Schweiz

Kanton Jura: Sicherheit im Strassenverkehr - Mehr Sicherheit auf dem Weg zur Schule

Ab dem 25. Oktober, wenn die Tage kürzer werden, werden die Schüler wieder auf dem Weg zur Schule sein. Neben der Wahl eines geeigneten Weges und dem Tragen von sichtbarer Kleidung kann die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg durch geeignete und zugängliche Rahmenbedingungen erheblich verbessert werden. Pedibuslinien, der Beitrag der Patrouillen und die Annahme eines Schulmobilitätsplans sind sehr wirksame Lösungen.

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Zermatt VS: Bergunfall am Matterhorn fordert zwei Todesopfer

Am Dienstag, 19. Oktober 2021 stürzten zwei Alpinisten beim Aufstieg über die Matterhorn-Nordwand ab. Die beiden Männer konnten nur noch tot geborgen werden. Der Unfall ereignete sich gegen Mittag. Die beiden Alpinsten (CH-1996 sowie CH-1997) befanden sich zu diesem Zeitpunkt angeseilt im Aufstieg. Auf einer Höhe von ca. 4'140 m. ü. Meer stürzten die zwei Männer - aus derzeit nicht geklärten Gründen - über die Nordwand ab. Sie konnten nur noch tot geborgen werden.

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Muttenz BL: Kollision zwischen Lieferwagen und Motorradlenkerin (23)

Am Mittwochmorgen, 20. Oktober 2021, kurz vor 08.30 Uhr, kam es auf der Birsfelderstrasse in Muttenz BL zu einem Verkehrsunfall mit einem Lieferwagen und einem Motorrad. Die Motorradlenkerin wurde dabei verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr die 23-jährige Motorradlenkerin auf der Birsfelderstrasse in Richtung Pantheon. Infolge einer Baustelle kam es zu einer Staubildung. Dies bemerkte die Motorradlenkerin, aus noch nicht restlos geklärten Gründen, zu spät und fuhr frontal auf das Heck des stehenden Lieferwagens auf.

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Engwang TG: 64-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt

Beim Zusammenstoss mit einem Auto wurde am Mittwoch bei Engwang ein Motorradfahrer schwer verletzt. Er musste durch die Rega ins Spital geflogen werden. Kurz vor 14 Uhr war ein 46-jähriger Autofahrer auf der Kreuzlingerstrasse von Märstetten in Richtung Engwilen unterwegs und wollte nach links in Richtung Wagerswil abbiegen. Dabei kam es zum Zusammenstoss mit einem entgegenkommenden, vortrittsberechtigten Motorradfahrer. Der 64-Jährige wurde schwer verletzt und nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit der Rega ins Spital geflogen. Der Autofahrer wurde leicht verletzt und vor Ort medizinisch versorgt.

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Andermatt UR: Drei Personen bei Auffahrkollision verletzt

Heute Mittwoch, 20. Oktober 2021, kurz nach 12.00 Uhr, fuhr der Lenker eines Personenwagens mit Luzerner Kontrollschildern, gefolgt vom Lenker eines Graubündner Personenwagens, auf der Oberalpstrasse in Richtung Passhöhe. Kurz nach dem Tunnel Grind musste der Luzerner PW-Lenker sein Fahrzeug verkehrsbedingt verlangsamen. Dies bemerkte der nachfolgende Lenker zu spät. In der Folge kam es zu einer Auffahrkollision. Der Luzerner Fahrzeuglenker, seine Mitfahrerin sowie die Beifahrerin des Bündner Personenwagens zogen sich leichte Verletzungen zu.

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Zürich ZH: Mann nach Kollision mit Tram verstorben – Zeugenaufruf

Am Mittwochnachmittag, 20. Oktober 2021, kam es im Kreis 6 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem Fussgänger. Dieser verstarb noch auf der Unfallstelle. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen. Gemäss den aktuellen Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich fuhr ein Tram 2000 der Linie 11 kurz nach 13.00 Uhr auf der Hofwiesenstrasse in Richtung Bucheggplatz. Im Bereich des Fussgängerstreifens, kurz vor der Tramhaltestelle „Bad Allenmoos“, kam es zur Kollision zwischen dem Tram und einem Fussgänger.

