Auf der Staatsstrasse 613 zwischen Brindisi und Lecce ist es am Montag zu einem schweren Angriff auf einen Geldtransporter gekommen.
Ein bewaffnetes Kommando blockierte bei Tuturano die Fahrbahn und sprengte anschliessend einen der gepanzerten Transporter.
Die Stadtpolizei Chur ist für die närrischen Tage vorbereitet.
Im Vordergrund steht die Sicherheit der Bevölkerung sowie der Fasnachts- und Verkehrsteilnehmenden.
Am Montag, 9. Februar 2026, um 14.00 Uhr, hat sich auf der Sustenstrasse bei Wassen ein schwerer Selbstunfall mit einem Baustellenfahrzeug ereignet.
Der Lenker wurde dabei erheblich verletzt.
Der Kanton lanciert die Baugrunduntersuchungen für die geplante Sanierung und Verbreiterung der Kantonsstrasse zwischen Buochs und Beckenried.
Die Arbeiten starten vor Ende Februar und dauern voraussichtlich bis Mitte Mai 2026. Es muss mit kurzfristigen Verkehrseinschränkungen gerechnet werden.
Am Montagabend, 9. Februar 2026, ist in Salvenach eine Fussgängerin von einem Motorrad angefahren worden.
Die Frau wurde verletzt, durch Rettungssanitäter versorgt und in ein Spital gebracht.
Am Montagnachmittag, 9. Februar 2026, ist an der Bildfeldstrasse in Bronschhofen am Elektroverteilkasten eines Mehrfamilienhauses ein Brand ausgebrochen.
Die Feuerwehr konnte diesen rasch löschen, jedoch fallen Strom und Heizung in der ganzen Liegenschaft mutmasslich für mehrere Tage aus.
An der alten Landstrasse in Dulliken hat am Montagabend, 9. Februar 2026, ein derzeit unbekannter Mann einen Tankstellenshop überfallen.
Verletzt wurde niemand. Die Kantonspolizei Solothurn hat umgehend Ermittlungen zur Identität des Täters aufgenommen und sucht in diesem Zusammenhang Zeugen.
Im Januar 2026 ist die erste Phase der Präventionskampagne „Mi distraggo? No grazie! – Das Leben ist mehr wert als eine Ablenkung“ abgeschlossen worden.
Die Kampagne wurde im Rahmen des Projekts „Strade sicure“ des Departements für Institutionen in Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei, den Gemeindepolizeien sowie mit Unterstützung des Fonds für Verkehrssicherheit durchgeführt.
Die Suva-Kliniken informieren über den aktuellen Stand der Rehabilitation der von der Tragödie in Crans-Montana betroffenen Verbrennungspatientinnen und -patienten.
Seit dem letzten Medienstatement vom 8. Januar 2026 wurden weitere medizinische und organisatorische Schritte eingeleitet, um eine koordinierte und qualitativ hochstehende Versorgung sicherzustellen.
Immer wieder treten Betrügerinnen und Betrüger in Erscheinung, die sich am Telefon beispielsweise als Polizisten, Behördenmitarbeitende oder Bankangestellte ausgeben.
Mit erfundenen Geschichten versuchen sie, das Vertrauen der Angerufenen zu gewinnen.
Das legendäre Kontrollschild SO 1 wird Ende Februar erneut versteigert. Wegen missbräuchlicher Angebote wurde eine erste Auktion ausgesetzt.
Für die Auktion und den Online-Direktbezug von Kontrollschildern gelten überarbeitete Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB).
Das Hochdruckgebiet über Nordeuropa schwächt sich ab. Auch das kleine Tief über Italien verliert an Einfluss auf unser Wetter. Im Laufe des Dienstags nähert sich ein umfangreiches Tief vom nahen Atlantik den Britischen Inseln.
Mit einer zunehmenden Westströmung gelangt feuchtere Atlantikluft zur Schweiz. Am Mittwoch bleibt der Alpenraum in einer starken Westströmung, mit welcher weitere Staffeln von feuchtmilder Atlantikluft über unser Land hinweg geführt werden.
