Im Juni hat die Kantonspolizei Wallis im Unterwallis eine gezielte Aktion gegen Widerhandlungen im Strassenverkehr und gegen vermeidbare Lärmbelästigungen durchgeführt.
Darüber hinaus wurden in diesem Monat im Kanton zwei neue Raserdelikte registriert.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (26.06.2025), sind unbekannte Täterschaften in zwei Gastrobetriebe und einen Geschäftsbetrieb eingebrochen.
In allen drei Fällen stahlen die Täterschaften jeweils Bargeld im Wert von mehreren hundert Franken. Insgesamt entstand Sachschaden von über 7'000 Franken.
In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag (26.06.2025), in der Zeit zwischen 18:30 Uhr und kurz vor 8 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in ein Geschäft an der Bahnhofstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft versuchte sich zunächst durch den Hintereingang gewaltsam Zutritt zu verschaffen, scheiterte jedoch.
Am Donnerstag (26.06.2025), kurz nach 8:20 Uhr, hat sich auf der Hauptstrasse, Höhe Verzweigung Schwettiweg, ein Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einer Fussgängerin ereignet.
Die 15-jährige Jugendliche wurde dabei unbestimmt verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am Dienstag (24.06.2025) hat die Stadtpolizei St.Gallen einen Lastwagen kontrolliert, welcher diverse Mängel aufwies.
Mitunter wiesen die Bremsscheiben mehrere Risse auf, weshalb das Fahrzeug stillgelegt wurde. Der Chauffeur wird angezeigt.
Am Donnerstag, 26. Juni 2025, ca. 16.00 Uhr, ereignete sich auf der Kerenzerbergstrasse von Mühlehorn her vor Obstalden ein Verkehrsunfall mit Todesfolge.
Der tödlich verunfallte, 73-jährige Fahrzeuglenker, welcher mit seiner Lebenspartnerin unterwegs war, lenkte seinen Personenwagen vor der Bushaltestelle Obstalden, Walenguflen, rechtsseitig auf einen Ausstellplatz.
In den vergangenen sechs Wochen fanden im Kanton Luzern die praktischen Radfahrertests statt.
Knapp 4’000 Schülerinnen und Schüler stellten dabei ihr Können unter Beweis.
Am 24. Juni 2025 wurde im Gebiet Tennmatten bei Blatten ein lebloser Körper gefunden und geborgen.
Die inzwischen abgeschlossene formelle Identifikation hat ergeben, dass es sich um den seit dem 28. Mai 2025 vermissten 64-jährigen Mann handelt.
Am 24. Juni 2025 wurde ein Mann in der Region Zermatt als vermisst gemeldet.
Umfangreiche Suchmassnahmen wurden daraufhin eingeleitet. Nach einer grossangelegten Aktion wurde der Mann leblos aufgefunden.
Morgen zeigt sich der Sommer in der Schweiz von seiner lebendigen Seite: Während sich im Flachland und in den westlichen Regionen schon früh die Sonne durchsetzt, bringen die Alpen mit wechselhafter Bewölkung Bewegung ins Wettergeschehen. Die Temperaturen steigen vielerorts deutlich an und lassen vor allem die Alpensüdseite spürbar aufheizen. Ideal für alle, die den Tag im Freien planen – vorausgesetzt, der Sonnenschutz stimmt.
Die regionalen Unterschiede fallen markant aus: In der Deutschschweiz und im Berner Oberland bleibt es überwiegend freundlich, während sich in den östlichen Alpen zeitweise dichtere Quellwolken zeigen. Die Westschweiz startet mit Restbewölkung, wird aber schnell sonnig. Besonders warm präsentiert sich der Süden: Temperaturen bis 33 Grad und steigende Nullgradgrenzen markieren einen hochsommerlichen Tag.
Bravo an Margot, die die 54. Finalrunde der Verkehrserziehung in Genf für sich entschieden hat!
Sie setzte sich gegen 6'300 Schülerinnen und Schüler durch und gehörte zu den 310 Finalistinnen und Finalisten, die sich in drei Prüfungen messen mussten.
