Am Sonntag (24.07.2022) fuhr ein 29-Jähriger mit einem E-Scooter auf der Sonnenhaldenstrasse.
Aufgrund eines Fahrzeugs vor sich musste er abbremsen und fiel hin. Dabei verletzte er sich leicht. Es kam zu keiner Kollision.
Am Sonntag (24.07.2022) ist es zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad im Verzweigungsbereich Kirchli-/Seeblickstrasse gekommen. Der Lenker des Personenwagens hatte den Rechtsvortritt missachtet.
Der Motorradfahrer verletzte sich unbestimmt. Es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Im Bahnhof Olten ereignete sich am Sonntagabend ein Personenunfall.
Eine Frau ist dabei ums Leben gekommen. Von einer Fremdeinwirkung ist gemäss derzeitigen Erkenntnissen nicht auszugehen.
An der Salhöhe kam gestern ein Motorradfahrer zu Fall.
Ein zweiter konnte die Kollision mit dem am Boden liegenden Motorrad nicht mehr verhindern. Beide Lenker kamen leicht verletzt davon.
In Kleinlützel haben Unbekannte in der Nacht auf Montag, 25. Juli 2022 versucht, einen Bankomaten aufzubrechen.
Ohne Beute ist die Täterschaft noch vor dem Eintreffen der Polizei geflüchtet.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern diverse Verkehrsunfälle.
Mehrere Personen wurden mit Verletzungen oder zur Kontrolle in das Spital gebracht.
Über das vergangene Wochenende konnten im Kanton Aargau acht Schnellfahrer angehalten werden.
Drei Fahrzeuglenker mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Am Sonntag (24.07.2022), kurz nach 11:30 Uhr, ist es auf der Oberen Bahnhofstrasse zu einer Auffahrkollision gekommen. Ein Fahrer wurde als fahrunfähig eingestuft. Verletzt wurde niemand.
Der Sachschaden beträgt zirka 3'000 Franken.
Am Sonntag (24.07.2022), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der Wenkenrütistrasse zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Zug gekommen.
Ein 21-jähriger Autofahrer und seine gleichaltrige Beifahrerin wurden dabei verletzt und mussten von der Rettung ins Spital gebracht werden. Es entstand Sachschaden im Wert von über 30'000 Franken.
In der Zeit zwischen Dienstag (24.05.2022) und Sonntag (24.07.2022) ist in eine unbekannte Täterschaft in ein Einfamilienhaus an der Rosenstrasse eingebrochen.
Über die Balkontür verschaffte sie sich gewaltsam Zutritt zum Gebäude.
Am Sonntag (24.07.2022), um zirka 16:15 Uhr, ist auf der Ottenhofenstrasse eine E-Rollstuhlfahrerin verunfallt. Sie wurde dabei leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden.
Die Rollstuhlfahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihr wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 2'000 Franken.
... wie schon letzte Woche steigen die Temperaturen auch diese Woche in die Höhe.
Trinken Sie viel Wasser, denken Sie an den Sonnenschutz und suchen Sie sich geeignete Schattenplätze.
Per Ende Juli 2022 gehen mit Hptm Franz Bachmann und Wm René Reichmuth zwei verdiente Polizisten der Kantonspolizei Schwyz in Pension.
Zusammen haben sie 42 Dienstjahre für die Sicherheit im Kanton Schwyz geleistet.
Die Nullgradgrenze ist ein fester Bestandteil des Wetterberichts. Sie markiert diejenige Höhe, ab der die Temperaturen in den Frostbereich sinken.
Aktuell liegt diese Grenze jenseits der höchsten Alpengipfel, was nicht sehr häufig vorkommt.
Beim Gummibootfahren oder Flussschwimmen schlägt Ihr Herz höher?
Mit dem Einhalten der Flussregeln sorgen Sie dafür, dass Sie nach tollen Stunden am, im oder auf dem Fluss wieder gesund nach Hause kommen.
