Am Dienstag (03.05.2022), um 07:50 Uhr, ist es bei der Autobahnausfahrt Trübbach zu einem Auffahrunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto gekommen. Eine 49-jährige Autofahrerin wurde dabei unbestimmt verletzt.
Sie musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Das Schweizer Stimmvolk hat am 13. Juni 2021 dem Anliegen zugestimmt, wonach die Schweiz ausserhalb des Strafrechts präventiv gegen Gefährder und Gefährderinnen vorgehen kann.
Der Regierungsrat bezeichnet die Kantonspolizei als die für den Kanton Glarus zuständige Behörde und passt die Polizeiverordnung entsprechend an.
Eine ganz normale Patrouille in der Stadt Zürich: Unseren Mitarbeitenden auf Streife fiel vor einigen Tagen bei einer Kontrollfahrt ein älterer Herr auf, der sein Elektromobil über den Fussgängerstreifen stossen wollte.
Zwei Passanten kamen ihm dabei zur Hilfe. Unsere Mitarbeitenden hielten an, um ebenfalls zu helfen.
Am Sonntagabend ist ein 18-Jähriger bei einer Auseinandersetzung mit einem Messer verletzt worden. Der mutmassliche Täter, ein 17-jähriger Jugendlicher, konnte angehalten werden. Die Ermittlungen unter der Leitung der kantonalen Jugendanwaltschaft sind im Gange.
Es werden Zeugen gesucht.
Bei einem Unfall zwischen einem Lieferwagen und einem Auto ist am Donnerstagnachmittag erheblicher Sachschaden entstanden.
Die beiden Lenker blieben unverletzt.
Der Gemeinderat der Stadt Grenchen hat beschlossen, die Stadtpolizei Grenchen per 31.12.2022 aufzuheben. Der Kanton ist damit in Grenchen neu zur Erfüllung aller polizeilicher Aufgaben gestützt auf das Gesetz über die Kantonspolizei verpflichtet.
Die Zusatzaufgaben der Polizei Kanton Solothurn machen einen entsprechenden Zusatzkredit erforderlich.
Bei einem Verkehrsunfall heute Morgen an der Hauptstrasse in der Stadt Luzern erlitten zwei Fahrzeuge einen Totalschaden in der Höhe von rund 80'000 Franken.
Verletzt wurde beim Unfall niemand. Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Montag (02.05.2022), um 13:00 Uhr, sind an der Rickenstrasse ein Lieferwagen und ein Mofa zusammengeprallt. Ein 17-jähriger Mofafahrer wurde beim Zusammenprall unbestimmt verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
In der Zeit zwischen Freitagabend und Montagmorgen (02.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Aussenlager einer Firma an der Grynaustrasse eingebrochen.
Die Täterschaft schnitt einen Maschendrahtzaun auf und gelangte so in das Innere des Aussenlagers.
Am Montag (02.05.2022), kurz nach 19:40 Uhr, ist ein unbemannter Traktor in den Wannenwisbach an der Arneggerstrasse gestürzt.
Durch den Aufprall wurde der Traktor stark beschädigt und folglich flossen Betriebsstoffe in den Bach. Die zuständige Feuerwehr konnte die ausgelaufenen Betriebsstoffe stoppen und binden.
Die Furkapassstrasse ist seit Dienstag, 3. Mai 2022, bis Tiefenbach befahrbar. An der sicheren Querung der anderen Pässe wird weiter intensiv gearbeitet.
Nachdem der Oberalp als erster Urner Pass am 22. April 2022 für den Verkehr freigegeben werden konnte, ist seit 3. Mai 2022 auch die Furkapassstrasse bis Tiefenbach sicher befahrbar.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle am Benken erfasste die Kantonspolizei einen Motorradfahrer mit 150 km/h ausserorts.
Mit einem Lasermessgerät führte die Kantonspolizei Aargau am Montagnachmittag, 2. Mai 2022, auf der Benkenstrasse bei Oberhof eine Geschwindigkeitskontrolle durch.
Beim Absturz eines Kleinflugzeuges am Donnerstag ist der Pilot ums Leben gekommen.
Das Flugzeug stürzte kurz nach dem Start am Flughafen Altenrhein in den See. Zuvor hatte der Pilot technische Probleme gemeldet.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Montagmorgen (2.5.2022) im Flughafen Zürich einen Mann festgenommen. Er führte rund drei Kilogramm Kokain mit sich.
Der Passagier reiste von Sao Paulo nach Zürich. Bei einer Routinekontrolle durch die Kantonspolizei kam der Verdacht auf, dass es sich beim 28-Jährigen um einen Betäubungsmittelschmuggler handeln könnte.
Im Beisein von Bundespräsident Ignazio Cassis sowie Gästen aus Politik und Wirtschaft hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega gestern Abend ihren 70. Geburtstag gefeiert.
In seiner Ansprache sprach der Bundespräsident über die Bedeutung der Rega für das Schweizer Gesundheitswesen.