Der Flughafen ist ein einzigartiges Einsatzgebiet.
Hier treffen Menschen mit den unterschiedlichsten Sprachen, Emotionen, Lebenssituationen und Hintergründen an einem Ort aufeinander.
Am Sonntag, 8. Februar 2026, wurde die Polizeizentrale des Kantons Waadt am frühen Nachmittag darüber informiert, dass ein Gemeindemitarbeiter nach einer Auseinandersetzung reglos auf der Strasse im Zentrum von St-Cergue lag.
Der 80-jährige Mann wurde in einem besorgniserregenden Zustand ins CHUV gebracht. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
DerToni alias Antonio Spitaleri, Markenbotschafter von Polizei.news, hat seinen aktuellen Livestream genutzt, um über ein Thema zu sprechen, das immer mehr Menschen betrifft: Cybercrime und Onlinebetrug.
Während einer Fahrt durchs winterliche Prättigau im Kanton Graubünden erklärte er, wie moderne Betrüger vorgehen, warum ihre Methoden so erfolgreich sind – und welche einfachen Regeln im Ernstfall schützen können.
Am Montag ist im Regionalgefängnis Burgdorf ein Insasse in einer Zelle verstorben.
Eine Fremdeinwirkung oder Selbsthandlung kann ausgeschlossen werden.
Am Montagmorgen (9.2.2026) ist in Dübendorf ein Fahrzeug gestohlen worden.
Die Kantonspolizeien Zürich und Aargau stoppten die flüchtenden Täter im Kanton Aargau und verhafteten zwei Personen.
Am Montag (09.02.2026) wurde der Kantonspolizei St.Gallen ein Einbruchversuch am Staadweg gemeldet.
Im Rahmen der anschliessenden Fahndung konnten drei Männer festgenommen werden.
Der Kanton Uri überwacht entlang des Kantonsstrassennetzes laufend potenzielle Steinschlaggebiete.
Im Bereich Bruust in Erstfeld wurden die Felsbereiche oberhalb der Kantonsstrasse in den vergangenen Wochen gemeinsam mit Geologen vertieft abgeklärt.
Auf der Geissbodenstrasse in Zug ist am Montagmittag ein Auto von der Strasse abgekommen und rund sieben Meter eine Böschung hinuntergerutscht.
Der Fahrzeuglenker erlitt dabei erhebliche Verletzungen.
Nach zusammen über 6'650 Diensttagen sagen Offiziere Adieu.
Am Freitag, 6. Februar 2026, fand die Entlassungs- und Gratulationsfeier der Nidwaldner Offiziere und höheren Unteroffiziere statt.
Der Abschnitt Sodbach (Ortsausgang Schwarzenburg Pöschen bis Sodbachbrücke) der Kantonsstrasse Freiburg-Schwarzenburg ist ab heute Montag, 9. Februar 2026, ab ca. 16 Uhr wieder einspurig befahrbar.
Der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt.
Am Sonntagmittag, 8. Februar 2026, wurde in Herisau aus einem Hofladen Bargeld entwendet.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat die Ermittlungen aufgenommen.
Update zu dieser Meldung (13.02.2026)
Nachdem in der Gemeinde Zell diverse Schmuckgegenstände aufgefunden wurden, suchte die Luzerner Polizei deren Besitzer.
Gewalt zwischen Fangruppen des Servette FC – Bilanz der getroffenen Massnahmen.
Gewalt zwischen Fangruppen des Servette FC – Bilanz der getroffenen Massnahmen.
Die Kantonspolizei Thurgau hat am Wochenende mehrere Auto- und Motorradfahrer angehalten, die teils massiv zu schnell unterwegs waren.
Die fehlbaren Lenker werden bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht.
Am Montagmorgen, 9. Februar 2026, ist es auf der Autobahn A5 bei Bevaix zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Lastwagen gekommen.
Für die Unfallaufnahme musste eine Fahrspur gesperrt werden.
Ein mutmasslicher Einbrecher ist am Montagmorgen aus dem Spital in Delémont geflüchtet.
