Heute gegen 16:00 Uhr war ein Autofahrer auf der J18 von Montfaucon in Richtung St-Brais unterwegs.
Aus bislang ungeklärten Gründen geriet er auf die Gegenfahrbahn und kollidierte frontal mit einem korrekt entgegenkommenden leichten Sattelschlepper.
Am Dienstag ist auf der Calancastrasse ein Automobilist mit einer Stützmauer kollidiert.
Er musste zur Kontrolle in ärztliche Behandlung gebracht werden.
Am Dienstagabend, 25. Februar 2025, kam es auf der Frauenfelderstrasse auf einem Fussgängerstreifen zu einem Unfall zwischen einem Personenwagen und einer Fussgängerin.
Die junge Frau erlitt dabei mittelschwere Verletzungen und musste ins Spital gebracht werden.
Gestern Abend trainierten die Feuerwehr der Stadt Solothurn und Feuerwehr Biberist zusammen mit den Höhenrettungsfahrzeugen den Einsatz dieser Spezialgeräten in der Altstadt Solothurn.
Es ist wichtig, wenn jede Sekunde zählt, dass die Handgriffe sitzen.
Morgen ist es soweit – die "Binggis" laufen endlich wieder durch die Innenstadt und feiern die Schulfasnacht!
Auf allen Basler Polizeiposten oder morgen auf dem Münsterplatz können besondere Fasnachts-Badges gratis abgeholt werden!
Eine Studie des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) beleuchtet die Hintergründe von Tötungsdelikten mit Schusswaffen im häuslichen Bereich in der Schweiz. Der Bundesrat wurde an seiner Sitzung vom 26. Februar 2025 über die Ergebnisse informiert. Die Untersuchung zeigt, dass es sich bei den Tatpersonen fast ausschliesslich um Männer handelt, mehrheitlich sind es Schweizer im Alter von über 60 Jahren. Besonders gefähr-det sind Schweizer Frauen der gleichen Altersgruppe. Zudem zeigt die Studie, dass Informationen zu Legalität und Herkunft der Schusswaffen oft fehlen.
Schusswaffen spielen bei Tötungsdelikten in der Schweiz eine wichtige Rolle. Während der Gebrauch von Schusswaffen bei Tötungsdelikten in den letzten drei Jahrzehnten insgesamt zurückgegangen ist, fiel der Rückgang im häuslichen Bereich deutlich geringer aus. Die Studie im Auftrag des EBG analysiert die Hintergründe dieser Tötungsdelikte mit Schusswaffen in der Schweiz.
Der Chef der Armee hat sich entschieden, von seinem Amt per Ende 2025 zurückzutreten.
Der Bundesrat hat an seiner Sitzung vom 26. Februar 2025 vom Rücktritt Kenntnis genommen.
Betrügerische E-Mails versprechen kostenlose Handys von Swisscom – nur Versandkosten seien fällig.
Hinter diesem verlockenden Angebot verbirgt sich eine ausgeklügelte Phishing-Attacke, die darauf abzielt, an Kreditkartendaten zu gelangen.
Am Freitagabend, 21. Februar 2025, nahm die Stadtpolizei Winterthur zwei Männer fest, die in zwei voneinander unabhängigen Fällen mit Drogen gedealt haben sollen.
Insgesamt wurden 280 Ecstasy Pillen, rund 4 Kilogramm Cannabis und diverses Drogenzubehör sichergestellt.
Am Mittwoch, 26. Februar 2025, ca. 08.30 Uhr, ereignete sich an der Unteren Schwärzistrasse in Weesen, beim Erstellen einer Hangsicherung mittels sogenannten Legosteinen ein Hangrutsch.
Die abrutschende Erdmasse erfasste zwei davor stehende Personen, einen Arbeiter sowie den Bauherrn, und deckte diese teilweise zu.
