Fahnder der Stadtpolizei Zürich nahmen am Dienstagnachmittag, 7. Juni 2022, eine mutmassliche Trickbetrügerin im Kreis 7 fest.
Diese hatte sich zuvor gegenüber dem Opfer als Polizistin ausgegeben und Schmuck abgeholt.
Bei einem Verkehrsunfall sind am Mittwochmorgen (8.6.2022) in Gundetswil (Gemeindegebiet Wiesendangen) zwei Autofahrerinnen schwer verletzt worden.
Kurz nach sieben Uhr kam es ausserorts auf der Bertschikonerstrasse im Bereich einer Verzweigung aus zurzeit ungeklärten Gründen zu einer schweren Kollision zweier Personenwagen.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle erfasste die Kantonspolizei Aargau gestern Dienstag einen Autofahrer und zwei Motorradfahrer.
Mit einem Lasergerät führte die Kantonspolizei Aargau am gestrigen Dienstag, 07.06.2022 beim Zurziberg sowie auf dem Ruckfeld zwischen Tegerfelden und Würenlingen Geschwindigkeitskontrollen durch.
Am Dienstagabend (07.06.2022) kontrollierte die Stadtpolizei einen auffälligen E-Scooter. Eine Geschwindigkeitsmessung auf dem Prüfstand der Stadtpolizei ergab schliesslich 98 km/h.
Das Gefährt wurde sichergestellt und der Lenker wird angezeigt.
Am Dienstagabend, 07. Juni 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kam ein Sattelschlepper in der Unteren Hauensteinstrasse in Läufelfingen BL von der Fahrbahn ab und blieb schlussendlich im Gebüsch stecken.
Personen wurden dabei keine verletzt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute kurz vor Mittag in Giubiasco an der Via al Ticino ein Unfall mit Verletzten.
Ein Auto mit Tessiner Kennzeichen, das von einem 84-jährigen Italiener mit Wohnsitz in der Region gelenkt wurde, war von Giubiasco in Richtung Sementina unterwegs und prallte aus noch zu klärenden Gründen nach dem Überqueren der falschen Fahrbahn gegen eine Hausmauer.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 31.05.2022 in Tenero im Rahmen einer Untersuchung, die in Zusammenarbeit mit den Drogenbekämpfungsdiensten der Stadtpolizei Locarno und der Gemeindepolizei Minusio durchgeführt wurde, ein 36-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Region verhaftet wurde.
Der Mann steht im Verdacht, an einem grossen Drogenhändlerring beteiligt gewesen zu sein.
Die Person, die am Montagmorgen bei einem Fahrzeugbrand auf der Autobahn A1 bei Wängi ums Leben gekommen war (Polizei.news berichtete), konnte identifiziert werden.
Es handelt sich um einen 19-jährigen Mann.
Am Donnerstag findet in Bern ein Konzert der Imagine Dragons statt. Im Raum Wankdorf ist daher mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen.
Besucherinnen und Besuchern wird empfohlen, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Dienstag ist in Giarsun ein Monteur bei Demontagearbeiten von einer Metallstrebe getroffen worden. Dabei zog er sich einen Bruch zu.
Der 48-jährige Italiener war in Giarsun bei der Örtlichkeit Plan da Chars gemeinsam mit Arbeitskollegen sowie einem Helikopter-Team damit beschäftigt, einen Strommast zu demontieren.
Das kantonale Tiefbauamt erneuert die Rheinbrücke Sennwald-Ruggell. Für die Arbeiten wird die Brücke an zwei Wochenenden im Juni und Juli 2022 für den motorisierten Verkehr gesperrt.
Für den Fuss- und Veloverkehr bleibt die Brücke offen.
Der jährliche Unterhalt des Längholz- und Büttenbergtunnel auf dem Ostast der A5 findet dieses Jahr wiederum im Juni statt.
Aufgrund der Erfahrungen der letzten Jahre werden die Arbeiten allerdings nicht mehr mit einem durchgehenden Gegenverkehrsregime organisiert, sondern im Rahmen von mehreren Nachteinsätzen mit Verkehrsumleitung durch die Stadt Biel.
Am späten Montagabend (06.06.2022) durchfuhr ein Fahrzeug eine Polizeisperre auf der Fürstenlandbrücke und missachtete die Haltezeichen eines Polizisten. Danach flüchtete die Person am Steuer auf der Zürcher Strasse stadteinwärts.
