Die Kantonspolizei Aargau konnte den mutmasslichen Täter des Messerangriffs von Brittnau am Donnerstag verhaften.
Er wird verdächtigt, seine Ex-Partnerin schwer verletzt zu haben.
In Seewen wurde am Donnerstag, 19. Juni 2025, ein Wohnhaus mit Ökonomieteil durch einen Brand komplett zerstört.
Die Abklärungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass es beim Einbringen von Heu mit einem Heugebläse ins Innere des Ökonomieteils zu einem unbemerkten Funkenwurf kam, was schliesslich zum Schadenfeuer geführt haben dürfte.
Eine Autofahrerin verursachte in der Nacht zum Freitag in Frauenfeld einen Selbstunfall.
Die Frau wurde verletzt und musste durch den Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am 2. Juli 2025 wurde der neue Polizeiposten in Willisau feierlich durch Regierungsrätin Ylfete Fanaj eröffnet.
Der moderne Standort bietet der Bevölkerung einen gut erreichbaren Anlaufpunkt für Fragen rund um Sicherheit und Beratung.
Am Mittwoch, 2. Juli 2024, besuchte Regierungsrätin Céline Huber, Sicherheitsdirektorin des Kantons Uri, das Rekrutierungszentrum der Armee in Aarau.
Vor Ort erhielt sie einen vertieften Einblick in den Ablauf der Rekrutierung und besuchte die verschiedenen Stationen, die die Stellungspflichtigen durchlaufen.
Vergangenen Montag haben wir mit sieben Mitarbeitenden in vier Gemeinden eine Schwerpunktkontrolle zum Thema Trendfahrzeuge (E-Roller/Scooter und Motorfahrräder) durchgeführt.
Es wurden insgesamt 28 Fahrzeuge und ihre Lenker/innen kontrolliert. Dabei wurden einige Mängel festgestellt.
Mit der Grundsteinlegung hat offiziell der Rohbau des neuen Polizeizentrums Bern (PZB) in Niederwangen begonnen.
Die Arbeiten sind trotz eines zwischenzeitlichen Unterbruchs der Aushubarbeiten auf Kurs.
Die hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage sowie die geringe Niederschlagsmenge tragen dazu bei, dass die Brandgefahr im Wallis rasch ansteigt.
In den meisten Regionen des Wallis erreicht die Brandgefahr die Stufe 3 bis 4, das bedeutet erheblich bis grosse Brandgefahr. Aus diesem Grund ruft der Staat Wallis zur Vorsicht und zur Einhaltung der Brandschutzmassnahmen auf.
Derzeit treiben falsche Polizisten auch im Raum Appenzell per Telefon ihr Unwesen.
Die Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden warnt vor der Betrugsmasche und gibt Präventionstipps.
Am frühen Donnerstagmorgen (03.07.2025) haben in Löhningen ein Hochbeet und ein Gartenschopf gebrannt.
Personen wurden bei diesem Brandvorfall keine verletzt. Die Brandursache ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Die 35-jährige Frau, die ein Spital in Prangins am Mittwoch, 25. Juni 2025, gegen 11.40 Uhr verlassen hatte, wurde wohlbehalten aufgefunden.
Der zuvor veröffentlichte Suchaufruf ist somit aufgehoben.
Der traditionelle Vorabend des Aarauer Jugendfestes lockte zehntausende Besucher in die Altstadt.
Abgesehen von einzelnen Schlägereien und Pöbeleien blieb der Grossanlass friedlich.
Am Donnerstag, 03. Juli 2025, ging am Nachmittag die Meldung bei der kantonalen Notrufzentrale ein, dass es in Sulz, Waldgebiet „Mangehalde“, zu einer illegalen Entsorgung gekommen sei.
Die aufgebotene Patrouille der Polizei Oberes Fricktal konnte vor Ort Reste von Bitumenbahnen sowie Isoliermaterial feststellen, welche dort illegal deponiert wurden.
Zwischen Mittwochabend und Donnerstagmitternacht (03.07.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Autogarage an der Arneggerstrasse eingebrochen.
Sie stahl einen Fahrzeugschlüssel, ein Auto und mehrere Kontrollschilder.
Am Donnerstag (03.07.2025), kurz nach 14:30 Uhr, ist es in einer Firma an der Bafflesstrasse zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 64-jähriger Mann wurde schwer verletzt und musste per Rega ins Spital geflogen werden.
Am Donnerstag (03.07.2025), kurz vor 17 Uhr, ist es auf der Tägernaustrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Motorrad und einem Auto gekommen.
Ein 16-Jähriger wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden.
Ein Mann ist mehrere Meter in die Tiefe gestürzt und dabei lebensbedrohlich verletzt worden.
Nach der medizinischen Erstversorgung wurde er mit der Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen.
Bei einem Selbstunfall eines Motorradlenkers hat sich dieser am Donnerstagabend (03.07.2025) in Niederweningen schwer verletzt.
Der 31-jährige wurde mit einem Rettungshelikopter ins Spital geflogen. Die Polizei untersucht die Ursache.
Welches ist der sicherste Schulweg?
In wenigen Wochen ist es so weit – der Schulbeginn steht vor der Tür! Doch wie finden Eltern den besten Weg zur Schule für ihr Kind?
Heute Vormittag haben wir auf der Autobahnraststätte Pratteln rund 320 Fahrzeuge und 70 Personen kontrolliert.