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Willisau LU: Algerier (31) nach Diebstählen aus Fahrzeugen festgenommen

In der vergangenen Nacht hat die Polizei in Willisau einen Mann festgenommen. Ihm wird vorgeworfen, vorgängig mehrere parkierte, unverschlossene Fahrzeuge geöffnet und daraus Gegenstände entwendet zu haben. Dank der Fährtenarbeit von Polizeihund Capo konnte der Mann gestellt und festgenommen werden. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee. Am Mittwoch, 20. Oktober 2021, kurz vor 03:00 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in Willisau ein Mann beobachtet werde, welcher sich an parkierten, unverschlossenen Fahrzeugen zu schaffen mache. Im Rahmen der Fahndung nach dem unbekannten Mann konnte der Polizeihund Capo eine Fährte aufnehmen.

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St.Gallen SG: Nach Kollision weitergefahren - Zeugenaufruf

Am Dienstag (19.10.2021) kam es auf der Verzweigung Hafnersbergstrasse/Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrradfahrer, worauf der Zweiradfahrer stürzte und sich leichte Verletzungen zuzog. Die unbekannte Lenkerin des Autos setzte ihre Fahrt fort, ohne sich um den Verletzten zu kümmern. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen. Am Dienstagabend kurz nach 18 Uhr kam es auf der Verzweigung Hafnersbergstrasse/Zürcher Strasse zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrradfahrer. Der 46-jährige Zweiradfahrer stürzte in der Folge und zog sich eher leichte Verletzungen am Bein zu. Gemäss seinen Aussagen wurde das Auto durch eine weibliche Person gelenkt, welche die Fahrt fortsetzte, ohne sich um den Verletzten zu kümmern.

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La Roche FR: Hoflader überschlägt sich – Kind wird unter Fahrzeug eingeklemmt

Gestern Nachmittag verlor ein Mann, in Begleitung seines Sohnes, in La Roche am Steuer seines landwirtschaftlichen Fahrzeugs die Kontrolle über das Fahrzeug. Der Lenker wurde aus dem Fahrzeug geschleudert, das Fahrzeug überschlug sich mit dem Kind und landete unterhalb der Böschung in einem Bach. Das Bein des Kindes blieb im Fahrzeug eingeklemmt. Das verletzte Kind wurde von den Rettungssanitätern und der Feuerwehr des Verstärkungszentrums Bulle geborgen. Es wurde anschliessend mit der Rega in ein Spital gebracht. Am Dienstag, 19. Oktober, gegen 16:40 Uhr, intervenierte die Kantonspolizei in La Roche wegen eines Verkehrsunfalls mit einem verletzen Kind.

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Scuol GR: Kollision zwischen Auto und E-Bike

Am Mittwochmorgen ist es beim Spital Scuol zwischen einem überholenden Automobilisten und einer abbiegenden E-Bikerin zu einer Kollision gekommen. Die Fahrradfahrerin stürzte und verletzte sich leicht. Der 32-jährige Automobilist beabsichtigte am Mittwoch gegen 07.15 Uhr auf der Engadinerstrasse Höhe Zufahrt Spital Scuol die 61-Jährige auf dem E-Bike zu überholen. Als er sich in unmittelbarer Nähe der Zweiradfahrerin befand, bog diese ohne Anzeichen nach links zum Spital ab.

