Schweiz

Altdorf UR: 7-jähriger Junge stürzt 3 Meter in die Tiefe und verletzt sich erheblich

Gestern Montag, 25. Oktober 2021, gegen 17.30 Uhr, ereignete sich in einer Sporthalle in Altdorf ein Unfall. Ein 7-jähriger Junge stürzte aus noch ungeklärten Gründen rund drei Meter von einer Tür, die ins Freie führte, auf ein Vordach hinunter. Der Junge zog sich dabei erhebliche Verletzungen zu. Er wurde durch den Rettungsdienst Uri in ein ausserkantonales Spital überführt.

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Seon AG: Automobilist (79) kollidiert mit Zug

Heute Vormittag missachtete ein Automobilist in Seon das Blinklicht eines Bahnübergangs. In der Folge stiess der Wagen mit dem Zug zusammen. Es blieb bei Blechschaden. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 26. Oktober 2021, um 10.45 Uhr beim Bahnübergang Seetalstrasse / Talstrasse in Seon. Vom Zentrum her fuhr der Automobilist in Richtung Lenzburg und wollte über die Bahnlinie nach links in die Talstrasse einbiegen.

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Winterthur ZH: Zwei Männer (Marokkaner, Libyer) bedrohen Jugendliche mit Messer

Am Samstagabend, 23. Oktober 2021, bedrohten zwei Männer zwei Minderjährige mit einem Messer, nachdem sie versucht hatten, etwas aus ihrer Handtasche zu entwenden. Die beiden mutmasslichen Täter konnten kurz darauf verhaftet werden. Kurz vor 21:00 Uhr meldeten zwei Jugendliche in der Innenstadt einer Polizeipatrouille, dass es kurz zuvor zu einem versuchten Diebstahl und einer Drohung mit Messer gekommen sei. Erste Ermittlungen ergaben, dass die beiden Täter versucht hatten, den beiden Minderjährigen während eines Gesprächs etwas aus einer Handtasche zu entwenden. Als dies bemerkt wurde und die Opfer intervenierten, zog einer der beiden Männer ein Klappmesser und bedrohte die Jugendlichen. Die beiden Opfer konnten flüchten und trafen in unmittelbarer Nähe auf eine Polizeipatrouille.

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Region Limmattal / Albis ZH: Gezielte Aktion gegen illegal abgeänderte Motorfahrzeuge

Die Kantonspolizei Zürich hat in den Bezirken Affoltern, Horgen und Dietikon eine gezielte Aktion gegen Lenkerinnen und Lenker von illegal abgeänderten Motorfahrzeugen durchgeführt. 25 Fahrzeuge sind aus dem Verkehr gezogen oder sichergestellt worden. An elf Tagen kontrollierten Verkehrspolizisten im Zeitraum vom 29.9. bis 15.10.2021, jeweils zu verschiedenen Zeiten, an wechselnden Orten insgesamt 105 Fahrzeuge und deren Insassen. Dabei wurde der Fokus auf Fahrzeuge gelegt, die im Bereich von Ortschaften durch übermässige Lärmentwicklung auffielen. 26 Fahrzeuglenkende mussten wegen des Verursachens von vermeidbarem Lärm an das zuständige Statthalteramt verzeigt werden.

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Kanton Thurgau: Tag des Lichts am 4. November 2021

Die Kantonspolizei Thurgau führt am 4. November anlässlich des Nationalen Tag des Lichts Standaktionen in Frauenfeld, Kreuzlingen, Amriswil und Rickenbach durch. Der Tag des Lichts findet am Donnerstag, 4. November bereits zum 15. Mal statt und erinnert daran, dass in der dunklen Jahreszeit das Unfallrisiko auf der Strasse höher ist. Dies gilt insbesondere für Personen, die zu Fuss, mit dem Velo, dem E-Bike oder einem Roller unterwegs sind.

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Amriswil TG: Motorradfahrer (19) kollidiert mit Autofahrer (52) und verletzt sich leicht

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Montag in Amriswil ein Motorradfahrer verletzt. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. Gemäss den Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau war ein 52-jähriger Autofahrer kurz vor 19.30 Uhr auf der Weinfelderstrasse in Richtung Weinfelden unterwegs. Als er nach links in die Mittlere Grenzstrasse abbiegen wollte, musste ein entgegenkommender Motorradfahrer eine Vollbremsung einleiten. Dabei stürzte er und stiess mit dem abbiegenden Auto zusammen.