Bis auf ein paar geringfügige Ordnungswidrigkeiten konnten keine weiteren Verstösse festgestellt werden.
Am Mittwoch (02.07.2025) absolvierten rund 400 Kinder die praktische Veloprüfung in Uster.
Die Strecke führte vom Stadtpark bis nach Niederuster und via Sonnenbergstrasse wieder zurück ins Zentrum.
Vermehrt erreichen uns Reklamationen von Landwirten und Spaziergängern: Hundekot wird auf Feldwegen, Wiesen und am Waldrand einfach liegengelassen – mit unangenehmen Folgen für Umwelt, Tiere und Mitmenschen.
Hundekot ist kein Naturdünger! Er kann Krankheitserreger enthalten, die Wildtiere oder Weidetiere gefährden und Felder oder Futterflächen verunreinigen.
Am Donnerstag, 3. Juli 2025, gegen 16 Uhr, kam es am Faubourg des Capucins in Delémont zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem E-Trottinett.
Die genauen Umstände werden durch die laufende Untersuchung geklärt.
Gestern Abend (03.07.2025), kurz vor 19:00 Uhr, rückte die Feuerwehr zur Weierstrasse aus.
Dort hatte ein defektes Ventil eine Überflutung im Heizungskeller ausgelöst.
Der Freitag bringt verbreitet ruhiges Sommerwetter mit längeren sonnigen Phasen und nur vereinzelten Schauern oder Gewittern in den Bergen.
Im Flachland sorgt trockene Luft für einen stabilen Tagesverlauf, während in den Alpen und im Süden zeitweise Quellwolken für etwas Unruhe sorgen können. Die Temperaturen steigen verbreitet auf sommerliche Werte.
Am Dienstagnachmittag (01.07.2025) hat sich in Thayngen eine Streifkollision zwischen einem Velo und einem Auto ereignet.
Dabei wurde der 14-jährige Velofahrer leicht verletzt. Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang und zur Person, die das Unfallauto gelenkt hatte.
Am Donnerstag, 03.07.2025) gegen 13:55 Uhr kam es in einem ICE zwischen Straubing und Plattling zu einem Angriff mit "gefährlichen Gegenständen".
Zunächst sprach die Polizei von einer Axt, inzwischen wird von einem Hammer beziehungsweise von beiden Gegenständen als Tatwaffe ausgegangen.
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, ereigneten sich in Prez-vers-Noréaz ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Die betroffenen Strassenabschnitte mussten während mehreren Stunden gesperrt werden.
Am Mittwoch, 2. Juli 2025, ereigneten sich in Domdidier ein Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten.
Eine 20-jährige Autofahrerin kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug einer 39-Jährigen.
Am Dienstag, 1. Juli 2025, gegen 13.15 Uhr, hat ein 66-jähriger Mann sein Zuhause in Yens verlassen.
Seither fehlt jede Spur von ihm. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Am Mittwoch (02.07.2025), kurz vor 12 Uhr, ist an Kirchbergerstrasse Diesel aus dem Tank eines Sattelschleppers ausgelaufen.
Bei einem Wendemanöver wurde der Ablass-Hahn des Tankes beschädigt, woraufhin rund 100 Liter Diesel ausliefen.
Am Mittwoch (02.07.2025), kurz vor 2:30 Uhr, hat an der Burgstrasse ein 17-jähriger Mann einen Selbstunfall mit einem Auto verursacht und sich anschliessend einer Kontrolle der Polizei entzogen.
Er konnte später festgenommen werden und war in fahrunfähigem Zustand und ohne Führerausweis unterwegs.
In der Zeit zwischen Mittwochabend und Donnerstagmorgen (03.07.2025), hat eine unbekannte Täterschaft auf dem Schulareal des Oberstufenzentrums an der Landbergstrasse diverse Schulzimmer und Schuleinrichtungen massiv verwüstet.
Dabei entstand sehr grosser Sachschaden. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Donnerstagmittag (03.07.2025) hat sich in einem Kreisel in der Stadt Schaffhausen eine Kollision zwischen einem Elektrovelo und einem Auto ereignet.
Dabei wurde die Velofahrerin verletzt. Die Unfallursache und der Unfallhergang sind Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz vor 13:30 Uhr, ist es auf der Romanshornerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lastwagen und einem E-Bike gekommen.
Eine 74-jährige Frau wurde dabei eher schwer verletzt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Personen, welche Angaben zum Unfall machen können.
Am Mittwoch (02.07.2025), kurz vor 8 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zu einem Verkehrsunfall mit vier Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand, es entstand jedoch Sachschaden und ein längerer Stau.
Im Bereich einer Baustelle an der Tellistrasse in Egerkingen ist am Donnerstagmorgen, 3. Juli 2025, ein Lastwagen auf die Seite gekippt.
Der Chauffeur musste leicht verletzt in ein Spital gebracht werden. Das Fahrzeug wurde mithilfe eines Krans geborgen.
Am späteren Donnerstagvormittag (03.07.2025) hat sich eine 92-jährige Frau in Thayngen (Ortsteil Opfertshofen) beim Verlassen eines Linienbuses verletzt.
Der Vorfall ist Gegenstand laufender Ermittlungen der Schaffhauser Polizei.
In Weinfelden sind am Donnerstag zahlreiche Fische im Giessen verendet.
Grund dafür ist das wenige und zu warme Wasser. Die Kantonspolizei Thurgau erinnert an das Wasserentnahmeverbot des Kantons.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.