Ein überladenes Auto auf dem Weg nach Marokko wurde am Dienstagmorgen (25.02.2025) bei einer Kontrolle am Zoll in Thayngen gestoppt und zurückgewiesen.
Neben einer Gewichtsüberschreitung von rund 18% waren auch zahlreiche ungesicherte Gegenstände auf dem Dach des Autos.
Am Dienstag (26.02.2025), kurz vor 16:30 Uhr, hat die Kantonspolizei St.Gallen einen 33-jährigen Autofahrer angehalten, nachdem er auf der Autobahn A3 zwischen Zürich und Chur mehrere Verkehrsdelikte begangen hatte.
Unter anderem überholte er mit massiv überhöhter Geschwindigkeit ein angeschriebenes Patrouillenfahrzeug der Kantonspolizei St.Gallen. Die Polizisten stuften den Mann als fahrunfähig ein.
Am Dienstag (25.02.2025), kurz nach 16 Uhr, ist es an der Rheinstrasse zu einem Einbruch in ein Einfamilienhaus gekommen.
Dabei wurde die Täterschaft von einer Bewohnerin überrascht.
In der Nacht von Montag auf Dienstag (25.02.2025) ist eine unbekannte Täterschaft in eine Liegenschaft an der St.Gallerstrasse eingebrochen.
Sie verschaffte sich durch eine Tür gewaltsam Zugang ins Innere und durchsuchte die Kellerräumlichkeiten.
Am Dienstag (25.02.2025), kurz nach 20 Uhr, ist es an der Bachstrasse zu einem Brand gekommen.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet ein zuvor betriebener, jedoch ausgeschalteter Stromgenerator in Brand.
Das Konfetti und die Kostüme sind bereit – die Stimmung verspricht grossartig zu werden.
Doch bevor Sie sich ins bunte Fasnachtstreiben stürzen, erinnert die Kantonspolizei an das Wichtigste: Sicherheit hat oberste Priorität!
An seiner Sitzung vom 26. Februar 2025 hat der Bundesrat das Übungsprogramm für die internationale militärische Ausbildungszusammenarbeit 2025 genehmigt.
Das Programm enthält Übungen im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden sowie Übungen, die nicht bereits durch bilaterale Rahmenausbildungsabkommen gedeckt sind.
Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft des Kantons St. Gallen in Zusammenhang mit dem Auffinden von zwei leblosen Personen am Mittwoch, 14. August 2024 in Altenrhein ist zwischenzeitlich abgeschlossen.
Die Untersuchung hat gesamthaft keine Hinweise auf eine strafbare Handlung einer Drittperson ergeben. Das Verfahren wird eingestellt.
Im Strassenverkehr ist die volle Aufmerksamkeit aller Verkehrsteilnehmenden wichtig.
Sobald diese abnimmt und nicht mehr uneingeschränkt dem Strassenverkehr gilt, steigt die Gefahr von Unfällen.
Am Abend des 24.02.2025 stand eine Übung in der Stadt Solothurn auf dem Programm.
An verschiedenen Objekten wurde mit den Höhenrettungsgeräten trainiert.
Herzlichen Glückwunsch: Alle unsere zwölf Polizeianwärter/-innen des Lehrgangs 24-1 haben die Vorprüfung gemeistert und mit Bravour bestanden.
Nach ihren wohlverdienten Ferien starten sie nächste Woche in die Endausbildung und danach ins Praxisjahr.
Am Dienstag, 25. Februar 2025, gegen 07:00 Uhr befand sich eine Person in gefährlicher Position auf einem Vordach über der Autobahn ARN5 in St-Blaise, Fahrbahn Lausanne.
Dank des schnellen Eingreifens der Rettungskräfte konnte die Person gesichert und versorgt werden.
Schneeschauer bis in tiefe Lagen, Wolken und erste Aufhellungen
Das Wetter bleibt wechselhaft: Während der Alpennordhang weiterhin Schneeschauer verzeichnet, klart es im Flachland im Verlauf des Mittwochs allmählich auf. Die Schneefallgrenze liegt vorübergehend unter 800 Meter. Am Donnerstag folgen erneut Niederschläge, bevor sich das Wetter am Nachmittag vielerorts bessert.
