Am Dienstagnachmittag, 22. Februar 2022, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Kleinbus gekommen. Ein Autofahrer übersah eine Lichtsignalanlage, welche auf Rot stand.
Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.
Ein alkoholisierter Autofahrer verursachte am Mittwochmorgen auf der Autobahn A1 bei Wängi einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Mann musste seinen Führerausweis abgeben.
Nach einem Selbstunfall in Hüttlingen musste am Dienstag ein Autofahrer mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht werden.
Als Unfallursache steht ein medizinisches Problem im Vordergrund.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (22.02.2022) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäftsgebäude an der Hinterburgstrasse eingeschlichen.
Sie stahl Geld aus zwei Betrieben. Anschliessend flüchtete sie.
Wenn ein Sturmtief im Kanton Luzern aufzieht, gehen bei uns oft zahlreiche Notrufe ein.
Dabei werden Schäden durch umgestürzte Bäume, umherfliegende Verkehrsschilder, lose Balkonteile und vieles mehr gemeldet.
Am Dienstagnachmittag ist ein Autolenker beim Einfahren auf die Hauptstrasse in Landquart über die Fahrbahnmitte gerutscht. Dort kollidierte sein Auto mit einem Auto aus der Gegenrichtung.
Der 18-Jährige fuhr in Begleitung von drei Kollegen kurz nach 14 Uhr bei der Einfahrt Plantahof in Richtung Maienfeld ein.
Die Kantonspolizei Bern hat am Montag in Burgdorf eine Indoor-Hanfanlage ausgehoben. Insgesamt wurden über 2600 Hanfpflanzen festgestellt.
Ein Mann wurde angehalten. Weitere Ermittlungen sind im Gange.
In der Nacht auf heute blies über dem Alpen ein stürmischer Nordwind. Er brachte vor allem dem Alpennordhang ziemlich beträchtliche Neuschneesummen.
Tagsüber liess der Nordwind dann nach, blieb aber ein wetterbestimmendes Element, indem er beispielsweise dem Mittel- und Südtessin einen strahlenden Tag brachte. Deutlich weniger sonnig war es besonders nördlich der Alpen.
Auf einem Bauernhof in San Carlo ist am Dienstagvormittag ein Feuer ausgebrochen. Der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Franken.
Am Dienstag nach 11 Uhr erhielt die Kantonspolizei Graubünden die Meldung des Bauern, dass im Weiler Somaino bei seinem Bauernhof ein Feuer ausgebrochen sei. Der Brand griff auf die nahe Scheune über.
Heute Mittag ereignete sich auf der Bertiswilstrasse in Rothenburg ein Selbstunfall eines Personenwagens. Dabei kippte das Auto auf die Seite. Die Fahrzeuglenkerin verletzte sich leicht und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Am Dienstag, 22. Februar 2022, kurz nach 12:15 Uhr fuhr eine Autofahrerin auf der Bertiswilstrasse in Rothenburg Richtung Rain. Im Bereich der Liegenschaft Hunghus geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen von der Fahrbahn ab.
Der genaue Hergang sowie die Ursache des gestrigen tödlichen Verkehrsunfalls sind nach wie vor unklar. Die Kantonspolizei sucht noch einen bestimmten Augenzeugen.
Im Rahmen der von der Staatsanwaltschaft Baden eröffneten Untersuchung ermittelt die Kantonspolizei Aargau seit gestern intensiv.
Am Dienstagmorgen, 22. Februar 2022, kurz vor 07.00 Uhr, entzog sich ein Personenwagenlenker in Aesch BL einer Kontrolle der Polizei Basel-Landschaft. Auf seiner Flucht beging der Lenker mehrere grobe Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsgesetz, bevor er in Witterswil SO einen Selbstunfall verursachte. Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Die Patrouille der Polizei Basel-Landschaft beabsichtigte das verdächtige Fahrzeug auf der Ettingerstrasse in Aesch zu kontrollieren. Der Lenker entzog sich aber dieser Kontrolle und flüchtete in Richtung Aesch.
Die Luzerner Polizei hat am Sonntagabend in Luzern einen Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, einen Diebstahl aus einem parkierten Auto und kurze Zeit später einen Einschleichdiebstahl begangen zu haben.
Der Mann konnte auf der Flucht durch den Polizeihund Fox aufgespürt und danach festgenommen werden. Einem zweiten mutmasslichen Täter gelang die Flucht. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Luzern.
