Schweiz

Suhr AG: Riskante Fahrmanöver auf der A1 – Polizei sucht Lastwagenfahrer und Töfffahrer

Auf der A1 in Richtung Zürich waren am frühen Mittwochmorgen zwei Personenwagen unterwegs. Nach der Einfahrt Aarau-West kam es zwischen den beiden Fahrzeuglenkern zu gefährlichen Fahrmanövern. Da die Beteiligten den Hergang unterschiedlich schildern, sucht die Kantonspolizei Aargau Augenzeugen.

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Wetter am Donnerstag, 30.07.2026: Viel Sonne, später lokale Gewitter und bis 38 Grad

Der Alpenraum liegt am Rande eines Hochdruckgebiets über Osteuropa. Mit südwestlicher Strömung gelangt heisse Subtropikluft von Spanien zur Schweiz. Am Freitag steuert ein Tief mit Zentrum über Skandinavien die Ausläufer einer Kaltfront von Frankreich her zur Alpennordseite. Mit der Zufuhr von feuchter und labil geschichteter Luft steigt die Gewitterneigung markant an, die Temperaturen gehen aber nur vorübergehend leicht zurück.

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Schweiz: Phishing-Welle zielt mit gefälschten Klarna-Mails auf Konten von Nutzenden ab

Mit einer angeblich notwendigen Erneuerung des SEPA-Zahlungsmandats versuchen Cyberkriminelle, Klarna-Nutzende auf eine gefälschte Login-Seite zu locken. Ziel ist es, Daten abzugreifen, um Zugriff auf das Klarna-Konto zu erhalten und darüber unberechtigte Transaktionen auszulösen.

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Emmen LU: Velofahrerin prallt gegen Autotür und erleidet lebensbedrohliche Verletzungen

Eine Velofahrerin fuhr am Dienstag (28. Juli 2026, ca. 12:55 Uhr) auf der Gerliswilstrasse vom Sonnenplatz in Richtung Centralplatz. Im Bereich der Gerliswilstrasse 53 dürfte sie nach bisherigen Erkenntnissen gegen die sich öffnende Türe eines parkierten Autos gefahren sein.

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Pfaffnau LU: Pickup kippt nach Kollision mit Leitplanke um – 21-jähriger Fahrer verletzt

Ein Lieferwagen (Pickup) fuhr am Dienstag (28. Juli 2026, ca. 23:30 Uhr) auf der Pfaffnauerstrasse in Richtung St. Urban. Kurz nach der Einmündung Laubigerstrasse geriet das Fahrzeug aus noch ungeklärten Gründen nach links und kollidierte mit einer Leitplanke.

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Altbüron LU: Motorrad nach Kollision mit Lieferwagen in wartendes Auto geschleudert

Ein Lieferwagen fuhr am Mittwoch (29. Juli 2026, ca. 07:05 Uhr) von Altbüron in Richtung Ebersecken. Bei der Kreuzung Riken befuhr er die Kreuzung, wobei es aus noch ungeklärten Gründen zu einer Kollision mit einem Motorradfahrer kam, welcher von rechts von der Totenbodenstrasse in Richtung Bellevuestrasse fuhr.

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Weite SG: Lieferwagen verliert Anhänger auf A13 – Unfall sorgt für langen Rückstau

Am Dienstagnachmittag (28.07.2026) ist ein 56-jähriger Mann auf der Autobahn A13 mit seinem Lieferwagen und einem Anhänger verunfallt. Für die Bergungsarbeiten musste der Überholstreifen während rund zwei Stunden gesperrt werden. Dadurch kam es zu einem Rückstau. Es entstand Sachschaden.

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Mädris-Vermol SG: Auto stürzt 100 Meter Hang hinab – 18-Jähriger und 19-Jährige sterben

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (29.07.2026) ist in der Nähe der Alp Chläui ein Auto von der Strasse abgekommen und einen Hang hinuntergestürzt. Ein 18-Jähriger und eine 19-Jährige kamen dabei ums Leben. Zwei weitere Insassen, ein 17-Jähriger und ein 21-Jähriger, wurden leicht und schwer verletzt. Sie wurden von Rettungshelikoptern ins Spital geflogen. Ein Grossaufgebot von Einsatzkräften rückte aus.

