Einbruch und Einbruchdiebstahl werden in der Schweiz immer häufiger. Doch es ist möglich, sich abzusichern, sagen Experten.
Erst vor kurzem kam es in Solothurn zu einem Einbruch. Ein aufmerksamer Passant hatte die Polizei informiert, nachdem er beobachtet hatte, wie sich zwei Männer gewaltsam Zutritt zu einer Liegenschaft verschafften. Die beiden Einbrecher konnten noch am Tatort verhaftet werden.
Auf den kombinierten Rad- und Gehwegen in der SBB-Unterführung Strengelbacherstrasse in Zofingen kam es mehrmals zu Unfällen.
Deshalb wurden in den letzten Monaten zahlreiche Massnahmen zur Verbesserung der Sicherheit umgesetzt.
Die Kantonspolizei Zürich hat von Montag, 16. Mai bis Sonntag 22. Mai 2022 an verschiedenen Orten im Zürcher Oberland mehrere Kontrollen mit dem Augenmerk auf technisch illegal abgeänderte Fahrzeuge durchgeführt.
15 Fahrzeuge mussten stillgelegt werden.
Am Montag (23.05.2022), kurz nach 13:45 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen Auftrag eines Arztes erhalten, einen 35-jährigen und psychisch auffälligen Mann in eine psychiatrische Klinik zu transportieren.
Der Mann konnte vor dem Transport entweichen. Er flüchtete vorerst auf ein Hausdach an der Trogenerstrasse. Kurz nach 17:00 Uhr stürzte er vom Hausdach in die Tiefe und verletzte sich dabei tödlich.
Im Rahmen der Erneuerung der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen werden im Tunnel Schänzli und in den Vorzonen Arbeiten ausgeführt.
Diese bedingen Sperrungen der Röhren in Fahrtrichtung Delémont und Basel sowie verschiedener Ein- und Ausfahrten. Um die Verkehrsbehinderung so gering wie möglich zu halten, werden die Arbeiten nachts ausgeführt.
Der heutige Tag war verbreitet von teils heftigen Gewitter begleitet.
Was dies mit dem dynamischen Antrieb von oben zu tun hat, schauen wir uns im heutigen Blog an.
Infolge Tests der Betriebs- und Sicherheitsausrüstungen im Belchentunnel werden Ende Mai, Anfang Juni drei nächtliche Totalsperrungen nötig.
Betroffen von den Sperrungen sind die Nächte vom Montagabend, 30. Mai 2022, bis Mittwochmorgen, 1. Juni 2022, sowie von Montagabend, 13. Juni 2022, auf Dienstagmorgen, 14. Juni 2022, jeweils von 22 Uhr bis 5 Uhr.
Am Montag ist es in Schaan zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad gekommen.
Eine Person wurde verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Am Freitagnachmittag ist im Thunersee bei der Beatenbucht ein Taucher tot geborgen worden. Er war seit Mitte Mai im Kanton Basel- Land als vermisst gemeldet.
Zur genauen Todesursache sind weitere Ermittlungen im Gang.
Am Montagmorgen (23.05.2022) kam es auf der Appenzeller Strasse, auf Höhe Heinrichsbadstrasse zu einer Streifkollision zwischen zwei Fahrzeugen. Eine unbekannte Person überholte einen Personenwagen und streifte diesen dabei.
Die Stadtpolizei sucht nach Zeugen.
Am 2. Juni 2022 findet in unserem Kanton zum ersten Mal die Schweizermeisterschaft der Polizei im Springreiten statt.
Der Festplatz und die Prüfungen werden in Plaffeien auf der wunderschönen Pferdesportanlage Sense-Oberland in Zusammenarbeit mit dem Reitklub Buecha veranstaltet.
Die Kantonspolizei Graubünden ist bei einer Suche nach einem Mann in dessen Wohnung auf seine Leiche gestossen.
Die Ermittlungen ergaben, dass er aufgrund einer Rauchgasvergiftung verstorben war.
Am Montag kam es in Koblenz zu einer Frontalkollision.
Eine Person ist auf der Unfallstelle verstorben, vier weitere mussten ins Spital gebracht werden.
Am Montag, 23.05.2022, 09.05 Uhr, kam es in einem Produktionsbetrieb an der Eternitstrasse in Niederurnen zu einem Arbeitsunfall.