Am Dienstag, 22. Februar 2022, gingen kurz vor 11 Uhr mehrere Meldungen über starke Rauchentwicklung unterhalb des Autobahnviadukts in Oberarth ein.
Dort war trockenes Gras und Buschwerk in Brand geraten.
Am Montagabend ist es auf der Autobahn A6 bei Muri bei Bern zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen.
Zwei Personen wurden verletzt ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Ab Ende Februar wird am südlichen Dorfausgang von Erstfeld der Strassenbelag von der Passerelle bis zur Unterführung komplett saniert. Fast gleichzeitig werden beim Gemeinschaftsprojekt Erstfeld innerorts Fertigstellungsarbeiten ausgeführt.
Im Mai oder Juni wird das Projekt mit dem Einbau des Deckbelags abgeschlossen.
Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei wurden am Dienstagmorgen, 22. Februar 2022, zu einem Brand in einem Winterthurer Schulhaus gerufen. Es brannte der Inhalt eines Abfalleimers auf einem WC.
Eine Person wurde vorsorglich durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Die Seepolizei der Kantonspolizei hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich. Bei 33 Unfällen verloren sechs Personen ihr Leben, fünf wurden verletzt.
Die Gesamtzahl der registrierten Unfälle auf dem Thurgauer Teil des Bodensees und Hochrheins sowie den restlichen Thurgauer Gewässern hat sich im Vergleich zum Vorjahr auf 33 verdoppelt (2020: 16 Unfälle).
Seit über 70 Jahren leisten in der Schweiz Patrouilleurinnen und Patrouilleure einen wichtigen Beitrag für die Verkehrssicherheit: Sie unterstützen Schulkinder beim Queren der Strasse. Doch mehr als die Hälfte der Helferinnen und Helfer sind selbst noch Kinder. Obwohl sie speziell ausgebildet werden, kann diese verantwortungsvolle Aufgabe sie überfordern.
Die BFU fordert deshalb ein Umdenken: Künftig sollen nur noch Erwachsene den Patrouilleurdienst übernehmen.
Die Stadtpolizei St.Gallen suchte seit Montag (21.02.2022) öffentlich nach einem vermissten Mann. Der 58-Jährige konnte dank Hinweisen aus der Bevölkerung wohlbehalten aufgefunden werden.
Die Stadtpolizei St.Gallen hat am Montag eine Vermisstmeldung öffentlich verbreitet, wobei die Bevölkerung um Mithilfe bei der Suche nach einem 58-jährigen Mann gebeten wurde.
Bei einer Kollision mit einem Lastwagen ist am Montag eine 65-jährige Autofahrerin schwer verletzt worden.
Nach ersten Erkenntnissen geriet ihr Fahrzeug auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem Lastwagen.
An der Gerlafingenstrasse in Recherswil ist es gestern Abend aus noch zu klärenden Gründen zu einem Brand in einer Tiefgarage gekommen, wobei unter anderem ein Auto in Brand geriet.
Verletzt wurde niemand.
In der Nacht brach eine unbekannte Täterschaft in Rheinfelden und Kaiseraugst mindestens zwei Dutzend Autos auf. Die Kantonspolizei mahnt, keine Wertsachen im Wagen zu lassen.
Mit fast einem Dutzend betroffener Autos war der Personalparkplatz der Brauerei Feldschlösschen am stärksten betroffen.
Um die Unterstützung ziviler Behörden im Krisenfall zu trainieren, findet in der Stadt Bern und Umgebung vom 15. bis 19. August 2022 eine praktische Verbundsübung der Polizei mit der Armee statt.
Die Übung „Fides“ war ursprünglich im vergangenen Sommer vorgesehen, wurde infolge der Corona-Situation aber um ein Jahr verschoben. Basierend auf den Erkenntnissen der Sicherheitsverbundsübung 2019 werden Einheiten der Territorialdivision 1 im Auftrag und zur Entlastung der Polizei den Schutz von kritischen Infrastrukturen planen und teilweise auch praktisch umsetzen.
In der Nacht auf Dienstag, 22. Februar 2022, ist es in Rehetobel zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen. Das Auto stürzte über eine Mauer und überschlug sich anschliessend mehrfach.
Der Autofahrer wurde zur Kontrolle ins Spital gefahren.
