Am Montagmittag (18.07.2022), kurz vor 12:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale die Meldung erhalten, dass ein Stoh- und Maisfeld an der Sinkernstrasse in Brand geraten sei.
Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 1'500 Franken. Die Kantonspolizei St.Gallen bittet die Bevölkerung um Hinweise auf den möglichen fahrlässigen Brandverursacher und sucht zudem einen "violett, altrosa, bläulichen" älteren Kleinwagen.
Am Montagmorgen (18.07.2022), um zirka 10:00 Uhr, ist am Hinterbüel ein 51-jähriger Landwirt von einem Lastwagen gestürzt.
Dabei zog er sich unbestimmte Verletzungen zu und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (18.07.2022), ist eine unbekannte Täterschaft an der Rickenstrasse in den Showroom eines Landmaschinenbetriebs eingebrochen.
Durch das Aufbrechen der Eingangstür verschaffte sie sich Zugang zum Showroom.
In der Zeit zwischen Samstagnachmittag und Montagmorgen (18.07.2022), ist eine unbekannte Täterschaft im Buechental in einen Imbiss-Laden eingebrochen.
Durch das Aufbrechen eines Fensters verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von etwa 150 Franken.
Am Montagmorgen (18.07.2022), in der Zeit zwischen 01:00 und 07:00 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft an der Meienbergstrasse in ein Gartenrestaurant eingebrochen.
Durch das Aufbrechen des Vorhängeschlosses einer Schiebetür verschaffte sie sich Zugang zum Gebäude und stahl Bargeld im Wert von etwa 3'000 Franken.
Am Montagmorgen (18.07.2022), kurz vor 08:00 Uhr, hat es an der Heinrich-Wild-Strasse in einem Firmengebäude gebrannt.
Der Boiler einer Ultraschallanlage fing Feuer.
Am Sonntagmorgen (17.07.2022) ist ein 82-jähriger Automobilist in eine Hauswand geprallt und ums Leben gekommen.
Aufgrund der Meldung wurden mehrere Polizeipatrouillen, ein Rettungswagen, ein Rettungshelikopter, die Feuerwehren Kaisten, Laufenburg und Frick und die Staatsanwaltschaft aufgeboten.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Frauenfeld wurde am Montag eine 25-jährige Fussgängerin schwer verletzt.
Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden.
Bei einer Kollision mit einem Personenwagen ist am Samstag (16.07.2022) ein 34-jähriger Rennvelofahrer ums Leben gekommen.
Er war kurz nach 12:30 Uhr auf der Hüttikerstrasse talwärts unterwegs.
Am Samstag, den 16. Juli 2022, waren zwei Bergsteiger im Abstieg des Weisshorngipfels unterwegs, als einer der beiden Bergsteiger abstürzte.
Die vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.
Am Montag, 18.07.2022, ca. 11.40 Uhr, ereignete sich in Netstal ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 65-jähriger Lenker eines Motorrollers war in Netstal auf der Landstrasse in Richtung Glarus unterwegs. Dabei fuhr er hinter einem Lieferwagen, welcher bei der Verzweigung Landstrasse/Lerchenstrasse in Richtung Klöntal abbog.
Die Kantonspolizei Thurgau führt die digitale Bussenabwicklung mit neuen Bussenzetteln ein. Über den aufgedruckten QR-Code kann schnell und einfach auf das Bussenportal gelangt werden. Die Pilotphase startet am 25. Juli in Frauenfeld und dauert rund drei Wochen.
Die neuen Bussenzettel mit QR-Code werden ab dem 25. Juli durch die Kantonspolizei Thurgau eingesetzt. Nach der Pilotphase in Frauenfeld werden die neuen Bussenzettel zu einem späteren Zeitpunkt schrittweise im ganzen Kanton zur Anwendung gelangen. Polizistinnen und Polizisten erfassen bei Übertretungen die Daten in einer mobilen Bussen-App.
Am Montag, 18.07.2022, ca. 04.30 Uhr, ereignete sich in Mollis auf der Kerenzerstrasse ein Felssturz.
Aus einem Felsband im Wändenwald oberhalb Mollis lösten sich Blöcke im Volumen von total rund 100 Kubikmetern.
Am frühen Montagmorgen brannte es in der Tiefgarage der Migros Würzenbach in der Stadt Luzern. Verletzt wurde niemand.
Die Luzerner Polizei hat eine verdächtige Person festgenommen.
Am Rheinfall in Neuhausen a./Rhf. sind am Wochenende (16./17.07.2022) mehrere Taschendiebstähle begangen worden. Die Schaffhauser Polizei weist in diesem Zusammenhang auf ihre Präventionskampagne gegen Taschendiebe hin.
Lassen Sie Wertsachen nie unbeaufsichtigt und tragen Sie diese - wenn möglich – immer nahe am Körper.
Beim Brand im Keller eines Einfamilienhauses ist am Sonntagabend (17.07.2022) in Bachenbülach ein Sachschaden von rund einhunderttausend Franken entstanden.
