Am Freitag (06.05.2022) um 16:30 Uhr ist es auf der Kasernenstrasse in Chur zu einem Unfall zwischen drei Autos gekommen.
Ein 26-jähriger Automobilist, ein 32-jähriger Automobilist und ein 20-jähriger Automobilist fuhren in genannter Reihenfolge auf der Kasernenstrasse in Richtung Domat/Ems.
Seit April sind auf dem Waadtländer Autobahnnetz wieder mehrere Baustellen eingerichtet.
Um den Verkehrsfluss zu erleichtern und zur Sicherheit der Bauarbeiter beizutragen, die sich manchmal nur wenige Meter von den Fahrzeugen entfernt befinden, wurden feste Radargeräte installiert, um die Wiedereröffnung zu begleiten.
Auf Anfrage der Familie teilt die Kantonspolizei mit: Clovis hat am Montag, 2. Mai 2022, sein Zuhause in Boncourt verlassen, um in Porrentruy zur Schule zu gehen.
Am Ende des Unterrichts kehrte er nicht nach Hause zurück, er ist von zu Hause weggelaufen. Trotz der von der Familie und der Polizei bis zum heutigen Tag unternommenen Suche wurde Clovis nicht gefunden.
Heute Abend gegen 19:40 Uhr geriet ein Autofahrer auf einem Kiesplatz oberhalb von Courtételle ins Rutschen.
Bei einem Manöver verlor er die Kontrolle über sein Auto, das rund 50 Meter durch den Wald rutschte und an einem Baum zum Stillstand kam.
Bei einem Brand im Keller eines Mehrfamilienhauses in Dietlikon ist am späten Freitagnachmittag (6.5.2022) hoher Sachschaden entstanden.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Verkehrsunfall ist am Freitagnachmittag (6.5.2022) auf der A3 (Gemeindegebiet Tuggen SZ) an einem Personenwagen und an der Autobahninfrastruktur ein Sachschaden von mehreren tausend Franken entstanden.
Kurz vor 13:45 Uhr fuhr ein 65 Jahre alter Lenker mit seinem Personenwagen auf der A3 Richtung Zürich.
In diesem Jahr gibt es wieder den traditionellen "Forensic Science Afternoon", der die Möglichkeit bietet, das Hauptquartier der Kriminalpolizei zu besichtigen und Fachleute aus der Kriminaltechnik zu treffen.
Die Veranstaltung findet am Samstag, 21.05.2022 von 14:00 bis 17:00 Uhr in Bellinzona, Via Chicherio 20d, statt (Treffpunkt am Eingangstor, Fahrzeuge müssen ausserhalb des Geländes geparkt werden).
Am Freitag (06.05.2022) ist es zu einem Verkehrsunfall gekommen. Der Fahrzeuglenkende verliess die Unfallstelle ohne sich um den Schaden zu kümmern. Es entstand Sachschaden.
Eine unbekannte Täterschaft fuhr in der Zeit zwischen 06:30 Uhr und 08:50 Uhr mit einem unbekannten Personenwagen auf der Äulestrasse.
Am frühen Donnerstagmorgen (05.05.2022) haben Personen an diversen Orten Plakate und Aufkleber angebracht. Die Polizei konnte nach einer Meldung aus der Bevölkerung zwei Personen anhalten.
Am Donnerstag, kurz nach Mitternacht, wurde die Polizei telefonisch über das Anbringen von Plakaten an die Hauswand einer Liegenschaft an der Berneggstrasse informiert. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte vier Personen an, auf welche die Beschreibung zutraf. Als diese die Polizei erkannten, flüchteten drei der Personen.
Die Kantonspolizei Zürich hat am späten Mittwochabend (4.5.2022) im Flughafen Zürich einen Mann festgenommen. Er führte rund ein halbes Kilogramm Kokain in Fingerlingen verpackt im Körper mit.
Der Passagier reiste von Madrid nach Zürich. Bei einer Routinekontrolle durch Kantonspolizisten kam der Verdacht auf, dass es sich beim 23-jährigen Senegalesen um einen sogenannten Bodypacker handeln könnte.
