Schweiz

Chur GR: Von Auto auf Fussgängerstreifen angefahren – Fussgänger schwer verletzt

In Chur ist es am Montag (18.10.2021) kurz nach 16 Uhr auf der Ringstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen bei welchem ein 54-jähriger Fussgänger schwer verletzt wurde. Ein Autofahrer hatte ihn auf dem Fussgängerstreifen angefahren. Der 19-jährige Autolenker fuhr auf der Ringstrasse in Richtung Kasernenstrasse, als der 54- jährige Mann den Fussgängerstreifen zwischen der Felsenau- und der Pulvermühlestrasse überquerte. Der Fussgänger wurde vom Auto erfasst und dabei schwer verletzt.

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Mels SG: Auffahrkollision zwischen Motorrad und Auto

Am Montag (18.10.2021), um 14:45 Uhr, ist auf der Ragazerstrasse ein Motorrad mit einem Auto zusammengestossen. Ein 66-jähriger Motorradfahrer wurde dabei verletzt. Die Rega flog ihn ins Spital. Es entstand Sachschaden in der Höhe von 10'000 Franken. Ein 39-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto auf der Ragazerstrasse von Bad Ragaz Richtung Sargans. Hinter ihm fuhr ein 66-jähriger Motorradfahrer in dieselbe Richtung. Auf Höhe Einmündung Härtistrasse beabsichtige der 38-Jährige mit seinem Auto in diese einzubiegen. Dazu verlangsamte er seine Fahrt. Aus bislang unbekannten Gründen kam es in der Folge zur Auffahrkollision zwischen dem Motorrad und dem Auto.

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Haag SG: Auto kollidiert mit Kind (13) - ins Spital geflogen

Am Montag (18.10.2021), kurz vor 18:00 Uhr, ist auf der Warostrasse ein Auto mit einem 13-jährigen Jungen zusammengestossen. Er wurde dabei verletzt. Die AP3-Luftrettung flog den Jungen ins Spital. Es entstand Sachschaden in der Höhe von mehreren tausend Franken. Eine 38-jährige Frau fuhr mit ihrem Auto auf der Warostrasse Richtung Salezstrasse. Gleichzeitig stieg ein 13-jähriger Junge bei einer Bushaltestelle an der Warostrasse aus einem Bus aus. Anschliessend rannte der Junge mutmasslich auf die Warostrasse, wo er und das Auto der 38-Jährigen zusammenstiessen.

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Widnau SG: Zwei Einbruchdiebstähle in Schrebergartenhäuser

In der Zeit zwischen Sonntagabend und Dienstagnacht (19.10.2021), sind unbekannte Täterschaften in zwei Schrebergartenhäuser im Eisenriet eingebrochen. In beiden Fällen verschafften sie sich gewaltsam Zutritt zu den Häusern. In einem der beiden Schrebergartenhäuser beging die Täterschaft diverse Sachbeschädigungen. Zudem stahl sie Werkzeug und Solarplatten im Wert von mehreren hundert Franken.

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Maienfeld GR: Verlorene Stütze führt zu Schleuderfahrt und plattem Reifen

Am Montag hat ein Automobilist auf der Autobahn in Maienfeld eine Anhängerstütze verloren. Ein ihm folgender Autolenker wich dieser aus und schleuderte. Einem Sattelmotofahrzeug schlitzte die Stütze einen Reifen auf. Ein Automobilist fuhr am Montag kurz vor 11 Uhr auf der Nordspur der Autobahn von Maienfeld in Richtung Sargans. Dabei löste sich an seinem Sachentransportanhänger eine Abstellstütze und fiel auf die Fahrbahn. Ein ihm folgender Autolenker wich der umherfliegenden Stütze aus, worauf sein Fahrzeug in den rechtsseitigen Grünstreifen schleuderte und in den Wildschutzzaun prallte. Ein Chauffeur konnte trotz Vollbremsung eine Kollision mit der Stütze nicht mehr vermeiden. Dabei wurde einer der Doppelreifen seiner Sattelzugmaschine aufgeschlitzt. Er konnte sein Fahrzeug auf dem Pannenstreifen anhalten.