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Wetter Oktober 2021: Vielerorts leicht zu kühl, zu trocken und zu sonnig

Der bisherige Oktober war temperaturmässig leicht zu kühl bis normal, im Norden deutlich zu trocken und teilweise deutlich zu sonnig. Bis Ende Monat wird sich an der Bilanz nur wenig ändern. Der bisherige Oktober ist mit wenigen Ausnahmen wenig spektakulär verlaufen. Nachfolgend soll eine Zwischenbilanz bezüglich Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer gegeben werden.

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Märstetten TG: Baumaschine überschlagen

Am Montag überschlug sich in Märstetten ein Raupendumper. Es wurde niemand verletzt. Ein 38-jähriger Mann war kurz nach 16 Uhr beim Weiher Grubmühle mit einem Raupendumper mit Sanierungsarbeiten des Chemibachs beschäftigt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau blockierte plötzlich eine Raupe und die Arbeitsmaschine stürzte in den Bach. Es wurde niemand verletzt.

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Kanton Solothurn: Nur wer leuchtet, wird rechtzeitig gesehen

Die Tage werden kürzer und die Lichtverhältnisse zunehmend schlechter. In der Dämmerung und in der Nacht ist das Unfallrisiko im Strassenverkehr dreimal höher als am Tag. Jeder Unfall ist einer zu viel – reduzieren Sie das Risiko und machen Sie sich sichtbar. Das Unfallrisiko wird von Fussgängern und Zweiradfahrern oftmals unterschätzt. Vor allem in der Dämmerung, in der Nacht oder bei schlechtem Wetter werden dunkel gekleidete Verkehrsteilnehmer erst in 25 Meter Entfernung erkannt. Helle Kleidung und Signal- oder Neonfarben verbessern die Sichtbarkeit bereits auf 40 Meter und reflektierende Elemente sogar auf 140 Meter. Aber nicht nur in der Nacht, auch tagsüber ist es wichtig, gut sichtbar zu sein. Jeder Unfall ist einer zu viel.

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Burgdorf BE: Anhaltung nach Verdachtsmeldung - Einbruchserie geklärt

Ein Ende August in Burgdorf angehaltener mutmasslicher Einbrecher ist im Rahmen anschliessender Ermittlungen mit weiteren Einbruchdelikten in Verbindung gebracht worden. Dem Mann werden insgesamt 14 Einbrüche im Juli und August in der Region Burgdorf zur Last gelegt, zudem hielt er sich zu jenem Zeitpunkt rechtswidrig in der Schweiz auf. Er befindet sich in Haft. Am Sonntag, 29. August 2021, wurde aus der Nachbarschaft am Einschlagweg in Burgdorf eine verdächtige Beobachtung bei der Kantonspolizei Bern gemeldet. Im Zuge der eingeleiteten Massnahmen konnte ein mutmasslicher Einbrecher angehalten werden (Polizei.news berichtete).

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Bürglen / Schattdorf UR: Standaktion zum Nationalen Tag des Einbruchschutzes

Am ersten Montag nach dem Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit findet der Nationale Tag des Einbruchschutzes statt. Das Datum fällt dieses Jahr aufgrund des Feiertages auf Dienstag, 2. November 2021. Der Zeitpunkt des Präventionstages wurde ganz bewusst gewählt, denn durch die Zeitumstellung wird es abends früher dunkel und Einbrecher können im Schutz der Dämmerung leichter einbrechen, während die Bewohnerinnen und Bewohner oft noch bei der Arbeit sind. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung zum Thema Einbruchsschutz zu informieren.

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Zermatt VS: Matterhorn - Alpinist (†) stürzt über 1000 Meter in den Tod

Am Sonntag 24. Oktober 2021 kam es am Matterhorn zu einem Bergunfall. Dabei verlor eine Person ihr Leben. Zwei Alpinisten befanden sich im Aufstieg auf das Matterhorn über den Südwestgrat (Liongrat). Auf einer Höhe von etwa 4'400 m. ü. Meer kam einer der beiden Alpinisten zu Fall und stürzte über 1’000 Meter über die Westwand des Matterhorns. Die beiden Alpinisten waren zu diesem Zeitpunkt nicht angeseilt.

