Am Donnerstagvormittag hat die Kantonspolizei Bern in Ostermundigen ein Motorrad innerorts mit 100 km/h gemessen. Der Lenker konnte gleichentags ermittelt werden.
Er wird sich nach den Bestimmungen über Raserdelikte vor der Justiz verantworten müssen.
Letzten Sommer starben mehrere Hunde nach einem Bad im Zürich-Obersee.
Mit grosser Wahrscheinlichkeit war das Gift einer Blaualgenblüte dafür verantwortlich. Um solche Ereignisse zu vermeiden, orientiert der Kanton mit einer Kampagne über die Gefahren der Blaualgen und das Verhalten in und um betroffene Gewässer.
Von Samstag (14.05.2022) auf Sonntag (15.05.2022) hat eine unbekannte Täterschaft in Neuhausen am Rheinfall einen Einschleichdiebstahl in ein Vereinslokal verübt.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise.
Mit 97 386 Verurteilungen ist die Anzahl Strafregistereinträge im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (–1%).
Den abnehmenden Zahlen bei den Verstössen gemäss Strafgesetzbuch (StGB) und Betäubungsmittelgesetz (BetmG) steht ein Anstieg beim Ausländer- und Integrationsgesetz (AIG) gegenüber.
Am Montag, 16.05.2022, 08.10 Uhr, kam es an der Autobahn A3 im Tiefenwinkel in Mühlehorn zu einem Arbeitsunfall.
Der Unfall ereignete sich aus noch ungeklärten Gründen bei Bauarbeiten entlang der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Zürich.
Das vergangene Wochenende war für uns sehr arbeitsreich:
Am Samstag, kurz nach 15.00 Uhr, verlor aus bislang ungeklärten Gründen im Bereich des Rischi-Ranks ein Lernfahrer die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte in die Stützmauer. Mit unbekannten Verletzungen musste er durch den Rettungsdienst ins Spital verbracht werden.
Am Sonntagabend ist ein Rollerfahrer auf einer Nebenstrasse in San Carlo gestürzt. Er zog sich mittelschwere Verletzungen zu.
Der 51-Jährige fuhr am Sonntag gegen 19.40 Uhr von San Carlo kommend über eine Nebenstrasse in Richtung der Örtlichkeit Angeli Custodi.
Im Jahr 2021 wurden in 536 Verkaufsstellen im Kanton St.Gallen Alkohol- und Tabak-Testkäufe durchgeführt. Die durchschnittliche Verstossquote blieb im Vergleich zum Vorjahr gleich, stieg verglichen mit der Zeit vor der Corona-Pandemie jedoch stark an.
Die Ergebnisse lassen einen Zusammenhang mit der Pandemie vermuten.
Am späten Freitagabend (13.05.2022) befand sich ein Mann mit zwei vollen Pizzaschachteln auf dem Nachhauseweg in der Stadt Schaffhausen.
Als er die Pizzas nicht mit einem unbekannten Mann teilen wollte, schlug dieser mit einer Bierflasche zu und flüchtete anschliessend mit den erbeuteten Pizzas. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Am Freitagabend (13. Mai 2022) führte die Kantonspolizei in der Region Marinach eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Dabei wurde ein Personenwagen mit einer Geschwindigkeit von 131 km/h anstatt der höchst zulässigen 60 km/h gemessen.
Die Blindgängermeldezentrale der Schweizer Armee hat im letzten Jahr aufgrund von 908 Meldungen 227 Blindgänger beseitigt.
Trotz des Rückgangs gegenüber den 1055 Meldungen im Vorjahr liegt die Anzahl Meldungen immer noch deutlich (33%) über dem 10-Jahresdurchschnitt.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Sonntag in Müllheim ein E-Bike-Fahrer leicht verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei der Kollision mit einem Auto wurden am Sonntag in Romanshorn ein Rollerfahrer und seine Mitfahrerin verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Sonntagnachmittag ist in Heimberg ein Velofahrer bei einem Sturz schwer verletzt worden. Er wurde mit der Ambulanz ins Spital gebracht.
Der Unfall wird untersucht.
Am Sonntagnachmittag (15.05.2022) fuhr ein 13-jähriger Knabe mit seinem Mountainbike auf der asphaltierten Neuenalpstrasse in Eggerstanden talwärts.
In einer Rechtskurve geriet er linksseitig neben die Fahrbahn und stürzte in eine Stützmauer.
Am Samstagvormittag wurde in San Vittore ein Gesellschaftswagen kontrolliert. Dabei wurde eine grössere Menge Betäubungsmittel gefunden.
