Bei einer Kollision zwischen einem Auto und einem Velo wurde am Mittwochmorgen in Weinfelden eine Velofahrerin verletzt.
Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am späten Freitagabend (22.11.2024) griff eine Gruppe junger Männer an der Bushaltestelle Volketswil-Zentrum einen Mann an und fügte ihm mehrere Knochenbrüche im Gesicht zu.
Die Kantonspolizei bittet um Hinweise.
In einer spektakulären Aktion ist heute der 35 Tonnen schwere Bürgersteg über der Engelbergeraa eingesetzt worden.
Mit der Holzbrücke entsteht eine neue Fussgänger- und Veloverbindung zwischen Büren und Dallenwil. Sie dient sowohl Einheimischen als auch Ausflüglern.
Der Landrat hat im Frühjahr die Revision des Ordnungsbussengesetzes beschlossen.
Gestützt darauf hat der Regierungsrat die dazugehörende Verordnung angepasst. Diese umfasst auch den Bussenkatalog, der nun klarer geregelt ist. Vereinfacht werden die Bussenverfahren, indem digitale Prozesse eingeführt werden. Die neuen Rechtsgrundlagen treten am 1. Juli 2025 in Kraft.
Die Ermittlungen der Kantonspolizei Jura haben den jüngsten Munitionsdiebstahl vom Schiessstand Châtillon aufgeklärt: In der Nacht vom 9. auf den 10. Mai wurden 23'000 Patronen gestohlen.
Die gesamte gestohlene Ausrüstung wurde von der Polizei in einem Waldstück in der Nähe des Schiessstandes gefunden. Zwei Personen wurden im Anschluss an die Ermittlungen festgenommen.
Das durch einen Bergsturz verschüttete Walliser Dorf Blatten steht auch im Fokus des Regierungsrats.
Mit einem Beitrag von 100'000 Franken an der Sammelaktion der Glückskette setzt der Kanton Solothurn ein Zeichen der Solidarität und des Mitgefühls für die Bevölkerung der Lötschentaler Gemeinde.
Am Dienstagnachmittag (10. Juni 2025, ca. 16:15 Uhr) kam es an der Würzenbachstrasse in der Stadt Luzern zu einem schweren Verkehrsunfall.
Ein 81-jähriger Mann fuhr mit seinem Auto zu einer Bäckerei, um dort zu parkieren.
Ab 1. Juli gilt das Velo-Symbol oder eine entsprechende Aufschrift auf Verkehrssignalen schweizweit für alle Fahrräder – auch für schnelle E-Bikes, schwere Cargobikes und klassische Motorfahrräder.
Dies hat zur Folge, dass Fusswege und Fahrverbotsstrecken, auf denen Velos gestattet sind, neu von sämtlichen Fahrrädern mit eingeschaltetem Motor bzw. eingeschalteter Tretunterstützung befahren werden dürfen.
Anfang Mai haben Mitarbeitende des Bundesamts für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) im Raum Basel ein von Frankreich in die Schweiz reisendes Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen angehalten und kontrolliert.
Im Fahrzeug sassen zwei Erwachsene, ein Mann und eine Frau, sowie drei Kinder, allesamt mit französischer Staatsbürgerschaft. Im Kofferraum haben die Mitarbeitenden des BAZG fast 50 Kilogramm mit synthetischen Cannabinoiden versetztes CBD festgestellt.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz vor 13:30 Uhr, hat die Notruf- und Einsatzleitzentrale St.Gallen die Meldung von einem Bergunfall erhalten.
Eine 57-jährige Frau war zu Fuss von der Bergstation Niederschlag in Richtung Wolzenalp unterwegs.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz vor 23 Uhr, ist es in der Garage eines Mehrfamilienhauses zu einem Brand gekommen.
Noch bevor die Feuerwehr am Ereignisort eintraf, hatten die Bewohner damit begonnen, die Flammen zu löschen.
Am Dienstag (10.06.2025), kurz nach 20:15 Uhr, ist es auf der Wasserfluhstrasse zu einem Selbstunfall eines Autos gekommen.
Ein 32-jähriger Mann war mit einem entwendeten Auto in fahrunfähigem Zustand und ohne Führerausweis unterwegs. Der Amtsarzt verfügte eine Fürsorgerische Unterbringung.
Bei der Umfahrung Därligen wird der Wildzaun auf einer Stützmauer von hinter der Mauer auf die Mauerkrone verschoben.
Dadurch kann der Rückschnitt der Vegetation künftig ohne Sperrungen erfolgen. Für das Versetzen des Zaunes sind allerdings zwei Sperrungen tagsüber nötig.
In Zusammenhang mit dem SBB-Projekt "Entflechtung Basel-Muttenz" führt das ASTRA im Anschluss Muttenz Belagsarbeiten aus.
Der Anschluss und der Autobahnzubringer Birsfelderstrasse müssen deshalb gesperrt werden.