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Dübendorf ZH: Jugendliche Räuberinnen (15, 17) festgenommen

Am Montagabend (11.10.2021) haben zwei jugendliche Täterinnen in Dübendorf zwei weibliche Jugendliche beraubt. Ermittlungen der Kantonspolizei Zürich führten nun zur Verhaftung der mutmasslichen Räuberinnen. Kurz nach 22 Uhr hielten sich zwei 16-Jährige auf einer Sitzbank an der Wilstrasse im Zentrum von Dübendorf auf, als sie von zwei unbekannten Frauen angesprochen wurden. Kurz darauf zog eine der beiden, die sich der Sitzbank genähert hatte, eine Stichwaffe, bedrohte damit die weiblichen Jugendlichen und verlangte die Herausgabe von mitgeführten Wertgegenständen. Nach der Erbeutung eines Mobiltelefons, Bargeld und einer Bankkarte, begaben sich die Räuberinnen Richtung City Center.

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Luzern LU: Frau (35) von unbekanntem Mann verfolgt und vergewaltigt

Am frühen Freitagmorgen wurde in der Stadt Luzern eine Frau verfolgt und von einem unbekannten Mann vergewaltigt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Am frühen Freitagmorgen (15. Oktober 2021), ca. 04.00 Uhr, wurde in der Stadt Luzern eine Frau auf dem Heimweg von einem unbekannten Mann vergewaltigt. Die 35-jährige Schweizerin ging zu Fuss über die Langensandbrücke und bog in die Neustadtstrasse ein. Dabei bemerkte sie, wie sie von einem Mann verfolgt wurde. Dieser hat sie gepackt und in einem Hauseingang vergewaltigt. Danach ist der Täter in Richtung Bundesplatz geflüchtet. Das Opfer hat sich selber bei der Polizei gemeldet und wurde betreut.

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Stadt Zürich ZH: Verkehrsbeschränkung Überlandstrasse

Von Montag, 25. Oktober 2021, 9 Uhr, bis Montag, 15. November 2021, 5 Uhr, sind auf der Überlandstrasse, Abschnitt Winterthurerstrasse bis Aubrugg, Verkehrsbehinderungen zu erwarten: Ab Montag, 25.Oktober, 9 Uhr, bis Montag, 1. November, 6 Uhr, erfolgt die Verkehrsführung stadteinwärts in Etappen einspurig; von 5 bis 9 Uhr stehen stadteinwärts jeweils beide Fahrstreifen zur Verfügung. Ab Dienstag, 2. November, 9 Uhr, bis Montag, 15. November 5 Uhr, erfolgt die Verkehrsführung stadtauswärts in Etappen einspurig; von 16 bis 20 Uhr stehen stadtauswärts jeweils beide Fahrstreifen zur Verfügung. Von Freitag, 5. November, 20 Uhr, bis Montag, 8. November, 5 Uhr, stehen stadteinwärts und stadtauswärts jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung. Die Weststrasse von und nach Wallisellen ist gesperrt. Von Freitag, 12. November, 20 Uhr, bis Montag, 15. November, 5 Uhr stehen stadteinwärts und stadtauswärts jeweils ein Fahrstreifen zur Verfügung.

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Emmenbrücke / Gisikon / Inwil LU: Verkehrsunfälle führen zu Rückstau

Am Dienstagmorgen kam es im Kanton Luzern zu verschiedenen Verekhrsunfällen. Die aufwändigen Bergungs- und Reinigungsarbeiten führten auf verschiedenen Strassen zu Rückstau. Am Dienstagmorgen (19. Oktober 2021), ca. 06.45 Uhr ereignete sich auf der Autobahn A2 in Fahrtrichtung Süden ein Verkehrsunfall. Nach der Einfahrt Nord in Richtung Luzern ist ein Lastwagen auf einen Lieferwagen aufgefahren. Dieser wurde in zwei vorausfahrende Autos gestossen. Eine Person wurde verletzt vom Rettungsdienst 144 in das Spital gebracht. Wegen Bergungs- und Reinigungsarbeiten kam es auf der Autobahn vorübergehend zu Rückstau.

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Reinach BL: Brennende Pfanne erfordert Feuerwehreinsatz – niemand verletzt

Am Montag, 18. Oktober 2021, kurz vor 17.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Schönmattstrasse in Reinach BL zu einem Brandausbruch in einer Küche. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden. Die entsprechende Meldung, wonach es in einer Küche in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging um 17.25 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.

