiligte Radfahrer heute in den frühen Morgenstunden an den Folgen des Verkehrsunfalls verstorben.
Mittwoch, 23. November 2022, circa 07.25 Uhr, fuhren ein Radfahrer und eine Motorradfahrerin durch die Missionsstrasse in Fahrtrichtung Burgfelderplatz.
Am Mittwoch ereigneten sich in Sarnen drei Verkehrsunfälle. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
An den Fahrzeugen entstanden zum Teil grosse Sachschäden.
Für den Strassenausbau im Bereich Hirschenbrücke in Altendorf startet die Planauflage. Mit dem Projekt können die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmer verbessert und die Verkehrssicherheit erhöht werden.
Mit der Realisierung der Kernumfahrung Lachen konnten die Verkehrssicherheit und die Attraktivität der Radverbindung Altendorf – Lachen wesentlich erhöht werden.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag kam ein Fahrzeug von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Zaun sowie einem Randleitpfosten. Anschliessend entfernte sich die lenkende Person mit dem Fahrzeug, ohne den Schaden zu melden.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Zwischen Sonntagnachmittag (20.11.2022) und Montagmorgen (21.11.2022) hat eine unbekannte Täterschaft einen Einbruchdiebstahl in eine Gewerbeliegenschaft in Buch verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Einbruchdiebstahl und weist auf ihre aktuelle Präventionskampagne "Gemeinsam gegen Einbrecher" hin.
S2E2 - Exorzismus im Zürcher Oberland - Ein junges Mädchen wird bei einer Teufelsaustreibung umgebracht.
1966: Drei Männer rufen einen Arzt an und erzählen ihm, dass ein junges Mädchen gestorben sei.
Mit eingeschränkter Sicht wie auf dem Bild fährt, denkt bitte daran: Befreit Scheiben und Seitenspiegel von Eis und Schnee.
Und wenn wir schon beim Thema sind: Schnee ist auch von Motorhaube, Fahrzeugdach, Ladefläche, Kofferraumklappe und sämtlichen Lichtern zu entfernen.
Der Hirschwiesentunnel ist in den Nächten von Montag, 28. November 2022, bis Samstag, 3. Dezember 2022, jeweils von 21 bis 5 Uhr, in beide Richtungen gesperrt.
Der Verkehr wird über die Bucheggstrasse geleitet.
Am Mittwochabend, 23. November 2022, wurde die Stadtpolizei Zürich zu einem Notfall im Kreis 9 gerufen.
Die Polizist/innen trafen dort auf einen schwer verletzten Mann und eine schwer verletzte Frau, die noch vor Ort verstarb.
Sachschaden ist am Mittwochabend, 23. November 2022, bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen auf der Schwägalp entstanden.
Ein 18-jähriger Automobilist fuhr mit seiner Begleiterin um 19.30 Uhr von der Schwägalp kommend in Richtung Urnäsch.
Am Mittwoch, 23.11.20222, 22.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Benken SG (Zuständigkeitsgebiet Kapo GL) ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der Lenker eines Personenwagens war auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich unterwegs und beabsichtigte bei der Verzweigung Reichenburg in Richtung Schmerikon zu fahren.
Am Mittwoch, 23.11.2022, 18.25 Uhr, kam es auf der Landstrasse in Netstal zu einem Verkehrsunfall.
Der Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Glarus unterwegs.
Am Mittwoch, den 23. November, um 17:25 Uhr fuhr ein Auto, das von einer 53-jährigen Frau aus Neuenburg gesteuert wurde, auf dem Quai Jeanrenaud in östlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue Martenet kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einer 22-jährigen Frau aus Cortaillod gelenkt wurde und auf demselben Quai in westlicher Richtung unterwegs war.
Am Mittwoch, 23. November 2022 um 17:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 61-jährigen Einwohner von Grandson/VD gelenkt wurde, auf der Rue Numa-Droz in La Chaux-de-Fonds in östlicher Richtung.
Auf der Höhe von Nr. 115 kam es zu einem Zusammenstoss mit einem 8-jährigen, in La Chaux-de-Fonds wohnhaften Fussgänger, der auf einem Fussgängerstreifen die Fahrbahn von Nord nach Süd überquerte.