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Remaufens FR: Illegales Feuer trotz Verbot löst Böschungsbrand auf 250 Quadratmetern aus

Gestern Nachmittag intervenierten die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen eines Brandes in Remaufens. Der Verursacher wird bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Das Entfachen von Feuern im Freien ist verboten.

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Blankenburg BE: 72-jährige Schweizerin nach Unfall tot neben Auto gefunden

Am Dienstag ist in Blankenburg eine Frau nach einem Verkehrsunfall verstorben aufgefunden worden. Sie war mit ihrem Auto von der Strasse abgekommen und einen Hang hinuntergestürzt. Die Kantonspolizei Bern hat Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

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Wenn Einsatzfahrzeuge kommen: Wie Kinder richtig reagieren

Blaulicht und Martinshorn fallen Kindern sofort auf. Viele beobachten neugierig, wenn Polizei, Feuerwehr oder Rettungsdienst mit eingeschaltetem Sondersignal unterwegs sind. Gleichzeitig entstehen im Strassenverkehr ungewohnte Situationen. Fahrzeuge halten an, Menschen bleiben stehen und der gewohnte Verkehrsablauf verändert sich innerhalb weniger Sekunden. Gerade auf dem Schulweg ist es deshalb wichtig, dass Kinder wissen, wie sie sich richtig verhalten. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Einsatzfahrzeuge besondere Aufmerksamkeit erfordern und wie Sie Ihr Kind auf solche Situationen vorbereiten.

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Castaneda GR: Lieferwagen gerät auf Gegenfahrbahn – Töfffahrer (18) verletzt

Am Dienstag ist es auf der Calancastrasse in Castaneda zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen gekommen. Ein Motorradfahrer wurde dabei mittelschwer verletzt.

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Aarau AG: Zwei algerische Velodiebe nach Hinweis eines Passanten festgenommen

Ein aufmerksamer Passant beobachtete am Dienstagnachmittag im Bereich des Aarauer Freibads einen mutmasslichen Fahrraddiebstahl und alarmierte die Polizei. Dank der präzisen Personenbeschreibung und einer koordinierten Fahndung nahm die Kantonspolizei Aargau zwei tatverdächtige Männer im Alter von 25 und 28 Jahren fest. Die beiden algerischen Staatsangehörigen stehen zudem im Verdacht, weitere Fahrraddiebstähle im Kanton Aargau und im Kanton Luzern begangen zu haben.

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Schweiz: SBB plant neue Generation der Bahnsteuerung für mehr Züge auf dem Netz

Die SBB stellt die Weichen für die nächste Generation der Bahnsteuerung in der Schweiz. Sie bereitet deshalb die Beschaffung eines neuen digitalen Leitsystems vor. Es soll ab den 2030er-Jahren schrittweise mehr Züge auf dem Netz ermöglichen, den Betrieb noch stabiler und Züge flexibler steuerbar machen. Bis es so weit ist, verlängert die SBB den bestehenden Vertrag mit Siemens für das heutige System Iltis. So stellt sie sicher, dass der Bahnbetrieb weiterhin zuverlässig läuft.

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Langenthal BE: Dach eines Firmengebäudes in Vollbrand – Gasbehälter explodieren

Am Dienstagabend ist es in Langenthal zu einem Brand mit starker Rauchentwicklung auf einem Dach eines Firmengebäudes gekommen. Die ausgerückten Feuerwehren konnten das Feuer löschen. Ein Angehöriger der Feuerwehr wurde leicht verletzt. Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.

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Kanton Aargau: Staatshaftungsfall Tobias B. endet mit Vergleich über 175'000 Franken

Im Nachgang zum Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 16. Februar 2026 haben sich die Parteien im Staatshaftungsfall Tobias B. geeinigt. Tobias B. wurde am 24. November 2011 vom Jugendgericht Lenzburg des Mordes, der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung schuldig gesprochen und mit einer Freiheitsstrafe von vier Jahren bestraft.