Die Stadtpolizei sucht nach Zeugen.
Bei der Polizei gibt es eine Milizfunktion, die sich in luftige Höhen erhebt. Es sind die FEL - Fliegende Einsatzleiter.
Eine unserer FEL bot uns und unseren Diensthunden an, eine erste Annäherung an einen Helikopter zu ermöglichen.
Bei einem Verkehrsunfall mit einem Personenwagen ist am Dienstagnachmittag (7.6.2022) in Oberrieden ein Jugendlicher verletzt worden
Kurz nach 14.30 Uhr fuhr eine 61 Jahre alte Personenwagenlenkerin von Horgen kommend auf der Seestrasse Richtung Thalwil.
Am 7. Juni 2022 wurde der Botschafter von Ungarn von einer Delegation des Regierungsrates im Kanton Schwyz empfangen.
Der Botschafter von Ungarn, József Czukor, begleitet von seinem Stellvertreter, Czékus Bálint, sowie dem Wirtschaftsrat Piszter Csaba, wurden von Frau Landammann Petra Steimen-Rickenbacher und Regierungsrat Sandro Patierno im Regierungsratssaal in Schwyz begrüsst.
Am frühen Dienstagnachmittag (07.06.2022) hat ein Mann in der Stadt Schaffhausen Frauen sexuell belästigt. Der Mann konnte in der Folge von der Schaffhauser Polizei festgenommen werden.
Diese bitte die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Ein Autofahrer schlief in der Nacht zum Dienstag in Wigoltingen hinter dem Steuer ein und musste von der Polizei geweckt werden.
Sein Führerausweis wurde eingezogen.
In der Zeit zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen (07.06.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Industriestrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft brach gewaltsam ein Fenster auf und gelangte dadurch in die Liegenschaft.
Am Dienstag (07.06.2022), kurz nach 07:10 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu drei Auffahrkollisionen mit insgesamt elf beteiligten Fahrzeugen gekommen.
Dabei wurde niemand verletzt.
Am Dienstag (07.06.2022), um 07:55 Uhr, ist es auf der Schulhausstrasse zu einem Zusammenprall zwischen einem Fahrrad und einem Kind gekommen. Eine 15-jährige Velofahrerin wurde dabei leicht verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Ein 6-jähriges Mädchen zog sich ebenfalls leichte Verletzungen zu.
In der Zeit zwischen Montagmorgen und Dienstagmorgen (07.06.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in einen Container eines Kieswerks eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft warf eine Fensterscheibe des Containers ein, griff durch das entstandene Loch hindurch und stahl eine Motorsäge im Wert von mehreren hundert Franken.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Dienstagmorgen (07.06.2022), ist eine unbekannte Täterschaft auf einer Baustelle an der Thannäckerstrasse in Goldach in mehrere Baustellencontainer eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zu den Containern.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Dienstagmorgen (07.06.2022), ist eine unbekannte Täterschaft auf einer Baustelle im Dörfli in ein Baustellenmagazin eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich gewaltsam Zugang zum Magazin.
In Ilanz sind an den letzten beiden Wochenenden Steine einer Kunstausstellung beschädigt worden. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Anlässlich der über drei Jahre dauernden Kunstausstellung "Schichtwechsel – La Surselva" in Ilanz wurden Sachbeschädigungen auf dem Landsgemeindeplatz verübt.
Am Wochenende (05./06.06.2022) ist es in Triesen zu Verunstaltungen beim denkmalgeschützten Gebäude „Spoerry-Fabrik“ gekommen.
Es entstand Vermögensschaden in noch unbekannter Höhe.
Beim Brand in einer Industrieliegenschaft ist am Dienstagmorgen (7.6.2022) in Wetzikon ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht vom 6. auf den 7. Juni 2022 wurde in Wangen/SZ ein Schaf gerissen. Die vorgefundenen Rissbilder deuten auf einen Wolf hin.
Im Auftrag der kantonalen Wildhut wurde durch die Einsatzzentrale der Kantonspolizei der Herdenschutzalarm ausgelöst.
Zwischen Mümliswil und Langenbruck ist am Montag ein Motorradlenker einem entgegenkommenden Auto ausgewichen und hat sich in der Folge in einer Böschung überschlagen.
Der Lenker und seine Mitfahrerin wurden in ein Spital gebracht. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Pfingstsonntag kam es in Rain in einer Tiefgarage zu einem Brand. Über 20 Fahrzeuge wurden dabei beschädigt. Die Schadensumme ist noch unbekannt.