Der 57-jährige Fahrer eines Gabelstaplers übersah bei einem Rückwärtsmanöver aus noch ungeklärten Gründen einen Arbeiter. Bei der Kollision zog sich dieser eine Beinfraktur zu.
Bei mildem Wetter fand am Samstagmorgen, 21. Mai 2022, die diesjährige Schüler-Radfahrerprüfung in Andermatt statt.
Für rund 30 Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse der Kreisschulen Ursern und Urner Oberland galt es, ihr fahrerisches Können im praktischen Teil der Veloprüfung unter Beweis zu stellen.
Bei der Kollision zwischen zwei Autos in Hattenhausen wurde am Montagmittag eine Person schwer verletzt.
Der 39-Jährige musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Root, durften wir Mitte Monat rund 80 Kindern und ihren Eltern einen Einblick in die Polizeiarbeit und den Polizeiposten Root geben.
Wir danken herzlich für das grosse Interesse und den spannenden Austausch.
Nach der Meldung über einen Einbruch in ein Mehrfamilienhaus in der Solothurner Vorstadt hat die Polizei zwei Männer im Gebäude festgenommen.
Am Sonntagabend, 22. Mai 2022, gegen 22 Uhr, hat ein Passant beobachtet, wie sich zwei Personen gewaltsam Zutritt in eine Liegenschaft beim Dornacherplatz in Solothurn verschafft haben und die Polizei informiert.
Ein Autofahrer verursachte am Sonntag in Mattwil einen Selbstunfall. Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden ist einige zehntausend Franken hoch.
Der 28-jährige Autofahrer war gegen 22 Uhr auf der Mattwilerstrasse in Richtung Mattwil unterwegs.
Auf der Bellacherstrasse in Langendorf wurde am Samstagnachmittag, 21. Mai 2022, eine Fussgängerin beim Überqueren der Strasse von einem Auto erfasst und verletzt in ein Spital gebracht.
Am Samstag, 21. Mai 2022, gegen 13.30 Uhr, wollte eine Fussgängerin die Bellacherstrasse in Langendorf im Bereich des Fussgängerstreifens bei der Industriestrasse überqueren.
Am Sonntag (22.05.2022), kurz vor 07:45 Uhr, ist das Auto eines 42-jährigen Mannes auf der Thalerstrasse von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Beton-Blumentrog geprallt.
Ausserdem wurde dabei ein korrekt parkiertes Auto beschädigt.
Am Sonntag (22.05.2022), kurz nach 18:55 Uhr, ist eine 41-jährige Frau mit ihrem Auto verunfallt.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, entfernte sie sich vom Unfallort.
Am Sonntag (22.05.2022), um 19:50 Uhr, ist das Auto einer 59-jährigen Frau an der Bahnhofstrasse gegen eine Metallstange geprallt. Die 59-Jährige war in alkoholisiertem Zustand unterwegs.
Es wurde niemand verletzt.
Am Sonntag (22.05.2022), um 22:25 Uhr, ist das Auto eines 30-jährigen Mannes gegen einen Findling geprallt. Der Fahrer wurde dabei leicht verletzt. Er wurde als fahrunfähig eingestuft.
Ihm wurde der Führerausweis abgenommen.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagnachmittag (22.05.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in zwei Restaurants am Engelplatz und an der Unteren Bahnhofstrasse eingebrochen.
Die Täterschaften wuchtete jeweils ein Fenster auf und gelangte dadurch in die Liegenschaften.
In Ennetbaden fiel in der Nacht ein Motorradfahrer durch seine aggressive Fahrweise auf. Als ihn die Polizei sichtete, flüchtete er halsbrecherisch. Trotz Nachfahrt gelang ihm die Flucht.
Die Polizei sucht Augenzeugen.
Die A8 zwischen Interlaken-Ost und Brienz wird im Rahmen der Gesamterneuerung jeweils nachts gesperrt. Über Auffahrt und Pfingsten ruhen die Arbeiten jedoch und es finden keine Nachtsperrungen statt.
Der Abschnitt bleibt also auch nachts durchgehend befahrbar.