Besuchen Sie unseren Präventionsstand!
Bis zum 28. Februar sind wir im Éplatures Centre in La Chaux-de-Fonds präsent – in Zusammenarbeit mit dem Personal des Dienstes für öffentliche Sicherheit.
Täglich wird die Polizei zu Einbruch- und vorallem eben Einschleichediebstähle gerufen.
Wir appellieren an die Bevölkerung, im Fahrzeug keine Wertgegenstände liegen zu lassen und Fahrzeug- und Haustüren konsequent abzuschliessen, auch wenn man nur kurz abwesend ist.
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Ein Verkehrsunfall ist weit mehr als ein kurzer Schockmoment. Er ist der Auftakt einer minutiös durchdachten Abfolge von Massnahmen, die dafür sorgt, dass Hilfe schnell und gezielt eintrifft, Gefahren gebannt und Spuren für die Ermittlung der Unfallursache gesichert werden.
In diesem Beitrag begleiten wir die Mobile Polizei und ihre Partner durch die anspruchsvollen Phasen der Verkehrsunfallaufnahme.
Ich habe ein ungutes Gefühl, dass eine Person in meinem Umfeld eine schwere Gewalttat begehen könnte.
Auf dem Weg zur schweren zielgerichteten Gewalt gibt es immer Warnsignale!
Komm vorbei im Zivilschutz-Museum und entdecke, wie Schutzräume damals funktionierten!
Der Eintritt ist kostenlos und du kannst ohne Anmeldung vorbeikommen.
Am Dienstag, 25. Februar 2025, gegen 21:00 Uhr war ein 19-jähriger Einwohner von Le Landeron mit seinem Auto auf der Autobahn A5 in Richtung Biel unterwegs.
Kurz nach der Ausfahrt Thielle kam es zu einer Kollision mit dem Heck eines Fahrzeugs, das von einem 34-jährigen Einwohner von Haegen (Frankreich) gesteuert wurde und sich in derselben Fahrtrichtung befand.
Ein Unfall geschieht in Sekunden – doch die Arbeit danach dauert Stunden oder noch länger.
Während Betroffene unter Umständen plötzlich mit Chaos und Angst konfrontiert sind, beginnt für unsere Einsatzkräfte ein minutiös abgestimmtes Zusammenspiel.
Ein tapferer Polizeifan: Ganz happy sitzt Malik auf dem Arm seiner Mutter neben Polizist Daniel Reich.
Malik ist erst vier Jahre alt, kennt Spitäler aber besser als die meisten Erwachsenen.
Als erster Kanton hat Solothurn vor gut zehn Jahren ein interdisziplinäres und amtsübergreifendes Bedrohungsmanagement eingeführt.
Das Präventionsprogramm hat sich bewährt. Nun ist es mit einem neuen Auftritt auch für die Bevölkerung besser zugänglich.
Nach einer Sachverhaltsaufnahme wurde unsere Patrouille von einer Invasion überrascht!
In Marbach war eine Schulklasse unterwegs und machte Halt bei verschiedenen Geschäften.
Einblick in den Berufsalltag der Polizei.
Bei kritischen Strassenverhältnissen haben die Polizisten tatkräftig mitgeholfen, den Verkehr am Laufen zu halten.
Am Dienstag, 25. Februar 2025, ca. 15 Uhr, wurde von einer Spaziergängerin bemerkt, wie in der Büntgasse in Näfels ein Einbrecher auf der Hinterseite eines Wohnhauses durch Einschlagen eines Fensters ins Haus eindrang und sich im Innern aufhielt.
Als der Eindringling anschliessend durch den Freund der Spaziergängerin angesprochen wurde, flüchtete dieser durch ein anderes Fenster in unbekannte Richtung.
Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Dienstag (25.2.2025) in Schlieren zwei Betäubungsmittelhändler festgenommen.
Ausserdem wurden mehrere Kilogramm Kokain und über hunderttausend Franken Bargeld sichergestellt.
Am Dienstag, 25. Februar 2025, um 07:00 Uhr fuhr ein 61-jähriger Einwohner von Cernier mit seinem Auto auf der Grand-Rue in Fontaines in Richtung Süden.
Auf Höhe eines Fussgängerübergangs führte er eine Vollbremsung durch, konnte jedoch nicht verhindern, dass die Vorderseite seines Fahrzeugs einen Fussgänger erfasste.
Am Montagabend ist es in Interlaken im Dachgeschoss in einem Mehrfamilienhaus zu einem Brand gekommen. Die ausgerückte Feuerwehr konnte das Feuer löschen.
Es wurde niemand verletzt. Ermittlungen zur Brandursache und der Höhe des Schachschadens sind im Gang.
Am frühen Montagabend (24.02.2025) kam es in Osterfingen zu einem Kaminbrand bei einem Ökonomiegebäude.
Personen oder Tiere wurden dabei keine verletzt.
Ariane Schaeppi Hofstetter ist an der heutigen Sitzung des Schaffhauser Regierungsrates zur neuen Chefin Kriminalpolizei der Schaffhauser Polizei ernannt worden.
Sie arbeitet aktuell als stellvertretende Chefin der Kriminalpolizei und wird ihr neues Amt formell am 1. März 2025 antreten.
In einer Autowerkstatt in Däniken kam es am späten Montagabend, 24. Februar 2025, zu einem Brand. Verletzt wurde dabei niemand.
Als Brandursache steht Brandstiftung im Vordergrund. Das haben erste Ermittlungen durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn ergeben.
Von Montag, 3. März 2025, bis Freitag, 7. März 2025, jeweils von 22 bis 5 Uhr, sind der Buchegg- und Hirschwiesentunnel in beide Richtungen gesperrt.
Die Umleitung erfolgt über die Bucheggstrasse und den Bucheggplatz.
Am Montag (24.02.2025) ist ein Autofahrer im Spisertorkreisel mit einer Velofahrerin kollidiert.
Die Frau wurde leicht verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren Tausend Franken. Der Mann wurde als fahrunfähig eingestuft.
Im Verzweigungsbereich Schützengasse-Kirchstrasse in Grenchen ist am Montagnachmittag, 24. Februar 2025, eine Automobilistin bei einem Selbstunfall in einen Baum geprallt.
Sie wurde dabei leicht verletzt und musste mit einer Ambulanz in ein Spital gebracht werden. Die Kantonspolizei Solothurn hat Ermittlungen sowohl zum Unfallhergang wie auch zur Unfallursache aufgenommen.
In der Schweiz kümmern sich verschiedene Dienststellen und Behörden um die Sicherheit der Bevölkerung. Das System gliedert sich in drei verschiedene Bereiche: das Bundesamt für Polizei, die Kantonspolizeien und die Gemeinde- oder Stadtpolizeien. Schweizweit ist die Polizei unter dem Notruf 117 zu erreichen.
Polizeihoheit der Kantone
Die Polizeihoheit im schweizerischen Polizeisystem liegt bei den einzelnen Kantonen. Die 26 Kantone sind für die Gewährleistung der Sicherheit zuständig. Eine nationale Polizeibehörde gibt es nicht, für landesübergreifende Aufgaben auf Bundesebene ist das Bundesamt für Polizei zuständig.
Das Bundesamt für Polizei in der Schweiz
Das schweizerische Bundesamt für Polizei wird auch als fedpol bezeichnet. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung „federal office of police“ ab. Alle Aufgaben des Bundes sind bei fedpol konzentriert. Sitz des Bundesamts ist in Bern, insgesamt sind rund 973 Mitarbeitende bei der Behörde tätig.
