Am Sonntag kollidierte ein unbekanntes Auto mit einer 5-jährigen Fahrradlenkerin. Die Lenkerin stürzte und wurde leicht verletzt.
Ohne sich um die Verletzte zu kümmern, fuhr das unbekannte Auto weg. Auskunftspersonen werden gesucht.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen sind am späten Sonntagnachmittag (12.6.2022) in Mönchaltorf drei Personen verletzt worden.
Ein 46-jähriger Mann fuhr kurz vor 18.30 Uhr mit seinem Personenwagen auf der Usterstrasse Richtung Mönchaltorf.
Am Sonntagmorgen (12.06.2022) hat sich auf der Zollstrasse in Osterfingen, kurz nach dem Grenzübergang Wangental, ein Verkehrsunfall ereignet.
Dabei wurde eine Fahrradfahrerin erheblich verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden.
Gestern Abend führte die Polizei Basel-Landschaft in Zusammenarbeit mit dem Grenzwachtkorps an verschiedenen Standorten im Kanton Verkehrskontrollen durch.
Insgesamt wurden 70 Fahrzeuge und deren Lenker überprüft.
Am Sonntagnachmittag, 12. Juni 2022, um 15.15 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Eptingen BL, Fahrtrichtung Basel, ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, hat es heute gegen 15.30 Uhr in Pregassona in der Via Giuseppe Maggi in einem sechsstöckigen Gebäude gebrannt.
Aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen noch klären müssen, brachen die Flammen in einer Wohnung im dritten Stock des Gebäudes aus.
Am Sonntagmorgen sind eine Lagerhalle und zwei Silos in Schwadernau in Vollbrand geraten. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte der Feuerwehren konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Es wurde niemand verletzt. Die Brandursache wird untersucht.
Bei einer Kollision zwischen einem Mofalenker und einem Auto ist am Samstagnachmittag (11.6.2022) in Ottenbach der Zweiradlenker schwer verletzt worden.
Gegen 16.00 Uhr fuhr ein 66-jähriger Mofalenker auf der Rickenbacherstrasse Richtung Ottenbach.
Am Dienstag und Mittwoch, 14. und 15. Juni 2022, führt die 85. Tour de Suisse anlässlich der dritten und vierten Etappe durch das Seeland Berner-Jura sowie durch die Regionen Emmental und Oberaargau des Kantons Bern.
Demnach ist mit Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und Wartezeiten zu rechnen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in Zusammenarbeit mit der Stadtpolizei Zürich und der Kommunalpolizei in der Nacht auf Samstag (10./11.6.2022) in den Bezirken Uster und Bülach sowie im angrenzenden Stadtgebiet Zürich verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrollen durchgeführt und mehrere Fahrzeuglenker zur Anzeige gebracht.
Während rund vier Stunden kontrollierten Polizistinnen und Polizisten an diversen Kontrollstellen rund 210 Fahrzeuge und deren Insassen.
Am Dienstagabend findet in Bern der feministische Frauenstreik statt, an dem eine hohe Anzahl Teilnehmende erwartet wird. Im Zusammenhang mit der bewilligten Kundgebung werden mehrere Strassen gesperrt sein.
In der Innenstadt ist insbesondere während dem Umzug mit grösseren Verkehrseinschränkungen zu rechnen.
Wegen Fahren unter Alkoholeinfluss mussten Samstagnacht in Fruthwilen und Märstetten zwei Personen ihren Führerausweis abgeben. Ein weiterer Autofahrer entging in der Nacht zum Sonntag in Schlatt nur knapp einem Ausweisentzug. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau hielt gegen 23.20 Uhr in Fruthwilen auf der Hauptstrasse eine Autofahrerin zur Kontrolle an.
Die Atemalkoholprobe ergab bei der 58-jährigen Schweizerin einen Wert von 0,5 mg/l.
Kaiseraugst AG / A3: Am Sonntagmorgen, 12. Juni 2022, kurz vor 06.00 Uhr, ereignete sich in der Autobahn A3, Fahrtrichtung Basel, Höhe Autobahnaus-/Auffahrt A3/A2 Richtung Bern/Luzern in Kaiseraugst AG ein Selbstunfall, wobei ein Personenwagen frontal mit einem Aufprallelement kollidierte.
