Im Kurs für Gruppenführer in Oberiberg lernen Feuerwehrangehörige, wie sie in ihrer eigenen Feuerwehr Ausbildungseinheiten leiten.
Sie bereiten Lektionen vor, führen diese in kleinen Gruppen durch und üben dabei auch, konstruktives Feedback zu geben.
#ZahlderWoche: Im Jahr 2024 verzeichnete der Kanton St.Gallen insgesamt 21 Fälle von Brandstiftung.
Diese Zahl entspricht exakt dem Wert aus dem Vorjahr und zeigt, dass sich die Anzahl solcher Delikte auf einem konstanten Niveau bewegt.
An der Interoperabilitätsübung CWIX 2025 in Polen testet die Schweizer Armee gemeinsam mit Partnern aus über 40 Nationen ihre Fähigkeiten im vernetzten Einsatz.
Im Fokus steht die Neue Digitalisierungsplattform (NDP), deren Services unter realen technischen Bedingungen erprobt und weiterentwickelt werden – ein wichtiger Schritt für die Armee, ihre Verteidigungsfähigkeit im digitalen Raum zu stärken.
Am 17. Juni 2025 besuchte der Chef des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS), Bundesrat Martin Pfister, die Mitarbeitenden des Kommando Cyber der Armee.
Bei diesem Austausch im Hauptquartier des Kommando Cyber konnten die Mitarbeitenden dem neuen Chef VBS einen Einblick in ihre Arbeit geben und mit ihm über verschiedene Themen diskutieren.
Ein junger Mann ist ertrunken, als er in der Bade- und Freizeitanlage Baie de l’Evole im Neuenburgersee badete.
Trotz der Bemühungen der Rettungskräfte verstarb er in der Nacht im Spital.
Am Mittwoch, dem 18. Juni, gegen 6:45 Uhr, fuhr ein Auto eines 58-jährigen Bewohners des Küstengebiets in östlicher Richtung auf der Rue des Draizes in Neuenburg.
In der Nähe der Bushaltestelle Carrels kollidierte es mit einem 20-jährigen Bewohner des Küstengebiets, der die Strasse an einem Sicherheitsüberweg überquerte.
Nach der am vergangenen Wochenende im Berner Jura illegal organisierten Rave-Party und mit dem Beginn der warmen Jahreszeit erinnert die Kantonspolizei Wallis an ihre konsequente Haltung gegenüber diesem Phänomen.
Im Jahr 2024 musste sie wegen einer solchen Veranstaltung im Mittelwallis einschreiten. Dem Veranstalter wurde eine hohe Rechnung ausgestellt.
Unbekannte Telefonbetrüger haben am Mittwoch (18.06.2025) bei einer Seniorin in der Stadt Schaffhausen 30'000.- ergaunert.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung insbesondere Seniorinnen und Senioren über Telefonbetrugsmaschen aufzuklären.
Auf der Autobahn A2 kurz nach der Verzweigung Rotsee in Fahrtrichtung Norden wechselte am Dienstag (17. Juni 2025, kurz nach 14:00 Uhr) ein Sattelmotorfahrzeug vom mittleren auf den rechten Fahrstreifen.
Dabei kollidierte das Sattelmotorfahrzeug mit einem Auto, welches bereits auf dem rechten Fahrstreifen fuhr.
Ein Lieferwagen geriet am Dienstag (17. Juni 2025, ca. 16:15 Uhr) auf der Menzbergstrasse auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit einem entgegenkommenden Auto.
Der Autofahrer verletzte sich dabei leicht und wird bei Bedarf selbstständig einen Arzt aufsuchen.
Ein Rennradfahrer fuhr am Dienstag (17. Juni 2025, kurz vor 17:30 Uhr) über den Glaubenbergpass in Richtung Finsterwald.
Kurz nach der Passhöhe geriet er aus noch ungeklärten Gründen in einer S-Kurve von der Strasse ab und kollidierte mit einem Holzpfahl.
In Wolhusen ist am Mittwoch (18. Juni 2025, 10:50 Uhr) ein 50-jähriger Mann mit einem Elektro-Kleinmotorrad verunglückt.
Im Gebiet Schmitteli wollte er auf einer steil abfallenden Strasse in eine Quartierstrasse abbiegen, kam dabei von der Strasse ab und flog über eine Mauer auf einen Parkplatz.
Am Mittwoch, 19. Juni 2025, erwartet die Schweiz verbreitet sonniges Sommerwetter. Die Temperaturen steigen in vielen Regionen auf bis zu 30 Grad – im Wallis sind lokal sogar bis zu 33 Grad möglich.
Nur vereinzelt bilden sich über den Bergen Quellwolken, die am Nachmittag im Süden zu lokalen Schauern führen können. Die Nullgradgrenze liegt auf über 4300 Metern, der Wind bleibt meist schwach.
