Nach einem Einbruch in ein Einfamilienhaus in Küttigkofen konnte die Polizei den mutmasslichen Täter anhalten.
Dieser wurde für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Am Sonntag, 10. Juli 2022, kurz vor 12.30 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Zürcher Kontrollschildern auf der Klausenstrasse vom Pass herkommend in Richtung Urnerboden.
Zur selben Zeit fuhren ein Motorradlenker und seine Sozia mit St. Galler Kontrollschild vom Urnerboden herkommend Richtung Klausenpass.
Zwischen Freitag, 8. Juli 2022 und Sonntag, 10. Juli 2022, kam es in der Stadt Winterthur zu sechs Unfällen mit Velos und E-Bikes.
In allen Fällen verletzten sich dabei die beteiligten Zweiradfarenden.
Die Schweizer Armee zahlt seit dem 01.07.2022 den Sold an die Angehörigen der Armee digital aus.
Dieser Schritt in den elektronischen Zahlungsverkehr ist nach einer sechsmonatigen Übergangsphase erfolgt und entspricht dem Bedürfnis der Truppe.
Heute führt unsere Fachstelle Prävention einen E-Bike-Präventionstag für Bevölkerung und Gäste beim Sportplatz / Pump Track von Lenzerheide durch.
Wir geben euch gerne Tipps für mehr Sicherheit auf dem E-Bike.
Gestern Abend versachte eine Automobilistin einen Selbstunfall.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, fuhr ein Angehöriger den Wagen weg. Die Polizei konnte beide noch in der Nacht ermitteln.
Die Baudirektion investiert in die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden.
Aus diesem Grund gilt ab 15. Juli 2022 auf folgenden Abschnitten in Realp Tempo 30: Bahnhofstrasse vom Bahnhof bis Einbiegung in Furkastrasse, Furkastrasse ab Höhe Locherbergbach bis Höhe Postfiliale.
Über das vergangene Wochenende führte die Kantonspolizei Aargau an mehreren Orten mit ihrem Lasermessgerät Geschwindigkeitskontrollen durch.
Sieben Verkehrsteilnehmer mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
Mit den wärmeren Temperaturen geniessen wieder mehr Leute den Aufenthalt im Freien. Damit nimmt auch das Littering, also das achtlose Wegwerfen oder Liegenlassen von Abfällen zu.
Littering ist jedoch nichts anderes als illegale Abfallentsorgung und damit strafbar.
Am Sonntag (10.07.2022), kurz nach 17:30 Uhr, ist es an der Mühleäulistrasse zu einem Brand gekommen.
Ein Sofa eines Jugendtreffs fing Feuer. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen.
Am Sonntag (10.07.2022), kurz nach 19:00 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale eine Meldung erhalten, dass sich Treibstoff im Hafengewässer befinde. Der Treibstofffilm konnte durch die Einsatzkräfte beseitigt werden.
Es ist kein Schaden entstanden.
Am Sonntag (10.07.2022), um zirka 21:15 Uhr, ist ein 66-jähriger Mann auf der Rickenstrasse mit seinem Auto verunfallt. Er wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst vor Ort betreut werden.
Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf über 15'000 Franken.
Am Sonntag touchierte ein unbekanntes Auto ein Fahrradlenker. Ohne sich um den gestürzten Fahrradlenker zu kümmern fuhr das Auto weg.
Auskunftspersonen werden gesucht.
Am Sonntag, den 10. Juli 2022, stürzte ein Mann beim Mountainbiken von der Grand-Bisse de Lens.
Die vor Ort eingetroffenen Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Verunfallten feststellen.
Frisch im Besitz seines Führerausweises verunfallte ein 18-Jähriger gestern in Rupperswil. Drei junge Männer wurden leicht verletzt.
Der Sachschaden ist gross.
In der Nacht auf Sonntag ist in Bern ein schwer verletzter Mann in ein Tram eingestiegen. Er wies Schnittverletzungen auf und dürfte im Bereich des Wankdorfs in eine Auseinandersetzung involviert gewesen sein.
Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Die Walliser Topografie erfordert eine besondere Organisation der Kantonspolizei, damit diese ihre verschiedenen Aufgaben im Tal, in den Bergen sowie (auch) auf dem Wasser (!) erfüllen kann. In Le Bouveret stehen zwei Polizeiboote jederzeit einsatzbereit.
Eines, welches für den Einsatz auf der die Rhone geeignet ist und ein zweites für die Benutzung auf dem Genfersee.
Am Sonntagabend, 10. Juli 2022, kurz nach 21.00 Uhr, geriet das freistehende Toi Toi Toilettenhäuschen beim Turnhalleneingang der Sekundarschule an der Rheinparkstrasse in Birsfelden BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Verkehrsunfall wurde am Sonntagabend in Amriswil ein E-Bike-Fahrer schwer verletzt.
Der 65-Jährige musste durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Am Sonntag, 10.07.2022, 14.10 Uhr, kam es auf dem Schwanderberg in Schwanden zu einem Unfall beim Heuen mit Personenschaden.
Ein 51-jähriger Helfer bestieg nach dem Laden des Heus den Heuladewagen.
Planen Sie in diesem Jahr den Urlaub mit dem Wohnmobil zu verbringen; sind Sie über die Besonderheiten des Fahrzeuges ausreichend informiert? Die Kantonspolizei gibt einige Empfehlungen ab und wird Kontrollen durchgeführt.
Ein Teil der Bevölkerung wird sich dafür entscheiden, den Urlaub mit dem Wohnmobil zu verbringen. Aber ist sie über die Besonderheiten des Wohnmobils ausreichend informiert?
Bundesrätin Karin Keller-Sutter hat am 11. Juli 2022 in Prag am informellen Treffen der Schengen-Innenministerinnen und -minister teilgenommen.
Im Zentrum der Gespräche standen die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf die Sicherheit im Schengen-Raum sowie die Verbesserung der sicherheitspolitischen Zusammenarbeit.
Das derzeit angenehm warme Sommerwetter wird im Laufe der kommenden Woche von zunehmend sehr warmen bis heissen Tagen abgelöst.
Schon viel ist über die drohende heisse Wetterperiode oder gar Hitzewelle berichtet worden. Aber wie sicher ist die Temperaturentwicklung denn wirklich?
Gestern Nachmittag wurde in Freiburg eine Radfahrerin von einem Fahrzeug angefahren, das anschliessend flüchtete.
Am Samstag, den 9. Juli 2022, gegen 16:45 Uhr, fuhr eine 17-jährige Radfahrerin mit ihrem Rennrad von Villars-sur-Glâne in Richtung Freiburg.
Der eigens für die Etappen der Tour de France auf Schweizer Boden gebildete Stab "Sécurité publique" zieht am Ende eines der Tour de France gewidmeten Wochenendes eine positive Bilanz. Die Rennfahrer und die Werbekarawane durchquerten die Kantone Waadt, Freiburg und Wallis ohne Zwischenfälle, dank des Einsatzes von mehr als 4'800 Personen, die für die Sicherheit dieser Veranstaltung sorgten.
Die Sicherheitsvorkehrungen entsprachen voll und ganz den Erwartungen der Organisatoren und die Polizei dankt der Bevölkerung und den Zuschauern dafür, dass sie die Empfehlungen befolgt und Geduld bewiesen haben.
Am Samstagabend verunfallte ein Lenker eines E-Trottinetts in Balsthal aus noch zu klärenden Gründen. Der Lenker verletzte sich beim Unfall erheblich.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei Zeugen, welche Angaben zum Selbstunfall angeben können.
Am Samstagmorgen kam es auf der Autobahn A1, in Fahrtrichtung Zürich, zu einem Auffahrunfall. Anschliessend wendete der Autolenker und fuhr als Geisterfahrer via Autobahneinfahrt Oensingen weiter.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstagmittag ist in Mesocco ein landwirtschaftliches Fahrzeug führerlos einen Abhang hinuntergerollt.
Das Fahrzeug kam total beschädigt im Bachbett zum Stillstand.
Am Samstagabend ist in Konolfingen ein Velofahrer gestürzt. Er wurde schwer verletzt und mit dem Helikopter ins Spital geflogen.
Die Kantonspolizei Bern hat eine Untersuchung eingeleitet.