Die drei Fahrzeuginsassinnen wurden verletzt.
Am Samstagabend, 11. Juni 2022, kurz vor 18.45 Uhr, verübte ein bislang unbekannter Täter einen Raubüberfall auf eine Migros-Filiale an der Spitzwaldstrasse in Allschwil BL.
Personen wurden dabei keine verletzt. Der Täter erbeutete Bargeld. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagnachmittag, 11. Juni 2022, ist es in Waldstatt zu einer Auffahrkollision eines Motorradlenkers gekommen.
Der Mann hat sich dabei leicht verletzt und musste ins Spital.
Am 12.06.2022, um 01.30 Uhr, kam es in der Steinenvorstadt, auf Höhe der Stänzlergasse, zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen aus der Schweiz und aus Deutschland im Alter zwischen 19 und 53 Jahren.
Sie erlitten dabei leichte Verletzungen.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Samstag in Klarsreuti ein Velofahrer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Zwischen Sonntag, 05.06.2022 und Samstag, 11.06.2022, wurde an der Klöntalstrasse in Riedern in ein Gastwirtschaftsbetrieb eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltamen Zutritt zum leerstehenden Gebäude und durchsuchte dieses.
In der Nacht von Samstag, 11.06.2022 auf Sonntag, 12.06.2022, wurde am Feldbach in Mollis in einen Bürocontainer eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich durch eine Türe gewaltsamen Zutritt und durchsuchte den Container.
In Glarus kam es am Samstag, 11.06.2022, zu einem Unfall, bei dem ein Elektro-Trottinett-Fahrer stürzte und sich verletzte.
Am Samstag, 11.06.2022, ca. 19.40 Uhr, ereignete sich auf der Bahnhofstrasse in Glarus ein Selbstunfall wobei eine Person verletzt wurde.
Am Samstag (11.06.2022), kurz nach 14:45 Uhr, ist es auf der Rupperswilerstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorradfahrers gekommen.
Der 63-jährige Mann wurde dabei verletzt.
Am Samstag (11.06.2022), kurz vor 23 Uhr, hat die Einsatzzentrale der Stadtpolizei St.Gallen die Meldung erhalten, dass nahe des Bahnhofgeländes St.Fiden mehrere Personen im Bereich des Eisenbahntunnels am Sprayen seien.
Beim Eintreffen der Polizei flüchteten fünf Männer in den Tunnel. Sie konnten im Anschluss festgenommen werden.
Am Samstag (11.06.2022), kurz nach 14:45 Uhr, ist es auf der Unteren Bahnhofstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin auf dem Fussgängerstreifen gekommen.
Die Fussgängerin wurde dabei verletzt.
Am Samstag (11.06.2022), kurz vor 12:30 Uhr, hat sich auf der Ebnaterstrasse, Höhe der Einmündung in die Industriestrasse, ein Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad ereignet.
Der 61-jährige Motorradfahrer zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu.
Am Samstag (11.06.2022), kurz vor 11:30 Uhr, ist es auf der Wilerstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 30-jähriger Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Samstagabend ist auf dem Chamer Veloweg in Zug ein E-Bike-Lenker gestürzt.
Er wurde dabei erheblich verletzt und mit einem Rettungshelikopter in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Am Samstag, 11. Juni 2022, um ca. 16:00 Uhr, fuhr der Lenker eines Motorrades mit Glarner Kontrollschildern auf der Gotthardstrasse in Richtung Süd.
Vor einem Fussgängerstreifen im Dorf Erstfeld bremste der Motorradlenker sein Fahrzeug bis zum Stillstand ab.
Gestern Nachmittag gegen 14:30 Uhr fuhr ein Motorradfahrer auf der Hauptstrasse von Les Malettes in Richtung St-Ursanne.
In einer Linkskurve in der Nähe des Ortes "Le Maran" verlor er vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Am Samstagabend (11.06.2022) kam es auf der Zürcher Strasse, bei der Verzweigung Herisauer Strasse zu einer frontal seitlichen Kollision.
Beide Fahrzeuglenkenden gaben an bei Grünlicht gefahren zu sein. Es entstand hoher Sachschaden. Die Stadtpolizei sucht Zeugen.