Die Kantonspolizei Bern stellte in den letzten Jahren am Greenfieldfestival vermehrt Taschen- und Trickdiebstähle fest.
In diesem Zusammenhang wurden am Festival in diesem Jahr sechs Personen angehalten. Bei einer Person wurden zahlreiche gestohlene Mobiltelefone sichergestellt. Die Polizei gibt Präventionstipps.
Im Bereich der Bahnhofbrücke in Olten ist gemäss einer Auskunftsperson am Dienstagnachmittag, 17. Juni 2025, ein Mann in der Aare getrieben.
Er konnte geborgen und in kritischem Zustand in ein Spital gebracht werden. Die Polizei sucht Zeugen.
In Ramsen kam es am späteren Dienstagvormittag (17.06.2025) zu einem medizinischen Notfall.
Zwecks Weitertransport eines Patienten in eine geeignete medizinische Einrichtung wurde ein Rettungshelikopter und – aufgrund eines technischen Problems – in der Folge ein zweiter Rettungshelikopter aufgeboten.
Nach 31 Jahren im Dienste der Berufsfeuerwehr Bern verabschiedet sich Thomas Lüthi in den Ruhestand.
Das Tätigkeitsfeld des Gruppenführers, welcher bekannt für seine Sorgfalt und den Blick fürs Wesentliche ist, war vielseitig.
Gestern, am 17.06.2025, führte eine Oelspur von Wald herkommend über die Walderstrasse bis zur Buechstrasse.
Die Feuerwehr Rüti rückte um 16:42 Uhr aus, um die Strassen mit Oelbinder vom Oel zu befreien.
255 Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse sind am Dienstagmorgen, 17. Juni 2025, zur Radfahrerprüfung in Herisau angetreten und legten mit ihrer Fahrt durch das Dorfzentrum ihre Fahrradprüfung ab.
Am Dienstag traten 255 Schülerinnen und Schüler aus den Gemeinden Herisau, Hundwil, Schönengrund, Schwellbrunn, Urnäsch und Waldstatt zur diesjährigen Radfahrerprüfung in Herisau an und zeigten auf der anspruchsvollen Prüfungsstrecke durch das Dorf von Herisau ihr fahrerisches Können.
Die Stadtpolizei Winterthur setzt die seit 2023 in Kraft stehende Verordnung über das gebührenpflichtige Parkieren weiter um.
Ziel ist es, den Parkraum in der Innenstadt gezielt für Besucherinnen und Besucher bereitzustellen.
Am Mittwochmorgen ist in Sursee eine Person bei einem Verkehrsunfall verstorben. Die Fussgängerin wurde beim Queren einer Strasse von einem Anhängerzug erfasst.
Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Die Untersuchung führt die Staatsanwaltschaft Sursee.
In Herisau ist es am Mittwochmittag, 18. Juni 2025, zu einem Unfall zwischen einem Kind und einem Auto gekommen.
Das Mädchen erlitt Verletzungen und wurde durch den Rettungsdienst ins Spital überführt.
In der Nacht vom 16. auf den 17. Juni 2025 schlich eine unbekannte Täterschaft in einen Wohnblock an der Güterstrasse in Oberurnen, begab sich ins Kellergeschoss und versuchte dort vergeblich, die in der Waschküche befindliche Kasse der Waschmaschine aufzubrechen.
Die Täterschaft entfernte sich schliesslich unerkannt vom Tatort.
Am Mittwochvormittag, 18. Juni 2025, kam es im Quartier "Grüze" in Winterthur zu einer Kollision zwischen einem Traktor und einem Motorrad.
Der jugendliche Motorradlenker wurde leicht verletzt.
Am Dienstag (17.06.2025), kurz vor 15:30 Uhr, ist es auf der Staatsstrasse zu einem Selbstunfall mit einem Auto gekommen.
Dabei kam das Auto von der Strasse ab und stürzte in ein Bachbett. Der 74-jährige Fahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden im Wert von rund 20'000 Franken.
Am Dienstag (17.06.2025), kurz nach 18:15 Uhr, ist es auf der Martinsbrücke zu einem Auffahrunfall zwischen zwei Autos gekommen.
Eine 34-jährige Frau wurde dabei unbestimmt verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Am Dienstag (17.06.2025), kurz vor 17:30 Uhr, ist es auf der Thurgauerstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Roller gekommen.
Dabei wurde ein 40-jähriger Mann unbestimmt verletzt. Er musste vom Rettungsdienst ins Spital gebracht werden.
Am Dienstag (17.06.2025), kurz nach 19:15 Uhr, ist es auf der Murgstrasse zu einem Selbstunfall eines Motorrades gekommen.
Dabei wurde die 16-jährige Motorradfahrerin unbestimmt verletzt und anschliessend vom Rettungsdienst ins Spital gebracht.
