Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 16 vom 18.04.2022 bis 24.04.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehr durchgeführt werden:
Wie die Kantonspolizei mitteilte, wurde am 13.04.2022, kurz vor 9.30 Uhr, die Leiche einer 76-jährigen Frau im See in der Nähe des Ufers der Via Meriggi in Caslano gefunden.
Die Ermittlungen zur Klärung der Todesursache sind im Gange.
Am Donnerstag und Freitag, 14./15. April 2022, haben sich in Lohn-Ammannsegg, Olten und Solothurn drei Lenker von Elektrofahrzeugen bei Selbstunfällen verletzt.
Beteiligt waren zwei Elektro-Trottinetts und ein Elektroroller.
Am Freitag, 15. April 2022, kurz nach 16.30 Uhr, ereignete sich auf der Bachtalenstrasse in Langenbruck BL eine Kollision zwischen einem Fahrrad und einem Motorrad.
Der Fahrradlenker wurde dabei verletzt.
Am Karfreitagabend (15.04.22), um 23:30 Uhr, ist auf der Bahnhofstrasse ein Auto verunfallt.
Beim Eintreffen der Rettungskräfte waren zwei junge Männer tot. Ein dritter verstarb kurze Zeit später. Eine Frau wurde unbestimmt und eine weitere schwer verletzt. Die Unfallhergang ist unklar. Ein Grossaufgebot an Rettungskräften rückte aus.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht vom Karfreitag auf Ostersamstag (15./16.4.2022) auf dem Rastplatz Kemptthal beteiligte Fahrzeuge eines Tuningtreffens kontrolliert.
Durch die Präsenz der Polizei löste sich das Treffen automatisch auf.
Bei einer gezielten Aktion gegen Autoposer durch die Gemeindepolizei Volketswil und die Stadtpolizei Uster mussten diverse Fahrzeuglenkende zur Anzeige gebracht werden.
Am Freitagabend (15.04.2022) führten die Gemeindepolizei Volketswil und die Stadtpolizei Uster während rund sechs Stunden in der Umgebung des Einkaufszentrums Volkiland sowie des Bahnhofs Uster gezielte Verkehrskontrollen gegen lärmverursachende Fahrzeuglenkende durch.
Das Osterwochenende startete im Westen und Süden meist sonnig. Im Osten trübten die Reste einer Kaltfront zeitweise die Besonnung.
In den Niederungen der Alpensüdseite konnte teils der erste Sommertag des Jahres verzeichnet werden.
Wichtige Tipps:
Vorausschauend und defensiv fahren
Grenzen respektieren
Immer damit rechnen, übersehen zu werden
Motorrad jederzeit in technisch einwandfreiem Zustand halten
Bei einem Selbstunfall in Uitikon hat sich am frühen Freitagabend (15.4.2022) die Lenkerin eines Personenwagens unbestimmte Verletzungen zugezogen.
Gegen 18 Uhr fuhr eine 78-jährige Lenkerin auf der Schlierenstrasse Richtung Schlieren. Aus bislang nicht bekannten Gründen fuhr sie eingangs einer leichten Rechtskurve geradeaus und kam von der Fahrbahn ab.
In der Nacht von Donnerstag (14.4.2022) auf Freitag (15.4.2022) ist es in Balzers zu zwei Einbrüchen in Geschäftsbetriebe gekommen.
Eine unbekannte Täterschaft begab sich im Industriegebiet in Balzers über die Feuerleiter auf das Vordach eines Geschäftsbetriebes und verschaffte sich durch das Aufbrechen eines Fensters Zutritt in die Cafeteria des Betriebs.
Am Donnerstag (14.04.2022) ist es in Vaduz zu einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen gekommen, wobei eine Person verletzt worden ist.
Die Lenkerin eines Personenwagens fuhr gegen 12:05 Uhr vom Vorplatz eines Anwesens in die Nebenstrasse „Am Irakles“ ein und kollidierte dabei mit einer vortrittsberechtigten Autolenkerin und in weiterer Folge mit einem Holzzaun.
Der in der Nacht auf der A1 von einem Auto erfasste Fussgänger ist heute Morgen im Spital verstorben.
Der 34-jährige Kosovare erlag am Freitagmorgen, 15. April 2022, im Kantonsspital Aarau seinen schweren Verletzungen.
