Am Samstag, 30. April 2022, um ca. 15.00 Uhr, fuhr ein Motorrad mit deutschem Kontrollschild, gelenkt durch einen 38-jährigen Mann aus Deutschland, auf der Autobahn A2 Richtung Süden.
Im Riedtunnel kam er aus zurzeit unbekannten Gründen zu weit nach rechts, kollidierte mit dem Bankett und der Tunnelwand und kam in der Folge zu Fall.
In der Nacht auf Sonntag verletzte sich ein Automobilist bei einem Selbstunfall.
Sein Fahrzeug war von der Strasse abgekommen und stürzte auf einen Wanderweg.
Am Sonntag (01.05.2022), kurz vor 0:45 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen die Meldung von einem Brand in einer Sauna an der Hans-Albrecht-Strasse erhalten.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle. Die Brandursache wird abgeklärt. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am Samstag (30.04.2022) kam es auf der Verzweigung Appenzeller Strasse/Biderstrasse zu einem Selbstunfall.
Die Beifahrerin musste zur Kontrolle ins Spital. Es entstand mässiger Sachschaden.
Am Samstag, den 30. April 2022, ereignete sich gegen 14:40 Uhr ein heftiges Gewitter in der Gemeinde Courroux.
Ein Blitz von seltener Intensität schlug in einem Quartier an der Rue du Raimeux in Courroux in mehrere Häuser ein.
Am Sonntag, 01.05.2022, 02.32 Uhr, meldete eine Privatperson, dass er in Glarus an der Aegidius-Tschudi-Strasse ein beschädigtes Fahrzeug gesehen habe.
Ein 47-jähriger Mann fuhr mit seinem Personenwagen vom Holensteinareal weg in Richtung Ennenda.
Am Samstag, 30.04.2022, 22.34 Uhr, ereignete sich im Bruggli in Netstal ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Ein 25-jähriger Mann fuhr mit seinem Personenwagen von der Landstrasse kommend Richtung Bruggli.
Am Samstag, 30.04.2022, 15.28 Uhr, ereignete sich auf der Schweizerhofstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad.
Ein 55-jähriger Mann fuhr mit seinem Personenwagen auf der Schweizerhofstrasse südwärts.
Heute startet bike to work, die grösste Velo- und Gesundheitsförderungsaktion der Schweiz. Pro Velo Schweiz rechnet mit über 80'000 Velofahrenden, die im Mai und Juni mit dem Velo zur Arbeit fahren.
Adrian Freiburghaus, Projektleiter bike to work: "Nach zwei herausfordernden Jahren scheint jetzt ein absolutes Rekordjahr in Sicht: Bereits heute ist die Zahl der teilnehmenden Betriebe im Vergleich zum Vorjahr um über 30% überschritten. So sind Stand heute über 2’513 Betriebe (Vorjahr: 1932 Betriebe) für die Velo-Challenge angemeldet. Bis Ende Mai werden sich gemäss unserer Hochrechnung noch weitere 300 Betriebe anmelden."
Heute, kurz vor 16h00, wurde an der Bernstrasse in Murten ein grosses Polizeiaufgebot aufgestellt, nachdem ein anonymer Anrufer drohte, dass in der Migros eine Bombe deponiert worden sei. Der Bereich wurde abgesichert und die anwesenden Personen wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert. Die eingeleiteten Ermittlungen und Nachforschungen führten zur Identifizierung des Anrufers und bestätigten, dass es sich um einen schlechten Scherz handelte.
Es wurden keine Personen verletzt. Gegen 20h30 normalisierte sich die Situation wieder.
Am Samstag, 30. April 2022, musste die Autobahneinfahrt in Lachen in Fahrtrichtung Zürich aufgrund eines Verkehrsunfalls um 17.45 Uhr für gut eine Stunde gesperrt werden.
Ein 32-jähriger Autofahrer wollte auf die Autobahn auffahren, als er beim Beschleunigen die Beherrschung über sein Fahrzeug verlor.