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Kanton GL: Ermittlungsverfahren gegen mehrere Betäubungsmittelhändler abgeschlossen

Die Kantonspolizei Glarus ermittelte seit Februar 2021 gegen mehrere junge Männer aus der Gemeinde Glarus Nord wegen Handel mit Cannabis und Kokain. Anlässlich einer Personenkontrolle eines 25-jährigen deutschen Staatsangehörigen in Mollis konnten 100 Gramm Cannabis sichergestellt werden. Im Laufe des Ermittlungsverfahrens wurden fünf Hausdurchsuchungen durchgeführt und vier Personen vorläufig verhaftet. Bei den verhafteten Personen handelt es sich um Männer im Alter zwischen 23 und 27 Jahren aus Deutschland, der Türkei, Italien und der Schweiz. Nach Schätzungen bewegt sich die gesamthaft gehandelte Menge an Cannabis im zweistelligen Kilobereich, dazu Kokain im dreistelligen Grammbereich.

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Morgen Donnerstag erstes "Herbststürmli"

Über Skandinavien hat sich ein riesiges Sturmtief namens Ignatz installiert. Sein Windfeld tangiert grosse Teile Europas, vor allem in Frankreich, in den Benelux-Staaten, in Deutschland sowie später in Polen und im Baltikum gibt es einen veritablen Herbststurm. Die Schweiz wird allerdings nur randlich davon betroffen, die stärksten Windböen erreichen dabei im Flachland zwischen etwa 60 und 80 km/h, auf den Jurahöhen und ausgesetzten Voralpengipfeln liegen auch lokal Orkanböen (Böen ≥ 118 km/h) drin!

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Salenstein TG: Marokkaner und Algerier nach Diebstahl aus Auto festgenommen

Die Kantonspolizei Thurgau hat in der Nacht zum Mittwoch in Salenstein zwei Männer nach dem Diebstahl aus einem Auto festgenommen. Gegen 23.45 Uhr alarmierte ein aufmerksamer Anwohner die Kantonalen Notrufzentrale und gab an, dass soeben zwei Personen sein Fahrzeug durchsucht und anschliessend geflüchtet seien. Eine Patrouille der Kantonspolizei Thurgau konnte die beschriebenen Männer kurz nach Mitternacht beim Bahnhof Mannenbach-Salenstein festnehmen.

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Goldach SG: Plastikmüll auf heisser Herdplatte verursacht Rauchentwicklung

Am Dienstag (19.10.2021), um 19:00 Uhr, hat ein Anwohner der Sulzstrasse eine Rauchentwicklung in einer Wohnung gemeldet. Die ausgerückte Feuerwehr fand einen eingeschalteten Herd vor. Darauf befand sich Plastikmüll, welcher bereits am Schmelzen war. Die Feuerwehr konnte den Herd rasch abstellen und die Situation unter Kontrolle bringen. Sie musste anschliessend die Wohnung lüften.

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Turgi AG: Verletzte Fahrradfahrerin (40) nach Kollision mit Personenwagen

Am Dienstagabend kam es in Turgi zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad. Die Fahrradlenkerin wurde dabei verletzt. Der Unfall ereignete sich am 19.10.2021, kurz vor 19:30 Uhr, auf der Vogelsangstrasse in Turgi. Die in Richtung Gebenstorf fahrende 40-jährige Fahrradlenkerin wollte bei der Einmündung Austrasse die Vogelsangstrasse fahrend auf dem Fussgängerstreifen überqueren und kollidierte mit der Beifahrertür des in Richtung Untersiggenthal fahrenden Renault eines 36-jährigen Lenkers.

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Seedorf UR / A2: Geisterfahrerin gestoppt – niemand verletzt

Heute Mittwoch, 20. Oktober 2021, kurz nach 03.00 Uhr, fuhr die Lenkerin eines Personenwagens mit belgischen Kontrollschildern auf der Autobahn A2 im Seelisbergtunnel in Fahrtrichtung Süd. Aufgrund von Unterhaltsarbeiten wurde der Tunnel im Gegenverkehr geführt, weshalb sich die Lenkerin auf der Nordspur befand. Unmittelbar nach der Tunnelausfahrt missachtete die Frau die Umleitungs-Signalisationen und fuhr als Geisterfahrerin auf der Nordspur in Fahrtrichtung Süd weiter.