Im Jahr 2000 wurden alle Einheiten der einstigen Strupol unter dem neuen Namen fedpol zusammengefasst. Zwei Jahre später trat die sogenannte Effizienzvorlage in Kraft, mit der die Strafverfolgungsbehörden neue Kompetenzen erhielten und auch grenzüberschreitende Verfahren neu geregelt wurden. Im Mai 2008 gab es eine weitere Reorganisation, die nachrichtendienstliche Aufgaben regelte. Unter anderem wurden betriebliche Abläufe verbessert und Synergien genutzt.
Die Aufgaben von fedpol
Bei fedpol sind verschiedene Aufgaben konzentriert:
gerichtspolizeiliche Aufgaben
sicherheitspolizeiliche Aufgaben
verwaltungspolizeiliche Aufgaben
koordinative Aufgaben
Geht es um Ermittlungen im Auftrag der Bundesanwaltschaft, werden die Bediensteten der Bundeskriminalpolizei tätig. Die Behörde gehört zu fedpol und arbeitet bei komplexen Zusammenhängen in den Bereichen Terrorismus, Wirtschaftskriminalität oder organisierte Kriminalität. Nach Angaben der Bundespolizei ist insbesondere bei der technologischen Entwicklung und der Vernetzung ein deutliches Plus bei den Tätern zu verzeichnen.
Der Bundessicherheitsdienst ist zuständig, wenn es um den Schutz von Personen geht. Die Bediensteten übernehmen auch die Bewachung völkerrechtlich geschützter Personen und Einrichtungen. Auch Magistrate, Parlamentarier oder Bundesangestellte stehen unter der Obhut des Bundessicherheitsdienstes BSD.
Der Erlass von Verfügungen auf Bundesebene, das Verhängen von Einreisesperren oder auch die Koordination bei der Bekämpfung von Internetkriminalität gehören zu den verwaltungspolizeilichen Aufgaben. Auch die Meldestelle für Geldwäsche ist hier angegliedert. Zudem übernehmen die Bediensteten verschiedene koordinative Aufgaben rund um die Polizeiarbeit in der Schweiz. Unter anderem koordinieren eigens eingerichtete Stellen die Zusammenarbeit mit den Kantonen. Hier geht es neben der bereits genannten Internetkriminalität auch um die Bekämpfung von Kinderpornographie oder des Menschenhandels.
Ein wesentliches Thema der überregionalen Polizeiarbeit ist der Terrorismus. Seit 2015 gibt es in Europa immer wieder dschihadistische Terroranschläge, von denen auch die Schweiz, gelegen inmitten Europas, betroffen sein könnte. Vor allem radikalisierte Personen, die aus entsprechenden Gebieten eingereist sind, könnten die Schweiz zur Vorbereitung und Durchführung von Anschlägen nutzen. Die Schweiz arbeitet unter der Leitung fedpols aktiv gegen den Terrorismus. In einer speziellen Task Force, bezeichnet als TETRA, wurden verschiedene Behörden wie der Nachrichtendienst des Bundes, die Bundesanwaltschaft oder das Grenzkorps zusammengefasst. Bei dem Vorgehen gegen Terrorismus setzt die Schweiz auch auf die internationale Zusammenarbeit. Zudem ist auch die Mitarbeit der Bevölkerung gefragt, die angehalten ist, verdächtige Vorkommnisse wie den Diebstahl oder den Verlust von Vorläuferstoffen oder andere Vorkommnisse zu melden.
Die organisierte Kriminalität nutzt den Finanzplatz Schweiz, um Geld zu waschen und Geld in Immobilien oder im Gastgewerbe zu investieren. Die Bekämpfung dieser Strukturen zählt neben der Terrorismusbekämpfung und der Bekämpfung der transnationalen Kriminalität zu den priorisierten Arbeiten fedpols. Geht es um Vermögensdelikte oder Menschenhandel und Drogenschmuggel sind die Kantone verantwortlich. Da diese Straftaten jedoch regionsübergreifend sind, übernimmt fedpol die Koordination und kümmert sich um den Informationsaustausch und unterstützt die Kantone.