Reto Zuber wurde zum stellvertretenden Kommandanten der Polizei Basel-Landschaft ernannt.
Per 1. Mai 2022 wurde der Chef der Sicherheitspolizei, Reto Zuber, zum Vizekommandanten der Polizei Basel-Landschaft im Range eines Oberstleutnants ernannt.
An mehreren Tagen im Jahr gibt es saisonale Ausbildungssequenzen für die Gebirgsspezialistinnen und Gebirgsspezialisten der Kantonspolizei Bern.
Heute gebe ich Ihnen einen Einblick in diese etwas andere polizeiliche Ausbildung.
Die Luzerner Polizei hat letzte Woche zwei Raser ermittelt. Einer fuhr innerorts mit 133 km/h, ein anderer hatte ausserorts die Höchstgeschwindigkeit um mindestens 60 km/h überschritten. Dabei filmte er die Fahrt.
Zudem wurden bei einer koordinierten Aktion im ganzen Kanton mehrere Personen wegen diversen Verkehrsregelverletzungen zur Anzeige gebracht.
Auf der Autobahn A2 hat gestern Mittag ein Autofahrer auf dem Weg in Richtung Süden mehrere andere Verkehrsteilnehmer bis zum Stillstand ausgebremst und einen Unfall verursacht. Er wurde festgenommen.
Die Polizei sucht Zeugen.
Am 2. Mai 2022 wurde im Raum Fischingen ein Schaf von einem Grossraubtier getötet. Die Analysen des Rissbildes und der vorgefundenen Spuren weisen auf einen Wolf als Verursacher hin.
Am 2. Mai 2022 wurde in Oberwangen durch ein grosses Raubtier ein Schaf getötet. Weitere Schafe wurden nicht verletzt. Die Analyse der Rissspuren und der vorgefundenen Pfotenabdrücke deuten mit hoher Wahrscheinlichkeit auf einen Wolf als Verursacher hin.
Derzeit wird die Ortsdurchfahrt Horn saniert. Vom 9. bis 15. Mai 2022 ist für die Seestrasse H13 zwischen der evangelischen Kirche und der Gemeindegrenze zu Goldach eine Vollsperrung nötig.
Von Anfang März 2020 bis April 2022 wurden in Horn in diesem Streckenabschnitt umfangreiche Bauarbeiten ausgeführt.
Zwischen Egerkingen und Neuendorf wurde am Montag eine Fahrradlenkerin beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst.
Sie verstarb noch auf der Unfallstelle.
Am Montagmorgen (02.05.2022) hat sich an der Burgstrasse ein Anhänger von einer Fahrzeugkupplung gelöst.
Da der Anhänger nicht korrekt gesichert war, fuhr er weiter und prallte gegen einen Elektrokasten sowie gegen ein Auto. Verletzt wurde niemand. Jedoch entstand Sachschaden.
Am Montagnachmittag (02.05.2022) ist es bei der Verzweigung Rehetobelstrasse/Tablatstrasse zu einer Kollision zwischen einem Motorradfahrer und einem Auto gekommen. Der Zweiradfahrer verletzte sich eher leicht.
Es entstand hoher Sachschaden.
An der A4 Neue Axenstrasse ist der Baubeginn einer Hilfsbrücke im Hinblick auf die Realisierung der Galerie Gumpisch erfolgt.
Die Einwohner der Gemeinde Sisikon wurden an einer öffentlichen Informationsveranstaltung über den aktuellen Stand informiert.
Neue Datenbearbeitungsinstrumente sollen eine effizientere Kriminalitätsbekämpfung ermöglichen. Zudem soll die Einsatzleitzentrale der Luzerner Polizei verstärkt mit anderen Kantonen zusammenarbeiten können.
Der Regierungsrat unterbreitet dem Parlament eine Botschaft zur Änderung des Polizeigesetzes.
Am Montag, 9. Mai 2022, starten die Sanierungsarbeiten der Winterthurerstrasse in Sirnach. Für die Ausführung der Arbeiten wird bei guter Witterung mit einer Bauzeit bis Frühling 2023 gerechnet.
In dieser Zeit werden der motorisierte Verkehr sowie die Buslinien 735 und 736 teils umgeleitet.
Ein Motorradfahrer überholte am Montag, 2. Mai 2022, um 16.30 Uhr auf der Schlagstrasse in Seewen mehrere Fahrzeuge.
Dabei kam es zur Kollision mit einem vor ihm fahrenden Lieferwagen, der links auf einen Vorplatz abbog, und anschliessend mit einer Baustellenabschrankung.
Am Montag, 2. Mai 2022, ist um 17.15 Uhr an der Churerstrasse in Pfäffikon ein Brand ausgebrochen.
Ein Mann entfernte Unkraut entlang einer Hausmauer mit einer Feuerlanze.
Beim Brand eines Bürogebäudes nahe der Raststätte Kemptthal ist am Sonntagabend ein Sachschaden von weit über hunderttausend Franken entstanden.