Heute Morgen, 10.07.2022, erlitt ein 70-jähriger Mann in Môtier im Kanton Freiburg einen Schwimmunfall im Murtensee.
Am Sonntag, 10. Juli 2022, gegen 9h10, wurde die Einsatz- und Alarmzentrale der Kantonspolizei Freiburg alarmiert, weil ein Mann im Murtensee in Môtier (Vully) verschwunden war.
Unbekannte bedrohten am späten Samstagabend, 9. Juli 2022 in Pfäffikon drei jungerwachsene Personen.
Dabei erbeutete die Täterschaft Bargeld und floh danach in unbekannte Richtung. Die Kantonspolizei Schwyz sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau zieht eine insgesamt positive Openair-Bilanz. Das Festival von Mittwoch bis Sonntag verlief ruhig und mehrheitlich friedlich, es kam zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
Gemäss Angaben des Veranstalters waren insgesamt rund 180‘000 Besucherinnen und Besucher auf dem Gelände und somit war das Festival erneut ausverkauft.
Ein riskantes Überholmanöver eines Mercedesfahrers endete am Samstag (09.07.2022) in Villigen AG mit Unfall und Führerausweisentzug.
Auf der Strasse Innere Bünten in Villigen ereignete sich am Samstag, 9. Juli 2022, am frühen Abend ein Verkehrsunfall.
Nach einem Disput wurde in Lenzburg in der Nacht auf Sonntag ein Mann durch eine unbekannte Gruppe mit Fäusten traktiert und verletzt.
Bei der Kreuzung Freiämterplatz in Lenzburg traf das spätere Opfer, in der Nacht auf Sonntag um ca. 01.50 Uhr, auf die ihm unbekannte Gruppierung. Auf ein Wortgefecht folgten mehrere Faustschläge gegen den 41-jährigen Mann aus der Region. Dabei er zog es sich Verletzungen am Auge zu und musste hospitalisiert werden.
Am Samstag hat sich in Leuzigen ein Verkehrsunfall ereignet. Beim Beladen mit Getreide setzte sich ein Traktor mit zwei Anhängern in Bewegung und fuhr in einen Autounterstand.
Es entstand massiver Sachschaden. Ermittlungen zum Unfall wurden aufgenommen.
Am Sonntagmorgen ereignete sich in Oberdorf ein Selbstunfall mit einem Lieferwagen.
Beim Selbstunfall verletzte sich eine Person, diese musste mit einem Rettungshelikopter in ein Spital transportiert werden.
Am Samstag (09.07.2022), kurz nach 17:50 Uhr, sind auf der Spiseggstrasse ein Kleinmotorfahrzeug und ein Auto zusammengestossen.
Dabei wurden zwei Mitfahrer im Kleinmotorfahrzeug leicht verletzt und mussten vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstagabend, 9. Juli 2022, führte die Kantonspolizei Schwyz auf der St. Gallerstrasse in Tuggen eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Um 19.20 Uhr wurde ein Sportwagen mit 128 km/h statt der erlaubten 60 km/h gemessen.
In der Nacht auf Sonntag, 10. Juli 2022, um 2.05 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung eines Brandes an der Obermattstrasse in Schwyz ein. Die aufgebotene Feuerwehr Stützpunkt Schwyz konnte das Feuer in der Werkstatt eines Stallgebäudes in der Folge löschen.
Der Brand war im Bereich eines Elektrotableaus ausgebrochen.
Am Sonntag (10.07.2022), kurz vor 03:20 Uhr, ist ein 48-jähriger Velofahrer an der Balgacherstrasse gestürzt und dabei schwer verletzt worden.
Er musste nach der Erstbetreuung durch den Rettungsdienst von der Rega ins Spital geflogen werden. Es besteht der Verdacht auf Fahrunfähigkeit.
Am Samstag (09.07.2022), kurz vor 17:10 Uhr, ist ein 44-jähriger Mann mit seinem Mofa auf der Ziegelbrückstrasse gestürzt.
Gemäss eigenen Angaben des Mofafahrers kam es zu einem technischen Problem während der Fahrt, weshalb der Mann stürzte und dabei verletzt wurde.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.