Samstag, 26.03.2022, ca. 15:10 Uhr ereignete sich in Basel in der Güterstrasse, Höhe Eingangsbereicht Bahnhof SBB ein Verkehrsunfall.
Ein rückwärtsfahrender Personenwagen kollidierte mit einer die Strasse überquerenden Rollstuhlfahrerin.
Am Samstagabend, 14. Mai 2022, kurz vor 22.00 Uhr, verübte ein bislang unbekannter Täter einen Raubüberfall auf einen BP-Tankstellenshop an der Baselstrasse in Reinach BL.
Personen wurden dabei keine verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Sonntag in Münchwilen einen alkoholisierten Autofahrer gestoppt.
Der 28-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Gestern Abend ereignete sich auf der Aargauerstrasse in Ermensee ein Selbstunfall eines Motorradfahrers.
Der Mann erlitt schwerste Verletzungen und verstarb auf der Unfallstelle. Seine Sozia wurde beim Unfall erheblich verletzt und mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Samstag in Egnach eine Motorradfahrerin leicht verletzt.
Sie musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Samstag, 14.05.2022, kurz vor 22 Uhr, ereignete sich in Glarus ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Ein 73-jähriger Lenker war mit seinem Personenwagen in Glarus auf der Dr. Joachim-Heer-Strasse in Richtung Hauptstrasse unterwegs.
In der Nacht auf Sonntag ist in Thörishaus ein Auto bei einem Selbstunfall von der Strasse abgekommen und auf den naheliegenden Bahngleisen zum Stillstand gekommen. Der Lenker wurde leicht verletzt.
Der Bahnverkehr war kurzzeitig beeinträchtigt.
Am Samstag (14.05.2022) kam es auf der Verzweigung Rosenbergstrasse / St. Leonhard-Strasse zu einer Kollision zwischen zwei Personenwagen. Personen wurden keine Verletzt.
Es entstand grösserer Sachschaden.
Am Sonntag (15.05.2022), kurz nach 01:30 Uhr, sind an der Klosterstrasse durch eine unbekannte Gruppierung mehrere Sprayereien angebracht worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (14.05.2022), kurz nach 13:10 Uhr, hat eine 17-Jährige mit ihrem Motorrad auf der Dietschwilerstrasse einen Selbstunfall verursacht.
Das Motorrad prallte in eine Leitplanke.
Gestern Nachmittag geriet ein Motorradfahrer am Benken auf die Gegenfahrbahn und stiess mit einer anderen Motorradfahrerin zusammen.
Beide wurden mittelschwer verletzt.
Am Samstagnachmittag, 14. Mai 2022, nach 14.30 Uhr musste die Feuerwehr Wollerau wegen starker Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus an die Felsenmattstrasse in Wollerau ausrücken.
Die Einsatzkräfte konnten den Brand im Untergeschoss rasch löschen.
Im heutigen Blogbeitrag blicken wir zurück auf die nächtlichen Gewitter im Tessin und das heutige Sommerwetter.
Zudem blicken wir voraus auf die Mondfinsternis in der Nacht auf kommenden Montag.
Am heutigen Samstag, 14.05.2022, ca. 10.15 Uhr, ereignete sich in Näfels ein Verkehrsunfall.
Eine 22-jährige Lenkerin war mit ihrem Personenwagen in Näfels auf der Hauptstrasse in Richtung Glarus unterwegs.
Heute Morgen gegen 11.00 Uhr kam die REGA wegen einer Bergsteigerin zum Einsatz, die beim Klettern am Westgrat der Dent-de-Broc abgestürzt war.
Das schwer verletzte Opfer wurde gerettet und in ein Spital gebracht. Eine Untersuchung wurde eingeleitet.
Heute Abend kam es auf der Brünigstrasse in Bürglen OW zu einem schweren Verkehrsunfall. Aufgrund der Kollision ist der Tunnel Lungern sowie die Brünigstrasse blockiert.