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Sinus 2021: Senioren und Kinder verunfallen oft zu Fuss

Im Schweizer Strassenverkehr sind in den letzten fünf Jahren durchschnittlich 220 Personen getötet und mehr als 3700 schwer verletzt worden. Die neue Publikation „Sinus 2021“ der BFU zeigt: Bei welcher Art der Mobilität die Menschen am häufigsten verunfallen, ist altersabhängig. Kinder trifft es vor allem, wenn sie zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs sind, junge Erwachsene beim Auto- oder Motorradfahren, Erwachsene beim Motorradfahren, Seniorinnen und Senioren ab 75 Jahren wiederum zu Fuss. Dies gilt es bei der Unfallprävention zu berücksichtigen.

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Chur GR: PW-Lenker (89) kollidiert mit Kandelaber

Am Montagabend (25.10.2021) um 18:30 Uhr hat sich auf der Scalärastrasse ein Selbstunfall mit einem Personenwagen ereignet. Die Insassen blieben unverletzt. Der 89-jährige Personenwagenlenker fuhr über die Scalärastrasse in Richtung Masanserstrasse. Bei der starken Linkskurve geriet er über den rechten Fahrbahnrand hinaus und kollidierte mit dem dortigen Kandelaber.

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#ufpasse - Kampagne zum Thema Kartensicherheit beim Online-Shopping

Im Internet mit der Debit- oder Kreditkarte bezahlen ist beliebt. Das ruft auch Betrüger auf den Plan. Umso wichtiger ist es, dass Kartenbesitzerinnen und Kartenbesitzer die wichtigsten Vorsichtsmassnahmen beachten. Die Polizei macht deshalb im Rahmen von Card Security mit der aktuellen Kampagne #ufpasse auf die häufigsten Gefahren beim Online-Shopping aufmerksam.

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Region Locarno TI: Schwere Verletzung des Strassenverkehrsgesetzes

Wie die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei mitteilten, wurde am 23.10.2021 ein 49-jähriger polnischer Autofahrer wegen einer Reihe von schweren Verkehrsdelikten in Untersuchungshaft genommen. Nach einer ersten Rekonstruktion fuhr der 49-Jährige kurz vor 18.30 Uhr mit einem Lastwagen mit polnischem Kennzeichen von Tenero in Richtung des Kreisverkehrs am Hafen von Mappo.

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A5 / Colombier NE: Fahrzeug kollidierte mit Anhänger

Am Montag, den 25. Oktober 2021, um 13:40 Uhr, fuhr ein Lieferwagen, der von einem französischen Staatsangehörigen gesteuert wurde, auf der A5 in Richtung Lausanne. Als das Fahrzeug Colombier erreichte, kollidierte es mit einem Anhänger, der für die Signalisierung von Brücken und Fahrbahnen verwendet wurde und der zur Sicherheit der Straßenarbeiter auf der rechten Fahrspur stand.

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Les Bayards / Le plat-de-la-Main NE: Motorradfahrer verletzt - Rega im Einsatz

Am Samstag, den 23.10.2021, gegen 18:00 Uhr, fuhr ein Auto, das von einem 24-Jährigen aus Les Verrières gesteuert wurde, auf der Strasse von Les Bayards in Richtung Cernil. In der Ortschaft Le plat-de-la-Main kollidierte aus noch zu klärenden Gründen die linke vordere Ecke des Wagens mit einem Motorrad, das von einem 18-Jährigen aus Fleurier gefahren wurde, der in die entgegengesetzte Richtung fuhr.

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Montlingen SG / A13: Handwerker (29) fällt in 1,5 Meter tiefen Schacht – schwer verletzt

Am Montag (25.10.2021), kurz vor 10:45 Uhr, hat sich im Montlinger Tunnel, auf der Autobahn A13, ein Arbeitsunfall ereignet. Ein 29-jähriger Mann fiel während Messarbeiten in einen eineinhalb Meter tiefen Schacht. Er wurde dabei verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. Aufgrund diverser Arbeiten befanden sich mehrere Handwerker in einer Tunnelzentrale. In einem Lagerraum wurde durch die Handwerker eine Schacht zum Kabelkeller geöffnet. Anschliessend sollten Kabel durch den Schacht in den Keller befördert werden.

