Schweiz

Rieden SG: Haus in Vollbrand – eine Person verletzt

Am Montag (21.02.2022), um 08:50 Uhr, ist der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen ein Brand in einem Einfamilienhaus an der Gnippenweidstrasse gemeldet worden. Ein 58-jähriger Mann zog sich dabei unbestimmte Verletzungen zu. Er wurde von der Rega ins Spital geflogen. Das Einfamilienhaus stand bereits in Vollbrand, als die ersten Einsatzkräfte vor Ort eintrafen. Ein 58-jähriger Anwohner hatte sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Haus befunden. Er konnte sich rechtzeitig ins Freie begeben.

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Herisau AR: Selbstunfall mit Personenwagen – niemand verletzt

Am Sonntagabend, 20. Februar 2022, ist es in Herisau zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Der Lenker musste sich einer Atemalkoholprobe unterziehen. Es entstand hoher Sachschaden. Um 18.00 Uhr fuhr ein 38-jähriger Automobilist auf der Gossauerstrasse in Richtung Gossau und bog nach rechts in die Schochenbergstrasse ab.

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Zürich ZH (Kreis 4): Tote Frau (†54) in Wohnung aufgefunden – Nachtrag

Am Freitagabend, 11. Februar 2022, hat die Stadtpolizei Zürich in einer Wohnung im Kreis 4 eine tote Frau aufgefunden (Polizei.news berichtete). Inzwischen steht fest, dass die Frau Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist. Die tot aufgefundene Frau ist in der Zwischenzeit identifiziert. Es handelt sich um eine 54-jährige Schweizerin mit Wohnsitz in der Stadt Zürich. Die rechtsmedizinischen Untersuchungen haben ergeben, dass der Tod der Frau mehr als eine Woche vor ihrem Auffinden eingetreten sein muss und sie Opfer eines Tötungsdelikts geworden ist.

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Hugelshofen TG: Elektromobilist (75) alkoholisiert verunfallt und verletzt

Der alkoholisierte Fahrer eines Elektromobils verursachte am Sonntag in Hugelshofen einen Selbstunfall. Er musste mit mittelschweren Verletzungen durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 75-Jähriger gegen 17.40 Uhr mit dem Elektromobil auf der Bollhofstrasse in Richtung Langstrasse unterwegs.

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Speicher AR: Nach Selbstunfall weitergefahren

Am Sonntag, 20. Februar 2022, ist es in Speicher zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Der Lenker ist weitergefahren ohne sich um den Schaden zu kümmern. Kurz nach 07.00 Uhr fuhr ein 38-jähriger Automobilist auf der Hauptstrasse von Speicher in Richtung Trogen. Unmittelbar nach der Verzweigung Buchenstrasse/Hauptstrasse, im Bereich der Autogarage verlor er die Herrschaft über seinen Personenwagen.

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Basel BS: Lieferwagen in Brand geraten - Zeugenaufruf

Am 20.02.2022, kurz nach 23.30 Uhr, kam es an der Hammerstrasse, zwischen Bläsiring und Oetlingerstrasse, zu einem Brandfall. Es wurde niemand verletzt. Die bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft ergaben, dass eine Anwohnerin einen lauten Knall gehört und einen brennenden Lieferwagen gesehen hatte. Sie verständigte darauf die Rettungsdienste.

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Dashcams/Autokameras: Wie sieht die Rechtslage aus?

Sogenannte Dashcams werden in der Schweiz immer populärer. Passt man aber nicht auf, ist man rechtlich schnell in einer Grauzone. Auf den sozialen Medien sind Dashcam-Videos sehr beliebt und spektakuläre Aufnahmen von Verkehrsunfällen sorgen regelmässig für Umsatzsprünge bei den Online-Händlern. Bloss: Was bringen diese Dashcams, und wie darf man sie in der Schweiz nützen? Soviel können man gleich zu Beginn sagen: Es ist kompliziert – aber die Basler Versicherung bringt hier etwas Licht ins Dunkel

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Schutz und Rettung Bern: Letzter Tag des Vorkurses bei der Sanitätspolizei

Am 3. Januar haben die neuen Anwärterinnen den Vorkurs bei der Sanitätspolizei begonnen – und am 19.02. war ihr letzter gemeinsamer Tag. Während den vergangenen sieben Wochen durften sie sich mit vielen rettungsspezifischen Tätigkeiten als Vorbereitung für die am 1. März beginnende 3-jährige Ausbildung Rettungssanität HF vertraut machen.

