Am Abend des 11.11.2025, 20:30 Uhr, kam es zu einem Selbstunfall eines Autolenkers auf der Kernserstrasse in Kägiswil.
Der Lenker prallte mit seinem Auto frontal gegen die Mauer der Autobahnunterführung.
Am Freitag (14.11.2025), kurz vor 21:45 Uhr, ist es auf der Hauptstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Vier Personen wurden verletzt.
Die Schweiz befindet sich auf der Vorderseite eines Tiefs westlich von Portugal in einer südwestlichen Höhenströmung. In den Alpen herrscht eine kräftige Föhnströmung, die sich im Verlauf des Samstags abschwächt.
Am Samstag und Sonntag strömt von Südwesten sukzessive feuchtere Luft in unser Land, wobei die Niederschlagsbereitschaft insbesondere im Westen und Süden zunimmt.
Die Tessiner Kantonspolizei und die Gemeindepolizeien führen in der Woche vom 17. bis 23. November 2025 mobile und semi-stationäre Geschwindigkeitskontrollen durch.
Die Massnahme dient der Unfallprävention und soll zu mehr Sicherheit im Strassenverkehr beitragen.
Am Freitagnachmittag (14.11.2025) kam es in Neuhausen am Rheinfall zu einem Verkehrsunfall, nachdem ein Autofahrer einem vortrittsverletzenden Fahrzeug ausweichen musste.
Verletzt wurde niemand.
In den letzten Tagen sind bei der Schaffhauser Polizei erneut vermehrt Meldungen von Betrugsversuchen eingegangen.
In zwei Fällen wurden Personen im Kanton Schaffhausen Opfer der Betrugsmasche.
Im Rahmen des Projekts Verkehrsmanagement rechtes Thunerseeufer wird in Thun die veraltete Lichtsignalanlage an der Kreuzung Hofstettenstrasse / Göttibachweg ersetzt.
Ab Montag, 17. November 2025, beginnen der Abbruch sowie die erforderlichen Tiefbauarbeiten.
Fussgängerkameras (Bodycams) werden ein fester Bestandteil der Polizeiausrüstung im Kanton Waadt.
Der Staatsrat hat den Entwurf zur Änderung des Kantonspolizeigesetzes gebilligt, der die Einführung dieser neuen Regelung regelt.
Am Donnerstag (13.11.2025) ist an der Engelwiesstrasse ein Brand in einer Küche ausgebrochen.
Verletzt wurde niemand, es entstand ein hoher Sachschaden.
Am Donnerstag (13.11.2025) kam es an der Bionstrasse zu einer starken Rauchentwicklung aufgrund eines Pneus, welcher auf einer eingeschalteten Herdplatte stand.
Verletzt wurde niemand.
Die Polizei teilt mit, dass am Samstag, den 15. November 2025, zwischen 14 und 17 Uhr im Stadtzentrum mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist.
Es kommt zu Verkehrsbeschränkungen.
Die Polizei Oberes Fricktal freut sich bekannt geben zu können, dass zwei neue Mitarbeitende ab 1. November 2025 ihren Dienst bei der Polizei Oberes Fricktal aufgenommen haben: Pol Michael Dietschi und ZA Dijana Karaqi.
Pol Michael Dietschi war zuvor als Polizist bei der Kantonspolizei Aargau im Polizeiposten Frick tätig.
Die SBB hat die Brücke über den Fluss Turtmänna ersetzt, die sich gleich neben dem Tunnel Turtmann der A9 befindet.
Für Schlussmessungen kommt es zu Sperrungen der Autobahn.
Anhand eines Bedrohungsszenarios bei der nationalen Netzgesellschaft Swissgrid übt die Kantonspolizei Aargau mit Unterstützung mehrerer Partnerorganisationen für den Ernstfall.
Die ganztägige Übung findet am 27. November 2025 in Aarau statt, insbesondere im Bereich des Hauptsitzes von Swissgrid.
Die Kantonspolizei teilt mit, dass es heute kurz nach 6 Uhr bei einer Firma zur Herstellung von Mikroteilen an der Via Ponteggia in Cadempino zu einem Brandausbruch kam.
Nach ersten Erkenntnissen geriet aus noch zu klärenden Gründen eine Produktionsmaschine durch Überhitzung in Brand und verursachte dichte Rauchentwicklung.
