Bei einem Verkehrsunfall ist am Donnerstagnachmittag (9.6.2022) in Geroldswil eine E-Bike-Lenkerin schwer verletzt worden.
Kurz vor 16 Uhr fuhr eine 53-jährige Frau mit einem E-Bike in Geroldswil auf der Stettenstrasse Richtung Autobahn-Unterführung.
Am Mittwochabend (08.06.2022) kam es zu einer Auffahrkollision mit drei Autos auf der Zürcher Strasse.
Ein 25-Jähriger war abgelenkt und fuhr in ein stillstehendes Fahrzeug vor sich, welches mit einem weiteren kollidierte. Eine Person verletzte sich eher leicht. Es entstand grosser Sachschaden.
Am Mittwochabend (08.06.2022) kam es zu diversen Zwischenfällen, wobei insgesamt vier Perso-nen angehalten und anschliessend in Gewahrsam genommen wurden. Bei den Personen handelt es sich um eine Frau sowie drei Männer.
Sie alle verbrachten die Nacht auf dem Polizeiposten.
Am Mittwochnachmittag (08.06.2022) hat sich eine Entenfamilie an einer Tankstelle auf der Zürcher Strasse verirrt.
Ein Fachmitarbeiter Tierschutz und zwei Polizisten konnten die Tiere einfangen und im Moosweier wieder frei lassen.
Am Dienstag (07.06.2020) kam es zu einer Kollision an der Kreuzung Letzistrasse und Schoretshuebstrasse zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen.
Dabei sind zirka 40 bis 100 Liter Diesel aus dem Lastwagentank ausgelaufen. Es wurde niemand verletzt, doch es entstand erheblicher Sachschaden.
Am Mittwoch (08.06.2022), kurz nach 07:40 Uhr, ist es auf der Mattstrasse beim Jupiterkreisel zu einem Zusammenstoss zwischen einem Auto und einem Mofa gekommen. Eine 16-jährige Mofafahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (09.06.2022), um 07:15 Uhr, ist in einer Küche eines Einfamilienhauses bei Vorburg ein Feuer ausgebrochen.
Die Bewohnenden des Hauses waren zum Zeitpunkt des Feuers nicht zu Hause.
Am Donnerstag (09.06.2022), um 07:55 Uhr, ist es bei Weieren zu einem Unfall zwischen einem Linienbus und einem Auto gekommen. Dabei wurden fünf Personen im Linienbus leicht verletzt.
Darunter ein Kind, welches durch den Rettungsdienst zur Kontrolle ins Spital gebracht wurde.
209 Schüler der sechsten Klasse traten am Mittwochmorgen zur Radfahrerprüfung in Herisau an und legten mit ihrer Fahrt durch das Dorfzentrum ihre Fahrradprüfung im Kanton Appenzell Ausserrhoden ab.
Am Mittwoch, 8. Juni 2022 traten 209 Schüler aus den Gemeinden Herisau, Schönengrund, Schwellbrunn, Urnäsch und Waldstatt zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Herisau an und zeigten auf der anspruchsvollen Prüfungsstrecke durch das Zentrum von Herisau ihr fahrerisches Können.
Am Sonntagabend ist eine Frau von einer Wanderung in Grindelwald nicht zurückgekehrt.
Die Frau war im Gebiet zwischen der Bäregghütte und Pfingstegg unterwegs gewesen. Seit Sonntag erfolgen umfangreiche Suchmassnahmen. Zudem werden Personen, die die Frau gesehen haben, gebeten sich zu melden.
Am Mittwochmorgen wurde beim Stauwehr Engehalde in Bern ein lebloser Mann aus der Aare geborgen.
Beim Verstorbenen handelt es sich um den am 26. Mai 2022 in der Aare verunfallten indonesischen Staatsbürger.
Nach dem Sturz von einem Balkon in Steckborn musste am Donnerstagmorgen ein Mann durch die Rega ins Spital geflogen werden.
Der genaue Hergang wird abgeklärt.
Beim Anschluss Kirchberg der A1 ist der Belag an mehreren Stellen schadhaft. Ab 13. Juni 2022 wird er im Rahmen von mehreren Nachtetappen schrittweise ersetzt.
Die Arbeiten führen zu Teilsperrungen und lokalen Umleitungen.