Verletzt worden ist niemand.
Am Montag, 11. Juli 2022, nahmen Fahnder der Stadtpolizei Winterthur drei mutmassliche Drogenhändler fest und stellten eine grössere Menge Haschisch sowie Marihuana, Kokain und Bargeld sicher.
Ermittlungen der Stadtpolizei Winterthur führten zur Wohnung eines mutmasslichen Drogenhändlers im Winterthurer Neuwiesen-Quartier. Der tatverdächtige Wohnungsmieter, ein 29-jähriger Schweizer, konnte kurz nach 17.00 Uhr vorläufig festgenommen werden.
Nach einem Einbruch am Sonntagabend in ein Einfamilienhaus in Winznau konnte die Polizei dank einer aufmerksamen Anwohnerin zwei mutmassliche Täter anhalten.
Diese wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Seit der letzten Revision des Waffengesetzes 2019 fallen einige Waffen neu unter "verbotene Waffen" und müssen der Polizei bis zum 15. August 2022 gemeldet werden.
Die Anpassung des Waffenrechts betrifft halbautomatische Zentralfeuerwaffen; nämlich Handfeuerwaffen mit einer Magazinkapazität von über 10 Schuss und Faustfeuerwaffen mit einer Magazinkapazität von über 20 Schuss, zu halbautomatischen Feuerwaffen umgebaute Serienfeuerwaffen und ihre wesentlichen Bestandteile und halbautomatische Handfeuerwaffen, die mit Hilfe eines Klapp- oder Teleskopschafts oder ohne Hilfsmittel auf eine Länge unter 60 cm gekürzt werden können, ohne dass dies einen Funktionsverlust zur Folge hat.
Am Sonntagnachmittag (17.07.2022) kam es in einem Reisebus in Richtung St.Gallen zu einem Unfall, wobei sich eine 73-Jährige eher leicht verletzte.
Sie prallte, ohne angegurtet zu sein, gegen die Windschutzscheibe des Busses, da dieser stark abbremsen musste.
Bei einem Polizeieinsatz ist es am Samstagmorgen (16.07.2022) zu einer Schussabgabe gekommen. Die Stadtpolizei Zürich wurde alarmiert, weil sich ein Mann in einer kirchlichen Institution etwas antun wolle.
Als die Polizisten eintrafen, zog der 60-jährige Mann ein grosses Fleischermesser.
Auf den Strassen Richtung Süden war am Samstag (16.07.2022) erneut viel Geduld gefragt.
Vor dem Gotthard-Nordportal stauten sich die Fahrzeuge zwischenzeitlich auf dreizehn Kilometern.
Vermisst wird seit 17. Juli 2022 in Hägglingen [Name gelöscht] (94)
Am 17. Juli 2022 meldete das Altersheim Senevita, dass [Name gelöscht] nicht zum Nachtessen erschienen sei und vermisst werden. Die gesuchte Person dürfte mit seinem elektrischen Rollstuhl in der Region unterwegs sein.
Über das Wochenende ereigneten sich im Kanton Luzern diverse Verkehrsunfälle.
Mehrere Personen wurden mit Verletzungen oder zur Kontrolle in das Spital gebracht.
Im Auftrag des Kantonsrats veröffentlicht die Luzerner Polizei seit einem Jahr wöchentlich eine Liste der Standorte der semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen.
Neu werden die Standorte auf der Website und auf der App iPolice auf einer Karte dargestellt.
Wir beobachten derzeit in der Schweiz einen deutlichen Anstieg an Betrugsfällen mit gefälschtem technischen Support (auch Microsoft-Betrug genannt). Allein in der Westschweiz haben die Betrüger seit Anfang des Jahres bereits fast CHF 900'000.- erbeutet.
Aus diesem Grund bitten die Kantonspolizeien die von Betrügern kontaktierten Personen eindringlich, nicht auf ihre Warnungen vor angeblichen Computerproblemen einzugehen.
Am Sonntagabend, 17. Juli 2022, waren Seerettungsdienste, Polizei und Feuerwehren aufgrund von zwei Einsätzen auf dem Obersee gefordert.
Fünfzehn Minuten nachdem ein sinkendes Boot gemeldet wurde, ging die Meldung über einen verunfallten Schwimmer ein. Für den Schwimmer kam jede Hilfe zu spät, das Motorboot konnte geborgen werden.
Vom 23. Juli bis 07. August 2022 findet im Goms, zwischen Geschinen und Obergesteln, das Bundeslager der Pfadibewegung Schweiz (BuLa) unter dem Motto „mova“ statt. Ca. 30'000 Kinder und Jugendliche sowie 3’000 Helfer werden während zwei Wochen vor Ort sein.