Im Rahmen einer Kontrollaktion beim Schwerverkehrskontrollzentrum in San Vittore wurde ein Reisecar angehalten und kontrolliert.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag (15.05.2022) ist auf der A1 eine unbekannte Person mit ihrem Auto verunfallt. Sie verliess die Unfallstelle, ohne sich bei der Polizei zu melden. Beim gesuchten Auto dürfte es sich um einen Bentley Continental handeln.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Sonntagnachmittag (15.05.2022), kurz nach 16 Uhr, sind auf der St.Gallerstrasse zwei Autos zusammengestossen. Dabei verletzten sich zwei Frauen eher leicht.
Ein beteiligter Autofahrer war alkoholisiert.
An Sonntag (15.05.2022), kurz nach 04:00 Uhr, hat ein 18-Jähriger einen Verkehrsunfall auf der Romanshornerstrasse verursacht. Er verfügte über keinen Führerausweis.
Eine 36-jährige Frau hat sich beim Unfall leicht verletzt.
Im Bezirk Münchwilen wurde Andreas Schwager (Die Mitte) im Rahmen einer Ersatzwahl zum neuen Berufsrichter des Bezirksgerichts Münchwilen für die verbleibende Amtsdauer 2020 – 2024 gewählt.
Er tritt die Nachfolge von Nina Schüler-Widmer an, die per 1. Mai 2022 zur Bezirksgerichtspräsidentin gewählt worden ist.
Dieser Bienenschwarm liess sich am vergangenen Mittwoch, pünktlich zur Mittagszeit, in einem Garten in Wigoltingen nieder.
Die Anwesenheit der Bienen, imposant formiert, kann für einige Menschen beunruhigend wirken.
Ist das Wasser trüb, weist es Öl ähnliche Schlieren auf oder ist es flockig, sollten Mensch und Hund nicht baden. Auch sollte Hunde nur sauberes und klares Wasser trinken.
Blaualgen können in erhöhter Konzentration giftig sein und gesundheitliche Probleme verursachen.
Ein Vorstoss fordert die wöchentliche Publikation der stationären und semistationären Geschwindigkeitsmessanlagen auf den Nidwaldner Strassen. Der Regierungsrat ist vom Nutzen wenig überzeugt und stützt sich dabei auf Erfahrungen anderer Kantone.
Die Kontrollerwartung und damit die Aufmerksamkeit der Lenkenden ist höher, wenn diese überall und jederzeit mit Radarkontrollen rechnen müssen.
Die VBS-Grundlagenberichte „Luftverteidigung der Zukunft“, „Zukunft der Bodentruppen“ und „Gesamtkonzeption Cyber“ zeigen: Die Ausrichtung auf die Bedrohungslage und die entsprechende Weiterentwicklung der Fähigkeiten der Armee stimmen.
Die Fähigkeiten der Armee sollen stärker auf das hybride Konfliktbild inklusive Cybersicherheit ausgerichtet werden. Entsprechend muss die Armee ein breites Fähigkeitsspektrum abdecken.
In einem Vorstoss wird die Entwicklung des Feuerwehrwesens im Kanton Nidwalden thematisiert. Die Fragen zielen darauf ab, wie sich der Regierungsrat zu den künftigen Herausforderungen stellt.
Dieser betont, dass das Feuerwehrwesen heute aufgrund des grossen Engagements der Mitglieder gut funktioniert. Er weist aber auch darauf hin, dass das Gemeindedenken verlassen und vermehrt nach Kooperationen gesucht werden sollte.
Am frühen Montagmorgen, den 16. Mai 2022, gegen 03.30 Uhr, kam es in der Hauptstrasse in Binningen BL zu einem Selbstunfall, wobei ein Personenwagen mit zwei parkierten Personenwagen kollidierte. Personen wurden beim Unfallgeschehen keine verletzt.
Die Polizei sucht Zeugen.
In der Nacht auf den Sonntag, 15. Mai 2022, stürzte ein Mann von einem Baukran und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu.
Die Polizei sucht Zeuginnen und Zeugen.
Etwas überspitzt gesagt, spukten uns MeteorologInnen diese Fragen aus dem Song von Nena heute Vormittag im Kopf herum. Unsere Fragezeichen betrafen die Gewitter.
Wir erwarteten sie, doch wo, wann und in welchem Ausmass werden sie entstehen? Auch in der neuen Woche wird uns die Konvektion begleiten.