Am Donnerstag verursachte eine Automobilistin einen Selbstunfall und geriet dabei auf die Bahngleise. Die Lenkerin blieb unverletzt.
Den Führerausweis musste sie abgeben.
Am Freitagmorgen sind in Lätti ein Auto und ein Motorrad kollidiert. Die Motorradlenkerin wurde verletzt und nach der Erstversorgung durch ein Ambulanzteam ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht.
Die Meldung zu einem Verkehrsunfall in Lätti (Gemeinde Rapperswil) ging bei der Kantonspolizei Bern am Freitag, 6. Mai 2022, kurz vor 5.45 Uhr, ein.
In Vaduz ist es am Mittwoch (05.05.2022) zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Gegen 14:20 Uhr fuhr eine Frau auf der Landstrasse in nördliche Richtung, als sie mit ihrem Auto auf die linke Strassenseite kam und mit einem entgegenkommenden Lastwagen kollidierte.
Am Donnerstagabend, 5. Mai 2022, wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum ein Sattelmotorfahrzeug mit Schweizer Kontrollschildern überprüft.
Die Kontrolle des digitalen Fahrtschreibers ergab, dass der Schweizer Fahrzeuglenker das Fahrzeug mit einer fremden Fahrerkarte lenkte. Weitere Abklärungen ergaben, dass der selbständige Fahrer, mutmasslich über eine längere Zeit und bewusst, mit zwei Fahrerkarten seine Arbeits- / Lenk- und Ruhezeiten manipulierte.
In den vergangenen Tagen haben mehrere ältere Personen Anrufe von Betrügerinnen und Betrügern erhalten. Diese Personen teilten ihnen mit, dass ein Angehöriger in einen tödlichen Unfall verwickelt sei oder dass sie bei ihrer Bank beinahe Opfer von falschen Abbuchungen geworden seien.
Die Anruferinnen und Anrufer gaben sich als Kriminalbeamte und Polizisten oder als Sicherheitsverantwortliche von Banken aus. In einem Fall gelang es den Tätern dieser Tage, einer Rentnerin einen grösseren Geldbetrag abzunehmen.
Der Brand in einem Mehrfamilienhaus in Egerkingen vom 19. April 2022 ist auf einen fahrlässigen Umgang mit einem Feuerzeug durch einen Jugendlichen zurückzuführen. Dies haben Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
Am Dienstag, 19. April 2022, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Bahnhofstrasse in Egerkingen zu einem Brand. Als Folge der starken Rauchentwicklung mussten mehrere Personen durch den Rettungsdienst medizinisch untersucht und teilweise in umliegende Spitäler gebracht werden.
Am Mittwochnachmittag ist in Biel ein Mann Opfer eines Raubes geworden. Der mutmassliche Täter konnte kurz nach der Tat im Rahmen einer Nachsuche angehalten werden.
Er trug das Diebes-gut auf sich und wurde vorläufig festgenommen.
Auf der A6 in Bern hat sich am Freitagmorgen ein Selbstunfall ereignet. Ein Auto kam dabei auf der Seite liegend zum Stillstand, der Lenker wurde leicht verletzt. Der betroffene Autobahnabschnitt musste für die Fahrzeugbergung während rund 20 Minuten komplett gesperrt werden.
Es kam zu Rückstau.
Am späten Mittwochnachmittag (05.05.2022) geriet eine unbeaufsichtigte Pfanne mit heissem Öl in Brand.
Eine aufmerksame Passantin stellte das Feuer fest und alarmierte die Feuerwehr.
Gestern Nachmittag ereignete sich in Hasle eine Frontalkollision zwischen einem Personenwagen und einem Sattelmotorfahrzeug. Der verletzte Autofahrer wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen, Der Lenker des Sattelmotorfahrzeuges begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung.
Die Kantonsstrasse musste für rund vier Stunden gesperrt werden. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.
