Am Samstag (19.02.2022), kurz nach 06:00 Uhr, hat sich auf der Wilerstrasse eine Kollision zwischen einem Audi und einer Verkehrsinsel ereignet. Der Fahrer oder die Fahrerin entfernte sich danach von der Unfallstelle. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine unbekannte Person fuhr mit ihrem Auto von Gossau herkommend in R...
In der Nacht von Freitag auf Samstag (19.02.2022) hat ein 38-jähriger Mann auf der Arbonerstrasse einen Selbstunfall verursacht. Sein Auto ist mit der Strasseneinrichtung kollidiert. Nach der Kollision entfernte er sich von der Unfallstelle.
Bei ihm wurde ein Blut- und Urinprobe angeordnet. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (19.02.2022) ist eine unbekannte Täterschaft an der Bergstrasse in ein Restaurant eingebrochen.
Sie stahl unter anderem Bargeld und verursachte einen Sachschaden von mehreren hundert Franken.
Bei Polizeikontrollen sind am Freitagnachmittag (18.02.2022) in Uster und Wermatswil insgesamt vier Personen festgenommen worden.
Einem fahrunfähigen Lenker eines Personenwagens wurde die Weiterfahrt verweigert.
Am Samstagnachmittag, 19. Februar 2022, demonstrierten mehrere hundert Personen gegen die Corona-Massnahmen in Zürich-Oerlikon.
Die Demonstration verlief ohne Zwischenfälle.
Am Freitag (18. Februar 2022), um 21:30 Uhr, war ein 57-jähriger Mann mit seinem Personenwagen auf der Ägeristrasse in Baar vom Talacher her kommend in Richtung Baar unterwegs.
Bei einer Rechts-kurve kam er von der Strasse ab, fuhr rund 100 Meter über das Wiesland geradeaus und prallte in einen Baum.
Am Freitagabend kam es in Mumpf nach einem Überholmanöver zu einer Frontalkollision. Zwei Personen wurden verletzt.
Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Am 18.02.2022, kurz vor 23.00 Uhr, wurde an der Grienstrasse, nahe der Hegenheimerstrasse, ein 15-jähriger Jugendlicher Opfer eines versuchten Raubes.
Es wurde dabei niemand verletzt.
Dank einer Meldung konnten gestern in Lenzburg zwei Georgier festgenommen werden, die mutmasslich Ladendiebstähle begangen haben.
Einer Drittperson fiel am Freitag, kurz nach Mittag, eine männliche Person auf, welche in einem Einkaufsgeschäft in Lenzburg eine grössere Menge Rasierklingen eingepackt und das Geschäft damit, ohne die Ware zu bezahlen, verlassen hatte.
Bei einem tätlichen Angriff ist in der Nacht auf Samstag (12.02.2022), gegen 02:30 Uhr, am unteren Graben ein 31-jähriger Mann verletzt worden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Samstag (19.02.2022), um 02:25 Uhr hat ein 29-jähriger Mann auf der Staatsstrasse einen Selbstunfall verursacht. Sein Auto kollidierte mit einer Verkehrsinsel. Der Mann verliess anschliessend die Unfallstelle. Er konnte durch die Kantonspolizei St.Gallen später an seinem Wohnort angetroffen werden. Er wurde für fahrunfähig befunden.
Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Es wurde Schmuck und Bargeld gestohlen.
Am Freitagabend (18.02.2022) wurde bei einem Einfamilienhaus, an der Ebenaustrasse in Oberegg, ein Fenster eingeschlagen und anschliessend das Haus durchsucht.
Bei einem Unfall auf dem Fussgängerstreifen ist am Dienstagmorgen eine Mutter schwerst verletzt worden. Die 38-Jährige überquerte mit ihrem einjährigen Sohn im Kinderwagen die Strasse.
Dabei wurde sie von einem Lieferwagen erfasst. Die Mutter musste nach der Erstversorgung vor Ort in ein Spital gebracht werden.
