Am Freitag, 1. April 2022, kurz vor 05.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A2 in Wassen ein Verkehrsunfall.
Gemäss den bisherigen Kenntnissen war der 27-jährige PW-Lenker aus Deutschland in Richtung Süden unterwegs, als er vor dem Naxbergtunnel die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor.
Am Freitagabend ist in Surlej ein hinter einem Linienbus die Strasse querender Fussgänger von einem Auto angefahren worden.
Der Mann verletzte sich leicht.
Am Freitag (01.04.2022) kam es auf der Verzweigung Lindenstrasse-Steinachstrasse zu einem Selbstunfall.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch grosser Sachschaden.
Am Freitag (01.04.2022), zwischen 17:45 – 18:00 Uhr, haben sich auf der Autobahn A1 drei Verkehrsunfälle ereignet. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.
Am Freitag (01.04.2022), gegen 19:45 Uhr, hat sich auf der Autobahn A1, Fahrtrichtung Rheineck – St.Gallen, ein Verkehrsunfall mit zwei Autos ereignet. Ein 33-jähriger Autofahrer und eine 62-jährige Autofahrerin wurden dabei leicht verletzt.
Es entstand Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Franken.
Am Freitag (01.04.2022), kurz nach 20:00 Uhr, hat ein unbekannter Verkehrsteilnehmender an der Weideggstrasse, Höhe Einmündung Bischofszellerstrasse, eine Signaltafel umgefahren. Anschliessend entfernte er sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Freitag (01.04.2022), kurz nach 20:00 Uhr, ist es an der Ebnaterstrasse zu einem Unfall zwischen einem Auto und einer 17-jährigen Fussgängerin gekommen.
Diese wurde dabei verletzt.
In der Nacht auf Samstag ist es in einem Mehrfamilienhaus in Flims zu einem Brand in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Hausbewohner und Besucher konnten sich selbständig evakuieren.
In der Nacht auf Samstag ist in einem Stöckli in Walterswil ein Brand ausgebrochen. Es wurden drei Personen verletzt, das Stöckli ist unbewohnbar.
Die genaue Brandursache wird untersucht.
Am Freitag, 01.04.2022, 16.00 Uhr, ereignete sich in Niederurnen ein Selbstunfall.
Gemäss ersten Erkenntnissen fuhr die 72-Jährige mit ihrem Personenwagen aus der Höfligasse kommend parallel zum Dorfbach in Richtung Kreuzung Bahnhof-/Löwenstrasse.
Am Freitag, 1. April 2022, ist es in Urnäsch zu einem Selbstunfall mit einem Personenwagen gekommen. Es entstand Sachschaden.
Ein 21-jähriger Automobilist fuhr um 18.45 Uhr von Urnäsch kommend in Richtung Schwägalp.
Am Freitag, den 1. April, gegen 21:05 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 23-jährigen Einwohner von La Chaux-de-Fonds gesteuert wurde, auf der Rue du Lazaret in La Chaux-de-Fonds in südöstlicher Richtung.
An der Kreuzung mit der Rue de Biaufond kam es zu einer Kollision mit dem Auto, das von einem 56-jährigen Einwohner von Seloncourt (F) gelenkt wurde, der auf der letztgenannten Strasse in östlicher Richtung fuhr.
Gestern gegen 18 Uhr ereignete sich in Villars-sur-Glâne auf der Route Principale ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Vier Personen wurden verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Die Strasse war für etwa zweieinhalb Stunden in beide Richtungen gesperrt. Eine Untersuchung ist im Gange.
Am Freitag, 1. April 2022, wurden in der Pfarrkirche Goldau vier Polizisten nach dem Abschluss ihres zweiten Ausbildungsjahres feierlich ins Schwyzer Polizeikorps aufgenommen.
Regierungsrat Herbert Huwiler, Vorsteher des Sicherheitsdepartements, und Polizeikommandant Damian Meier sprachen zu den Anwesenden.
Am Freitag, den 1. April um 15:50 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 25-jährigen Einwohner von Neuenburg gesteuert wurde, auf der AR N20 in Richtung La Chaux-de-Fonds.
Als er die Gorges du Seyon erreichte, kollidierte er mit der Leitplanke auf der rechten Seite der Fahrbahn.
Am Freitag, den 1. April um 15:10 Uhr fuhr ein Auto, das von einem 47-jährigen Einwohner von St-Imier gesteuert wurde, von Villiers in Richtung Le Pâquier.
