Eine Motorradlenkerin ist bei einer Lernfahrt in die Leitplanke geprallt.
Dabei wurde sie verletzt und musste in ein ausserkantonales Spital gebracht werden.
Bei einem Balkonbrand ist am Dienstagmorgen ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken entstanden.
Der Brand brach kurz nach 5:30 Uhr auf dem Balkon einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses aus.
Am Donnerstagmorgen (14.04.2022) um 07:00 Uhr hat sich vor einem Fussgängerstreifen auf der Charregass in Stein am Rhein ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und Fahrrad ereignet.
Der Fahrradlenker prallte gegen das Heck des stehenden Personenwagens und zog sich durch den Sturz Verletzungen zu.
Am Montag (11.04.2022) hat sich eine unbekannte Betrügerin bei einer 85-jährigen Frau als Polizistin ausgegeben. Sie konnte die Frau dazu bewegen, ihr 15'500 Franken zu übergeben.
Seit anfangs Jahr wurden der Kantonspolizei St.Gallen über 200 verdächtige Telefonate gemeldet. Die Betrüger sind sehr aktiv und leider auch erfolgreich.
Anlässlich der Medienkonferenz „Statistik der Kantonspolizei 2021“ kündigte die Kantonspolizei an, ihre Kontrollen bezüglich der Benutzung des Telefons am Steuer zu intensivieren.
Eine solche Aktion fand in den letzten Wochen mit Unterstützung der Gemeinde- und Stadtpolizeien statt.
Am Mittwoch, 13. April 2022, ist in Heiden bei Arbeiten mit einem Gasbrenner eine Thujahecke in Brand geraten. Die ausgerückte Feuerwehr konnten den Brand löschen.
Es entstand Sachschaden.
Nach der Kollision mit einem Auto in Amriswil musste am Mittwoch eine Velofahrerin durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war eine Velofahrerin kurz vor 13 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Arbon unterwegs und beabsichtigte, nach links in die Kirchstrasse einzubiegen.
Beim Unkrautvernichten mit einem Gasbrenner ist am Mittwochnachmittag in Roggwil eine Hecke in Brand geraten.
Die Kantonspolizei Thurgau mahnt erneut zur Vorsicht.
In der Nacht auf Sonntag sind beim Brand eines landwirtschaftlich genutzten Gebäudes drei Schafe ums Leben gekommen.
Für zwei Tiere kam jede Hilfe zu spät, ein weiteres musste vom Tierarzt erlöst werden.
In Wil waren die Einsatzkräfte am Dienstagabend gefordert. Zum Glück nur für eine Übung. Ein Bus ist zur Seite gekippt und hat dabei einen Behälter mit Chemikalien beschädigt.
Die Fahrgäste sind zum Teil schwer verletzt und mit der Chemikalie kontaminiert.
Bei einem Schusswechsel mit der Polizei sind am Mittwochabend zwei Personen ums Leben gekommen.
Die Polizei wollte einen Mann verhaften, der verdächtigt wurde, eine Woche zuvor einen anderen Mann entführt und mit Schusswaffen bedroht zu haben.
Beim Brand eines Bauernhauses ist am Dienstag ein Schaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden. Die beiden Bewohner mussten wegen Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden.
Zwei anwesende Besucher blieben unverletzt. Als die Rettungskräfte vor Ort eintrafen, stand das Haus in Vollbrand.
Für Unterhaltsarbeiten wird der Flüelertunnel von Dienstagabend, 19. bis Freitagmorgen, 22. April 2022 für 3 Nächte zwischen 22.00 und 5.00 Uhr gesperrt.
Der Verkehr wird über das Dorf Flüelen umgeleitet.
In einer Institution für Beeinträchtigte ist am Dienstagmorgen Rauch aus einem Schacht gedrungen. Die Einsatzkräfte konnten im Silo der Schnitzelheizung ein Feuer feststellen.
Weil der Rauch in die Schreinerei und das Wohnheim drang, wurden über dreissig Personen evakuiert. Verletzt wurde niemand.
Am Mittwochmorgen (13.04.2022) ereignete sich im Galgenbuck-Kreisverkehrsplatz eine Kollision zwischen einer Automobilistin und einer Motorradfahrerin.
Diese wurde dabei verletzt und es entstand Sachschaden an beiden Fahrzeugen.
Am Mittwoch (13.04.2022) ist es in Vaduz zu einem Selbstunfall mit einem E-Bike gekommen, bei dem sich die Fahrerin am Oberkörper verletzte.
Gegen 12:30 Uhr fuhr eine Frau auf der Fürst-Franz-Josef-Strasse in südliche Richtung.
Die südlichen Höhenwinde steuerten auch heute sehr milde Luft in den Alpenraum. Während aber die westlichen Landesteile auch von mitgeführtem Saharastaub betroffen waren, blieb der Osten davon weitgehend verschont.
Sonst war es erneut ziemlich sonnig und mit bis 24 Grad frühlingshaft warm. In einigen Alpentälern kam am Nachmittag nochmals etwas Föhn auf.