Nach einem Selbstunfall ist am Pfingstmontag (06.06.2022) eine Person ums Leben gekommen.
Kurz vor 6:30 Uhr kam ein Auto auf der A1 in Richtung St.Gallen von der Fahrbahn ab.
Bei einer Kollision mit einem Auto ist am Pfingstmontag (06.06.2022) eine Fussgängerin schwer verletzt worden.
Der Unfall ereignete sich kurz vor 19:00 Uhr auf Höhe der Bushaltestelle Beringerfeld.
Am Mittwoch (08.06.2022), um 08:20 Uhr, ist es auf der Landstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen gekommen.
Eine 29-jährige Autofahrerin wurde dabei leicht verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (08.06.2022), um 15:00 Uhr, ist es bei Enggetschwil zu einem Zusammenprall zwischen einem Quad und zwei Velos gekommen.
Ein 84-jähriger Velofahrer wurde dabei mit leichten Verletzungen und eine 82-jährige Velofahrerin unbestimmt verletzt ins Spital gebracht.
Am Mittwoch (08.06.2022), um 06:45 Uhr, ist es auf der Holzrütistrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos und einem Velo gekommen. Ein 62-jähriger Velofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Aus zurzeit ungeklärten Gründen kam es am Mittwochmorgen (08.06.2022) auf der Bertschikonerstrasse im Bereich einer Verzweigung zu einer schweren Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Eine 62-jährige Autofahrerin wurde dabei lebensbedrohlich und eine 54-jährige Autofahrerin mittelschwer verletzt.
Am Mittwochnachmittag, 08.06.2022, wurde im Feld in Näfels in ein Wohnhaus eingebrochen.
Eine unbekannte Täterschaft verschaffte sich über die Terrasse gewaltsam Zutritt zum Einfamilienhaus und durchsuchte die Zimmer.
Beim Brand eines Einfamilienhauses sind am Pfingsmontag (06.06.2022) drei Personen verletzt worden, eine davon schwer.
Gegen 2:15 Uhr meldete eine Anwohnerin, dass an der Neueckstrasse ein Haus brenne.
Am Mittwochmorgen wurde in der Stadt Luzern eine 93-jährige Fussgängerin von einem Sattelmotorfahrzeug angefahren und erheblich verletzt.
Am Mittwochmorgen (8. Juni 2022, ca. 09.40 Uhr) wurde eine 93-jährige Fussgängerin in der Stadt Luzern erheblich verletzt.
Am frühen Donnerstagmorgen (9. Juni 2022) ist auf einem Balkon einer Wohnung ein Feuer ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand, die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.
Bei einem Selbstunfall sind am Pfingstsonntag (05.06.2022) zwei Männer lebensgefährlich verletzt worden.
Drei weitere wurden schwer verletzt. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein Auto mit fünf Insassen von Wittenbach in Richtung Waldkirch.
Bern, 09.06.2022 - Die Corona-Pandemie hat sich auch im letzten Jahr auf die Nutzung des Nationalstrassennetzes ausgewirkt: Das Verkehrsaufkommen stieg zwar wieder an, lag aber noch unter dem Niveau der Vorjahre. Das geht aus dem neuen Bericht zur Verkehrsentwicklung und zum Verkehrsfluss des Bundesamts für Strassen (ASTRA) hervor. Ein Blick auf die Staustunden zeigt, dass am Morgen vor allem der Arbeitsverkehr zu Stockungen führt, am Abend kommt der Einkaufs- und Freizeitverkehr hinzu.
Um den Verkehr flüssiger zu machen, setzt das ASTRA auf das Verkehrsmanagement und punktuelle Ausbauten.
Die Kantonspolizei berichtet, dass in den letzten Wochen zahlreiche Meldungen über Erpressungsversuche im Rotlichtmilieu eingegangen sind.
Nach den bisherigen Erkenntnissen werden die Zielpersonen über Instant-Messaging-Dienste oder direkt per Telefon von einer ausländischen Nummer aus kontaktiert.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 05.06.2022 während eines im Rahmen einer Veranstaltung im Bleniotal eingerichteten Annäherungsdienstes, der in Zusammenarbeit mit den Beamten des gemischten Postens der Region Tre Valli und der Stadtpolizei Bellinzona durchgeführt wurde, ein 21-jähriger Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Raum Bellinzona festgenommen wurde.