Branddetektive der Luzerner Polizei ermitteln zurzeit die Brandursache.
Aus dem Kreis der höheren Unteroffiziere und Offiziere standen beförderte sowie kürzlich ausgeschiedene Armeeangehörige im Zentrum der Entlassungs- und Gratulationsfeier in Stans.
Landratspräsident Stefan Bosshard, Frau Landammann Karin Kayser-Frutschi und Divisionär Daniel Keller überbrachten ihre Grussbotschaften auch den besten Stellungspflichtigen der vergangenen zwei Jahre.
Am Montagabend (06.06.2022) kollidierten zwei Personenwagen auf der Verzweigung beim Platztor. Beide Fahrzeuglenker gaben an, bei grün über die Verzweigung gefahren zu sein.
Bei der Kollision wurde niemand verletzt, es entstand jedoch grosser Sachschaden.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montag in Diessenhofen einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen. Er musste seinen Führerausweis abgeben.
Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau kontrollierte kurz vor 20.30 Uhr auf der Hauptstrasse einen Autofahrer.
Am Samstag, 11.06.2022 (Ausweichdatum 12.06.2022), ab 09.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2022“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Zwei Aufgriffe an den Grenzübergängen Castasegna und Campocologno: Im ersten Fall kontrollierten die Mitarbeitenden des Bundesamtes für Zoll und Grenzsicherheit einen Mann, der im Kofferraum seines Fahrzeuges ein kleines Waffenarsenal versteckt hatte – unter anderem fanden sich eine Pistole, eine Axt sowie Dolche und ein als Mobiltelefon getarntes Elektroschockgerät.
Im zweiten Fall, in Campocologno, wurde ein Mann angehalten, der 20 Werkzeuge von zwei Baustellen in St. Moritz gestohlen hatte.
Am Montag (06.06.2022), kurz nach 10:40 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 48-jährige Frau und ihre 17-jährige Mitfahrerin wurden dabei leicht verletzt.
Sie mussten vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Montag (06.06.2022), um 13:30 Uhr, ist es auf der Querverbindung zur Autobahneinfahrt in Fahrtrichtung St.Gallen zu einem Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Jugendliche im Alter von 12 und 16 Jahren wurden dabei leicht verletzt. Sie mussten vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Montag (06.06.2022), um 17:20 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen. Eine 44-jährige Frau war dabei in fahrunfähigem Zustand unterwegs. Ihr wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Ein 51-jähriger Mann wurde beim Unfall leicht verletzt.
Am Montagabend (06.06.2022), kurz vor 22:10 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäftslokal in der Sonnenhaldenstrasse eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über die Eingangstür gewaltsam Zugang zum Geschäftslokal.
Am Samstag, 11. Juni 2022 (Ausweichdatum 12. Juni 2022), von 09.00 bis 15.30 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Motorrad-Präventionsaktion „Super Biker“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Polizeikorps Glarus und Uri, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Wie die Bauherrengemeinschaft des Projektes A4 Neue Axenstrasse der Kantone Schwyz und Uri kommuniziert, ist der Baubeginn einer Hilfsbrücke im Hinblick auf die Realisierung der Galerie Gumpisch erfolgt.
Der Bau bedingt Verkehrsbehinderungen und Sperrungen der Axenstrasse. Die nächste Nachtsperrung erfolgt von Montag, 13. Juni, auf Dienstag, 14. Juni 2022.
Am Montagnachmittag ist auf der A6 bei Gesigen ein Motorrad mit einer Leitplanke kollidiert.
Die Beifahrerin wurde dabei schwer verletzt und verstarb trotz sofortiger Rettungsmassnahmen noch auf der Unfallstelle. Der Lenker wurde verletzt ins Spital gebracht. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gang.
Am Samstag, 4. Juni 2022, führte die Kantonspolizei eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Grimselpassstrasse durch.
Dabei wurden mehrere hohe Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. Darunter ein Raserdelikt mit einer Geschwindigkeit von 156 km/h auf einer Strecke, welche auf 80 km/h beschränkt ist.
Am Dienstagmorgen, 7. Juni 2022, ereigneten sich auf den Luzerner Strassen gleich mehrere Verkehrsunfälle, die zu Behinderungen im Morgenverkehr führten.
Zwei Personen wurden leicht verletzt und werden sich bei Bedarf in ärztliche Untersuchung begeben.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.