Am Freitagmittag ist in Horboden eine Velofahrerin bei einem Selbstunfall schwer verletzt worden.
Sie wurde von einem Helikopter ins Spital geflogen. Zu den Umständen sind Ermittlungen im Gang.
Dann bitte den kommenden Montag, 16. Mai dick in der Agenda anstreichen.
Ab 18 Uhr findet in Frauenfeld ein Infoabend statt, wo der Ausbildungsverantwortliche und ein Polizist mit allen möglichen und unmöglichen Fragen gelöchert werden können.
Sie erinnern sich sicher an "Gin"! Den jungen Schäferhund, der gleich an seinem ersten Arbeitstag bei der Kantonspolizei Thurgau den Schoggi-Osterhasen souverän gefunden hatte.
Unterdessen ist ein knapper Monat ins Land gezogen und Gin nimmt zusammen mit seinem Hundeführer schon fleissig an den Diensthunde-Trainings teil. Kürzlich stand ein ganz besonderer Höhepunkt auf dem Programm, der eine grosse Portion Mut von Mensch und Tier gleichermassen erforderte!
Am 12./13. Mai trafen sich rund 60 Medienbeauftragte der Polizeikorps und diverser Bundesstellen zur Jahrestagung.
Der Anlass wurde durch die Kantonspolizei Thurgau organisiert.
Am Freitagmittag ist ein Mädchen mit einem Trottinett in Thun von einem Auto erfasst worden. Es wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Der Unfallhergang wird untersucht.
In Olten wurde am Freitagmorgen ein Taxichauffeur durch mehrere unbekannte Personen ausgeraubt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Freitag, 13. Mai 2022, kurz nach 4.30 Uhr, ging bei der kantonalen Alarmzentrale in Solothurn die Meldung von einem Raub ein.
Am Donnerstag (12.05.2022), in der Zeit zwischen 21:55 Uhr und 23:15 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Firma an der Rorschacherstrasse eingebrochen.
Sie stahl mehrere tausend Franken Bargeld und ein Firmenfahrzeug. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf rund 10'000 Franken.
Am Freitagmorgen, 13.05.2022, kam es um 02.40 Uhr auf der Autobahn A2 im Bereich der Ausfahrt Buochs zu einem Selbstunfall.
Fahrzeuglenker und dessen Beifahrer wurden dabei leicht verletzt. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Freitag ist im Gebiet Grusegg in Walzenhausen ein Schaf durch einen Wolf gerissen worden. Nach dem Vorfall wurden die Tierhaltenden der Region durch die kantonale Fachstelle Herdenschutz informiert.
Am Freitag, 13. Mai, stellte die Appenzell Ausserrhoder Wildhut einen Wolfsriss in Walzenhausen fest.
Polizeiliche Ermittlungen der Stadtpolizei Winterthur führten am Dienstag, 10. Mai 2022, zu einer Sicherstellung von Drogen im Wert von rund 1,4 Millionen Franken.
Dabei dürfte es sich um eine der umfangreichsten Drogensicherstellungen in der Geschichte der Stadtpolizei Winterthur handeln. Das mutmassliche Drogendealer-Paar konnten am Wohnort verhaftet werden.
Am Donnerstag, 12.05.2022, rückte die Kantonspolizei an mehrere Verkehrsunfälle aus.
Kurz vor 14:00 Uhr wurde ein Unfall in Kägiswil, auf der Kernserstrasse gemeldet. Ein bergwärts fahrender Fahrzeuglenker beabsichtigte von Kägiswil nach Kerns zu fahren. Als ihm ein anderes Fahrzeug entgegenkam, versuchte er mit diesem zu kreuzen.
Wir heissen unsere angehenden Polizistinnen und Polizisten herzlich willkommen. Bereits morgen werden sie an der Internationalen Polizeischule Hitzkirch (IPH) im Einsatz stehen.
Morgen Samstag, 14. Mai 2022, findet an der IPH der Besuchstag statt. Mit dabei sind auch unsere beiden Klassen PS21-2 und PS22-1 (Foto), die dir einen Blick „hinter das Absperrband“ geben werden.
Am Sonntag wird im Stadion Wankdorf der Schweizer Cupfinal zwischen dem FC Lugano und dem FC St. Gallen ausgetragen. Aufgrund des grossen Besucheraufkommens sowie zweier bewilligter Fanmärsche kommt es in Bern und Ostermundigen zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr.
Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
In Olten geriet am Donnerstagnachmittag eine Autolenkerin auf die Gegenfahrbahn der Unterführungsstrasse. Dabei kollidierte sie frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug.