Am Donnerstag, 26. Juni, gegen 11.20 Uhr, fuhr ein 69-jähriger Mann aus dem Littoral mit dem Velo auf der Rue des Courtils in Cortaillod in südöstlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 1 bremste er verkehrsbedingt und kam dabei zu Fall.
Ein unbekannter Täter schoss am Mittwoch in Arbon mit einer Schreckschusspistole auf einen Mann.
Dieser wurde nicht verletzt. Die Kantonspolizei Thurgau sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 26. Juni 2025, um 14.30 Uhr, ging bei der Kantonspolizei Uri ein Notruf ein: Ein 76-jähriger Mann aus dem Kanton Uri war beim Strandbad Isleten im Urnersee verschwunden.
Das Strandbad wurde daraufhin vollständig evakuiert, um eine umfassende Suchaktion zu ermöglichen.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht vom Mittwoch (25.6.2025) auf den Donnerstag einen Jugendlichen verhaftet, der kurz zuvor in Au (Wädenswil) eine Frau überfallen und ihre Uhr erbeutet hat.
Gegen 23.50 Uhr hat ein unbekannter Mann am Oberortweg eine 70-jährige Frau angegriffen und ihr die Uhr im Wert von mehreren hundert Franken entrissen.
Am Samstag, 28. Juni 2025, ab 10.00 Uhr, findet bei guter Witterung auf dem Urnerboden an der Klausenstrasse die Aktion „Super Biker 2025“ statt.
„Super Biker“ ist eine Präventionskampagne der Kantonspolizeien Uri und Glarus, in Zusammenarbeit mit dem Amt für Strassen- und Schiffsverkehr des Kantons Uri, der Föderation der Motorradfahrer der Schweiz FMS und dem Bundesamt für Unfallverhütung BfU mit dem Ziel, die Zahl der Motorradunfälle zu senken.
Am Donnerstagmorgen (26.06.2025) kollidierte in Stein am Rhein ein heller Lieferwagen gegen den geöffneten Kofferraumdeckel eines parkierten Autos.
In der Folge entfernte sich die Person, die den Lieferwagen lenkte, pflichtwidrig von der Unfallstelle. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Angaben zu diesem Unfallhergang und zum Unfalllieferwagen.
Am Donnerstagmorgen, 26. Juni 2025, ging eine ernstzunehmende Drohung gegen eine Firma mit Sitz an der Zollstrasse ein.
Vor Ort konnte ein verdächtiger Gegenstand entdeckt, durch das Forensische Institut Zürich gesichert und abtransportiert werden. Das betroffene Gebiet wurde abgesperrt.
Am Mittwoch führten die Kantonspolizei Aargau sowie die Regional- und Stadtpolizeien gemeinsam eine Aktion im Bereich Jugendprävention durch.
Im Fokus standen präventive Ansprachen und sichtbare Präsenz an von Jugendlichen stark frequentierten Örtlichkeiten.
Am Bahnhof Solothurn wurde in der Nacht auf Donnerstag, 26. Juni 2025, ein Selecta-Automat aufgebrochen und Waren daraus entwendet.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn zwei mutmassliche Täter anhalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festnehmen.
Auf drei Abschnitten des Nationalstrassennetzes in der Zentralschweiz müssen insgesamt 23 Messstationen der Glatteisfrühwarnanlage erneuert werden.
Der Grossteil der Arbeiten findet ausserhalb der Nationalstrassen statt. Punktuell sind jedoch bauliche Massnahmen entlang und auf der Autobahn notwendig, was Spurabbauten unumgänglich macht.
Am Mittwoch, 25. Juni 2025, gegen 17:25 Uhr fuhr ein 26-jähriger Mann aus dem Val-de-Travers mit seinem Auto von Fleurier in Richtung Couvet.
Auf Höhe des Kreisels Prés-de-la-Porte in Couvet kam es zu einer Kollision mit einem verkehrsbedingt stehenden Auto.
In Olten ist am Mittwochnachmittag im Bahnhof ein Mann auf einen Fahrleitungsmast geklettert und hat sich später von dort fallen lassen.