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Belp BE: Kollision zwischen zwei Fahrzeugen - Mann bei Unfall verletzt

Am Montagnachmittag hat sich in Belp eine Kollision zwischen zwei Fahrzeugen ereignet. Ein Mann wurde verletzt und mit einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Verkehr musste wechselseitig geführt werden. Am Montag, 25. Oktober 2021, kurz vor 14.45 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern die Meldung ein, wonach es auf der Muristrasse in Belp zu einem Unfall gekommen sei.

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Dierikon LU: Auffahrunfall zwischen zwei Personenwagen – eine Person verletzt

Heute Nachmittag ereignete sich in Dierikon, unmittelbar nach der Ausfahrt des Autobahnzubringers Rontal, eine Auffahrkollision zwischen zwei Autos. Eine Person wurde verletzt. Am Montag, 25. Oktober 2021, kurz nach 13:30 Uhr fuhr eine Autofahrerin durch den Autobahnzubringer Rontal von Buchrain in Richtung Dierikon. Unmittelbar nach der Tunnelausfahrt kam es zu einer Auffahrkollision mit einem stehenden Personenwagen. Die Autofahrerin wurde beim Unfall verletzt und durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.

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Menzingen ZG: 59-jähriger Motorradfahrer tödlich verunglückt

Auf der Neudorfstrasse (Finstersee) ist ein Motorrad mit einem Lieferwagen zusammengestossen. Der Mann verstarb noch auf der Unfallstelle. Der Unfall ereignete sich am Montag (25. Oktober 2021), kurz nach 10:00 Uhr, auf der Neudorfstrasse zwischen der Strafanstalt Bostadel und Menzingen. Ein 59-jähriger Motorradlenker, der bergwärts unterwegs war, beabsichtigte einen vor ihm fahrenden Lastwagen zu überholen. Dabei prallte er frontal in einen Lieferwagen, der in entgegengesetzter Richtung fuhr sowie in ein ihm nachfolgendes Auto. Beim Unfall wurde der 59-jährige Zweiradlenker so schwer verletzt, dass er noch auf der Unfallstelle seinen Verletzungen erlag.

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Herisau AR: Auffahrkollision zwischen Lieferwagen und Personenwagen

Unbestimmte Verletzungen im Nackenbereich hat sich am Montag, 25. Oktober 2021, ein Lenker bei einer Auffahrkollision zwischen einem Lieferwagen und einem Personenwagen in Herisau zugezogen. Ein 30-jähriger Lenker fuhr kurz nach 11.30 Uhr mit seinem Lieferwagen auf der St. Gallerstrasse in Richtung St. Gallen. Dabei realisierte er zu spät, dass der Personenwagen vor ihm wegen einem abbiegenden Fahrzeug abgebremst hatte und prallte in der Folge gegen dessen Heck.

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St.Gallen SG: Landwirtschaftliches Fahrzeug nach Unfall gesucht

Am Montagmorgen (25.10.2021) kam es auf der St.Georgen-Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem landwirtschaftlichen Fahrzeug. Das landwirtschaftliche Fahrzeug wurde nach dem Unfall ohne anzuhalten weitergelenkt, weshalb die Polizei Zeugen sucht. Am Montagmorgen kurz nach 9 Uhr kam es auf der St.Georgen-Strasse, Höhe Buchstrasse, zu einer Streifkollision zwischen einem Auto und einem landwirtschaftlichen Fahrzeug. Das landwirtschaftliche Fahrzeug mit einem Gitteraufbau wurde auf der St.Georgen-Strasse aufwärts gelenkt und fuhr nach dem Unfall weiter. Verletzt wurde niemand.