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Gurtnellen / Altdorf UR: Zwei Personen bei Arbeitsunfällen verletzt

Gemeinde: Gurtnellen Am Dienstag, 19. Oktober 2021, kurz vor 10.30 Uhr, war eine Frau in Gurtnellen mit Arbeiten an einer Holzspaltmaschine beschäftigt. Bei diesem Vorgang rutschte sie mit einer Hand ab und zog sich erhebliche Verletzungen zu. Die 63-jährige Frau wurde durch den Rettungsdienst Uri vor Ort erstversorgt und anschliessend mit dem Rettungsdienst Nidwalden in ein ausserkantonales Spital überführt.

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Herisau AR: Kollision zwischen Personenwagen und Sattelzug

Am Dienstag, 19. Oktober 2021, ist es in Herisau zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Sattelzug gekommen. Die Fahrzeuginsassen blieben unverletzt. Es entstand Sachschaden. Kurz nach 16 Uhr fuhr eine 22-jährige Automobilistin bei der Liegenschaft St. Gallerstrasse 77 auf die Hauptstrasse ein und beabsichtigte in Richtung Herisau zu fahren.

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Esslingen ZH: Arbeitsunfall fordert Todesopfer – Mann (†64)

Bei einem Arbeitsunfall in Esslingen (Gemeinde Egg) ist am Dienstag (19.10.2021) ein Mann ums Leben gekommen. Kurz nach 13 Uhr ging bei der Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich die Meldung ein, dass sich im Gebiet „Aspholz“ ein Arbeitsunfall ereignet habe. Gemäss ersten Erkenntnissen wurde ein Mann beim Fällen eines Baumes von diesem getroffen. Die sofort ausgerückten Einsatzkräfte konnten nur noch den Tod des 64-Jährigen feststellen.

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Bern BE: Verkehrsunfall mit unklarem Hergang - Zeugenaufruf

Am Dienstagnachmittag ist es auf der Laupenstrasse in Bern zu einem Unfall zwischen zwei Autos gekommen. Verletzt wurde niemand. Der Unfallhergang ist unklar. Im Rahmen der Ermittlungen werden Zeugen gesucht. Am Dienstag, 19. Oktober 2021, ging kurz nach 15.40 Uhr die Meldung zu einem Verkehrsunfall an der Laupenstrasse in Bern auf Höhe der Bushaltestelle Hirschengraben ein.

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Sommeri TG: Mottbrand in Holzschnitzelsilo

Bei einem Mottbrand in einem Holzschnitzelsilo in Sommeri entstand am Dienstag Sachschaden, verletzt wurde niemand. Gegen 20.15 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass aus einem Holzschnitzelsilo an der Aspenstrasse Rauch austrete. Rund 30 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hefenhofen-Sommeri kamen vor Ort und konnten den Mottbrand löschen. Eine Spezialfirma pumpte anschliessend mehrere Kubikmeter Holzschnitzel aus dem Silo. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden dürfte wenige tausend Franken hoch sein.

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Mollis GL: Lieferwagenfahrer (33) übersieht PW-Lenkerin (48)

Am Dienstag, 19.10.2021, ca. 18.20 Uhr, ereignete sich an der Kreuzung Kanalstrasse/Bahnhofstrasse in Mollis ein Verkehrsunfall. Ein 33-jähriger Lenker eines Lieferwagens war in Mollis auf der Kanalstrasse in Richtung der kreuzenden Bahnhofstrasse unterwegs. An der Kreuzung übersah er den Personenwagen einer 48-jährigen Lenkerin, die von Näfels in Richtung Mollis unterwegs war. In der Folge prallte der Lieferwagen in den Personenwagen, welcher sich durch die Kollision drehte und mit einer angrenzenden Mauer zusammenstiess.