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La Chaux-de-Fonds NE: Raubüberfall auf SBB-Schalter - Zeugenaufruf

Am Montag, 18. Oktober 2021, gegen 15 Uhr, wurde das Personal des SBB-Billettschalters im Bahnhof La Chaux-de-Fonds Opfer eines Raubüberfalls. Zwei bewaffnete Personen betraten das SBB-Gebäude im Bahnhof La Chaux-de-Fonds und bedrohten das Personal mit Handfeuerwaffen. Anschliessend verliessen sie das Gelände auf Fahrrädern in Richtung Osten.

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Thun BE: Vollbrand eines Gewerbegebäudes - Brandursache geklärt

Der Vollbrand eines Gewerbegebäudes in Thun Ende August ist auf Brandstiftung zurückzuführen. Dies haben die Ermittlungen der Kantonspolizei Bern ergeben. Die Täterschaft ist nach wie vor unbekannt. Die Ermittlungen der Spezialisten für Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern zur Ursache vom Vollbrand eines Gewerbegebäudes an der Uttigenstrasse in Thun vom 23. August 2021 (Polizei.news berichtete) sind abgeschlossen. Das Feuer ist auf Brandstiftung zurückzuführen.

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Zur Wochenmitte warm und föhnig

Abgesehen vom Nebel im Flachland durften wir uns am Wochenende über goldenes Oktoberwetter freuen, auch heute ändert sich daran nur im Detail etwas. Im Laufe dieser Woche wird unser Wetter aber dann doch wieder dynamischer. Dabei zeigt die Temperaturkurze bis zur Wochenmitte nach oben, der Knick nach unten lässt aber nicht lange auf sich warten! Heute Montag liegt im Flachland zunächst Nebel mit einer Obergrenze von 500 bis 600 Metern. Diese Schwaden lösen sich zwar auf, die meiste Geduld braucht es dabei aber wieder im Zürcher Unterland, im Thurgau und am Bodensee – hier kann sich das bis Mitte Nachmittag hinziehen.

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Rehetobel AR: Streifkollision zwischen zwei Personenwagen

Am Montag, 18. Oktober 2021, ist es in Rehetobel zu einer Streifkollision zwischen zwei Personenwagen gekommen. Beide Lenkerinnen blieben unverletzt. Kurz vor 7.00 Uhr fuhr eine 29-jährige Automobilistin von Speicherschwendi herkommend in Richtung Rehetobel. In einer scharfen Rechtskurve, im Bereich Habset, kam es zu einer seitlichen Streifkollision mit dem entgegenkommenden Personenwagen einer 30-jährigen Frau.

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Holderbank AG: Alkoholisierter Neulenker (20) prallt gegen Strassenlampe

Mutmasslich alkoholisiert kam ein Neulenker in der Nacht von der Strasse ab und prallte gegen eine Strassenlampe. Der Automobilist blieb unverletzt. Der Sachschaden ist gross. Der Selbstunfall ereignete sich in der Nacht auf Montag, 18. Oktober 2021, auf der Hauptstrasse in Holderbank. In einem BMW M3 fuhr der 20-Jährige durch das Dorf, als er beim Kreisverkehr im Zentrum die Herrschaft über den Wagen verlor. Dieser prallte in der Folge mit grosser Wucht gegen eine Strassenlampe. Trotz plattem Reifen fuhr er mit dem demolierten Auto weiter nach Hause, von wo der Unfall um 1.40 Uhr der Polizei gemeldet wurde.

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Hundwil AR: Motorfahrrad kollidiert mit PW

Sachschaden ist am Sonntag, 17. Oktober 2021, bei einer Kollision zwischen einem Motorfahrrad und einem Personenwagen in Hundwil entstanden. Ein 15-Jähriger fuhr kurz vor 17.15 Uhr mit seinem Motorfahrrad von der Urnäscherstrasse kommend über ein abfallendes Verbindungssträsschen ungebremst in die Hauptstrasse ein und kollidierte dort mit einem vortrittsberechtigten Personenwagen. An den beteiligten Fahrzeugen entstand Schaden in der Höhe von mehreren Hundert Franken. Personen wurden nicht verletzt.