Am Mittwoch, 13.04.2022, kurz vor 16.00 Uhr hat sich auf der Brüglingerstrasse ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Die Brüglingerstrasse musste durch die Verkehrspolizei in beide Fahrtrichtungen gesperrt werden.
Drei Personen wurden verletzt und ins Spital gebracht.
Am Dienstag (12.04.2022) verlor ein 33-jähriger Motorradfahrer auf der St.Josefen-Strasse die Kontrolle über sein Fahrzeug und stürzte.
Dabei verletzte er sich unbestimmt am linken Bein. Es entstand geringer Sachschaden.
An seiner Sitzung vom 13. April 2022 hat der Bundesrat die "Gesamtkonzeption Cyber" der Armee zur Kenntnis genommen. Sie zeigt auf, über welche Fähigkeiten die Armee im Cyber- und elektromagnetischen Raum (CER) sowie in der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) verfügen muss. Die Konzeption schafft die Grundlage für die Digitalisierung der Truppe, stärkt den Eigenschutz vor Angriffen aus dem Cyber- und elektromagnetischen Raum und gibt neue Möglichkeiten für Unterstützungsleistungen.
Der aktuelle Krieg in der Ukraine zeigt, dass der Cyber- und elektromagnetische Raum (CER) eine zentrale Rolle zur Machtausübung, zur Vorbereitung und Führung eines Konflikts sowohl im zivilen wie im militärischen Bereich spielt. Risiken und Bedrohungen im Cyberraum sind vielfältig: Sie reichen von kriminellen Aktivitäten über Spionage, Manipulation und Desinformation bis hin zum Einsatz offensiver Cybermittel in einem bewaffneten Konflikt.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (13.04.2022) ist ein 19-jähriger Brasilianer in ein Restaurant an der Grenzstrasse eingebrochen.
Er gelangte auf unbekannte Art und Weise in den Innenbereich des Restaurants.
In der Zeit zwischen Dienstagabend und Mittwochmorgen (13.04.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Metzgerei an der Aewilerstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft schlug ein Fenster ein, öffnete dies von innen und gelangte dadurch in den Schlachtraum. Dort stahl die Täterschaft Fleisch im Wert von rund 230 Franken.
In der Schweiz wurden im Jahr 2021 rund 8700 Wohnmobile neu zugelassen, Tendenz steigend. Gerade bei Familien sind Camper und Wohnmobile beliebt.
Grundsätzlich gilt, dass Kinder in Fahrzeugen immer mit Sicherheitsgurten und Kindersitzen gesichert werden müssen.
Im Notfall zählt jede Minute. Der sofortige Anruf beim Sanitätsnotruf 144 kann Leben retten. Am 14.4., dem Aktionstag des Sanitätsnotrufs 144, bietet Schutz & Rettung Zürich auf Social Media Einblicke in die Arbeit entlang der Rettungskette und erinnert an die Wichtigkeit der Nummer.
Ach Schutz & Rettung Zürich (SRZ) steht für die wichtigen Anliegen des „144er-Tages“ ein. Am Donnerstag, 14. April 2022 gibt SRZ deshalb auf den Social-Media-Kanälen Twitter, Instagram und Facebook (@SchutzRettungZH) Einblicke in die Einsatzleitzentrale und den Rettungsdienst.
Am Dienstag ist in Samedan ein Arbeiter von einer Standseilbahn angefahren und mitgeschleift worden. Er wurde mit schweren Beinverletzungen ins Kantonsspital Graubünden geflogen.
Der 61-jährige Angestellte der Bergbahn Muottas Muragl führte am Dienstagvormittag mit zwei Arbeitskollegen Unterhaltsarbeiten an der Gleis- und Rollenanlage der Bahn aus.
Der Vergewaltigungs-Tatbestand im Strafgesetzbuch soll ausgedehnt werden. Der Bundesrat begrüsst in seiner Stellungnahme vom 13. April 2022 den entsprechenden Vorschlag der Rechtskommission des Ständerats (RK-S).
Neu soll wegen Vergewaltigung bestraft werden, wer gegen den Willen des Opfers handelt, auch wenn keine Nötigung des Opfers durch Gewalt oder Drohung vorliegt.
Ein Senior verlor heute in Aarau die Herrschaft über sein Fahrzeug.
Der Lenker verwechselte womöglich das Gas- mit dem Bremspedal und prallte gegen ein Schaufenster.
Am Mittwoch, 13. April 2022, wurde ein Zwölfjähriger bei Arbeiten auf einem Bauernhof in Egg lebensbedrohlich verletzt.
Er wurde um 9.30 Uhr beim Manövrieren mit einem landwirtschaftlichen Fahrzeug eingeklemmt.
Am Montagmorgen hat die Luzerner Polizei eine 49-jährige Frau festgenommen. Sie wird verdächtigt, in Hohenrain eine Hanfindooranlage zu betreiben. Vor Ort wurden 250 Stecklinge und mehrere Kilogramm Marihuanablüten sichergestellt.
Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Emmen.