Beim Brand in einem Mehrfamilienhaus ist am Donnerstag ein Sachschaden von über einhunderttausend Franken entstanden.
Vor Ort sichteten die Einsatzkräfte einen Mann, der das Haus nicht verlassen wollte.
Im Hallenbad des Schulhauses Seefeld ist es am Dienstag aus noch ungeklärten Gründen zu einem Ozonaustritt gekommen.
Zwölf Schulkinder und ein Erwachsener mussten mit Atembeschwerden hospitalisiert werden.
Bei einem Selbstunfall mit einem LKW ist am Dienstag der Chauffeur mittelschwer verletzt worden. Der Lastwagen geriet aus bislang unbekannten Gründen auf das rechtsseitige Strassenbankett und kippte in der Folge zur Seite.
Der Chauffeur wurde nach der Erstversorgung vor Ort in ein Spital gefahren.
Am Freitagnachmittag hat sich in Wimmis ein Selbstunfall ereignet, bei dem zwei Jugendliche mit einem Motorrad gestürzt sind.
Der Lenker wurde leicht verletzt, sein Mitfahrer wurde mit schweren Verletzungen ins Spital gebracht.
Am Freitagmittag ist es beim Zytglogge in Bern zu einer Schlägerei gekommen. Ein Mann wurde verletzt ins Spital gebracht, ein zweiter mutmasslich am Streit beteiligter Mann wurde angehalten. Es werden Zeugen gesucht.
Am Freitag, 18. Februar 2022, kurz nach 13.10 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung zu einer Schlägerei zwischen zwei Personen beim Zytglogge ein.
Ein Autofahrer verursachte in der Nacht zum Samstag in Guntershausen bei Aadorf infolge eines Sekundenschlafs einen Selbstunfall.
Es wurde niemand verletzt, der Sachschaden beträgt mehrere tausend Franken.
Nach dem Zusammenstoss mit einem Auto in Kreuzlingen musste am Freitagabend ein Velofahrer ins Spital gebracht werden.
Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Samstag (19.02.2022) kurz nach Mitternacht kollidierte ein Autofahrer an der Zürcher Strasse mitunter wegen Ablenkung mit einer Verkehrsinsel. Der 35-Jährige war zudem alkoholisiert unterwegs.
Nach dem Unfall entfernte sich der Autofahrer vom Unfallort, konnte aber wenig später angehalten werden. Verletzt wurde niemand.
Am Freitagabend ist in Trub ein unbewohntes Bauernhaus in Brand geraten und komplett niedergebrannt. Verletzt wurde niemand.
Am Freitag, 18. Februar 2022, kurz vor 17.30 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern gemeldet, dass im Vorder Breitäbnit in Trub ein Haus brenne.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad sind am Freitag der Motorradlenker und seine Mitfahrerin schwer verletzt worden.
Eine Automobilistin fuhr auf der Rumlikerstrasse in Richtung Rumlikon.
Am Freitagmorgen (18.02.2022) hat sich in Wilchingen ein Alleinunfall mit einem Auto ereignet. Die Autofahrerin musste zwecks Kontrolluntersuch ins Spital überführt werden.
Der Unfallhergang ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Freitag lag die Schweiz tagsüber zwischen einer Warmfront und einer Kaltfront im Bereich eines sogenannten Warmsektors.
Mit einer westlichen Höhenströmung floss dabei sehr milde, aber auch mässig feuchte Luft heran.
Am Donnerstag (17.02.2022), um 18:40 Uhr ist an der Hinteren Kirchstrasse ein 66-Jähriger mit unbestimmten Kopfverletzungen aufgefunden worden. Wie sich der Mann die Verletzungen zugezogen hat, konnte bislang nicht abschliessend geklärt werden.
Gemäss ersten Erkenntnissen könnte der Mann gestürzt sein. In diesem Zusammenhang wird ein Fahrradfahrer gesucht, welcher dem Mann geholfen haben soll und eventuell weitere Angaben zum Hergang machen kann.