Auch wird die Rega auf der Strasse zur Landung ansetzen müssen.
Am Samstagmorgen kam es auf der Untermühlestrasse in Cham zur Kollision zwischen einem Pw und einem Motorradfahrer.
Der Motorradfahrer wurde dabei erheblich verletzt.
Ab heute Samstag (14.5.2022) steht der Bevölkerung in Seuzach der neue Polizeiposten der Kantonspolizei Zürich an der Stationsstrasse 11 zur Verfügung.
Der Polizeiposten wurde offiziell durch Sicherheitsdirektor Mario Fehr, Gemeindepräsidentin Katharina Weibel, den Kommandanten der Kantonspolizei Zürich, Bruno Keller, und den Präsidenten des Verbands der Kantonspolizei Zürich, Markus Schaaf, eröffnet.
Anlässlich einer Geschwindigkeitskontrolle wurde am Samstag (14.05.2022) kurz nach Mitternacht ein Fahrzeug mit 144 km/h gemessen.
Der Junglenker musste seinen Führerschein auf der Stelle abgeben. Das Fahrzeug wurde vorläufig sichergestellt.
In der Nacht auf Samstag wurde ein Einbruch in Solothurn gemeldet. Umgehend rückten mehrere Polizeipatrouillen vor Ort aus und konnten einen mutmasslichen Täter anhalten.
Der Mann wurde für weitere Ermittlungen festgenommen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Samstag in Weinfelden einen alkoholisierten Autofahrer aus dem Verkehr gezogen.
Der 25-Jährige musste seinen Führerausweis abgeben.
Bei der Kollision mit zwei Autos auf der Autobahn A1 bei Wängi wurde am Freitagnachmittag ein Mann leicht verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Gegen 15.20 Uhr war eine Autofahrerin auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Höhe Wängi musste sie auf der Überholspur verkehrsbedingt abbremsen.
Am Freitag, 13. Mai 2022, ist es in Herisau zu einem Brand einer semistationären Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden gekommen.
Dabei entstand hoher Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt.
Am späten Freitagabend stiessen in Muri ein Auto und eine Velofahrerin zusammen.
Nach kurzem Halt machte sich der Automobilist aus dem Staub und wird nun gesucht.
Am Freitag, 13.05.2022, ca. 17.15 Uhr, ereignete sich auf der Rathausgasse in Glarus ein Verkehrsunfall mit anschliessender Führerflucht.
Der Lenker eines schwarzen Audi A6 Kombi war auf der Rathausgasse in nördlicher Richtung unterwegs.
Am Freitag (13.05.2022), kurz nach 16:50 Uhr, ist ein schwarzer Pick-up auf der Stadtautobahn, Fahrtrichtung Zürich, in einen Lieferwagen geprallt. Nach der Kollision fuhr der Fahrer oder die Fahrerin weiter, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (13.05.2022), kurz nach 21:20 Uhr, hat sich ein 16-jähriger Mofafahrer bei einem Selbstunfall auf der Kirchstrasse unbestimmte Verletzungen zugezogen.
Er prallte in einen abgestellten Anhänger und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Am Mofa sowie dem Anhänger entstand Sachschaden.
In der Nacht auf Samstag (14.5.2022) hat es in einem Gewerbegebäude in Flurlingen gebrannt. Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken.
Personen wurden keine verletzt.
Eine 60-jährige Fahrradfahrerin ist am Freitag, 13. Mai 2022, kurz nach 18.40 Uhr, auf der Luzernerstrasse in Merlischachen verunfallt.
Die Zweiradfahrerin stürzte ohne Dritteinwirkung und zog sich erhebliche Verletzungen zu.
Am Freitagabend, 13. Mai 2022, haben zwei Unbekannte in Merlischachen einen Raubversuch auf ein Verkaufsgeschäft verübt.
Dabei wurde eine Verkäuferin leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst hospitalisiert werden.