Während der Dauer des Lagers ist mit stark erhöhtem Verkehrsaufkommen in der ganzen Region Goms zu rechnen. Mehrheitlich am Samstag, den 23. Juli 2022 reisen die Kinder und Jugendlichen mit öffentlichen Verkehrsmitteln an. Die Veranstalter rechnen täglich zusätzlich mit zirka 4’000 Besuchern – vornehmlich Angehörige der Kinder. Es kann daher zu Verkehrsbehinderungen kommen.
Bei Mariastein geriet am Sonntagnachmittag ein Autolenker in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und kollidierte in der Folge mit zwei Bäumen.
Der Lenker sowie dessen Beifahrer wurden dabei leicht verletzt.
Am Sonntagnachmittag ist es auf der Hauptstrasse H19 oberhalb von Tamins zu einer Kollision zwischen einem Anhänger und einem Auto gekommen. Eine Frau wurde leicht verletzt.
Kurz nach 16.00 Uhr fuhr ein 21-Jähriger mit seinem Personenwagen und Anhänger auf der Oberalpstrasse in Richtung Flims. Oberhalb Tamins, bei der Örtlichkeit Fatschis, löste sich der Anhänger vom Zugfahrzeug und kam folglich auf die Gegenfahrbahn.
Fundierte Informationen über den Zustand des Strassennetzes sind eine wichtige Basis für die Planung von Unterhalt und Erneuerung. Das Tiefbauamt Graubünden sammelt die nötigen Daten dazu mit einem speziellen Messfahrzeug.
Dieses ist während den nächsten zwei Wochen auf den kantonalen Strassen des Engadins und des Landwassertals sowie auf den Passstrassen am Flüela, Albula, Ofen, Bernina und Maloja unterwegs. Dabei wird die Strassenoberfläche mit Spezialkameras sowie Messeinrichtungen detailliert und dreidimensional erfasst.
Am Samstagabend (16.07.2022), kurz nach 19:00 Uhr, ist auf Höhe "Tieregg" ein 31-jähriger Basejumper abgestürzt.
Der in Dubai wohnhafte Ukrainer wurde dabei tödlich verletzt. Er hielt sich als Tourist in der Schweiz auf.
Am Sonntag, 18.07.2022, ca. 20.00 Uhr, ereignete sich in Bilten ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Eine 43-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur unterwegs.
Am Samstag, 23. Juli 2022 finden in Davos zwei Sportveranstaltungen statt. Dabei ist mit Verkehrsbehinderungen und Wartezeiten zu rechnen.
Am Samstag, 23. Juli 2022 finden die Sportveranstaltungen Cross Triathlon Davos und das Cross-Country Summer Festival Davos statt.
Das schweizweite Projekt „Werterhalt POLYCOM“ (WEP 2030) sieht vor, das nationale Sicherheitsfunknetz der Behörden und Organisationen für Rettung und Sicherheit von Time Division Multiplexing auf die digitale IP-Technologie zu migrieren, um dadurch die Funktionalität bis ins Jahr 2035 sicherzustellen.
Zu diesem Zweck werden sämtliche Antennenstandorte des Funknetzes durch technische Komponenten der neusten Generation ersetzt. Im Kanton Uri zeichnet sich die Kantonspolizei als Teilnetzbetreiber dafür verantwortlich.
Bei einem Kellerbrand in einem Mehrfamilienhaus ist am Sonntagabend (17.7.2022) in Egg ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Am Sonntagnachmittag ereignete sich in Gampel ein Verkehrsunfall. Zwei Fussgänger zogen sich dabei schwere Verletzungen zu.
Der Unfall ereignete sich gegen 15:45 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt fuhr ein Personenwagen auf der Kantonsstrasse von Steg in Richtung Gampel.
…wie schon in den vergangenen Tagen klettern die Temperaturen auch in der kommenden Woche in die Höhe.
Bitte gebt auf euch acht, denkt an den Sonnenschutz, bewahrt einen kühlen Kopf und greift immer mal wieder zur Wasserflasche.
Am Sonntagnachmittag ist in Brügg ein Mann mit einem Motorrad verunfallt. Der Mann wurde dabei schwer verletzt und mit der Rega ins Spital geflogen.
Ermittlungen zum Unfallhergang sind im Gang.
Am Samstag, den 16. Juli, musste die Polizei in der Nacht wegen eines Hundes ausrücken, der in einem in einer Tiefgarage in Montreux geparkten Fahrzeug in Not geraten war.
Nachdem sie eine Scheibe einschlagen mussten, konnten die Polizisten eine Husky-Hündin retten, entdeckten aber gleichzeitig einen anderen Hund, der leblos im Kofferraum lag. Es wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet.
Am Sonntagmittag (17.07.2022), kurz vor 11.30 Uhr kam es in Wasserauen zu einem schweren Verkehrsunfall zwischen einem Zug der Appenzeller Bahnen und einem Personenwagen.
Alle drei Insassen des Personenwagens wurden dabei mittelschwer bis schwer verletzt und von zwei Helikopter der Rega geborgen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.