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Jungfrauregion BE: Berggänger (†61) in Gletscherspalte gestürzt und verstorben

Am Sonntagabend ist der Kantonspolizei Bern ein Berggänger in der Jungfrauregion als vermisst gemeldet worden. Er konnte im Rahmen einer Suchaktion mit Helikoptern am Montag nur noch tot geborgen werden. Am Sonntagabend, 17. Oktober 2021, wurde bei der Kantonspolizei Bern ein Berggänger als vermisst gemeldet. Demnach habe sich der Mann am Samstag, 16. Oktober 2021, alleine auf eine Bergtour in die Jungfrauregion begeben und sei von dieser nicht mehr zurückgekehrt.

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Steffisburg BE / Zubringer A6: Töfffahrer bei Sturz leicht verletzt - Zeugenaufruf

Am Freitagabend ist im Glättimüli-Kreisel auf dem Zubringer A6 in Steffisburg ein Töfffahrer gestürzt. Er erlitt leichte Verletzungen. Zur Klärung des Unfallhergangs werden Zeugen gesucht. Am Freitagabend, 15. Oktober 2021, gegen 17.45 Uhr, befuhr ein Töfffahrer von der Bernstrasse herkommend auf dem Zubringer A6 in Steffisburg den Kreisel Glättimüli und beabsichtigte via dritte Ausfahrt in Richtung Alpenbrücke weiterzufahren.

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Hurden SZ: Mottbrand auf Spielplatz - Zeugenaufruf

Am Sonntag, 17. Oktober 2021, ging kurz vor 8 Uhr bei der Kantonspolizei Schwyz die Meldung ein, dass es auf einem Spielplatz am Kanalweg in Hurden gebrannt hat. Passanten versuchten den Mottbrand im Bereich eines Holztischs zu löschen. Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon schwemmte den Bereich ein. Gemäss ersten Erkenntnissen haben Unbekannte im Verlaufe der Nacht ausserhalb der Feuerstelle ein Feuer entfacht, welches einen Glimmbrand am Tisch und Beschädigungen am Überdachungszelt zur Folge hatte.

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Dierikon LU: Kollision zwischen zwei Autos – Polizei sucht Zeugen

Heute Vormittag ereignete sich an der Industriestrasse in Dierikon ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen. Verletzt wurde niemand. Zur Klärung des Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen. Am Dienstag, 19. Oktober 2021, kurz vor 10:45 Uhr ereignete sich an der Industriestrasse in Dierikon, unmittelbar vor der Einmündung in die Kantonsstrasse, ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen. Beim Unfall wurde niemand verletzt.

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Kerns OW: Wohnungsbrand in MFH

In einem Mehrfamilienhaus in Kerns brach in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Brand aus. Dieser verursachte in der betroffenen Wohnung einen beträchtlichen Sachschaden. Personen wurden nicht verletzt. Der Brand brach in der Nacht vom 18.10.2021 auf den 19.10.2021, um kurz vor halb vier Uhr, in einer Wohnung im 3. Obergeschoss aus. Glücklicherweise erwachte der Bewohner der Wohnung und stellte sofort Brandgeruch fest. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich in den Räumlichkeiten bereits starker Rauch entwickelt.

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Mülligen AG / A1: Gegen Betonmauer geprallt - Zeugenaufruf

Wegen eines anderen Autos musste ein Automobilist heute auf der A1 ausweichen. Er prallte schleudernd gegen die Brückenmauer. Verletzt wurde niemand. Der andere Wagen fuhr weiter und wird gesucht. Der Unfall ereignete sich am Dienstag, 19. Oktober 2021, gegen elf Uhr auf der A1 bei Mülligen. Der Fahrer eines blauen Honda Jazz war auf dem zweiten Überholstreifen in Richtung Zürich unterwegs. Wie er später der Kantonspolizei erklärte, sei beim Reusstal-Viadukt ein grauer Kleinwagen unvermittelt nach links geschwenkt.

