Am frühen Donnerstagmorgen sind in Blausee-Mitholz ein Motorrad und ein Auto frontal kollidiert. Der Motorradfahrer und sein Sozius wurden dabei schwer verletzt. Sie wurden mit Rettungshelikoptern ins Spital geflogen.
Die Strasse war rund zweieinhalb Stunden gesperrt.
Gestern kurz nach 17 Uhr kam es zu einer Kollision mit der Mittelleitplanke. Der Fahrzeuglenker wurde nicht verletzt. Die Mittelleitplanke wurde beschädigt und musste provisorisch repariert werden.
Die A8 musste für rund 1 1/4 Stunde in Fahrtrichtung Luzern einspurig gesperrt werden. Dabei kam es zu Verkehrsbehinderungen und einem Rückstau auf der A8.
Im Rahmen des Risikomanagements Bevölkerungsschutz sind die wahrscheinlichsten und gravierendsten Risiken für den Kanton Zürich neu erfasst und bewertet worden.
Der Regierungsrat hat vom entsprechenden Bericht der Kantonalen Führungsorganisation (KFO) Kenntnis genommen.
Seit heute veröffentlicht die Polizei Kanton Solothurn im Rahmen eines Pilotprojekts unter so.ch/radar die Standorte der stationären und semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen.
In einem parlamentarischen Auftrag vom September 2021 wurde der Regierungsrat gebeten, die nötigen Rechtsgrundlagen zu schaffen, um die Standorte der stationären und semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen zu veröffentlichen. In seiner Stellungnahme zeigte sich der Regierungsrat offen für das Anliegen. Er hat die Polizei beauftragt, die Standorte im Rahmen eines Pilotprojekts auf angemessene Weise zu veröffentlichen (vgl. RRB Nr. 2021/1833 vom 6. Dezember 2021). Der Kantonsrat stimmte diesem Beschluss der Regierung im Mai 2022 zu.
Auffällig gekleidet überfiel eine unbekannte Person gestern Nachmittag die Raiffeisen-Bank in Mellingen. Die Täterschaft brach das Vorhaben jedoch vorzeitig ab und konnte trotz Fahndung flüchten.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Sirnach ein E-Bike-Fahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Mittwoch, 13. Juli 2022, ging bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Schwyz kurz nach 13 Uhr die Meldung ein, dass auf der Autobahn A4 ein massiv überladener Personenwagen unterwegs sei. Die aufgebotene Patrouille konnte das Fahrzeug anhalten und einer Kontrolle beim Verkehrsamt unterziehen. Dabei stellte sich heraus, dass die zulässige Dachlast nach Abzug der Toleranz um 147 kg und das Gesamtgewicht des Fahrzeugs um 162 kg überschritten wurde.
Zudem war die Dachlast ungenügend gesichert.
Anfang Juli hat die Kantonspolizei zusammen mit der Staatsanwaltschaft Graubünden in Malix eine Indoor-Hanfplantage ausgehoben.
Den Personen, welche die Anlage betrieben, werden Widerhandlungen gegen das Betäubungsmittelgesetz vorgeworfen.
Am frühen Montagabend (11.07.2022) hat ein junger Mann einem Unbekannten beim Bahnhof in der Stadt Schaffhausen seine E-Scooter für eine Probefahrt ausgeliehen. Die Probefahrt dauert bis dato bzw. der Unbekannte ist mit dem E-Scooter abgehauen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Bei einer Kollision mit einem Tram ist am Dienstagabend (12.07.2022) ein Autolenker verletzt worden. Der Unfall passierte kurz vor 21:00 Uhr auf der Schaffhauserstrasse.
Ein 45-jähriger Autolenker kollidierte mit einem Tram der Linie 14, das stadtauswärts unterwegs war.
…der Sommer hat uns fest im Griff. Geniesst die kommenden Tage, greift ab und zu zur Wasserflasche und bewahrt einen kühlen Kopf.
Am besten macht ihr es so wie unsere Polizeihündin Unah – eintauchen und ein erfrischendes Bad geniessen - so geht vieles einfacher.
Seit Montag sind mehr als 45 Lernende aus dem ganzen VBS im Lernendenlager VBS in Andermatt.
Auf dem Programm stehen Kommunikationstrainings, Wandern, Gebirgstechnik sowie Besuche des Flugplatzes Alpnach und von SWISSINT in Stans.
Am 28.06.2022 hielten Agenten der Kantonspolizei Wallis anlässlich einer Verkehrskontrolle einen E-Scooter an. Die Kontrolle auf der Prüfrolle ergab, dass das Gefährt eine Geschwindigkeit bis zu 120 km/h erreicht.
Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Die Kantonspolizei Wallis erinnert aus diesem Anlass an die geltenden Vorschriften.
Am Mittwoch, 13. Juli 2022, kurz vor 15.15 Uhr, ereignete sich auf einer Parkplatz-Zufahrt an der Grüssenstrasse in Pratteln BL ein Selbstunfall mit einem Personenwagen. Verletzt wurde niemand.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 20-jährige Personenwagenlenker in eine Parkplatz-Zufahrt an der Grüssenstrasse in Pratteln.
