Bei einer Geschwindigkeitskontrolle bei Bellach hat die Polizei am Freitag ein Auto mit einer Geschwindigkeit von 157 km/h gemessen.
Erlaubt sind dort 80 km/h. Der Lenker wurde angehalten
Am Freitag ist es auf der Autostrasse A13 in Domat/Ems zu einer Auffahrkollision zwischen drei Personenwagen gekommen.
Zwei Personen wurden dabei verletzt.
Mit der Öffnung des Gotthardpasses treten ab 16. Mai 2025 fünf erprobte Massnahmen gegen den Stau auf der Autobahn A2 in Kraft.
Diese Massnahmen gelten bis zur Schliessung des Gotthardpasses im Herbst.
Mit den wärmeren Temperaturen ist auch unsere Sondergruppe Motorrad wieder vermehrt unterwegs und im Einsatz!
Sie kommt insbesondere dann zum Einsatz, wenn das rasche Durchkommen mit anderen Fahrzeugen schwierig ist.
Das waren 18 Wochen Rekrutenschule – gestern endete auch die Luftwaffen Nachrichten RS 82-1/25.
Wir nehmen euch mit und geben einen einzigartigen Einblick in die vielseitige Ausbildung dieser RS.
Am Freitag, 16. Mai 2025, gegen 18.30 Uhr, wurde der Notruf über einen Verkehrsunfall in Mont-la-Ville informiert.
Beteiligt waren ein Motorrad und ein Personenwagen.
Ein aktueller Verkehrsunfall zeigt erneut, wie entscheidend die richtige Installation von Kindersitzen für die Sicherheit ist.
Tipps dazu gibt es hier.
Am Freitag, 16. Mai 2025, kurz vor 15.00 Uhr, wurde die Waadtländer Notrufzentrale über einen Brand in einer Reithalle in Mont-sur-Lausanne informiert.
Die rasch eintreffenden Einsatzkräfte stellten fest, dass das Feuer das Dach und die Seitenwände des Reitteils des Gebäudes erfasst hatte.
Kantonale Fahrradprüfung im Dorf Sarnen: Am nächsten Montag- und Dienstagvormittag, 19./20. Mai 2025, findet im Dorf Sarnen die kantonale Fahrradprüfung der 5. Klässler von Obwalden statt.
Ihr erkennt die Fahrradprüflinge anhand ihren gelben Leuchtwesten.
Am Freitag (16.05.2025), kurz nach 15 Uhr, ist ein Lastwagen beim Befahren eines Kreisverkehrs an der St.Gallerstrasse zur Seite gekippt.
Am Lastwagen entstand Totalschaden. Anlässlich der Verkehrsunfallaufnahme und der Fahrzeugbergung kam es zu Verkehrsbehinderungen.
Am Freitag (16.05.2025), gegen 19:15 Uhr, ist es an der Wattwilerstrasse zum Selbstunfall eines Motorrades gekommen.
Eine 54-jährige Frau wurde dabei leicht verletzt. Der Rettungsdienst brachte sie ins Spital.
Am frühen Samstagmorgen (17.05.2025) ist der Lenker eines schwarzen Mercedes-Benz AMG C43 bei der Torstrasse vor einer Polizeipatrouille geflüchtet.
Das Auto konnte kurze Zeit später an der Tellstrasse sichergestellt und der mutmassliche Lenker sowie ein Beifahrer angehalten werden. Der mutmassliche Lenker wurde als fahrunfähig eingestuft. Die Stadtpolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Eine 2023 durchgeführte Studie des bfu in Zusammenarbeit mit dem TCS zeigt: Die Hälfte aller Kinder ist im Auto falsch oder gar nicht gesichert.
Bei der Nutzung von Systemen für ältere Kinder, wie z. B. einer Sitzerhöhung, wurden mehr Fehler gemacht als bei Systemen für jüngere Kinder.
Ein grüner Deckel für Schwamendingen.
Mit der Eröffnung des Ueberlandparks ist das Jahrhundertprojekt in Schwamendingen vollendet: Die Einhausung der A1 ist grün geworden.
