Am Montagmittag (12.09.2022) ist es an der Fürstenlandstrasse zu einer Kollision zwischen einem Leichtmotorrad-Fahrer und einem Auto gekommen. Der Zweiradfahrer war auf dem Trottoir unterwegs und dürfte fahrunfähig gewesen sein.
Er verletzte sich beim Unfall.
Am Montag, 12.09.2022 um 18:15 Uhr überquerte ein Fussgänger in der Zürcherstrasse auf Höhe 143 die Fahrbahn.
Hierbei wurde er von einer Personenwagenlenkerin erfasst. Durch den Aufprall und den Sturz zu Boden wurde der Fussgänger verletzt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde bei einer Geschwindigkeitskontrolle am 10.09.2022 in Biasca ein schweres Verkehrsdelikt festgestellt.
Gegen 18.00 Uhr wurde ein 39-jähriger Schweizer Motorradfahrer mit Wohnsitz an der Riviera in der Via Lucomagno angehalten.
Am Sonntag, den 4. September 2022, gegen 17.25 Uhr, hat in Delsberg, in der Nähe des Campingplatzes, ein Hund einen anderen Hund angegriffen.
Der Besitzer des Hundes, der den anderen verletzt hat, oder Personen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Zentrale der jurassischen Kantonspolizei unter der Nummer 032 / 420 65 65 zu melden.
In Saanenmöser ist am Montagnachmittag ein Velolenker mit einer Absperrung eines Weiderosts kollidiert und dabei schwer verletzt worden. Er wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Am Montag, 12. September 2022, kurz nach 15.30 Uhr, fuhr ein Lenker eines Personenwagens mit italienischen Kontrollschildern im Gotthard-Strassentunnel in Fahrtrichtung Nord.
Aus noch ungeklärten Gründen geriet das Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn, wo es mit einem Kleinbus mit deutschen Kontrollschildern kollidierte.
Als Rettungsspezialist und Bergführer wird Helmut Lerjen seit 25 Jahren in heiklen Situationen zu Rettungen gerufen. Sein Erfahrungsschatz ist gross. In seinen Missionen geht es oft um Leben und Tod. Nicht jeder Einsatz endet dabei mit einem Happy End.
Und dennoch: "Ich habe bei Einsätzen schon viele Wunder erlebt", sagt Lerjen rückblickend. "Sind Menschen in Not, ist deshalb Nichtstun für mich keine Option!"
Am frühen Samstagmorgen ist an der Pilatusstrasse in der Stadt Luzern ein 26-jähriger Mann von einem Unbekannten verletzt worden.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum mutmasslichen Täter geben können.
Am Sonntagabend überfiel ein Unbekannter die Migroltankstelle in Othmarsingen. Er erbeutete Bargeld.
Die Täterschaft blieb trotz Fahndung verschwunden.
Heute Montagmorgen kollidierte ein Tandem-Gleitschirm, besetzt mit Pilot und Passagierin, im Bereich Nechimatt mit einem Seil einer Transportbahn.
Der Bergung rund 200 Meter über Boden gestaltete sich schwierig und forderte die Rettungsspezialisten. Verletzt wurde niemand.
Am Sonntag, 11. September 2022, um kurz nach 15.00 Uhr, fuhren drei Personenwagen auf der Axenstrasse in Fahrtrichtung Nord.
Bei der Tellsplattengalerie bremste der an erster Stelle fahrende Lenker sein Fahrzeug mit Aargauer Kontrollschildern bis zum Stillstand ab.
Am Mittwoch (7.9.2022) hat die Stadtpolizei Winterthur und die Kantonspolizei Zürich in Seen zwei mutmassliche Betrüger festgenommen.
Die beiden jungen Männer, versuchten als falsche Polizisten eine ältere Frau zu betrügen, machten die Rechnung jedoch ohne ihr geistesgegenwärtiges Opfer. Nach weiteren Ermittlungen verhaftete die Polizei einen dritten mutmasslichen Betrüger.
In Siders wurde der Grundstein für den Bau der neuen Einsatzzentrale und des 2. Rechenzentrum des Staates Wallis gelegt.
Der geplante Neubau ermöglicht die Zusammenlegung der Alarmzentralen 112, 117, 118 und 144 sowie des neuen 2. Rechenzentrums des Staates Wallis an einem Standort.
Am späten Sonntagnachmittag (11.09.2022) hat sich in Thayngen ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo ereignet.
