Am Mittwoch (04.06.2025), kurz vor 14:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A15 zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Prellbock-Anhänger gekommen.
Ein 46-jähriger Mann wurde leicht verletzt. Es entstand hoher Sachschaden.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz vor 15 Uhr, ist es auf der Grynaustrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lieferwagen und einem Fahrrad gekommen.
Ein 62-jähriger Mann wurde schwer verletzt.
Am Mittwochabend, 4. Juni 2025, zwischen 16.30 Uhr und 21.30 Uhr, kam es im oberen Baselbiet zu heftigen Gewittern.
Die grossen Wassermassen führten zu etlichen Überflutungen und Hochwasser. Die Einsatzkräfte waren im Einsatz.
Am Mittwoch, 04. Juni 2025, ca. 19.30 Uhr, ereignete sich bei der Kreuzung Zaunplatz-Allmeindstrasse in Glarus ein Verkehrsunfall zwischen einem Personenwagen und Fahrrad.
Der 41-jährige Personenwagenlenker wollte vom nördlichen Bereich des Zaunplatzes nach links in die Allmeindstrasse einbiegen und schnitt dabei die Kurve.
Kleine Geste, grosse Freude.
Einmal ein Polizeifahrzeug von innen zu sehen und von den Polizisten erklärt zu bekommen, wo was ist, lässt viele Kinderherzen höher schlagen.
Angesichts der tragischen und aussergewöhnlichen Ereignissen im Dorf Blatten möchte der Staatsrat der Bevölkerung und den Gemeindebehörden seine Unterstützung zusichern.
Zu diesem Zweck hat er entschieden, mehrere Massnahmen zu ergreifen, die kurz-, mittel- und langfristig wirken werden. So beabsichtigt der Staatsrat, einen anfänglichen Betrag von 10 Millionen Franken als Finanzhilfe für die Einwohner der Gemeinde Blatten freizugeben.
Am Mittwoch (04.06.2025), kurz nach 06:30 Uhr, ist es auf der Bildaustrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Velo gekommen.
Ein 23-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Am Mittwoch, 4. Juni 2025, gegen 11.30 Uhr, bemerkte ein Autofahrer in Mitlödi auf dem Weg nach Zürich Brandgeruch in seinem Fahrzeug.
Er hielt an, stieg aus und entdeckte Rauch und anschliessend ein offenes Feuer im Kofferraum.
Am Mittwoch, 4. Juni 2025, gegen 08:10 Uhr, kam es auf dem Autobahnkreuz Vauseyon (N20) in Neuenburg, in Fahrtrichtung Neuenburg, kurz vor der Ausfahrt in die Stadt, zu einer Kollision zwischen drei Fahrzeugen.
Die Autobahn wurde für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt.
In den frühen Morgenstunden sind vier unbekannte Täter in den Länderpark in Stans eingedrungen.
Dabei haben sie sich mittels Einschlagen der Verglasung beim Haupteingang Zutritt verschafft. Durch den ausgelösten Alarm flüchtete die Täterschaft ohne Deliktsgut.
Die diesjährige Veloprüfung wurde von über 1100 Schüler:innen der 6. Klasse absolviert.
Fast 90 Prozent bestanden die theoretische und praktische Prüfung. Die Stadtpolizei Winterthur zieht eine positive Bilanz.
Zur Zeit gehen bei der Kantonspolizei Obwalden vermehrt wieder Meldungen ein, dass falsche Polizisten und Polizistinnen angerufen haben.
Die unbekannten Männer und Frauen geben sich am Telefon als Mitarbeitende der Polizei aus und erzählen, dass sich eines eurer Familienmitglieder auf dem Polizeiposten befindet und nun eine Kaution zu bezahlen sei.
Ein 60-jähriger Mann wurde am Dienstagvormittag (3. Juni 2025) bei einem Arbeitsunfall mit einem Schreitbagger schwer verletzt.
Der genaue Unglückshergang wird durch die ebenfalls ausgerückte Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden abgeklärt.
Auf der Kriegstettenstrasse in Gerlafingen hat sich bei einem Abbiegemanöver am Dienstagmorgen, 3. Juni 2025, eine Kollision zwischen zwei Autos ereignet.
Dabei wurden zwei Personen verletzt.