Dabei zog er sich Verletzungen zu. Der Vorfall hatte grosse Auswirkungen auf den Bahnverkehr.
Ein E-Bike-Fahrer ist am Mittwochabend bei einem Verkehrsunfall erheblich verletzt worden.
Aus noch ungeklärten Gründen kam der 48-Jährige bei der Schongauerstrasse in Müswangen zu Fall.
Schüler-Verkehrsgarten 2025: Früh übt sich, wer sicher im Strassenverkehr unterwegs sein will
In den Monaten Mai und Juni 2025 ermöglichte die Kantonspolizei Glarus den Schülerinnen und Schülern der 3. und 5. Primarschulklassen die Teilnahme am alljährlichen Verkehrsgarten auf dem alten Eisfeld in Glarus.
Bei der Kollision mit einem Auto wurde am Mittwoch in Willisdorf ein Motorradfahrer leicht bis mittelschwer verletzt.
Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Freitagabend (20. Juni 2025, kurz vor 19:30 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse (Höhe Lochete) zu einem Unfall.
Ein unbekannter Autofahrer geriet mit einem dunklen Auto auf die Gegenfahrbahn, wodurch ein entgegenkommender Lenker ausweichen musste, um eine Frontalkollision zu verhindern.
Verkehrsunfall auf Autobahn A3 in Filzbach
Am Mittwoch, 25. Juni 2025, ca. 10.30 Uhr, ergab sich auf der Autobahn A3 in Filzbach, Fahrtrichtung Zürich eine Kollision, indem eine 74-jährige Personenwagenlenkerin den Spurabbau der Überholspur nicht wahrnahm und nach einem Bremsmanöver mit reduzierter Geschwindigkeit mit ihrem Personenwagen in den auf der Überholspur stehenden Prellbock-Anhänger prallte.
Cham: Flammen auf einem Balkon
Auf einem Balkon eines Mehrfamilienhauses ist am Mittwochabend (25. Juni 2025) ein Gasgrill in Brand geraten. Dabei wurde eine Person verletzt. Durch die Feuerwehr konnten die Flammen gelöscht und ein Übergreifen auf das Gebäude verhindert werden.
Nach einem Selbstunfall am Donnerstagmorgen (26.5.2025) in Obfelden musste ein Kleinkind mit dem Rettungshelikopter in ein Spital geflogen werden.
In einer Tiefgaragenausfahrt prallte gegen 7 Uhr eine 34-jährige Lenkerin mit ihrem Auto frontal gegen eine Wand.
Infolge von Arbeiten im Tunnel Schweizerhalle sowie an den Tunnelportalen wird Anfang Juli 2025 eine nächtliche Totalsperrung des Tunnels in Fahrtrichtung Basel nötig.
Die Sperrung des Tunnels Schweizerhalle dauert von Mittwoch, 2. Juli 2025, 22 Uhr, bis Donnerstag, 3. Juli 2025, 5 Uhr.
Ein Automobilist wurde im Dorf Fontainemelon mit 92 km/h in einer 30er-Zone gemessen.
Der Lenker war bereits administrativ führerausweisentzogen. Er wurde identifiziert, ein Strafverfahren wurde eröffnet.
Zwölf mutmassliche Täter nach einer Serie von Diebstählen und Einbrüchen identifiziert
Dank eingehender Ermittlungen konnte die Kantonspolizei Freiburg eine Gruppe von Personen identifizieren, die verdächtigt wird, an mehreren Diebstählen und Einbrüchen im Kanton Freiburg beteiligt gewesen zu sein. Sie werden bei den zuständigen Behörden angezeigt.
Im Raum Maienfeld ist es zu mehreren Fahrraddiebstählen gekommen.
Die mutmassliche Täterschaft verschaffte sich Zugang in Garagen sowie Kellerräume. Die Kantonspolizei Graubünden sucht Zeugen.
Am Mittwochabend (25.06.2025) ist es an der Gatterstrasse zu einer Kollision zwischen zwei E-Bike-Fahrerinnen gekommen.
Eine Fahrerin wurde leicht verletzt und ihr E-Bike beschädigt. Die andere Fahrerin entfernte sich von der Unfallstelle, ohne die Personalien bekannt zu geben.