Bei einer Frontalkollision zwischen zwei Fahrradfahrenden sind am Samstagnachmittag (30.04.2022) beide Personen schwer verletzt worden.
Das beschädigte Fahrrad liegt auf einem schmalen Weg. Spurensicherungstafeln markieren die Fahrbahn.
Am Samstagvormittag, 30.04.2022 ist es 10:30 Uhr in Ennetbürgen auf der Stanserstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Ein Lenker zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu.
An den beteiligten Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden.
Am Freitag kam es in Schöftland zu einem Selbstunfall. Ein Automobilist verlor die Herrschaft über sein Fahrzeug und verursachte einen Selbstunfall.
Der Lenker wurde verletzt ins Spital gebracht.
Die ersten beiden Drohnen des Aufklärungsdrohnensystems (ADS 15) sind in der Schweiz eingetroffen. In den kommenden Monaten werden sie einer Flugerprobung unterzogen, bevor sie noch 2022 an die Luftwaffe abgegeben werden.
In zwei Lieferungen vom 21. und 26. April 2022 trafen die ersten beiden Drohnen und zwei Bodenkontrollstationen des Aufklärungsdrohnensystems (ADS 15) in Emmen ein. Die Lieferungen wurden auf dem See- und Landweg aus Israel in die Schweiz transportiert. Ein weiterer Bestandteil der Lieferungen war diverses Material für den Unterhalt und die Unterbaugruppen, welche für den Betrieb des ADS 15 notwendig sind.
27 Jahre war Caius Savary in der Judikative im Kanton Appenzell I.Rh. tätig. Damit ist Schluss. Der Bezirksgerichtspräsident Appenzell I.Rh. legt sein Amt Ende April nieder.
Er wird sich beruflich neu orientieren.
Am Samstag (30.04.2022), in der Zeit zwischen Mitternacht und 06:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in einen Gastrobetrieb an der St.Jakob-Strasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch ein Fenster gewaltsam Zutritt ins Gebäude und durchsuchte die Räume.
Am Samstagmorgen (30.04.2022), kurz nach 08:10 Uhr, hat sich auf der Biltnerstrasse, Höhe Güterteilstrasse, ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurde ein 63-jähriger Autofahrer leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Spital.
Bei einem Anlass auf dem Braunviehzuchtareal in der Stadt Zug ist ein Rind ausgebüxt und liess sich nicht wieder unter Kontrolle bringen.
Eine Frau wurde vom Tier überrannt und musste mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen werden.
Am kommenden Sonntag, 01. Mai 2022, ist in der Winterthurer Innenstadt mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen; betroffen sind der private und der öffentliche Verkehr. Der Grund für die Behinderungen ist eine bewilligte Demonstration.
Wegen einer bewilligten Demonstration anlässlich des 1. Mai-Umzuges dürfte es ab 11.00 Uhr zu Verkehrsbehinderungen in der Winterthurer Innenstadt kommen. Betroffen sind der private, wie auch der öffentliche Verkehr.
An seiner Sitzung vom 13. April 2022 hat der Staatsrat Hauptinspektor Xavier Allet zum Chef der neu geschaffenen Abteilung Cyberkriminalität – im Rang eines Hauptmanns – ernannt.
Im Hinblick auf die kontinuierliche Zunahme der Cyberdelikte erhält die Kantonspolizei eine neue Abteilung, um damit die Internetkriminalität noch effizienter zu bekämpfen.
Über mehrere Jahrzehnte hinweg hat die Kantonspolizei Wallis bei Ermittlungen verschiedene Serien von Falschgeldnoten und damit verbundene Utensilien sichergestellt. Teils gelten diese Falsifikate – aufgrund ihres Alters – nicht mehr als strafrechtlich relevant.
Daher übergibt die Polizei dieses historische Falschgeld der Stiftung «Falschgeldmuseum Saillon».