Irgendwann kam er nach links und es kam zu einer Kollision mit dem Auto, das von einer 25-jährigen Frau aus Le Locle gesteuert wurde und in die entgegengesetzte Richtung fuhr.
Die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei geben bekannt, dass in der Woche 14 vom 04.04.2022 bis 10.04.2022 an folgenden Orten mobile und halbstationäre Geschwindigkeitskontrollen zur Prävention im Strassenverkehrs durchgeführt werden:
Am Freitag, den 1. März, um 13:45 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 37-jährigen französischen Staatsangehörigen gelenkt wurde, auf der Route de la Côtes-de-Biaufond in Richtung La Chaux-de-Fonds.
In einer Rechtskurve kam es zu einer Kollision mit einem Fahrzeug, das von einem 39-jährigen französischen Staatsangehörigen gelenkt wurde.
Am Freitag, den 1. April, ereigneten sich zwischen 11:30 und 15:45 Uhr aufgrund der Wetterbedingungen mehrere Verkehrsunfälle mit Sachschäden auf der Straße zum Col de la Tourne.
Auch LKWs, die in Schwierigkeiten geraten waren, mussten abgeschleppt werden.
Am 01. April 2022 um 10:10 Uhr fuhr ein Autofahrer von Les Emibois in Richtung Les Breuleux.
Kurz vor Les Peux, am Ausgang einer schneebedeckten Rechtskurve und aus einem Grund, den die Untersuchung klären muss, fuhr er die an den rechten Fahrbahnrand angrenzende Böschung hinauf, bevor er auf seiner rechten Flanke in der Mitte der Strasse landete.
Freitag, 01.04.2022 um 10:30 Uhr ereignete sich in der Schanzenstrasse auf der Höhe Nr. 4 ein Ver kehrsunfall zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Dabei wurde der Fussgänger ver letzt. Der Unfallhergang ist unklar.
Speisen mit rohen Eiern sind ein heikles Thema in der Lebensmittelhygiene.
Im heutigen Meteoblog beschäftigen wir uns aber nicht mit den möglichen Gefahren des feinen Italienischen Desserts, sondern es geht um Gefahren in Verbindung mit Saharastaub und Schnee. Selbstverständlich sind auch die heutigen Neuschneemengen ein Thema…
Heute Morgen ereignete sich in Römerswil eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Drei Personen verletzten sich beim Unfall und wurden durch den Rettungsdienst ins Spital gefahren.
Die Kantonsstrasse zwischen Hochdorf und Hildisrieden war für ca. zwei Stunden gesperrt.
Heute am frühen Morgen kam es in Engelberg, im Bereich Oertigen, zu einem Selbstunfall, wobei die Personenwagenlenkerin noch vor Ort ihren Verletzungen erlag.
Am Freitag, 01.04.2022, kurz vor 7 Uhr, wurde der Kantonspolizei Obwalden ein Unfall im Bereich Oertigen gemeldet.
Am Freitagmorgen kam es in Kerns, auf der Stanserstrasse, Höhe Baustelle EWO zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagenlenker und einer Fahrradlenkerin.
Die Fahrradlenkerin wurde beim Unfall verletzt.
Am Donnerstagnachmittag, 31. März 2022, nahm die Stadtpolizei Winterthur in Töss einen mutmasslichen Betäubungsmittelhändler fest.
Nach vorangegangenen Ermittlungen der Stadtpolizei Winterthur konnte kurz nach 18.00 Uhr eine Hausdurchsuchung bei einem 35-jährigen Schweizer durchgeführt werden, der im Verdacht stand, mit Drogen zu handeln.
Am Freitag, 1. April 2022, ist es in Schwellbrunn zu einem Selbstunfall gekommen. Es entstand hoher Sachschaden.
Um 05.00 Uhr fuhr ein 19-jähriger Automobilist auf der Hauptstrasse von Schönengrund in Richtung Waldstatt.
Am Donnerstag, 31. März 2022, bedrohte ein Fahrzeuglenker eine Patrouille der Bike Police mit einem Messer.
Die anschliessende Kontrolle ergab, dass dieser sein Fahrzeug ohne Führerausweis lenkte.
Im Rahmen der Übung „KEEP IT OPEN“ beweist das Geniebataillon 23 die Kompetenz in den Aufgaben der Genietruppen.
Sicherstellen der Beweglichkeit, Einschränken der gegnerischen Beweglichkeit, Sicherstellen von Schutz und Überleben, allgemeine Genieaufgaben und Katastrophenhilfe kamen in verschiedenen Sequenzen der 6-tägigen Übung zum tragen.
