Am Freitagabend (22.07.2022) patrouillierten Beamte der Stadtpolizei St.Gallen an der Hechtgasse. Dabei fiel ein Mann auf, da er sich davon machen wollte. Bei der erfolgten Anhaltung verhielt er sich unkooperativ und musste letztlich in Handfesseln gelegt werden.
Dabei stiess er Drohungen aus und ein Polizist verletzte sich leicht an der Hand und am Knie. In den Effekten des Angehaltenen konnten Betäubungsmittel gefunden werden.
In Selzach konnte die Polizei dank aufmerksamen Anwohner/-innen zwei mutmassliche Täter anhalten. Sie werden verdächtigt Fahrzeuge durchsucht und Sachen daraus entwendet zu haben.
Für weitere Ermittlungen wurden sie vorläufig festgenommen.
Neue Ausstiegshilfen beim Höngger-Wehr für zusätzliche Sicherheit beim Gummiböötlen:
Die Stadt Zürich erstellte für einen sicheren Ausstieg eine neue Treppe unter der Europabrücke und verlängerte den Steg vor der Rampe des Höngger-Wehrs.
Am Samstag, 23. Juli 2022 brach in einer Wohnung in Zürich-Schwamendingen ein Brand aus.
Personen wurden nicht verletzt, jedoch entstand grosser Sachschaden.
Am Freitag (22.07.2022), kurz nach 18 Uhr, hat sich im Kreuzungsbereich der Brunnackerstrasse und Erlenstrasse ein Unfall zwischen einem Traktor mit Anhänger und einem Motorrad ereignet.
Der 42-jährige Motorradfahrer verletzte sich dabei unbestimmt.
Am Freitag (22.07.2022), kurz nach 18 Uhr, hat eine 33-Jährige an der Schützenstrasse einen Selbstunfall verursacht und ist danach weggefahren. Ihr Auto kollidierte mit einem Holzzaun.
Sie wurde für fahrunfähig befunden und musste eine Blut- und Urinprobe abgeben.
Am Freitag (22.07.2022), kurz vor 19:30 Uhr, ist ein 24-jähriger Motorradfahrer an der Feldrietstrasse gestürzt und dabei unbestimmt verletzt worden.
Er musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Am Samstag (23.07.2022), kurz vor 02:00 Uhr, ist in der Nähe des Gräppelensees, an der Neuenalpstrasse, ein Holzschopf in Brand geraten.
Die Feuerwehr rückte mit 13 Angehörigen aus und konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Am Samstag (23.07.2022), in der Zeit zwischen 02:00 Uhr und 03:30 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Wohnung eines Mehrfamilienhauses an der Zürcherstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über ein schräg gestelltes Fenster Zutritt zur Wohnung und durchsuchte diese.
Am Samstag (23.07.2022), in der Zeit zwischen 04:00 Uhr und 04:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Tankstellenshop an der Romanshornerstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft brach gewaltsam die Schiebetür zum Shop auf, durchsuchte das Geschäft und entfernte sich anschliessend unter Mitnahme von Deliktsgut in unbekannte Richtung.
Am Freitagabend, 22. Juli 2022, ist ein 79-Jähriger in Küssnacht mit einem E-Bike verunfallt.
Der Zweiradfahrer war um 17.20 Uhr auf der Lochmülistrasse talwärts. Dabei verlor er die Kontrolle über das E-Bike und geriet ins angrenzende Wiesland.
Am Freitag, 22.07.2022, ca. 14.30 Uhr, ereignete sich am „Ruchen“ in Obstalden, Gemeinde Glarus Nord, ein Bergunfall mit Todesfolge.
Ein 66-jähriger, erfahrener Berggänger aus dem Kanton Zürich unternahm am Freitag eine Bergtour im Gebiet des Mürtschenstockes.
In der Aare in Wangen an der Aare wird seit Freitagnachmittag eine Frau vermisst.
Trotz intensiver Suchmassnahmen konnte diese bislang nicht gefunden werden.
Am Freitag kam es in Rupperswil zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen.