Am Mittwoch, den 23. November 2022 um 17:10 Uhr fuhr ein 51-jähriger Mann aus Les Geneveys-sur-Coffrane auf der linken Spur der A5 in Boudry in Richtung Lausanne.
Beim Spurwechsel verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug, prallte gegen die Leitplanke am rechten Fahrbahnrand und kam schliesslich quer zur rechten Fahrspur zum Stehen.
Gestern, gegen 17:15 Uhr, fuhr ein Autofahrer von Saignelégier in Richtung Goumois auf der Kantonsstrasse.
Kurz vor dem Dorf Les Pommerats kollidierte sein Fahrzeug auf einer geraden Strecke aus einem Grund, den die Ermittlungen klären müssen, mit einem anderen Auto, das in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
In den letzten Tagen wurde eine Zunahme von Betrügereien mit dem sogenannten "falschen Neffen" festgestellt.
Alle Opfer sind ältere Menschen, die auf der Strasse von Unbekannten angesprochen werden. Im Kanton wurden drei erfolgreiche Fälle und hohe finanzielle Schäden gemeldet. Die Neuenburger Polizei mahnt zur Vorsicht.
Sieht langweilig aus, ist es aber nicht. Der Wettercharakter heute Morgen wirkte nach einem ruhigem spätherbstlichen Tag.
Ein okkludierendes Frontensystem, welches im Tagesverlauf jedoch die Schweiz überquert, brachte aber doch noch Schwung in die Wetterküche.
Am Samstag, 19.11.2022, absolvierte ich einen Nachtdienst, wobei wir den Schwerpunkt in der ersten Diensthälfte auf die Kontrolle von Jugendlichen gelegt haben.
Diesbezüglich war ich mit einem Polizisten, welcher sich mit Jugendfragen beschäftigt, unterwegs.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Mittwoch (23.11.2022) ein Motorradfahrer schwer verletzt worden.
Kurz nach 10:00 Uhr fuhr eine 48-jährige Autolenkerin auf der Grütstrasse Richtung Gossau.
Bei einem Brand ist am Dienstagabend (22.11.2022) Sachschaden in noch unbekannter Höhe entstanden.
Kurz vor 18:30 Uhr meldeten mehrere Personen einen Brand in einer Wohnung im Obergeschoss eines Mehrfamilienhauses. Als die Einsatzkräfte vor Ort eintrafen, stand der Dachstock in Vollbrand.
Heute, 23.11.2022, findet nach zweijähriger Corona-Pause endlich wieder das gemeinsame Jahresendschiessen der Regionalpolizei unteres und oberes Fricktal statt.
Dabei müssen die Polizisten ihr Können im Stand- und Combatschiessen unter Beweis stellen.
Am Mittwochmorgen (23.11.2022) fuhr ein Buschauffeur mit einem Gelenkbus in der Stadt Schaffhausen richtungsverkehrt auf die Autostrasse A4 ein.
Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall.
Bei der Einfahrt in den Sonnenbergtunnel ereigneten sich am Mittwochmittag fast zeitgleich zwei Unfälle.
Die Autobahneinfahrt Luzern-Kriens in Fahrtrichtung Norden musste zeitweise gesperrt werden.
Am 25. November 2022 startet die Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“, dieses Jahr mit dem Fokusthema Femizid. Bis zum 10. Dezember machen weltweit tausende Organisationen auf geschlechtsspezifische Gewalt aufmerksam.
Auch der Kanton St.Gallen beteiligt sich, zum Beispiel mit der Ausstellung „Willkommen zu Hause“.
An seiner Sitzung vom 23. November 2022 hat der Bundesrat die Botschaft zur Verlängerung des Einsatzes der Armee zugunsten der multinationalen Kosovo Force (KFOR) der Nato um drei Jahre verabschiedet.
Der Bundesrat möchte zudem die Möglichkeit haben, den Kontingentsbestand während der Laufzeit des Mandats um maximal 30 Armeeangehörige zu erhöhen, damit die Armee in der Lage ist, auf allfällige zusätzliche Bedürfnisse der KFOR eingehen zu können. Die Zusatzkosten für die Erhöhung des Maximalbestands würden durch das Budget des VBS gedeckt. Dieser bewaffnete Einsatz muss nun, da er länger als drei Wochen dauert und mehr als 100 Armeeangehörige umfasst, vom Parlament genehmigt werden.