Gemeinde Andermatt. Heute Sonntag, 24. Juli 2022, kurz vor 13.45 Uhr, fuhr ein 67-jähriger Lenker eines Personenwagens mit Schwyzer Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse von Realp herkommend in Richtung Göschenen.
Im Bereich Tristelboden bemerkte er zu spät, dass der vor ihm fahrende 43-jährige Lenker eines Personenwagens mit Obwaldner Kontrollschild infolge stockendem Kolonnenverkehr bis zum Stillstand anhielt.
Die Frau, die seit vergangenen Freitag in Wangen an der Aare vermisst wurde, ist am Sonntagvormittag leblos aus der Aare geborgen worden.
Eine Drittperson hatte die im Fluss treibende Frau gesichtet und die Polizei informiert.
Bei einem Fluchtversuch durch ein Fenster sind am frühen Sonntagmorgen in Biel ein Erwachsener und ein Jugendlicher verletzt worden. Drei weitere Jugendliche konnten im Zuge des Polizeieinsatzes widerstandslos angehalten werden.
Den fünf Personen werden verschiedene Delikte zur Last gelegt.
Am Sonntag, 24.07.2022, ca. 12.30 Uhr, ereignete sich in Linthal auf der Klausenstrasse ein Selbstunfall mit einem Motorrad.
Ein 53-jähriger Motorradlenker fuhr ausgangs Linthal Richtung Klausen, als er in der zweiten mit Pflastersteinen besetzten Kurve die Kontrolle über das Motorrad verlor und stürzte.
Am Sonntag ist in Stansstad ein Rennradfahrer in einem Kreisel seitlich ins Heck eines Personenwagens gefahren und hat sich dabei verletzt.
Am Sonntagvormittag, 24.07.22 hat sich gegen 11:15 Uhr ein Lenker mit seinem Personenwagen im Kreisel Schürmatt befunden und beabsichtigte diesen in Richtung Bürgenstock zu verlassen.
Am Samstagabend brach in einer Alphütte ein Brand aus. Die anwesenden Personen und das Vieh konnten in Sicherheit gebracht werden. Zwei Personen wurden von den medizinischen Diensten versorgt.
Das Feuer konnte am späten Abend unter Kontrolle gebracht werden. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Brunnen (CH). Am Sonntagmittag, 24. Juli 2022, ist es auf der Axenstrasse in Brunnen zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Ein Personenwagen kollidierte beim Wolfsprung mit der rechtseitigen Felswand, schleuderte über die Gegenfahrbahn und durchbrach ein Geländer. Danach stürzte das Auto rund 45 Meter in die Tiefe und versank im Vierwaldstättersee. Die Suche nach dem Fahrzeug und Personen blieb bisher ohne Erfolg.
Der Unfall löste ein Grossaufgebot an Einsatzkräften aus.
In Lyss ist in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Velofahrer gestürzt. Er wurde dabei schwer verletzt und musste mit einer Ambulanz ins Spital gebracht werden.
Der Unfall wird untersucht.
In der Nacht auf Sonntag ist die Kantonspolizei Bern nach einer Meldung zu einer Schussabgabe nach Niederbipp ausgerückt.
Vor Ort wurde ein schwer verletzter Mann aufgefunden. Er verstarb vor Ort. Ein weiterer Mann wurde verletzt ins Spital gebracht. Der mutmassliche Täter befindet sich in Haft. Die Ermittlungen zum Hergang der Ereignisse und zu den Umständen sind im Gang.
Am Samstag, 23. Juli 2022, ist es in Wolfhalden zu einem Selbstunfall gekommen. Der Lenker blieb unverletzt, der Personenwagen war jedoch nicht mehr fahrbar.
Kurz vor 14.45 Uhr fuhr ein 69-jähriger Automobilist von Wolfhalden in Richtung Walzenhausen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (24.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Bahnhofstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Dazu hebelte sie mit einem Werkzeug die Wintergartentür auf und betrat das Restaurant.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (24.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Allmeindstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken.