Am frühen Donnerstagabend (19.05.2022) drohte ein Gerangel zwischen einem Dutzend Personen am Bahnhof Schaffhausen zu eskalieren. Dank einem sofortigen Polizeieinsatz wurden keine Personen verletzt.
Der mutmassliche Aggressor wurde vorübergehend in Polizeihaft genommen.
Am frühen Sonntagmorgen ist es vor einem Club in Bern zu einer Auseinandersetzung gekommen.
Dabei wurden zwei Personen verletzt, einem Beteiligten ist eine Goldkette abhandengekommen. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeuginnen und Zeugen gesucht.
Die vorberatende Kommission des Kantonsrates hat den Bericht zur Zukunft des Spitals Walenstadt intensiv beraten.
Dieser legt dar, dass ein Leistungsauftrag zur Führung des Spitalstandorts Walenstadt an das Kantonsspital Graubünden erteilt werden soll. Zu diesem Zweck wird die Spitalliegenschaft an das Kantonsspital Graubünden verkauft.
Das Bundesamt für Rüstung armasuisse vergibt den Auftrag für die Herstellung des Tragsystems, das mit der neuen Kampfbekleidung und Ausrüstung der Armee (MBAS) beschafft wird, an vier europäische Unternehmen.
Die Konfektionsbetriebe aller vier Unternehmen wurden im Vorfeld auch auf die soziale Nachhaltigkeit der Produktion, wie Arbeitsbedingungen und Sicherheitsstandards, hin überprüft. Das Beschaffungsvolumen für das Tragsystem beläuft sich auf rund 51 Millionen Franken.
Am Bahnhof Muri trat gestern aus einem Bahnwagen eine zunächst unbekannte Flüssigkeit aus. Vorsorglich waren Chemiewehr und Spezialisten im Einsatz.
Die vermeintliche Chemikalie entpuppte sich als Wasser.
Am Freitag, 20. Mai 2022, führte die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld eine Carkontrolle durch.
Während rund sieben Stunden wurden 25 Gesellschaftswagen (4 CH / 18 EU / 3 Drittstaaten), die in Richtung Süd fuhren, und deren Lenkerinnen und Lenker einer umfassenden Kontrolle unterzogen.
Bei zwei Schlägereien sind am frühen Sonntagmorgen (22.5.2022) in Winterthur-Zentrum zwei junge Männer mit Flaschen verletzt worden.
Drei Personen wurden verhaftet.
Bei einem Selbstunfall im Weiler Leutswil bei Zihlschlacht wurde am Sonntagmittag ein Motorradfahrer mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Bei einer Explosion in einem Einfamilienhaus in Winterthur ist am Samstagabend (21.5.2022) ein 18-jähriger Schweizer schwer verletzt worden.
Um zirka 21.30 Uhr kam es in den Kellerräumlichkeiten eines Einfamilienhauses zu einer Explosion.
Am Samstag (21.05.2022), gegen 19:30 Uhr, hat sich an der Spitalstrasse, Höhe Einfahrt zum Haupteingang des Spitals, ein Unfall zwischen zwei Autos ereignet.
Der Unfallhergang ist unklar. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
In der Zeit zwischen Samstagabend und Sonntagmorgen (22.05.2022) ist in einem Restaurantbetrieb an der Unteren Bahnhofstrasse eingebrochen worden.
Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich über ein Fenster gewaltsam Zutritt zum Lokal und entwendete mehrere Tausend Franken Bargeld sowie einige Getränke.
In Biel ist am Samstag ein seit Freitag vermisster Mann tot aufgefunden worden. Passanten fanden den Mann am Ufer der Schüss, es konnte durch die Rettungskräfte jedoch nur noch sein Tod festgestellt werden.
Zur Todesursache sind Ermittlungen im Gang, wobei eine medizinische Ursache oder ein Unfallgeschehen im Vordergrund stehen.
Am Freitag, 20. Mai 2022, ca. 17.30 Uhr, wurde auf dem Radweg der Linth-Escherstrasse, Höhe Smart Markt, ein 30-jähriger Velofahrer von einem das Parkfeld verlassenden 46-jährigen Lenker eines Personenwagens angefahren.
Der Velofahrer zog sich leichte Verletzungen zu, an Fahrrad wie am Personenwagen entstand Sachschaden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.