Am Sonntag, 08.05.2022, kurz nach Mitternacht, kam es in Ennetbürgen beim Überqueren der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Der Fussgänger erlitt dabei schwere Verletzungen.
Am Samstag, 07.05.2022, kurz nach 13:00 Uhr, ist es in Hergiswil bei der Einfahrt in eine Tiefgarage zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrzeuglenker zog sich unbestimmte Verletzungen zu.
Am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Am Samstagabend stellte die Kantonspolizei fest, dass 250 bis 500 Personen an einem unbewilligten Anlass in Estavayer-le-Lac teilgenommen hatten. Der Oberamtmann des Broyebezirks ordnete die an, die Veranstaltung zu beenden.
Der Organisator wird bei der zuständigen Behörde angezeigt.
In Halten ist in der Nacht auf Sonntag, 8. Mai 2022, die Waldhütte des Natur- und Vogelschutzvereins durch einen Brand komplett zerstört worden.
Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am Samstagabend, 7. Mai 2022, kurz vor 21.45 Uhr, ereignete sich beim Salinenkreisel in Pratteln BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Eine Person wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Samstag, 07.05.2022, 18.44 Uhr, wurde die Kantonspolizei Glarus wegen eines Einbruchdiebstahls in einem Ferienhaus im Oberseetal oberhalb Näfels alarmiert.
Die zwei aufgebotenen Patrouillen errichteten daraufhin auf der Oberseestrasse eine Strassensperre.
Am Sonntag nach Mitternacht (08.05.2022) kurz vor 3 Uhr ereignete sich auf dem Unteren Graben eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Dabei zog sich der Fussgänger eher leichte Verletzungen zu.
Am Samstagabend (07.05.2022) kam es auf der Steinachstrasse zu einem Selbstunfall. Infolge starken Beschleunigens verlor der Lenker die Kontrolle über seinen Personenwagen und prallte gegen einen Baum auf der rechten Strassenseite.
Dabei verletzte sich ein Mitfahrer. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Samstagnachmittag (07.05.2022), kurz nach 18:30 Uhr, ist es an der Grämigerstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen. Der 41-jährige Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Ihm wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
Am Samstagnachmittag (07.05.2022), um 17:15 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos gekommen. Eine 48-jähriger Autofahrer wurde leicht verletzt.
Ein 71-jähriger Autofahrer war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Am Samstag (07.05.2022), um 13:30 Uhr, ist ein 32-jähriger Motorradfahrer mit seinem Motorrad auf der Amdenerstrasse verunfallt.
Der Mann zog sich dadurch unbestimmte Verletzungen zu. Er wurde von der Rettung ins Spital gefahren.
Am Samstag (07.05.2022), um 21:50 Uhr, ist es auf der Kriessernstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Beide Autofahrer wurden leicht verletzt.
Es entstand hoher Sachschaden.
Der Kanton Wallis plant die Einrichtung einer Plattform, auf der Jugendliche, Eltern und Fachleute über ihre Rechte und Pflichten im gesetzlichen Kontext zu informieren.
Die Arbeitsgruppe möchte daher die Meinung von Jugendlichen (oder/und Erwachsenen, einschließlich Fachleuten) einholen, um die behandelnden Themen auszuwählen und den geeignetsten Informationskanal zu finden.
Das schöne Wetter lädt zum Motorradfahren ein. Jedes Jahr stellt die Kantonspolizei entlang den Passstrassen des Kantons Plakate mit Präventionsslogans auf.
Dieses Jahr wird den Motorradfahrern eine informative, unterhaltsame und präventive Aktion in Form einer Motorrad-Rallye durch das Oberwallis angeboten.
Am Samstagabend ist auf dem Areal Brunnmatt in Roggwil Benzin ausgetreten und in die Kanalisation gelangt. Das Benzin war aus einem Tank ausgetreten und via Kanalisation in Gewässer gelangt. Das Areal wurde aufgrund hochentzündlicher Dämpfe sicherheitshalber evakuiert und abgesperrt. Mehrere Feuerwehren stehen im Einsatz. Für Anwohnende besteht keine Gefahr.
Ermittlungen sind im Gang.
Ein Gleitschirmflieger geriet am Samstagnachmittag in Enney in eine missliche Lage. Während der Landephase verhedderte sich sein Schirm in einer Hochspannungsleitung, wo er hängen blieb.