Dabei wurde der Velofahrer verletzt. Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Ende August hat zum 24. Mal das traditionelle VBS-Schiessen stattgefunden. Die Teilnehmenden massen sich im Schiesstand Sand bei Schönbühl in den Disziplinen 25 Meter Pistole und 300 Meter Gewehr.
Dieser Anlass bietet die Gelegenheit, sich über alle Bereiche des Departements VBS hinweg austauschen und den einen oder anderen ehemaligen Mitarbeitenden wiederzusehen.
In der Nacht auf Montag, 12. September 2022, wurden an der Tösstalstrasse zuerst ein betrunkener Autofahrer und später zwei betrunkene Velofahrer auf gestohlenen Fahrrädern aus dem Verkehr gezogen.
Kurz nach 21.00 Uhr stoppte eine Patrouille der Stadtpolizei Winterthur an der Tösstalstrasse ein verdächtiges Auto.
Am Mittwochabend (07.09.2022) verprügelte ein 31-jähriger Mann einen 28-jährigen Mann in der Stadt Schaffhausen.
Das Opfer musste in der Folge mit Verletzungen ins Spital gebracht werden.
In Bibern hat sich am Sonntagabend, 11. September 2022, ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet.
Dabei hat sich der Fahrzeuglenker Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Auf der Baslerstrasse in Trimbach ereignete sich am Sonntagabend eine Kollision zwischen einem Fussgänger und einem Auto. Dabei zog sich der Fussgänger mittelschwere Verletzungen zu.
Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Motorrad wurde am Montagmorgen in Lipperswil die Motorradfahrerin verletzt.
Sie musste ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagnachmittag, 11. September 2022, kurz nach 13.30 Uhr, ereignete sich auf der Binningerstrasse in Allschwil BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Eine Investition in die Sicherheit der Schulkinder. Letzte Woche wurde in der Gemeinde Ebikon der neue Verkehrsgarten beim Schulhaus Zentral eröffnet.
In erster Linie steht dieser der Schule und uns für den Verkehrsunterricht zur Verfügung. Der Platz darf aber selbstverständlich auch in der Freizeit zum Spiel und Training benutzt werden.
Die süssen Pfoten, der freche Blick… wir haben uns augenblicklich verliebt, und ihr?
King NaRo ist der jüngste Zuwachs unserer Diensthundefamilie und hat nun seine Ausbildung zum Polizeihund gestartet.
Im Kanton Thurgau wurden flächendeckend Notfalltreffpunkte eingerichtet. In jeder Gemeinde ist mindestens einer verfügbar. Im Krisenfall können die Notfalltreffpunkte der Bevölkerung als Anlaufstellen für Hilfe und Informationen dienen.
Allen Thurgauer Haushalten wird in den nächsten Tagen ein Informationsflyer zugestellt.
Die Kantonspolizei Zürich hat Ende August 2022 in den Bezirken Dietikon, Dielsdorf und Horgen drei mutmassliche Betäubungsmittelhändler sowie einen Abnehmer verhaftet.
Neben über zwei Kilogramm Kokain konnten mehrere zehntausend Franken sichergestellt werden.
Am Samstagabend kurz vor 23 Uhr wurde in Wilen, Wilerstrasse, ein E-Biker mit erheblichen Verletzungen auf dem Trottoir liegend vorgefunden.
Anhand der Spuren kollidierte der 52-jährige E-Biker mit dem Randstein des Trottoirs und stürzte.
E-Trottinetts erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Damit die Lenker und alle Verkehrsteilnehmenden sicher unterwegs sind, gibt es aber einige Regeln zu beachten.
Mit einem Elektro-Trottinett gelangt man rasch von A nach B.
Am späteren Sonntagnachmittag (11.09.2022) wurde der Schaffhauser Polizei ein Exhibitionist in der Stadt Schaffhausen gemeldet.
Dieser konnte wenig später festgenommen werden. Der Mann wird sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten müssen.
Am späten Sonntagnachmittag ist in Guttannen ein Motorrad verunfallt.
Der Lenker wurde beim Sturz schwer verletzt und musste mit einem Helikopter ins Spital geflogen werden.
Auf der Bruggstrasse in Dornach ereignete sich am Sonntagabend im Bereich eines Fussgängerstreifens eine Kollision zwischen einem Auto und einer E-Scooter-Lenkerin.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Am frühen Sonntagnachmittag (11.09.2022) fuhr eine 62-jährige Autolenkerin eine steile Kiesstrasse abwärts.