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Glarus GL: Autolenker (37) entfernt sich nach Kollision von Unfallstelle

Am Sonntag, 20.02.2022, ca. 3 Uhr, ereignete sich auf der Holenstein-Strasse in Glarus ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge. Der Lenker eines Personenwagens war von Glarus her in Richtung Holenstein unterwegs. Auf der engen Strasse kollidierte mit der offenstehenden Eingangstüre eines Clublokals, die durch den Aufprall aus den Angeln gehoben wurde.

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Turbulentes Wetter am Montag

Der Südwestwind frischte heute Sonntag im Tagesverlauf zwar auf, doch verglichen mit dem was uns in der Nacht beziehungsweise am Montag erwartet, war es sprichwörtlich die Ruhe vor dem Sturm. Mit vier bis acht Sonnenstunden zeigte sich das Wetter besonders in den Alpen und auf der Alpensüdseite von seiner sonnigen Seite. Milde Temperaturen von 8 bis 12 Grad im Norden und bis zu 17 Grad im Süden liessen sich aber überall geniessen. Diese Situation ändert sich am Sonntagabend und am Montag wird es richtiggehend turbulent.

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Liestal BL: Festnahme nach Körperverletzung – die Polizei sucht Zeugen

Am Samstag, 19. Februar 2022, kurz vor 17.00 Uhr, kam es am Bahnhofplatz in Liestal BL zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Dabei wurde einer der Männer am Hals verletzt. Der mutmassliche Täter konnte festgenommen werden. Die Polizei sucht Zeugen. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft wurde bei einer Bushaltestelle am Bahnhof Liestal ein 48-jähriger Mann nach einem Streit durch einen 37-jährigen Mann tätlich angegriffen und mit einer Flasche am Hals verletzt.

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Romance Scam - Liebesbetrug über das Internet - der moderne Heiratsschwindel

Eine Kontaktanfrage auf Facebook gefolgt von charmanten Nachrichten einer Person, die mich aufgrund ähnlicher Lebenserfahrungen versteht – ein "Seelenverwandter". Romance Scammer oder sogenannte Liebesbetrüger verstehen es, das Vertrauen von Menschen zu gewinnen, indem sie die Psyche ihrer Opfer beeinflussen.

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Zürich-Oerlikon ZH: Problemlose bewilligte Demonstration (Video)

Über 1000 Demonstrantinnen und Demonstranten haben am Samstagnachmittag (19.02.2022) gegen die noch verbleibenden Corona-Massnahmen protestiert. Zwei Tage nach der vom Bundesrat beschlossenen Aufhebung der meisten Corona-Massnahmen, forderten die Protestierenden, auch eine Aufhebung der Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr sowie eine sofortige Beendigung der besonderen Lage.

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Bürglen UR: Verkehrsunfall zwischen PW und Roller – eine Person verletzt

Am Freitag, 18. Februar 2022, kurz vor 19.00 Uhr, war ein PW-Lenker auf der Obriedenstrasse in Bürglen unterwegs und wollte in die Klausenstrasse einbiegen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Uri übersah der 24-Jährige eine vortrittsberechtigte Rollerfahrerin, die auf der Klausenstrasse in Richtung Spiringen fuhr.

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Nächtliche Kaltfront, windige Aussichten

Letzte Nacht hat uns eine Kaltfront gestreift. Die Front gehört zum Sturmtief Eunice, welches in Teilen von West- und Mitteleuropa als Orkan wütete. Wie die Schweiz und unsere nördlichen Nachbarn davon betroffen waren, erfahren sie im heutigen Blog.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.