Die internationale Arbeit der Schweizer Polizei
Die Polizei in der Schweiz arbeitet grenzüberschreitend, denn Kriminalität macht nicht vor einzelnen Landesgrenzen Halt. Die internationale Polizeiarbeit ist daher von grosser Bedeutung. Die Schweiz nutzt drei verschiedene Wege, um die internationale Kriminalität zu bekämpfen:
weltweite Zusammenarbeit über INTERPOL
bilaterale Zusammenarbeit über Abkommen mit einzelnen Staaten
europäische Zusammenarbeit über EUROPOL
Das Bundesamt für Polizei koordiniert die internationale Polizeiarbeit und arbeitet zusammen mit den Kantonen an den einzelnen Aufgaben.
Polizei in der Schweiz – die Zusammenarbeit der Kantone
Auch wenn jedes Kanton für die eigene Polizeiarbeit zuständig ist, gibt es interkantonale Vereinbarungen, die gemeinsame Einsätze regeln. Besonders wichtig ist die Vereinbarung über interkantonale Polizeieinsätze aus dem Jahr 2006, kurz IKAPOL-Vereinbarung. Konkret geht es um die Möglichkeit, Polizeikräfte aus anderen Konkordaten anfordern zu können, wenn bestimmte Ereignisse anstehen, die mit den eigenen Kräften nicht zu bewältigen sind. Es gibt eine eigene Arbeitsgruppe „Operationen“, die bei planbaren Grosseinsätzen die Koordination übernimmt. Darüber hinaus sorgt eine weitere Arbeitsgruppe „GIP“ für die politische Einbindung der verantwortlichen Kantonsbehörden im Rahmen der gesamtschweizerischen interkantonalen Polizeiarbeit bei Grosseinsätzen, kurz GIP.
Nach Angaben des Bundesamts für Polizei arbeiten die Kantone gemeinsam mit dem Bund an einer Harmonisierung der Informatik. Ziel ist, neue Anwendungen gemeinsam zu realisieren, um Synergien zu nutzen.
Auch die Ausbildung regelt die Polizei in der Schweiz gemeinsam. Die kantonalen Polizeischulen wurden durch vier regionale Ausbildungszentren ergänzt. Die Ausbildung an den Schulen soll nach einheitlichen Richtlinien erfolgen. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Bekämpfung von Betäubungsmittel- und Wirtschaftskriminalität.
Die Polizei in der Schweiz – kantonale Polizeikorps
Im Kanton trägt der Polizeidirektor oder die Polizeidirektorin die politische Verantwortung für die Polizei. Der oder die Leitende ist Mitglied der Kantonsregierung. Nach Angaben des Bundesamts für Polizei sind die Polizeigesetze in den Kantonen weitgehend gleich. Die Kantone berücksichtigen bei den polizeilichen Massnahmen das schweizerische Verfassungsrecht und des internationalen Rechts. Zudem sind in der Praxis die Vorgaben des Bundesgerichts zu berücksichtigen.
Die Ausbildung, Bewaffnung, Ausrüstung und Uniformierung liegt in der Verantwortung der Kantonspolizeien. Trotz der Gestaltungsfreiheit gibt es bei der Organisation der Kantonspolizeien einige Gemeinsamkeiten: So teilen die deutschsprachigen Kantone Ihre Behörden in der Regel in die Kriminalpolizei, die Sicherheits- und die Verkehrspolizei. In den französischsprachigen Regionen gibt es eine Gendarmerie, die sich vor Ort um die Sicherheit kümmert. Die Verkehrspolizei ist der Gendarmerie unterstellt. Die Kriminalpolizei ist ein eigener Bereich. Darüber hinaus gibt es bei allen Kantonspolizeien verschiedene Interventions- und Spezialeinheiten.