Am Freitag (01.04.2022), kurz nach 06:40 Uhr, hat eine 50-jährige Frau auf der Rheinstrasse einen Selbstunfall verursacht. Die ausgerückte Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen stufte die Fahrerin als fahrunfähig ein.
Der ausländische Führerausweis wurde der Vorarlbergerin für die Schweiz aberkannt.
In Chur ist es am Freitagmittag (01.04.2022) zu einem Auffahrunfall gekommen. Eine Person wurde leicht verletzt.
Eine 21-jährige Personenwagenlenkerin fuhr auf der Ringstrasse in Richtung Masans.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat in den vergangenen Tagen, 24. bis 31. März 2022, mehrere Verkehrskontrollen zum Schwerpunktthema Ablenkung durchgeführt.
Ein Fahrzeugführer lenkte ein Auto trotz Führerausweisentzug.
Heute Morgen ereignete sich an der Zürichstrasse in der Stadt Luzern eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einer Radfahrerin. Diese verletzte sich beim Unfall erheblich und wurde ins Spital gefahren.
Der Unfall führte zu Rückstau im Morgenverkehr.
In einem Industriequartier ist es in den letzten Tagen zu mehreren Einbrüchen gekommen.
Dabei wurden zwei Tresore sowie ein Fahrzeug gestohlen. Polizeihündin „Hailey“ fand das Deliktsgut bei einer Waldhütte.
Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Freitag in Kreuzlingen ein Velofahrer verletzt. Er musste mit dem Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Eine 59-Jährige fuhr mit ihrem Auto kurz nach 10.45 Uhr von der Remisbergstrasse stadteinwärts in den Egelseekreisel ein.
Am Donnerstag touchierte eine unbekannte Automobilistin ein Fahrrad, welches durch den Halter über die Strasse geschoben wurde.
Die Autolenkerin wird nun gesucht.
In der vergangenen Nacht ereigneten sich innert kurzer Zeit drei Selbstunfälle von Autofahrern. Alle drei Fahrzeuglenker waren unter Alkoholeinfluss unterwegs. Die Atemalkoholproben zeigten Ergebnisse von 0,3 mg/l bis 1,03 mg/l.
Verletzt wurde bei den Unfällen niemand.
Nachdem am Donnerstag, den 31. März 2022, ein wildes Tier gemeldet wurde [Polizei.news berichtete], wurden umfangreiche Suchmassnahmen eingeleitet.
Diese führten jedoch nicht dazu, dass das Tier identifiziert oder gefunden werden konnte. Der Kantonstierarzt bevorzugt die Spur eines streunenden Hundes.
Bürgernah, innovativ und vorausschauend – unter dieser Prämisse arbeitet die Kantonspolizei Zürich im Dienste der Bevölkerung.
Um die Aufgaben effizient erledigen zu können, teilt sich die Kantonspolizei Zürich in fünf verschiedene Hauptabteilungen auf, die durch verschiedene Kommandobereiche, die im Hintergrund arbeiten, unterstützt werden.
Die Stadtpolizei Zürich ahndete im Jahr 2021 rund 891 000 Übertretungen. Der Ertrag aus Ordnungsbussen fiel mit 59,9 Mio. Franken um 2,1 Mio. Franken höher aus als im Vorjahr.
Im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 sind bei den erfassten Übertretungen folgende Veränderungen zu verzeichnen: im Bereich Geschwindigkeitsmissachtungen +8.7%, bei Rotlichtmissachtungen -12.8% und bei Parkbussen -2.6%.
Auf der Expressstrasse in Egerkingen ereignete sich am Donnerstagabend ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Zwei Autoinsassen wurden dabei leicht bis mittelschwer verletzt. Die Expressstrasse sowie die Ein-/Ausfahrt der Autobahn A2 mussten zeitweise gesperrt werden.
Am Freitag (1. April 2022), kurz nach 01:00 Uhr, ist bei Zuckenmatt in einem Hausteil eines Reihenhauses ein Feuer ausgebrochen.
Ein Bewohner musste mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht werden. Die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.
Am Freitag (1. April 2022), kurz nach 03:20 Uhr, ist am Feldblockweg auf einem Parkplatz ein Auto in Brand geraten. Die Brandursache ist unklar. Es steht jedoch Brandstiftung als mögliche Ursache im Vordergrund.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch unter Kontrolle bringen.
Am Donnerstag (31.03.2022), kurz nach 17:10 Uhr, ist eine 16-Jährige mit ihrem Motorrad verunfallt.
Sie wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst betreut und ins Spital gebracht werden.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.