Aus noch unbekannten Gründen kam am Samstag in Lengwil ein parkiertes Auto ins Rollen und prallte in eine Frau.
Sie wurde mittelschwer verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Rüttenen kollidierte am Samstagabend ein Fahrzeuglenker mit einem Strommast an der Galmisstrasse. Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr er in Richtung Niederwil weiter.
Die Polizei konnte den Lenker kurze Zeit später ausfindig machen. Zur Klärung des Unfallhergangs, sucht die Polizei Zeugen.
Auf der Gerlafingenstrasse in Biberist kollidierte am Samstagabend ein Fahrzeuglenker mit einem Fussgänger, welcher via Fussgängerstreifen die Strasse überqueren wollte.
Ohne sich um den verletzten Mann zu kümmern, verliess er die Unfallstelle.
Auf der Oltenerstrasse in Schönenwerd kollidierte am Samstagnachmittag ein Fahrzeuglenker mit einem Buswartehäuschen.
Er musste zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
Am Samstag (23.07.2022), um 15 Uhr, ist eine 35-jährige Frau auf einer Wanderung, Höhe Trinser Furgga, rund 30 Meter abgestürzt.
Sie wurde durch die Rega ins Spital geflogen.
Am Samstagnachmittag, 23. Juli 2022, kurz nach drei Uhr, ist in Sattel ein Lieferwagen während der Fahrt in Brand geraten.
Die Lenkerin wollte mit ihrem Fahrzeug von der SAC Hütte Bärenfang talwärts fahren, als sie kurz nach Beginn der Fahrt Brandgeruch wahrnahm.
Am Samstagabend, 23. Juli 2022, kurz vor 19.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus in Ziefen zu einem Brandausbruch.
Es wurden keine Personen verletzt.
Am Samstagnachmittag sind im Giessbachtunnel bei Brienz zwei Autos frontal kollidiert. Sechs Personen wurden verletzt.
Der Tunnel musste mehrere Stunden gesperrt werden.
Nach dem gestrigen heissen Tag brachten eine schwache Kaltfront und abendliche Gewitter eine leichte Abkühlung. Heute sorgte ein Höhentrog für Bewölkung und weitere Schauer.
Dadurch gab es in der Deutschschweiz keinen Hitzetag, südlich der Alpen hingegen war es weiterhin drückend heiss.
Am Freitagnachmittag hat sich in Adelboden ein Unfall mit einem Trottinett ereignet. Die Lenkerin wurde schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen.
Der Unfall wird untersucht.
Ein Mann ist in der Nacht von Freitag auf Samstag beim Bahnhof Biel bei einer Auseinandersetzung mit zwei anderen Männern verletzt worden. Er wurde vor Ort medizinisch betreut.
Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft sucht die Kantonspolizei Bern Zeuginnen und Zeugen.
Der 25-jährige Mitfahrer, welcher schwerverletzt ins Spital gebracht wurde, ist an seinen schweren Verletzungen, im Laufe des Samstags, verstorben.
Zur Ursprungsmeldung gelangen Sie hier.
Nach einer Frontalkollision zwischen zwei Autos am Samstagmorgen in Gwatt sind fünf Personen leicht verletzt ins Spital gebracht worden.
Der Verkehr musste für mehrere Stunden wechselseitig geführt werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) am Donnerstag (21.7.2022) im Flughafen Zürich eine Frau festgenommen und in ihrem Handgepäck rund drei Kilogramm Kokain sichergestellt.
Die Passagierin reiste von San José nach Zürich.
Am Freitagnachmittag ist es auf der A13 zwischen Pian San Giacomo und Mesocco Nord zu einem Verkehrsunfall mit einem Motorradfahrer und einem Lastwagen gekommen.
Der Töfffahrer wurde dabei schwer verletzt.
Am Samstag, 23. Juli 2022, kam es an drei verschiedenen Orten in der Stadt zu Raub- bzw. Diebstahlsdelikten.
In allen drei Fällen nahm die Stadtpolizei Tatverdächtige fest.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.