Kurz vor 17:00 Uhr ging die Meldung ein, dass es auf einem Dach brennen würde.
Bei einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen sind am Donnerstagabend drei Männer zum Teil schwer verletzt worden.
Ein 59-Jähriger fuhr mit seinem Tesla Richtung Rapperswil, als es zu einer Streifkollision mit einem entgegenkommenden Auto kam.
Am Montag, 02.05.2022 um ca. 19:20 Uhr kam es am Blumenrain auf Höhe des Hotels Drei König zu einer angeblichen Streifkollision zwischen einem BVB-Bus und einem minderjährigen Fahrradlenker.
Beide waren in Fahrtrichtung Spitalstrasse unterwegs.
Wie die Kantonspolizei mitteilte, ereignete sich gestern kurz vor 10:30 Uhr ein Arbeitsunfall in der Gegend von Fusio.
Nach einer ersten Rekonstruktion war ein 32-jähriger italienischer Staatsbürger, der in der Region wohnt und in einem landwirtschaftlichen Betrieb beschäftigt ist, mit dem Schneiden von Bäumen beschäftigt, als er aus noch zu klärenden Gründen von einigen Ästen getroffen wurde.
Wie die Kantonspolizei mitteilt, ereignete sich gestern, 01.05.2022, kurz vor 22:00 Uhr, in Locarno ein Verkehrsunfall.
Ein 46-jähriger Motorradfahrer mit Wohnsitz in Italien war auf der Via B. Luini in Richtung Piazza Castello unterwegs.
Am Montag, den 2. Mai um 12:30 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 25-jährigen Einwohner von Colombier gesteuert wurde, auf der Avenue de la Gare in westlicher Richtung.
Auf der Höhe des Fussgängerstreifens kam es zu einem Zusammenstoss mit einem Fahrzeug, das von einer 24-jährigen Frau aus Neuenburg gesteuert wurde und für den Verkehr angehalten hatte.
Die ganze Schweiz konnte heute einen mehrheitlich sonnigen Vormittag geniessen.
Die ganze Schweiz? Nein! In der Ostschweiz erdreistete sich der Nebel, sich erst im Laufe der zweiten Vormittagshälfte vollständig aufzulösen…da dä da dör! (Übersetzung für alle Ausser-Ostschweizer: dass der das darf)
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Montagabend in Weinfelden einen 28-Jährigen festgenommen, nachdem dieser zwei Bekannte mit dem Tod bedroht hatte.
Verletzt wurde niemand.
Ein 90-jähriger Velofahrer wurde bei einem Verkehrsunfall am Montagnachmittag in Romanshorn schwer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Nach einem Selbstunfall auf der Autobahn A7 bei Gachnang musste in der Nacht zum Montag ein alkoholisierter Autofahrer seinen Führerausweis abgeben.
Verletzt wurde niemand.
Bei einem Selbstunfall in Freidorf wurde am Sonntag ein Motorradfahrer leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Kurz vor 18 Uhr war ein Motorradfahrer auf der Bergstrasse in Richtung Berg unterwegs.
Am Sonntagnachmittag brannte in Hefenhofen ein Traktor. Verletzt wurde niemand, am Fahrzeug entstand Totalschaden.
Kurz nach 16 Uhr kam es bei einem Landwirtschaftsbetrieb in Hefenhofen zum Brand eines Traktors.
Am Sonntagnachmittag hat sich in Bern ein unbewilligter Umzug formiert, welcher durch die Innenstadt bis zur Schützenmatte zog. Dabei wurden mehrere Sprayereien verübt. Zwei Sprayerinnen konnten angehalten werden. Weiterführende Ermittlungen sind im Gang.
Es werden Zeugen gesucht.
In der Nacht auf Montag hat sich eine Autolenkerin in Worblaufen einer Kontrolle entzogen. Sie konnte nach einer Fluchtfahrt mit überhöhter Geschwindigkeit und gefährlichen Fahrmanövern in Wohlen bei Bern angehalten werden.
Die Lenkerin wird wegen verschiedener Strassenverkehrswiderhandlungen angezeigt.
Am frühen Montagmorgen ist im Keller eines Mehrfamilienhauses in Thun ein Brand ausgebrochen. Fünf Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung vor Ort untersucht, vier davon wurden ins Spital gebracht.
Der Brand wird untersucht.
Am Freitag (29.04.2022) kam es auf der Trasadingerstrasse kurz vor Guntmadingen in Fahrtrichtung Beringen zu einem gefährlichen Überholmanöver.
Die Schaffhauser Polizei sucht Zeugen.
Der traditionelle 1. Mai-Umzug sowie das Fussballspiel des FC Zürich gegen den FC Basel haben die Kantonspolizei Basel-Stadt beschäftigt.
Während es an der Demonstration zu diversen Sachbeschädigungen kam, blieb der Fussballmatch grösstenteils friedlich.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.