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Lausanne VD: Stadt aktiviert Hitzenotfallplan bereits zum dritten Mal in diesem Sommer

Auf Ersuchen der Waadtländer Kantonsbehörden aktiviert die Stadt Lausanne ab heute, Mittwoch, 29. Juli 2026, zum dritten Mal in diesem Sommer ihren Hitzeplan. Angesichts der in den kommenden Tagen erwarteten hohen Temperaturen wird das Besuchsprogramm für Personen ab 65 Jahren aktiviert.

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Saignelégier JU: Motorradfahrer verliert in Kurve Kontrolle und verunfallt

Am Dienstag, 28. Juli 2026, gegen 18.45 Uhr, ereignete sich auf der Hauptstrasse zwischen Saignelégier JU und Les Reussilles BE ein Verkehrsunfall. Ein Töfffahrer war auf dem genannten Strassenabschnitt unterwegs.

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Piano di Peccia TI: Träger stürzt von Hallenkran und verletzt Arbeiter lebensgefährlich

Die Kantonspolizei teilt mit, dass sich gestern kurz nach 9 Uhr in Piano di Peccia ein Arbeitsunfall ereignet hat. Gemäss einer ersten Rekonstruktion und aus Gründen, die die polizeilichen Ermittlungen klären müssen, wurde ein 29-jähriger eritreischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz im Raum Bellinzona während seiner Arbeit von einem Träger getroffen, der von einem Hallenkran herabfiel.

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Koblenz AG: 118 Feuerwehrleute bekämpfen stundenlangen Wald- und Flurbrand

Einsatz Nr. 31: Am Montag, 27.07.2026, um 18:41 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Grossbrand nach Koblenz AG alarmiert. Während rund 5 Stunden standen 3 Feuerwehren mit 118 Feuerwehrangehörigen und 19 Fahrzeugen im Einsatz, um einen Wald- und Flurbrand unter Kontrolle zu bringen.

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Boncourt JU: Zoll rettet Fledermaus nach Zusammenstoss mit Fensterscheibe

Am Zoll Boncourt–Delle Autoroute haben unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einer kleinen Fledermaus geholfen, die nach einem Zusammenstoss mit einer Fensterscheibe orientierungslos war. Nachdem sie das Tier an den Waldrand gebracht hatten, konnten sie beobachten, wie es wieder davonflog.

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Wetter am Mittwoch, 29.07.2026: Viel Sonne, später kräftige Alpengewitter bis 37 Grad

Ein Hoch hat sich vom Atlantik nach Mitteleuropa ausgeweitet und bestimmt heute und in den kommenden Tagen weitgehend das Wetter im Alpenraum. Mit einer Südwestströmung wird zunehmend heisse Subtropikluft aus Spanien zu uns geführt. Am Mittwoch erfolgt vorübergehend eine leichte Abschwächung des Hochdruckeinflusses und die Gewitterneigung in den Alpen ist erhöht.

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Schweizer Armee: Mit 21 auf dem Weg zum Leutnant – statt ins Medizinstudium

Eigentlich wollte Svenja Dieckmann Medizin studieren. Doch ein Erste-Hilfe-Lager brachte vieles ins Rollen. Heute ist die 21-Jährige Wachtmeister in der Sanität der Schweizer Armee, absolviert die Offiziersschule und ist auf dem Weg zum Leutnant. Im Podcast #IchBinDabei spricht sie offen über Führung, mentale Herausforderungen und Kameradschaft.

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Sursee LU: Auto kracht vor Fussgängerstreifen anderem Wagen ins Heck – Lenker (28) verletzt

Auf der St.-Urban-Strasse in Sursee hielt am Montag (27. Juli 2026, ca. 16:25 Uhr) ein Auto vor einem Fussgängerstreifen an. Ein nachfolgender Autofahrer konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte gegen das Heck des stehenden Fahrzeugs.

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Oberkirch LU: Frontalcrash löst Folgekollision mit Motorrad aus – Töfffahrer verletzt

Ein Lieferwagenfahrer geriet am Montag (27. Juli 2026, ca. 15:00 Uhr) im Bereich der Liegenschaft Länggasse 15 in Oberkirch in der dortigen Linkskurve auf die Gegenfahrbahn. Dabei kollidierte er frontal mit einem entgegenkommenden Auto, welches in Richtung Oberkirch fuhr.