Am Freitagmorgen, 29. April 2022, ist es in Teufen auf einer Baustelle zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Der Arbeiter hat sich dabei verletzt und musste mit dem Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden.
Am Donnerstagabend hat sich auf der Autobahn A1 in Kirchberg ein Auffahrunfall zwischen zwei Autos ereignet. Eine beteiligte Person wurde schwer und zwei weitere Personen wurden leicht verletzt. Zum Unfall sind Ermittlungen im Gange.
Der Kantonspolizei Bern wurde am Donnerstag, 28. April 2022, kurz nach 21.30 Uhr, gemeldet, dass sich auf der A1 bei Kirchberg ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Autos ereignet habe.
Am Donnerstagabend hat sich in Schwarzenburg ein Selbstunfall ereignet, bei dem ein Motorradlenker stürzte. Er wurde schwer verletzt von der Rega ins Spital geflogen. Die betroffene Strasse war für mehrere Stunden gesperrt.
Am Donnerstag, 28. April 2022, kurz vor 20.20 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einem Unfall auf der Guggisbergstrasse in Schwarzenburg ein.
Am Donnerstagabend ist es in Biel zu einer Schlägerei zwischen zwei Männern gekommen. Einer der beiden Männer wurde verletzt ins Spital gebracht.
Der zweite Mann, der mutmasslich an der tätlichen Auseinandersetzung beteiligt war, wurde vorläufig festgenommen. Weitere Ermittlungen sind im Gang.
Der Lenker eines Lieferwagens, der am Donnerstag in Neuenegg bei einem Unfall schwer verletzt worden war, ist in der Nacht auf Samstag im Spital verstorben.
Am Donnerstag, 28. April 2022, war ein Lenker eines Lieferwagens bei einem Selbstunfall auf der Laupenstrasse in Neuenegg schwer verletzt worden.
Bei der Kollision zwischen einem Postauto und einem Auto wurde am Mittwochabend in Weingarten ein Autofahrer verletzt.
Der 48-Jährige musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte in der Nacht zum Freitag auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall. Er wurde niemand verletzt. Die Staatsanwaltschaft verfügte eine Blutentnahme und Urinprobe.
Ein 23-jähriger Autofahrer war gegen Mitternacht auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs. Höhe Wängi kollidierte das Fahrzeug mit der Mittelleitplanke und kam auf der Normalspur zum Stillstand.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Dienstag einen 21-jährigen Mann aus dem Kanton Thurgau festgenommen. Dieser drohte zuvor in einer Videobotschaft mit einem Massenmord.
Ein vorerst unbekannter Mann drohte am Montagabend in einer Videobotschaft mit einem Massenmord und verbreitete diese in den Sozialen Medien.
Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau nahmen am Freitag in Sirnach einen Sprayer fest, der tags zuvor beim Kirchplatz mehrere Graffitis an einer Mauer angebracht hatte.
Der 21-Jährige ist geständig.
Am Freitag touchierte ein Automobilist auf der Autobahn A2 ein zuvor rechts überholtes Auto.
Im Vorfeld dürfte der Verursacher einem weiteren Auto sehr nahe aufgeschlossen haben.
Auf der Passwangstrasse in Ramiswil kam es am späten Freitagnachmittag zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Motorrad.
Dabei haben sich der Töfflenker und dessen Mitfahrerin mittelschwere Verletzungen zugezogen.
Letzte Nacht wurde ein Automobilist in der Stadt Murten mit einer Geschwindigkeit von 119 km/h geblitzt.
Sein Führerschein wurde sichergestellt und sein Fahrzeug beschlagnahmt.
Am Freitag (29.04.2022), kurz nach 16:20 Uhr, sind im Schorentunnel Ost Richtung Autobahn A1 zwei Autos zusammengestossen.
Ein 30-jähriger Autofahrer wurde dabei unbestimmt verletzt. Er wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Samstag (30.04.2022), kurz nach 03:45 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Velogeschäft in der Stadt St.Gallen eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch die Eingangstüre gewaltsam Zutritt ins Objekt und stahl daraus zwei Rennvelos im Wert von mehreren tausend Franken.