Am Freitag, 13.05.2022, gegen 15:00 Uhr, wollte der Lenker eines Personenwagens mit NL Kontrollschildern, aus einem Parkplatz der Stöckligasse in Altdorf wegfahren.
Eine Fussgängerin wollte mit dem ihr bekannten Lenker ein Gespräch beginnen und stellte sich dem anfahrenden Fahrzeug in den Weg.
Am 14.05.2022, nach 01.30 Uhr, wurde ein 19-jähriger Mann in der Münchensteinerstrasse beim Sommercasino Opfer eines Raubes.
Er wurde dabei nicht verletzt. Die mutmasslichen Täter konnten festgenommen werden.
In der Nacht auf Samstag brannte in Kriegstetten ein Bauernhof. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen, dabei steht eine Vorsatzhandlung im Vordergrund.
In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach Zeugen.
Am Freitagnachmittag ist in Einigen ein E-Bike-Fahrer gestürzt und dabei schwer verletzt worden. Ein Ambulanzteam brachte ihn ins Spital.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 20 vom 16.05.2022 bis zum 22.05.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen im Sinne der Strassenverkehrsprävention durchgeführt werden:
Am Freitag, 13. Mai um 19:10 Uhr fuhr ein Mofa, das von einer 15-jährigen Einwohnerin von St-Aubin-Sauges gesteuert wurde, auf dem Chemin des Jordils in Cortaillod in südlicher Richtung.
In einem Moment stürzte sie auf die Fahrbahn.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich heute, kurz nach 15:30 Uhr, ein Unfall im Gebiet Giornico.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 72-jähriger Schweizer mit Wohnsitz in der Region auf einem Privatgrundstück mit einem Rasenmäher mit Gartenarbeiten beschäftigt.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, wurde am 10.05.2022 an den Zollübergängen Novazzano Brusata und Marcetto eine Kontrollaktion durchgeführt.
Die Aktion wurde in Zusammenarbeit mit dem Eidgenössischen Zoll- und Grenzschutzamt (EZG), der Stadtpolizei Chiasso, den Inspektoren des Arbeitsinspektorats (UIL), der Paritätischen Kommission des Kantons (GPK) und der Vereinigung der Berufsinspektoren (AIC) durchgeführt.
Bei einem Arbeitsunfall mit einem Kompaktlader wurde am Freitag in Amlikon-Bissegg ein Arbeiter mittelschwer verletzt.
Er musste durch die Feuerwehr gerettet und durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die neu gegründete Wasserrettungseinheit Weinland hat heute mit der Taufe ihres Rettungs- und Einsatzschiffs "RB Wyland" offiziell den Betrieb aufgenommen.
Bei der Wasserrettung Weinland handelt es sich um ein grenzübergreifendes Projekt, das von den Feuerwehren Weinland und Jestetten gemeinsam betrieben wird.
In Zuchwil wurden zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen 16 Bobinen Kabel vor einer Liegenschaft entwendet.
Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach Personen, welche Beobachtungen zum Vorfall gemacht hatten.
Am Freitagnachmittag (13.05.2022) kam es auf der H13 bei Neunkirch zu einem Verkehrsunfall, wobei ein Auto in einem Bach zum Stillstand.
Personen sind bei diesem Unfall keine verletzt worden
Heute Morgen intervenierte die Kantonspolizei wegen der Verschmutzung eines Wasserlaufs durch Molke in Romont.
Das Amtes für Umwelt und zwei Wildhüter begaben sich vor Ort. Das Ökosystem wurde in Mitleidenschaft gezogen. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Freitag (13.05.2022) kurz vor 12:00 Uhr ist es auf der Richtstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen.
Dessen Lenker verletzte sich dabei.
Am Freitagmittag ist in Horboden eine Velofahrerin bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden.
Sie wurde von einem Helikopter ins Spital geflogen. Zu den Umständen sind Ermittlungen im Gang.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.