Am Dienstagabend (03.06.2025) hat sich in Schleitheim ein Alleinfall mit einem Auto ereignet.
Personen wurden dabei keine verletzt. Am Unfallauto und am Baum entstand Sachschaden.
Am Dienstagabend, 10. Juni 2025, fuhr ein 62-jähriger Autolenker auf der A3 von Zürich her in Richtung Chur.
Bei der Ausfahrt Lachen verliess er die Autobahn und fuhr in allgemeine Richtung Lachen.
Bundesrat Martin Pfister, Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), nimmt am European Defence and Security Summit in Brüssel teil und trifft sich zudem mit Vertreterinnen und Vertreter der EU- und NATO für bilaterale Gespräche.
Bundesrat Pfister wird begleitet von Markus Mäder, Staatssekretär für Sicherheitspolitik.
Einsatzbesprechung, Aktionsplanung, Situationen richtig einschätzen und deine Fähigkeiten erweitern – all das bietet dir die Schweizer Armee.
Beim Kommando Spezialkräfte (KSK) kannst du einzigartige Kompetenzen erwerben. Viele sagen nach der Ausbildung zum Spezialkräfte Soldat: "Ich traue mir nun mehr zu, weil ich erlebt habe, wozu ich psychisch und körperlich fähig bin."
Hier seht ihr ein paar Eindrücke aus der Weiterbildung für Ordnungskräfte-Motorradfahrer (MOMO), die unter sicheren Bedingungen ihre Fahrtechniken in heiklen Situationen und auf unterschiedlichem Terrain verfeinern konnten.
Die Kantonspolizei Genf hat im Rahmen des Programms MOMO – Formation continue pour les Motards en maintien de l’ordre – eine gezielte Weiterbildung ihrer Motorradstaffel durchgeführt.
Am Pfingstwochenende (8./9. Juni 2025) führte die Seepolizei der Kantonspolizei Zürich gemeinsam mit der Wasserschutzpolizei der Stadtpolizei Zürich eine Schiffskontrolle durch.
Dabei lag der Fokus auf der Heimatgewässer-Deklarierung im Zusammenhang mit der Quaggamuschel. Mehrere Personen wurden verzeigt.
Am Pfingstmontag ist ein Motocross-Motorradlenker auf der Beckenriedstrasse, auf Höhe der Bushaltestelle Unterfeld, beim Versuch, auf dem Hinterrad zu fahren, gestürzt.
Nachdem sein Motorrad mit einem entgegenkommenden Fahrzeug kollidiert war, ergriff der Lenker auf seinem Motorrad die Flucht.
Am Dienstag, 10. Juni, um 16:45 Uhr, kam es an der Kreuzung Avenue Edouard Dubois und Rue du Vauseyon in Neuenburg zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Roller.
Der verletzte Rollerfahrer wurde mit dem Rettungswagen ins Spital Pourtalès gebracht.
Bei einem Kranunfall am Dienstagmorgen (10.6.2025) in Rickenbach Sulz ist erheblicher Sachschaden auf einer Baustelle und an einem angrenzenden Einfamilienhaus entstanden.
Verletzt wurde niemand.
An zwei Wochenenden im Juni werden die Verzweigungsrampen in Fahrtrichtung Zürich und Luzern nachts gesperrt, damit ein neuer Deckbelag eingebaut werden kann.
Für den Durchgangsverkehr steht die A2 dabei durchgehend zur Verfügung.
Am Dienstagnachmittag, 10. Juni 2025, kollidierte an der Bellerivestrasse ein Lieferwagen mit einem Kandelaber.
Die fünf Fahrzeuginsassen wurden beim Unfall verletzt und mussten hospitalisiert werden.
Am Pfingstsonntag (09.06.2025) hat die Luzerner Polizei auf der Kantonsstrasse K10 bei Ebnet eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt.
Dabei passierte ein Motorradfahrer die Messstelle mit 152 km/h anstelle der erlaubten 80 km/h.
Wie schwer ist das Wohnmobil oder der Wohnwagen wirklich – mit Gasflaschen, Wasser- tanks und Gepäck? Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass sein rollendes Feriendomizil nicht überladen ist, kann dies anlässlich der Präventionsaktion "Camper Day" unkompliziert überprüfen lassen.
Mit dem Start in die Campingsaison wächst auch die Vorfreude auf Ferien mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil. Doch viele Camper sind sich nicht bewusst, wie schnell ihr beladenes Fahrzeug an die gesetzlich zulässige Gewichtsgrenze kommt – oder sie sogar überschreitet.
Wie schwer ist das Wohnmobil oder der Wohnwagen wirklich – mit Gasflaschen, Wassertanks und Gepäck?
Wer auf Nummer sicher gehen möchte, dass sein rollendes Feriendomizil nicht überladen ist, kann dies anlässlich der Präventionsaktion "Camper Days" an zwei Tagen unkompliziert überprüfen lassen.