Drei Personen wurden verletzt. Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Rund 840 Mitarbeitende kümmern sich bei der Polizei im Kanton Luzern um die Sicherheit der Bevölkerung. Eine starke Vernetzung mit weiteren Institutionen unterstützt die effektive Arbeit der Polizei Luzern.
Die Bediensteten sind bei Unfällen, Delikten oder auch für die Verkehrsinstruktion in Schulen und Altersheimen, bei Streitigkeiten unter Nachbarn oder häuslicher Gewalt zur Stelle.
Ein stark alkoholisierter Autofahrer kollidierte am Freitagabend in Oberaach mit einem Brunnen und musste seinen Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagnachmittag sind die Einsatzkräfte der Feuerwehr wegen eines Brandes im Zoo Zürich ausgerückt.
Die Nachlöscharbeiten gestalten sich aufwändig und dauern noch an. Weder Menschen noch Tiere kamen zu Schaden.
Am Mittwochnachmittag (20.07.2022) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Tanklastwagen ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Am späteren Freitagvormittag (22.07.2022) hat eine unbekannte Person mit einem unbekannten Fahrzeug in Neuhausen am Rheinfall ein parkiertes Velo umgefahren und beschädigt.
Personen sind bei diesem Verkehrsunfall keine verletzt worden. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Donnerstag, 21. Juli 2022, fuhr der Lenker eines Motorrads mit Schwyzer Kontrollschild auf der Gotthardstrasse in Richtung Süd.
Nach dem Dorf Intschi musste der vor ihm fahrende Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern verkehrsbedingt abbremsen.
Am Freitagmittag (22.07.2022) kam es an der Frongartenstrasse 5 zu einer Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin.
Diese wurde in der Folge vom linken Vorderrad des Lieferwagens überrollt und dabei schwer verletzt.
Am Freitag verursachte ein Automobilist mehrere Kollisionen. Wie sich herausstellte, dürfte der Lenker stark alkoholisiert unterwegs gewesen sein.
Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, kam es heute kurz vor 13:20 Uhr auf der Autobahn A2 im Bereich Quinto zu einem Verkehrsunfall.
Ein 36-jähriger Niederländer fuhr mit seinem Auto in nördlicher Richtung.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 30 vom 25.07.2022 bis zum 31.07.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsvorsorge durchgeführt werden:
Am Donnerstagabend ist in Thörishaus ein Mann beraubt worden. Die unbekannten Täter entwendeten seinen Rucksack.
Das Opfer wurde verletzt. Unter der Leitung der zuständigen Staatsanwaltschaft hat die Kantonspolizei Bern Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Donnerstag (21.07.2022) ging ein 72-jähriger Mann auf einer Alp seiner landwirtschaftlichen Arbeit nach.
Auf dem steilen Gelände überschlug sich der landwirtschaftliche Transporter.
Bei einem Vorfall ist am Donnerstag (21.07.2022) eine Frau schwer verletzt worden.
Kurz vor Mittag gingen bei den Einsatzzentralen der Stadtpolizei Winterthur und Schutz & Rettung Zürich mehrere Meldungen ein, dass in einem Mehrfamilienhaus ein Vorfall im Gange sei.
Am Freitag, 22. Juli 2022, kurz nach 10.00 Uhr, entwendete ein 27-jähriger Mann ein Auto an einer Tankstelle in Frenkendorf BL bei der „Mifa-Kreuzung“ und flüchtet. Auf seiner Flucht verursacht er mehrere Unfälle.
Der mutmassliche Täter konnte durch die Polizei verhaftet werden. Eine Person wird verletzt.
Für besonders gute Abschlussnoten bei der Lehrabschlussprüfung (5.5+) dürfen die Lernenden der LBA an einem Heliflug mit dem Chef Logistikbasis der Armee teilnehmen.
Es freut uns ganz besonders, dass wir dieses Jahr gleich zwei Lernende aus dem Armeelogistikcenter Hinwil dafür empfehlen durften: Martina Stössel, Automobil-Mechatronikerin EFZ Nutzfahrzeuge und Eduard Nawrocki, Automobil-Mechatroniker EFZ Nutzfahrzeuge.