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Eich LU: Auto stürzt fünf Meter Böschung hinunter – zwei Senioren leicht verletzt

Eine Autofahrerin beabsichtigte am Montag (27. Juli 2026, kurz vor 18:00 Uhr) in Eich ihr Fahrzeug auf einem Parkfeld abzustellen. Aus noch ungeklärten Gründen fuhr sie jedoch weiter vorwärts.

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Luzerner Polizei: Mobile Einsatzzentrale seit den 90ern ständig weiterentwickelt

Drei Generationen. Ein Auftrag. Unsere mobile Einsatzzentrale hat sich laufend weiterentwickelt. Vom ersten Fahrzeug in den 90er Jahren bis zur heutigen neuesten Generation.

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St.Gallen SG: Fussgänger von Lieferwagen erfasst – 12 Meter durch die Luft geschleudert

Am Dienstagvormittag (28.07.2026) ist es auf der Fürstenlandstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Fussgänger gekommen. Der 32-jährige Fussgänger wurde dabei erheblich verletzt. Es entstand zudem Sachschaden.

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Allschwil BL: Velofahrerin nach Kollision mit Auto verletzt – Polizei sucht Zeugen

Am Montagvormittag, 27. Juli 2026, kurz nach 10.30 Uhr, ereignete sich auf dem Hegenheimermattweg in Allschwil eine Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fahrrad. Die Lenkerin des Fahrrades wurde dabei verletzt. Die Polizei sucht Zeugen.

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Freiburg FR: Brutale Angriffe mit Glasscherbe und Messer – Guineer und Afghane gefasst

Innerhalb einer Woche kam es in der Freiburger Innenstadt zu zwei gewalttätigen Übergriffen. Zwei Personen wurden verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen der Kantonspolizei führten zur Identifizierung und Festnahme der mutmasslichen Täter.

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Basel BS: Hitzewelle – Behörden erinnern an Schutzmassnahmen für Mensch und Tier

Das Gesundheitsdepartement Basel-Stadt ruft die Hitze-Tipps in Erinnerung. Dies aufgrund der aktuellen Hitze-Warnung von Meteo Schweiz. Für Seniorinnen und Senioren bietet wie in den letzten Jahren die Hitze-Hotline von Pro Senectute beider Basel telefonische Unterstützung an unter der Telefonnummer 061 206 44 42. Und nicht vergessen: Kinder und Hunde nie im Auto zurücklassen, auch nicht für kurze Zeit. Zum Schutz vor der Hitze sammeln die Mitarbeitenden des Tiefbauamts die Bebbi-Säcke, Papier und Karton sowie weitere Abfälle ab morgen Mittwoch wieder bereits ab 6 Uhr ein.

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Stein AG: Algerischer Fahrzeugeinbrecher nach Hinweis eines Anwohners festgenommen

Dank der Meldung eines aufmerksamen Anwohners konnte eine Patrouille der Grenzwache in Stein einen mutmasslichen Fahrzeugeinbrecher anhalten. Die Kantonspolizei nahm den 24-jährigen Algerier unter dringendem Tatverdacht vorläufig fest.

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Wappen der Schweiz



Die Polizei in der Schweiz

In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.

Polizeihoheit der Kantone

Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.


In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. (Bildquelle: Philipp Ochsner)

Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz

Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.

Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.

Die Aufgaben von fedpol

Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:

  • gerichtspolizeiliche Aufgaben
  • sicherheitspolizeiliche Aufgaben
  • verwaltungspolizeiliche Aufgaben
  • koordinative Aufgaben

Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.

Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.

Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.

Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.

Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.


Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen. (Bildquelle: Polizei ZH)

Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei

Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:

  • weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
  • bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
  • europäische Zusammenarbeit über EUROPOL

Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.

Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone

Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.

Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.

Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.

Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps

Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.

Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.

Die kommunale Polizei in der Schweiz

Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.



Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz

In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.

Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.

Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.

Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.

Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei

Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.

Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.