Im Rahmen der Motorradkampagne „KEIN RISIKO! – KEIN LÄRM!“ hat die Kantonspolizei Zürich am Sonntagnachmittag (15.05.2022) auf dem Albispass eine Grosskontrolle durchgeführt und dabei Lenkende, Mitfahrende sowie Zweiräder überprüft.
Während der Grosskontrolle wurden rund 140 Motorradlenkende angehalten. Anschliessend wurden sie, Mitfahrende sowie ihre Fahrzeuge durch die Polizistinnen und Polizisten der Kantonspolizei Zürich sowie einer Patrouille der Polizei Adliswil - Langnau am Albis überprüft.
In Eschen ist es am Samstag (14.05.2022) zu einem Verkehrsunfall mit einer verletzten Person gekommen.
Gegen 10:50 Uhr fuhr eine Autolenkerin auf der Rheinstrasse in westliche Richtung, mit der Absicht links in die landwirtschaftliche Nebenstrasse zum Belzaböchel einzubiegen und weiterzufahren.
Am Samstagabend ist in Finsterhennen ein Auto mit massiv zu hoher Geschwindigkeit gemessen worden. Der Lenker konnte in der Folge angehalten werden.
Er wird sich vor der Justiz verantworten müssen.
Am Samstagnachmittag kollidierte ein Pw auf der Autobahn A4 in Küssnacht (SZ) mehrmals mit der Mittelleitplanke.
Der Lenker wurde zur Kontrolle ins Spital eingeliefert.
In den frühen Morgenstunden (14.05.2022) fuhr ein 31-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Gontenstrasse von Gontenbad in Richtung Gonten.
Dabei verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug, fuhr über den rechten Fahrbahnrand und kollidierte anschliessend mit drei Betonleitpfosten.
Am Samstagnachmittag (14.05.2022) fuhr ein 58-Jähriger mit seinem E-Bike vom Berggasthaus Ruhesitz auf der asphaltierten Strasse talwärts in Richtung Brülisau.
Im Bereich Rossberg verlor der Lenker aus noch nicht geklärten Gründen die Herrschaft über sein E-Bike.
Am Sonntagmorgen, 15. Mai 2022, um 08.00 Uhr, kam es auf der Autobahnausfahrt A2 / A18 / Auffahrt A2, in Fahrtrichtung Zürich/Bern, zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen (weisser SUV) und einem Motorrad.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Eine unbekannte Täterschaft verübte mutmasslich in der Nacht von Samstag auf Sonntag, 14./15. Mai 2022 in Schattdorf an der Gotthardstrasse eine Sachbeschädigung bei einer Bushaltestelle.
Eine Scheibe des Wartehäuschens bei der Bushaltestelle Gandrüti wurde vermutlich mit einer Bierflasche eingeschlagen. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen am Samstagabend in Romanshorn einen Mann fest, der sich äusserst renitent verhielt.
Der 28-Jährige war zudem zur Verhaftung ausgeschrieben.
Gestern Nachmittag kam es auf der Brünigstrasse zwischen Kaiserstuhl und Lungern zu einer heftigen Frontalkollision. Beteiligt waren insgesamt drei Fahrzeuge. Ein 74-jähriger Fahrzeuglenker wurde dabei schwer verletzt, zwei weitere Personen leicht.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen in beiden Richtungen.
Am 16. und 17. Mai 2022 findet die kantonale Fahrradprüfung in Sarnen statt.
Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer aufmerksam zu sein und auf die mit einer gelben Leuchtweste ausgestatteten Prüflinge achtzugeben.
Am Freitag, 13. Mai 2022, gegen 15:00 Uhr, wollte der Lenker eines Personenwagens mit NL Kontrollschildern, aus einem Parkplatz der Stöckligasse in Altdorf wegfahren.
Eine Fussgängerin wollte mit dem ihr bekannten Lenker ein Gespräch beginnen und stellte sich dem anfahrenden Fahrzeug in den Weg.
In Obergerlafingen brannte in der Nacht auf Sonntag, 15. Mai 2022, innerhalb weniger Minuten zwei Brandobjekte. Eine Schreinerei sowie eine Lager- und Bereitschaftshalle (siehe auch Titelbild) wurden durch das Feuer komplett zerstört.
Es entstand ein erheblicher Sachschaden an beiden Brandobjekten. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehren sowie die Polizei stand mit einem Grossaufgebot im Einsatz.
Samstag, 26.03.2022, ca. 15:10 Uhr ereignete sich in Basel in der Güterstrasse, Höhe Eingangsbereicht Bahnhof SBB ein Verkehrsunfall.
Ein rückwärtsfahrender Personenwagen kollidierte mit einer die Strasse überquerenden Rollstuhlfahrerin.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.