Vorbereitungsarbeiten für neue Bushaltestellen und punktuelle Kanalsanierungen in Gordola.
Der kantonale Baudienst und die Gemeinde Gordola teilen mit, dass ab Mittwoch, 19. November 2025 bis Ende Februar 2026 Bauarbeiten auf der Via S. Gottardo durchgeführt werden.
Am Freitag (14.11.2025) hat eine unbekannte Person auf einer Baustelle in der Landstrasse in Ruggell ein Feuer gelegt.
Es entstand Sachschaden. Die Landespolizei bittet mögliche Zeugen, sich zu melden.
Auf der Waldaustrasse in Flumenthal ist am Donnerstagabend, 13. November 2025, ein Auto bei einem Selbstunfall auf die Seite gekippt.
Alle Insassen blieben dabei unverletzt.
Ein Neulenker verlor innerorts die Kontrolle über seinen Wagen.
Dieser durchbrach einen Gartenzaun und prallte heftig gegen eine Hauswand. Während niemand verletzt wurde, entstand grosser Schaden.
Ein französischer Motorradfahrer wurde in Boudevilliers mit 97 km/h statt der erlaubten 40 km/h gemessen.
Die Polizei konnte ihn wenig später identifizieren.
Die Kantonspolizei Zürich verhaftete in der Woche nach Halloween drei weitere junge Männer, die dringend verdächtigt werden, in der Halloween-Nacht in Meilen unter anderem Raubstraftaten begangen zu haben.
Etwa um 22.40 Uhr hatte eine Gruppierung von jungen Männern an der Rainstrasse in kurzem Zeitabstand andere Jugendgruppierungen angegriffen. Sie bedrohten sie, gingen sie tätlich an und verletzten sie teilweise.
In Balsthal hat sich am Donnerstagabend, 13. November 2025, eine Kollision zwischen einem Lieferwagen und einer Fussgängerin ereignet.
Dabei ist die Fussgängerin schwer verletzt worden. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sucht die Polizei Zeugen.
Ein Geisterfahrer auf der Autobahn? Bleib ruhig und handle richtig:
Ruf sofort die 117 an – der Polizeinotruf ist rund um die Uhr erreichbar.
Lass dem Fahrzeug Platz und halte Abstand.
Merke dir Standort, Fahrtrichtung und wenn möglich die Geschwindigkeit des Falschfahrers.
Die Kantonspolizei Zürich hat am Dienstagmorgen (11.11.2025) in Winterthur zwei Männer verhaftet und mutmassliches Einbruchswerkzeug sowie Deliktsgut sichergestellt.
Als Fahnder der Kantonspolizei Zürich am Dienstagmorgen eine Kontrolle in einem Hotelzimmer in Winterthur durchführen wollten, versuchten zwei Männer über ein Fenster zu flüchten. Die beiden Georgier im Alter von 33 und 35 Jahren konnten gestoppt und arretiert werden.
Ein kleiner Auffahrunfall, niemand ist verletzt – aber der Schock sitzt.
Genau dann hilft dir das europäische Unfallprotokoll: Das standardisierte Formular sorgt dafür, dass alle wichtigen Infos schnell und korrekt aufgenommen werden.
Bereit für Neues?
Bei der Gruppe Cybercrime-Ermittlungen & Datenanalyse der Abteilung IT-Forensik & Cybercrime bekämpfst du die Cyberkriminalität und unterstützt bei Täteridentifikationen anhand digitaler Spuren.
Am 20. November 2025 wird der Polizeiposten Root zum letzten Mal geöffnet sein.
Danach haben die Rontalerinnen und Rontaler die Möglichkeit, für ihre Schaltergeschäfte den Polizeiposten Ebikon aufzusuchen. Erste Ansprechperson in Root bleibt Urs Muther.
Die Kantonspolizei Basel-Stadt verzichtet per sofort auf die Arbeitsleistung eines Mitarbeitenden, welchem diverse schwere Delikte vorgeworfen werden.
Die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt hat Anklage erhoben gegen einen Mitarbeitenden der Kantonspolizei, welchem während der Dienstausübung unter anderem Gefährdung des Lebens, schwere Körperverletzung und Amtsmissbrauch vorgeworfen werden.
Warme Jacke für dich, Winterreifen fürs Auto – so starten alle sicher ins Wochenende.