Der Mann steht im Verdacht, in den Handel mit Kokain und illegalen synthetischen Substanzen verwickelt zu sein.
Die Kantonspolizei Zürich hat Podcast-Folgen über eine Auswahl der spannendsten Fälle der Zürcher Kriminalgeschichte produziert.
Seit 1902 betrieb die Kantonspolizei Zürich an ihrem Hauptsitz in der Polizeikaserne in Zürich ein Kriminalmuseum.
Nebel und Gewitter vertragen sich in etwa wie Hund und Katze. Wenn eine sommerliche Gewitterlage vorherrscht, denkt kein Mensch an Nebel.
Und bei einer winterlichen Nebel- oder Hochnebellage liegt fast nichts ferner als ein Gewitter.
In einer Kurve im Bereich der Lobisey zwischen Mümliswil und Balsthal hat am Mittwochmorgen der Lenker eines Jeeps mit Anhänger die Kontrolle über die Fahrzeugkombination verloren und ist folglich in eine Leitplanke geprallt.
Im weiteren Verlauf kippte sowohl der Jeep wie auch der Anhänger auf die Seite.
Am Mittwochmittag hat sich in Kandergrund eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet. Zwei Personen wurden schwer verletzt, eine leicht.
Die Verletzten wurden mit Helikoptern und einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfallhergang wird untersucht.
Eine Frontalkollision hat am späten Sonntagabend (29.05.2022) zwei Verletzte gefordert.
Ein 58-jähriger Lenker fuhr mit seinem Auto auf der Zürcherstrasse in Richtung Wetzikon.
Bei der Badewiese Rüteli in Horw ist in der Nacht auf heute ein umgebauter Bauwagen ausgebrannt.
Als Brandursache stehen eine vorsätzliche Brandlegung oder eine Fahrlässigkeit im Umgang mit Raucherwaren oder Feuer im Vordergrund.
Nach einem Diebstahl aus einem Auto wurde am Dienstag in Amriswil der Täter festgenommen. Die Kantonspolizei Thurgau bittet um Vorsicht.
Kurz vor 16.45 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass ein Unbekannter soeben Geld aus einem unverschlossenen Auto an der oberen Grenzstrasse gestohlen habe.
Die Kids Bike Challenge findet heute auf dem OLMA Gelände statt. Zusammen mit dem TCS Verkehrssicherheit organisieren wir den ersten Veloerlebnistag für Kinder.
Heute steht Spass an erster Stelle.
Am Dienstag geriet ein Lieferwagen zwischen Kulmerau und Triengen neben die Fahrbahn und auf eine Leitplanke. Der Unfallhergang ist unklar.
Die Luzerner Polizei sucht deshalb Zeugen.
Das ASTRA hat ein Projekt zur Optimierung der Sicherheit für Motorräder auf der Berner Seite des Brünigpasses lanciert.
Um die besten Massnahmen zu finden, setzt das ASTRA auch auf Rückmeldungen der Motorradfahrer/-innen. Am 11. Juni 2022 findet in Zusammenarbeit mit der Rennfahrerlegende Jacques Cornu am Brünig eine Befragung statt.
Eine Fahrzeuglenkerin kollidierte heute Mittwochmorgen auf der Verbindungsstrecke Bremgarten Richtung Wohlen seitlich frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen.
Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.
Einbrecher sind über die Pfingsttage vornehmlich in Geschäftsräumlichkeiten, zwei Baustellencontainer sowie einem Café, einer Zivilschutzanlage und in ein Kellerabteil eingedrungen.
Sie machten Beute und richteten grossen Sachschaden an.
Fahnder der Stadtpolizei Zürich nahmen am Dienstagnachmittag, 7. Juni 2022, eine mutmassliche Trickbetrügerin im Kreis 7 fest.
Diese hatte sich zuvor gegenüber dem Opfer als Polizistin ausgegeben und Schmuck abgeholt.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Mittwochmorgen (8.6.2022) in Gundetswil (Gemeindegebiet Wiesendangen) zwei Autofahrerinnen schwer verletzt worden.
Kurz nach sieben Uhr kam es ausserorts auf der Bertschikonerstrasse im Bereich einer Verzweigung aus zurzeit ungeklärten Gründen zu einer schweren Kollision zweier Personenwagen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.