In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (22.07.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Churerstrasse in ein Strandkiosk eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Vorhängeschlosses und der Eingangstür verschaffte sich die Täterschaft unbefugten Zutritt zum Kiosk.
Ein Passant hat am Freitagmorgen, 22. Juli 2022, in der Aare bei Olten eine tote Person festgestellt.
Diese konnte in der Folge durch die Polizei geborgen werden.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagabend (19.7.2022) in Hinwil einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler verhaftet und rund 29 Kilogramm Marihuana sowie über zehntausend Franken Bargeld sichergestellt.
Bei der Kontrolle eines Personenwagens sowie dessen 30-jährigen Lenkers stellten Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich rund zehn Kilogramm Marihuana sicher.
Am Freitagvormittag ist auf der Hauptstrasse H27 in Zernez ein Motorradfahrer mit einer Leitplanke kollidiert und gestürzt.
Der Mann verletzte sich dabei schwer.
Die Ermittlungen zum Brand in einem Bauernhaus in Mittelhäusern von Anfang Mai sind abgeschlossen.
Die Brandursache konnte nicht abschliessend geklärt werden.
Das Bundesamt für Umwelt BAFU hat dem Gesuch des Kantons Graubünden zur Regulierung des Beverin-Rudels zugestimmt. Der Kanton kann zwei Jungwölfe zum Abschuss freigeben.
Die Abschussquote wird im Verlauf des Sommers voraussichtlich erhöht.
Aufgrund der aktuellen Trockenheit und der absehbaren Wetterentwicklung im Kanton Thurgau hat das Departement für Bau und Umwelt mit sofortiger Wirkung und bis auf Widerruf ein Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe erlassen.
Die Waldbrandgefahr wird auf Stufe vier „grosse Gefahr“ gesetzt. Für das ganze Kantonsgebiet gilt zudem bis auf Weiteres ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerken.
Bei einem Unfall mit einem Fahrrad hat sich am Freitagmorgen (22.7.2022) in Dällikon ein Mann schwere Verletzungen zugezogen.
Kurz nach 9 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung die Meldung ein, dass an der Brunnenwiesenstrasse eine verletzte Person liegen würde.
Die Ermittlungen zum Brand eines Einfamilienhauses in Meikirch von Anfang Mai sind abgeschlossen.
Denen nach hatten Insekten im Dachstock im Bereich eines Rauchrohres Isolationsmaterial abgefressen, weshalb das Feuer durch die entstandene Strahlungswärme ausbrechen konnte.
Am Donnerstagnachmittag (21.07.2022) kam es zu einem Unfall an der Rorschacher Strasse 95, wobei ein Personenwagen aus noch unbekannten Gründen in einen Kinderwagen fuhr.
Das Kleinkind hat sich eher leicht verletzt und wurde ins Spital gebracht.
Am frühen Freitagmorgen ist in Kirchberg eine Wohnung in Brand geraten. Die betroffene Wohnung ist aktuell unbewohnbar.
Verletzt wurde niemand. Die Brandursache wird untersucht.
Am 21. Juli 2022 gegen 11:00 Uhr, ereignete sich am Combin de Valsorey auf dem Gemeindegebiet von Bagnes ein Bergunfall.
Dabei verlor eine Person ihr Leben.
Am Donnerstagmorgen (21.07.2022), in der Zeit zwischen 07:20 Uhr und 08:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Fehlsenstrasse in ein Altersheim eingebrochen.
Sie verschaffte sich unbefugten Zutritt zum Gebäude und brach dort in der Angestelltengarderobe den Spint auf.
Am Donnerstagnachmittag (21.07.2022), kurz nach 13:00 Uhr, ist es auf der Autobahn N13 zu einer Auffahrkollision mit zwei beteiligten Autos gekommen.
Dabei wurde eine Person leicht verletzt und musste von der Rettung ins Spital gebracht werden. An beiden Autos entstand Sachschaden von total etwa 13'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.