Die Kantonspolizei Jura leitete daraufhin eine Grossfahndung ein.
In der BODLUV RS 33 in Emmen ist ein Rekrut an einer Meningitis-Infektion erkrankt und hospitalisiert worden.
Rund 120 weitere Rekrutinnen und Rekruten werden prophylaktisch behandelt und bleiben vorsorglich in der Kaserne.
Der Kanton Graubünden zieht nach dem ersten Wochenende der Verkehrslenkungsmassnahmen eine positive Bilanz.
Das erarbeitete Verkehrskonzept hat sich bewährt, Verkehrsüberlastungen blieben aus.
Im Rahmen der Gesamterneuerung der A6 zwischen Thun-Süd und Spiez startet diese Woche die Bausaison 2026.
Mit dem Einrichten der Verkehrsführung werden die Arbeiten nach der Winterpause wieder aufgenommen.
Beim Bahnhof Grenchen Nord ist am Sonntagnachmittag, 8. Februar 2026, ein Mann von einem Unbekannten auf das Gleisbett gestossen worden, worauf dieser von einem einfahrenden Zug erfasst und dabei schwer verletzt wurde.
Die Polizei und Staatsanwaltschaft Kanton Solothurn haben Ermittlungen aufgenommen und suchen in diesem Zusammenhang Zeugen.
Am frühen Sonntagmorgen (08. Februar 2026) hat die Luzerner Polizei im Stadtteil Littau zwei mutmassliche Einbrecher festgenommen.
Die Männer stehen im Verdacht, zuvor in eine Autogarage eingebrochen zu sein.
Anfang September 2025 kam es in der Gemeinde Hochdorf zu einer Serie von Einbruchdiebstählen in Gewerbeobjekte.
Die Luzerner Polizei konnte in der Folge mehrere tatverdächtige Männer festnehmen.
Im Raum Zofingen–Reiden soll das Busangebot angepasst und teilweise neu ausgerichtet werden.
Geplant sind Angebotsverdichtungen auf zwei Linien sowie die Streichung einer Buslinie.
Am frühen Sonntagmorgen (08. Februar 2026) hat ein alkoholisierter Autofahrer in Meierskappel einen Selbstunfall verursacht.
Der Mann blieb dabei unverletzt.
Am Samstagnachmittag (07. Februar 2026) hat ein alkoholisierter Autofahrer in Luzern-Littau einen Selbstunfall verursacht.
Der Lenker kümmerte sich zunächst nicht um den entstandenen Schaden.
Entlang der Kantonsstrasse zwischen Zweilütschinen und Grindelwald werden in Gündlischwand Sicherheitsholzereiarbeiten durchgeführt.
Diese finden im Bereich Rüdli statt.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Samstagmorgen (07.02.2026) im Hauptbahnhof Zürich zwei mutmassliche Autoeinbrecher festgenommen.
Die Männer sollen in der Nacht zuvor im Kanton St. Gallen mehrere Delikte begangen haben.
Am frühen Sonntagmorgen ist eine Automobilistin bei Meisterschwanden mit ihrem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen und hat sich dabei verletzt.
Am Personenwagen entstand Totalschaden.
Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Altstadt von Winterthur hat am späten Sonntagabend (08.02.2026) zu erheblichem Sachschaden geführt.
Verletzt wurde dabei niemand.
In der Nacht von Sonntag auf Montag, 8. / 9. Februar 2026, kam es in einer Gewerbeliegenschaft an der Wattwerkstrasse in Bubendorf zu einem Brandausbruch.
Personen wurden dabei keine verletzt.
DerToni alias Antonio Spitaleri, Markenbotschafter von Polizei.news, hat am Sonntag, 8. Februar 2026, eine Live-Fahrt genutzt, um ein zentrales Verkehrsthema aufzugreifen: die richtige Bildung der Rettungsgasse auf Autobahnen und Schnellstrassen.
Auf der Strecke von Pfäffikon in Richtung Chur erklärte er, warum die Rettungsgasse Leben retten kann – und weshalb sie in der Praxis immer noch zu oft falsch oder gar nicht gebildet wird.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.