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Herisau AR: Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen

Sachschaden ist am Sonntagnachmittag, 17. Oktober 2021, bei einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Personenwagen in Herisau entstanden. Eine 31-jährige Lenkerin fuhr um 15.15 Uhr mit ihrem Personenwagen von Herisau kommend auf der Hauptstrasse in Richtung Gossau. Dabei realisierte sie zu spät, dass die Personenwagen vor ihr aufgrund der stockenden Verkehrsverhältnisse angehalten hatten und kollidierte in der Folge mit diesen.

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Herisau AR: Einbruchdiebstahl in Fahrradgeschäft

Schaden in noch nicht bestimmter Höhe ist in der Nacht auf Samstag bei einem Einbruchdiebstahl in ein Fahrradgeschäft in Herisau entstanden. Die unbekannte Täterschaft verschaffte sich in der Zeit zwischen Freitag, 15. Oktober 2021, 21.00 Uhr und Samstag, 16. Oktober 2021, 06.00 Uhr über eine Türe gewaltsam Zutritt zu den Geschäftsräumlichkeiten und entwendete aus diesen drei E-Bikes.

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Rapperswil-Jona SG: Vater (54) und Tochter (12) tot aufgefunden

Am Montag (18.10.2021), um 07:45 Uhr, ist von einer aussenstehenden Auskunftsperson gemeldet worden, dass an der Fluhstrasse eventuell etwas vorgefallen sein könnte. Die Rettungskräfte fanden im Einfamilienhaus einen 54-jährigen Schweizer und seine 12-jährige Tochter tot vor. Die Strafverfolgungsbehörden des Kantons St.Gallen gehen davon aus, dass der Vater mutmasslich seine Tochter umbrachte und sich anschliessend suizidierte.

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Zürich ZH: E-Trottinettfahrer (49) kollidiert mit Tram - Zeugenaufruf

Am Montagmittag, 18. Oktober 2021, kam es im Kreis 4 zu einer Kollision zwischen einem Tram und einem E-Trottinettfahrer. Dieser erlitt dabei unbekannte Verletzungen. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeuginnen und Zeugen. Gemäss jetzigen Erkenntnissen der Stadtpolizei Zürich fuhr ein Flexity-Tram der Linie 14 kurz vor 13 Uhr auf der Kasernenstrasse in Richtung Hauptbahnhof. Höhe der Militärbrücke kam es, im Bereich des Fussgängerstreifens, zur Kollision zwischen dem Tram und einem 49-jährigen E-Trottinettfahrer.

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Möriken-Wildegg AG: Vandalen richten an mehreren Orten Sachschaden an

In der Nacht auf Sonntag richteten unbekannte Vandalen an mehreren Orten in Möriken-Wildegg Sachschaden an. Die Polizei sucht Augenzeugen. Weil sie aus der Umgebung ein Alarmsignal hörte, rief eine Frau aus Möriken-Wildegg am Sonntag, 17. Oktober 2021, gegen acht Uhr die Polizei. Diese fand die Ursache wenig später im nahen Freibad, wo jemand einen Notrufknopf betätigt hatte. Personen waren jedoch nirgends anzutreffen.

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Schinznach Bad AG: Velofahrer gesucht - Zeugenaufruf

Gestern Sonntag stiess ein Velofahrer am Aareufer bei Schinznach Bad mit einer Fussgängerin zusammen. Diese stürzte und verletzte sich. Der Radfahrer wird gesucht. Der Unfall ereignete sich am Sonntag, 17. Oktober 2021, etwa um 15.15 Uhr auf dem Feldweg, welcher der Aare entlang führt. In Begleitung einer anderen Frau war die 76- Jährige auf diesem Weg in Richtung Reha-Zentrum Schinznach unterwegs, als sich von hinten ein Radfahrer näherte. Dieser stiess in der Folge mit der Seniorin zusammen, welche dadurch zu Fall kam. Dabei erlitt sie Schürfungen und Prellungen.

