Vor zwei Jahren lancierte die GVZ Gebäudeversicherung Kanton Zürich im Auftrag des Kantonsrats das Pilotprojekt „First Responder Kanton Zürich“ – eine flächendeckende Notfallversorgung mit qualifizierten Ersthelferinnen und Ersthelfern.
First Responder leiten bei Herz-Kreislauf-Stillstand Sofortmassnahmen ein und überbrücken so die kritische Zeit bis zum Eintreffen der professionellen Rettungskräfte.
Gestern Abend wurde die Kantonspolizei Freiburg über den Fund toter Fische im Galmizkanal informiert.
Eine Polizeipatrouille, der Wildhüter, das Amt für Umwelt (AfU) sowie die Feuerwehr wurden vor Ort aufgeboten.
Die Kantonspolizei gab bekannt, dass am 9. April 2026 die Leiche des Piloten, der am 13. März 2026 bei einem Flugunfall nahe San Carlo ums Leben gekommen war, geborgen werden konnte.
Dank verbesserter Schneeverhältnisse, die die Sicherheit der Rettungskräfte gewährleisteten, war die Bergung gelungen.
Stalking – seit 2026 in der Schweiz als „Nachstellung“ strafbar – ist kein harmloses Verhalten, sondern kann das Leben Betroffener massiv einschränken.
Frühes Erkennen und konsequentes Handeln sind entscheidend, um Eskalationen zu verhindern.
Bei einem Tötungsversuch ist am Mittwochvormittag (8.4.2026) in Winterthur ein Mann schwer verletzt worden.
Die Stadtpolizei Winterthur nahm einen Tatverdächtigen fest.
Dank der erfolgreichen Löscharbeiten hat sich die Lage beim Waldbrand in Brusio beruhigt.
Die Rhätische Bahn kann den fahrplanmässigen Betrieb am Freitag wieder aufnehmen.
Am Mittwochnachmittag (08.04.2026) hat ein unbekannter Mann Geld aus einem Serviceportemonnaie eines Kiosks in der Stadt Schaffhausen gestohlen.
Die Schaffhauser Polizei bittet die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise zu diesem Vorfall.
Die Zuger Polizei hat eine Frau festgenommen, die ohne Arbeitsbewilligung in der Erotikbranche gearbeitet hat.
Die Beschuldigte wurde durch die Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verurteilt und muss die Schweiz verlassen.
Beim Hauptbahnhof Solothurn ist am Mittwochabend, 8. April 2026, ein Passant durch drei Männer tätlich angegangen und dabei mittelschwer verletzt worden.
Im Verlauf der umgehend eingeleiteten Fahndung konnte die Polizei die mutmasslichen Täter anhalten und für weitere Ermittlungen vorläufig festnehmen.
Ab Montag, 13. April 2026, wird im Seelisbergtunnel die letzte Etappe der Erneuerung des Löschwassersystems umgesetzt.
Dafür sind nächtliche Sperrungen der Südröhre (Fahrtrichtung Süden/Chiasso) erforderlich.
Anfang April haben auf der A14 im Abschnitt zwischen Blegi und Walterswil Bauarbeiten im Zusammenhang mit neuen Verkehrsanlagen begonnen.
Das Bundesamt für Strassen ASTRA realisiert auf diesem Abschnitt eine Geschwindigkeits-Harmonisierungs- und Gefahren-Warnanlage (GHGW).
Ab Mitte April 2026 werden im Tunnel Schweizerhalle die Querträger über der Fahrbahn in Richtung Luzern instandgesetzt.
Im Vorfeld dieser Massnahme sind zusätzliche Markierungsarbeiten notwendig. Für diese Arbeiten muss der Tunnel in Fahrtrichtung Luzern für eine Nacht gesperrt werden.
Seit dem 1. April gilt für den Veloshuttle auf der Axenstrasse wieder der Sommerfahrplan.
Mit diesem verkehrt der Veloshuttle ab 06:25 Uhr morgens bis am Abend um 20:50 Uhr stündlich zwischen Brunnen und Sisikon und in der Gegenrichtung.
Am Donnerstagvormittag, 9. April 2026, kam es im Kreis 1 zu einer Kollision zwischen einem Personenwagen und einem Fussgänger.
Der Fussgänger erlitt dabei schwere Verletzungen. Die Stadtpolizei Zürich sucht Zeugen.
Am Mittwochabend, 8. April 2026, wurde im Kreis 1 einem Mann seine teure Uhr entrissen.
Die Stadtpolizei Zürich nahm in der Folge einen mutmasslichen Dieb unweit des Tatorts fest. Die Polizei sucht Zeugen.
Am Mittwoch, 8. April 2026, ist es in Herisau zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Eine Person verletzte sich dabei schwer. Der Mann wurde durch den Rettungsdienst ins Spital eingeliefert.
Am Mittwochmorgen, 8. April 2026, kurz vor 07.00 Uhr, kam es auf der Autobahn A2 respektive im Bereich der Autobahnausfahrt Eptingen BL nach einer Fluchtfahrt zu einem Selbstunfall.
Der Lenker konnte angehalten werden.
Am Donnerstagmorgen (09.04.2026) ist es an der Häberlibodenstrasse zu einer starken Rauchentwicklung in der Garage eines Einfamilienhauses gekommen.
Durch den Vorfall wurde niemand verletzt, es entstand jedoch Sachschaden.
Am Mittwochmittag (08.04.2026) ist es an der Werkstrasse zu einem Brand auf der Terrasse eines Mehrfamilienhauses gekommen.
Anwohnende alarmierten die Feuerwehr. Es entstand Sachschaden von mehreren zehntausend Franken.
Am Mittwochmittag (08.04.2026) ist es auf der Querverbindung zur Autobahneinfahrt St. Margrethen zu einem Autobrand gekommen.