Die Kantonspolizei Freiburg war am 16. Mai 2025 zu Gast beim Kinderfestival LudiMania’k in Estavayer-le-Lac.
Ein Gendarm und eine Inspektorin nutzten die Gelegenheit, den Kindern ihren Beruf auf spielerische und unterhaltsame Weise näherzubringen.
Der Unfallaufnahmewagen der Kantonspolizei St.Gallen.
In den 70er- und 80er-Jahren war dieses speziell ausgerüstete Fahrzeug im Einsatz, um bei Unfällen schnell und effizient zu dokumentieren.
Unsere Polizeianwärter/-innen des Lehrgangs 24-1 haben am 15. Mai 2025 das erste Ausbildungsjahr mit der internen Endausbildung abgeschlossen.
Die Endausbildung beinhaltet verschiedenste Aus- und Weiterbildungen wie beispielsweise, Schiessausbildung, Fahrtraining, Bearbeitung eines Verkehrsunfalls und auch Theorieblöcke.
Gemeinsam stark: Polizei, Feuerwehr, Rettung und Samariter zeigen, wie's geht.
Die Übung verdeutlicht, wie wichtig eingespielte Abläufe zwischen den Organisationen sind.
ESC 2025 – Gemeinsam stark: Für den ESC sind Kolleginnen und Kollegen aus der ganzen Schweiz, Deutschland, Frankreich und dem Fürstentum Liechtenstein angereist – und stehen Seite an Seite mit uns bereit.
Diese internationale Zusammenarbeit erfüllt uns mit Stolz und tiefer Dankbarkeit.
#Radarkontrolle: Das Wochenende steht vor der Tür – gönn dir Ruhe und Erholung.
Und wenn du ins Auto steigst: Bleib aufmerksam, fahr vorausschauend und komm sicher an.
Der seit Donnerstagnachmittag (15.5.2025) vermisste Mann ist am Freitagmittag (16.5.2025) von der SBB Transportpolizei aufgefunden worden.
Er ist wohlauf.
Aufgrund verschiedener Sanierungs- und Unterhaltsarbeiten sind die Ausfahrt Spiez auf der A6 und der Leissigen Tunnel auf der A8 während einiger Nächte gesperrt.
Die Betonplatte des Kreisverkehrs Spiez auf der A6 muss erneuert und die Fugen saniert werden.
Am Dienstagnachmittag, dank eines Hinweises einer Drittperson, wurde ein verdächtiges Fahrzeug auf der A12 von einer Polizei-Patrouille eskortiert. Die fünf Insassen des Fahrzeugs weigerten sich, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten, sodass sie erst in Villeneuve/VD, mit Unterstützung der Kantonspolizei Waadt, angehalten werden konnten.
Fünf mutmassliche Täter wurden vorläufig festgenommen. Die Staatsanwaltschaft Freiburg hat eine Untersuchung eingeleitet.
Heute Abend steigt das grosse Finale des Eurovision Song Contest – und in Basel wird kräftig gefeiert.
Bei bestem Wetter ist in der Innenstadt mit viel Betrieb, Musik und ausgelassener Stimmung zu rechnen.
Der 16. Mai ist ein besonderer, stark emotional geprägter Tag für mehrere tausend Soldatinnen und Soldaten: Sie schliessen heute die Rekrutenschule 1/25 ab.
Nach 18 Wochen intensiver Ausbildung sind sie bereit, ihren Auftrag zugunsten der Sicherheit und Verteidigung unseres Landes zu erfüllen, wenn die Lage dies erfordert.
Phishing-Attacken haben gemäss Kriminalstatistik des Bundesamts für Statistik im Jahr 2024 um 56 Prozent zugenommen.
Erschreckend nicht? Nächste Woche folgt der nächste Präventionshinweis. Bleib wachsam und skeptisch.
Seit Sonntag, dem 4. Mai 2025, wird in Genf die 45-jährige Viviane L. vermisst.
Nach bisherigen Erkenntnissen wurde sie letztmals am Abend des 4. Mai in einer Bar im Raum Genf gesehen.