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Triengen LU: Brand in Einfamilienhaus – niemand verletzt

Gestern Morgen ist es in einem Einfamilienhaus in Triengen zu einem Brand gekommen. Zwei Personen wurden vor Ort durch den Rettungsdienst untersucht. Sie blieben unverletzt. Die Brandursache ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Am Montag, 18. Oktober 2021, kurz nach 09:45 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass in einem Einfamilienhaus in Triengen ein Brand ausgebrochen sei. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte eine starke Rauchentwicklung festgestellt werden. Die Feuerwehr konnte den Brand in einem Zimmer des Einfamilienhauses löschen. Zwei Personen wurden vor Ort vom Rettungsdienst 144 untersucht, sie blieben unverletzt.

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Sörenberg LU: Bergunfall – Wanderer (†63) tot aufgefunden

Am Montagabend wurde im Gebiet Tannhorn die Leiche eines Wanderers geborgen. Der Mann wurde vorgängig als vermisst gemeldet, nachdem er von einer Wanderung nicht zurückgekehrt war. Die Polizei geht von einem Bergunfall aus. Am Montag, 18. Oktober 2021, kurz vor 22:00 Uhr hat die Rega einen toten Wanderer im Gebiet Tannhorn (Gemeinde Flühli, Ortsteil Sörenberg) entdeckt. Bei dem Verstorbenen handelt es sich um einen 63-jährigen Mann aus dem Kanton Bern. Nachdem er von einer Wanderung nicht zurückgekehrt war, wurde er als vermisst gemeldet. Bei einem Suchflug durch die Rega konnte der Mann tot aufgefunden werden.

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Baar / Cham ZG: Motorrad landet im Gebüsch – Auto in Leitplanke

Im Morgenverkehr ist es auf Zuger Strassen zu zwei Selbstunfällen gekommen. Verletzt wurde niemand. Am Dienstagmorgen (19. Oktober 2021), um 06:45 Uhr, ist ein Motorradfahrer bei der Autobahneinfahrt Baar in Fahrtrichtung Zug/Blegi von der Strasse abgekommen und in das dortige Gebüsch gestürzt. Der 16-jährige Lernfahrer blieb unverletzt. Das Motorrad musste mit einem Kran geborgen werden.

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Kantonspolizei Waadt: Unfallverhütung im Strassenverkehr

Die Prävention ist ein wichtiger Bestandteil der Polizeiarbeit. Die Kantonspolizei Waadt setzt sich gemeinsam mit der Unfallverhütungsstelle BPU für die Reduzierung schwerer Unfälle in der Schweiz ein.  Um effektive Präventionsmassnahmen zu veranlassen, forscht die Unfallverhütungsstelle BPU zu den Unfallursachen. Die Experten prüfen wie viele Unfälle passieren, aus welchen Gründen es zu den Ereignissen kommt und wie sie zu vermeiden sind. In einem kompetenten Team aus Statistikern, Ingenieuren, Psychologen und Bewegungsforschern werden die Sachverhalte ermittelt und wirksame Präventionsmassnahmen konzipiert.

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Temperaturen im Oktober: Wird das der letzte 20er in diesem Jahr?

Heute überqueren uns die Wolken einer Warmfront, mit ihr gelangt ein Schub markant milderer Luft zu uns in den Alpenraum. In Kombination mit im Flachland aufkommendem Südwestwind sowie Föhn in den Alpen wird morgen noch einmal verbreitet die 20-Grad-Marke geknackt. Wie ungewöhnlich ist das für diese Jahreszeit?

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Buchberg SH: Brand in Zweifamilienhausteil

Am Montagabend (18.10.2021) kam es in Buchberg in einem Zweifamilienhaus zu einem Brand. Verletzt wurde beim Vorfall niemand. Am Montagabend (18.10.2021) um zirka 20.10 Uhr meldete ein Bewohner eines Zweifamilienhauses in Buchberg, dass es im anderen Hausteil brenne. Aufgrund dieser Meldung wurde die Feuerwehr WUK (Wehrdienstverband Unterer Kantonsteil) und der Rettungsdienst des Spital Bülach aufgeboten.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.