Am Donnerstag, 5. Mai 2022, gegen 17.10 Uhr, hat ein Mann einen 18-Jährigen im Aeschengraben beraubt. Es wurde niemand verletzt.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt konnte den mutmasslichen Täter kurz darauf anhalten und im Auftrag der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt festnehmen.
Am Donnerstagmittag kam es in Kriens zu einem Verkehrsunfall zwischen einem E-Bike-Fahrer und einer Velofahrerin. Ein Mann wurde verletzt.
Die Luzerner Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstag (05.05.2022), um 17:45 Uhr, ist es an der Zürcherstrasse zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 21-jährige Autofahrerin und ihre Beifahrerin sowie eine 31-jährige Autofahrerin wurden beim Unfall leicht verletzt.
Am Donnerstag, 5. Mai 2022, kurz nach 21.15 Uhr, ereignete sich auf der Verzweigung Hauptstrasse/Hersbergerstrasse in Arisdorf BL eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad.
Eine Person wurde verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Donnerstagabend hat in Meikirch ein Einfamilienhaus gebrannt. Die ausgerückten Feuerwehren brachten den Brand unter Kontrolle.
Es wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache sind im Gang.
Am Donnerstag, 05.05.2022, ca. 14.40 Uhr, ereignete sich auf der Wiesenstrasse in Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Ein 86-jähriger Lenker eines Personenwagens wollte vom „Migros“-Parkplatz rückwärts in die Wiesenstrasse fahren.
Am Donnerstagabend (05.05.2022) hat sich in Schaffhausen ein Unfall mit einem Personenwagen ereignet. Dabei wurden keine Personen verletzt, jedoch entstand am Fahrzeug Totalschaden.
Kurz vor 21:30 Uhr am Donnerstagabend (05.05.2022) fuhr ein 52-jähriger ortskundiger Autolenker von Schaffhausen herkommen in Richtung Merishausen.
Der Fahrer, der am Mittwoch, den 4. Mai zwischen 18:00 und 23:25 die hölzerne Stützstruktur des letzten frisch gepflanzten Baumes gegenüber der Garage Hotz in Travers beschädigt hat, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei in Fleurier unter der Nummer 032 889.62.27 in Verbindung zu setzen.
Noch immer kennen zu viele Bürgerinnen und Bürger die Ombudsstelle der Polizei (OMP) nicht oder verzichten darauf, sie in Anspruch zu nehmen, sei es, weil sie es für unnötig halten, weil sie es scheuen, einem Polizeibeamten gegenüberzustehen, oder weil sie Vergeltungsmassnahmen befürchten.
Die Polizeibeamten ihrerseits wenden sich kaum an das OMP, sondern ziehen im Konfliktfall den Rechtsweg vor. Diese Situation ist bedauerlich, da jede Situation, die bei der OMP eingeht, registriert wird und in wiederholten Fällen die Möglichkeit bietet, problematische Praktiken oder solche, die am ehesten zu Konflikten führen, weiterzuleiten. Wenn man dem OMP seine Erfahrungen mitteilt, führt dies nicht unbedingt zu einem Treffen, aber es ermöglicht zumindest, die Informationen des OMP zu bereichern, die zur Prävention und Verbesserung der Praktiken genutzt werden können.
Am Donnerstag, 5. Mai 2022, kurz vor 15.00 Uhr, hat die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt einen Brand an der Hagenaustrasse löschen müssen.
Die Sanität der Rettung Basel-Stadt musste drei Personen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in die Notfallstation bringen.
Am Mittwochabend ist in Scheunen ein Mann bei Holzerarbeiten tödlich verunglückt. Gemäss ersten Erkenntnissen war er von einem gefällten Baumstamm getroffen worden. Er verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Mittwoch, 4. Mai 2022, kurz nach 18.40 Uhr, ging die Meldung bei der Kantonspolizei Bern ein, dass sich in einem Wald in Scheunen (Gemeinde Jegenstorf) ein schwerer Arbeitsunfall ereignet habe.