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Reichenbach im Kandertal BE: Zwei Leichtverletzte nach Verkehrsunfall

Am Montagmorgen ist es in Reichenbach im Kandertal zu einem Verkehrsunfall mit drei involvierten Autos gekommen. Zwei Lenker wurden leicht verletzt und mit je einer Ambulanz ins Spital gebracht. Der Unfall wird untersucht. Die Meldung zu einem Verkehrsunfall auf der Umfahrungsstrasse beim Flugplatz in Reichenbach im Kandertal ging bei der Kantonspolizei Bern am Montag, 25. Oktober 2021, gegen 5.50 Uhr ein. Gemäss aktuellen Erkenntnissen war ein Auto von Reichenbach im Kandertal herkommend in Richtung Frutigen unterwegs gewesen, als es kurz vor einer Rechtskurve zur seitlich-frontalen Kollision mit einem entgegenkommenden Auto kam.

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Wasen im Emmental BE: 76-jähriger Autolenker bei Selbstunfall schwer verletzt

Am Montagmorgen hat sich in Wasen im Emmental ein Selbstunfall ereignet. Ein Autolenker wurde schwer verletzt und mit einem Helikopter der Rega ins Spital geflogen. Der Unfall wird untersucht. Am Montag, 25. Oktober 2021, kurz vor 10.25 Uhr, wurde der Kantonspolizei Bern ein Selbstunfall auf der Bahnhofstrasse in Wasen im Emmental (Gemeinde Sumiswald) gemeldet. Aktuellen Erkenntnissen zufolge war das Auto von der Dorfstrasse herkommend in Richtung Bahnhofstrasse unterwegs gewesen, als es aus noch zu klärenden Gründen in einer Rechtskurve auf Höhe der Hausnummer 1 die Strasse überquerte und in der Folge in eine Hausfassade prallte.

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Oftringen AG: Auto nach heftiger Kollision auf dem Dach gelandet

Heute früh stiessen am Striegel bei Oftringen zwei Autos heftig zusammen. Eines der beiden überschlug sich und landete auf dem Dach. Eine Beteiligte wurde verletzt. Der Unfall ereignete sich am Montag, 25. Oktober 2021, um 6.20 Uhr auf der Striegelstrasse in Oftringen. Die Lenkerin eines Fiat fuhr vom Zentrum kommend in Richtung Striegel und wollte nach links in Richtung Walterswil abbiegen.

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Kanton BL: Zeitumstellung - Vorsicht, Einbrecher nutzen frühe Dämmerung

Mit der Zeitumstellung vom 31. Oktober 2021 steigt die Gefahr von Dämmerungseinbrüchen. Die Polizei Basel-Landschaft bittet die Bevölkerung, ihre Umgebung im Auge zu behalten und verdächtige Feststellungen umgehend via Notruf 112 zu melden. Mit dem frühen Eindunkeln sind vermehrt Einbrecher am Werk, welche im Schutz der Dämmerung ihrer deliktischen Tätigkeit nachgehen. Diese Einbrüche werden hauptsächlich in der Zeit zwischen 17.00 Uhr und 22.00 Uhr verübt.

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Oberaach TG: Schnellfahrer (20) aus dem Verkehr gezogen

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntagnachmittag in Oberaach einen Autofahrer angehalten, der mit 144 km/h ausserorts unterwegs war. Der Autofahrer passierte kurz vor 15.30 Uhr an der Hauptstrasse in Richtung Waldhof die mobile Geschwindigkeitsmessanlage der Kantonspolizei Thurgau. Dabei wurde der 20-Jährige ausserorts mit einer Geschwindigkeit von 144 km/h gemessen.

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Sturm und sintflutartiger Regen im Westen der USA

Über dem Nordpazifik brodelt es ordentlich in der Wetterküche, angetrieben von einem stark ausgeprägten Jetstream bilden sich hier immer neue Sturmtiefs. Auch aktuell liegt ein solch riesiges Orkantief vor der Westküste der USA und Kanadas. In den letzten beiden Tagen entwickelte es sich extrem dynamisch, innerhalb von kurzer Zeit sank der Druck um 60 hPa. Mit 942 hPa wurde gestern der tiefste je gemessene Luftdruck in diesem Bereich des Pazifiks registriert, dieser Wert liegt im Bereich tropischer Hurrikans! Der Orkan peitscht zudem das Meer auf, von den Messbojen wurde Wellenhöhen zwischen 10 und 15 Meter erfasst. In der Sierra Nevada wurden auf den Gipfeln Böen von über 200 km/h gemessen, am Squaw Mountain in der Nähe des Lake Tahoe waren es beispielsweise 225 km/h.