Am Donnerstag, 14. April 2022, hat die Kantonspolizei Appenzell Ausserroden in Herisau eine technische Verkehrskontrolle durchgeführt.
Dabei mussten mehrere Fahrzeuge beanstandet werden.
Am Freitagmittag (15.04.2022) um 12:25 Uhr ist es auf der Deutschen Strasse zu einem Selbstunfall mit einem Motorrad gekommen.
Der Motorradlenker wurde dabei verletzt.
Am Karfreitag (15.04.2022) fuhr eine 52-jährige Frau von Appenzell her kommend in Richtung Enggenhütten.
Kurz nach dem Dorfausgang Appenzell verlor sie aus noch nicht vollständig geklärten Gründen die Herrschaft über ihr Fahrzeug.
Am Donnerstag (14.04.2022), um 17:10 Uhr, ist an der Schwammstrasse eine 19-jährige E-Bikefahrerin bei einer Kollision mit einem Auto verletzt worden. Sie musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Ein 45-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Schwammstrasse in Richtung Montlinger Schwamm. Bei der Verzweigung Schwammstrasse-Kobelwieserstrasse beabsichtigte er die Kobelwieserstrasse zu überqueren.
Bei einer Geschwindigkeitskontrolle hat die Kantonspolizei Zürich am Donnerstagmorgen (14.4.2022) einen Raser gestoppt.
Der Mann war um 90 km/h und am Vortag um 115 km/h zu schnell unterwegs.
Letzte Nacht verursachte ein Automobilist in Spreitenbach einen Selbstunfall.
Weil die beiden alkoholisierten Autoinsassen die Aussagen verweigerten, nahm sie die Kantonspolizei vorläufig fest.
Der gesellschaftliche Wandel, komplexe Aufgaben und hohe Anforderungen im Polizeialltag stellen Polizistinnen und Polizisten immer wieder vor grosse Herausforderungen.
Fürs erfolgreiche Bestehen im Polizeidienst ist es unabdingbar sich auf dem neusten Wissensstand zu halten, Gelerntes zu repetieren und sich auf nicht alltägliche Ereignisse vorzubereiten.
Am Donnerstag, 14. April 2022, ist es in Herisau zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen.
An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Über 18 000 Einsätze organisierte die Einsatzzentrale der Rega 2021.
Das sind zehn Prozent mehr als im Vorjahr. Diese Zahlen gab CEO Ernst Kohler an der Jahresmedienkonferenz am Mittwoch bekannt.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am frühen Freitagmorgen auf der Autobahn A1 bei Sirnach einen Selbstunfall. Verletzt wurde niemand.
Der 50-jährige Autofahrer war vor 3 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung Zürich unterwegs.
Am Donnerstag (14.04.2022), um 10:15 Uhr, ist an der Ebnaterstrasse ein 48-jähriger Velofahrer bei einer Kollision mit einem Auto verletzt worden.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstag (14.04.2022), um 11:45 Uhr, ist es am Wiedenhofweg zu einem Unfall zwischen zwei Velofahrenden gekommen. Eine 78-jährige Frau wurde verletzt.
Ein unbekannter Velofahrer kümmerte sich zuerst um die Frau, fuhr dann aber weiter. Er und andere Personen werden als Zeugen gesucht.
Heute war die Druckverteilung über dem Alpenraum flach und auch in der Höhe waren die Winde schwach.
Dementsprechend konnte ein vom Tagesgang bestimmter Wetterablauf erwartet werden.
Am Donnerstagmittag ist auf einem Parkplatz in Schwarzenburg ein Motorradlenker in eine Hauswand geprallt.
Er wurde dabei schwer verletzt und musste mit der Ambulanz ins Spital gefahren werden. Der Unfallhergang wird untersucht.
Ein 27-jähriger Mann hat sich am Montagmorgen (11.04.2022) massiv selbst verletzt. Er fügte sich im Gefängnis Zürich mit einem scharfen Gegenstand tödliche Schnittwunden zu.
Sanität und Polizei wurden umgehend verständigt, konnten aber nur noch den Tod des Häftlings feststellen.