Ab dem 1. Januar 2023 sollen Einrichtungen von Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen höhere Unterstützungsbeiträge des Bundes erhalten.
In den Jahren 2023 bis 2027 sollen die Mittel von 500'000 Franken pro Jahr auf insgesamt 2,5 Millionen Franken erhöht werden.
Künftig schaltet die Lichtsignalanlage für Velofahrende in der Haldenstrasse einige Sekunden früher auf Grün.
Dieses sogenannte Vorlaufgrün erhöht die Verkehrssicherheit am Luzernerhof.
Neue Bestimmungen für die Beleuchtung der Boote und strengere Umweltvorschriften in der gewerblichen Schifffahrt: Das sind die wichtigsten Neuerungen der Bodensee-Schifffahrtsordnung (BSO), die der Bundesrat an seiner Sitzung vom 13. April 2022 gutgeheissen hat.
Die BSO gründet auf einem Staatsvertrag zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz zur Regelung der Schifffahrt auf dem Bodensee und dem Rhein zwischen Konstanz und Schaffhausen.
Seit 2011 führt die Bundesanwaltschaft (BA) im Kontext des „Arabischen Frühlings! Ein Schlüsselverfahren im Zusammenhang mit der „Ägyptischen Revolution“ von 2011.
Trotz ihrer umfangreichen Ermittlungen und nach der Überweisung von CHF 32 Millionen an Ägypten im Jahr 2018 muss die BA heute feststellen, dass die Untersuchung keinen erhärteten Tatverdacht ergeben hat, der eine Anklageerhebung gegen eine Person in der Schweiz oder die Einziehung von Vermögenswerten rechtfertigen würde.
Auf der Bielstrasse zwischen Selzach und Bellach ist am späten Dienstagabend, 12. April 2022, ein Auto aus noch zu klärenden Gründen in Brand geraten.
Trotz raschem Löscheinsatz durch Angehörige der Feuerwehr Selzach ist das Auto durch das Feuer komplett zerstört worden. Verletzt wurde niemand.
Den Fahrtwind spüren und die Strasse unter den beiden Rädern: Für viele gibt es nichts Schöneres, als mit dem Motorrad unterwegs zu sein – sei es auf dem Weg zur Arbeit oder einfach nur für eine Fahrt ins Blaue. Doch aufgepasst!
Motorradfahren ist nicht ungefährlich, speziell zum Beginn der Saison.
Schutz & Rettung Zürich freut sich sehr darüber, dass Stadträtin Karin Rykart weiterhin Vorsteherin des Sicherheitsdepartements bleibt.
Gemeinsam packen wir die anstehenden Herausforderungen an und treiben unter anderem die Standortstrategie von SRZ weiter voran, damit die Grundversorgung aller Menschen in der Stadt Zürich durch Feuerwehr und Sanität in gleichwertiger Qualität sichergestellt ist.
In Heiden hat am Dienstag, 12. April 2022, ein alkoholisierter Autofahrer einen Selbstunfall verursacht und ist anschliessend weitergefahren.
Der Mann konnte durch die Polizei angehalten werden. Der Führerausweis wurde eingezogen. Es entstand Sachschaden.
Am Dienstag, 12. April 2022, ist es in Teufen zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Das Auto geriet über die Gegenfahrbahn auf das Trassee der Appenzeller Bahnen.
Die Autofahrerin blieb unverletzt.
Am Dienstagmittag, 12. April 2022, gegen 12.00 Uhr, geriet ein parkierter Campingbus im Gebiet Obere Rütti in Blauen BL in Brand.
Personen wurden keine verletzt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden.
Anlässlich ihrer Jahresmedienkonferenz hat die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega heute ihr weiterentwickeltes Drohnensystem sowie die neue Version der Rega-App präsentiert.
Die mit verschiedenen Sensoren ausgestattete Rega-Drohne kommt dann zum Einsatz, wenn schlechte Sichtverhältnisse den Einsatz des Rega-Suchhelikopters verunmöglichen. Die neue Version der bewährten Rega-App ist nun noch einfacher zu bedienen, ermöglicht die rasche Lokalisation einer verunfallten Person und hilft so, Leben zu retten.
Am Dienstagabend, 12. April 2022, wurde eine 6-jährige Schülerin auf der Storchenbrücke von einem Auto angefahren und leicht verletzt.
Die Stadtpolizei Winterthur hat Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Ein Neulenker hat einen Selbstunfall verursacht. Er und seine zwei Mitfahrer blieben unverletzt, während das Auto schrottreif ist.
Am späten Dienstagabend (12. April 2022), um 23:15 Uhr, hat ein Autofahrer auf der Artherstrasse eingangs Walchwil die Kontrolle über sein Auto verloren.
Am Dienstag (12.04.2022), um 07:55 Uhr, ist es an der Aewilerstrasse zu einer Kollision zwischen einem Mofa und einem Auto gekommen. Ein 13-jährige Mofafahrer wurde dabei leicht verletzt.
Er musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (12.04.2022), kurz nach 15:40 Uhr, ist an der Rickenstrasse der Motorraum eines Lieferwagens in Brand geraten. Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.