Am frühen Dienstagabend geriet in Bad Zurzach ein parkierter Personenwagen in Brand. Verletzt wurde dabei niemand. Das Fahrzeug brannte jedoch komplett aus.
Die Brandursache ist momentan noch unbekannt. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Die Arbeiten auf der A6 zwischen Wankdorf und Muri zur Pannenstreifenumnutzung und zum Ausbau des Lärmschutzes gehen bald in die Winterruhe.
Vorher stehen diverse Arbeiten an, die Sperrungen von Ein- und Ausfahrten bedingen.
Am Mittwoch geriet ein Autofahrer in St. Erhard wegen eines gesundheitlichen Problems von der Strasse. Das Auto rollte über ein Rapsfeld und einen Gartensitzplatz und prallte in eine Hausmauer.
Der Autofahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Zwei Unbekannte versuchten am späten Dienstagabend, den Betreiber eines Kiosks in Würenlos zu berauben. Trotz Fahndung konnten sie unerkannt flüchten.
Die Kantonspolizei sucht Augenzeugen.
Am Mittwochvormittag (23.11.2022) ist in Grüt (Gemeinde Gossau ZH) ein Motorradfahrer bei einer Kollision mit einem Personenwagen schwer verletzt worden.
Kurz nach zehn Uhr fuhr eine 48-jährige Autolenkerin mit ihrem Personenwagen auf der Grütstrasse Richtung Gossau.
Bei einer Hausdurchsuchung hat die Kantonspolizei Zürich am Mittwochvormittag (16.11.2022) in Urdorf mehrere hundert Kilogramm Marihuana, Druckerplatten und Halbfabrikate von gefälschten Dollarnoten im geschätzten Umfang von zwei Millionen Dollar sichergestellt.
Die Kantonspolizei Zürich prüft bei bekannten Produktionsanlagen von CBD-Hanf, einem legalen Cannabisprodukt, regelmässig, dass kein verbotenes THC-haltiges Marihuana angebaut wird.
Am späteren Montagnachmittag (21.11.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Die Schaffhauser Polizei sucht die unfallverursachende Person, die sich pflichtwidrig von der Unfallstelle entfernt hat.
Hierfür bittet sie die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang.
Mittwoch, 23. November 2022, cirka 07:25 Uhr, fuhren ein Radfahrer und eine Motorradfahrerin durch die Missionsstrasse in Fahrtrichtung Burgfelderplatz.
Auf Höhe der Kreuzung Missionsstrasse / Hegenheimerstrasse kam es zwischen den beiden Verkehrsteilnehmer zur einer Kollision worauf diese zu Boden stürzten und sich dabei verletzten.
In Bern ist in der Nacht auf Samstag ein Mann von Unbekannten geschlagen und beraubt worden. Er wurde dabei leicht verletzt.
Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft hat die Kantonspolizei Bern Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Heute Morgen, 23. November 2022, kurz nach 7.00 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit Urner Kontrollschildern auf der Umfahrungsstrasse und bog links in das Landi-Areal ab.
Dabei kam es zu einer Kollision mit einem 61-jährigen Rollerfahrer, der in entgegengesetzter Richtung auf der Umfahrungsstrasse fuhr.
Am Mittwochvormittag (23.11.2022) kurz nach 09:00 Uhr ist es auf der Masanserstrasse zu einer heftigen Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Eine Fahrzeuglenkerin verletzte sich dabei.
Zur Bewältigung einer Terrorlage ist eine effiziente Koordination zwischen Bund und Kantonen entscheidend. Mit dem Nationalen Terrorausschuss (NATA) schafft der Bundesrat zu diesem Zweck ein politisches Koordinationsgremium. Er hat die notwendige Verordnung an seiner Sitzung vom 23. November 2022 beschlossen.
Der NATA soll im Terrorfall die zuständigen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger von Bund und Kantonen zusammenführen. Aufgabe des NATA ist die Koordination der politischen Führung und Kommunikation in Terrorlagen. Die Verordnung tritt am 1. Januar 2023 in Kraft.
Beim gestrigen Verkehrsunfall auf der Autobahn A14 hat sie perfekt funktioniert – die Rettungsgasse.
So sind unsere Kolleginnen und Kollegen rasch vor Ort gewesen und konnten den Unfallbeteiligten helfen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.