Bei der Schaffhauser Polizei gingen in den letzten Tagen (18.02.2022) vermehrt Meldungen über dubiose und aufdringliche Bettler, angebliche Spendensammler ein.
Wir mahnen in diesem Zusammenhang entsprechend zur Vorsicht und einer gesunden Portion Misstrauen.
Bei einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Motorrad sind am Freitagmorgen (18.02.2022) beim Weiler Reitenbach (Fehraltorf) der Zweiradlenker und seine Mitfahrerin schwer verletzt worden.
Gegen 9.15 Uhr fuhr eine 60-jährige Automobilistin auf der Rumlikerstrasse Richtung Rumlikon. Beim Weiler Reitenbach beabsichtigte sie nach links in die Nebenstrasse Petersbühl einzubiegen.
Am Donnerstag (17.02.2022) musste ein Trottinettfahrer wegen eines Autos ausweichen und stürzte dabei. Er verletzte sich und musste ins Spital eingeliefert werden. Die Stadtpolizei St.Gallen klärt die genauen Hintergründe ab.
Am Donnerstagabend kurz nach 19 Uhr traf die Stadtpolizei St.Gallen während der Patrouillentätigkeit auf eine am Boden liegende Person.
Seit Sommer 2020 wurden im Kanton Basel-Stadt insgesamt sechs Wanderfalken und zwei Mäusebussarde tot aufgefunden. Die Greifvögel wurden alle mit dem verbotenen Gift Carbofuran vergiftet.
Umfangreiche Ermittlungen des Ressorts Jagd- und Tierwesen der Kantonspolizei Basel-Stadt haben nun zur Anhaltung einer dringend tatverdächtigen Person geführt.
Heute Morgen brach in einem Einfamilienhaus in Murgenthal ein Brand aus. Dieser weitete sich rasch aus und richtete grossen Schaden an. Ein Mann wurde verletzt.
Betroffen war ein älteres Einfamilienhaus an der Aarburgerstrasse in Murgenthal.
Am Freitag, 18.02.2022, ca. 11.40 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur bei Niederurnen ein Verkehrsunfall mit Sachschadenfolge.
Der 48-jährige Lenker eines Personenwagens war auf der Überholspur der Autobahn A3 in Richtung Chur unterwegs.
In der Zeit zwischen Sonntag (30.01.2022) bis Freitag (04.02.2022) sind an diversen Örtlichkeiten in Sennwald und Rüthi wiederholt Sprayereien angebracht worden. Bei der Post Sennwald wurde zudem die Scheibe eines Verpflegungsautomaten beschädigt.
Am Donnerstag (03.02.2022), um 20:10 Uhr, wurde zudem ein 49-jähriger Mann bedroht, nachdem sein Briefkasten beschädigt worden war. Drei Beschuldigte im Alter zwischen 16 und 17 Jahren konnten ermittelt werden. Ihnen werden noch weitere Delikte angelastet.
In den vergangenen Tagen haben mehrere ältere Personen Anrufe von Betrügerinnen und Betrügern erhalten. Diese Personen teilten ihnen mit, dass ein Angehöriger in einen tödlichen Unfall verwickelt sei oder dass sie bei ihrer Bank beinahe Opfer von falschen Abbuchungen geworden seien.
Die Anruferinnen und Anrufer gaben sich als Kriminalbeamte und Polizisten oder als Sicherheitsverantwortliche von Banken aus. In einem Fall gelang es den Tätern dieser Tage, einer Rentnerin einen grösseren Geldbetrag abzunehmen.
Am Donnerstagabend, 17. Februar 2022, beobachtete ein Polizist auf dem Heimweg einen Raub. Dank guter Zusammenarbeit mit weiteren Polizisten gelang es, kurze Zeit später drei mutmassliche Täter festzunehmen. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen.