Das Auto ist dabei komplett ausgebrannt.
Am Mittwochabend (08.04.2026) ist es im Uznabergtunnel auf der Autobahn A15 zu einem Auffahrunfall gekommen.
Dadurch wurde ein 35-jähriger Autofahrer eher schwer verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren tausend Franken.
In Bern findet am Sonntag das Meisterschaftsspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Servette statt.
Im Grossraum Wankdorf ist mit Verkehrseinschränkungen und kurzzeitigen Strassensperrungen zu rechnen. Es wird empfohlen, frühzeitig mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Am Mittwochnachmittag (8.4.2026) ist in Ottikon (Gemeinde Gossau ZH) eine Frau von einem Auto angefahren und schwer verletzt worden.
Der Fahrzeuglenker blieb unverletzt.
Am 07.04.2026 brannte in Sachseln am Seeufer eine Pflanzenhecke.
Der Brand konnte durch eine Anwohnerin schnell gelöscht werden. Wer Angaben zur Brandursache machen kann, soll sich bei der Polizei melden.
Am Mittwochabend (8. April 2026, ca. 17:45 Uhr) kam es im Gebiet Steinbruch auf der Sinserstrasse in Hohenrain zu einer Frontalkollision zwischen zwei Autos.
Eine Person wurde dabei erheblich verletzt, zwei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen.
Die Tunnels entlang der Nationalstrassen werden periodisch gereinigt.
Dabei werden auch Unterhaltsarbeiten durchgeführt. Diese Arbeiten tragen zu einer Erhöhung der Verkehrssicherheit bei. In den nächsten Wochen ist der Tunnel Eyholz an der Reihe, zudem kommt es auch bei den Tunnels Visp und Turtmann zu Sperrungen für Unterhaltsarbeiten.
Eine Hochdruckbrücke erstreckt sich von Skandinavien über den Alpenbogen bis nach Südeuropa und bestimmt bis Donnerstagabend das Wetter in der Schweiz. Mit einer nördlichen Höhenströmung gelangt trockene und milde Luft zur Schweiz.
Am Freitag streift eine schwache Störung insbesondere die zentralen und östlichen Landesteile. Dadurch gelangt mit einer nordwestlichen Strömung vorübergehend feuchte und etwas weniger milde Luft zur Alpennordseite.
Cyberkriminelle nutzen Verkaufsinserate auf tutti.ch, um Inserierende in eine Phishing-Falle zu locken.
Mit professionell gestalteten E-Mails und gefälschten Zahlungsbestätigungen wird ein regulärer Bezahlvorgang vorgetäuscht.
Am Dienstag ist aus dem Regionalgefängnis Thun ein Jugendlicher geflüchtet.
Er konnte im Rahmen einer umgehend eingeleiteten Nachsuche kurze Zeit später durch die Einsatzkräfte der Kantonspolizei Bern angehalten werden und befindet sich wieder in Haft.
Ein Automobilist kam am Dienstagabend ausserhalb von Muri von der Strasse ab und prallte heftig gegen einen Baum.
Der Wagen fing Feuer und brannte aus. Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät.
Am 7. April 2026, gegen 21.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn A3 in Fahrtrichtung Chur auf dem Gemeindegebiet von Niederurnen GL ein Verkehrsunfall zwischen zwei Personenwagen.
Gemäss den bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 31-jähriger Mann mit seinem Personenwagen aus noch ungeklärten Gründen in das Heck eines von einer 25-jährigen Frau gelenkten Personenwagens.
Am Dienstagabend (07.04.2026) hat ein 80-jähriger Autofahrer auf der Zürcher Strasse beim Abbiegen einen E-Scooter-Fahrer übersehen.
Der 50-jährige Zweiradfahrer stürzte und wurde leicht verletzt.
Am Dienstagnachmittag, 7. April 2026, kurz vor 15.45 Uhr, kam es an der Talstrasse in Arlesheim zu einem Balkonbrand in einem Mehrfamilienhaus.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstag, 7. April 2026, kam es kurz nach 20.30 Uhr in einem Tankstellenshop an der Rheinstrasse in Liestal BL zu einem Raubüberfall.
Dabei erbeutete die unbekannte Täterschaft Bargeld. Beim Raubüberfall wurde niemand verletzt. Die Polizei Basel-Landschaft sucht Zeugen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei geben bekannt, dass am 2. April 2026 ein 40-jähriger Schweizer Staatsbürger mit Wohnsitz im Raum Lugano festgenommen wurde.
Er steht im Verdacht, in den Drogenhandel mit Kokain und Heroin in grösserem Umfang verwickelt zu sein.
In der Zeit von Donnerstag, 2. April bis Dienstag, 7. April, wurde in Bühler in die Gemeindebibliothek eingebrochen.
Die unbekannte Täterschaft entwendete Bargeld und verursachte Sachschaden.
Am Dienstag, 7. April 2026, ist es in Herisau zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Kind gekommen.
Das Kind verletzte sich dabei leicht.
Am Mittwochmorgen (08. April 2026, nach 07:00 Uhr) ereignete sich auf der Rothenburgstrasse im Ortsteil Emmen ein Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrzeugen.
Verletzt wurde niemand.
Am Dienstagnachmittag (7. April 2026, kurz vor 16:00 Uhr) ereignete sich im Gebiet Gölpi eine Auffahrkollision mit zwei beteiligten Fahrzeugen.
Eine Person wurde vom Rettungsdienst 144 zur Kontrolle ins Spital gebracht.
Am Dienstagabend (7. April 2026, ca. 17:30 Uhr) kam es auf der Kantonsstrasse in Malters zu einem Auffahrunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen.
Verletzt wurde niemand.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.