Am Samstag, 24. Mai 2025, nahmen 29 Hundeführer-Teams aus 13 Organisationen an der 24. Ausgabe des Wettbewerbs der Sportvereinigung Zoll Nordost teil.
Das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) war stark vertreten und konnte mit herausragenden Leistungen glänzen.
Kurz nach der Autobahneinfahrt Emmen-Nord in Richtung Süden ist es am Mittwochmorgen zu einem Verkehrsunfall gekommen.
Involviert waren insgesamt vier Fahrzeuge. Verletzt wurde niemand. Wegen des Unfalls kam es im Morgenverkehr auf der Autobahn A2 zu grösseren Verkehrsproblemen.
Der seit Montag vermisste Mann wurde am Mittwochmorgen in einem Wald bei Bremgarten lebend aufgefunden.
Mit ihrem Hund war eine Spaziergängerin am Mittwochmorgen, 4. Juni 2025, im Wald zwischen Waltenschwil und Bremgarten unterwegs.
Am 4. Juni 1803 stimmte der Grosse Rat für die Gründung einer "Gendarmeriegesellschaft zu Fuss" aus 100 Mann, die für die innere Sicherheit des Kantons zuständig ist.
Diese Entscheidung markierte einen wichtigen Meilenstein: Bis dahin haben nur die Patrouillen der Marshalsee, die seit 1741 bestehen, für die öffentliche Ordnung gesorgt.
MeteoSchweiz hat für heute, Mittwoch, den 4. Juni 2025, eine Gewitterwarnung der Stufe 3 (erhebliche Gefahr) für den gesamten Kanton Waadt herausgegeben.
Zwischen 13:00 und 17:00 Uhr werden heftige Gewitter mit hoher Blitzaktivität, stürmischen Böen und intensiven Regenfällen erwartet.
Am Dienstag (03.06.2025), kurz nach 07:30 Uhr, ist es auf der Alten Stossstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Velo und einem Auto gekommen.
Ein 17-jähriger Mann wurde leicht verletzt.
Die Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden hat in der Nacht auf Mittwoch, 4. Juni 2025, in Herisau einen mutmasslichen Einbrecher festgenommen.
Dieser wird verdächtigt, mehrere Einbrüche begangen zu haben.
Ein mutmasslicher Einschleichdieb wurde am Dienstagabend in Berg TG in flagranti ertappt, verfolgt und wenig später festgenommen.
Ein Bewohner einer Liegenschaft an der Holderenstrasse bemerkte kurz vor 19 Uhr eine fremde Person in seiner Garage und alarmierte die Kantonale Notrufzentrale.
In Saas GR kam es am Dienstagabend (3. Juni 2025) zu einem tödlichen Kajakunfall.
Eine Frau wurde bei der Fahrt auf der Landquart unter Wasser gezogen.
Am Freitagnachmittag (30. Mai 2025, ca. 16:50 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse in Weggis zu einer Frontalkollision.
Ein 27-jähriger Mann geriet mit seinem Lieferwagen auf die Gegenfahrbahn und stiess mit einem entgegenkommenden Auto zusammen.
Am frühen Samstagmorgen (31. Mai 2025, kurz vor 02:00 Uhr) verlor ein Autofahrer auf der Dorfstrasse von Eich in Richtung Schenkon die Kontrolle über sein Fahrzeug.
Mit dem Auto fuhr er über eine Wiese, durchbrach ein Holzgeländer und prallte gegen einen Brückenpfeiler.
Kurz vor 11:00 Uhr am Samstagmorgen (31. Mai 2025) kam es in Hasle zu einer Kollision zwischen zwei Autos.
Eine 44-jährige Frau geriet mit ihrem Auto aus bisher ungeklärten Gründen auf die Gegenfahrbahn und prallte frontal gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug.
Am Samstagmittag (31. Mai 2025, 12:00 Uhr) geriet im Gebiet Schwändi in Flühli ein Ladewagen in Brand und brannte vollständig aus.
Die Feuerwehr Flühli-Sörenberg konnte das Feuer löschen.
Am Samstagnachmittag (31. Mai 2025, nach 13:00 Uhr) ereignete sich auf der Neuenkirchstrasse in Emmenbrücke ein Verkehrsunfall.
Mehrere Autos fuhren hintereinander in Richtung Sprengiplatz.