Zwei Personen wurden dabei leicht verletzt und mussten zur Kontrolle in ein Spital gebracht werden.
In Biberist wurde am Donnerstagabend, kurz vor Mitternacht, ein Mann durch mehrere unbekannte Personen verletzt. Der Mann musste mit einer Ambulanz in ein Spital transportiert werden.
Die Polizei sucht Zeugen.
Gestern Abend brach in einem Wald in Cousset ein Brand aus. Die Feuerwehren konnten den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Es wurde niemand verletzt.
Die Polizei untersucht die Brandursache und sucht nach Zeugen.
Für Unterhaltsarbeiten wird der Flüelertunnel von Montagabend, 16. bis Freitagmorgen, 20. Mai 2022 für 4 Nächte zwischen 22.00 und 5.00 Uhr gesperrt.
Der Verkehr wird über das Dorf Flüelen umgeleitet.
Am Donnerstag kam es in Spreitenbach zu einer mutmasslichen Verpuffung von Benzin. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Die Ursache ist noch unbekannt.
Auf der A1 zwischen Kirchberg und Kriegstetten wird für verschiedene Abschlussarbeiten der Pannenstreifen lokal gesperrt und deshalb die Höchstgeschwindigkeit herabgesetzt.
Ausserdem kommt es zu Sperrungen der Umfahrung Kirchberg.
Am Donnerstagabend, 12. Mai 2022, gegen 21.40 Uhr, ereignete sich auf der A2 in Tenniken BL, Fahrtrichtung Bern/Luzern, ein Selbstunfall mit einem Personenwagen.
Der Lenker verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Donnerstagabend ist es in Malans zu einer Kollision zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen. Der Motorradlenker wurde verletzt.
Ein 42-jähriger Automobilist bog am Donnerstag gegen 17.30 Uhr von der Zeughausstrasse in die Luzisteigstrasse Richtung Landquart ein.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (12.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Clublokal an der Sportstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich über die Eingangstür gewaltsam Zugang zum Lokal.
Am Mittwoch (11.05.2022), um 08:00 Uhr, ist eine 24-jährige Frau an der Hauptstrasse auf einem Fussgängerstreifen angefahren worden.
Sie wurde dabei leicht verletzt und musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag, 12.05.2022, 17.05 Uhr, ereignete sich auf dem Arenaweg in Oberurnen ein Verkehrsunfall.
Zwei Knaben waren mit ihren Fahrrädern unterwegs.
Am Donnerstag, 12.05.2022, 17.55 Uhr, kam es auf dem Zubringer in Näfels zu einem Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Die Lenkerin eines Personenwagens war in Richtung Verzweigung Näfels-Oberurnen unterwegs, als sich vor der Lichtsignalanlage eine Kolonne bildete.
Sobald im Frühling in feuchten Nächten die Temperaturen wenige Grad über der Nullgrad-Grenze liegen, beginnen verschiedene Amphibien (Frösche, Kröten und Molche) ihre Laichplätze aufzusuchen.
Bei der Wanderung vom Winterquartier zum Laichgewässer sind sie oft gezwungen, Wege und Strassen zu überqueren, was für sie lebensgefährlich ist.
Bei Einsturz einer Baugrube wurden am Donnerstagmorgen, 12. Mai 2022 in Feusisberg drei Arbeiter verschüttet.
Die Verunfallten konnten im Verlaufe des Donnerstagabends unter Mithilfe von vier Rettungs- und Suchhundeteams geortet und von den Einsatzkräften tot aus den Trümmern geborgen werden.
Am Donnerstag, den 12. Mai 2022, gegen 09:55 Uhr, geriet ein Autofahrer, der von Courtavon in Richtung Miécourt fuhr, aus einem von der Untersuchung zu ermittelnden Grund auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem entgegenkommenden Quad.
Durch den Aufprall wurde der Fahrer des Quads herumgeschleudert und landete schwer auf der Fahrbahn. Er wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht.
Am Donnerstag, den 12. Mai um 07:30 Uhr fuhr ein von einer 44-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenktes Auto auf der Rue des Arbres in La Chaux-de-Fonds in Richtung Westen.
An der Kreuzung mit der Rue de Bel-Air kam es zu einer Kollision mit einem Fahrrad, das von einer 26-jährigen Frau aus La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, die auf der Rue de Bel-Air in Richtung Norden fuhr.
In Mitteleuropa herrscht aktuell eine flache Druckverteilung.
