Am Donnerstag (06.02.2025), kurz nach 19 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einer Auffahrkollision zwischen einem Auto und einem Anhänger eines Lastwagens gekommen.
Ein 59-jähriger Mann wurde durch den Unfall schwer verletzt.
Auf der Stelserstrasse ist am Freitagvormittag ein Forstarbeiter zwischen einem Bagger und einer Mauer eingeklemmt worden.
Der Lehrling musste ins Spital gebracht werden.
Am Donnerstagmittag (06.02.2025), kurz nach 12 Uhr, ist es auf einer Baustelle am Acker zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 40-jähriger Mann wurde während Bauarbeiten unter einem umgefallenen Stein eingeklemmt.
Am Donnerstagnachtmittag (06.02.2025), kurz vor 15:30 Uhr, ist es in einem Holzbetrieb im Erlenhof zu einem Arbeitsunfall gekommen.
Ein 63-jähriger Mann wurde während Holzarbeiten an einem Hochförderer von einem Baumstamm eingeklemmt.
In der Nacht auf Freitag, 7. Februar 2025, sind Unbekannte in eine Zahnarztpraxis in einem Gewerbehaus in Herisau eingebrochen.
Die Täterschaft entwendete diverse Wertgegenstände.
Am Donnerstag (06.02.2025), um 10 Uhr, ist ein 35-jähriger Mann mit seinem Auto in Haag mehrfach von der Fahrbahn abgekommen. Er prallte mit seinem Auto zudem gegen Strasseneinrichtungen und durchbrach einen Zaun.
Es entstand Sachschaden von rund 40'000 Franken. Der Autofahrer wurde als fahrunfähig eingestuft.
Am Donnerstagmorgen (06.02.2025), kurz nach 7 Uhr, meldete eine Drittperson der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen einen Diebstahl aus einem Büro einer Gesundheitseinrichtung am Churfirstenweg.
Mutmasslich verschaffte sich die unbekannte Täterschaft zuvor durch das Aufhebeln einer Tür Zugang ins Büro und stahl Deliktsgut von noch unbekanntem Wert.
Am Donnerstag (06.02.2025), kurz vor 18:30 Uhr, ist es auf der Churfirstenstrasse zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Auto und einem Motorrad gekommen.
Ein 56-jähriger Mann wurde durch den Unfall unbestimmt verletzt.
Am Donnerstagabend (06.02.2025), kurz vor 21 Uhr, ist ein 22-jähriger Mann mit seinem Auto von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Auto auf den Gleisen gelandet.
Aufgrund dessen kam es zu Zugausfällen. Es entstand Sachschaden im Wert von mehreren hundert Franken.
Zwischen Donnerstagabend und Freitagmorgen (07.02.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in ein Firmengebäude an der Haltelhusstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich über eine Tür gewaltsam Zugang ins Gebäude, wo sie diverse Behältnisse durchsuchte.
Dank Hinweisen aus der Bevölkerung konnte die Kantonspolizei Solothurn in der Nacht auf Freitag, 7. Februar 2025, in Olten zwei Jugendliche anhalten, die in Verdacht stehen, mehrere Einbrüche begangen zu haben.
Sie wurden für weitere Ermittlungen vorläufig festgenommen.
In der Nacht auf Sonntag (26.1.2025) wurde ein Mann im Stadtzürcher Kreis 4 von zwei unbekannten Männern durch eine Stichwaffe verletzt >>Polizei.news berichtete<<.
Die beiden mutmasslichen Täter konnten verhaftet werden.
Die Staatsanwaltschaft I des Kantons Zürich hat Ende Januar 2025 beim Bezirksgericht Bülach Anklage gegen einen Mann wegen Mordes erhoben.
Ihm wird vorgeworfen, im Oktober 2023 in einer Wohnung in Embrach seine Ex-Frau getötet zu haben.
Am Freitagmorgen (7. Februar 2025, ca. 06:30 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Luzernerstrasse in Littau stadteinwärts.
Vor einem Fussgängerstreifen hielt er sein Fahrzeug an, worauf der nachfolgende Lieferwagen mit der Front gegen das Heck des Autos prallte.
Am Freitag (7. Februar 2025, kurz vor 06:45 Uhr) fuhr ein Autofahrer auf der Surentalstrasse Richtung Kreisverkehrsplatz Sandgruben.
Als er sein Fahrzeug anhalten musste, prallte das nachfolgende Auto gegen das Heck des Vorderfahrzeuges.