Der Fahrer oder die Fahrerin eines anthrazitfarbenen Fahrzeugs, der oder die am Freitag, den 29. April 2022 zwischen 15:45 und 16:15 Uhr einen Schaden an einem Bus der TransN verursacht hat, der in Le Locle auf der Avenue de l'hôtel-de-Ville auf Höhe der Hausnummer 7 geparkt war, sowie Zeugen dieses Unfalls werden gebeten, sich mit der Neuenburger Polizei unter der Nummer 032/889 00 30 in Verbindung zu setzen.
Gestern fand in Bellinzona im Palazzo delle Orsoline im Saal des Grossen Rates die Beförderungsfeier der Kriminalpolizeischule 2021 der Kantonspolizei mit der Übergabe der Zeugnisse statt, die den Abschluss des Ausbildungszyklus zum Kriminalpolizeiinspektor bescheinigen.
Dieser wichtige berufliche Meilenstein wurde von 18 neuen Ermittlern erreicht, wodurch eine konstante personelle Kontinuität der Kriminalpolizei gewährleistet wird.
Am späten Vormittag des Donnerstags, 28. April 2022, ereignete sich auf der Kantonsstrasse zwischen Aigle und Bex in der Gemeinde Ollon ein tödlicher Verkehrsunfall, an dem ein Fahrrad und ein Lastwagen beteiligt waren.
Der Fahrradfahrer verstarb noch an der Unfallstelle.
Am Freitag, den 29. April um 0830 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 62-jährigen Einwohner von Montmollin gesteuert wurde, aus einem Parkplatz südlich der Rue des Fahys in Neuenburg auf der Höhe von Nr. 219 in westlicher Richtung aus.
Bei diesem Manöver kam es zu einer Kollision mit einem Motorroller, der von einer 55-jährigen Frau aus Neuenburg gelenkt wurde, die auf der Strasse in östlicher Richtung fuhr.
Am Freitag, 29. April um 06:35 fuhr ein Auto, das von einer 49-jährigen Einwohnerin von La Chaux-de-Fonds gelenkt wurde, auf der Rue du Marais in La Chaux-de-Fonds in Richtung Süden.
An der Kreuzung mit der Rue Fritz-Courvoisier im Marais-Kreisel kam es zu einer Kollision mit einem Motorrad, das von einem 49-jährigen Einwohner von Les Bois/JU gelenkt wurde, der im besagten Kreisel unterwegs war.
Am Freitag, 29. April 2022 um 9:30 Uhr fuhr ein Motorrad, das von einem 20-jährigen Einwohner von Corcelles gelenkt wurde, auf der Ausfahrt Maladière in Richtung Neuenburg.
Im Kreisel von Les Piscines verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam auf der linken Seite zum Liegen.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass in den letzten Tagen bei der Gendarmerie in Noranco das traditionelle Informationstreffen zwischen den nichtmedizinischen Erste-Hilfe-Organisationen (EPINS) im Rahmen der Herz-Lungen-Wiederbelebung stattgefunden hat.
Ziel dieses Tages war es, die durchgeführten Aktivitäten zu präsentieren, die gemachten Erfahrungen zu analysieren und die Synergien zwischen den verschiedenen Agenturen zu optimieren.
Der 61-jährige Mann wurde mit unbestimmten Verletzungen von der Rega in ein Zentrumsspital geflogen.
Am späten Freitagnachmittag war ein Mann mit Foto- und Filmaufnahmen in einer Baustelle beschäftigt.
Am Freitagmittag, 29. April 2022, kurz vor 12.00 Uhr, ist an der Hauptstrasse in Waldenburg BL ein mobiler Pneukran umgestürzt.
Personen wurden dabei keine verletzt. Aufgrund der aufwändigen Bergungsaktion musste die Hauptstrasse mehrere Stunden komplett gesperrt werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.