Eine gefühlte Ewigkeit ist vergangen ohne die „fünfte Jahreszeit“ oder die „drey scheenschte Dääg em Johr“. Doch dieses Jahr findet die Fasnacht wieder statt. Mit den Guggenmusiken zieht auch der Lärm mit ans grosse Fest. Mit ein paar wenigen Vorkehrungen lässt sich eine Gehörschädigung vermeiden.
Nach mehr als zwei Jahren pandemie-bedingter Entbehrung startet für viele Fasnacht-Begeisterte endlich wieder der Höhepunkt des Jahres. Doch die „fünfte Jahreszeit“ oder die „drey scheenschte Dääg em Johr“, wie man die Fasnacht auch noch nennt, können schnell zum Gehör-Albtraum werden.
Am Montagmittag (21.02.2022) kam es vor einem Fussgängerstreifen an der Ebnatstrasse zu einem Alleinunfall mit einem Motorrad. Die Lenkerin wurde dabei leicht verletzt, am Fahrzeug entstand geringer Sachschaden.
Um ca. 12:45 Uhr am Montagmittag (21.02.2022) ereignete sich an der Ebnatstrasse, vor dem Fussgängerstreifen auf Höhe des Ebnat- Kiosk, ein Alleinunfall mit einem Motorrad. Die 40-jährige Motorradlenkerin beabsichtigte mit ihrem Fahrzeug über die Ebnatstrasse in Richtung Schönenbergbrücke zu fahren.
Am Montag, 21.02.2022, ca. 18 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse in Schwanden ein Verkehrsunfall mit Verletzungsfolge.
Eine 45-jährige Fussgängerin beabsichtigte, im Bereich der „Coop“-Filiale in Schwanden zusammen mit ihrem Sohn über den Zebrastreifen zu gehen.
Bei einer Kollision mit einem Lastwagen ist am Montagmorgen ein Velofahrer ums Leben gekommen. Der mutmasslich 36-jährige Velofahrer fuhr auf der Kinziggrabenstrasse auf den Kreisverkehr zu.
Dort wurde er unter unklaren Umständen von einem Lastwagen erfasst. Der Lastwagen fuhr laut einer Augenzeugin weiter ohne anzuhalten. Möglicherweise hat die Person am Steuer den Unfall nicht bemerkt.
Das Tief „Franklin“ hat sich vom Nordatlantik Richtung Norddeutschland verlagert und eine aktive Kaltfront zur Schweiz geführt.
Dabei erreichten die Winde auf der Alpennordseite verbreitet Sturmstärke.
In der Nacht auf Montag, 21. Februar 2022, nahm die Stadtpolizei Winterthur zwei Männer fest, die mutmasslich Gegenstände aus Autos entwendet hatten. Dies Dank Hinweisen aus der Bevölkerung.
Kurz vor 02.00 Uhr meldete sich ein Passant bei der Einsatzzentrale der Stadtpolizei Winterthur und gab an, dass er und seine Kollegen in Wülflingen soeben einen Mann beobachtet hätten, der sich an mehreren Fahrzeugen zu schaffen gemacht habe.
Trick- und Taschendiebe sind auch während der Fasnacht unterwegs.
Sie nutzen Menschenansammlungen und das Gedränge auf Plätzen und den öffentlichen Verkehrsmitteln aus. Meistens sind sie nicht allein unterwegs, sondern arbeiten in Gruppen und sind äusserst erfinderisch.
Am Montag (21.02.2022) ist es in Bendern zu einer Kollision gekommen. Es entstand Sachschaden.
Gegen 08:50 Uhr fuhr eine Automobilistin auf der Rheinbrücke Bendern-Haag in westliche Richtung.
Am Sonntagnachmittag hat die Kantonspolizei Graubünden auf der Malojastrasse in Vicosporano im Bergell eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Ein Personenwagen war 73 km/h zu schnell unterwegs.
Der 28-jährige Italiener wurde um 16.50 Uhr in Fahrtrichtung Chiavenna mit einer Geschwindigkeit von 153 km/h netto vom Radargerät erfasst. Er musste ein Depositum von sechstausend Franken leisten. Der ausländische Führerausweis wurde ihm per sofort aberkannt.
Vor einigen Wochen wurde Ike zum Blitzstein in die Diensthundeausbildung aufgenommen.
Wir wünschen ihm und seinem Herrchen einen guten Start in die anspruchsvolle und intensive Ausbildung zum Schutzhund.
Gestern Morgen fuhr ein Mann mit einem Elektrotrottinett in der Stadt Bulle entgegen der Fahrtrichtung durch einen Kreisverkehr. Als er von der Polizei angehalten wurde, stellte sich heraus, dass er unter Alkoholeinfluss fuhr. Er wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt.