Wegen einem Feueralarm im Belchentunnel musste am Mittwoch, 13. Juli 2022, kurz nach 16.00 Uhr, der Belchentunnel auf der Autobahn A2 in beide Richtungen gesperrt werden. Es kam zu einem grösseren Stau.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei löste ein defekter Feuermelder einen Alarm aus, worauf die Tunnelröhren in beide Richtungen gesperrt werden mussten.
Am Mittwochnachmittag (13.07.2022) ist in Rüdlingen ein Strohballenwagen inkl. Ladung komplett ausgebrannt. Personen sind dabei keine verletzt worden.
Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am frühen Montagmorgen (11.07.2022) griff – aus noch ungeklärten Gründen – ein Mann am Bahnhof in der Stadt Schaffhausen einen Taxifahrer an. Dieser wurde beim Angriff verletzt.
Um 03.30 Uhr am frühen Montagmorgen (11.07.2022) griff ein 31-jähriger Mann an der Bahnhofstrasse in der Stadt Schaffhausen einen 69-jährigen Taxifahrer an.
Die Staatsanwaltschaft, die Kantonspolizei und der Eidgenössische Zoll- und Grenzschutzdienst (EZV) berichten, dass am 10.07.2022 vier italienische Staatsangehörige im Alter zwischen 21 und 26 Jahren, die alle in Ligurien leben, festgenommen wurden.
Die vier waren in einem Auto mit italienischen Kennzeichen unterwegs, das aus der Schweiz kam und in der Nähe des Autobahnpasses Chiasso angehalten wurde.
Am Dienstag, 12.07.2022, gegen 21:00, fuhr ein gelber, in Deutschland zugelassener Mercedes-Benz Vito Bus, der von einer im Wallis wohnhaften Person gelenkt wurde, auf der Route de La Vue-des-Alpes von La Chaux-de-Fonds in Richtung Neuenburg.
Kurz vor der Passhöhe setzte dieses Fahrzeug zum Überholen eines schwarzen Mini Cooper an.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern kurz vor 12:50 Uhr ein Verkehrsunfall in der Via Cantonale in Lamone.
Ein 48-jähriger Schweizer Motorradfahrer mit Wohnsitz in der Region war in Richtung Lugano unterwegs.
Am Montag, 11. Juli, gegen 22.50 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 46-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue de l'Hôtel-de-Ville in La Chaux-de-Fonds in nördlicher Richtung.
Auf der Höhe des Gebäudes Nr. 115 kollidierte er mit einem Poller auf der Insel in der Mitte der Fahrbahn.
Am Mittwoch, 13.07.2022, zirka 09:50 Uhr hat sich auf der Autobahn A2 in Beckenried ein Selbstunfall ereignet. Zwei Personen wurden durch den Unfall leicht verletzt.
Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.
Am Montag, den 11. Juli 2022 hat sich in Stansstad NW im Quartier Schützenmatte ein Raubdelikt in einer Wohnung ereignet. Das Opfer, eine Rentnerin, wurde dabei leicht verletzt.
Die unbekannte Täterschaft ergriff vor der Alarmierung der Polizei die Flucht.
Ein dreijähriges Mädchen wurde am Dienstag in Weinfelden schwer verletzt und musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Die Umstände sind unklar, die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Bei einer Kollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Kreuzlingen ein Rollerfahrer verletzt. Er musste ins Spital gebracht werden.
Eine 56-jährige Autofahrerin fuhr um 7.20 Uhr von der Paulistrasse in den Kreisel am Blauhausplatz ein. Dabei kollidierte sie mit einem Rollerfahrer, der bereits im Kreisel unterwegs war.
Auf der Kastelstrasse in Himmelried ereignete sich am Mittwochmorgen, 13. Juli 2022, ein Selbstunfall mit einem Auto.
Dabei hat sich die Fahrzeuglenkerin Verletzungen zugezogen, die eine Einweisung in ein Spital erforderlich machten.
Am Mittwoch kam es in Kaisten zu einer Kollision zweier Autos. Verletzt wurde niemand. Das eine beteiligte Fahrzeug wird nun gesucht.
Auskunftspersonen werden gebeten, sich bei der Kantonspolizei Aargau zu melden.
Gestern Abend ereignete sich in Emmenbrücke ein Selbstunfall eines Motorradfahrers.
Er verletzte sich beim Sturz und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Dienstagnachmittag (12.07.2022) wurde ein Mofafahrer an der Favrestrasse angehalten, da er keinen Helm trug.
Der 15-Jährige konnte weder Führer- noch Fahrzeugausweis für das Mofa vorweisen. Abklärungen zeigten, dass das Mofa entwendet worden war. Weiter wurde dem 15-Jährigen eine Kleinmenge Marihuana abgenommen. Er wird angezeigt.
Ein Lastwagenunfall hat am Montagnachmittag (11.07.2022) zu einer massiven Verkehrsbeeinträchtigung geführt.
Ein Sattelmotorfahrzeug fuhr auf der A1 in Richtung St.Gallen.