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Keine Hinweise auf systematische Gewalt in Bundesasylzentren

Bern-Wabern, 18.10.2021 - Es gibt keine Hinweise darauf, dass die Rechte von Asylsuchenden in den Bundesasylzentren systematisch missachtet werden. Die Grund- und Menschenrechte werden grundsätzlich eingehalten. Zu diesem Schluss kommt Alt-Bundesrichter Niklaus Oberholzer, der im Auftrag des Staatssekretariates für Migration (SEM) untersucht hat, ob Mitarbeitende der Sicherheitsdienste unverhältnismässigen Zwang anwenden. Dies trifft in einzelnen untersuchten Fällen zu, bei denen eine Strafuntersuchung eingeleitet worden ist. In seinem Bericht empfiehlt Oberholzer dem SEM unter anderem, die Ausbildung des Sicherheitspersonals zu überprüfen und zu verbessern sowie Schlüsselpositionen in diesem Bereich mit eigenen Mitarbeitenden zu besetzen. Im Frühling 2021 haben einzelne Medien und Nichtregierungsorganisationen (NGOs) den Vorwurf erhoben, in den Bundesasylzentren (BAZ) komme es zu exzessiver und systematischer Gewaltanwendung durch die Mitarbeitenden der Sicherheitsdienste. Im Auftrag des SEM hat Alt-Bundesrichter Niklaus Oberholzer sieben Vorfälle untersucht, in denen angeblich unverhältnismässiger Zwang gegen Asylsuchende ausgeübt wurde. Er hat weiter untersucht, ob sich aufgrund der Ergebnisse dieser Abklärungen ein konkreter Handlungsbedarf in Bezug auf das Sicherheitsregime und das Betriebskonzept in den BAZ ergibt.

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Kanton LU: Sprayer verursachen hohen Sachschaden - Zeugenaufruf

Unbekannte Sprayer haben am Wochenende im Kanton Luzern ihr Unwesen getrieben. Mit illegalen Farbschmierereien wurden Wände und Autos verschandelt. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. In der Zeit vom Freitag auf den Sonntag (15. Oktober - 17. Oktober 2021) haben unbekannte Sprayer im Kanton Luzern einen Gesamtsachschaden von mehreren zehntausend Franken verursacht. So wurde das Gebäude vom Schulhaus Hübeli in Emmenbrücke mit 26 Graffitis verschandelt. Beim Schulhaus Erlen wurde ein Garagentor versprayt und im Gebiet Schaubhus in Emmenbrücke haben unbekannte einen Lieferwagen mit einem Schriftzug beschädigt. Auch im Bereich der Grossmatte und an der Luzernerstrasse in der Stadt Luzern und an der Bushaltestelle Kupferhammer in Kriens haben Unbekannte diverse Wände versprayt.

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Zizers GR: Auffahrkollisionen auf Autobahn

Am Montagmorgen ist es im Zizerser Feld auf der Südspur der Autobahn zu zwei Auffahrkollisionen gekommen. Die Autobahn war blockiert. Ein 34-jähriger Automobilist fuhr am Montag kurz nach 05.30 Uhr auf der Normalspur der Autobahn in Richtung Chur. Auf dem Zizerser Feld kollidierte er in das Heck eines vorausfahrenden Lastwagens. Sein Auto war frontal schwer beschädigt und kam nicht mehr fahrbar auf der Normalspur zum Stillstand. Die Lastwagenlenkerin konnte ihr Fahrzeug auf dem Pannenstreifen abstellen. Nachdem der 34-Jährige sich von seinem Auto entfernt hatte, kollidierte ein 61-jähriger Autofahrer ins Heck des stehenden Autos.

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Wolhusen / Emmenbrücke LU: Alkoholisiert und unter Drogeneinfluss mit PW unterwegs

Eine 23-jährige Schweizerin fuhr am Samstagabend mit einem Auto in die kleine Fontanne. Die Lenkerin stand unter Alkohol- und Drogeneinfluss. Eine Person wurde verletzt. Auch unter Alkohol- und Drogeneinfluss war ein 37-jähriger Deutscher, welcher mit seinem Auto in Emmenbrücke unterwegs war. Betrunken in kleine Fontanne gefahren

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Zürich-Flughafen ZH: Rega-Helikopter flogen am Wochenende rund 90 Einsätze

Die medizinische Hilfe aus der Luft war an diesem sonnigen Herbstwochenende häufig gefragt. Die Helikopter-Einsatzzentrale der Schweizerischen Rettungsflugwacht Rega organisierte am Samstag und Sonntag, 16. und 17. Oktober, schweizweit rund 90 Helikopter-Einsätze für in Not geratene, schwer erkrankte oder verletzte Menschen. Die Einsätze über das Wochenende deckten das breite Einsatzspektrum der Rega ab: Die Crews standen unter anderem für Patientinnen und Patienten mit akuten Erkrankungen, für Verlegungsflüge von peripheren Spitälern in Zentrumsspitäler sowie nach Berg-, Sport- und Verkehrsunfällen im Einsatz. Allgemein widerspiegeln die Einsatzzahlen der Helikopter-Crews die Wetterbedingungen, das Freizeitverhalten und die Reisetätigkeit der Bevölkerung sowie ausländischer Touristen in der Schweiz.