Die Feuerwehr konnte ihn nach über drei Stunden verletzt bergen, worauf er in einem Krankenhaus in der Region eingeliefert wurde.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Lieferwagen wurden am Freitagmorgen in Schönholzerswilen zwei Personen verletzt.
Sie mussten durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Das sonnige und warme Wetter zog viele interessierte Besucherinnen und Besucher an die Polizei-Veranstaltung «alibi’22» in Solothurn.
Durch ein vielseitiges Angebot mit Darbietungen und Attraktionen lernte das Publikum die Arbeit der Polizei näher kennen und konnte sich über die Ausbildung und den Beruf Polizist/in informieren.
Am Samstagmorgen ist in Mittelhäusern eine Person beim Brand eines Bauernhauses ums Leben gekommen. Ein Mann konnte das Gebäude selbstständig verlassen. Er wurde aufgrund einer Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht.
Das Gebäude ist vollständig ausgebrannt. Zum Brand sind Ermittlungen im Gang.
Am Samstagmittag, 7. Mai 2022, kam es im Kreis 4 beim Abfahren eines Trams aus der Haltestelle zu einem tragischen Zwischenfall.
Dabei zog sich ein Fussgänger schwere Verletzungen zu.
Am Samstag (07.05.2022) kam es zu einem Schmorbrand eines Toasters in einem Mehrfamilienhaus. Durch die alarmierten Polizisten der Stadtpolizei St.Gallen konnte eine Person aus der Wohnung geborgen und der Brand rasch gelöscht werden.
Es wurde niemand verletzt und es entstand eher geringer Sachschaden.
Gestern kurz nach Mitternacht fuhr ein PW mit Anhänger durch den Tunnel Zollhaus. Während der Fahrt verlor er unverhofft ein Rad von seinem Anhänger, welches anschliessend unter ein entgegenkommendes Fahrzeug geriet und dieses blockierte.
Der Tunnel Sachseln/Zollhaus musste für ca. 2 Stunden gesperrt werden.
In Zug findet heute (07.05.2022) in der Innenstadt am Nachmittag, ab 16:15 Uhr, der Meisterumzug des EV Zug statt.
Dieser startet am Kolinplatz und führt via Postplatz und der Bahnhofstrasse zum Bundesplatz.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle auf der Furttalstrasse Würenlos wurde am 07.05.2022 ein Autolenker mit 143 km/h ausserorts erfasst.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei heute Vormittag, 07.05.2022, auf der Furttalstrasse in Würenlos eine Geschwindigkeitskontrolle durch. Auf dieser Strecke gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.
Heute Morgen kollidierte bei einem Unfall in Aarau ein betrunkener Automobilist mehrfach mit Baustelleneinrichtungen.
Der Selbstunfall ereignete sich am Samstagmorgen, 07.05.2022, kurz vor 7 Uhr, auf der Verzweigung Aarestrasse/Küttigerstrasse in Aarau. Ein Automobilist rammte auf seiner Fahrt von Aarau her diverse Baustelleneinrichtungen und verliess in der Folge die Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern.
Am Freitag, 06.05.2022, zirka 22:30 Uhr hat sich in Hergiswil auf der Bergstrasse ein Verkehrsunfall ereignet. Verletzt wurde niemand.
Das Fahrzeug erlitt einen Totalschaden.
Am Samstagmorgen, 7. Mai 2022, kurz vor 07:00 Uhr, fuhr ein Personenwagen mit deutschen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 von Erstfeld Richtung Süden. In der Rechtskurve, unmittelbar nach dem Rastplatz Erstfeld, geriet das Fahrzeug ins Schleudern, kollidierte frontal mit der Mittelleitplanke und kam auf der Überholspur zum Stehen.
Der 40-jährige Lenker aus Italien wurde nicht verletzt. Am Fahrzeug wie an den Verkehrseinrichtungen entstanden Sachschäden in der Höhe von ca. Fr. 8‘000.-
Am Samstag, 7. Mai 2022, kurz vor 01.45 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Arisdorf, Fahrtrichtung Basel, wegen Sekundenschlaf ein Selbstunfall eines Personenwagens.
Verletzt wurde niemand.
Am Freitagnachmittag, 6. Mai 2022, fuhr ein 84-jähriger Autofahrer um 14.50 Uhr von Schwyz herkommend auf der Schlagstrasse. Im Verzweigungsbereich unterhalb des Verkehrsamtes beabsichtigte er nach links auf die Umfahrungsstrasse Richtung Seewen abzubiegen.