Gestern Abend touchierte in Triengen ein angetrunkener Autofahrer beim Einparken einen Metallpfosten. Der Mann konnte kurze Zeit später kontrolliert werden. Die Atemalkoholprobe ergab einen Wert von 1,37 mg/l.
Am Dienstag, 12. Juli 2022, ca. 21.30 Uhr beabsichtigte ein Mann in Triengen sein Fahrzeug zu Parkieren.
Am Dienstag, 12. Juli 2022, kurz vor 21.30 Uhr, wurde auf der Reussacherstrasse in Altdorf ein Velofahrer wegen seiner unsicheren Fahrweise durch eine Patrouille der Kantonspolizei Uri angehalten und kontrolliert.
Die Atemalkoholmessung ergab einen Wert von 0.74 mg/l.
Die Vorbereitungsarbeiten für die offizielle Stadtzürcher Seeüberquerung von heute Nachmittag sind in vollem Gang.
Unsere Wasserschutzpolizei setzt die Bojen, die den Schwimmern während der Bewältigung der 1.5km-Strecke als Orientierung dienen und gleichzeitig als Sperrzonenmarkierungen für sämtlichen Schiffsverkehr gelten. Wir wünschen allen Teilnehmern gutes Gelingen.
Am Donnerstagabend, 7. Juli 2022, kam es im Winterthurer Lindengutpark zu einem Unfall. Ein Zweijähriger fiel unbemerkt in einen Brunnen. Dank der geistesgegenwärtigen Aktion mehrerer Passanten, konnte das Kind gerettet werden.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Am Dienstagnachmittag (12.07.2022), kurz vor 15:00 Uhr, ist es an der Hauptstrasse zu einer Auffahrkollision mit drei Autos gekommen.
Bei den drei beteiligten Autofahrer im Alter von 21, 51 und 53 Jahren wurde vor Ort eine Atemalkoholmessung durchgeführt.
Am Dienstagabend (12.07.2022), um zirka 18:30 Uhr, ist eine 47-jährige Frau mit ihrem Auto auf der Bächlistrasse verunfallt. Danach verliess die unverletzte Frau die Unfallstelle. Später kehrte sie wieder zurück.
Die Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Am Auto entstand ein Totalschaden.
Am Dienstagnachmittag (12.07.2022), kurz vor 16:00 Uhr, haben sich an einer Tankstelle an der St. Gallerstrasse drei Benzinkanister entzündet.
Eine 58-jährige Frau befüllte die Kanister im Kofferraum ihres Autos mit Benzin.
Am Mittwoch, 13. Juli 2022, ca. 07:10 Uhr, kam es auf der Verzweigung Münchensteinerstrasse/Grosspeterstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Roller.
Der Verkehr musste bis zum Abschluss der Tatbestandsaufnahme durch die Polizei umgelenkt werden. Der Rollerfahrer wurde durch die Sanität mit schweren Verletzungen ins Universitätsspital gebracht.
Bei einem Unfall mit einem Zug hat sich am Dienstagabend (12.7.2022) im Bahnhof Rickenbach-Attikon (Gemeinde Rickenbach) ein Mann schwer verletzt.
Ersten Ermittlungen zugrunde wurde ein 35-jähriger Mann etwa um 22.30 Uhr von einer Person mit einem Auto am Bahnhof Rickenbach-Attikon abgesetzt.
In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli 2022 wurden zwei Schafe von einem Wolf getötet.
In der Nacht vom 10. auf den 11. Juli 2022 wurde die Schafherde im Bereich Wichlen, Elm, von einem Wolf angegriffen.
Am Dienstagabend, 12. Juli 2022, kam es im Kreis 10 zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Kleinkind. Dieses wurde so schwer verletzt, dass es noch vor Ort verstarb.
Kurz vor 18.30 Uhr kam es in einem Innenhof einer Liegenschaft im Kreis 10 zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Kind.
Nach der ersten Episode im Juni prognostiziert MeteoSchweiz im Wallis erneut einen allmählichen Anstieg der Temperaturen, um am Donnerstag, 14.07., und voraussichtlich am Freitag, 15.07., sengende Werte zu erreichen.
Nach einer angekündigten Pause am Samstag und Sonntag steigen die Temperaturen dann am Montag, den 18.07. stark an, ein möglicher Beginn einer Hitzewelle Grad 3 könnte bis Freitag, den 22.07. andauern. Das Ende dieser Hitzewelle bleibt abzuwarten.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montag (11.07.2022) am Flughafen-Zürich eine mutmassliche Drogenkurierin verhaftet.
Eine 27-jährige Brasilianerin reiste von Sao Paulo nach Zürich und beabsichtigte weiter nach Island zu fliegen.
Am Dienstagabend ist in Stels oberhalb von Schiers ein landwirtschaftliches Fahrzeug komplett ausgebrannt. Ein Übergreifen des Feuers auf Wiesland und Wald konnte verhindert werden.
Verletzt wurde niemand.
Am 12.07.2022, um 15.00 Uhr, wurde an der Elsässerstrasse gegenüber der Voltamatte eine 77- jährige Frau Opfer eines versuchten Raubes.
Sie wurde dabei leicht verletzt.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.