Am Freitag, 16. Mai, gegen 18:30 Uhr kam es im Tunnel Prébarreau in Neuchâtel zu einer Auffahrkollision mit drei beteiligten Fahrzeugen.
Zwei Personen wurden verletzt und mit der Ambulanz ins Spital Pourtalès in Neuchâtel gebracht.
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Am Freitag, 16. Mai, um 13:55 Uhr fuhr ein 19-jähriger Bewohner von Neuchâtel mit einem Motorroller auf der Avenue de la Gare in nördlicher Richtung.
Auf Höhe der Hausnummer 6 kam es zu einer Kollision mit einem abgestellten Lieferfahrzeug.
Am Donnerstag (15.05.2025), um 15:45 Uhr, ist auf der St. Gallerstrasse ein elfjähriger Junge von einem Auto angefahren worden. Der Elfjährige wurde durch den Unfall leicht verletzt.
Der oder die Autofahrer/-in hat sich nach dem Unfall vom Unfallort entfernt. Die Kantonspolizei St.Gallen sucht Zeugen.
Am Dienstagabend ist es auf der Seetalstrasse in Emmen zu einer Kollision zwischen zwei Autos gekommen. Verletzt wurde niemand.
Beide Fahrzeuglenker gaben an, die Lichtsignalanlage bei Grünlicht passiert zu haben. Die Polizei sucht Zeugen.
Am 13. Mai 2025 wurden in St-Maurice ein Raubüberfall, ein versuchter Raubüberfall, eine Körperverletzung sowie zwei Ladendiebstähle begangen.
Dank eines sofortigen Einsatzes der Kantonspolizei Wallis, unterstützt durch die Stadtpolizei Monthey, konnten zwei mutmassliche Täter festgenommen werden.
Am Donnerstag (15.05.2025) hat ein junger Mann im Rosenbergpärkli versucht, sich einer Personenkontrolle zu entziehen.
Er konnte angehalten werden. Bei der Durchsuchung kamen Betäubungsmittel und ein Messer zum Vorschein. Der Mann wird angezeigt.
Auf der Baslerstrasse in Trimbach ist am Donnerstagmittag, 15. Mai 2025, eine Fussgängerin beim Überqueren des Fussgängerstreifens von einem Motorrad erfasst und leicht verletzt worden.
Der Motorradlenker stürzte und verletzte sich dabei erheblich. Die Unfallursache wird durch die Polizei abgeklärt.
Die Staatsanwaltschaft Winterthur/Unterland hat Mitte Mai 2025 beim Bezirksgericht Winterthur Anklage gegen eine Frau wegen Brandstiftung erhoben.
Ihr wird vorgeworfen, 2024 in der Gemeinde Elgg innerhalb von vier Monaten achtmal mutwillig Feuer gelegt zu haben. Bei den Brandfällen wurden mehrere Gebäude massiv beschädigt und es entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 2,6 Millionen Franken.
Am Sonntag wird im Stadion Wankdorf des Meisterschaftsspiels zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Basel stattfinden.
Aufgrund des voraussichtlich grossen Besucheraufkommens kommt es in Bern zu Strassensperrungen und Einschränkungen für den Verkehr.
Die Feuerwehr Rüti wurde gestern an einen PW-Brand alarmiert.
Vor Ort konnten wir einen PW antreffen, der immer noch etwas roch, jedoch waren keine Flammen sichtbar.
Auf der Autobahn A2 zwischen Wassen und Göschenen staut sich der Verkehr aktuell auf einer Länge von drei Kilometern.
Autofahrer müssen mit einem Zeitverlust von bis zu 30 Minuten rechnen.
In Aarau überraschte ein Bewohner am Donnerstagnachmittag einen mutmasslichen Dieb in seiner Wohnung.
Gemeinsam mit einem Nachbarn hielt er den Mann bis zum Eintreffen der Polizei fest.
Am Donnerstag (15.05.2025), kurz nach 21:30 Uhr, ist es an der Rütiwiesstrasse zu einem Brand eines Akkus gekommen.
Die aufgebotene Feuerwehr konnte den Brand, welcher von einem Akku eines Elektrorollers auf einem Garagenplatz ausging, rasch löschen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.