Am Sonntag, 20. Februar 2022, gegen 5:45 Uhr, fuhr ein 22-jähriger Mann mit seinem Elektrotrottinett durch die Stadt Bulle. Als er an der Einmündung in die Route de Morlon ankam, überquerte er den Kreisel in entgegengesetzter Richtung und setzte seine Fahrt in Richtung der Ortschaft Morlon fort.
Heute Morgen wurde in Granges-Paccot ein Mädchen auf dem Schulweg von einem Auto angefahren. Die Polizei sucht nach Zeugen.
Montag, 21.02.2022, zwischen 07h45 und 08h00, fuhr ein Automobilist mit einem schwarzen Personenwagen von Givisiez in Richtung Granges-Paccot.
In Solothurn hat in der Nacht auf Montag ein Mann einen Einbruch in ein Verkaufsgeschäft verübt. Dank einem aufmerksamen Hausbewohner konnte die Polizei den mutmasslichen Einbrecher kurz darauf anhalten.
Am Montag, 21. Februar 2022, kurz nach 3 Uhr, ging auf der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn die Meldung eines Mannes aus Solothurn ein, wonach er in einer Liegenschaft Geräusche wahrgenommen hätte, die auf einen Einbrecher hindeuten.
Bei der Kollision zwischen einem Auto und einem Lastwagen in Bornhausen wurde am Montag eine Autofahrerin schwer verletzt. Sie musste nach der Befreiung aus dem Fahrzeug ins Spital geflogen werden.
Gegen 11.30 Uhr war eine Autofahrerin auf der Frauenfelderstrasse in Richtung Herdern unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau geriet das Auto auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Lastwagen.
Eine unbekannte Täterschaft hat ein lebendiges Huhn in einem Robidog entsorgt. Wem das Tier gehört und wer es beim Fundort deponiert hat, ist noch unklar.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen.
Die Identität des heute Morgen tödlich verletzten Velofahrers steht inzwischen fest. Die Kantonspolizei Aargau konnte zudem den mutmasslich beteiligten Lastwagenfahrer ermitteln. Die Unfallursache ist indes noch unklar.
Wie die Kantonspolizei Aargau inzwischen klären konnte, handelt es sich beim tödlich verletzten Fahrradlenker um einen 36-Jährigen aus der Region.
Am Samstag, 19. Februar 2022, traten zehn Aspirantinnen und Aspiranten der Verkehrskadetten Glarnerland VKAGL zur Prüfungsabnahme bei der Kantonspolizei Glarus an.
Der grosse Tag bildete den Abschluss der einjährigen Ausbildung innerhalb der VKAGL. Die anspruchsvolle Schulung bereitet die jungen Erwachsenen auf die zahlreichen Einsätze auf den Glarner Strassen und in den umliegenden Kantonen vor.
Am Montag haben Passanten in Bern eine schwer verletzte Velofahrerin aufgefunden, die aus noch zu klärenden Gründen gestürzt war. Ein Ambulanzteam brachte sie ins Spital. Die Kantonspolizei Bern sucht Zeugen.
Am Montag, 21. Februar 2022, kurz nach 11.35 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass im Kreisverkehr Burgernziel in Bern eine verletzte Velofahrerin aufgefunden worden sei. Die Frau wurde zunächst durch Passanten erstbetreut und nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte mit der Ambulanz ins Spital gefahren.
Am Montagnachmittag (08.10.2018), ist "Im Zentrum" die Raiffeisenbank von einem bewaffneten Mann überfallen worden.
Sämtliche Fahndungsmassnahmen, so auch die Veröffentlichung einer Fotoaufnahme des Täters, führten bisher nicht zum gewünschten Erfolg.
Am Montagmorgen hat sich auf der Autostrasse N13 in Sufers eine Kollision zwischen einem Sattelmotorfahrzeug und einem Lieferwagen ereignet. Die Lenker beider Fahrzeuge wurden verletzt.
Die beiden Transportfahrzeuge kollidierten kurz vor 10 Uhr auf der Höhe der Staumauer des Sufnersees frontal. Der Lenker des Richtung Süden fahrenden Lieferwagens mit slowakischen Kontrollschildern wurde eingeklemmt. Die Strassenrettung der Feuerwehr Andeer musste die Führerkabine aufbrechen, um den Mann zu befreien.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.