Mehrere Personen, die in verschiedene Verstössen verwickelt waren, wurden im Anschluss an die Ermittlungen wegen Drifting auf dem Fussballfeld von Villarimboud identifiziert
Nachdem im Februar eine Strafanzeige wegen Sachbeschädigung auf dem Fussballfeld des FC Villarimboud eingereicht worden war, führten die Ermittlungen zur Identifizierung des mutmasslichen Täters.
Am Donnerstagvormittag sind in Biel zwei Personen von einem Auto erfasst und dabei schwer verletzt worden.
Die Fussgängerin und der Fussgänger mussten mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht werden. Ein Abschnitt der Zentralstrasse musste gesperrt werden. Zur Unfallursache sind Ermittlungen im Gang.
Ein Brand im Dorfzentrum hat in der Nacht auf Dienstag ein Grossaufgebot von Rettungskräften erfordert.
Eine Person wurde tot in einer Wohnung aufgefunden. Ihre Identität ist noch nicht geklärt.
Am Mittwoch haben Fahnder der Kantonspolizei Thurgau in St. Margarethen eine Hanf-Indooranlage ausgehoben und 950 Hanfpflanzen sowie 20 Kilogramm Marihuana sichergestellt.
Ein 29-jähriger Schweizer wurde festgenommen.
Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit hat die Polizei zwischen dem 4. und 10. April 2022 Schwerpunktkontrollen mit einem besonderen Augenmerk auf das Nichttragen der Sicherheitsgurten und die Verwendung eines Mobiltelefons ohne Freisprecheinrichtung gelegt.
Bei diesen Kontrollen mussten zahlreiche Ordnungsbussen ausgestellt und mehrere Fahrzeuglenker/innen wegen diversen Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz zur Anzeige gebracht werden.
Bei einer Tierschutzkontrolle auf einem Landwirtschaftsbetrieb im Kanton Bern wurden rund 130 tote Ferkel gefunden und desolate Zustände in der Schweinehaltung festgestellt. Das Amt für Veterinärwesen hat ein Tierschutzverfahren eingeleitet.
Der Betriebsleiter muss mit einer Strafanzeige rechnen. Die lebenden Schweine wurden in einem anderen Betrieb untergebracht.
Bei einem Selbstunfall sind am Sonntagvormittag eine 21-jährige Lenkerin und ihre 19-jährige Beifahrerin schwer verletzt worden.
Die 21-Jährige fuhr auf der A51 Richtung Bülach, als ihr Fahrzeug vor der Einfahrt Kloten-Nord den rechtsseitigen Grünstreifen touchierte, über beide Fahrstreifen schlitterte und mit der Mittelleitplanke kollidierte.
Vermutlich absichtlich schoss jemand mit einem Pfeilbogen auf eine Katze und verletzte sie so schwer, dass sie erlöst werden musste. Wem die Katze gehört, ist unklar.
Ebenso unbekannt ist die Täterschaft. Die Polizei sucht Augenzeugen.
Der Nationalstrassenabschnitt Rheinfelden–Frick wurde im Jahr 1974 in Betrieb genommen. Aufgrund des Alters und des Zustands werden in den Gemeinden Eiken und Zeiningen fünf Überführungen über die Nationalstrasse instandgesetzt.
Ab Mitte April 2022 beginnen die Instandsetzungsarbeiten.
Bei einer Frontalkollision sind am Dienstagnachmittag die beiden Lenkerinnen schwer verletzt worden.
Eine 23-Jährige fuhr mit ihrem Auto auf der Albisstrasse Richtung Mettmenstetten.
Am Dienstagnachmittag, 12. April 2022, ereignete sich auf der Autostrasse A8 im Tunnel Giswil, Fahrtrichtung Brünig, ein Selbstunfall.
Der 48-jährige Unfallverursacher kollidierte beim Tunnelportal mit dem dortigen Bankett. Es entstand geringer Sachschaden am Fahrzeug.
Die Tunnel entlang der A9 werden regelmässig gereinigt und gewartet. Im Tunnel de Sierre (siehe Titelbild) und im Turtmanntunnel wurde der erste Teil bereits ausgeführt, nun stehen weitere Arbeiten an.
Die Tunnel werden deshalb gesperrt.
Am Mittwochnachmittag haben neben der Kirche in Castasegna zwei Gartenhäuser gebrannt.
Die Feuerwehr hatte die Brandstellen rasch unter Kontrolle und gelöscht.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.