Am Samstag, 12.06.2022, kam es nach einer verbalen Auseinandersetzung im Supermarkt zu einem Unfall beider Beteiligter.
Am Samstag, 11. Juni 2022, meldete kurz vor 19.30 Uhr ein 62-jähriger Mann dem Polizeinotruf, dass er anlässlich seines Einkaufs im Coop in Nussbaumen von einem unbekannten Mann angerempelt wurde.
Am Samstag, 12.06.2022, kam es auf der A1 bei Suhr zu einem Unfall zwischen einem Mercedes AMG und einem Anhängerzug.
Der Unfall ereignete sich am Samstag, 11. Juni 2022, kurz nach 08.30 Uhr, auf der Autobahn A1. Ein leichter Anhängerzug fuhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich.
Beim Brand von mehreren Motorbooten in einem Hafen in Meilen ist am Samstagnachmittag (11.6.2022) ein Sachschaden von mehreren Millionen Franken entstanden.
Beim Brand wurden mehrere Personen leicht verletzt.
Am Samstagmorgen, 11. Juni 2022, kurz vor 10.30 Uhr, ereignete sich in der Verzweigung Birsigtal-/Ettingerstrasse in Reinach BL eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Mehrere Personen wurden bei der Kollision verletzt.
Nun ist der da, der Sommer! Und er dauert (abgesehen von einer kurzen Störung) voraussichtlich mindestens eine Woche an.
Der heutige Tag zeigte sich weitgehend wolkenlos mit verbreitet sommerlichen Temperaturen beidseits der Alpen.
Die Frau, die seit Sonntagabend nach einer Wanderung vermisst wurde, ist am Freitagnachmittag im Bänisegg in Grindelwald verstorben aufgefunden worden.
Ein Unfallgeschehen steht im Vordergrund.
Am Samstagmittag, 11. Juni 2022, um 12.30 Uhr, ereignete sich vor dem Tramübergang Loog- / Baselstrasse in Münchenstein BL eine leichte Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Passanten haben am Samstagmorgen (11.6.2022) in Thalwil einen verletzten Mann neben seinem E-Bike aufgefunden.
Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr ein 77-jähriger E-Biker gegen 8 Uhr auf der Gattikonerstrasse bergwärts.
Am Samstagmorgen, 11. Juni 2022, um 04.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Sissach BL, Fahrtrichtung Bern/Luzern, im Baustellenbereich vor dem Ebenraintunnel, ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Personen wurden dabei keine verletzt.
In der Nacht auf Samstag, 11. Juni 2022, ist es in Bühler zu einem Selbstunfall eines Personenwagenlenkers gekommen.
Der Fahrer und die Beifahrerin blieben unverletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Autos wurde in der Nacht zum Samstag eine Person verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 0.30 Uhr bog ein 24-jähriger Autofahrer von der Mörikonerstrasse nach links in die Weinfelderstrasse ein.
Am Freitagnachmittag, 10. Juni 2022, ist es in Stein zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Die Lenkerin hat sich dabei leicht verletzt und musste in Spitalpflege gebracht werden.
Am Samstag, 11.06.2022, ereignete sich auf der Stichstrasse in Mollis in Fahrtrichtung Zubringer ein Verkehrsunfall mit Todesfolge.
Um 03.09 Uhr, wurde der Kantonalen Notrufzentrale gemeldet, dass ein Fahrzeug von der Stichstrasse in Mollis ab der Fahrbahn gekommen sei und nun im sogenannten Tankgraben liege.
Am Samstag (11.06.2022) fuhr ein Fahrzeuglenker in die Unterführung beim Bahnhof Winkeln. Dabei kam es zu Sachbeschädigungen an den Handläufen.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern verliess der Lenker die Unfallstelle.
Am Samstag (11.06.2022) fanden Passanten an der Langgasse, vor dem Haus 123, einen verletzten nicht ansprechbaren Mann auf dem Trottoir liegend vor.
Anlässlich der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der Verletzte aus dem Fenster im 1. Oberschosses gestürzt sein musste. Dritteinwirkung konnte nicht festgestellt werden.
Am Freitagnachmittag verunfallte auf der Umbrailpassstrasse ein Motorradfahrer.
Der Zweiradlenker war neben die Fahrbahn gelangt und kollidierte anschliessend im Weideland mit Steinen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.