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Altdorf UR / A2: Auffahrunfall mit zwei Personenwagen – eine Person verletzt

Am Sonntag, 24. Oktober 2021, gegen 18.30 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit Berner Kontrollschildern auf der A2 Richtung Nord. Unmittelbar vor der Ausfahrt Altdorf kam es aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens zu einem Rückstau. Diese Situation bemerkte die PW-Lenkerin zu spät. In der Folge kollidierte sie mit einem voranfahrenden Personenwagen mit Zürcher Kontrollschildern. Die Beifahrerin des Zürcher Personenwagens wurde leicht verletzt. Sie wurde durch den Rettungsdienst ins Kantonsspital Uri überführt. Der Sachschaden beträgt rund 25'000 Franken.

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Basel BS: Drei Unbekannte berauben Mann (30) – Zeugenaufruf

Am Sonntag, 24. Oktober 2021, zwischen 18.00 und 18.30 Uhr, haben drei Unbekannte beim Vogesenplatz unter der Luzernerring-Brücke einen 30-jährigen Mann beraubt. Es wurde niemand verletzt. Nach den bisherigen Ermittlungen der Kriminalpolizei der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hatten sich drei Personen mit zwei Hunden dem Mann genähert. Einer der Täter bedrohte ihn mit einer Stichwaffe. Er entwendete ein Portemonnaie unter anderem mit Bargeld und ein Mobiltelefon. Anschliessend entfernten sich die drei Männer. Sie stiegen über die Treppe zur Luzernerring-Brücke hoch und gingen Richtung Flughafenkreisel.

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Urnäsch AR: Selbstunfall – Totalschaden nach riskantem Fahrmanöver

Am Sonntagnachmittag, 24. Oktober 2021, hat sich auf der Schwägalpstrasse in Urnäsch ein Selbstunfall mit einem Auto ereignet. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Am Auto entstand Totalschaden. Um 15.50 Uhr lenkte ein 20-Jähriger sein Auto von Urnäsch kommend, bergwärts in Richtung Schwägalp. Im Bereich der scharfen Chräzerlikurve beschleunigte der Autofahrer dermassen, dass das Fahrzeugheck auf der trockenen Fahrbahn ausbrach. Trotz Versuchen das Auto wieder unter Kontrolle zu bringen geriet der Mann mit seinem Auto gegen das rechtsseitige, ansteigende Strassenbord und kam erst oberhalb der angrenzenden Stützmauer zum Stilstand.

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Aadorf TG: Autofahrer (78) kommt von Fahrbahn ab

Ein Autofahrer kam am Sonntagmittag in Aadorf von der Fahrbahn ab und neben den Bahngleisen zum Stillstand. Es wurde niemand verletzt. Ein Autofahrer war gegen 13 Uhr auf der Sirnacherstrasse in Richtung Guntershausen bei Aadorf unterwegs. Gegenüber den Einsatzkräften der Kantonspolizei Thurgau gab der 78-Jährige an, ausgangs Aadorf das Bewusstsein verloren zu haben. Dabei kam er rechts von der Strasse ab und neben den Gleisen zum Stillstand.

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St.Gallen SG: 19-jährige Velofahrerin nach Kollision mittelschwer verletzt

Am Sonntagnachmittag (24.10.2021) ereignete sich auf der Lukasstrasse eine Kollision zwischen einem Auto und einer Velofahrerin. Die Zweiradfahrerin verletzte sich und musste ins Spital gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen. Am Sonntag war ein 18-jähriger Autofahrer kurz nach 13.30 Uhr auf der Lukasstrasse in Richtung Heiligkreuzstrasse unterwegs. Nach der Linkskurve auf Höhe der Liegenschaft Nr. 7 kam es zu einer Kollision mit einer Velofahrerin, welche auf der Lukasstrasse in gleiche Richtung fuhr. Die 19-jährige Zweiradfahrerin verletzte sich mittelschwer und musste durch die Rettungssanität ins Spital gebracht werden.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.