Kurz vor 17 Uhr war ein Polizist der Stadtpolizei Zürich mit seinem Fahrzeug auf dem Weg nach Hause. Als er durch die Kanonengasse fuhr, beobachtete er, wie zwei Jugendliche von mehreren Personen bedroht und ausgeraubt wurden.
In Moosseedorf erweitert die Genossenschaft Migros Aare ihre Logistikplattform. Dafür werden auch neue Brücken über die A6 gebaut. Für die Einhebung der Brückenelemente der neuen Brücken kommt es auf der A6 bei Schönbühl zu Sperrungen und weiteren Einschränkungen.
Die Genossenschaft Migros Aare erweitert in den nächsten Jahren ihre Logistikplattform in Moosseedorf.
Am Freitag ereignete sich in Mellikon eine Frontalkollision. Aufgrund der heftigen Kollision überschlug sich ein Fahrzeug.
Drei Personen wurden verletzt und mussten ins Spital gebracht werden.
Bei einem Selbstunfall in Wängi wurden am Freitagmorgen zwei Personen verletzt. Sie mussten mit dem Rettungsdienst in Spital gebracht werden.
Ein 67-jähriger Autofahrer war kurz nach 8.15 Uhr auf der Frauenfelderstrasse von Frauenfeld kommend in Richtung Wängi unterwegs. Eingangs Dorf geriet er rechts neben die Fahrbahn und kollidierte mit einem Strommast.
Auf der Aarauerstrasse in Schönenwerd ist am Donnerstagabend aus noch zu klärenden Gründen ein Auto in Brand geraten und folglich vollständig ausgebrannt. Verletz wurde niemand.
Am Donnerstag, 18. Februar 2022, gegen 17.15 Uhr, brannte auf dem Trottoir der Aarauerstrasse in Schönenwerd aus noch zu klärenden Gründen ein Auto vollständig aus. Die drei Fahrzeuginsassen konnten den Personenwagen rechtzeitig verlassen und blieben unverletzt.
In der Nacht von Sonntag/Montag, 13./14. Februar 2022, verendeten in einem Gehege des Robi-Spielplatzes in Therwil BL zwei Schafe – ein weiteres Schaf verendete kurze Zeit später. Die Polizei sucht Zeugen.
Die entsprechende Meldung, wonach in einem Gehege des Robi-Spielplatzes insgesamt drei Shropshire – Schafe verendet seien, ging am Mittwoch, den 16. Februar 2022 bei der Polizei Basel-Landschaft ein.
In der Rotloiwigalerie auf der Strecke Gampel – Goppenstein wird eine Randbeleuchtung eingebaut. Zudem wird die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung einem ausführlichen Test unterzogen. Für diese Arbeiten wird der Verkehr wechselseitig am Arbeitsbereich vorbeigeführt.
Auf der Strecke zwischen Gampel und Goppenstein wurden im Mittaltunnel und in den Galerien letztes Jahr Randbeleuchtungen eingebaut.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bikes in der Schweiz auch am Tag mit Licht fahren. Die Lichter müssen fest am Velo angebracht sein, die Pflicht gilt auf allen öffentlichen Verkehrsflächen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit und damit die Sicherheit der E-Bike-Fahrenden zu erhöhen.
Ab dem 1. April 2022 müssen alle E-Bike-Lenkerinnen und -Lenker das Licht auch tagsüber einschalten. Aufgrund der Bestimmungen zum Tagfahrlicht genügt es, wenn das Licht tagsüber nur vorne eingeschaltet ist. Um besser gesehen zu werden, empfiehlt das Bundesamt für Strassen ASTRA aber, immer Vorder- und Rücklicht einzuschalten.
Auf der Aargauerstrasse in Beromünster ist am Mittwochabend, 9. Februar 2022 ein Autofahrer verunglückt. Der Unfall wurde erst rund 24 Stunden später entdeckt.
Der 57-jährige Autofahrer ist gestern verstorben. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.