Präfrontal einer Kaltfront nördlich der Schweiz floss in den unteren Schichten feucht warme Luft aus Südwesten ein.
Am Donnerstag, den 12. Mai 2022, wurde der Bancomat der Raiffeisenbank in Concise durch eine Explosion beschädigt.
Die Täter konnten bislang nicht gefunden werden.
Am Donnerstag, den 12. Mai um 0835 Uhr ereignete sich an der Kreuzung der Rue Numa-Droz und der Rue Docteur-Coullery in La Chaux-de-Fonds eine Kollision zwischen einem Auto und einem Bus der TransN.
Mit dem zunehmenden Bewusstsein für die Umwelt- und Gesundheitsvorteile der sanften Mobilität sind in unseren Städten seit einigen Jahren neue Nutzer von langsamen Elektrofahrrädern (max. 25km/h) und Elektrorollern (max. 20km/h) aufgetaucht.
Diese neuen Transportmittel sind praktisch und kostengünstig, können sich jedoch auf öffentlichen Strassen als gefährlich erweisen und bei Verstössen schwere strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Erinnern Sie sich an die Nutzungsbedingungen!
Am Freitag, den 6. Mai, fuhren zwei Personen auf der Route de Berne in der Steigung von Montpreveyres in Richtung Lausanne auf einem Trottinett, das mit einer ungefähren Geschwindigkeit von 60 km/h unterwegs war.
Sie wurden in Epalinges von der Gendarmerie angehalten. Der Fahrer und sein Fahrzeug wurden ins Centre de la Blécherette gebracht, wo das Trottinett im Leerlauf getestet wurde. Sein Tacho zeigte 130 km/h an.
Gestern Abend wurden auf einem Landwirtschaftsbetrieb in Menznau Siloballen gewickelt. Eine der rund 600 kg schweren Ballen geriet im steilen Gelände ins Rollen.
Nach ca. 140 Metern prallte die Balle gegen einen Personenwagen, welcher auf der Kastelnstrasse unterwegs war.
Die Kantonspolizei Bern hat Anfang Mai die Ermittlungen im Zusammenhang mit elf Raubüberfällen im Raum Bern und Thun abgeschlossen. Der mutmassliche Täter befindet sich in Untersuchungshaft.
Er wird sich vor der Justiz zu verantworten haben.
Auf der Autobahn bei Ittigen hat sich am Donnerstagmittag ein Unfall ereignet, in den unter anderem ein ziviles Polizeifahrzeug involviert war.
Zwei Polizisten und eine Polizistin wurden leicht verletzt. Es kam zu erheblichem Rückstau.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Eschlikon musste am Donnerstag eine 15-jährige Fussgängerin von der Rega ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwochnachmittag, 11. Mai 2022, kurz nach 17.00 Uhr, kollidierte ein Lastwagen in der Hauptstrasse, beim Anfahren vor einem Fussgängerstreifen, mit einer Rollstuhlfahrerin.
Die Rollstuhlfahrerin wurde dabei verletzt.
Auf der Verzweigung der Bennwilerstrasse Richtung Oberdorf bzw. Niederdorf ereignete sich am Donnerstagmorgen, 12. Mai 2022, kurz vor 06.30 Uhr, eine Kollision zwischen zwei Personenwagen.
Die unfallverursachende Personenwagenlenkerin wurde dabei verletzt.
Am Donnerstagmorgen, 12. Mai 2022, kurz nach 10 Uhr ist es in Feusisberg zu einem tragischen Arbeitsunfall auf einer Baustelle gekommen.
Dabei erlitten zwei Männer tödliche Verletzungen, ein Arbeiter wurde unter den Baumassen begraben und wird seither vermisst. Der Unfall löste ein Grossaufgebot der Einsatzkräfte aus.
Am Donnerstagmorgen, den 12. Mai 2022, kurz vor 07.00 Uhr, kam es in der Verzweigung Gelterkinderstrasse / Kreuzmattweg zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Die Kantonspolizei Zürich löste am Donnerstagvormittag (12.5.2022) eine Kundgebung bei der Tankanlage in Rümlang auf.
Gegen die Kundgebungsteilnehmenden wird wegen verschiedener Straftatbestände rapportiert.
Am Mittwochabend ist es in Medels auf der Autostrasse A13 zu einer Frontalkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen gekommen.
Eine Person wurde schwer verletzt.
Heute ist der Tag der Pflege. Deshalb verlost das Gesundheits- und Umweltdepartement 30 Stück des Globi-Bands „Globi im Spital“.
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In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.