Ein Sattelmotorfahrzeug fuhr am Freitag (6. Juni 2025, ca. 13:10 Uhr) auf der Autobahn A2 bei der Verzweigung Rotsee von der A14 herkommend in Richtung Luzern.
Im Bereich der Ausfahrt Emmen-Süd wechselte dieses vom linken auf den mittleren Fahrstreifen.
Die Frau stürzte während dem Abstieg vom Aescher zum Seealpsee.
Am Pfingstmontag (9.06.2025) kurz vor 14.00 Uhr wanderte eine 54-jährige in Oesterreich wohnhaft gewesene Frau auf dem Bergwanderweg vom Aescher in Richtung Seealpsee.
Der Staatsrat hat zwei Ernennungen von Offizieren bei der Kantonspolizei Wallis vorgenommen.
Hauptmann Nicolas Zermatten wird Chef der Abteilung Betäubungsmittel, Leutnant Pascal Epiney Stellvertreter der Chefin der Kriminalpolizei Kreis Mittelwallis.
Am Donnerstag und Freitag, 12. und 13. Juni 2025, führt die Tour de Suisse Women durch das Berner Oberland und das Emmental.
Es ist mit Verkehrsbehinderungen, Strassensperrungen und Wartezeiten zu rechnen.
Im Visier einer Stalkerin – Von einer Freundschaft zur Bedrohung: ein persönlicher Stalkingbericht
Stalking kann einen Menschen völlig aus der Bahn werfen.
Ein fingierter Notruf hat am Samstagnachmittag (7. Juni 2025) einen Polizeieinsatz in der Stadt Zug ausgelöst.
Ein 12-jähriger Knabe hatte mit dem Smartphone eines Kollegen die Notrufnummer 117 gewählt. Für sein Verhalten muss sich der Jugendliche nun bei der Jugendanwaltschaft verantworten.
Am Montag und Dienstag ist es der Kantonspolizei Solothurn gelungen, in Egerkingen, Hägendorf und Olten jeweils einen mutmasslichen Dieb anzuhalten.
Die drei Männer wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
Die Kantonspolizei Zürich nahm am Dienstagmittag (10.6.2025) in Niederglatt zwei Männer kurz nach einem Einbruchdiebstahl fest.
Gegen 11.30 Uhr kontrollierten Angehörige der Kantonspolizei Zürich in einem Quartier in Niederglatt ein Fahrzeug mit französischen Kontrollschildern, nachdem sich die Insassen verdächtig verhalten hatten.
In der Stadt Luzern sind in der Nacht von Sonntag auf Montag (8./9. Juni 2025, um Mitternacht) sowie am Samstagabend (7. Juni 2025) mehrere Autofahrer angezeigt worden.
Im Zusammenhang mit dem Finale der Fussball Nations League zwischen Portugal und Spanien sowie beim Spiel zwischen Albanien und Serbien wurden aus mehreren fahrenden Fahrzeugen unter anderem Fahnen hinausgehalten.
Im Rahmen der Patrouillentätigkeit fiel der Luzerner Polizei am Freitag (6. Juni 2025, ca. 14:30 Uhr) ein Auto auf, dessen Ladung ungenügend gesichert war.
Ebenfalls verdeckte die Ladung die Sicht des Fahrers.
Am frühen Samstagmorgen (7. Juni 2025, ca. 07:00 Uhr) ging die Meldung ein, dass auf der Bushaltestelle beim Bahnhof Hüswil ein Auto parkiert sei.
Bei der anschliessenden Kontrolle konnte der Lenker schlafend hinter dem Steuer festgestellt werden.
Ein Mofa-Fahrer fuhr am Samstag (7. Juni 2025, ca. 20:00 Uhr) in Schwarzenberg von Lifelen in Richtung Holderchäppeli.
In einer Rechtskurve geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte seitlich mit einem entgegenkommenden Auto.
Ein Autofahrer fuhr am Sonntag (8. Juni 2025, ca. 01:30 Uhr) via Unterführung von der Raststätte Neuenkirch-West auf den Ost-Teil.
Dabei verlor der Lenker in einer Linkskurve die Kontrolle, fuhr gegen das rechtsseitige Strassenbord und danach gegen das linksseitige Bord.
Ein Segler kenterte am Sonntag (8. Juni 2025, kurz vor 14:00 Uhr) auf dem Vierwaldstättersee im Bereich Richard Wagner Museum.
Durch die Wasserpolizei konnte der erschöpfte Mann gerettet und an Land gebracht werden.
Am Montag (9. Juni 2025, kurz vor 22:00 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Rüeggisingerstrasse vom Flugfeld in Richtung Waldibrücke.
Im Bereich Neuhüsern kam er zuerst mehrfach von der Strasse, bevor er nach einer Rechtskurve gegen einen grossen Stein am linken Strassenrand prallte und im Wiesland zum Stillstand kam.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.