Am vergangenen Montagabend wurde die Kantonspolizei in eine Fabrik nach Romont gerufen, nachdem in Warensäcken ein unbekanntes, weißes Pulver entdeckt worden war.
Die von der Polizei durchgeführte Analyse ergab, dass es sich dabei um Kokain handelte. Bei der Durchsuchung der an die Fabrik gelieferten Container wurden folglich mehr als 500 kg Drogen entdeckt und beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Am Mittwochnachmittag hat sich beim Bollwerk in Bern ein Auffahrunfall mit drei involvierten Fahrzeugen ereignet. Ein Mann wurde leicht verletzt.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Kantonspolizei Bern Zeugen.
Am Donnerstag (05.05.2022), um 06:10 Uhr, ist eine 20-jährige Autofahrerin auf der Autobahnausfahrt Mels/Sargans in die Leitplanke geprallt.
Das Auto geriet in Brand. Eine Drittperson konnte den Fahrzeugbrand rasch unter Kontrolle bringen. Die 20-jährige Autofahrerin wurde beim Unfall leicht verletzt.
In Brugg kollidierte ein Lastwagen mit einem Mofa zusammen. Der Mofalenker verstarb auf der Unfallstelle.
Die zuständige Staatsanwaltschaft eröffnete eine Strafuntersuchung.
Am Mittwochabend, 4. Mai 2022, kam es bei einer Schreinerei in Egerkingen zu einem Brand. Dabei wurden zwei Unterstände, welche als Holzlager dienen, teilweise zerstört. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Am Mittwoch, 4. Mai 2022, wurde der Kantonspolizei Solothurn gegen 21.45 Uhr gemeldet, dass es bei einer Schreinerei in Egerkingen brenne.
In Biberist flüchtete am Mittwochnachmittag ein Autolenker vor der Polizei. Dabei führte er zum Teil gefährliche Fahrmanöver durch bis er bei Solothurn angehalten wurde.
Die Polizei sucht Zeugen.
Auf der Einsiedlerstrasse beim Tunnel Schindellegi werden Fertigstellungs- und Belagsarbeiten in Angriff genommen.
Dabei kommt es nochmals zu Verkehrseinschränkungen.
Eine Autofahrerin hat mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn eine zivile Polizeipatrouille überholt.
Bei der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte fest, dass die Lenkerin nicht nur zu schnell, sondern auch alkoholisiert war.
Die Signalisations- und Markierungsarbeiten für den neuen Sektor 12 und den angepassten Sektor 9 der Erweiterten Blauen Zone (EBZ) sind abgeschlossen.
Damit ist längeres Parkieren in diesen beiden EBZ-Sektoren ab sofort bewilligungspflichtig.
Der Stadtrat hat für die Begrünung der Südfassade des Turms des Stadtspitals Zürich Triemli einen Objektkredit von 1 920 000 Franken bewillig. Das Modellprojekt soll ab 2022 die lokalen Hitzeeffekte mindern und als «Trittstein» zur Vernetzung der Lebensräume von Pflanzen und Tieren beitragen.
Zudem soll von dem Projekt eine Signalwirkung für weitere Vertikalbegrünungen in der Stadt Zürich ausgehen.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden feiert dieses Jahr das 50-jährige Bestehen. Am Samstag 7. Mai 2022 findet in Heiden bereits der zweite Event statt. Die Polizei zeigt dabei Einblicke in die vielseitige Polizeiarbeit.
Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (04.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autowerkstatt an der Wiesentalstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft betrat das Gebäude und brach gewaltsam die Zugangstüre zum Lager auf.
Am Mittwoch (04.05.2022), kurz nach 17:15 Uhr, ist ein E-Bike in einen Linienbus geprallt. Ein 83-jähriger E-Bikefahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Auf der Autobahn A4 hat sich während der Fahrt ein Rad von einem Auto gelöst und ist auf die Gegenfahrbahn geflogen.
Drei Fahrzeuge sind über das Rad gefahren. An einem Rolls Royce entstand Totalschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.