Die Kantonspolizei St.Gallen weist auf die Bedeutung von Witterungsschutz für Mensch und Fahrzeug hin. Im Fokus stehen dabei sowohl die persönliche Sicherheit als auch die angepasste Ausrüstung am Auto.
Der 46-jährige Motorradfahrer wurde schwer verletzt.
Am Donnerstagabend (13.11.2025) um zirka 17.15 Uhr fuhr ein Autofahrer auf der Gaiserstrasse in Richtung Meistersrüte und wollte im Bereich Bleichenwald nach links in die Lauftenstrasse abbiegen.
Am späten Donnerstagabend entwendeten Unbekannte bei einer Autowerkstatt in Neuenhof zwei Autos.
Auf der A2 von der Polizei Basel-Landschaft gesichtet, flüchteten die Diebe halsbrecherisch und entkamen.
Am Donnerstagabend (13.11.2025), kurz nach 20:40 Uhr, ist es auf der Töberstrasse zu einem seitlichen Zusammenprall zwischen zwei Autos gekommen.
Ein 56-jähriger Autofahrer war alkoholisiert.
Am Freitag (14.11.2025), kurz nach 2:20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Verkaufsgeschäft an der Bionstrasse eingebrochen.
Sie warf einen Schachtdeckel durch das Schaufenster, welches dadurch zu Bruch ging.
Die unbekannte Täterschaft stahl aus dem unverschlossenen Haus Bargeld.
Im Verlauf des Donnerstagnachmittags (13.11.2025) verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zutritt in ein abgelegenes Haus an der Pfannenstielstrasse in Brülisau.
In der Nacht auf Donnerstag hat ein Sattelschlepper auf der Autostrasse A13 in Splügen eine tonnenschwere Ladung verloren.
Es entstand grosser Sachschaden.
Bei einer Kontrolle am Flughafen Zürich zeigte unser Diensthund Gino in einem Gepäckstück eines Passagiers einen Schal aus Shahtoosh-Wolle an.
Diese Wolle, die als die feinste, wärmste und weichste der Welt gilt, stammt von der Tibetantilope – einer vom Aussterben bedrohten Art.
Die Schweiz liegt zwischen einem ausgedehnten Tief über dem nahen Atlantik und einem Hoch über Osteuropa in einer südwestlichen Höhenströmung. Mit dieser wird sehr milde und zunächst trockene Luft zur Schweiz geführt. Bis am Freitag verstärkt sich zudem die Föhnströmung in den Alpen, auf Samstag schwächt sie sich wieder ab.
Ab Freitagabend nimmt die Feuchtezufuhr insbesondere zur Alpensüdseite wie auch zu den westlichen Landesteilen zu, die östlichen Landesteile bleiben bis Samstagabend mit Föhn noch in trockenerer Luft.
Heute durften unsere Polizei-Bikes in den Winterschlaf.
Dazu wurden sie unter fachkundiger Anleitung und Mithilfe von Timo Mathyer aus dem Werkheim Uster nochmals auf Herz und Nieren geprüft und geputzt.
Einblick in die vielen Facetten der Polizeiarbeit: Mehrere Kinder von Mitarbeitern der Kantonspolizei Jura nahmen am Donnerstag in Delémont an der Aktion „Traumberuf entdecken“ für Schülerinnen und Schüler der 7. Klasse teil.
Es waren bereichernde Momente voller Entdeckungen und Gespräche – und vielleicht wurde bei der einen oder dem anderen sogar der Wunsch geweckt, später selbst zur Polizei zu gehen.
Zukunftstag bei der Polizei Basel-Landschaft: Rund 80 neugierige Kinder erhielten heute die Gelegenheit, im Rahmen des Zukunftstages 2025, hinter die Kulissen der Polizei Basel-Landschaft zu schauen.
Auf dem Programm standen vielseitige Einblicke in den Polizeialltag wie die Arbeit bei der Einsatzleitzentrale, das Kennenlernen der Aufgaben der Spurensicherung oder das Entdecken der Patrouillenfahrzeuge.
Am Zukunftstag durften 20 neugierige Schülerinnen und Schüler einen spannenden Einblick in die Arbeit der Landespolizei erhalten.
Zu Beginn wurden alle herzlich begrüsst und durften im Schulungsraum einen Imagefilm über die vielfältigen Aufgaben der Polizei anschauen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.