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Reiden LU: Raubüberfall auf Avec-Shop - Zeugenaufruf

Am frühen Freitagmorgen haben zwei unbekannte Täter eine Avec-Shop in Reiden überfallen. Verletzt wurde niemand. Die Luzerner Polizei sucht Zeugen. Am frühen Freitagmorgen (15. Oktober 2021), ca. 04.30 Uhr, bedrohten zwei unbekannte, maskierte Männer eine Mitarbeiterin vom Avec-Shop an der Grossmatte 1 in Reiden mit einer Pistole und einem Messer. Sie durchsuchten das Geschäft und flüchteten anschliessend ohne Beute durch den Lieferanteneingang in unbekannte Richtung. Die Mitarbeiterin wurde nicht verletzt.

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Davos Wolfgang GR: 35-jährige Motorradfahrerin stürzt – Zeugenaufruf

Am Sonntagvormittag ist auf der Prättigauerstrasse H28 in Davos Wolfgang eine Motorradfahrerin gestürzt. Dem Sturz voraus ging ein Überholmanöver. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen. Die 35-jährige Motorradlenkerin fuhr am Sonntag um 11.10 Uhr auf der Prättigauerstrasse von Davos Laret bergwärts in Richtung Davos Wolfgang. Vor einer Linkskurve führte sie ein Überholmanöver durch und stürzte, als sie wieder auf die rechte Fahrspur zurückfahren wollte. Sie blieb leicht verletzt auf der Fahrbahn liegen.

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Näfels GL: PW-Lenkerin (19) kollidiert mit Motorradfahrer (16)

Am Sonntag, 17.10.2021, 13.55 Uhr, ereignete sich im Dorf in Näfels ein Verkehrsunfall. Die 19-jährige Lenkerin eines Personenwagens beabsichtigte von der Rösslistrasse herkommend nach links auf die Hauptstrasse in Richtung Oberurnen einzubiegen. Dabei kam es zur Kollision mit einem vortrittsberechtigten Motorradfahrer, der in Richtung Netstal unterwegs war.

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Leuzigen BE: Zwei Kinder bei Brand ums Leben gekommen

Am späten Sonntagabend sind beim Brand eines Wohnhauses in Leuzigen zwei Kinder ums Leben gekommen. Vier Personen konnten das Haus verlassen und wurden ins Spital gebracht. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Am Sonntag, 17. Oktober 2021, um 22.40 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Bern ein Notruf wegen eines Brandes in einem Wohnhaus an der Steinackerstrasse in Leuzigen ein. Die sofort ausgerückten Einsatz- und Rettungskräfte stellten beim Eintreffen vor Ort eine starke Rauchentwicklung sowie aus dem Gebäude aufsteigende Flammen fest.

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Wängi TG / A1: Autobrand auf Autobahn - niemand verletzt

Aus noch ungeklärten Gründen kam es am Sonntagabend auf der Autobahn A1 bei Wängi zu einem Autobrand. Es wurde niemand verletzt. Eine 58-jährige Autofahrerin war kurz nach 19 Uhr auf der Autobahn A1 in Richtung St. Gallen unterwegs. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Kantonspolizei Thurgau bemerkte sie Höhe Wängi eine Rauchentwicklung im Motorraum und hielt auf dem Pannenstreifen an. Beim Eintreffen der Polizeipatrouille stand das Auto bereits in Brand.

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Horn TG: Bei Diebstahlversuch überrascht - Algerier (26) festgenommen

Die Kantonspolizei Thurgau hat am Sonntag in Horn nach einem Diebstahlversuch aus einem Auto einen 26-jährigen Algerier festgenommen. Kurz nach 18 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung ein, dass an der Bahnhofstrasse nach einem versuchten Diebstahl aus einem Auto ein Mann zurückgehalten werde. Einsatzkräfte der Kantonspolizei Thurgau waren rasch vor Ort und nahmen den 26-jährigen Algerier fest.