Dabei kollidierte er mit einem von Seewen herkommenden Kehrichtlastwagen.
Am Freitagabend, 6. Mai 2022, gegen 19.40 Uhr, wurde der Kantonspolizei Schwyz ein Brandausbruch in einer Industrielagerhalle in Tuggen gemeldet.
Die aufgebotenen Einsatzkräfte trafen auf ein abgestelltes Elektro-Raupenfahrzeug, welches in Vollbrand stand.
Gestern Abend kam es zwischen Dintikon und Lenzburg zu einer Frontalkollision. Sechs Personen wurden verletzt.
An den Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Am Freitagabend kam es in Oberentfelden zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Eine Person wurde verletzt. Ein beteiligtes Fahrzeug fuhr ohne anzuhalten weiter.
Die Kantonspolizei Aargau sucht Auskunftspersonen.
Am Freitagmittag (06.05.2022) kam es auf der Rorschacher Strasse zu einem Auffahrunfall, infolge von Abrutschen vom Bremspedal.
Dabei wurde eine Fahrzeuglenkerin leicht verletzt. Es entstand eher geringer Sachschaden.
Am Freitag (06.05.2022), kurz nach 16:35 Uhr, ist ein Auto über die Sarganserstrasse gefahren und in eine Lärmschutzwand geprallt.
Die 83-jährige Autofahrerin blieb dabei unverletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Freitag (06.05.2022), kurz nach 15:30 Uhr, ist es auf der St.Gallerstrasse zu einer Auffahrkollision zwischen drei Autos gekommen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden in der Höhe von rund 5'000 Franken.
Am Freitag (06.05.2022), in der Zeit zwischen 11 Uhr und 12:30 Uhr, ist es an der Seewiesstrasse zu einem Einschleichdiebstahl in ein Firmengebäude gekommen. Der mutmassliche Täter wurde dabei von einem Mitarbeitenden überrascht, welcher ihn festhalten konnten.
Der mutmassliche Täter wurde festgenommen.
In der Zeit zwischen Freitagnachmittag und Samstagmorgen (07.05.2022) hat die Kantonspolizei St.Gallen fünf Verkehrsteilnehmende angehalten, die ihr Fahrzeug in fahrunfähigem Zustand oder unter Alkoholeinfluss lenkten.
Zwei Männer mussten ihren Führerausweis auf der Stelle abgeben.
In Appenzell (AI) ereignete sich am Samstagmorgen (07.05.22) ein Unfall. Ein Radfahrer stürzte heftig und wurde bewusstlos aufgefunden.
Am frühen Samstagmorgen (07.05.2022) beabsichtigte ein 55-jähriger Mann mit seinem Fahrrad von einem Vorplatz auf die Küechlimoosstrasse einzufahren.
Bei einem Unfall mit einer Pferdekutsche ist am Freitagabend (6.5.2022) in Oberembrach der Kutscher tödlich verletzt worden.
Kurz vor 20.30 Uhr fuhr ein Velofahrer auf dem Gheiweg durch den Wald Richtung Embrach.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Freitagnachmittag (06.05.2022) in Männedorf ein Radfahrer verletzt worden.
Kurz nach 17:30 Uhr meldeten Passanten via Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich, dass bei der Kreuzung Oberer Bühlenweg / im Russer, ein Radfahrer verletzt am Boden liegen würde. Der sofort ausgerückte Rettungswagen des Spitals Männedorf fuhr den 17-Jährigen, nach der medizinischen Erstversorgung vor Ort, in ein Spital.
Am Freitag (06.05.2022) um 16:30 Uhr ist es auf der Kasernenstrasse in Chur zu einem Unfall zwischen drei Autos gekommen.
Ein 26-jähriger Automobilist, ein 32-jähriger Automobilist und ein 20-jähriger Automobilist fuhren in genannter Reihenfolge auf der Kasernenstrasse in Richtung Domat/Ems.
Seit April sind auf dem Waadtländer Autobahnnetz wieder mehrere Baustellen eingerichtet.
Um den Verkehrsfluss zu erleichtern und zur Sicherheit der Bauarbeiter beizutragen, die sich manchmal nur wenige Meter von den Fahrzeugen entfernt befinden, wurden feste Radargeräte installiert, um die Wiedereröffnung zu begleiten.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.