Unter dem Motto „Machen Sie Pause mit uns“ hat am 17. Juni 2025 der dritte Chauffeur/-innen-Treff der Kantonspolizei St.Gallen auf der Raststätte Thurau stattgefunden.
Rund 80 Chauffeurinnen und Chauffeure nahmen die Gelegenheit für den gemeinsamen Austausch wahr.
Von Montag, 23. Juni 2025, bis Donnerstag, 26. Juni 2025, jeweils von 22 bis 5 Uhr, ist der Bucheggtunnel gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Am Mittwoch, 17. Juni 2025, kurz nach 14.30 Uhr, mussten in der Tongrube Andil am Ammonitenweg in Liesberg BL sechs Personen aus einem steilen Hang gerettet werden.
Personen wurden keine verletzt.
Am Donnerstag, 12. Juni 2025, kam es auf der Badenerstrasse in Bremgarten zu einer Streifkollision zwischen einem BMW und einem roten Oldtimer.
Der beteiligte Buick fuhr weiter, ohne anzuhalten.
Auf der Ägeristrasse ist es zu einem Verkehrsunfall mit mehreren involvierten Fahrzeugen gekommen.
Verletzt wurde niemand, der Sachschaden ist beträchtlich.
Die Sanierung des Belags auf der A21 bei Bourg-St-Pierre macht eine einspurige Verkehrsführung notwendig.
In Bourg-St-Pierre wird der Belag der A21, Route du Grand-Saint-Bernard, an zwei Stellen saniert.
Am Dienstag, 17. Juni 2025, gegen 14.30 Uhr wurde in einer Wohnung in Egerkingen eine Frau tot aufgefunden.
Die Umstände deuteten auf ein Gewaltdelikt hin. Umgehend rückten mehrere Patrouillen der Kantonspolizei Solothurn an den Ort aus.
Für den Schwerverkehr, der am Feiertag "Fronleichnam" (19. Juni 2025) nicht vom deutschen Zoll an den Grenzübergängen Thayngen und Bargen abgefertigt wird, hat die Schaffhauser Polizei in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) entsprechende Warteräume eingerichtet.
Hierfür ist in der Stadt Schaffhausen eine Voll- und Teilsperrung der Nationalstrasse A4 zwischen Schweizersbild und Mutzentäli vorgesehen.
Eine Autofahrerin fuhr am Montag (16. Juni 2025, kurz nach 17:30 Uhr) von Rickenbach in Richtung Chommle.
Im Bereich Holdern geriet sie aus noch ungeklärten Gründen rechts von der Strasse ab und prallte gegen mehrere Betonpfeiler eines Zauns.
Auf der Arsenalstrasse in Kriens kam es am Montagabend (16. Juni 2025, ca. 18:00 Uhr) zu einer Auffahrkollision zwischen zwei Autos.
Eine Person wurde leicht verletzt und durch den Rettungsdienst 144 betreut.
Am Dienstag (17. Juni 2025, kurz vor 08:00 Uhr) kam es auf der Autobahn A14 in Fahrtrichtung Zug zu einer Auffahrkollision.
Im Tunnel Rathausen geriet der Verkehr aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens ins Stocken.
Vom 17. bis 26. Juni 2025 führt die Pilotenschule der Schweizer Luftwaffe ein Ausbildungsmodul zusammen mit dem Taktischen Luftwaffengeschwader 73 "Steinhoff" in Laage bei Rostock (Deutschland) durch.
Solche Ausbildungen mit dem Trainingsflugzeug Pilatus PC-21 finden jährlich auf verschiedenen Militärflugplätzen in Europa statt.
Am Dienstag, 17. Juni 2025, gegen 16.00 Uhr, geriet ein Autofahrer bei der Einfahrt von der Glovelier-Zufahrt auf die Normalspur der A16 in Richtung Saint-Ursanne in eine gefährliche Lage.
Vor dem Mont-Russelin-Tunnel fuhr er aus bisher ungeklärten Gründen in den regulären Fahrstreifen ein, auf dem sich ein schwerer Lastwagen in Richtung Saint-Ursanne näherte.
Am Dienstagabend (17.06.2025), ereignete sich auf der Büsingerstrasse in Schaffhausen eine seitliche Kollision zwischen zwei Fahrzeugen.
Dabei wurde eine 19-jährige Lenkerin durch Glassplitter am Auge verletzt.
Am Montagnachmittag (16.06.2025) fuhr ein 90-jähriger Autofahrer vom Postplatz her in Richtung Gerbestrasse.
Obwohl der dortige Poller zu dieser Zeit ausgefahren war und damit die temporäre Signalisation "Fussgängerzone" bekräftigt, fuhr der Mann aus Gewohnheit links am Poller vorbei, riss dabei einen Tisch und einen Stuhl mit und fuhr weiter in Richtung Gerbestrasse.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.