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Unterwasser SG: Auffahrkollision zwischen zwei Autos

Am Sonntag (17.10.2021), um 14:35 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Drei Personen wurden dabei verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken. Ein 22-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Auto auf der Hauptstrasse von Wattwil Richtung Wildhaus. Hinter ihm fuhr eine 19-jährige Frau mit ihrem Auto und einer Beifahrerin in die gleiche Richtung. Höhe Einmündung Stofel beabsichtige der 22-Jährige mit seinem Auto links in diese einzubiegen.

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Hallau SH: Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen fordert mehrere Verletzte

Am Samstagnachmittag (16.10.2021) hat sich in Hallau eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen ereignet. Dabei wurde eine Person schwer und mehrere Personen leicht verletzt, welche allesamt mit der Ambulanz in das Spital überführt werden mussten. Kurz nach 16.40 Uhr am Samstagnachmittag (16.10.2021) ereignete sich in Hallau, auf der Bergstrasse unterhalb der Bergkirche, eine Frontalkollision zwischen zwei Personenwagen. Ein 30-jähriger Personenwagenlenker fuhr die Bergstrasse aufwärts. Aus bislang unbekannten Gründen verlor er in einer Linkskurve die Herrschaft über sein Fahrzeug, kam ins Schleudern, geriet dabei auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich/frontal mit einem korrekt entgegenkommenden Personenwagen. Anschliessend kam das Fahrzeug des Unfallverursachers in den angrenzenden Reben zum Stillstand. Sämtliche Unfallbeteiligten mussten mit der Ambulanz in das Spital gebracht werden.

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Birsfelden BL: Brandfall erfordert Feuerwehreinsatz – niemand verletzt

Am Sonntag, 17. Oktober 2021, kurz nach 15.45 Uhr, kam es an der Muttenzerstrasse in Birsfelden zu einem Brandausbruch in einer Dachwohnung. Verletzt wurde niemand. Am Gebäude entstand grosser Sachschaden. Die entsprechende Meldung, wonach es in einer Dachwohnung eines Mehrfamilienhauses an der Muttenzerstrasse in Birsfelden zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging am Sonntagnachmittag um 15.49 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein.

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Chur GR: Motorradfahrer (62) bei Verkehrsunfall schwer verletzt

In Chur ist es am Samstagnachmittag (16.10.2021) auf der Malixerstrasse zu einem Verkehrsunfall gekommen. Beteiligt waren ein Motorrad und zwei Personenwagen. Der Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Der 62-jährige Motorradfahrer fuhr von Malix herkommend über die Malixerstrasse abwärts. Unterhalb des Grosskehrrank geriet er über die Strassenmitte hinaus und kollidierte seitlich mit dem entgegenkommenden Auto einer 37-Jährigen. Der Motorradlenker konnte sich im Sattel halten, kollidierte aber nach rund 100 Metern mit dem Heck der ihm vorausfahrenden 40-jährigen Automobilistin. Am bergseitigen Strassenbord ist der Motorradfahrer und sein Töff schliesslich zum Liegen gekommen.

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Kanton OW: Waldbrand in abgelegenem Gebiet am Pilatus - Zeugenaufruf

Am Samstag, 16.10.2021, kurz vor dem Mittag ging bei der Kantonspolizei Obwalden die Meldung ein, dass im Wald oberhalb der Alp Stock der Waldboden brenne respektive motte. Gemäss ersten Erkenntnissen hat ein unsachgemäss angelegtes Lagerfeuer einen Schwelbrand im Erdreich ausgelöst. Dieser konnte durch die Feuerwehr Alpnach rasch gelöscht werden. Der Brandherd befand sich im Stockwald am Ende einer Forststrasse auf zirka 1'100 m.ü.M. Der Feuerwehr Alpnach gelang es den Schwelbrand, welcher nahe des Wanderweges auf einer Fläche von zirka 15 x 15 Metern im Boden schwelte, rasch unter Kontrolle zu bringen und schliesslich vollständig zu löschen.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.