Am Donnerstagmorgen (26.06.2025) hat sich in der Stadt Schaffhausen ein Alleinunfall mit einem Velo ereignet. Dabei verletzte sich die Velofahrerin.
Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Im Programm Air2030 zur Erneuerung der Mittel zum Schutz des Luftraums haben sich in den vergangenen Monaten verschiedene Herausforderungen ergeben.
Das VBS hat den Bundesrat heute über den Stand der Beschaffung des neuen Kampfflugzeuges F-35A informiert. Der Bundesrat unterstützt das weitere Vorgehen des VBS bei der Beschaffung und die diplomatischen Gespräche zum Festpreis, an dessen Gültigkeit der Bundesrat festhält. An der Beschaffung des F-35A hält der Bundesrat fest.
Schweizer Armee: Im Herbst 2025 führt die Armee erstmals seit 2009 einen Armeewettkampf mit Teilnehmenden aus allen Verbänden der Armee durch.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 25. Juni 2025 die entsprechende Änderung der Verordnung über den Militärsport gutgeheissen. Sie tritt am 1. August 2025 in Kraft.
Bei einer Personenkontrolle ist in der Nacht auf Mittwoch ein Mann vor einer Patrouille geflüchtet und dabei gestürzt.
Der Verletzte wurde mit der Ambulanz ins Spital gefahren. Der Mann hat ein Einreiseverbot für die Schweiz. Ihm wird unter anderem die Hinderung einer Amtshandlung vorgeworfen.
Noch immer wird bei 25.2% aller Alkoholtestkäufe in Läden und Restaurants in der Schweiz den Jugendlichen widerrechtlich Alkohol verkauft, im Online-Bereich gar in den allermeisten Fällen.
Diese Quoten sinken seit Jahren nur sehr langsam. Die neuen Sanktionsmöglichkeiten im Lebensmittelgesetz nach nicht bestandenen Testkäufen können dies ändern, wenn sie strikt angewendet werden. Zudem muss das Verkaufs- und Restaurationspersonal bei der Anwendung des Jugendschutzes besser unterstützt werden.
Die Schaffhauser Polizei hat – dank Hinweisen aus der Bevölkerung – am frühen Mittwochmorgen (25.06.2025) in Beringen einen Mann festgenommen, der versucht hat, mehrere Autos zu öffnen und in der Folge in ein unverschlossenes Auto eingestiegen ist.
In diesem Zusammenhang empfiehlt die Schaffhauser Polizei, keine Wertgestände in parkierten Fahrzeugen zu deponieren und diese immer komplett abzuschliessen.
Ab dem 30. Juni 2025 erneuern das Bau- und Verkehrsdepartement, die BVB und IWB Gleise, unterirdische Leitungen und die Oberfläche des Neuweilerplatzes.
Die Tram- und Bushaltestellen "Neubad" werden so umgebaut, dass Fahrgäste stufenlos ein- und aussteigen können. Aufgrund von Verkehrsbehinderungen wird dem Durchgangsverkehr empfohlen, den Neuweilerplatz zu umfahren. Die Buslinie 36 wird während den Bauarbeiten über den Laupenring umgeleitet. Im Januar 2026 ist während drei Wochen ein Tramersatz mit Bussen auf der Linie 8 notwendig. Die Bauarbeiten dauern rund ein Jahr.
Rorschacherberg: Nach mehreren Einschleichversuchen festgenommen
Am Donnerstag (26.06.2025), kurz nach 03:30 Uhr, haben Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen einen 17-jährigen Marokkaner festgenommen, nachdem mehrere Meldungen über versuchte Einschleichediebstähle in Rorschach und Rorschacherberg eingegangen waren.
Mols: Unfall zwischen Motorrad und Auto
Am Mittwoch (25.06.2025), kurz nach 15:50 Uhr, sind auf der Walenseestrasse ein Motorrad und ein Auto zusammengestossen. Der 62-jährige Motorradfahrer wurde dabei unbestimmt verletzt und musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden von über 10'000 Franken.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.