Am Montag, 2. Juni 2025, wurde die Waadtländer Polizeizentrale (CVP) am frühen Morgen über einen schweren Verkehrsunfall in Grandcour informiert.
Bei einer Kollision zwischen zwei Fahrzeugen und einem Linienbus an einer Kreuzung am Dorfausgang kam eine Mitfahrerin eines Lieferwagens ums Leben. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eingeleitet.
Am Dienstagnachmittag (03.06.2025) kam es in Murist zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen, bei dem eine 32-jährige Autofahrerin schwer verletzt wurde.
Sie musste von der Rega ins Spital geflogen werden. Die Strasse blieb für rund vier Stunden gesperrt.
Kurs Umgang mit gefährlichen Tieren
Bist du im Berufsalltag als Einsatzkraft schon einmal mit gefährlichen Reptilien oder aggressiven Hunden in Kontakt gekommen?
Gestern (03.06.2025) fand in Glarus ein spannender Austausch der sechs kleinsten Kantonspolizeikorps der Schweiz statt.
Vertreter der Innerrhoder, Ausserrhoder, Glarner, Obwaldner und Urner Polizei trafen sich zum Dialog – leider konnten die Nidwaldner kurzfristig nicht teilnehmen.
Nach 36 Dienstjahren verabschieden wir uns von einem echten Urgestein: Eugen Salzmann geht in den wohlverdienten Ruhestand.
Mit ihm verlieren wir nicht nur einen tollen Kollegen, sondern auch ein Stück Geschichte der Sanitätspolizei. Als Innovator, Macher und Herzblut-Rettungssanitäter hat Eugen die Sanitätspolizei massgeblich mitgeprägt.
Am Samstag, 1. Juni 2025, um 12:43 Uhr, wurde die Feuerwehr Luterbach zu einem Einsatz aufgrund einer ausgelösten Brandmeldeanlage (BMA) alarmiert.
Vor Ort stellte sich heraus, dass der Alarm durch einen betätigten Notaustaster ausgelöst wurde.
Drei auf Abwegen: Ponys waren auf der Autobahn bei Luzern unterwegs.
Mehrere Anrufe: "Da sind Ponys auf der Autobahn!" Und tatsächlich – nach dem Tunnel Spier galoppierten drei kleine Ausreisser munter in Richtung Luzern.
Seit letzter Woche führen die Waadtpolicen Sensibilisierungs- und Repressionenaktionen vor Ort für Motorradfahrer durch.
Im gesamten Hoheitsgebiet von Vaud werden Kontrollen durchgeführt, um unverantwortliches Verhalten, Ausrüstung und alle Verstösse zu erfassen, die die eigene Sicherheit und die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer gefährden.
In Chur ist es an der Ringstrasse bei einem Tankstellenshop zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen gekommen.
Am frühen Sonntagabend (01.06.2025), gegen 19.00 Uhr, fuhr ein Personenwagenlenker von den Parkplätzen hinter dem Tankstellenshop in Richtung Ringstrasse.
Ein Motorroller ist praktisch, aber nicht ungefährlich!
Die Kantonspolizei Wallis erinnert daran, wie wichtig die richtige Schutzausrüstung beim Rollerfahren ist. Sie kann im Ernstfall Leben retten.
Revidiertes Hundegesetz im Kanton Zürich: Ausbildungspflicht für alle Hundehalter
Ab dem 1. Juni 2025 tritt im Kanton Zürich das revidierte Hundegesetz in Kraft. Damit wird eine einheitliche Ausbildungspflicht für alle Hundehalter eingeführt – unabhängig von Rasse, Grösse oder Alter des Hundes.
Fantasy Basel 2025: Superhelden bis Zauberwesen – sie waren alle da!
Schaut euch an, wer uns alles am Stand besucht hat! Eure Kostüme waren der Wahnsinn – danke für die gute Laune, das Lächeln und die vielen tollen Gespräche.
Wer hat unser Alien verewigt?
Wir möchten uns von Herzen beim HR Giger Museum bedanken – für die beeindruckende Leihgabe der Alien-Figur, die unseren Stand auf der Fantasy zu einem echten Blickfang gemacht und unsere Hommage an H. R. Giger perfekt abgerundet hat.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.