Dabei kollidierte sie mit einem Wegweiser und geriet danach über den Fahrbahnrand hinaus in einen steilen Abhang.
Am Sonntagabend kam es in Güttingen zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem E-Bike.
Die E-Bike-Fahrerin wurde verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagabend kollidierte ein Auto in Niederlenz mit einer Fussgängerin. Diese wurde weggeschleudert und schwer verletzt.
Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 11. September 2022, auf der Hauptstrasse in Niederlenz.
Am Sonntagmittag, 11. September 2022, um ca. 12.15 Uhr, fuhren zwei Personenwagen mit Luzerner Kontrollschildern und ein Motorrad mit Walliser Kontrollschild vom Sustenpass in Richtung Wassen.
Nach einer Rechtskurve im Bereich „Ober Susten“ beabsichtigte die an erster Stelle fahrende Fahrzeuglenkerin auf einen rechtsseitigen Ausstellplatz abzubiegen und reduzierte die Geschwindigkeit stark.
Am Sonntag (11.09.2022), kurz nach 12:20 Uhr, ist auf der Ottenhofenstrasse, Höhe Einmündung Schubigen, ein E-Bike gegen ein Auto geprallt.
Ein 71-jähriger E-Bike Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Sonntag, 11.09.2022, ereignete sich auf der Molliserstrasse in Netstal gegen 19.30 Uhr ein Verkehrsunfall.
Der 36-jähriger Lenker eines Personenwagens war in Fahrtrichtung Netstal unterwegs.
Am Sonntagmittag kam es in Weinfelden zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad. Der Motorradfahrer verstarb noch auf der Unfallstelle.
Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau wollte eine 65-jährige Autofahrerin kurz vor 11.45 Uhr von der Kreuzlingerstrasse links in die Konstanzerstrasse einbiegen.
Um Veränderungen sichtbar zu machen, eignen sich Vorher- / Nachher-Vergleiche. Anhand von solchen Vergleichen wollen wir die Wetterveränderungen am heutigen Tag dokumentieren.
Zudem lernen wir am Ende des Blogs noch eine Methode kennen, wie man die Volumenänderungen von Gletschern und damit den Gletscherschwund im 20. Jahrhundert anhand von Vorher- / Nachher-Bildern untersucht hat.
Am Sonntagvormittag, 11. September 2022 erlitt ein Motorradfahrer bei einer Selbstkollision in Vorderthal lebensbedrohliche Verletzungen.
Der 57-Jährige war nach 10.30 Uhr auf der Wägitalerstrasse von Siebnen nach Vorderthal unterwegs, als er die Kontrolle über das Zweirad verlor und stürzte.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagabend (10.9.2022) in Unterstammheim einen Mann verhaftet, der zuvor in Waltalingen (Gemeindegebiet Stammheim) einen Unfall verursacht hatte und danach von der Unfallstelle flüchtete.
Kurz vor 18 Uhr fuhr ein Mann mit seinem Personenwagen auf der Mülibachstrasse Richtung Guntalingen.
Ein Motorradfahrer wurde schwer verletzt, nachdem er am Sonntag in Rüti b. Riggisberg auf der Grunigelstrasse die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und in einer Kurve gestürzt war. Er wurde mit einem Helikopter ins Spital geflogen.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Am Aareufer in Winznau ist am Donnerstagmorgen ein Mann leblos aufgefunden worden.
Nach ersten Untersuchungen gingen Polizei und Staatsanwaltschaft von einem Gewaltdelikt aus und konnten nach intensiven Ermittlungen inzwischen einen Tatverdächtigen festnehmen.
Am Samstagmorgen ist es im Puschlav auf Grenzgebiet Schweiz / Italien bei Lughina zu einem Jagdunfall gekommen.
Kurz nach 07.00 Uhr gab ein 54-jähriger italienischer Jäger einen Schuss auf einen Hirsch ab.
Das Geb Inf Bat 29 rückte am Montag ein, steht mit der Fahnenübernahme seit Dienstag offiziell im Dienst und bildet sich ab dem ersten Tag intensiv weiter.
Der Fokus liegt für den diesjährigen Wiederholungskurs auf dem Angriff und der Verteidigung im urbanen Gelände: Häuser- und Ortskampf ist angesagt. Mit Korpskommandant Laurent Michaud durfte unser Bataillonskommandant diese Woche höchsten Besuch empfangen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.