Am Freitagmorgen (7. Februar 2025, kurz vor 07:15 Uhr) kam es auf der Reusseggstrasse in Ebikon zu einem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen (zwei Autos und zwei Lieferwagen).
Eine Mitfahrerin verletzte sich beim Unfall und wurde durch den Rettungsdienst 144 ins Spital gefahren.
Am Donnerstagabend, 6. Februar 2025, fuhr eine 30-jährige Autolenkerin um 17.15 Uhr auf der Schlagstrasse von Sattel in Richtung Schwyz.
Auf dem Viadukt vor dem Hirschenrank auf dem Gemeindegebiet von Steinen touchierte die Frau mit ihrem Auto die rechtsseitige Leitplanke.
Am Donnerstag (06.02.2025) hat sich ein Mann bei einem Sturz von einem Dach erhebliche Verletzungen zugezogen.
Er wurde mit der Rega ins Spital gebracht.
Während Unterhaltsarbeiten auf einem Feld in Posat kam es gestern Nachmittag zu einem tragischen Arbeitsunfall.
Ein 16-Jähriger verlor dabei sein Leben. Sein 18-jähriger Kollege wurde leicht verletzt. Die Staatsanwaltschaft hat eine Untersuchung eröffnet.
Bei einem Verkehrsunfall am Freitagmorgen (7.2.2025) stürzte in Thalheim an der Thur eine Personenwagenlenkerin in ihrem Auto von einer Brücke auf das Bahntrasse.
Die Frau musste in ein Spital geflogen werden. Die Bahnstrecke sowie die Strasse mussten gesperrt werden.
Morgen (08.02.2025) findet in Bern das Fussballspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Sion statt.
Es ist daher mit Verkehrseinschränkungen zu rechnen. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird empfohlen.
Spürnasen im Einsatz – Unsere Diensthunde im Training! Wenn eine Person vermisst wird, zählt jede Sekunde – und genau dann kommen unsere "tierischen Kollegen" ins Spiel!
Heute begleiten wir die Diensthundegruppe beim Training, mit dabei: unser vierbeiniger Kollege Dux und seine Hundeführerin.
Am Donnerstagnachmittag ist es bei der KV Wirtschaftsschule in Chur zu einem Polizeieinsatz wegen einer Bombendrohung gekommen.
Das Schulhaus wurde evakuiert und durchsucht. Um 20.45 Uhr konnte die Polizei Entwarnung geben.
Am Donnerstag (06.02.2025) hat sich auf der Hauptstrasse zwischen Siblingen und der Siblingerhöhe ein Alleinunfall ereignet.
Dabei wurde ein Autofahrer verletzt und musste ins Spital gebracht werden. Der Unfallhergang wird von der Schaffhauser Polizei untersucht.
Eine Autofahrerin ist von der Strasse abgekommen und hat eine Parkverbotstafel überahren.
Das Auto wurde aufgebockt und im Trottoir entstand ein grosses Loch.
In der gestrigen Medienmitteilung zum nationalen Sirenentest ist fälschlicherweise gestanden, dass alle 40 stationären Sirenen einwandfrei funktioniert haben.
Seit gestern Abend ist bekannt, dass je eine Sirene an der Sempacherstrasse und an der Gellertstrasse keinen akustischen Alarm ausgelöst haben.
Am Donnerstagvormittag ist in Leuzigen ein Privatflugzeug abgestürzt. Die drei Insassen wurden verletzt und in ein Spital gebracht.
Der Unfallhergang wird untersucht.
Am Freitag, 31. Januar 2025, kurz nach 11.00 Uhr, stellte die Polizei Basel-Landschaft auf der Hauptstrasse in Sissach BL einen Motorfahrradlenker fest, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Netzenstrasse unterwegs war.
Beim Feststellen der Patrouille versuchte dieser zu flüchten. Verletzt wurde niemand.
Am Donnerstag (06.02.2025), kurz nach 8:30 Uhr, hat die Kantonale Notrufzentrale St.Gallen mehrere Meldungen von einem falsch fahrenden Fahrzeug auf der Autobahn A23 erhalten, das in verkehrter Fahrtrichtung von Rorschach in Richtung Meggenhus unterwegs war.
Patrouillen der Kantonspolizei St.Gallen konnten daraufhin das beschriebene Fahrzeug in St.Gallen Neudorf anhalten. Die 91-jährige Autofahrerin wurde als fahrunfähig eingestuft. Ihr wurde der Führerausweis auf der Stelle abgenommen.