Die kommunale Polizei in der Schweiz
Vor Ort sind die Gemeinde- und Stadtpolizeien in der Schweiz für die Wahrung der öffentlichen Sicherheit zuständig. Neben den kantonalen Korps gibt es in der Schweiz 300 Gemeindepolizeien. Vor allem in Regionen, in denen einzelne Ortschaften weit auseinanderliegen, sind die Gemeindepolizeien ein wichtiger Bestandteil. Einige Kantone sind bestrebt, die Gemeindepolizeien in die Kantonspolizei zu integrieren. Teilweise haben sich die Gemeindepolizeien in der Schweizerischen Vereinigung des städtischen Polizeichefs SVSP zusammengeschlossen.
Die Ausbildung bei der Polizei in der Schweiz
In den meisten Schweizer Kantonen ist der Ablauf der Ausbildung gleich. Dazu gibt es verschiedene interkantonale Polizeischulen, die für insgesamt 11 Kantone zuständig. Die Ausbildung setzt sich aus vier Modulen zusammen. Im ersten Modul durchlaufen die Aspiranten und Aspirantinnen eine dreiwöchige Ausbildung im jeweiligen Kanton. Danach folgt eine elfmonatige Teilnahme an einer Polizeischule, wo neben theoretischen Grundlagen auch die körperliche Fitness auf dem Stundenplan steht. Nach dem Ende der ersten Phase folgt die Vereidigung.
Nun folgt ein Einblick in die praktische Arbeit, bei denen die Anwärter und Anwärterinnen an der Seite erfahrener Kollegen arbeiten. Dieses Modul dauert rund fünf Monate.
Im dritten Modul übernehmen die Mitarbeitenden für zwölf Monate die Arbeit in einem bestimmten Bezirk. Dazu zählt beispielsweise der Patrouillendienst oder die Mitarbeit im Innendienst. Das vierte Modul dient dazu, die Arbeit auf der Strasse kennenzulernen. Dabei sind die Anwärter und Anwärterinnen im Team unterwegs.
Innerhalb der Polizei in der Schweiz gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Karriere zu verfolgen. Nach der regulären Ausbildung ist beispielsweise die Arbeit im Streifendienst, aber auch ein Studium möglich. Im Laufe der Zeit haben die Mitarbeitenden die Option, in eine Spezialeinheit zu wechseln oder bei der Kriminalpolizei oder der Bundeskriminalpolizei zu arbeiten. Grundsätzlich hängt die Laufbahn von den Fähigkeiten und den eigenen Wünschen ab.
Voraussetzungen für die Arbeit bei der Schweizer Polizei
Wer bei der Polizei Schweiz arbeiten möchte, muss Schweizer Staatsbürger sein und mindestens 21 Jahre alt sein. Eine abgeschlossene Lehre, ein Schulabschluss oder ein höherer Abschluss sind ebenso erforderlich, wie ein Führerausweis der Kategorie B. Bei der Sehschärfe gelten bestimmte Obergrenzen. Zudem benötigen die Auszubildenden einen einwandfreien Leumund und einen gesunden körperlichen Zustand. Wichtig sind eine gute sportliche Leistungsfähigkeit und gute Leistungen beim Schwimmen. Selbstverständlich gehören sehr gute Deutschkenntnisse und eine gute Allgemeinbildung zu den Voraussetzungen. Erwartet werden in den deutschsprachigen Kantonen mündliche Kenntnisse der französischen Sprache.
Bei einem Eignungstest werden die Fähigkeiten der Bewerber und Bewerberinnen genau geprüft. Zunächst ist ein Online-Test zu absolvieren, wobei die Teilnehmer nach erfolgreichem Abschluss die Möglichkeit erhalten, sich bei einer Polizeibehörde zu bewerben. In einem persönlichen Gespräch werden dann alle weiteren Optionen genau besprochen.