In Wohlen brannten zwei Autos in einer Tiefgarage, was zu einem Grossaufgebot der Rettungskräfte führte.
Mehrere Personen mussten ihre Wohnungen verlassen. Es entstand beträchtlicher Sachschaden.
Gestern Abend, kurz nach 20 Uhr, wurde die Feuerwehr Rüti mit der Autodrehleiter zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Wald aufgeboten.
Wir unterstützten die Feuerwehr Wald bei einem Kaminbrand.
Am Donnerstagmorgen, 06.02.2025, kurz vor 1 Uhr, ist es auf der Satteleggstrasse in Willerzell zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 17-jähriger Jugendlicher fuhr mit einem Auto eines Arbeitskollegen in Richtung Sattelegg.
Seit dem 1. Januar 2024 schützt das Kommando Cyber die Schweizer Armee im digitalen Raum. Im ersten Jahr operativer Tätigkeit hat sich das Kommando Cyber als zentraler Pfeiler in der Abwehr von Cyberbedrohungen, der Digitalisierung der Armee und der internationalen Zusammenarbeit etabliert.
Mit täglichen Leistungen zugunsten der Cybersicherheit der Armee, innovativen Projekten und der Gewinnung von Fachkräften stärkt das Kommando Cyber die Verteidigungsfähigkeit der Armee im Cyber- und elektromagnetischen Raum.
Am Mittwoch, 5. Februar 2025, kurz nach 22.00 Uhr, hat ein Unbekannter am St. Alban-Ring einen 80-jährigen Mann beraubt.
Dabei ist der Geschädigte leicht verletzt worden.
Am Donnerstagvormittag ist es in Landquart zu einem Verkehrsunfall mit einem Fahrradfahrer und einer Automobilistin gekommen.
Der Mann musste mit einem Rettungsdienst in ein Spital gebracht werden.
Am Donnerstagmorgen (06.02.2025), kurz nach 07:30 Uhr, ist es auf der Autobahn A1 zu einem Selbstunfall gekommen.
Ein 20-jähriger Mann prallte mit seinem brennenden Auto gegen die Leitplanke.
Am Mittwochabend, 5. Februar 2025, ist es Herisau zu einem Einbruch in ein Mehrfamilienhaus gekommen.
Die Täterschaft entwendete Schmuck und Wertsachen.
Am Donnerstag (06.02.2025), kurz nach 7 Uhr, meldete eine Drittperson der Kantonalen Notrufzentrale St.Gallen einen Diebstahl aus einem Lagerraum einer Geschäftsliegenschaft an der Wiesentalstrasse.
Mutmasslich verschaffte sich die unbekannte Täterschaft zuvor Zugang zum Lagerraum und stahl unter anderem versilbertes Besteck und Zinnbecher.
Am Mittwoch (05.02.2025), kurz nach 20 Uhr, ist es auf der Autobahn A13 zwischen Buchs und Haag zu einem Brand eines Autos gekommen.
Die Feuerwehr konnte den Brand rasch löschen. Es entstand Sachschaden im Wert von über hunderttausend Franken.
Anlässlich der Schwerverkehrskontrolle vom Mittwoch, 5. Februar 2025, wurde durch die Kantonspolizei Uri im Schwerverkehrszentrum in Erstfeld ein Lieferwagen mit litauischen Kontrollschildern überprüft.
Die Kontrolle ergab, dass das Betriebsgewicht des Lieferwagens um 33.5 Prozent sowie die Achslasten und das Garantiegewicht um 39.4 Prozent überschritten waren.
Am Mittwoch, 5. Februar 2025, zwischen 14:00 Uhr und 15:30 Uhr, führte die Polizei Basel-Landschaft auf der Laufenstrasse in Wahlen BL eine präventive Verkehrskontrolle durch.
Der Fokus lag auf blinden Personen.
In Felsberg ist es am 19. Januar 2025 zu Körperverletzungen und Sachbeschädigungen gekommen.
Die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Graubünden haben zwei Männer festgenommen.
Am Mittwochabend (05.02.2024), kurz nach 20 Uhr, ist eine unbekannte Täterschaft in eine Erdgeschosswohnung an der Landbergstrasse eingebrochen.
Die Täterschaft verschaffte sich durch das Aufhebeln einer Balkontür Zutritt ins Haus und durchsuchte diverse Behältnisse.
Am Mittwochabend ist in Müstair ein Fahrzeug in einem Unterstand in Brand geraten.
Die Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein Wohn- und Geschäftshaus verhindern.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.